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Kritik an DS9 - Findet ihr Kritikpunkte zu der Serie ?

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  • Kritik an DS9 - Findet ihr Kritikpunkte zu der Serie ?

    Hallo Leute,

    was meint ihr? Was hatt ihr an DS9 auszusetzen. Also was war nicht so gut umgestezt. Oder gibt es überhaupt etwas zu Kritisiren ?

    Ich für meinen Teil finde schon kritikpunkte an DS9, aber die Fallen mir nicht so ins gewicht, da die Serie einen Geilen Inhalt hat und vile Botschaften versendet.

    Was meint ihr ? Ich hoffe das ist ne interresante frage.

    Euer Dominion
    Schwule dürfen weder Blut noch Organe Spenden http://www.schwulst.de/content/SchwuleBlutspende
    Liebe ist ein Menschenrecht - Niemand sollte anderen DAS verwehren! :)[/CENTER]

  • #2
    Findet ihr Kritkpunkte zu der Serie ?
    Zwei Worte: Terry Farrell

    Nein ganz im Ernst: So richtige generelle Kritikpunkte fallen mir eigentlich nicht ein. Es wurden etwa alle Charaktere recht ausführlich beleuchtet und entwickelt, bis vielleicht auf Jake, der nie wirklich viel zu tun hatte. Allerdings gehören einige Episoden in denen er im Vordergrund steht zu den besten von DS9 (Der Besuch, Die Schlacht um Ailon Prime). Es ist schwer zu sagen, ob man noch mehr mit ihm hätte machen können.
    Es gibt sicherlich eine Reihe vonFolgen die ich für weniger gelungen halte und ich kann auch einzelne Kritikpunkte an den großen Handlungssträngen (siehe entsprechendes Thema ) ausmachen, aber Grundsätzliches finde ich nicht.

    Naja, außer halt Terry Farrell, die mich vom Vorhandsein ihres schauspielerischen Talents nie wirklich überzeugen konnte. Gibt es nicht irgendwo eine Petition die fordert Nicole deBoer schon ab der ersten Staffel einzusetzen? Sollte doch heutzutage technisch ohne weiteres realisierbar sein.
    Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
    "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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    • #3
      Zum einen:
      Odo als Solit. Genialer Einfall, aber man hätte viel mehr draus machen können, wenn nicht sogar müssen.

      zum anderen:
      Bashirs Genmanipulation. Die war zu sehr aus dem Ärmel gezaubert.
      Ebenso hat man es sich aus dem Hut gezaubert, dass Bashir schon ganze 3 Monate ein Formwandler war.

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      • #4
        @Ford Prfect
        Ich habe genau wie du etwas an Terry Farrell auszusetzen. Allerdings nicht, weil sie ne schlechte Schauspielerin ist, sondern weil sie nach der sechsten Staffel ausgestiegen ist.
        Ansonsten finde ich keine negative Kritik, die wirklich ins Gewicht fallen würde.

        (@Dominion: Dies IST eine interesante Fräge)
        "The only thing we have to fear is fear itself!"

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        • #5
          Also das "Odo als Solid" war wirklich etwas zu kurz, so eine Staffel lang hätte das ruhig gehen können.

          Generell waren mir auch die letzten Jahre etwas zu düster und kriegslastig, manchmal wäre weniger Action mehr gewesen. Die Storyline kuliminierte immer wieder in einer noch größeren Schlacht und vielleicht wäre mal ein Vorschub von religösen Themen o.ä. gut gewesen.

          Alles in allem aber sind - wie Dominion es gesagt hat - die Kritikpunkte nicht so gravierend, dass sie jetzt meinen extrem positiven Eindruck der Serie ausschlaggebend schmälern würden.
          "We're cancelled! Seriously, enjoy the shows while they last. It's a golden era in television, soon to be lost under the drifting sands of reality programs and instant repeats.."
          - Steven DeKnight (Staff-Writer of ANGEL)

