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"Enterprise": Rückblick und Gesamteindruck der Serie

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  • "Enterprise": Rückblick und Gesamteindruck der Serie

    Nachdem nun „These are the Voyages“ gelaufen ist und damit nicht nur „Enterprise“, sondern eine ganze Generation „Star Trek“ endet möchte ich noch einmal zum Rückblick auf die letzten Jahre der vermutlich größten Sciencefiction-Serie überhaupt aufrufen und mir meine Eindrücke von der Seele schreiben:


    Enterprise – „Die Serie die keiner haben wollte“ oder „Der missglückte Versuch Star Trek in ein neues Jahrtausend zu führen“


    Erinnern wir uns an die Ausgangssituation. „Star Trek“ hatte mit „Das nächste Jahrhundert“ seinen absoluten Höhepunkt. Zwar wird „Deep Space Nine“ von vielen Fans und Kritikern als die beste „Star-Trek“-Serie überhaupt angesehen, an die Quoten von „Das nächste Jahrhundert“ kam man jedoch nie heran. Und auch „Voyager“ hatte seine (zwar weitaus kleinere, dafür aber) eingeschworene Fan-Gemeinde, musste aber ab der vierten Staffel jedes Jahr um einen Fortbestand der Serie bangen.
    Es stand also nicht gut um „Star Trek“ als man beschloss eine fünfte Serie aus der Taufe zu erheben.

    Doch warum sollte es bei dieser „Serie V“ gehen?
    Trotz kleiner Spannungen in der vierten Staffel „Deep Space Nine“ ist man mit den Klingonen immer noch „Best Friends“. Mit den Romulanern (bei „Das nächste Jahrhundert“ noch der absolute Übergegner) ist man dank der Zusammenarbeit beim Dominionkrieg und den Ereignissen von „Nemesis“ auch viel vertrauter geworden – die U.S.S. Titan verhandelt sogar im Moment mit ihnen wegen einer Aufhebung der neutralen Zone. Odo bringt den Wechselbälgern soeben bei, dass wir Solits doch nicht sooo schlimm sind. Die Cardassianer haben sich am Ende mehr oder weniger selbst befreit und kämpfen nun an der Seite der Föderation. Und selbst die Borg sind dank der von der Voyager mitgebrachten Zukunfts-Technologie keine wirkliche Bedrohung mehr.
    Ja es war nicht leicht eine Fortsetzung zu „Deep Space Nine“ und „Voyager“ zu finden. Alle wichtigen unabgeschlossenen Handlungsbögen von „Das nächste Jahrhundert“ sind mehr oder weniger beendet (außer über Spocks Desitenten-Gruppe hat man leider nichts mehr erfahren). Man hatte also drei Möglichkeiten. Entweder im 24. Jahrhundert einen neuen Gegner einführen (was jedoch storymäßig fast schon unmöglich wäre, da keine der wirklich wichtigen „Star-Trek“-Rassen nach dem Dominionkrieg für einen weiteren Konflikt ausgerüstet war), weiter in die Zukunft vordringen (und sich damit noch weiter von Gene Roddenberrys Erbe entfernen) oder einen Schritt zurück – ein so genanntes Prequel – zu machen.
    Rick Berman und Brannon Braga entschieden sich für die vielleicht einzig richtige Möglichkeit. Wieder in die Zeit vorzudringen wo noch wilde Klingonen hinter jedem Mond lauerten und Romulaner noch das tun was sie am Besten können, intrigieren.

    Das ganze Konzept hatte nur ein Problem: Rick Berman und Brannon Braga haben keine Ahnung von der Original-Serie oder dem restlichen „Star Trek“, das nicht von ihnen stammt. Und wie kann man die Vorgeschichte zu etwas schreiben wo man das Original nicht kennt? Was dabei herauskam waren unzählige Kontinuitätsbrüche, was schon viele Fans dazu verleitete „Enterprise“ als nicht canon anzusehen. Fehler, die Manny Coto und sein Team in der vierten Staffel (soweit es überhaupt noch möglich war) ausbaden konnten.

    Da den beiden deshalb auch nicht so viele Prequel-Geschichten eingefallen wären (und es vermutlich auch schon erste Konzepte für ein Sequel zu „Das nächste Jahrhundert“, welches im 31. Jahrhundert spielt, gab) beschloss man das Ganze mit einem Temporalen Kalten Krieg zu würzen. Die Idee dieses ist ja eigentlich nicht schlecht. Allerdings hat man hier wiederum weder auf die bisherige „Star-Trek“-Kontinuiität noch auf temporale Physik geachtet. Zumal man von den Suliban (die Ähnlichkeit des Wortes zu den afghanischen Tuliban ist nicht zu übersehen) und ihrem FuturGuy nie wieder etwas hört.

