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Legat Broca

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  • Legat Broca

    Nachdem Damar sich zum Widerstand entschlossen hatte, wurde bekanntlich Broca zum Legat befördert, um die neue Führung - wenn man es denn so nennen soll - der Cardassianer im Dominion-Abkommen zu übernehmen.
    Also ich muss sagen, der Charakter ist mehr als kritisch zu betrachten. Er stellt sich auf die Seite des Dominion, selbst nachdem sein ganzes Volk rebellierte, es auf Cardassia Aufstände gab und die card. Schiffe schon auf die Dominion/Breen-Schiffe feuerten. Was versuchte er damit zu erreichen? Wollte er sich beim Dominion ein besseres Image verpassen? Eigentlich nutzlos, denn er war ja schon der oberste Kommandant über sein Volk. Ein ganzes Volk rebelliert, weil es erkannt hat, das sein Verbündeter sein eigener Feind ist, nur der "Herrscher" kriegt das nicht in sein Köpfchen rein?
    Als er "weggeschleppt" wurde, rief er noch dauernd: "I believe at the dominion!" (oder so ähnlich)
    Selbst als man ihn abgefertigt hatte, lobpreiste der die Gründer und das Dominion noch.

    Haben es die Produzenten da nicht ein wenig übertrieben?
    Ich modde alles und jeden, solange Armada draufsteht ;)

  • #2
    Er ist eben nichts anderes als ein verblendeter Idiot, der sich für die falsche Seite entschieden hatte... Er ist so etwas wie die Nazi-Kollaborateure in Frankreich während des WK2. Überhaupt finde ich den Vergleich Dominion - Nazideutschland passend. Da sind mal die Gründer, die sich als überlegen und unbesiegbar sehen ("Arier"), ihre im wahrsten Sinn des Wortes herangezüchteten Soldaten, die Jem'Hadar ("SS") die die Gründer wie Götter verehren, der lange Krieg gegen die traditionell Amerika-Verkörpernde Föderation, der Befehl zur Selbstauslöschung kurz vor dem Kriegsende... Nur dass diesmal der Anführer (die Anführerin) der Gründer nicht stirbt, sondern einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Paralellen Dominionkrieg-WK2 sind unübersehbar, aber die Autoren hatten sich für einmal einen guten Schluss ausgedacht, ein alternatives Ende, wie um zu unterstreichen, dass Fortschritte gemacht wurden in der Welt...
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    • #3
      Vielleicht hat er aber auch nur für Damar spioniert.
      Am Ende jedenfalls war das nur logisch zu sagen das er an das Dominion glaubt, da ihm die Hinrichtung bevorstand und er dies verhindern wollte.
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      • #4
        Ich denke auch, dass man durchaus Parallelen zwischen dem Dominion-krieg und dem Zweiten Weltkrieg ziehen kann; ob das nun beabsichtigt war, ist eine andere Sache.

        Zu Broca frage ich mich, ob er die Auslöschung seines eigenen Volkes einfach so hingenommen hätte. Vielleicht wäre auch bei ihm - wie Damar - über kurz oder lang "der Groschen gefallen". Allerdings ist es schon ziemlich hart, wenn sich jemand auf die Seite einer Partei stellt, die gerade dabei ist, sein Volk auszurotten.



        Ich modde alles und jeden, solange Armada draufsteht ;)

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        • #5
          Originalbeitrag von Ben Maxwell

          Zu Broca frage ich mich, ob er die Auslöschung seines eigenen Volkes einfach so hingenommen hätte. Vielleicht wäre auch bei ihm - wie Damar - über kurz oder lang "der Groschen gefallen". Allerdings ist es schon ziemlich hart, wenn sich jemand auf die Seite einer Partei stellt, die gerade dabei ist, sein Volk auszurotten.

          Hätte er vielleicht besser sagen sollen. Tötet mich und zwar sofort! Ich will nicht mit jemanden arbeiten der mein Volk tötet. Na klingt das vielleicht besser?
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          • #6
            Nicht so direkt, wie du das beschrieben hast.
            Damar hat es auch geschafft!
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            • #7
              Ja nur Damars Leben war ja nicht unmittelbar in Gefahr. Broca stand kurz vor seiner Hinrichtung.
              Sorans Fußballblog - Einblicke in die Welt des Fußballs - Spielberichte, Fotos und mehr. :)
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              • #8
                @Colmi
                Es geht hier nicht um Brocas letzte Worte, es geht hier um sein gesamtes Auftreten, dass gegenüber der Gründerin immer von Ehrfurcht geprägt war. Ich bin mir sicher, er glaubte an das Dominion und das es das Richtige tut um den Sieg davon zutragen.

                Broca war völlig verblendet und das war sicher auch der Grund warum er exekutiert wurde. Die Gründerin wußte dass sein Volk seine (bzw. ihre) Befehle nicht befolgen würde...deswegen wurde er unwichtig.

                Ich denke der Vergleich mit dem 2.WK von Bynaus trifft es sehr gut.
                "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                Member der NO-Connection!!

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                • #9
                  Originalbeitrag von Bynaus
                  Er ist eben nichts anderes als ein verblendeter Idiot, der sich für die falsche Seite entschieden hatte... Er ist so etwas wie die Nazi-Kollaborateure in Frankreich während des WK2. Überhaupt finde ich den Vergleich Dominion - Nazideutschland passend. Da sind mal die Gründer, die sich als überlegen und unbesiegbar sehen ("Arier"), ihre im wahrsten Sinn des Wortes herangezüchteten Soldaten, die Jem'Hadar ("SS") die die Gründer wie Götter verehren, der lange Krieg gegen die traditionell Amerika-Verkörpernde Föderation, der Befehl zur Selbstauslöschung kurz vor dem Kriegsende... Nur dass diesmal der Anführer (die Anführerin) der Gründer nicht stirbt, sondern einen Friedensvertrag unterzeichnet. Die Paralellen Dominionkrieg-WK2 sind unübersehbar, aber die Autoren hatten sich für einmal einen guten Schluss ausgedacht, ein alternatives Ende, wie um zu unterstreichen, dass Fortschritte gemacht wurden in der Welt...
                  Ja, das habe ich auch gedacht. Wir haben dann immer überlegt, ob die Kardassianer und Brien jeweils nun die Rumänen oder die Ungarn darstellen würden.
                  Die Parallelen zum WK2 sind sicher beabsichtigt, auch die schönen Schlussworte von Admiral Ross (den ich ja immer im Verdacht hatte, ein Gründer zu sein könnten durchaus ein echtes Weltkriegs-Zitat sein. Lustig fand ich immer, wie Sisko als Cpt. (okay, als Cpt. an exponierter Stelle) mit Kanzlern rumgesprungen ist und wie er immer die Reden schwang, während sich Ross blass im Hintergrund hielt. Admiral Natscheew (entschuldigt die Schreibe, bitte) hätte sich das nicht bieten lassen.

                  Endar
                  Republicans hate ducklings!

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