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          • #6
            Ja, ich glaube in den Punkten kann ich mich Zefram und Zoidberg anschließen, doch muss ich sagen, dass ich auch mit der 7. Staffel irgendwie nicht ganz zufrieden bin.
            Davor der Tod von Jadzia war irgendwie schlecht inszeniert. Man hätte sie da lieber einige Folgen davor in "Wandel des Herzens" als sie fast gestorben war, wirklich sterben lassen sollen. Hätte vielleicht ein schlechtes Licht auf Worf geworfen, aber wäre irgendwie besser gewesen.
            Naja, daraus folgte ja nun, dass man in der 7. Staffel einen Ersatz für Jadzia brauchte. Also, ich war da irgendwie nicht so zufrieden mit Ezri, vielleicht liegt es auch daran, dass man sie zu wenig kennen lernen konnte, aber irgendwie schien sie da ein wenig deplaziert zu sein. Ich hab mich öfters gefragt, wofür man sie da eigentlich brauchte. 6 Staffeln hat man auf DS9 kaum einen Bordcounselor gebraucht und plötzlich ist der scheinbar so notwendig, dass diese Rolle eine der Hauptfiguren besetzen muss. TNG hatte 7 Staffeln einen Counselor und man hat Troi auch gut eingefügt, aber ich glaube bei DS9 wäre es wohl sinnvoller gewesen, wenn Ezri eine Wissenschaftlerin gewesen wäre. Darin wäre sie vielleicht auch glaubwürdiger gewesen. Weil irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass von allen auf DS9 sie immer am meisten einen Psychologen brauchte.
            Naja, der Schluss der Staffel war schon sehr spannend gemacht, aber irgendwie wurde mir das da aber auch etwas zu einseitig. Irgendwie waren Winn und Dukat dann nur noch böse. Früher gab es da noch etwas mehr Facetten. Der Höhepunkt war ja dann der Kampf Gut gegen Böse im Finale. Das hätte irgendwie ruhig etwas anders sein können.

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            • #7
              Ich möchte mich an dieser Stelle zu Wort melden:

              Eines der größten Mankos von DS9 ist, dass Charaktere und Konstellationen nicht wirklich durchdacht sind.
              Ich hatte es an anderer Stelle bereits erwähnt, dass einige Charaktere nicht aufeinander abgestimmt und einander recht ähnlich sind.
              Markantestes Beispiel sind Worf und Odo: beides Ausgestoßene ihres Volkes und griesgrämige Außenseiter. Natürlich gibt es feine Unterschiede (Worf ist der Krieger und Odo der Asket usw.), aber es ist schon ärgerlich, zweimal dieselbe Geschichte aufgetischt zu bekommen: Worf/Odo muss zwischen seinem Volk und seinen Freunden entscheiden. Klar, Worf ist erst später auf DS9 gestoßen, das war ursprünglich auch nicht geplant und Worf hat insgesamt auch ein ganzes Stück zum Erfolg der Serie beigetragen. Aber ganz unter den Teppich kehren, sollte man das auch nicht.
              Viele Konstellationen bleiben auch fast gänzlich unbeleuchtet, eben weil sie einander zu ähnlich sind und somit in „Konkurrenz“ zueinander stehen. Das betrifft in erster Linie Odo-Worf und Kira-Worf, die bis auf etwas Smalltalk wenig miteinander zu tun haben.
              Actionbetonte Figuren gab es schon vor Worf genügend: Sisko, Kira, Dax und (vielleicht) O’Brien.
              Unabhängig ob es überhaupt realisierbar gewesen wäre, hätte jemand, wie Data (zu teuer) oder Tuvok (im Delta-Quadranten) sich besser in die Figurenkonstellation eingeordnet. Meiner Ansicht nach hätte ein Logiker, die anderen Charaktere besser ergänzt. Ich höre jetzt schon die ersten rufen: „Aber nein, dann hätte es den ganzen Klingonen-Handlungsbogen nie gegeben.“ Wenn man bedenkt, wie improvisiert Worf’s Erscheinen eingearbeitet wurde, sollte ein Data oder ein Tuvok auch keine Hürde sein -> eine unbekannte Maschienenrasse taucht auf/ die Vulkanier treten aus der Föderation aus...