    Wie anfangs geschrieben waren die „Star-Trek“-Quoten schon vor „Enterprise“ nicht mehr berauschend. Das Zuseherverhalten hatte sich verändert. Konnte man bei „Das nächste Jahrhundert“ das Publikum noch mit einer 45-minütigen Ethik-Diskussion unterhalten, will dieses nun von Serien wie „Stargate“ oder „Andromeda“ verwöhnt vorwiegend eines sehen: Action. Und genau das wollten Rick Berman und Brannon Braga ihnen in der neuesten „Star-Trek“-Serie bieten. 2001 startete „Enterprise“ mit dem Werbeslogan „Star Trek, welches nicht für Star-Trek-Fans gemacht ist“ mit überwältigendem Erfolg (der Pilotfilm „Broken Brow“ brachte die besten „Star-Trek“-Quoten seit Jahren). Doch schon bald zeigte sich, dass „Enterprise“ keine wirkliche Zielgruppe hatte und nur wenige die Serie wirklich verfolgen wollten. Für die „Star-Trek“-Fans war einfach zu wenig von dem dabei, was sie in den vergangenen 4 Serien so liebten. Und für die anderen Zuseher gab es einfach noch zu viel „Star Trek“. Schon in der ersten Staffel verlor „Enterprise“ mehr als die Hälfte seiner Zuseher und Mitte der zweiten Staffel brachte die Folge „Morgengrauen“ die schlechtesten „Star-Trek“-Quoten aller Zeiten. Erstmaligst seit „Das nächste Jahrhundert“ musste eine „Star-Trek“-Serie noch vor seiner dritten Staffel um eine Fortsetzung bangen.

    Diesen neuen Kurs, ganz auf den Durchschnitts-Amerikaner zugeschnitten, merkt man auch schon bei der Wahl der Crew. Nach einem reifen Franzosen (Picard), einem Schwarzen (Sisko) und einer Frau (Janeway) nimmt mit Archer wieder ein Weltraumcowboy alles Kirk Platz am Chefsessel einer „Star-Trek“-Serie.
    Die restliche Crew setzt sich aus dem üblichen Quotenbabe (T’Pol), dem Nice-Guy von Nebenan (Tucker), dem coolen Waffennarr (Reed), der hübschen aber schüchternen Telefonisten (Hoshi) und dem Quoten-Alien (Phlox) zusammen.
    0 Risiko – ja nichts riskieren.

    Dazu kam auch noch eine Schaffungs-Krise der beiden Chef-Autoren. Nachdem die beiden über 11 Jahre an „Star Trek“ gearbeitet haben, schienen ihnen keine neuen Geschichten mehr einzufallen. Trotz des neuen Kurses brachte „Enterprise“ eine laue Aufwärmrune nach der anderen hervor (wie man unter anderem an der unglaublichen Entführungs-Serie des Jonathan Archer merkt). Dass man dann in einer Prequel-Serie sogar schon auf die Borg zurückgreifen muss, zeigt wohl wie verzweifelt die beiden zu diesem Zeitpunkt waren.

    Anstelle jedoch im letzten Moment den Kurs umzureißen und wieder zu den alten anspruchsvollen „Star-Trek“-Geschichten zurückzukehren, beschloss man sich noch mehr auf das 0815-Publikum zu spezialisieren. „Action und Sex“ lautet die Devise. Und das soll das Publikum in der dritten Staffel noch mehr als je zuvor serviert bekommen.
    „Star Trek, das nicht für die Star-Trek-Fans gemacht ist“. In keiner „Enterprise“-Staffel spürt man das so sehr wie in dieser. Nachdem die Enterprise sich in die delphische Ausdehnung wagt, verlässt man erstmals das „Star-Trek“-typische Terrain und zeigt mit den Xindi neue Feinde, welche in einer Prequel-Serie absolut nichts zu suchen hätten. Berman und Braga verlegten den Irak-Krieg in den Weltraum. „Star Trek“ hat zwar schon immer aktuelle Themen behandelt, anstelle jedoch zu kritisieren wird diesmal (zumindest bis zum finalen 7-Teiler) Bushs Außenpolitik gutgeheißen. Denn der Zweck heiligt alle Mittel. Das ist die Haupt-Message von Staffel 3.

    Leider konnte auch dieser Kurs-Wechsel nichts bewirken. Im Gegenteil. Die Quoten der dritten Staffel waren im Durchschnitt noch schwächer als die der zweiten Staffel. Bermans und Bragas Versuch „Star Trek“ mit mehr Action und Sex in ein neues Jahrtausend zu führen ist wohl endgültig gescheitert, wodurch die beiden beschließen das sinkende Schiff zu verlassen und Manny Coto, welcher in der dritten Staffel zum Autorenstab gestoßen ist, das Ruder zu überließen.
    Cotos Ausgangssituation könnte nicht beschi***er sein. Der Cliffhanger von „Zero Hour“ ist zwar vom Überraschungsmoment her genial, eine Fortsetzung dazu jedoch (fast) unmöglich. Coto tat allerdings das einzig richtige, mit „Sturmfront“ die ganze Temporaler-Kalter-Krieg-Geschichte ein für allemal (zwar mehr schlecht als recht) abzuschließen und sich mehr auf das Prequel-Konzept zu konzentrieren.

