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[008] "Si Vis Pacem, Para Bellum" / "Si Vis Pacem, Para Bellum"

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  • #16
    Die Schlacht am Anfang hat mir optisch mal wieder nicht gefallen. Zu schnell, etwas zu bunt und zu unübersichtlich das ganze.
    Schön, dass ein fremder Planet auch mal etwas exotischer ausgesehen hat. Lag sicherlich an den blauen Filter, aber fand die Bildqualität auf den Planeten etwas unscharf.
    Diese Symbiose auf den Planeten und die blauen Farben erinnerten etwas an Avatar. Ein anderer Farbton wäre vielleicht nicht verkehrt gewesen.

    Stamets wird die Sprünge sicherlich nicht mehr allzu lange mitmachen können. Vermute mal, dass er nach einem der Sprünge auch im Spiegeluniversum landen wird.

    Diesmal fand ich den Klingonen-part recht interessant. Was L'Rell wirklich vorhat erschliesst sich auch mir nicht. Ich vermute mal aber, dass der Admiral noch lebt und ihr Tod nur vorgetäuscht war.

    Ich vergebe mal knappe 4*

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    • #17
      Ja hat mir ganz gut gefallen, endlich mal eine Außenmission.
      Vom Storybogen her erinnert mich das an die Folge mit den Organiern, das waren auch fremde Wesen die den Krieg zwischen Föderation und Klingonen beenden. Diese Pavaner wollen dies jetzt anscheinend auch, mal sehen ob sie ähnlich mächtig wie die Organier sind.
      Bei Saru bin ich mir jetzt auch nicht sicher ob er von den Pahvanern beeinflusst wurde oder es sein freier Wille war auf dem Planeten zu bleiben, wie bereits angesprochen, hätte dies auch Konsequenzen haben müssen.
      Nächste Woche kommt es dann wohl anscheinend zum Showdown zwischen Kol und der Discovery.

      Der andere Plot rund um Admiral Cornwell und L'Rell. Irgendwie wurde da die Admiralin unnötig verheizt, hätte schon gehofft dass sie etwas länger lebt. Ich denke da wären sicher noch mehr Szenen zwischen den beiden möglich gewesen. Ich sehe es so, dass L'Rell sicherlich Rache an Kol nehmen will, wie ernst ihr Versuch überzulaufen war weiß ich auch nicht, für mich hat sie jedoch Cornwell geopfert um selbst heil aus der Sache rauszukommen. Als sie Cornwell in die Leichenkammer bringt, war es meiner Ansicht nach schon ehrlich gemeint mit ihrem Versprechen Kol zu bekämpfen. Aber andererseits warum verrät sie am Ende dann Kol, dass die Discovery eine absolut mächtige Waffe ist?
      Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
      die Internationale erkämpft das Menschenrecht


      das geht aber auch so

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      • #18
        Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
        Ja hat mir ganz gut gefallen, endlich mal eine Außenmission.
        Vom Storybogen her erinnert mich das an die Folge mit den Organiern, das waren auch fremde Wesen die den Krieg zwischen Föderation und Klingonen beenden. Diese Pavaner wollen dies jetzt anscheinend auch, mal sehen ob sie ähnlich mächtig wie die Organier sind.
        Bei Saru bin ich mir jetzt auch nicht sicher ob er von den Pahvanern beeinflusst wurde oder es sein freier Wille war auf dem Planeten zu bleiben, wie bereits angesprochen, hätte dies auch Konsequenzen haben müssen.
        Nächste Woche kommt es dann wohl anscheinend zum Showdown zwischen Kol und der Discovery.

        Der andere Plot rund um Admiral Cornwell und L'Rell. Irgendwie wurde da die Admiralin unnötig verheizt, hätte schon gehofft dass sie etwas länger lebt. Ich denke da wären sicher noch mehr Szenen zwischen den beiden möglich gewesen. Ich sehe es so, dass L'Rell sicherlich Rache an Kol nehmen will, wie ernst ihr Versuch überzulaufen war weiß ich auch nicht, für mich hat sie jedoch Cornwell geopfert um selbst heil aus der Sache rauszukommen. Als sie Cornwell in die Leichenkammer bringt, war es meiner Ansicht nach schon ehrlich gemeint mit ihrem Versprechen Kol zu bekämpfen. Aber andererseits warum verrät sie am Ende dann Kol, dass die Discovery eine absolut mächtige Waffe ist?