              Was mir auf DS9 ebenso fehlt ist die Perspektive des kleinen Mannes. Was meine ich damit ? (Nahezu) alle Hauptfiguren sind in komplexe Machtgefüge eingebettet und haben eine große (politische) Bedeutung.
              Bei Sisko ist es klar – er ist Kommandant eines Föderationsaußenpostens in bajoranischem Raum und gleichzeitig der Abgesandte, eine religiöse Gestalt. Soweit so gut.
              Kira ist zwar erster Offizier/Verbindungsoffizier auf DS9 unterhält aber weitreichende Kontakte nach Bajor und Cardassia. Sie pflegt Liebesbeziehungen mit Vedek Barreil (einem wichtigem religiösen Führer) und Premierminister Shakaar (der Regierungschef einer von Milliarden Bajoranern bewohnten Welt). Nebenbei ist sie noch mit Kai Winn (so was wie der Papst) verfeindet.
              Doktor Bashir ist nicht einfach nur ein normaler Arzt. Nein ... er wurde genetisch aufgewertet und rechnet schneller und trifft genauer, als 10 Datas zusammen. Nebenbei ist Bashir noch ein wichtiger Geheimagent – auf dem Holodeck genauso wie auf Romulus.
              Dax hat Zutritt zu den großen Stellschrauben der Macht, da ihre früheren Wirte ebenfalls große Musiker, Wissenschaftler, Politiker, Künstler, Botschafter usw. waren.
              Worf ist Mitglied einer der einflussreichsten Familien im klingonischen Reich, hat einen Bruder im hohen Rat und kennt auch sonst so viele wichtige Persönlichkeiten.
              Quark ist Besitzer einer Bar und hat es oft mit dem großen Nagus, ebenfalls ein Oberhaupt einer riesigen Welt, zu tun.
              Odo ist ein Gründer, eine Spezies, die von anderen als Götter angebetet wird und hat des öfteren mit der „Parteileitung“ seines Volkes zu tun.
              Garak ist natürlich kein einfacher Schneider, sondern ein (gewesener) Spion des obsidianischen Ordens und die geheimnisvollste Person des ganzen Quadranten.
              Die einzigen normalen (bodenständigen oder was auch immer) Charaktere sind somit (mit Abstrichen zwar) Jake und O’Brien. Jeder Charakter für sich ist zwar interessant, insgesamt jedoch, finde ich den Handlungsspielraum der einzelnen Charakter zu groß und den Hintergrund zu überladen.

              Ich hatte es in einem anderen Thema schon gesagt, und das ergibt sich aus dem Problem, was ich unter der fehlenden Perspektive des kleinen Mannes genannt habe, dass mir die Charakterentwickungen zu drastisch sind. Die Devise der Autoren lautete wohl: “Alles oder nichts“. Ich fasse es einfach mal kurz: So wird aus einem Dieb ein Sternenflottenoffizier (Nog), ein Trottel wird Staatsoberhaupt (Rom), Formwandler wird Mensch und dann wieder Formwandler, Worf ist abwechselnd Außenseiter oder Spitzenreiter, aus einem Menschen wird ein Gespenst (Sisko), Garaks größtes Geheimnis wird nur durch ein noch größeres Geheimnis übertroffen, Dukat wechselt seine Charaktereigenschaften, wie andere Leute ihre Unterhosen...


              Ein weiteres Manko von DS9 ergibt sich meines Empfindens nach aus der zu großen Wichtigkeit der Charaktere. Einerseits versuchen die Autoren ständig die großen Stellschrauben der Macht zu zeigen, andererseits fehlen Mittel und Ideen, diese glaubwürdig umzusetzen. Die Machtstrukturen wirken lächerlich. So hält Shakaar eine Rede vor 20 Statisten, Bodyguards gibt’s sowieso keine und der Wortschatz der Staatsmänner ist nicht wirklich staatsmännisch. Das Büro von Shakaar ist karger eingerichtet, als das Wohnzimmer eines Sozialhilfeempfängers. Die Herrschaftsstrukturen Cardassias entsprechen denen des Fürstentums Monaco. Der unendliche Weltraum wird kleiner dargestellt, als technisch und finanziell machbar. So frage ich mich, wie der interstellare Handel mit so wenigen und kleinen Frachtern aufrechterhalten wird.
              Natürlich weiß ich, dass Requisiten, Statisten und Spezialeffekte teuer sind, aber dann sollte die Darstellung komplexer Machtgefüge entweder nur angedeutet oder ganz weglassen werden.
              Alles in allem stören diese Mankos die Aufrechterhaltung der Illusion, DS9 sei keine Fernsehserie, sondern könnte tatsächlich in 300 Jahren stattfinden.

              Schlecht an DS9 fand ich den Pagh-Geister-Handlungsbogen. „Die Erpressung“ war spannend und recht originell. Hingegen kann man „Zeit der Abrechung“ und die letzten Folgen der siebenten Staffel (Anjohl & Winn) nur als peinlich bezeichnen.
              Gegen die Wurmlochwesen habe ich nichts einzuwenden, hätte mir aber eine weniger göttliche Auflösung gewünscht.
              Zuletzt geändert von Largo; 04.11.2003, 17:53.
              Mein Profil bei Last-FM:
              http://www.last.fm/user/LARG0/

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              • #8
                Mein größter Kritikpunkt an DS9 ist, dass es das ST Universum in den SW-Dreck gezogen hat...