    Und auch sonst kehrte Coto endlich wieder zu den guten alten „Star-Trek“-Geschichten zurück, versuchte Bermans und Bragas Fehler so gut es ging auszubessern und lieferte alles in allem eine wirklich gute STAR-TREK-Staffel ab.
    Leider jedoch gibt es seit Lazarus und Jesus kein „von den Toten auferstehen“ mehr. Und Star Trek war zu jenem Zeitpunkt schon lange tot. Die abgesprungenen Fans kamen nicht wieder. Zeit also für die Serie ein für allemal zu begraben.
    Eine Ära „Star Trek“ geht zu Ende.

    Leider jedoch ließen es sich Berman und Braga nicht nehmen das Serien-Finale selbst zu schreiben. Natürlich musste dieses von der Gründung der Föderation handeln (immerhin arbeite die Serie vom Pilot-Film an gezielt auf dieses Ereignis hin), die Archer/Shran-Freundschaft, welche vor allem in der letzten Staffel eine große Rolle spielte sollte aufgelöst werden und noch dazu ein Abschied für ganz „Star Trek“ für lange Zeit. Um letzteres zu erreichen baute man halt Riker und Troi sowie die Enterprise D aus „Das nächste Jahrhundert“ ein.
    All diese guten Zutaten schmecken aber leider nur, wenn auch die Mixtur stimmt. Leider jedoch zeigten Berman und Braga, dass sie in ihrem Jahr „Star-Trek“-Pause nicht wirklich etwas dazugelernt haben. Alles auf Action, Sex und ein eher maues Drehbuch aufgebaut.
    „Enterprise“ endet leider genauso wie die Serie begonnen hat.

    Um zu einem endgültigen Fazit dieses doch SEHR AUSFÜHRLICHEN Rückblicks zu kommen. „Enterprise“ hätte eine verdammt gute Serie werden können und hat mit Sicherheit auch seine guten Elemente und Episoden (wem es zum Beispiel bei Zafram Cocrains „Where non man has gone before“-Rede beim Pilotfilm nicht kalt den Rücken hinab gelaufen ist, kann sich mit Fug und Recht als absoluter Warmdusch-Trekkie bezeichnen). Nur wollte es die Serie halt irgendwie allen recht machen und nur nichts riskieren. Was dabei jedoch herausgekommen ist, ist dass Berman und Braga es im Endeffekt niemanden recht gemacht haben.
    Ich für meinen Teil bin mir auf jeden Fall sicher, dass wenn man Manny Coto von Anfang an mit der Serie betraut hätte, dass „Enterprise“ nicht nur weit besser geworden wäre, sondern dass wir uns jetzt gerade auf eine fünfte Staffel freuen würden.
    Ruhe in Frieden, „Star Trek“.

    Kurz noch ein paar persönliche (mehr oder weniger) Highlights von „Enterprise“:

    Staffel-Reihenfolge:
    1. 4. Staffel (trotz schwachem Auftakt und Finale)
    2. 3. Staffel (der finale 7-Teiler kann ziemlich viel rausreißen)
    3. 1. Staffel (eigentlich waren die ersten rund 13 Folgen ganz ok)
    4. 2. Staffel (IMO die mieseste „Star-Trek“-Staffel seit der dritten Staffel von TOS)

    Top-Folgen:
    1. Vulkan-Trilogie (sehe ich eigentlich als große 2-Stunden-Folge an)
    2. „Lieber Doktor“ (Humor gepaart mit einer interessanten Ethik-Frage – toll)
    3. „Affliction“ (hätte das Zeug zur besten „Enterprise“-Folge überhaupt gehabt, leider jedoch stört der riesige „Reset-Button des zweiten Teils)
    4. „Stigma“ (endlich widmet sich „Star Trek“ mal dem Thema Aids)
    5. „Null Stunde“ (Xindi-Finale, Föderations-Gründung, Nazi-Cliffhanger und Shran machen die Folge zu einem absoluten Highlight der Serie)
    6. „Azati Prime“ (extrem spannend, kinoreife Machart – nach den vielen mauen Folgen endlich die große Wende bei „Enterprise“)
    7. „Aufbruch ins Unbekannte“ (der erste Teil ist einfach nur genial – beim zweiten nimmt leider die Action etwas zu sehr Überhand)
    8. „United“ (DIE Folge, welche den Weg zur Föderationsgründung ebnet)
    9. „Alleine“ (herrliche Charakter-Folge mit viel Humor)
    10. „In guter Hoffnung“ (die vermutlich lustigste „Enterprise“-Folge überhaupt)

