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Ich will mal ne lanze brechen

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  • Ich will mal ne lanze brechen

    so, ich breche jetzt eine lanze, ich hoffe das hat vor mir schon jemand gemacht.
    auch wenn ENT nicht zu 100% mit TNG und TOS und DS9 übereinstimmt, denke ich, dass es sehenswert ist.
    ich fand die letzten folgen von DS9 schon total spannend, aber ENT war um längen besser.
    ich finde es nicht gut, dass ENT abgesetzt wird, es sei denn season 4 wird .
    ich denke für nicht-trekkies, also für die sorte leute, die keine fans sind, aber es trotzdem gerne gucken, war die absetzung ein schwerer schlag, sag ich jetzt mal einfach so.^^
    ist jemand meiner meinung???
    ist jemand nicht meiner meinung???
    Im Universum gibt´s 1. luminous matter
    2.dark matter und
    3.doesn´t matter
    (chin. Sprichwort der Ming-Dynastie)

  • #2
    Zitat von Atreyu
    ich finde es nicht gut, dass ENT abgesetzt wird, es sei denn season 4 wird .
    Da kann ich dich beruhigen. Eher das Gegenteil ist der Fall.
    ich denke für nicht-trekkies, also für die sorte leute, die keine fans sind, aber es trotzdem gerne gucken, war die absetzung ein schwerer schlag, sag ich jetzt mal einfach so.^^
    ist jemand meiner meinung???
    ist jemand nicht meiner meinung???
    Ich denke, dass es gerade die nicht-Trekkies weniger juckt. Die verbinden ja nicht soviel damit.

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    • #3
      Es ist halt so eine sache nicht wahr ich mein ......
      Also ich werde jetzt mal versuchen meine gefühle für ent auszudrücken !

      1. Die idee dieser serie(zu zeigen wie alles begann ) findet meine volle unterstützung !!! Ich denke jeder hier interessiert sich dafür wie starfleet zu dem wurde was es später ist !

      2.Als die serie begann hatte ich die hoffnung auf eine quasi wiedergeburt Kirks ich meine nicht eine wiederholung der serie aber meinetwegen steinigt mich aber die crew um kirk war einfach irgendwie kultig !(Sie hatten auch nicht diesen voll moralischen Menschen entwickelt à la Picard der schon zugut ist für die dezeitige menschheit ! )
      Allen voran Pille McCoy der für mich das beispiel eines heutgen menschen ist in sachen man soll nicht über ausserirdische lästern und er wird doch immer wieder schwach !(vielleciht liegt das alles aber auch nur an Spock wer weiss ?? ) .

      3.Dann sah ich sie mir an und erkannte das der ansatz gut ist !Bis dann irgendwann mir auffiel (kann sein es war nachdem ich es auch nachgelesen habe ) das da eindeutig eine US Politik gerechtfertigt wird die kein durschnittlicher Amerikaner oder Europäer verstehen kann ! Angefangen bei diesen komischen Marines.
      (Hallo starfleet gab es angeblich erst kurze zeit und schon haben die nicht nur ein sicherheitsteam sondern auch gleich ein paar spezialeinheiten dabei ! ) irgendwie realitätsfern wenn man bedenkt das es selbige später auch nicht mehr gab .

      4.Naja und dann wurde es irgendwie immer konfuser wenn ihr mich fragt schon diese sache mit dem beamen und was weiss ich ....als ich von der idee hörte bin ich davon ausgegangen das das eine zwischenstufe zwischen jetzt und Tos darstellt und keine zwischenstufe von Kirk und Picard !Da gibt es viel kleinigkeiten die glaube ich nicht so wirklich passen!

      5 Auch wenn man von den charakteren ausgeht sie haben einfach nicht dieses Mensch sein ...dieses Dumme witze reissen ,Lästern und was weiss ich sie wirken wenn man vom zeitpunkt ausgeht irgendwie gestellt !

