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25-Stunden-Tag?

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  • 25-Stunden-Tag?

    Ich hab mal eine Frage, die ich mit der Suchfunktion nicht gefunden habe: In manchen Folgen von DS9, es sind vielleicht zwei oder drei, wird erwähnt, dass der Tag 25 Stunden hat. Leider eher so nebenbei in Gesprächen zwischen den Crewmitgliedern. Beim ersten Mal habe ich noch gestutzt, mir aber gedacht, der Synchronisation ist wahrscheinlich ein Leichtsinnsfehler unterlaufen. Aber als ich es das zweite Mal gehört habe, stelle ich mir nun die Frage: Ist im Star Trek Universum der Tag etwa eine Stunde länger?

  • #2
    Der 24h Tag ist ja eine rein irdische Situation. Auf anderen Planeten kann der Tag durchaus 10 oder 30 Stunden haben. Ein Standardtag auf Raumstationen der Föderation kann ein geregelter Kompromiss sein. Da DS9 eine bajoranische Station ist tippe ich eher darauf, dass der Tag auf Bajor 25h dauert. DS9 ist zwar nicht im Orbit und generell unabhängig von planetaren Tageszeiten aber das kann man dann leicht übernommen haben.
    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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    • #3
      Es sind 26 Stunden, und man kann davon ausgehen dass das nur für das bajoranische System gilt.

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      • #4
        Wer sagt eigentlich, dass im Universum die Minutentaktung mit der irdischen identisch ist? Vielleicht wird auch in ganz anderen Zeitabschnitten gerechnet. Diese Frage hab ich mir immer schon bei Star Trek gestellt. Man könnte ja auf die Idee kommen 45min als Stunde zu deklarieren...Aber das ganze Zeitzeugs macht mich immer wurres
        Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
        KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
        Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

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        • #5
          wobei interessant ist, dass sich jedes Crewmitglied von heute auf morgen anpasst. Was ist denn wenn man von einer Station mit Tagen, die 15 Stunden haben, auf eine Station versetzt wird, die in 45 Stunden-Tagen werkelt? Kann man sich dann bei der Gewerkschaft der Sternenflotte beschweren, oder hat man einfach Pesch gehabt?

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          • #6
            Im Grunde wird eh überall im Schichtdienst gearbeitet werden. Wie auch auf DS9 und der Ente-D. Da ist eher die Frage wieviele Personen stationiert sind um auf eine entsprechende Anzahl an Schichten zu kommen. Ich denke aber, dass das entsprechend lange bzw. kurze Schichtlängen sein werden. Nicht zu vergessen die Maximal-Arbeitsstundenanzahl pro Tag und Woche.

            Und man gewöhnt sich ja an so gut wie alles.
            "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
            "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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            • #7
              geht die Zeit nicht anders, wenn man weg von einem Gravitationszentrum ist? War es nicht so, dass die Zeit im All langsame geht? Die Station ist ja im all, von daher passt es

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              • #8
                Zitat von gracjanski Beitrag anzeigen
                geht die Zeit nicht anders, wenn man weg von einem Gravitationszentrum ist? War es nicht so, dass die Zeit im All langsame geht? Die Station ist ja im all, von daher passt es
                Die Zeit vergeht im Schwerefeld eines Planeten langsamer als im freien Weltraum. D.h. auf Deep Space Nine würde eine Atomuhr schneller gehen als auf Bajor, sofern sich DS9 relativ zu Bajor nicht bewegt. Allerdings macht das nur ein paar Sekundenbruchteilchen aus, keine Minuten und schon gar keine Stunde .

                Siehe Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdil...ch_Gravitation
                Auf der Erde kann (solange die Höhe klein ist gegen den Erdradius von ca. 6400 Kilometern) das Gravitationspotential durch φ = gh genähert werden. In 300 Kilometern Höhe (das ist eine typische Höhe, in der Space Shuttles fliegen) vergehen somit in jeder „Erdbodensekunde“ 1+ 3,27 * 10^{-11} sec, das ist etwa eine Millisekunde pro Jahr mehr. Das heißt, ein Astronaut, der in 300 Kilometern Höhe über der Erde ruhen würde (zum Beispiel mit Unterstützung eines Raketenantriebs), würde in jedem Jahr etwa eine Millisekunde schneller altern als jemand, der auf der Erde ruht. Zu beachten ist hierbei, dass diese Zahl nicht angibt, wie ein Shuttle-Astronaut altert, da das Shuttle sich zusätzlich bewegt (es kreist um die Erde), was zu einem zusätzlichen Effekt in der Zeitdilatation führt.

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                • #9
                  Da auch auf Deep Space Nine Bajor-ähnliche Gravitation herrscht, nehme ich nicht an, dass gravitative Zeitdilatation eine Rolle spielt.

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                  • #10
                    Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                    Da auch auf Deep Space Nine Bajor-ähnliche Gravitation herrscht, nehme ich nicht an, dass gravitative Zeitdilatation eine Rolle spielt.
                    Zumindest nicht in den Bereichen der Station wo diese Schwerkraft herrscht, aber ich denke, man kann davon ausgehen, dass dies fast überall zutrifft. d.h. innerhalb der metallischen Hülle der Station.
                    Ganz klar ist dies aber nicht. Auch nicht, wie die künstliche Schwerkraft erzeugt wirkt. Jedenfalls wird sie nicht durch Rotation simuliert.

                    Interessant ist auch, welche Schwerkraft man spüren würde, wenn man im Raumanzug auf der Hülle der Station steht oder sogar davon abspringt. Ist man bereits 1 Meter außerhalb der Station in der Schwerelosigkeit ?

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                    • #11
                      Naja, in "Der erste Kontakt" tragen Worf, Picard und Lt. Hawk magnetische Schuhe während sie auf der Außenhülle der Enterprise unterwegs sind. Wenn ich davon ausgehe, dass DS9 und die Enterprise ähnliche Gravitationsgeneratoren haben, müssten außerhalb der Station die Schwerkraftgeneratoren wohl wirkungslos sein. Vor allem weil auch die getöteten Borg sofort wegdriften, und nicht auf die Außenhülle zurück stürzen...

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