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[045] "Das Urteil" / "Judgment"

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    hat eine Umfrage erstellt [045] "Das Urteil" / "Judgment"

    [045] "Das Urteil" / "Judgment"

    2
    ****** eine der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten!
    5,33%
    4
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Star Trek ausmacht!
    32,00%
    24
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33,33%
    25
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    16,00%
    12
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    10,67%
    8
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Star-Trek unwürdig
    2,67%
    2


    Star Trek - Enterprise

    Folge: 45
    Datum: Unbekannt

    Titel: Das Urteil
    Original-Titel: Judgment

    Episodenbeschreibung:
    Captain Archer wird von einem klingonischen Gericht der Verschwörung gegen das Imperium beschuldigt und seine einzige Chance, der Todesstrafe oder einem Leben in den Dilithium-Minen von Rura Penthe zu entkommen, ist ein alternder, desillusionierter, klingonischer Anwalt mit wenig Energie oder Enthusiasmus für den Fall. Er will zwar Archers Leben retten, interessiert sich aber nicht für die Wahrheit... Archer soll einer rebellischen Gruppe geholfen haben, sich gegen das klingonische Imperium aufzulehnen. Der junge Captain Duras verfolgte ihn, aber Archer schaltete sein Schiff aus. Durch diese Schmach verlor Duras seinen Rang und ist nun von Zorn auf den menschlichen Captain erfüllt…

    Regie: James L. Conway
    Drehbuch: Taylor Elmore, David A. Goodman

    Gastdarsteller:
    J.G. Hertzler as Kolos
    Daniel Riordan as Duras
    Victor Talmadge as Asahf
    John Vickery as Orak
    Helen Cates as Klingon First Officer
    D.J. Lockhart as Cell Guard
    Granville Van Dusen as Magistrate
    Danny Kolker as Guard

    DVD: Box 02, Disc 05

    -
    Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v726.10 - 15.08.2005

    -
    Eine Klingonenepisode..... ich bin ja mal gespannt.....

    Aber J.G. Hertzler spielt mit
    Zuletzt geändert von STI; 09.09.2005, 16:13.

  • human8
    antwortet
    Ja, die Folge erinnerte an Star Trek 6, etwas zu stark, wenn es nach mir geht.
    Ein paar weniger Parallelen und die Folge wäre besser geworden bzw. sehr gut geworden.

    Warum nur müssen immer die Duras für Lügner,Verräter oder Feinde herhalten. Wäre doch mal interessant, wenn gerade in dieser Zeitepoche ein Duars vielleicht Archer geholfen hätte.

    Auch fände ich es besser, wenn Archer in eine andere Strafkolonie versetzt wäre, als Rura Penthe. Die Flucht war zu einfach und zu schnell ab erzählt. Machte den Eindruck, als könnte jeder dort laden und paar Gefangen befreien. Für eine der härtesten Strafkolonien, welche auch noch mitten im klingonischen Gebiet liegt, hätte das mir mehr Komplikationen verbunden sein müssen.

    Was mir sehr gut gefallen hat, war die Ereignisse aus Sicht des jeweiligen Erzählers zu zeigen. So war die klingonische Variante sogar recht amüsant.
    Die Folge war aufwendig, denn sowohl die Kulissen, als auch das CGI konnte sich sehen lassen.

    4,5*

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  • hismoom
    antwortet
    Wieder mal geklaut bei sich selbst: Die Folge ist eine Teilhandlung von ST6.
    Archers Befreiung ist viel zu leicht. Wärter und Mitgefangene merken nichts. Kann man so viele Klingonen wirklich bestechen?
    Wie ist Archer überhaupt in die Gewalt der Klingonen geraten?

    Herausragend ist die Rolle von Kolos als ehrenwerter Klingone, quasi als einsamer Rufer in der Wüste. Der Wandel vom frustrierten Anwalt zu einem, der für das Recht kämpft, ist gut dargestellt.
    Ist Kolos etwa ein Vorfahre von Martok?

    Interessanteres Ende: Archer wird freigesprochen, etwa weil der Begriff Ehre genauer herausgestellt wird, und man Archer nicht verurteilen kann, während ein unehrenhafter Klingone frei herumläuft.