      Abschliessend muss ich sagen verhält es sich wie zu Voyager ! Man blende einfach DS 9,Tos und Picard aus mache sich gedanklich hierzu sein eigenes universum schon hat man unterhaltung nicht auf höchstem niveau aber doch besser als das was die fernsehlandschaft sonst so bietet (um diese Zeit ! ) .

      Gruß Velra
      Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
      Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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      • #4
        Ja, ich bin auch der Meinung das die Absetzung von Ent ein schwerer Schlag in das Gesicht der Fans war, ganz besonders nachdem sich die Qualität der Serie in der 4. Staffel derart enorm verbessert hat (tja der Many hats gemacht ).
        Aber noch ist nicht aller Tage abend SpikeTV hat interesse an der weiterproduktion von Ent geäusert (ok, die wollen zwar nur 13 Episoden aber besser als nix) und ausserdem habe ich gehört das Paramount gespräche mit TrekUnited eröffnet hat und nach deren aussage sind die gespräche positiv.
        Der 1. Weltkrieg wurde begonnen WEIL ein Österreicher erschossen wurde,
        und der 2. wurde begonnen weil ein Österreichen NICHT erschossen wurde...
        ! wie man's macht, isses falsch !

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        • #5
          wollte mal sagen, dass das,was in der 3.st von ENT passierte, als bush-politik zu beschreiben, ist doch ein wenig seltsam. ich habe das in ST-chats und foren schon öfter gehört und ich finde es etwas kurzsichtig bzw. nicht genau hingesehen.
          gut, die erde wird angegriffen... - (kann man, wenn man möchte, mit d 11.09. vgl.) und die enterpr. macht sich auf den weg in die ausdehnung, da sie wissen, dass die xindi eine noch stärkere waffe bauen. und dann? ganz früh werden uns angenehme aborale präsentiert. später dann degra und im grunde genommen wurde alles mit politik gelöst (wenn da nicht die reptilianer wären). archer war ja am ende sogar auf nem xindi-schiff. abgesehen davon gab es z.b. in "ausgewähltes reich" diese religiösen spinner, die man sowohl als vgl. zu extremen muslimen, wie auch zu extremen christen hinstellen kann. diese folge ist im grunde genommen eine hymne an den atheismus, wovon die USA und speziell die bush-USA meilenweit entfernt ist.
          was die folterszene, sim und anderes angeht, so finde ich auch das interessant, denn es ist in ST eine ganz neue situation, die aber auch nicht unlogisch ist. die ENT ist das einzige schiff...nur sie kann die erde noch retten. beschissene situation. und wieviel vorwürfe sich archer dabei macht, erfährt man ja immer wieder.
          alles in allem finde ich zwar von der ausgangssituation sind parallelen da, aber was daraus wurde, und vor allem mit welchen argumenten die ENT vorgeht (die xindi HABEN die erde angegriffen), dass ist nicht vergleichbar mit bush-amiland (äh, menschen mit bart sind gefährlich...äh, sie glauben nicht an gott)...

