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  • Siebte Staffel überhaupt anschauen

    Die dritte und vierte Staffel von DS9 haben mir sehr gut gefallen. Da ich jetzt die fünfte Staffel von DS9 anschaue und gerade bei der Folge "Für die Uniform" bin, wo Sisko allmählich gaga wird, und überlege, mir auch die sechste und siebte Staffel zuzulegen: Der Dominion-Krieg in seiner ganzen Härte ist nicht unbedingt das, was ich an DS9 am meisten schätze, und die siebte Staffel habe ich bis auf ein paar Folgen als extrem düster in Erinnerung, und ich bin mir da auch nicht mehr sicher, ob das noch Star Trek ist. Von den Folgen selbst weiß ich praktisch kaum noch etwas, bis auf das Ende der Serie mit Winn, Dukat und Sisko in den Feuerhöhlen.

    Meine Frage: Soll ich mir das wirklich noch mal antun, oder ist es "schöner", mit der sechsten Staffel, in deren letzter Folge Sisko zur Erde zurückkehrt, aufzuhören ?

    Was spricht für die siebte Staffel von DS9, was dagegen ?

  • #2
    Was spricht für die siebende Staffel?

    Es ist das Ende der Geschichte von DS9, ein wunderschöner Abschied für die Serie. Insgesamt wohl eine der besten ST-Staffeln überhaupt (allein schon der finale 10-Teiler). Mit Ezri Dax gibts auch einen netten Neuzugang.

    Auch gibt es schon etliche Folgen die sich nicht - oder nur indirekt - mit dem Krieg beschäftigen. Und in Sachen Düsternis ist die dritte Staffel ENT sicherlich weitaus härter und dunkler.



    Was spricht gegen die siebende Staffel?

    Wenn einem das bisherige DS9 gefallen hat eigentlich gar nichts (klar fehlt Jadzia etwas). Wenn einem der Dominion-Krieg nicht gefällt, sollte man wohl sowieso besser gleich mit der fünften aufhören.

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    • #3
      Natürlich sollte man sich die 7. Staffel anschauen. Wieso auch nicht, man legt schließlich einen guten Roman auch nicht nach der Häfte zur Seite.

      Die 7.Staffel ist nicht die beste Staffel der Serie (man darf sich dafür bei den Propheten bedanken), aber es ist dennoch eine der besseren Staffeln. Und wie HanSolo richtig anführte: Man bekommt einen wunderbaren Serienabschied präsentiert.

      Will hier wirklich jemand ernsthaft behaupten, die Serie lieber mit dem Ende der 6. Staffel zu beschließen- mit einer toten Jadzia und einem kartoffelschälenden Sisko??
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Wenn einem das bisherige DS9 gefallen hat eigentlich gar nichts (klar fehlt Jadzia etwas). Wenn einem der Dominion-Krieg nicht gefällt, sollte man wohl sowieso besser gleich mit der fünften aufhören.
        Mit der fünften Staffel aufzuhören, geht nicht so gut, finde ich, da die letzte Folge einen üblen Cliffhanger hat. Das ist dann doch zu spannend, um nicht weiter zu schauen.
        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        Will hier wirklich jemand ernsthaft behaupten, die Serie lieber mit dem Ende der 6. Staffel zu beschließen- mit einer toten Jadzia und einem kartoffelschälenden Sisko??
        Die tote Jadzia wird ja nicht wieder lebendig, insofern bringt die siebte Staffel für Jadzia-Fans wenig. Andererseits finde ich, dass Jadzia auch so ziemlich der uninteressanteste DS9-Hauptcharakter ist. Anfangs hat man mit ein paar Trill-Folgen versucht, Dax interessant zu machen, das hat aber nicht so richtig gezündet, auch ihre Romanzen wie z.B. "Meridian" ... na ja, okay, aber speziell die Entwicklung mit Worf, finde ich, passt überhaupt nicht. Das wird dann mit Ezri Dax und Worf in der siebten Staffel sicher sehr seltsam.