        Die Admiralin ist sicher gar nicht tot.

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        • #19
          Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
          ... Aber andererseits warum verrät sie am Ende dann Kol, dass die Discovery eine absolut mächtige Waffe ist?
          Weil sie diese Waffe unbedingt haben/erforschen will. Wie schon beim Gesabbel mit der Admirälin.

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          • #20
            Eigentlich hätten wir ja hier eine Folge mit "alles war Star Trek ausmacht"

            - eine Raumschlacht wo mal wieder einige Redshirts dran glauben müssen
            - eine Außenmission auf einem fremden Planeten
            - man trifft auf eine fremde Spezies
            - Oberste Direktive, First Contact und ethisches Dilemma

            Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass mir die Klingonen auf die Nerven gehen? Obwohl der Handlungsbogen zur Abwechslung mal ganz interessant war. Ist die Admiralin nun tot oder nicht? Ich kann mir vorstellen, dass sie die Rettung in letzter Sekunde für die überlaufende Klingonin darstellen wird. Zufällig haben wir ja jetzt die Discovery und das Grabschiff der Klingonen im selben Raumgebiet. Alles andere würde nämlich überhaupt keinen Sinn ergeben.

            Die Schlacht zu Beginn fand ich nett aber etwas unübersichtlich. Wird die Gagarin eigentlich von einem russischen Captain (Kovil) geleitet?

            Den Handlungsstrang auf dem Planeten fand ich etwas behäbig, obwohl die neue Spezies, die in Symbiose mit dem Planeten lebt, mal was erfrischend Anderes war. Dass Saru die Mission sabotiert, müsste eigentlich Konsequenzen nach sich ziehen, ähnlich wie bei Burnham. Und hoffentlich sehen wir nun eine negative Auswirkung im Bezugfauf den Sporenantrieb (Stamets Stimmungsschwankungen).

            Auch den Cliffhanger fand ich nicht besonders spannend, da die Discovery und die Crew sicherlich überleben werden, falls es zu einem Kampf kommt.

            Btw: Ich habe noch nie die Discovery oder ein anders Schiff (außer einem Shuttle) in dieser Serie im Warpflug gesehen.

            Zusatzfrage: Wann geht es denn nun weiter im Bezug auf das Midseason-Finale? Nächste Woche?

            4 Sterne....


            R.I.P. SGU // R.I.P. STARGATE™
            ***
            "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." Albert Einstein

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            • #21
              Das war die bisher beste DSC Episode meiner Meinung. Die Raumschlacht zu Anfang der Episode mit der USS Gagarin und den Klingonen, war wesentlich überzeugender wie in "The Battle at the Binary Stars". Lorca führt ein sehr straffes Regiment. Es ist sehr interessant mal einen nicht so freundlichen Captain zu sehen. Die Handlung auf dem Planeten war klassisches Trek mit einem Hauch von Stargate. Saru konnte hier wieder überzeugen. Und in dieser Folge erfahren wir wieder etwas mehr über ihn. Diese Energiewesen werden sicherlich in der kommenden Folge eine weitere tragende Rolle spielen. Die Handlung auf der Discovery mit Stamets ist ebenfalls gelungen, und zeigt jetzt greifbarer die Auswirkungen des Spore Drives auf ihn. Und selbst Tilly nervt diesmal nicht. Die Handlung mit den Klingonen ist hier wie in "The Butchers Knife cares not for the Lambs cry" wieder etwas interessanter. Obgleich man bei L'Rell nicht ganz durchblicken kann. Sollte sie wirklich überlaufen wollen, war ihre Vorgehensweise mehr als naiv. Ich bin auf Folge 9 gespannt.

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              • #22
                Mir hat die Folge auch recht gut gefallen. Eeeeendlich wieder eine Episode, die sich nach klassischem ST anfühlte. Gerade die Handlung auf "Pandora". Schön die Crew mal an der frischen Luft (wirkliche Außenaufnahmen und keine Studiokulissen) zu sehen. In der DSC-Sternenflotte wäre Saru nun ein Kandidat für lebenslange Haft, schätze aber, wo kein Kläger, da kein Richter.