    Ich gebe 3 Sterne.

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  • Deflektor
    antwortet
    * * * * *

    "Das Urteil" verknüpft so manche "Erinnerungen" vergangener Serien/Filme. Da ist einmal Hertzler, der nach Martok auch Kolos gelungen spielt - beide Charaktere sind sich in ihrer Ehrhaftigkeit ähnlich. Ezri Dax bewertet in einer der letzten Folgen von DS9 das klingonische Imperium als korrupt und im moralischen Niedergang begriffen.
    In dieser Folge nun bekommen wir davon ein sichtbares Zeugnis: Der alte Kolos kennt noch bessere Zeiten.

    Rura Penthe wiederum kennen wir mit Kirk und McCoy; interessanterweise war Kirk also nicht der erste Enterprise-Kommandant, der dort schuften musste.

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  • Omikron
    antwortet
    Scheinbar haben die Klingonen ein Faible für riesige, drückende, endlos hohe Gerichtssäle. Ich bin mir nicht ganz sicher ob dieser schöner ist oder jener aus STVI. (Wäre ein architektonischer Vorschlag für das Münchener OLG). Jedenfalls war die Folge eine großartige Hommage an diesen Film und ist selbst auch sehr gut gelungen. Gefallen haben mir vor allem die Einblicke in die klingonische Kultur und deren Rechssystem, wie auch Archers Pflichtverteidiger. Man hätte ruhig einen Zweiteiler draus machen können. 5 * * * * *

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  • Mr.Viola
    antwortet
    Zitat von hismoom Beitrag anzeigen
    Vielleicht sind die Klingonen überrascht worden, weil es eine Flucht noch nie gegeben hat. Wahrscheinlich haben die Klingonen dazugelernt und die Sicherungen danach verschärft.
    Es wurde ja gesagt, T'Pol nützte ihre Kontakte zu den Klingonen, hat einige hohe Tiere bestochen und schon konnte Reed ziemlich ungestört mit ner Fähre durchs kling. Territorium fliegen und Archer mitnehmen.
    Gut bei ST VI flog ebenfalls die Enterprise bis nach Rura Penthe

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  • hismoom
    antwortet
    Vielleicht sind die Klingonen überrascht worden, weil es eine Flucht noch nie gegeben hat. Wahrscheinlich haben die Klingonen dazugelernt und die Sicherungen danach verschärft.

    So eine freche Flucht wie die von Archer sollte nicht noch mal geschehen. Die Klingonen haben danach ja auch Jagd auf Archer gemacht.

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  • ChrisArcher
    antwortet
    Lediglich die Befreiung Archers sah doch ziemlcih einfach aus.
    Das stimmt allerdings! In Star Trek VI wirke Rura Pente auch sehr viel düsterer und trostloser.

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  • Mr.Viola
    antwortet
    Wiedermal ne richtig gute Klingonenepisode, nachdem sie meiner Meinung nach in DS9 schon verheizt worden sind.
    Gefallen hat mir hier, dass schon gezeigt wurde, dass Wahrheit, Ehre und Loyalität nicht viel zählt, sondern eigentlich nur Macht wichtig ist, egal wie sie erreicht wird. Im Prinzip weiß wohl jeder in dieser Verhandlung, dass Duras lügt, aber trotzdem werden seine Lügen geglaubt.
    Gefallen hat mir auch die Aussage des Anwalts, dass die klingonische Kultur früher nicht so kriegerisch war, sondern auch andere Berufe waren angesehen.
    Lediglich die Befreiung Archers sah doch ziemlcih einfach aus.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von Lt.Cmdr.CK Beitrag anzeigen
    Das zentrale Element der Episode ist natürlich der Prozess, der in seiner Inszenierung nicht nur stark an die Vorlage aus „Star Trek VI“ angelehnt ist, sondern auch mit denselben Kulissen gedreht wurde. Die Ähnlichkeiten sind aber teilweise so frappierend, dass es in einigen Szenen schon fast erdrückend wirkt.
    Ich bin mit ziemlich sicher, dass die Kulisse völlig neu gebaut wurde. Abgesehen von der ähnlichen Raumaufteilung (was naheliegend ist bei einem Ort des selben Zwecks und der gleichen Kultur, die ihn erbaut hat), sieht der Saal doch ziemlich anders aus als in ST6. Hier zwei vergleichbare Aufnahmen, die beide Säle zeigen:

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: judgement_022.jpg
Ansichten: 1
Größe: 124,9 KB
ID: 4266691Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: tuc0301.jpg
Ansichten: 1
Größe: 73,6 KB
ID: 4266692

    Vielleicht wurde an dieser Stelle die Chance verpasst, einen zweiten Teil anzuhängen, der sich noch etwas ausführlicher mit der klingonischen Justiz beschäftigt und die Gefangenenbefreiung etwas glaubwürdiger inszeniert hätte.
    Es wird zwar nicht mehr um die klingonische Justiz gehen, aber Archers Ausbruch wird in den letzten beiden Folgen dieser Staffel noch thematisiert werden. Der Titel der vorletzten Folge nimmt auch schon die Maßnahme vorweg, wie die Klingonen nach Archer suchen.

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  • Achilles
    antwortet
    „Das Urteil“ ist m.E. eine gelungene ENT-Episode, wenn auch mit einigen Schwachstellen.

    Die gegen Captain Archer erhobene Anklage der Verschwörung gegen das Klingonische Reich beinhaltet natürlich genügend Potenzial für eine interessante, aber eher ENT-untypische Episode. Dass Archer in Wahrheit unschuldig ist und Opfer einer Intrige mit anschließendem Schauprozesses ist, wird zwar ziemlich schnell deutlich, beeinträchtigt die spannende Handlung aber nicht. Gelungen finde ich dabei die in Rückblenden erzählten unterschiedlichen Versionen, wobei die Darstellung des Klingonen, wie Archer sich angeblich verhalten hat, sehr originell inszeniert wird („Tod dem Reich!“).

    Das zentrale Element der Episode ist natürlich der Prozess, der in seiner Inszenierung nicht nur stark an die Vorlage aus „Star Trek VI“ angelehnt ist, sondern auch mit denselben Kulissen gedreht wurde. Die Ähnlichkeiten sind aber teilweise so frappierend, dass es in einigen Szenen schon fast erdrückend wirkt. Was den Prozess allerdings rettet, ist Archers sehr engagierter Verteidiger Kolos, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, die ehrenvollen alten klingonischen Prozesse wieder ins Leben zu rufen, dabei allerdings scheitert und sich zusammen mit Archer in der berüchtigten Strafkolonie Rura Penthe wiederfindet.

    Die durch eine simple Bestechung der Minenverwaltung herbeigeführte Befreiung Archers wirkt dann allerdings irgendwie zu konstruiert, zu easy. Das Ende ist dementsprechend abrupt und lässt z.B. die Frage offen, ob Archer nach seiner Flucht in den Augen der Klingonen nunmehr ein Gefängnisausbrecher ist, der dementsprechend verfolgt werden müsste, da das Urteil ja nach wie vor Bestand hat.

    Vielleicht wurde an dieser Stelle die Chance verpasst, einen zweiten Teil anzuhängen, der sich noch etwas ausführlicher mit der klingonischen Justiz beschäftigt und die Gefangenenbefreiung etwas glaubwürdiger inszeniert hätte.

    Andererseits gelang Kirk und McCoy seinerzeit ebenfalls die Flucht, ohne dass ich mich entsinnen kann, dass die beiden im Anschluss daran noch verfolgt worden wären.

    Scott Bakula spielt die Rolle des inhaftierten und im Prozess vorgeführten Captain Archer recht überzeugend, wie ich finde. Die übrigen ENT-Hauptpersonen spielen in dieser Episode kaum eine erwähnenswerte Rolle, was aber auch nicht unbedingt notwendig erscheint.

    Von mir gibt´s 4/6 Punkten (ohne das verhunzte Ende wären es wohl 5/6 gewesen).