        Sisko beim Kartoffelschälen, warum nicht ? Er kocht ja gerne, sein Vater hat ein Restaurant auf der Erde. Geht doch. Fast idyllisch. Mit der sechsten Staffel aufzuhören geht besser als mit der fünften, da es hier keinen echten Cliffhanger gibt. Man weiß ja, dass die Föderation gewinnt bzw. nicht vernichtet wird, und dass das Borg-Problem eigentlich viel größer ist ( sein sollte ), und für mich ist die Frage, ob die siebte Staffel wirklich mehr bietet als das Gemetzel des Dominion-Krieges, bei dem Nog sein Bein verliert, usw.

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        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          und für mich ist die Frage, ob die siebte Staffel wirklich mehr bietet als das Gemetzel des Dominion-Krieges, bei dem Nog sein Bein verliert, usw.
          Es gibt ja auch eine Handvoll Folgen, die sich nicht direkt auf den Dominion-Krieg beziehen. Da gibt es neben einer Ezri-zuhause (Undercover O'Brien-Handlungsbogen), Ezri-spielt-Tatort, genmanipulierte Bashir-Bekannten-Folge (die kennen wir auch aus der Vergangenheit) auch noch ein paar Vic Fontaine-Holosuite-Episoden. Allen voran die "Oceans 11"-Folge und nicht zu vergessen: die Baseball-Episode.

          Außerdem noch eine Mirroruniverse-Folge und der Handlungsbogen Section 31 wird weitererzählt. Also für mich ist die siebte Staffel nicht unbedingt das Maß aller Dinge aber trotzdem spannend und emotional. Einfach nach der sechsten aufzuhören, wäre für mich extrem unbefriedigend gewesen. Daumen nach oben für die 7. Staffel
          Forum verlassen.

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          • #6
            Natürlich ist das Ende von Staffel 6 ein Cliffhanger:

            - Der Dominion-Krieg ist noch nicht geschlagen
            - Sisko verlässt die Station
            - Jadzia ist tot
            - Das Wurmloch verschwunden
            - Gul Dukat dank seinem Pah-Geister-Wahn gefährlicher denn je

            Wie kann man da ernsthaft überlegen die Serie enden zu lassen ? Wenn man schon sich den Dominion-Krieg ersparen möchte, dann von mir aus das Ende von "Sieg oder Niederlage?".

            In Staffel 7 werden so ziemlich alle Handlungsbögen abgeschlossen: Siskos Schicksal als Abgesandter - Gul Dukat als seine Nemesis, Kai Winns Wandel zur dunklen Seite und wieder zurück, Odos ewige Suche nach der Heimat, der langsame Wandel der Ferengi-Gesellschaft, der Kampf der Rebellen im Spiegel-Universum, der Dominion-Krieg, Worfs Konflikt mit Gowron usw. Ohne diese ist die Serie einfach unvollständig - ob es einem gefällt oder nicht.

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            • #7
              Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
              Natürlich ist das Ende von Staffel 6 ein Cliffhanger:

              - Der Dominion-Krieg ist noch nicht geschlagen
              - Sisko verlässt die Station
              - Jadzia ist tot
              - Das Wurmloch verschwunden
              - Gul Dukat dank seinem Pah-Geister-Wahn gefährlicher denn je
              Für mich sind das keine Cliffhanger.
              - Jadzia ist tot heißt sie ist tot. Ende aus.
              - Sisko verlässt die Station und kehrt auf die Erde zurück. Soll er denn ewig auf DS9 bleiben, und vor allem, ist dies am Ende der siebten Staffel besser ?
              - Das Wurmloch verschwunden: Schließt doch alles prima ab, kein Wurmloch, keine Probleme.
              - Gul Dukat gefährlich: Es wird immer gefährliche Irre im Universum geben, notfalls kommt ein Irrer aus einem Paralleluniversum. Da kommt Star Trek nie an ein Ende.
              - Dominion-Krieg nicht entschieden ... Ich weiß nicht mehr genau, wie die siebte Staffel in dieser Hinsicht endet, aber das Dominion wird da auch nicht völlig vernichtet und kontrolliert weiterhin den Gammaquadranten. Dies lässt auch nach dem Ende von DS9 vieles offen.