                Die Klingonen-Handlung war nett. Jetzt nicht DER Überflieger (und ich mag deren laaaangsames Gerede immer noch nicht), aber ganz unterhaltsam. Glaube auch, dass die Admirälin noch lebt. Der Cliffhanger mit deren Eintreffen bei dem Planeten war jetzt nicht WTF aber macht Lust auf das Halbstaffelfinale.

                Einzig die Raumschlacht zu Beginn hat mir nicht wirklich gefallen. Man hat zwar zur Ausnahme mal die Klingonenschiffe als solche erkannt, aber die Effekte finde ich weiterhin übelst.

                Gute
                4 Sterne!

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                • #23
                  So nach der klassischen Star Trek Folge von letzter Woche, haben wir jetzt eine klassische Stargate Folge. Und der kanadische Wald macht das jetzt auch nicht besser. Burnham ist Samantha Carter die natürlich alles erklären kann, was gerade in der Handlung abgeht. Ash Tyler mimt Jack O'Neill der stellvertretend für den Zuschauer nach den Basics fragt (Oberste Direktive, Erstkontaktprotokoll), die eigentlich jeder Offizier im Ausseneinsatz wissen müsste, aber für den Zuschauer noch mal vorsichtshalber erklärt werden muss. Dadurch werden auch die Theorien, er könnte ein klingonischer Spion sein, noch mal neue Nahrung geliefert. Saru ist eine Mischung aus Daniel Jackson (Oh Mein Gott wir müssen mit dieser Spezies Kontakt aufnehmen) und Teal'c, da nur er aufgrund seiner außerirdischen Physis mit den Energiewesen Kontakt aufnehmen kann. Später wird er dann noch zum Shol'va.

                  Nachdem die Sternenflotte letzte Woche noch auf der Siegesstraße waren, haben die Klingonen mit Hilfe ihrer Tarntechnologie eine Gegenoffensive gestartet und in kurzer Zeit drei Raumschiffe der Sternenflotte vernichtet. Die Discovery versuchte noch der Gagarin zu helfen, aber die Übermacht war zu groß. Hier zeigt sich, dass die Discovery, abgesehen vom experimentellen Antrieb, kein Überschiff ist, dass spielend mit einer solchen Übermacht klar kommt. Es ist zwar neu und hat vielleicht bessere Waffen und Schilde, aber es nicht wesentlich besser als andere Sternenflottenschiffe.

                  Stamets hat mit Nebenwirkungen des Sporenantriebs und seiner genetischen Modifikation zu kämpfen. Kurz nach Ende des schwarzen Alarms weiß er nicht mehr wo und wann er sich befindet und nennt Kadett Tilly Captain. Spiegeluniversumsfolge ick hör dik trapsen.

                  Was immer L'Rell für Pläne hatte, hatten sich wohl in Luft aufgelöst, als ihr Haus sich in der sechsten Folge Haus Kol unterworfen hat. Ich denke die ganze Klingonenhandlung war ursprünglich wesentlich größer und tiefgehender geplant, aber dadurch, dass die Klingonen in den Masken und mit der Sprechweise einfach nicht für den Zuschauer funktionieren, beschränkt man sich auf das wesentliche, um die Handlung zu verstehen.

                  Die Energiewesen versuchen zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich Harmonie zu erzeugen. Ich denke mal das wird in die Hose gehen. Die Energiewesen könnten schwere Verluste haben, vielleicht verüben die Klingonen gar Genozid an dieser Spezies. Mal sehen ob die Sternenflotte weitere Hilfe schickt und aus einem Gefecht eine ähnlich große Schlacht wird wie beim Binärstern.
                  Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                  Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                  [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                  • #24
                    Ich gebe mal drei Sterne. Ich fand die Folge absolut durchschnittlich.

                    Ok, endlich mal gab es einen Außeneinsatz auf einem Planeten. Das ist ok. Darauf habe ich schon lange gewartet. Leider passierte dann dort nicht viel. Die Energiewesen scheinen etwas sehr naiv zu sein, Saru benimmt sich komplett daneben und Michael & Ash sind bessere Statisten. Warum Saru nach der Aktion nicht sofort verhaftet wird, Michael aber erzählt das sie nach Ende des Krieges zurück ins Gefängnis muss, bleibt das Geheimnis der seltsamen Sternenflotten-Justiz. Aber ok, vielleicht ist es einfach zu dunkel um die Akten korrekt zu lesen.