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          • #6
            Zitat von TauLeonis
            wollte mal sagen, dass das,was in der 3.st von ENT passierte, als bush-politik zu beschreiben, ist doch ein wenig seltsam. ich habe das in ST-chats und foren schon öfter gehört und ich finde es etwas kurzsichtig bzw. nicht genau hingesehen.
            gut, die erde wird angegriffen... - (kann man, wenn man möchte, mit d 11.09. vgl.) und die enterpr. macht sich auf den weg in die ausdehnung, da sie wissen, dass die xindi eine noch stärkere waffe bauen. und dann? ganz früh werden uns angenehme aborale präsentiert. später dann degra und im grunde genommen wurde alles mit politik gelöst (wenn da nicht die reptilianer wären). archer war ja am ende sogar auf nem xindi-schiff. abgesehen davon gab es z.b. in "ausgewähltes reich" diese religiösen spinner, die man sowohl als vgl. zu extremen muslimen, wie auch zu extremen christen hinstellen kann. diese folge ist im grunde genommen eine hymne an den atheismus, wovon die USA und speziell die bush-USA meilenweit entfernt ist.
            was die folterszene, sim und anderes angeht, so finde ich auch das interessant, denn es ist in ST eine ganz neue situation, die aber auch nicht unlogisch ist. die ENT ist das einzige schiff...nur sie kann die erde noch retten. beschissene situation. und wieviel vorwürfe sich archer dabei macht, erfährt man ja immer wieder.
            alles in allem finde ich zwar von der ausgangssituation sind parallelen da, aber was daraus wurde, und vor allem mit welchen argumenten die ENT vorgeht (die xindi HABEN die erde angegriffen), dass ist nicht vergleichbar mit bush-amiland (äh, menschen mit bart sind gefährlich...äh, sie glauben nicht an gott)...
            ich denke der größte unterschied ist, dass die xindi eine superwaffe hatten...
            ...die irakis hatten ja gar keine
            Im Universum gibt´s 1. luminous matter
            2.dark matter und
            3.doesn´t matter
            (chin. Sprichwort der Ming-Dynastie)

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            • #7
              Und kürzlich habe ich eine DS9-Folge gesehen ("Die Abtrünnigen"). Da wird DS9 von Jem'Hadar angegriffen und hat nichts besseres zu tun, als ihnen mit der Defiant nachzujagen. Was waren da wohl seine Intentionen ? Und hat sich damals jemand aufgeregt, dass Sisko einfach seinen Rachegefühlen erliegt?

              Also: wäre Bush schon damals Präsident gewesen, hätte man sicher auch den Schluss ziehen können, DS9 wäre eine Kopie der Bush-Politik. Natürlich genauso absurd, wie zu behaupten, ETP wäre dies.

              Wie sehen also, dass das Problem bei Bush und nicht bei Star Trek liegt.

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              • #8
                Zitat von MFB
                Und hat sich damals jemand aufgeregt, dass Sisko einfach seinen Rachegefühlen erliegt?
                Bei "Die Abtrünnigen" noch nicht, ein Jahr später bei 5x13 "Für die Uniform" schon. Da wurde Siskos Verhalten tatsächlich Bush-like, obwohl der damals noch gar nicht Präsident war. Wahrscheinlich hat ihn die Auge um Auge, Zahn um Zahn Mentalität dieser Episode sogar inspiriert. Dann läge das Problem doch bei Star Trek.Ich meine, wer sich von Gottes Willen leiten lässt, könnte sich auch von Star Trek leiten lassen...


                Also: wäre Bush schon damals Präsident gewesen, hätte man sicher auch den Schluss ziehen können, DS9 wäre eine Kopie der Bush-Politik.
                Es wäre Bush Politik gewesen, wenn Sisko statt den Jem'Hadar hinterher zu jagen, die Schuld für die Taten bei den Romulanern gesucht hätte, um sie dann später, unter dem Vorwand diese besäßen Subraumwaffen, anzugreifen.

                Mir fällt auf, dass ich mal wieder grandios am Thema des Threads vorbei diskutiert habe.
                Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                • #9
                  Zitat von Ford Prefect
                  Bei "Die Abtrünnigen" noch nicht, ein Jahr später bei 5x13 "Für die Uniform" schon. Da wurde Siskos Verhalten tatsächlich Bush-like, obwohl der damals noch gar nicht Präsident war. Wahrscheinlich hat ihn die Auge um Auge, Zahn um Zahn Mentalität dieser Episode sogar inspiriert. Dann läge das Problem doch bei Star Trek.Ich meine, wer sich von Gottes Willen leiten lässt, könnte sich auch von Star Trek leiten lassen...
                  ...
                  Natürlich unter der Voraussetzung, das Bush sich eine Serie wie Star Trek anschaut .
                  Das Romulanern hat natürlich nur eine gewisse Logik (daher ist ETP auch nicht Bush-like: Die Xindi griffen an, Archer will die Xindi nicht angreifen, sondern nur weitere Angriffe auf die Erde verhindern. Seine Mission ist nicht anders als Siskos in "Die Suche").