                Da wurde ein Krieg wichtiger als die Vision mal eine positive Zukunft zu zeigen, die TOS und TNG so besonders gemacht hat.

                irgendwo nach 2 Jahren "Krieg" verlor das irgendwie den Reiz, wurde nur noch lästig. Wo war der tiefere Sinn? bis auf einzelne Episoden wurde keine Kritik am Krieg laut, da wurde lustig weitergekämpft... selbst der melanchonisch selbstbetrauernde Nog kriegte sofort ein "besser wie neu Bein" und machte heftig weiter mit nachdem ihm der Kopf gewaschen wurde.

                Alles in allem für mich zu viel Krieg um des Krieges und zu wenig um der Story willen!

                Dass es dennoch besser im Gesamteindruck wie Voyager oder gar ENT ist, ist unbestritten, der Gesamteindruck selbst hätte aber deutlich besser sein können wenn man die Spitzenfolgen so anschaut.
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                • #9
                  Im großen und ganzen hat mir DS9 eigentlich so gefallen, wie es war. ...gut es gab einige Entwicklungen z.B. Bashir-Gründer und Bashir's genetische Aufwertung oder auch Nog's Entscheidung zur Sternenflotte zu gehen, die etwas aus der Luft gegriffen erschienen, oder Änderungen im Auftreten einiger Rassen (Ferengi waren was ganz anderes, als sie zuerst aufgetaucht sind oder die telekinetischen Kräfte von Eris) aber selbst diese Punkte wurden im Nachhinein mehr oder weniger gut in das Gesamtbild eingebettet.

                  original geschrieben von Largo Paye
                  Was mir auf DS9 ebenso fehlt ist die Perspektive des kleinen Mannes.
                  Diese Perspektive gibt es aber auch in den anderen ST-Serien nicht, bzw. noch weniger als in DS9, weil es nunmal zumeist interessanter ist, was den auf der Brücke eines Schiffes (bzw. im Kommandozentrum einer Station) los ist als wenn irgendein Fähnrich Magenverstimmung hat (um es mal überspitzt auszudrücken)

                  Da wurde ein Krieg wichtiger als die Vision mal eine positive Zukunft zu zeigen, die TOS und TNG so besonders gemacht hat.
                  War dies wirklich der Fall? Mir erschien es eigentlich immer so, dass die Föderation weiterhin diese Vision aufrechterhielt (Erde als paradisisch) und durch die Umstände zu diesem Krieg gezwungen wurde. ...auch zu TOS und TNG Zeiten befand sich die Föderation nicht im Frieden mit allen Nachbarn, ok, die Konflikte wurden höchstens mal erwähnt oder in 1-2 Episoden gezeigt, aber auch dort hatte die heile Welt der Zukunft ein paar dunkle Stellen.
                  “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                  Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                  • #10
                    nichts ist perfekt, und schon gar keine Fernsehserie so gut DS9 auch war, so kann ich mich trotzdem den Kritikpunkten meiner Vorredner anschliessen:

                    - Bashirs plötzliche Genmanipulation, die wirklich einfach so aus dem Ärmel gezaubert schien und dann musste man auch noch in jeder Folge danach den "genmanipulierten" Doktor erwähnen

                    - Terry Farrell's Ausstieg: hat man ihr zu wenig Geld geboten oder war sie schlicht zu eitel noch eine Staffel des kindischen Star Trek auszuhalten... schade das sie ging dan wären uns Folgen wie "die verlorene Tochter" erspart geblieben, und wie sie starb war auch lächerlich, naja gut man musste halt schnell ne 08-15 Lösung erfinden

                    - in der 7. Staffel ging obwohl sie wie die anderen zuvor ( bis auf die erste natürlich ) 26 Folgen hat doch alles etwas schnell: Sisko's Mutter war ein Prophet, Dukat glaubt plötzlich an die Religion einer Rasse die er früher fast vernichtet hätte, plötzlich spielen die Breen ne Rolle und dieser ganze Handlungsstrang mit Kai Winn und Dukat als Bajoraner waren... naja... die Idee der Rebellion mit Damar hat das alles jedoch wettgemacht
                    "But men are men; the best sometimes forget."
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                    • #11
                      Original geschrieben von JLP
                      Bashirs plötzliche Genmanipulation, die wirklich einfach so aus dem Ärmel gezaubert schien und dann musste man auch noch in jeder Folge danach den "genmanipulierten" Doktor erwähnen
                      Die Bashir Geschichte hat mich eigentlich überhaupt nicht gestört. Ich fand sie sogar recht gelungen und auch unproblematisch, da es zu keinerlei logischen Brüchen in früheren Folgen kommt, selbst wenn sie mit dem Wissen um die genetische Aufwertung gesehen werden. Stattdessen wird seine bis dato vielleicht sogar übertrieben dargestellte Genialität und besonders seine berühmte absichtliche Verwechslung im Abschlussexamen erklärt. Ich denke dies gibt dem Charakter einfach nur mehr Tiefe, ohne negative Auswirkungen.