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              • #8
                Das Leben wird auch irgendwie weitergehen, wenn Du die letzte Staffel von DS9 nicht kennst. Wenn Dich die Serie bis jetzt angeödet hat, dann wird die siebente Staffel am negativen Gesamteindruck auch nichts mehr ändern.
                Mein Profil bei Last-FM:
                http://www.last.fm/user/LARG0/

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                • #9
                  Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                  Sisko beim Kartoffelschälen, warum nicht ? Er kocht ja gerne, sein Vater hat ein Restaurant auf der Erde. Geht doch. Fast idyllisch.
                  Keine Ahnung, wie man dieses Ende als positiv deuten kann. Sisko ist ein geschlagener Mann. Körperlich und mental völlig am Ende seiner Kräfte angelangt, gibt er den Kampf einfach auf. Der Verlust der Station am Ende von Staffel 5 war für Sisko selbst doch eine viel geringere Niederlage als der Tod Jadzias. Der Baseball, den er damals zurückgelassenen und nun mitgenommenen hat, symbolisiert dies ja schon fast zu überdeutlich. Auf der Bewältigung dieser Krise ist liegt ja dann logischerweise auch das Hauptaugenmerk zum Auftakt von Staffel 7.

                  Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                  Mit der sechsten Staffel aufzuhören geht besser als mit der fünften, da es hier keinen echten Cliffhanger gibt. Man weiß ja, dass die Föderation gewinnt
                  Wenn Du dies am Ende von Staffel 6 weißt, weißt du das auch am Ende von Staffel 5.
                  Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                  "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                  • #10
                    Ich würde dir auf jeden Fall raten auch 6-7 zu gucken, die Serien da haben auch ihre Qualität und der Krieg... ist faszinierend. Ezri Dax, die als "Neuzugang" kommt, die Kabbeleien von Odo und Quark und die unzertrennlichkeit von Bashir und O`Brian gehen auch da noch weiter und Sisko wird garnichtmal so schlimm.
                    Gut, ist deine Entscheidung, aber für mich war es toll zu sehen wie hinterher Cardassianer mit Starfleet zusammenarbeiten, sich Rebellentrupps gründen und im Hintergrund die Profeten ihr Spielchen spielen. Ich finde DS9 auf jeden Fall abwechslungsreicher als TOS und TNG es waren.
                    Ich lebe nicht um zu sein wie andere mich gerne hätten!

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                    • #11
                      Zitat von Largo Beitrag anzeigen
                      Das Leben wird auch irgendwie weitergehen, wenn Du die letzte Staffel von DS9 nicht kennst. Wenn Dich die Serie bis jetzt angeödet hat, dann wird die siebente Staffel am negativen Gesamteindruck auch nichts mehr ändern.
                      Vermutlich hast Du keinen einzigen weiteren Beitrag von mir zu DS9 gelesen, sonst wüsstest Du, dass mir die Serie sehr gut gefällt. Viele Episoden der dritten, vierten und auch fünften Staffel habe ich mit fünf oder sogar sechs von sechs Sternen bewertet. Was ich nicht möchte, ist, dass eine siebte Staffel meinen bislang sehr positiven Gesamteindruck trübt .
                      Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
                      Wenn Du dies am Ende von Staffel 6 weißt, weißt du das auch am Ende von Staffel 5.
                      Für mich macht es schon einen Unterschied, ob man in der letzten Szene einer Staffel sieht, wie angreifende Schiffe jeden Moment das Feuer eröffnen (= spannend), oder ob man einen Mann beim Kartoffelschälen sieht (= melancholisch). Ein Cliffhanger bedeutet für mich wirklich so etwas wie eine unmittelbare Gefahr / Bedrohung. "Call to Arms" (Finale der 5. Staffel) endet ja mit dem unmittelbaren Ausbruch des Krieges, und Sisko lässt seinen Sohn auf der vom Dominion besetzten Station zurück.