                  So, aber nun wieder zum Thema des Threads ...

                  Ich finde ETP genial und in der jetzigen 4ten Staffel ist eine Absetzung Qualitätsmäßig absolut nicht gerechtfertigt, sehen wir doch momentan die beste ST-Staffel aller Zeiten (natürlich nur nach meiner Meinung )!

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                  • #10
                    Das Problem von ENT lag meines Erachtens in der 1. und teilweise auch in der 2. Staffel. Die Handlung dieser beiden Staffel empfand ich größtenteils als recht farblos und langweilig. Die Leute die damals aufgehört haben zu schauen, weil sie die Serie nicht mochten, die merken halt nicht dass die Serie in Staffel 3 einen erstaunlichen Qualitätssprung erfährt und wirklich wirklich gut wird.

                    Ein weiteres Problem der Serie ist die Farblosigkeit der Charaktere. Wenn man sich den Pilot-Film von TNG anschaut, wird da mehr Charakterbildung betrieben als bei ENT in den ersten beiden Staffeln zusammen. Mein Lieblings-Negativbeisiel ist Travis Mayweather. Außer anwessend zu sein leistet dieser Charakter gar nichts, abgesehen von dieser einen Folge in der er seine Familie besucht.

                    Inhaltlich ist die 3. eine wirkliche Hochleistungsstaffel. Besonders gut gefallen mir die häufig auftretenden Gewissenskonflikte, (Sim, Raub der Warpspule, Verhör von Degra,...). Alerdings stört mich hier ganz gewaltig die sexualisierung des Charakters T'Pol. Es gibt glaube ich keine Folge in der sie nicht mindestens 3/4 nackt präsentiert wird. (Ist das der Versuch der hinkenden Serie durch eine "Sex & Crime Politik" etwas Anschwung zu geben?)

                    Einige Punkte die mir quer durch die Serie sehr gut gefallen haben sind: Erfingdung des Taktischen Alarms, Zirkelschluss des Borg-Konflikts, Beginn des Klingonen-Konflikts, Vulkanier-Andorianer Beziehung, und die Shran-Archer-Beziehung. Wobei ich finde dass man diese Aktion der Andorianer die Waffe zu entführen, etwas anders, etwas positiver hätte gestalten können, z.B. dass Shran Archer wirklich helfen wollte, und nicht nur als Trickdieb einer Massenvernichtungswaffe aufgetreten wäre.

                    Alles in allem bin ich der Meinung, dass ENTsich zu einer sehr guten Serie entwickelt hat, und noch eine Menge Potenzial gehabt hätte, was nun leider nicht mehr genutzt werden kann. Ich kann auch ehrlich gesagt diese Vereinigungen zur Abschaffung von Enterprise in keinster Weise verstehen. Ohne jetzt Hardcore - Fans in irgendeiner Weise vor den Kopf stoßen zu wollen: Die Serie Enterprise ist um einige Meilenlängen besser als TOS. Kirk mit seiner infantilen Deppen-Crew, wie kultig der auch immer sein mag, hätte den Xindi Konflikt gleich in der ersten Folge, durch eine flammende, kulturumkrämpelde Abschlussrede beigelegt. (Gut dass der nicht Captain der NX-01 ist, sonst hätte man sich die ganze 3. Staffel sparen können).

                    Man kann nur sagen: ENT ist gut. Schade dass es mit Staffel 4 enden wird.

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                    • #11
                      Da stimme ich dir größtenteils zu Trevian. Nur finde ich, dass Staffel 3 zwar spannend war, aber für mich hat einfach Star Trek gefehlt. Keine bekannten Aliens, keine bekannten Welten, und die Trek-philosophie hat bis kurz vor Schluss auch gefehlt. Mir hat das gleich am Anfang nicht gepasst, dass zwar ein Team von Macos an Bord kam, nicht aber eine Delegation von Diplomaten. Beides zusammen wäre imho interessanter gewesen.