                      Dukat's Entwicklung hat mir auch nicht so zugesagt. Gerade als er in der vierten Staffel ein wenig positive Seiten zeigen durfte und einem sogar ein klein bisschen symphatisch wurde, folgte dann in Staffel fünf die radikale Wandlung zum reinen BadGuy. Schließlich der Wahnsinn und diese Pah Geist Geschichte.
                      Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                      "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                      • #12
                        Der größte Kritikpunkt für mich ist, daß DS9 nach der 7. Staffel zu Ende war !

                        Nein, im Ernst, Kritikpunkte? Etwas zuviel religiöses Bajoraner/Propheten-Geschwafel, Dukats Entwicklung ab Ende der 6. Staffel, das Sterben etlicher Charaktere gegen Ende (mußte das sein????), der Ausstieg von Terry Farrell (obwohl Ezri total süß und ein guter Ersatz war). Das ist das, was mir spontan einfällt.

                        Original geschrieben von Sternengucker
                        Da wurde ein Krieg wichtiger als die Vision mal eine positive Zukunft zu zeigen, die TOS und TNG so besonders gemacht hat.
                        Wie du schon schreibst, die positive Vision der Zukunft hatten wir in TOS und TNG zur Genüge, und in DS9 war sie natürlich auch vorhanden, auch wenn sie da nicht so in den Vordergrund gestellt wurde. Die Erde z. B. wurde als etwas dargestellt, für das es sich zu kämpfen lohnt. Die positive Vision der Zukunft ist IMO auch das Zusammenarbeiten verschiedener Rassen, die andere Weltbilder, andere Anschauungen, andere Moral haben (z. B. Allianz Fed / Romulaner / Klingonen).

                        irgendwo nach 2 Jahren "Krieg" verlor das irgendwie den Reiz, wurde nur noch lästig.
                        Das finde ich nicht. Für mich hat der Dominion-Krieg nie seinen Reiz verloren. Er begann ja erst Anfang der 6. Staffel, war zwar dann das Hauptthema, es beschäftigte sich aber nicht jede Folge damit. Der Krieg wurde konsequent ausgearbeitet/ausgeweitet und eskalierte immer mehr, so daß man sicher sein konnte, was noch kommen mochte. Das fand ich schon interessant. Es wäre IMO unglaubwürdig gewesen, wäre er schon nach ein paar Folgen oder einer halben Staffel beendet gewesen.
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                        "Gewagt hast du, meiner zu spotten und Widerrede zu führen gegen Melkor, den Meister aller Geschicke von Arda!"
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                        (Tolkien: Das Silmarillion)

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                        • #13
                          ich weiss ja nicht, aber ich fand jadzia sehr gut in ihrer rolle. im gegensatz zB zu kira hatte sie humor. sie sah gut aus und ihr schauspieltalent ist auch nicht schlechter als das der anderen schauspieler.
                          das einzig schlechte war der abgang aber da konnte sie ja nix dafür ausser das sie halt den vertrag gekündigt hat. weiss einer wieso?

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                          • #14
                            Klar gibt es auch bei DS9 einige schwache Folgen ("Die Muse" zum Beispiel) und wie jede ST-Serie (mit Ausnahme von TOS wo die Serie mit der ersten Season gut anfang, die dritte jedoch zu nem großen Prozentteil echt grottig ist) brauchte sie ne gewisse Einlaufzeit. Trotzdem aber hält sich meine Kritik bei DS9 eher in Grenzen. Es gibt kaum etwas was mich an der Serie wirklich stört. Hier und da gab es ein paar eher kriegsverherrlichende als kriegsverachtende Elemente (zum Beispiel die Feier bei dem ausgeschossenen Phaser) welche mich eher stören. Ansonsten aber hat die Serie nur einen Nachteil: Sie ist zu kurz. Ne achte Staffel hätte ihr vermutilch gutgetan, da das Ende mit dem finalen Zehnteiler doch etwas prompt kam.

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                            • #15
                              naja dieses ritual mit den phasern wiederspiegelt ja nicht die ganze föderation. zudem in einer solch aussichtlosen situation braucht man solche rituale. ich denke man kann das ganze immer von zwei seiten ansehen. aber egal ein einziges ritual macht die serie sowieso nicht zu nichte...
                              ja ne achte staffel wäre gut gewesen ne neunte zehnte und elfte noch viel besser. jadzia wäre wieder auferstanden. und alles wäre gut

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