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                      • #12
                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Vermutlich hast Du keinen einzigen weiteren Beitrag von mir zu DS9 gelesen, sonst wüsstest Du, dass mir die Serie sehr gut gefällt. Viele Episoden der dritten, vierten und auch fünften Staffel habe ich mit fünf oder sogar sechs von sechs Sternen bewertet. Was ich nicht möchte, ist, dass eine siebte Staffel meinen bislang sehr positiven Gesamteindruck trübt .
                        Die 7. Staffel ist genauso actionlastig, düster, witzig, GZSZig , wie die anderen Staffel zuvor. Und ich kann dir mit 90%iger Sicherheit versprechen das du nach anschauen der 7. Staffel dich nicht heulend in eine Ecke verkriechen wirst und auf die Macher von DS9 schimpfen wirst, wieso eben jene diese Glanzstück am SciFi Himmel so kaputt geschrieben haben. Wie etwa meine Wenigkeit zum BSG Finale dies gemacht hat.
                        Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                        Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                        [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                        • #13
                          Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                          Die 7. Staffel ist genauso actionlastig, düster, witzig, GZSZig , wie die anderen Staffel zuvor. Und ich kann dir mit 90%iger Sicherheit versprechen das du nach anschauen der 7. Staffel dich nicht heulend in eine Ecke verkriechen wirst und auf die Macher von DS9 schimpfen wirst, wieso eben jene diese Glanzstück am SciFi Himmel so kaputt geschrieben haben. Wie etwa meine Wenigkeit zum BSG Finale dies gemacht hat.
                          Gut, das klingt ja schon mal sehr ermutigend. Ein bisschen hatte ich - bevor ich mit DS9 jetzt noch mal anfing - wohl auch ähnliche Befürchtungen wie bei Battlestar Galactica, dass beides sehr düster wird, seltsame religiöse Phänomene auftreten, usw. und Ronald D. Moore hat ja auch an beiden Serien gearbeitet. Und beide Serien gefallen mir eigentlich auch sehr gut. Beide auch besser als erwartet.

                          Die vierte Staffel von BSG habe ich aber noch nicht gesehen, da habe ich dann aber auch andere Befürchtungen als bei DS9 . Bei DS9 habe ich die Befürchtung, dass alles sehr, sehr düster wird. Z.B. habe ich gerade auch gelesen, dass die Folge "Children of Time" (5. Staffel) die letzte Folge - vor dem Serienfinale zwei Staffeln später(!) - ist, die im Gammaquadranten spielt .

                          Mir persönlich gefielen diese gelegentlichen Forschungsausflüge in den Gammaquadranten immer sehr gut, da bin ich auch einfach als klassischer TOS-Fan ein bisschen konditioniert, ein bisschen TOS-Feeling muss für mich auch bei DS9 aufkommen , wobei mir die DS9-Klingonenfolgen auch recht gut gefallen, und auch Kor (John Colicos) in der siebten Staffel noch mal einen Auftritt haben soll.

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                          • #14
                            Um es mal rundheraus zu sagen:
                            Wer (schon) mit For the Uniform Probleme hat und Sisko da für "gaga" hält, mit dem DW wenig bis nichts anfangen kann und generell ein Problem mit düsteren Folgen hat wird mit Staffeln Sechs und Sieben eher wenig Freude haben.
                            Mit TOS hat dieses Star Trek dann nun mal auch so ziemlich garnichts zu tun.
                            Da ist es irgendwie auch verfehlt zu argumentieren das ist das beste Star Trek überhaupt, wenn einem diese Elemente nicht gefallen hilft das wenig.
                            Es wird eben sehr düster, es wird religös und die Erforschung der unendlichen Weiten kommt praktisch ganz zum erliegen.

                            Hier sei das mal im Detail umrissen:

                            A Time to Stand
                            Rocks and Shoals
                            Sons and Daughters
                            Behind the Lines
                            Favor the Bold
                            Sacrifice of Angels

                            Das ist der Auftakt von Season 6. Sechs Episoden hintereinander mit einem einzigen Thema: Dem Krieg gegen das Dominion nach der Besetzung von DS9.
                            Es ist meiner Meinung nach so ziemlich der beste Star Trek Arc überhaupt, aber wenn man damit nichts anfangen kann...