                      Ansonsten scheinst du Staffel 4 noch nicht zu kennen. Irgendwie beneide ich dich darum, dass du all die tollen Folgen erst noch sehen wirst.

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                      • #12
                        Zitat von Trevian
                        Wobei ich finde dass man diese Aktion der Andorianer die Waffe zu entführen, etwas anders, etwas positiver hätte gestalten können, z.B. dass Shran Archer wirklich helfen wollte, und nicht nur als Trickdieb einer Massenvernichtungswaffe aufgetreten wäre.
                        Ähm, irgendeinen Part in der Geschichte hast Du wohl vergessen?! Shran wollte Archer helfen! Und eigentlich hat er es auch getan! (übermittelte ihm die Daten, die die Andis bereits gesammelt hatten)
                        Sein Vorgesetzter wollte es so. Und in einem Gespräch mit diesem, merkte man Shran deutlich an, dass ihm das nicht gefiel! Und er hat auch geheim diese Daten übermittelt!

                        Die ersten 2 Staffeln mögen schwach gewesen sein. Aber ENT hat mehr Charakterentwicklung als TNG es jemals hatte! Alleine schon die anfänglichen Probleme/Affronts zwischen Archer und T'Pol, die Wandlung von T'Pol (ich spreche nur von den ersten beiden Staffeln), die Auseinandersetzung von T'Pol's Problemen mit dem Umgang bei Menschen, anfängliche "Beziehung" zu Trip, ihre "Sympathie" für Archer (es war mehr als das!), Malcolm und Trip's beginnende Freundschaft (die leider nicht mehr so fortgesetzt wurde) und und und.
                        Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                        • #13
                          Zitat von Trevian
                          Das Problem von ENT lag meines Erachtens in der 1. und teilweise auch in der 2. Staffel. Die Handlung dieser beiden Staffel empfand ich größtenteils als recht farblos und langweilig. Die Leute die damals aufgehört haben zu schauen, weil sie die Serie nicht mochten, die merken halt nicht dass die Serie in Staffel 3 einen erstaunlichen Qualitätssprung erfährt und wirklich wirklich gut wird.
                          Den Beginn von Staffel 1 fand ich gar nicht mal so schlecht. Gutes Entdeckerfeeling, ein paar tolle Folgen. Erst nach "Lieber Doktor" häuften sich die ganzen Nonsense-Geschichten.
                          Dafür kann ich mit der dritten Staffel (bis zum finalen 7-Teiler), bis auf wenige Ausnahmen wie etwa "Die Ladung" oder "Dämmerung" eher wenig anfangen.

                          Zitat von Trevian
                          Inhaltlich ist die 3. eine wirkliche Hochleistungsstaffel. Besonders gut gefallen mir die häufig auftretenden Gewissenskonflikte, (Sim, Raub der Warpspule, Verhör von Degra,...). .
                          Allerdings hätte man auf diese Konflikte IMO näher eingehen müssen. Meist wurde alles in nur einem Dialog wieder abgetan. Die Moral der meisten Folgen war wohl "Der Zweck heiligt alle Mittel". Dabei haben die beiden DS9-Folgen "Im fahlen Mondlicht" und "Unter den Waffen schweigen die Gesetze" wohl sehr gut bewiesen, dass dem nicht so ist.