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  • philippjay
    antwortet
    Wahnsinn, wie eine Folge, die so gaar nichts neues erzählt, sondern eine Kopie von ST VI ist - nein, warte das passiert ja DAVOR, dann isses ja keine Kopie sondern die Vorlage für ST VI - so unterhaltend sein kann.

    Die Klingonen als Rasse fand ich persönlich ja schon immer interessant.
    Der Anwalt ist sicher der Lichtblick dieser Folge, will sagen die Figur trägt maßgeblich zum großen Unterhaltungswert der Folge bei.

    Auch mir kam dennoch der Schluss ein wenig hanebüchen vor, wie Archer und Reed da wie auf nem Sonntagsausflug mal kurz rausspazieren aus der Gefangenenkolonie... aber na ja.

    5 Sterne

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  • Captain Pike
    antwortet
    Die Folge fand ich gar nicht mal schlecht.
    klar liegt das zum einen am Star Trek 6 ambiente. das Klingonische gericht und rura penthe machen das schon aus.
    Ansonsten ist eine gerichtsverhandlung nix neues in Star trek. das hatten wir schon sehr oft in jeder serie mindestens einmal wenn nicht sogar häufiger.
    Auch rückblenden und co. gab es dort.
    aber dennoch fnde ich alles recht unterhaltsam. vor allem der klingonische verteidiger hat mir sehr gut gefallen.
    Der war richtig sympathisch und zeigte mal das nicht alle klingonen dumme krieger sind. Solche klingonen sieht man leider viel zu selten.
    5 sterne ist mir die Folge mindestens wert.

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  • garakvsneelix
    antwortet
    Die Folge ist ja nun eine Art Höhepunkt. Quasi der Inbegriff der Unkreativität.

    Ein Enterprise-Captain vor dem klingonischen Gericht?
    Eine Verbannung nach Rura Penthe?
    J. G. Hertzler als Klingone?
    Selbst eine Gerichtsverhandlung, in der wir dann in Blenden einen jeweils anderen Ablauf sehen, gab es schon...

    Das interessante ist: Auf ihre ganz eigene, perverse Art und Weise macht die Folge tierischen Spaß. Es fehlte nur noch der "Eine Lüge?" - "Nein, ein wasauchimmer"-Spruch und es wäre perfekt gewesen. Besonders interessant finde ich ja, dass man hier einen Handlungsbogen beginnt, von dem jeder schon weiß, wie er endet: besonders viele Innovationen wird es auch in hundert Jahren noch nicht gegeben haben. Finde ich schön.

    Dass Rura Penthe diesmal nur mit Serienbudget aufgebaut wurde, sah man schon. Allerdings hat mein Bruder da eine sehr nette Erklärung dafür gegeben: Das sind eben noch die Anfänge, da ist alles ein wenig kleiner.

    Komisch fand ich dann aber den Schluss. Reed holt mal eben Archer ab und keine Sau interessiert sich dafür. Das ging schon mal besser.

    Das wären diesmal so ziemlich genau

    4,5 Sterne

    In meiner an Dummheit grenzender Güte sind das eben

    5 Sterne

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  • B. Spiner
    antwortet
    Zitat von Orovingwen Beitrag anzeigen
    Die Folge war ganz gut und. Ich mag den Advokaten.
    Es ist auch interessant zu hören, dass sich de klingonische Gesellschaft ändert. Meistens wird es immer so dargestellt, als wenn die Klingonen schon immer Krieger waren und immer Krieger sein werden. Also, dass die Gesellschaft sich nicht wirklich ändert.

    KOLOS: So, are all humans like this?
    ARCHER: Like what? Fair?
    KOLOS: Stupid.
    ARCHER: (laughing) It's in our nature.





    4****
    Schön fand ich bei dieser Folge das sie bei Rohapente die altenm Kulissen aus ST6 genommen haben, wobei der Gerichtssaal nicht so erhaben dargestellt wurde wie in ST6.
    Die Dialoge waren klasse, auch die zeitliche Abfolge der Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven zu erleben.
    Normal würde ich für die Folge 5 Sterne gebe, mir kam das Ende auf einmal zu plötzlich vor. Daher 4 Sterne.
    Mann hätte hieraus ruhig eine Doppelfolge machen können

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