                    Die Schlacht zu Beginn war gut gemacht. Das die Disco nicht alle retten kann gefällt mir, das die Klingonen nun wieder auf der Siegerstraße sind ging etwas zu schnell. Aber ok, es ist halt so. Immerhin wurde mal ordentlich geballert und die Brückencrew bekam etwas mehr Sendezeit.

                    Na ja, und die Handlung bei den Klingonen war mal wieder total daneben. Selbst wenn die Admiralin nicht tot ist, und L'Rell nicht hingerichtet wird, bleibt das alles sinnlos. Überprüfen die Klingonen nicht, ob eine Person tot ist oder nicht? Kol beweist wenigstens ein bisschen Verstand als er L'Rell am Ende durchschaut. Aber das macht diesen verworrenen Handlungsstrang auch nicht besser. Dazu kommt das ganze Geschmatze und Genuschel, wenn die Klingonen reden.
                    Ein kleines Land kann nicht mit einem großen wetteifern, wenige nicht mit vielen; die Schwachen nicht mit den Starken.

                    - Mencius

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                    • #25
                      Meine Fresse, was für´n Käse. Die Serie wird von Folge zu Folge schlimmer.
                      Eine herbe Enttäuschung.

                      Nachdem nun der größte Teil der 1. Staffel ausgestrahlt wurde, muss ich feststellen, das ich wohl nicht mehr zur Zielgruppe gehöre.Hier handelt es sich um eine Serie, die für Kinder und Jugendliche gemacht ist, die den Inhalt nicht weiter hinterfragen und deren Aufmerksamkeitsspanne eher gering ausfällt.

                      Schade eigentlich. Das hat "Star Trek" nicht verdient.

                      Noch schlimmer ist diese After Trek Pseudo-Doku, die mit ihrer schamlosen Selbstbeweihräucherung alle Rekorde schlägt.
                      An sich eine gute Idee, zeitgleich den Inhalt zu vertiefen und die Darsteller mal privat und in "zivil" vorzustellen.
                      Alllerdings sollte man dann doch zumindest etwas objektiver sein. Nur durch "Schönreden" kann man die Staffel auch nicht mehr retten.

                      Selbstverständlich werde ich mir trotz dem alle weiteren Folgen anschauen. Auch wenn´s schwer fällt und der Verbrauch an Beta-Blockern steigen wird,hoffe ich doch auf die 2. Staffel.
                      Vielleicht nehmen Gretchen vom Berg und Konsorten auch die negativen Kritiken zur Kenntnis, auch wenn die bisher, zumindest offiziell, ignoriert werden.

                      Viel schlimmer kann es ja nicht mehr werden.
                      Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

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                      • #26
                        Eine gute und solide Folge. Außenmission, Raumschlacht, Verluste, Klingonen, fremde Spezies. Alles da, was eine Folge braucht. Bin zufrieden.

                        Zur Zeit laufen wieder die Folgen der ersten Staffel TNG. Früher war ich begeisterter Fan, aber Inzwischen muss ich da vor Langeweile abschalten. Alte DS9 Folgen sind wenigstens unterhaltsam, Voyager und Enterprise in späteren Staffeln auch, aber den Anfang von TNG hatte ich nicht mehr soooooooo furchtbar in Erinnerung - die Folgen bestehen ja nur aus Gelaber und schlechtem Gelaber noch dazu. Zum Glück wurde das später etwas lockerer.

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                        • #27
                          Hm. Folge 8 ist - wie schon viele andere "Discovery"-Folgen für mich schwer zu bewerten. Die Umrahmung gefiel mir sehr gut, also die Schlacht mit der Gagarin und den 6 tarnfähigen Klingonen-Schiffen war schon ziemlich gut in Szene gesetzt und auch der Cliffhanger mit dem Auftauchen des Sarkophag-Schiffes lässt auf eine gutes Mid-Season-Finale hoffen.

                          Dazwischen haben wir eine Planetenerkundung und internen Konflikt bei den Klingonen und hier wird die Sache wieder einmal ziemlich holprig. Vorweg: Ich bin sehr froh, endlich mal wieder eine Folge mit einem Landetrupp zu sehen. Gut, dass endlich mal die Raumschiffkulissen verlassen wurden. So richtig gefallen hat mir das Abenteuer aber nicht, auch weil es überhaupt nicht hergeleitet wurde.