                          Zitat von Trevian
                          Alles in allem bin ich der Meinung, dass ENTsich zu einer sehr guten Serie entwickelt hat, und noch eine Menge Potenzial gehabt hätte, was nun leider nicht mehr genutzt werden kann. Ich kann auch ehrlich gesagt diese Vereinigungen zur Abschaffung von Enterprise in keinster Weise verstehen. Ohne jetzt Hardcore - Fans in irgendeiner Weise vor den Kopf stoßen zu wollen: Die Serie Enterprise ist um einige Meilenlängen besser als TOS. Kirk mit seiner infantilen Deppen-Crew, wie kultig der auch immer sein mag, hätte den Xindi Konflikt gleich in der ersten Folge, durch eine flammende, kulturumkrämpelde Abschlussrede beigelegt. (Gut dass der nicht Captain der NX-01 ist, sonst hätte man sich die ganze 3. Staffel sparen können).
                          Die Serie hat mit Sicherheit noch jede Menge Potential, welches man nun leider nicht mehr nutzen kann. Vor allem die vierte Staffel ist das beste ST seit LANGEM.

                          Ob ENT besser ist als TOS? Nun zur Verteidigung von ENT, ich bin mit TOS aufgewachsen. Außerdem sollte man die Serie wohl in Anbetracht seiner Zeit sehen (damit meine ich nicht nur die miesen Kostüme und Effekte).

                          Egal wie gut die Serie Ende dritte und nun in der vierten Staffel geworden ist, für mich ist und bleibt ENT die schwächste ST-Serie bisher.

                          Zitat von spidy1980
                          Nur finde ich, dass Staffel 3 zwar spannend war, aber für mich hat einfach Star Trek gefehlt. Keine bekannten Aliens, keine bekannten Welten, und die Trek-philosophie hat bis kurz vor Schluss auch gefehlt. Mir hat das gleich am Anfang nicht gepasst, dass zwar ein Team von Macos an Bord kam, nicht aber eine Delegation von Diplomaten. Beides zusammen wäre imho interessanter gewesen.
                          100%ig meine Meinung. Die dritte ENT-Staffel mag als unterhaltsames "24 im Weltraum" durchgehen. Als ST-Season (bis auf die mehr oder weniger friedliche Lösung im finalen 7-Teiler) jedoch nicht.

                          Zitat von Valen
                          Die ersten 2 Staffeln mögen schwach gewesen sein. Aber ENT hat mehr Charakterentwicklung als TNG es jemals hatte! Alleine schon die anfänglichen Probleme/Affronts zwischen Archer und T'Pol, die Wandlung von T'Pol (ich spreche nur von den ersten beiden Staffeln), die Auseinandersetzung von T'Pol's Problemen mit dem Umgang bei Menschen, anfängliche "Beziehung" zu Trip, ihre "Sympathie" für Archer (es war mehr als das!), Malcolm und Trip's beginnende Freundschaft (die leider nicht mehr so fortgesetzt wurde) und und und.
                          Es mag sein, dass Archer, Trip und T'Pol mehr Charakterentwicklung als so mancher TNG-Charakter aufweisen. Allerdings beschränkt sich die Charakterentwicklung eben auf diese drei (die Freundschaft zwischen Malcom und Trip zählt IMO nicht, da sie WEIT weniger gut herausgearbeitet ist als die Freundschaft zwischen Geordi und Data, O'Brien und Beshir oder Paris und Kim). Vor allem Hoshi und Travis hatten bis dato kaum etwas zu melden. Eine derartige Vernachlässigung hat es noch bei keiner ST-Serie gegeben (selbst Ltd. Uhura hat mehr Charapterprofil als Ensing Mayweather).

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                          • #14
                            Ja, die meiste Entwicklung betrifft die 3 Hauptcharaktere. Malcolm würde ich aber auch noch benennen. Besonders in der 4. Staffel!
                            Aber bis auf Geordi und Data und wohl noch Picard, war TNG da nicht besser. Eher schlechter.
                            Und die absolut langweiligen wie Troi und Beverly gab's da auch. (Nein, ich bin nicht sehr jung! Ja, ich bin mit TNG aufgewachsen und liebe es abgöttisch! Aber ich sehe auch die "Problemzonen" )
                            Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

                            Kommentar


                            • #15
                              Zitat von spidy1980
                              Da stimme ich dir größtenteils zu Trevian. Nur finde ich, dass Staffel 3 zwar spannend war, aber für mich hat einfach Star Trek gefehlt. Keine bekannten Aliens, keine bekannten Welten, und die Trek-philosophie hat bis kurz vor Schluss auch gefehlt.
                              Also ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine das in den TOS Filmen im Föderationsrat auch Xindi zu sehen sind, also nicht wirklich unbekannt, und darüberhinaus auch die Andorianer.

