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Enterprise nicht unter dem StarTrek-Stern?

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  • Enterprise nicht unter dem StarTrek-Stern?

    Hallo Leute, ist es wahr, dass die Serie "Enterprise" nicht unter dem goldenen StarTrek-Stern angesiedelt wird? Hat mir kürzlich einer gesteckt.... Kann ich gar nicht glauben oder ist das wirklich wahr?
    "Wenn Du weißt, was Du nicht weißt, dann weißt Du im Grunde genommen eine ganze Menge."

  • #2
    es steht zwar nicht im Vorspann, aber ENT gehört trotzdem genauso wie alle anderen Serien zu ST

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    • #3
      Re: Enterprise nicht unter dem StarTrek-Stern?

      Original geschrieben von StarSlider
      Hallo Leute, ist es wahr, dass die Serie "Enterprise" nicht unter dem goldenen StarTrek-Stern angesiedelt wird? Hat mir kürzlich einer gesteckt.... Kann ich gar nicht glauben oder ist das wirklich wahr?
      Wenn ich jetzt genau wüßte, was du damit meinst, könnte ich darauf antworten...

      Ich vermute mal, du meinst damit, das "Enterprise" nicht zum Star Trek Universum gehört, das durch die bisherigen 4 (5 mit TAS) Serien und 10 Kinofilme begründet wird.

      Da Enterprise als erste ST- Serie kein "Star Trek" im Namen hat könnte man das auch vermuten (ich beziehe mich jetzt auf die englischen titel der serien).
      Aber da im Intro kurz nach "Enterprise" "based on Star Trek created by Gene Roddenberry" steht ist sie eine offizielle Star Trek Serie.
      The Future of every Star Trek Captain, every crew, every ship, you`ve ever known
      depends on this moment.

      The survival of one human...

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      • #4
        Das Fehlen von "Star Trek" im Titel der Serie hängt mit dem Konzept der Serie und dessem Ziel zusammen. Natürlich ist "Enterprise" eine "Star Trek" - Serie, so wie die anderen auch.

        Doch wie du gemerkt haben dürftest ist nicht nur das Fehlen des Namens ein Teil des neuen Konzeptes. auch die Intromusik weicht von dem klassischen ST-Konzept ab.

        Berman und Co. wollten damit die Serie u.a. auch schmackhaft für "Nicht-Trekkies" machen, also eine größere Zielgruppe abdecken.
        Sie befürchteten, wenn man wieder ein "Star Trek" davor setzt, dass sich die Serie wieder nur bei den alten Fans etablieren würde. Man wollte aber diesmal neue Fans, die bisher mit "Star Trek" wenig oder noch gar nichts zu tun hatten, hinzugewinnen.

        Daher ist die Serie selbst auch nicht wie die typischen bzw. bisherigen ST-Serien aufgebaut. Zwar spielt ENT im selben Universum, mit den altbekannten Spezies. Jedoch gibt es nur die Sternenflotte, und das sonst übliche "Technogebabbel" - wie's manche Laien nennen ist in ENT auch wesentlich abgespekter.

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        • #5
          Berman und Co. wollten damit die Serie u.a. auch schmackhaft für "Nicht-Trekkies" machen, also eine größere Zielgruppe abdecken.
          Haha! Das ist ja prima gelungen....
          Jetzt schalten nicht nur die "Nicht-Trekkies" ab, sondern auch die Trekkies....
          Nobody steals our chicks - and lives... www.recht21.com

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          • #6
            Original geschrieben von Newhurababe
            Haha! Das ist ja prima gelungen....
            Jetzt schalten nicht nur die "Nicht-Trekkies" ab, sondern auch die Trekkies....
            Ja, in der Tat. Wenn man sich mal die US-Quote ansieht, die in dem Fall immer noch die Maßvorgabe bildet, ist das eigentlich Ironie. Und soweit ich damals die Werbekampagnen in den Staaten verfolgt habe, bevor ENT das allererste Mal "on air" ging, würde ich sagen, für die neue Serie ist zuwenig bzw. nicht die passende Promotion gemacht worden.

            Meiner Ansicht nach wurde bei manchen doch recht deutlich, dass sie das Ganze wie eine typische ST-Serie umworben haben. Sicherlich, es ist auch nicht falsch zu sagen, dass es "der Anfang der Kultreihe" ist, aber ich denke, da wurden eher die Fans angesprochen, als die Nicht-Fans.
            (Gut, ich habe jetzt nicht die komplette Werbekampagne mitbekommen, daher bin ich jetzt mal etwas vorsichtig bei der Beurteilung).