    Flop-Folgen:
    1. „Kopfgeld“ (die wöchentliche Archer-Entführung gepaart mit einer an Pon Farr leidenden Vulkanierin)
    2. „Ebenbild“ („Star Trek“ setzt sich für medizinisches Klonen ein – na toll!)
    3. „Regeneration“ (die endgültige Entmystifizierung der Borg)
    4. „Die Brutstätte“ (natürlich muss man als Crew meutern, wenn der Captain auf einmal davon spricht, dass es selbst im Krieg Regeln gibt)
    5. „Cogenitor“ (Message der Woche: Vor Leid ja die Augen verschließen)
    6. „Der Kommunikator“ (eine der unlogischsten „Star-Trek“-Folgen überhaupt)
    7. „Vermisst“ (fast 1:1-Kopie der Folgen „Todesangst beim Beamen“ und „So nah und doch so fern“ mit viel zu abruptem Ende)
    8. „Anomalie“ (Kopie der „Voyager“-Folge „Die Leere“ mit Captain Folterknecht Archer)
    9. „Der Vorbote“ („Wir brauchen Antworten, keine Moral!“ sagt wohl schon alles, oder?)
    10. „These are the Voyages“ (zwar nicht so schlecht wie manch andere „Enterprise“-Folgen, als Serienfinale jedoch unbrauchbar)

  • #2
    Ich kann nur sagen, daß für mich die 4. Staffel als Ganzes zu den besten Staffeln von StarTrek überhaupt gehört. Es gab viele unterschiedliche und sehr interessante Geschichten. Eine Vielzahl von Charakterentwicklungen und Stunden guter Unterhaltung. Schade, so hätte es gerne weitergehen dürfen.
    Streicher
    ChemieOnline
    Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

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    • #3
      Streichers Meinung kann ich mich komplett anschließen.

      Enterprise hatte ne Menge Potential, das einfach zu spät genutzt wurde.
      "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
      -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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      • #4
        Mein Resümee (ja, ja, die neue deutsche Rechtschreibung ):

        Ich persönlich war Enterprise-Fan von der ersten Stunde weg. Habe mir gerade heute wieder den Pilotfilm angeschaut und muss einfach den Kopf schütteln, wie man eine solch geniale Serie absetzen konnte - vor allem zu einem Zeitpunkt, wo die Serie erst so richtig gut geworden ist. Aber alles schön der Reihe nach.

        Die erste Staffel gehört für mich zu den besten Start-Staffeln überhaupt, überflügelt jene aller anderen Serien bei weitem. Das Konzept war einfach perfekt ausgearbeitet und alles hat harmoniert, es waren absolut keine Nachbesserungen nötig - anders als zB bei TNG optisch und DS9 charakterlich.
        Das oft gemeint wird, nur die erste Hälfte wäre gut, kann ich bei Episoden wie "Raumpiraten", "Gefallene Heldin", "In sicherem Gewahrsam", "2 Tage auf Risa" oder "Die Schockwelle 1" absolut nicht nachvollziehen. Okay, es gab sogenannte "Füllfolgen", die eher weniger Bechtung finden. Aber hey: Die ganze erste TNG-Staffel besteht fast nur aus Füllfolgen!

        Die zweite Staffel rutschte dann in der Mitte Richtung Routine ab, das einzige Problem war, dass zu viele "Füllfolgen" hintereinander waren und die guten Folgen Blöcke bildeten. Die Staffel ist bei weitem nicht so schlecht, wie viele behaupten. Auch wenn man die 2. Staffeln der anderen Serien vergleicht, dann sind nur jene von DS9 und TOS besser. Auch in diese Staffel schafft es, das hochgelobte TNG (nicht falsch verstehen, ich liebe auch diese Serie) zu überflügeln. Es gibt so viele überdurchschnittliche Folgen in dieser Staffel: "Die Schockwelle 2", "Todesstation", "Der Siebente", "Minenfeld", "Stigma", "Waffenstillstand", "Die Zukunft", "Regeneration", Erstfulg" oder "Die Ausdehnung". Niemand kann mir einreden, dass er die Masse der hier aufgezählten Folgen nicht mag.

        Staffel 3 hat ihre Einleitung schon in der Folgen "Die Ausdehnung" erhalten und das war schon mal ein Hammer zu Beginn. Das Konzept an sich gefiel mir sehr gut. Man kann zwar darauf hinweisen, dass es von "24" abgekupfert ist, aber es ist zumindest gut abgekupfert. Das die Folge "Die Anomalie" so in der Kritik steht, verstehe ich auch nicht. Janeway darf es nach 5 Jahren im DQ und 200 Föderation und Archer nach zwei Jahren Kapitänserfahrung nicht ???
        DIe Staffel beginnt mit Routine-Handlungen, erster Paukenschlag ist aber Twilight und ab "Testgebiet" geht es kontinuierlich bergauf. Die finalen Folgen sind dann der absolute Hammer, treiben die Spannung auf die Spitze. Meine Lieblingsfolgen dieser Staffel sind "Die Ladung", "Carpenter Street", "Dämmerung", "Testgebiet", "Kriegslist", "Der Vorbote", "Azati Prime" und die letzten 3 Folgen. Insgesamt eine sehr sehr gute Staffel, aber das Highlight der Serie sollte erst kommen.