                          Sobald der Szenenwechsel hin zum Planeten erfolgt, erzählt uns Burnhams Logbucheintrag nüchtern warum sie dort sind, was den Ort besonders macht und wie man sich diese Eigenschaft nutzbar machen will. Tja, ich weiß nicht so recht, aber ich persönlich würde es vorziehen, dies alles zu sehen, anstatt es nur von Burnham erzählt zu hören. Wie wurden sie auf den Planeten aufmerksam, wie erkannten man wie der Kristall mit den Schwingungen zusammenhängt und wer hatte die Idee, die als Sonar gegen getarnte Schiffe einzusetzen? Damit ist das Potenzial eines Landetrupp-Abenteuers schon mal mehr als halbiert worden und was Saru dank der Einheimischen erlebt nur ein Lückenfüller bis man tatsächlich beim Kristall ankommt. Nicht einmal der Erstkontakt mit der einheimischen Lebensform ist besonders faszinierend dargestellt. Eine leuchtende Nebelschwade erscheint und sofort scheint klar: Ah ja, nicht-körperliche Lebensform. Sofort erkannt, nichts Besonders, versuchen wir mal mit ihr zu reden. Saru, Brunham und Tyler müssen wirklich alle Star Trek-Folgen gesehen, in denen die Crew eine halbe Folge brauchte um rauszufinden, dass ein ungewöhnliches Phänomen eine Lebensform darstellt. Nur so ist erklärbar, wie abgebrüht die drei reagieren.

                          Bei den Klingonen tut sich mal wieder etwas, L'Rell kehrt zum Sarkophag-Schiff zurück und bietet Kol ihre Dienste beim Verhör von Admiral Cornwell an. Auch wieder ein Beispiel dafür, dass man etwas erzählt bekommt, was man als Zuseher eigentlich sehen möchte: Voq, der von L'Rells Leuten davongejagt wird. Ist es wahr, ist es eine extrem schwache Art, diese Information zu transportieren. Ist es eine Täuschung (wobei ich nicht weiß, warum L'Rell ausgerechnet Cornwell gegenüber den ihr vermutlich völlig unbekannten Nachfolger T'Kuvmas erwähnen sollte), dann sollten uns die Macher besser auch versuchen, den Zuseher in die Irre zu führen und zumindest den Eindruck zu erwecken, es könnte wahr sein. Auch falls Cornwell überlebt haben sollte ("After Trek" soll da was gespoilert haben) hätte man das besser in Cliffhanger-Form schon in dieser Folge untergebracht. Kommt sie in der nächsten Folge im Raum zu Bewusstsein, würde es wieder mal wie ein nachträglicher Einfall wirken (was es wahrscheinlich nicht ist, aber der Eindruck entsteht einfach durch dieses Storytelling).

                          Es klingt schon ein wenig wie ein Zwischenfazit zur Halbstaffel - auch wenn es noch eine Folge bis dahin dauert - aber die Autoren scheinen nicht recht zu wissen, ob "Discovery" eine handlungsorientierte Serie mit durchgehendem Handlungsstrang sein soll, oder sie Einzelabenteuer mit Fokus auf die Charaktere erzählen wollen. Mir scheint, sie versuchen beides und sowohl die Handlung als auch die Charaktere kommen dabei zu kurz. Man kann schwer von einer durchgehenden Handlung sprechen, auf dem Weg von Folge zu Folge scheinen angedeutete Mysterien auf der Strecke zu bleiben während zwischendurch einfach mal nach vorne gesprungen wird und ein Logbucheintrag herhalten muss um zu erklären, wie es zu der Situation kam, in die man einsteigt. Und weil die Handlung so "zerfleddert" daher kommt, hat zwar immer wieder mal dieser oder jene Charakter eine interessante Szene, aber oft zu wenig, um als Seher spontan eine Verständnis für den Charakter zu entwickeln. Die einzige Ausnahme - und damit komme ich wieder zurück auf Folge 8 - bildet da für mich noch Stamets, auch wenn seit dem tollen Spiegel-Schockeffekt auch schon wieder ein paar Folge vergangen sind und jetzt zumindest Tilly von der Veränderung des Wissenschaftlers ein wenig mitkriegt.