            Was die Sache mit den Fans betrifft, so denke ich persönlich, dass man das wohl etwas differenzieren muss: Fan ist nicht gleich Fan. Damit meine ich, es gibt die "allgemeinen Trekkies", denen ich beispielsweise angehören, und es gibt die "serienspezifischen Fans", die z.B. nur DS9 oder nur VOY toll finden und für die die anderen Serien wie TOS und TNG eher langweilig und uninteressant sind. Ich kann mir vorstellen, dass diese dann auch nicht unbedingt von ENT begeistert sind, und desöfteren oder gar nicht mehr einschalten.
            Daher gewinnt man wohl auch schnell den Eindruck, dass auch die Fans abspringen.

            Ich denke, dass sich das auch bei ENT wieder bessern wird. Spätestens dann, wenn die von Berman geplanten Änderung ab der 3. Staffel, also im Herbst diesen Jahres, die Serie wirklich interessanter machen sollten.
            DS9 beispielsweise hatte zunächst auch einen schweren Start, weil viele Fans die bajoranische Kultur langweilig empfanden oder ein "Problem" damit hatten, dass alle Abenteuer bis zur Einführung der Defiant von einem zentralen Punkt im Universum ausgingen und nicht wie bei TNG und TOS jenes mit einem Raumschiff erforscht wurde. DS9 konnte sich eigentlich erst mit der 3. (Einführung der Defiant) bzw. 4. Staffel (Hinzuholung von Worf und Ausweitung der Dominion-Krise) wirklich durchsetzen.

            Ebenso wie bei TNG und VOY. Wie sagt man so schön: "Aller Anfang ist schwer". Warum sollte da ENT die Ausnahme bilden...

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            • #7
              Original geschrieben von Adm. K.Breit
              Ich denke, dass sich das auch bei ENT wieder bessern wird. Spätestens dann, wenn die von Berman geplanten Änderung ab der 3. Staffel, also im Herbst diesen Jahres, die Serie wirklich interessanter machen sollten.
              Was sind denn das für Änderungen?
              "Wenn Du weißt, was Du nicht weißt, dann weißt Du im Grunde genommen eine ganze Menge."

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              • #8
                Original geschrieben von StarSlider
                Was sind denn das für Änderungen?
                Genau das hat er noch nicht verraten; zumindest was den letzten Stand der Dinge angeht.
                Er sagte im Februar nur, dass es mit der 3. Staffel von ENT eine bzw. mehrere Veränderungen geben werde, die den weiteren Verlauf der Serie maßgeblich beeinflussen und bestimmen würden und so u.a. auch endlich eine positive Wende - was die Quoten angeht - herbeizuführen. Warten wir's mal ab.

                Baut irgendwie Spannung auf, finde ich.
                (Gut, dafür kann u.U. die Enttäuschung auch entsprechend größer ausfallen... ).

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                • #9
                  Jedenfalls ist es ein Widerspruch in sich, eine Serie nicht plakativ mit ST in Verbindung bringen zu wollen, und sie dann "Enterprise" zu nennen.
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                  • #10
                    Da ist was wahres dran. Denn eigentlich dürfte wohl jedem - vor allen den Fans - klar sein, was unter einem Titel wie "Enterprise" gemeint wird; auch ohne den Zusatz "Star Trek".

                    Gut, andererseits: Viele Laien bzw. Nicht-Fans bringen "Enterprise" nicht unbedingt gleich mit "Star Trek" in Verbindung, z.B. wie "Star Trek: The next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine" oder "Star Trek: Voyager".
                    Ich denke, dass war vielleicht auch der bzw. einer der Gedankengänge von Berman und Co., als sie sich für diesen Namen entschieden.

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                    • #11
                      "Enterprise" soll einfach etwas Neues sein, nicht IRGENDEINE Star Trek Serie, sondern die NEUE.
                      Im Vorspann steht aber deutlich: Enterprise ... - ... based upon "Star Trek" created by Gene Roddenberry ...

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                      • #12
                        Da ist was wahres dran. Denn eigentlich dürfte wohl jedem - vor allen den Fans - klar sein, was unter einem Titel wie "Enterprise" gemeint wird; auch ohne den Zusatz "Star Trek".
                        Ach darum ist Birds-of-Prey gescheitert und abgesetzt worden: Zu viele Frauen und zu wenig Klingonen

                        Hätte man den Trekkern mal sagen sollen daß das NICHT die neue Life-Action Serie auf Qono'S sein soll
                        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                        • #13
                          Natürlich ist ENT ST, genauso wie es TOS, TNG, DS9 und VOY ist. Was Bermans Kursänderung angeht, so hoffe ich, dass diese die Serie interessanter und spannender machen. Bisher ist ja noch jede ST-Serie in der zweiten Staffel in ner Krise gesteckt.