        Staffel 4 beendet gleich zu beginn den Temporalen kalten Krieg, eine Handlung, aus der man sicher noch viel mehr heruasholen hätte können, aber offenbar wollte man keine Zeit damit verschwenden, weitere Suliban-Handlungen zu bringen.
        Anders als andere hier im Forum finde ich "Storm Front" genial, da passt allesund ich liiiiiiiiiiebe Zeitreisen und alternative Realitäten! Wenn beides zusammenkommt, dann umso besser!
        Die Staffel ging dann mit wirklich lauter sehr guten Folgen weiter, lediglich 5 Einzelfolgen gab es, der Rest zeigte und Handlungsbögen über 2 oder 3 Folgen. Ich hatte schon sehr hohe Erwartungen an den ersten Handlungsbogen mit Brent Spiner und als diese erfüllt wurden, habe ich mir irgendwie schon gedacht "Noch besser geht's ja kaum noch". Falsch! Eigentlich jeder Mehrteiler war noch besser als der Soong-Handlungsbogen. Am genialsten natürlich war der darauffolgende Vulkan-Handlungsbogen, alle weiteren sind dann schon schwerer einzuteilen, weil sie eigentlich alle wirklich gut waren. Das größte Manko der vierten Staffel war das Finale. Leider wurde ausgerechnet dem Abschluss kein Mehrteiler gestattet, dann hätte die Serie sicher stimmiger enden können. Aber nichtsdestotrotz nzeigt und die letzte Folge einen grandiosen Abspann, der den Bogen von Picards Enterprise-D über Kirks Enterprise bis zur NX-01 spannt. Diese letzten Sekunden waren ein würdiger Abschied.

        Ich werde Enterprise sehr vermissen, war es doch die erste neue Serie, die sich auf Anhieb bei mir auf Platz 1 setzen konnte. Ich fand sowohl die Charaktere und ihre Entwicklung - vor allem Trip und T'Pol - wundervoll und auch die Nebendarsteller Sato und Mayweather bekamen in der letzten Staffel auch noch zu tun.
        Es ist wirklich schade, dass jene Serie, die den interessantesten Zeitabschnitt in der ST-Historie zeigt, so wenig beachtet wurde und schon im vorhinein verteufelt wurde. Leider war es einigen Fans nicht möglich, von vorgefassten Meinungen abzuweichen. Gerade die 4. Staffel hätte das Potenzial gehabt, viele zu überzeugen, doch zu jenem Zeitpunkt haben diese schon ihre Augen dafür verschlossen. Schade!

        Ich wünsche der nächsten Serie auf jedenfall mehr Erfolg und "gute Kritiken im voraus", auf dass diese dann nicht auch zu unrecht floppt.

        Nun noch meine Persönlichen Rangilsten:

        Die besten Folgen:

        1) Vulkan-Dreiteiler
        Führt sowohl die ST-Kontinuität als auch die interne Serien-Kontinuität perfekt zusammen. Vor allem "The Forge" ist wirklich klasse.

        2) Der Vorbote
        Wirklich grandiose Folge mit 3 absolut gleichwertigen Handlungssträngen. Ein bisschen Action, ein bisschen Charakterentwicklung, ein bisschen Love-Story. Guter Mix.

        3) Aufbruch ins Unbekannte
        Der beste Pilotfilm aller Zeiten, hat absolut Kino-Niveau und ist ideale Vorbereitung für die Serie, die sowohl "Bekanntes" als auch "Neues" (Suliban) zeigen muss, um sich selbst gerecht zu werden - denn nur "Bekanntes" zu bringen, wie es einige forderten, hätte die Serie früher beendet.

        4) Raumpiraten
        Die lustigste Star Trek-Folge aller Zeiten. Kontinuität wird gebogen, aber eingehalten. Sehr gut!

        5) In a mirror, darkly
        Sollte außer Konkurrenz laufen, da es ja nicht im eigenlichen ST-Universum spielt, aber trotzdem auf Platz 5 bei mir. Es ist das absolute Revival für ST-Fans. Gorn, Tholianer, Empire, Constitution-Klasse ... Juhu, ab in die Achterbahn.

        Die schlechtesten Folgen:


        1) Vermisst
        Schwachsinn. Leider, da kann man nix anderes dazu sagen. Als Kopie empfinde ich die Folge zwar nicht, aber es ist einfach alles zu konfus.

        2) North Star
        Ich weiß, einige mögen die Folge sehr, aber das klassische Westerngenre ist leider nicht nach meinem Geschmack.

        3) Morgengrauen
        Naja, fällt mir nix dazu ein.