                          Tja, mehr als 3 Sterne kann ich Folge 8 nicht geben. Aus meiner Perspektive ist jetzt auch die "Schonzeit" der Serie ziemlich abgelaufen. Es wird sicher noch einiges, das derzeit offen wirkt, in den kommenden Folgen noch aufgenommen werden, aber einen "Vorschuss" will ich den frühen Folgen daher auch nicht mehr geben, zumal sie diese holprige Art des Storytelling schon sehr verlässlich etablieren und nicht viel Hoffnung übrig lassen, dass die letzten sieben Folgen zu einer offenbarenden Auflösung führen werden. Und auch wenn sich am Schluss herausstellt, dass die Staffel grandios durchdacht war, hätte ich bei einer Serie mit derart langer Vorlaufzeit schon erwartet, dass man ihr das auch von Anfang an anmerkt.


                          Noch ein paar kleine Anmerkungen:

                          Die Gagarin ist ein hübsches Schiffsdesign, das auf einem taktischen Display auf der Discovery-Brücke aber versehentlich die Silhouette der Shenzhou hat.

                          In dieser Folge sieht man sehr gut, dass bei einem Betäubungsschuss aus einer Phaser-Pistole der unterste der drei Läufe Verwendung findet. Es sieht nur ein bisschen merkwürdig aus und ich hatte eigentlich erwartet, dass der jeweils verwendete Lauf sich nach oben dreht. (In Anlehnung an die Einstellungen, die man mit der "The Cage"-Laser-Pistole noch manuell vornahm.)

                          Sarus physische Fähigkeiten sind schon sehr beeindruckend, aber ich frage mich, ob man sie nicht etwas übertrieben dargestellt hat. Da will man besser gar nicht so genau wissen, was die Jäger-Spezies auf Sarus Heimatplaneten draufhaben. Interessant, dass dies die zweite Folge hintereinander ohne Prolog war.

                          Bei Folge 7 dachte ich noch, es hätte dramaturgische Gründe, dass man die Zeitschleifenhandlung nicht nach dem ersten Zyklus unterbrechen wollte. In Folge 8 sehe ich eigentlich keinen inhaltlichen Grund für den Verzicht auf einen Prolog vor dem Intro.

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                          • #28
                            Zitat von moerdl Beitrag anzeigen
                            Eine gute und solide Folge. Außenmission, Raumschlacht, Verluste, Klingonen, fremde Spezies. Alles da, was eine Folge braucht. Bin zufrieden.

                            Zur Zeit laufen wieder die Folgen der ersten Staffel TNG. Früher war ich begeisterter Fan, aber Inzwischen muss ich da vor Langeweile abschalten. Alte DS9 Folgen sind wenigstens unterhaltsam, Voyager und Enterprise in späteren Staffeln auch, aber den Anfang von TNG hatte ich nicht mehr soooooooo furchtbar in Erinnerung - die Folgen bestehen ja nur aus Gelaber und schlechtem Gelaber noch dazu. Zum Glück wurde das später etwas lockerer.
                            Es gibt aber auch eine ganze Menge hervorragende Episoden in der ersten Season von TNG. Und bisher konnte die erste Season von DSC meiner Meinung nach der ersten Season von TNG nicht das Wasser reichen. Aber vielleicht kommt das ja noch. Wäre zumindest wünschenswert. Diese Episode war aber wirklich mal gut.

                            Kommentar


                            • #29
                              Zitat von Datas Kopf Beitrag anzeigen

                              Es gibt aber auch eine ganze Menge hervorragende Episoden in der ersten Season von TNG. Und bisher konnte die erste Season von DSC meiner Meinung nach der ersten Season von TNG nicht das Wasser reichen.

                              Echt jetzt ... das ist nicht dein Ernst, oder?
                              "ICH VERFLUCHE DICH, EBAY!"
                              Homer Simpson

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                              • #30
                                Zitat von Datas Kopf Beitrag anzeigen
                                eine ganze Menge hervorragende Episoden in der ersten Season von TNG.
                                Erstaunlich, wie unterschiedlich der Geschmack sein kann.
                                War für mich eine hölzerne, stocksteife Darstellung. Gepaart mit langweiligen Stories.

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