                          TOS (hat es nicht geschafft sich zu erholen und wurde nach der dritten Staffel abgesetzt)
                          TNG (man beschloss mehr Wert auf Politik und leise Charaktermomente zu legen - holte Bev Crusher zurück)
                          DS9 (man beschloss das Dominion und die Defiant einzuführen)
                          VOY (man beschloss den ganzen Kazon-Handlungsbogen über Bord zu werfen und führte stattdessen die Borg wieder ein)

                          Bis jetzt hat es also nur TOS nicht geschafft. Jede andere ST-Serie meisterte diese, wie ich es nenne "Season2-Krise" und fand ihren Weg (obwohl mir persönlich bei VOY der Ursprungskurs der ersten beiden Staffeln besser gefallen hat als jenes Kubus-of-the-Week-Spektakel dann).

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                          • #14
                            Also IMO hat man das ganz bewusst aus den Titel weg gelassen um die Serie vom restlichen ST abzuheben und die Vorurteile die viele über ST haben nicht auch auf diese Serie zu übertragen und sie so einer breiteren Masse zu öffnen.
                            “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
                            They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
                            Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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                            • #15
                              Original geschrieben von HanSolo
                              Bis jetzt hat es also nur TOS nicht geschafft. Jede andere ST-Serie meisterte diese, wie ich es nenne "Season2-Krise" und fand ihren Weg (obwohl mir persönlich bei VOY der Ursprungskurs der ersten beiden Staffeln besser gefallen hat als jenes Kubus-of-the-Week-Spektakel dann).
                              Also die Probleme, die TOS hatte, sind meiner Meinung nach mit den Problemen der heutigen ST-Serien wohl kaum zu vergleichen.
                              TOS wurde 1969 von NBC nicht deshalb abgesetzt, weil die Quoten bedingt durch die Episodenentwicklung bzw. Storys immer schlechter wurden, sondern einfach das Konzept, wie man die Serie damals ausgestrahlt hatte.

                              Die Staaten sind in vier Zeitzonen unterteilt. NBC war erstens in den 60-er nicht flächendeckend, d.h., man konnte TOS nur in bestimmten Staaten und Regionen empfangen, zweitens wurden die Ausstrahlungszeiten nicht den vier Zeitzonen angeglichen. TOS lief landesweit immer nur zu einer bestimmten Uhrzeit, die quasi in der Zone festgelegt wurde, in der NBC seinen Hauptsitz hatte. Die anderen Zonen hatten deshalb das nachsehen.
                              Dadurch war die Einschaltquote auch nur sehr gering, weil zum einen nicht jeder TOS sehen konnte und zum anderen TOS teilweise erst gegen Mitternacht zu sehen war.
                              NBC wollte TOS ursprünglich schon nach der zweiten Staffel absetzen, wobei die Schuld vom Sender natürlich in erster Linie Roddenberry zugeschoben wurden.
                              Roddenberry konnte zwar eine dritte Staffel rausschlagen, aber '69 gingen dann entgültig die Lichter aus.

                              Erst als man TOS an private Fernsehanstalten verkaufte, diese dann für ihre Region entsprechend die Ausstrahlung abstimmten, schaffte die Serie endlich ihren Durchbruch und wurde zu dem, was sie heute ist: zum KULT.
                              In den 70-er wurden daraufhin die ersten Konventions veranstaltet, die Fangemeinde nahm stetig zu und 1979 entschied sich Roddenberry aufgrund des (verspäteten) Erfolgs seiner Serie einen Kinofilm zu drehen, NBC natürlich im Rücken gelassen.

                              Heute sind die meisten TV-Netzwerke in den Staaten (auch NBC) flächendeckend und auf die Zeitzonen abgestimmt. Daher fällt dies aus Ursache für den "Zuschauerschwund" bei den anderen ST-Serien schon mal raus.
                              Alle Ableger von "Star Trek" hatten das Hauptproblem, dass sie sich erstmal bei den Fans durchsetzen mussten. Und das war meistens in der 3. Staffel. Ansonsten haben die heutigen Quoteneinbrüche andere Ursachen.

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