        4) Kostbare Fracht
        Trineer hat in der 2. Staffel wirklich nicht die besten Folgen abbekommen

        5) Daedalus
        Nicht so schlecht, wie viele meinen, aber eigentlich nichts neues und nur teilweise spannend

        Staffel-Reihung:

        1) Staffel 4
        2) Staffel 3
        2) Staffel 2
        4) Staffel 2

        Kommentar


        • #5
          Guggugg

          Also ich finde die 4 Staffel sehr geil..

          vor allem den Mehrteiler um Dr. Arik Soong.. vor allem das Ende gefiel mir als er sagte das man einen perfekten Menschen einfach nicht erschaffen könne und dann meint das künstliche Intelligenz wohl besser währe er dafür aber sicher zwei Generationen brauchen würde ^^ tolle anspielung auf TNG... ich liebe sowas.....

          mfg

          Stix

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          • #6
            Ich hab die vierte Stafel leider noch nicht gesehen. Aber auch ich habe die Serie von anfang an gemocht. Und mir fällt grade eine Sache ein die (so weit ich weis) oft negativ kritisiert wurde: Viele fanden Archer zu radikal (hat sich zu sehr von seinen Gefülen leiten lassen) in seinen Entscheidungen war. Ich sehe das überhaupt nicht so. Archer war nunmal einer der Ersten die soweit von der Heimat entfernt waren und es gab noch keine Direktiven die z.B. einen Erstkontakt mit einer fremden Spezies regeln.

            Auch ich werde um Enterprise trauern
            Nimm's Leben nicht so ernst lebend raus kommste eh nicht !

            Kommentar


            • #7
              Ich finde auch Staffel 4 am besten. Ich kenne die zwar noch nicht, aber kann ja nur besser werden.
              Republicans hate ducklings!

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              • #8
                Also ich kann mich dem doch sehr langen Resümee von Han Solo, der er meiner Meinung nach übrigens toll geschrieben hat (damit meine ich nicht nur den Inhalt), weitestgehend anschließen bzw. es deckt im Großen und Ganzen meine eigenen Ansichten (mit einigen Ausnahmen; u.a. kenne ich die vierte Staffel noch nicht komplett, die persönliche Episodenauswahl lasse ich von meiner Meinung außen vor und dass ich Sisko eher als "Farbigen" bezeichnet hätte ).
                Daher erlaube ich mir nun, keine weitere ausführlichere Meinung zu diesem Thema darzulegen, zumal in Bezug auf Berman und vor allem Braga meine Ansichten mittlerweile bekannt sein drüften.

                Was ich jedoch erwähnen muss, dass ich mich der Aussage, "These Are The Voyages...", zu der ich mich in entsprechendem Thread ausführlicher geäußert habe, sei nicht nur das Ende von ENT, sondern auch von "Star Trek" im Allgemeinen nicht ganz anschließen kann. Hinsichtlich zukünftiger Projekte plant man Los Angeles schon an der elften Leinwandfassung. Das Ende von "Star Trek" ist für mich persönlich die Tatsache, das ST wirklich zu Ende ist.

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                • #9
                  Also wenn man es genau betrachtet, ist Enterprise genau das wiederfahren, was auch TNG und DS9 erleben mussten ... die ersten 3 Staffeln relativ mau (obwohl da bei allen 3 Serien sehr gute Folgen bei waren), ab der 4. gehts dann steil aufwärts. Der Unterschied ist nur ... in den jeweiligen damaligen Umfeldern war es ausreichend erst zur 4. Staffel durchzustarten, Enterprise hatte den Bonus leider nicht mehr. Schade ...

                  Aber jetzt kann man mal ne Weile Pause machen und dann in egal wievielen Jahren wieder neu anfangen bzw. weitermachen.

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                  • #10
                    Auch ich möchte vorweg erst einmal HanSolo für dieses wirklich gelungene Resümee gratulieren!

                    Ich schließe mich in fast allen Punkten diesem an und möchte noch ein paar Anmerkungen meinerseits machen.

                    Wenn mir eines ENT klar gemacht hat, dann ist es die Tatsache, wie Ignoranz und Arroganz Hand in Hand diese Serie prägten.
                    B&B haben ein Novum gesetzt, indem sie alle Warnungen in den Wind schlugen und unbeirrt die Richtung beibehielten bis zu Many Coto. Nur da war es halt schon zu spät.
                    Ein Blick in die Foren weltweit hätte genügt, um die Mißstände richtig einschätzen zu könne und dementsprechend rechtzeitig eingreifen zu können. Ich kann mir nicht vostellen, dass es diese Warnungen nicht gab und muss somit davon ausgehen, dass B&B sie in den Wind schlugen. Schade!

                    Wie dem nun auch sei, ich kann mir dennoch vorstellen, dass ST eher zurück sein wird auf den Schirmen, als manch einer das glauben mag.
                    Gerade weil dieses dissaströse Ende von ENT noch als Echo lange verharren wird, scheint es mir unausweichlich, dass es jemanden geben wird, der mit genug Risikobereitschaft daran gehen wird, das ST-Franchise am Leben zu erhalten. Vorweg wird es einen oder zwei Kinofilme geben und dann....