                              Die Staffel hat nunmal einen Inhalt der die "bekannten Welten und Aliens" nicht unterbringen kann. Klingonen, Romulaner, etc. gibts eben in den ersten beiden Staffeln.

                              Ich bin mir nicht sicher was du genau unter "Trek-philosopie" verstehst, aber ich denke dass genau das beabsichtigt ist, dass die menschen nicht schon diesen "Moralbestiencharakter" wie besipielsweise Picard besitzen. (Jean-Luc hätte eher einen Raumanzug angezogen und die Enterprise geschoben, als eine Warpspule zu klauen) Man kann nicht erwarten dass eine zeitlich frühere Trek- Serie unter sonst gleichen Bedingungen funktioniert. Die sind da einfach noch nicht so weit. Und gerade das macht das ganze meines Erachtens wesentlich menschlicher, vielleicht "realistischer".


                              Zitat von HanSolo
                              Außerdem sollte man die Serie wohl in Anbetracht seiner Zeit sehen (damit meine ich nicht nur die miesen Kostüme und Effekte).
                              Das Problem das ich mit den TOS habe liegt weniger bei den Kostümen und Effekten als bei der übertriebenen Stupidität der Charaktere. Vor den letzten 5 Minuten einer Folge kapiert da keiner was los ist, und alle halten sich auch bewußt die Augen zu, um ja nichts zu bemerken, und dann kommt das große Finale, in der Kirk seine gloriöse Abschlussrede hält, die Millionenjahre alte Kulturen umwirft und revolutioniert.

                              Zitat von Valen
                              Malcolm und Trip's beginnende Freundschaft (die leider nicht mehr so fortgesetzt wurde) und und und.
                              Ja genau das ist das Problem. Es gäbe unendlich viele Möglichkeiten und Ansätze die man Ausgestalten könnte um den Charakteren ein Minimum an Tiefe zu geben. Vieles wird sogar angerissen, aber dann nie weitergeführt. Man kann sich teilweise dem Eindruck nicht erwehren, dass hin und wieder gewisse "Quoten-Charakterfolgen" eingespielt werden, aber dann wird der Charakter für die nächsten 10 Folgen wieder kaltgestellt. (Hoshi und das Transporter Trauma, Hoshi auf dem Schiff der Außerirdischen, die an den Pumpen hingen, Travis auf dem Schiff seiner Familie, Malcolms Geburtstagstorte)

                              T'Pol und der Doktor sind die einzigen Beiden die nicht ganz so stiefmütterlich behandelt werden, obwohl sich dass mit der schon erwähnten "Sexualisierung T'Pols" schon durch alle Staffeln gezogen hat.

                              Eine Meinung die ich schon oft von Leuten gehört habe die ENT nicht regelmäßig schauen ist, dass sie Reed, Tucker und Archer nicht auseinanderhalten können. Ich finde das ist recht bezeichnend für die "Charaktertiefe" in ENT.


                              Die Militärs auf ENT finde ich nicht unbedingt verkehrt. Es handelt sich immerhin um eine saugefährliche und ungewisse Mission. ein Diplomatisches Corps wäre nicht unbedingt verkehrt gewesen, aber dann hätte Archer nicht den Konflikt lösen können, sondern das diplomatische Corps hätte das übernommen.

                              Ich finde dennoch dass die dritte Staffel sehr gut gelungen ist. Wenn die ersten beiden Staffeln das Niveau der Dritten gehabt hätten, dann hätten die locker die erste Staffel von DS9 getoppt.

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