                            Es geht weiter mit You are Cordially Invited. Worf und Dax heiraten. Gefällt dir sicherlich.
                            Eine Mirror Universe Folge schließt sich mit Ressurrection an.

                            Mit Statostocal Probabilities, The Magnificent Ferengi und Waltz wird wieder der Dominionarc weiter geführt. Teils extrem düster, teils sehr Comedyhaft.

                            Who Mourns of Morn und Far Beyond the Stars sind gute bzw sehr gute Einzelepisoden ohne sich jetzt mit Krieg oder Religion abzugeben.

                            Ganz anders dann One Little Ship, Honor Among Thieves, Change of Heart, Wrongs Darker than Death or Night, Inquisition und In the Pale Moonlight.
                            Hier wird es richtig düster und der Krieg stellenweise richtig hässlich. Die Guten sind plötzlich nicht mehr die Guten und sauber bleibt niemand.
                            Und die Religion kommt auch nicht zu kurz.

                            His Way ist dann eine ziemliche Auflockerung. Vic Fontaine mag man oder eben nicht.
                            The Recknoing ist dann wieder Religion in Reinstform mit Valiant schließt sich die nächste Kriegsfolge an.
                            Profit and Lace ist dann in meinen Augen schlechte Ferengicomedy.
                            Times Orphan ist die harmlose Charakterfolge über die O Briens. Wird die gefallen.
                            The Sound of Her Voice wohl auch.
                            Und Tears of the Prophets ist das von Krieg und Religion beherrschte Staffelfinale.


                            Wie Season 6 beginnt auf Season 7 mit einem längerem

                            Image in the Sand
                            Shadows and Symbols
                            Afterimage

                            Auch hier gehts wieder primär um Religion und den Krieg, auch wenns nicht unbedingt duster ist. Und Ezri sorgt für Auflockerung.

                            Take me Out to the Holosuite, Chrysallis undTreachery, Faith and the Great River sind weitere auflockernde Episoden mit teils ernsteren Elementen.

                            In Once More Unto the Breach ziehen Worf, Martok und Kor in den Krieg. The Klingon Way...
                            The Siege of AR-558 ist die Kriegsfolge Star Treks schlechthin.
                            Und Covenant ist wieder Religion pur, in Ist Only a Paper Moon werden die Folgen des Krieges extrem persönlich. Düster aber eben realistisch und deswegen so hervorragend.

                            Prodigal Daughter ist die Charakterfolge über Ezri. Solide.
                            The Emperors New Cloak ist wieder Mirror Universe. Wems gefällt.

                            Field of Fire ist die selbe Kategorie wie Its Only a Paper Moon. Die Folgen des Krieges.

                            Chimera und Badda-Bing Badda-Bang ist wieder normaleres Star Trek. Gute Einzelfolgen.

                            Dann geht’s in die Vollen, das große Final Chapter. Davor aber noch Inter Arma Enim Silent Leges, In the Pale Moonlight reloaded. Die Guten werden die Bösen.

                            Und dann:
                            Til Death Do Us Part
                            Strange Bedfellows
                            The Changing Face of Evil
                            When It Rains
                            Tracking Into the Wind
                            Extreme Measures
                            The Dogs of War
                            What you leave Behind.

                            Das Serienfinale steht auf einer Stufe mit dem Kriegsarc zu Beginn von Season 6.
                            Die Handlung – sei es jetzt der Krieg oder die Abgesandten Sache – spitzt sich immer weiter zu und endet in einer hervorragenden Schlussepisode.
                            Der Krieg und die Propheten sind die zentralen Storyelemente. Die Handlung reduziert sich auf sich auf drei, vier große Storyarcs und eben genau auf das was du nicht magst.
                            Es ist ein grandioser Abschluss für eine grandioser Serie und ich würde sie als Paradebeispiel für den idealen Mix aus Einzelepisoden, Storyarcs und Seasonübergreifen Handlungsbogen jedem empfehlen.
                            DS9 Season 4-7 sind ganz großes Kino, das Beste was Star Trek je hervorgebracht hat oder wahrscheinlich je hervorbringen wird. Für mich kommt da keine Scifi-Serie darüber.
                            Aber es geht halt nicht um Forschung. Es ist nichts mit Friede, Freude, Eierkuchen. Es ist nicht TOS, nicht TNG. Nicht im Ansatz. Es ist so ziemlich das krasse Gegenteil.
                            Man ist zwar nicht soweit gegangen und hat die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden lassen aber man zeigte keine Scheu wenn es darum geht die Folgen des Krieges darzustellen.
                            Und es wird düster. Allerdings – anders als mE bei BSG – nicht deprimierend.