                    Ich bin kein Zweckoptinmist, aber dennoch bin ich überzeugt davon, dass diese Grundidee, welche ST durch die Dekaden getragen hat, nicht tod ist.
                    In vielen anderen Bereichen lebt ST ja eh weiter und es ist nur eine Frage der Zeit, wann eine neue Serie das Licht der Welt erblicken wird.
                    B&B werden dann nicht mehr verantwortlich sein und wie es ST ja schon immer vermittel hat, der Mensch lernt aus seinen Fehlern.

                    Lebe der ST-Geist lange und in Frieden!
                    "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
                    DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
                    ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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                    • #11
                      Wobei ich sagen muß, daß mir Staffel 4 nicht sonderlich gefallen hat. Sie stellte eine Verbesserung zu den vorigen da, ohne Frage, und gab es unzählige Anleihen und Namedropping von TOS und den anderen Serien, aber der generelle Qualität der Stories tat es teilweise nicht gut, daß sie auf zwei und drei Folgen gestreckt wurden. Vor allem aber blieb das wichtigste Problem erhalten: die Charaktere blieben weitgehend blaß, ihre Beteilung bestand weitgehend daran, den Plot voranzutreiben, aber eine echte Einbindung fand nicht statt. Man erfuhr ein bisschen mehr über die Hintergründe, aber das war es dann auch meistens auch. Die Stories fanden keinen emotionalen Einschlag. Echtes Charakterdrama habe ich keines gesehen, die paar Versuche dazu (Trip auf die Columbia, Reed und Section 31) wirkten konstruiert und blieben ohne Folgen. Es ist bezeichnend, daß Shran von allen am meisten an Tiefe gewann. Die letzte Folge paßt da gut ins Gesamtbild der 4.Staffel: der Versuch, die Enterprise in das ST-Universum zu binden, aber ohne Fokus auf daß, was eine Serie immer auch haben muß: interessante Charaktere.

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                      • #12
                        Eine schöne Zusammenfassung, der ich mich fast 100%ig anschließen kann. Die fehlenden Prozentpunkte betreffen die Episodenauswahl.
                        Meine Staffelreihenfolge:
                        1. Staffel 4 (so muss ein Prequel sein)
                        Lieblingsfolgen:
                        eigentlich fast alle bis auf Stromfront, Daedalus (obwohl die nicht wirklich mies war) und B&B's Abschiedsgeschenk (dass ich aufgrund der dämlichen Ideen und Umsetzung mal einfach aus meinem persönlichen Canon streiche)
                        Am allerbesten fand ich aber den Andorianer-Arc und den Spiegeluniversumszweiteiler
                        2. Staffel 1 (hat den Bonus, dass es imho die beste erste Staffel einer ST-Serie ist)
                        Lienlingsfolgen:
                        Unexpected, Andorian Incident, Dear Doctor, Shuttlepod-One
                        3. Staffel 3 (kaum Star Trek, aber dennoch spannend)
                        Lieblingsfolgen:
                        Twiglight, North Star (Tolle Ausstattung) und die letzten 3-4 Folgen
                        4. Staffel 2 (viel wurde recyclet, und es war einfach alles sehr Voy-mäßig)
                        Lieblingsfolgen:
                        Cogenitor (imho war die Message hier eher, dass man sich nicht so radikal in fremde Kulturen einmischen soll; eine klare Absage an die Bush-Politik also),
                        Regeneration (sauspannend und imho auch kein wirklicher Kontinuitätsbruch (ich sag nur El Aurianer in ST Generations). Und die Borg waren seit langem mal wieder wirklich furchterregend (und das trotz der vielen Jahre, die sie im Eis eingeschlossen waren).

                        Flop-Folgen:
                        Die aus Staffel 4 wurden ja bereits erwähnt
                        ansonsten Harbinger, Kopfgeld, Hatchery, Precious Cargo, Vermisst

                        @HanSolo: Wo war in Divergence ein Resetbutton??? Hab ich da was verpasst?

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                        • #13
                          Nun, was soll ich sagen. Die erste Staffel war wirklich eine der besten ersten ST-Staffeln, hatte leider jedoch nicht viel mit dem Prequel Konzept zun tun. Staffel 2 war Müll und Staffel 3 war Werbung für Bush & friends, wobei man am Ende noch das Ruder rumriss, und wieder auf Friede, Freude, Eierkuchen mit Degra & Co machte.
                          Staffel 4 muss dann den Müll der Vergangenheit aufräumen und ist bis auf "Daedalus" und "These are the voyages..." eine der besten Star Trek Staffeln, die ich je gesehen habe und nutzt das Prequel-Konzept gekonnt und intelligent aus.
                          Schön ist vor allem, dass den Charakteren endlich Tiefe verliehen wird. Malcom bekommt seine Sektion 31, Trip & T'Pol dürfen endlich mal Gefühle zeigen, die nach dem Ende der Folge nicht, wie in TNG & Co, schon wieder vergessen sind. Slebst Hoshi bekommt endlich Screentime und Scott Baluka strengt sich wirklich an, ein guter Schauspieler zu werden - auch wenn ihm das nicht immer gelang.

                          Mit "Demons" und "Terra Prime" kommt da ein Storybogen, der nach den Romulanern endlich konkret auf die Föderation hinarbeitet und uns Star Trek der großen Gefühle präsentiert. Allein die Szene zwischen T'Pol und Trip, nach dem Tod von Elisabeth war das Warten wert. "Demons" und "Terra Prime" haben eigentlich endgültig gezeigt zu was ENT und seine Darsteller fähig gewesen wären, wenn man von Anfang jemanden mit Verstand ans Ruder gesetzt hätte.

                          Es belibt nur zu hoffen, dass man bei Paramount erkennt, dass die 4. Staffel wirklich eine enorme Verbesserung war und den Fans UND Gelegenheitszuschauern gefallen hat. Das sie erkennen, dass das ursprüngliche ST-Konzept eben doch in 21. Jahrhundert passt und man tolle Geschichten erzählen kann.
                          Hoffentlich ziehen sie die richtigen Konzequenzen, feueren Berman & Braga, schwören sich nie wieder einen "Aussenseiter" - wie bei Nemesis - Drehbuch führen zu lassen, übergeben Manny Coto die Kreative Leitung für die Zukunft und robben auf Knien zu Ira Behr, und betteln um Verzeihung und darum, dass er wieder mit einsteigt.

                          Gesetz diesem Fall, sehe ich noch Hoffnung für ST in der nahen Zukunft. Falls dies nicht passiert, dann tritt hoffentlich eine jahrzehntelange ST-Pause ein, damit man das Konzept dann wieder aufgreift, wenn die Welt wieder etwas "vernünftiger" geworden ist, und man nicht nur Sex & Action sehen will, sondern den trek'schen Kampf für Frieden, Freiheit und Völkerverständigung getragen von Charakteren, die eine glaubhafte Entwicklung durchmachen und mit denen man sich identifizieren kann.
                          Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die TV-Kultur sich nie mehr aus der "Big Brother"-Verdummung lösen wird. Rest in Peace Star Trek, R.I.P. niveauvolles Fernsehen.
                          Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                          Makes perfect sense.

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                          • #14
                            Zitat von spidy1980
                            @HanSolo: Wo war in Divergence ein Resetbutton??? Hab ich da was verpasst?
                            Das habe ich mich auch gefragt!


                            Zitat von Harmakhis
                            Staffel 3 war Werbung für Bush & friends, wobei man am Ende noch das Ruder rumriss
                            Wie eines oben erwähnt wurde, gibt es ebenso Gegenbeispiele dafür.
                            Und wieso ist es nicht möglich, dass das von Anfang an so geplant war? Die Menschen, ohne Regeln, Prä-Föderation, mit nur einem Schiff, erstmal diesen Weg gehen lassen, ohne die Möglichkeiten, die man im 24. Jahrhundert hätte, um Spannung und Action zu haben (mit gelegentlichen Fingerzeig darauf, dass es doch friedliche geht: Shipment/Ladung) um letztenendes ST alle Ehre zu machen.


                            Zitat von Harmakhis
                            feueren Berman & Braga, schwören sich nie wieder einen "Aussenseiter" - wie bei Nemesis - Drehbuch führen zu lassen
                            Genau wie der "Außenseiter" der ST2 schrieb, der allgemein als Guter Film angesehen wird? Und B&B feuern, weil sie den besten ST-Film geschaffen haben?
                            Ich bin auch dafür, dass B&B gehen. Aber man sollte nicht blindlings alles verurteilen. So bin ich durchaus der Meinung, dass ein Außenseiter, was den reinen Storyanteil betrifft, wie für andere Filme auch, sehr gute ST-Filme schreiben kann. Man braucht nur noch einen (oder mehrere), die auch mitarbeiten und den ST-Anteil schreiben und keinen Unfug machen oder zulassen. Und reine "Insider" sind nicht zwangsläufig super Autoren!


                            Was meine "Review" zu ENT betrifft, so werde ich mich schon bald abschließend dazu melden. Wenn alles gut geht, werde ich heute noch Terra Prime und These are... sehen.
                            Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Franz von Assisi; 1181 od. 82 - 1226)

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                            • #15
                              Zitat von spidy1980
                              @HanSolo: Wo war in Divergence ein Resetbutton??? Hab ich da was verpasst?
                              Damit mein ich natürlich nicht die Klingonen-Sache, sondern vielmehr, dass Trip sofort auf die Enterprise zurückkehrt (um bei Reparaturen zu helfen) und Reeds "Ich befolge nur noch von einem Befehle: Von Jonathan Archer".

                              Irgendwie hatte ich gehofft, dass beides noch zu mehr Konflikten führt.

                              Ok, auf Sektion 31 wird beim "Demons" / "Terra Prime"-Zweiteiler nochmals eingegangen.

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