                            Was soll man sagen. Wenn du erfahren willst wie Star Trek auch sein kann (anders als der Ganze Rest...), schaus dirs an. Bei vielem wirst du wohl schlucken müssen aber ich würde die Erfahrung nicht missen wollen.
                            Qualität hat es in jedem Falle. Auch wenn der Inhalt für dich womöglich in die falsche Richtung geht, es bleibt sehr gutes Storytelling mit mE grandiosen Haupt- und Nebencharakteren.

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                            • #15
                              Zunächst einmal vielen Dank für die Aufstellung mit den sehr interessanten Ausführungen ! Die erste Hälfte der sechsten Staffel habe ich mir dann auch mal angesehen.
                              Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                              A Time to Stand
                              Rocks and Shoals
                              Sons and Daughters
                              Behind the Lines
                              Favor the Bold
                              Sacrifice of Angels

                              Das ist der Auftakt von Season 6. Sechs Episoden hintereinander mit einem einzigen Thema: Dem Krieg gegen das Dominion nach der Besetzung von DS9. Es ist meiner Meinung nach so ziemlich der beste Star Trek Arc überhaupt, aber wenn man damit nichts anfangen kann...
                              Dieser Sechsteiler hat mir bis auf die letzte Folge nicht übermäßig gut gefallen, aber es war noch okay. Kontinuität finde ich gut, aber ich denke, mir sind Einzelfolgen, die nicht ganz so nahtlos ineinander übergehen, lieber. Zu den einzelnen Episoden habe ich ja auch Bewertungen geschrieben, darunter auch, was mir im Detail nicht gefiel.
                              Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                              Es geht weiter mit You are Cordially Invited. Worf und Dax heiraten. Gefällt dir sicherlich. Eine Mirror Universe Folge schließt sich mit Ressurrection an. Mit Statostocal Probabilities, The Magnificent Ferengi und Waltz wird wieder der Dominionarc weiter geführt. Teils extrem düster, teils sehr Comedyhaft. Who Mourns of Morn und Far Beyond the Stars sind gute bzw sehr gute Einzelepisoden ohne sich jetzt mit Krieg oder Religion abzugeben.
                              Hier gab es dann für mich einige sehr interessante Folgen, "Ressurrection" jedoch war enttäuschend. "Waltz" ist zwar düster, aber auch interessant; Der Dialog zweier Charaktere kann, muss aber nicht interessanter sein als eine aufwendige Raumschlacht.
                              Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                              Ganz anders dann One Little Ship, Honor Among Thieves, Change of Heart, Wrongs Darker than Death or Night, Inquisition und In the Pale Moonlight. Hier wird es richtig düster und der Krieg stellenweise richtig hässlich. Die Guten sind plötzlich nicht mehr die Guten und sauber bleibt niemand. Und die Religion kommt auch nicht zu kurz.
                              Okay, mal sehen, wie es weiter geht. Die sechste Staffel hatte ich ja schon gekauft, aber ich hätte die noch eingeschweißten DVDs auch wieder zurückschicken können. Ob ich mir aber dann noch die siebte Staffel "gönnen" werde, bleibt eine gute Frage, vermutlich eher nicht, da ich finde, dass die sechste Staffel gegenüber den wirklich sehr guten Vorgänger-Staffeln (3-5) doch schon etwas schwächelt, was wohl auch an den etwas langweiligen Folgen um den Dominion-Krieg liegen dürfte.

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