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[010] "Familienbande" / "Fortunate Son"

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  • [010] "Familienbande" / "Fortunate Son"

    Star Trek - Enterprise

    Folge: 10
    Datum: Unbekannt

    Titel: Familienbande
    Original-Titel: Fortunate Son

    Episodenbeschreibung:
    Captain Archer bekommt von der Zentrale der Sternenflotte den Auftrag, das Frachtschiff "Fortunate" zu suchen, welches ein Notsignal ausgesandt hat. Als die Enterprise bei dem Schiff ankommt, ist dieses schwer beschädigt. Archer bringt in Erfahrung, dass die "Fortunate" von den Nausikaanern angegriffen wurde, die in diesem Bereich des Weltraums Piraterie betreiben. Bei dem Angriff wurde der Captain des Frachters schwer verletzt. Die Befehlsgewalt an Bord hat nun der erste Offizier der "Fortunate", ein Mann namens Ryan, inne.

    Die Crew der Enterprise hilft der sich ablehnend verhaltenden Frachterbesatzung dennoch bei den Reparaturen ihres Schiffes. Dabei entdeckt T'Pol, dass die Crew der "Fortunate" den Sternenflotten - Offizieren etwas verschweigt: In einem der zahlreichen Frachträume befindet sich ein schwer verletzter Nausikaaner, der gefoltert wird, um von ihm taktische Informationen zu erhalten. Durch einen Trick gelingt es der Besatzung der "Fortunate" kurz darauf, der Enterprise zu entkommen. Das Ziel ihres neuen Kurses: Die Operationsbasis der Nausikaaner, die angegriffen und vernichtet werden soll…

    Regie: LeVar Burton
    Drehbuch: James Duff

    Gastdarsteller:
    Lawrence Monoson as Matthew Ryan
    Kieran Mulroney as Shaw
    Vaughn Armstrong as Admiral Forrest
    Danny Goldring as Nausicaan Captain
    Charles O. Lucia as Captain Keene
    D. Elliot Woods as Nausicaan Prisoner
    Daniel Asa Henson as Boy
    Elyssa D. Vito as Girl

    DVD: Box 01, Disc 03

    -
    Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v726.10 - 30.04.2005

    -
    eigentlich die erste folge, in der ich mich mal ein wenig gelangweilt habe. irgendwie kam IMHO die ganze story nicht in die pötte und man hat mal wieder (á la voyager) zu sehr auf kämpfe mit uninteressanten bösewichtern gesetzt die aber nicht mitreißen konnten.

    leider hatten wir in "fortunate son" auch mal wieder den star trek typischen ätzenden erhobenen zeigefinger, als captain archer (wie mama janeway) mr. mayweather nachhilfestunden in sachen ethik geben muß . furchtbar erzählt und absolut unnötig für den eh schon dünnen storyverlauf.

    die erste enterprise-folge, die ich als völlig uninteressant ansehe.

    jolan tru
    rhiannon
    2
    ****** eine der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten!
    2.00%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Star Trek ausmacht!
    13.00%
    13
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    23.00%
    23
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    37.00%
    37
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    21.00%
    21
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Star-Trek unwürdig!
    4.00%
    4
    Zuletzt geändert von STI; 18.05.2005, 17:03.
    HOFFNUNG ist alles!

  • #2
    Ja, Tante Kathy winkt bedrohlich am Horizont...

    Sie sollten das riesige Potential der Serie nicht so leichtfertig und schnell verspielen. Es stimmt bedenklich, wenn die Serie schon nach 10 Folgen in das alte Voyager-Fahrwasser gerät.

    Entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen bietet das Konzept unglaubliche Möglichkeiten - doch leider werden sie von den Autoren schon nach wenigen Wochen nicht mehr genutzt. Es begann alles so herrlich naiv und spannend: eine menschliche Crew alleine in den Weiten des Weltraums. Kindliches Staunen, zahlreiche technische und persönliche Probleme, Verständigungsschwierigkeiten, ein technisch höchst unzulängliches Schiff mit wenigen Möglichkeiten, beschränkt auf relativ primitive Technik, ziemlich hilflos wirkend. Ein "Star Trek" im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es ist im höchsten Maße unglaubwürdig und sehr bedauerlich, daß sich die Menschheit nach so wenigen Wochen im All schon wieder sicher wie im eigenen Vorgarten bewegt, das Staunen bereits wieder verloren geht und man sich mit gewalttätigen Auseinandersetzungen beschäftigt.

    Wer so eine zerbrechliche Schrottmühle wie die Enterprise sein eigen nennt, sollte sich mit äußerster Vorsicht und Bescheidenheit im Weltraum bewegen - wie es auch in den ersten Folgen angedeutet wurde. Inzwischen hat die Crew jedoch nicht nur an Selbstbewußtsein, sondern scheinbar auch in nur einem viertel Jahr an technischem Fortschritt gewonnen. Locker werden Raumkämpfe mit überlegenen Spezies geführt.

    'Mal ehrlich: ein Schuß mit einem handelsüblichen Phaser oder einem Photonentorpedo und die Enterprise zerbröselt in ihre Einzelteile. Ihre eigenen Waffen dagegen sollten kaum irgendwelche Effekte haben. Etwas mehr Demut also bitte in den ersten Staffeln - ich möchte nicht sehen, wie die Enterprise demnächste in Borgschiff in seine Einzelteile zerlegt. Die Enterprise ist klein, allein und verletztlich.

    Explodierende Konsolen à la Voyager glaubte ich endgültig überwunden, da schnarchlangweilig. Bitte wieder zurück zum Anfang der Serie!

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    • #3
      Originalnachricht erstellt von Uhurababe
      Explodierende Konsolen à la Voyager glaubte ich endgültig überwunden, da schnarchlangweilig.
      yep! ich frage mich auch immer, was dieser explodiernde-konsolen-mist eigentlich soll. das gibts aber in den meisten sf-serien. haben die kleine sprengsätze unter der bedienoberfläche installiert um den steuermann dazu zu motivieren den anfliegenden geschossen besser auszuweichen?

      "tja mr. mayweather, da konnten sie den treffer achtern nicht mehr verhindern, ha ha.... und zur strafe sringt ihnen jetzt der flatscreen in die visage!" so oder ähnlich stelle ich mir dann immer die kommentare eines kommandierenden offizierz vor.

      aber sehen wir´s mal so. innderhalb von 10 folgen hat mich jetzt eine echt enttäuscht. das ist doch ein guter schnitt. wenn man bedenkt, daß mich von 10 voyager folgen gerade mal eine ein wenig interessierte.

      jolan tru
      rhiannon
      HOFFNUNG ist alles!

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      • #4
        Also ich hab die Folge zwar noch nicht gesehen, aber das hört sich ja schonmal toll an

        Aber nochwas zur Verteidigung der Enterprise: Sicher, die ist technisch noch nicht weit entwickelt, aber müssen die anderen Rassen dadurch gleich besser sein??? Ich weiss jetzt nicht, ob in der Folge klar wird, dass diese andere Rasse, von der da die Rede ist, technisch viel weiter ist, aber nur weil die Ent. "schwach" ist, heisst das ja nicht, dass die anderen Rassen schon die Technologien aus dem 23Jhdt haben

        Kommentar


        • #5
          Ich kenn die Folge noch nicht, aber wenn das stimmt:

          Endlich die erste schlechte Folge - ENT war mir schon ganz unheimlich...so viele gelungene Folgen wie die anderen ST Serien in den ersten 3 Staffeln gleich zu Beginn und auch noch hintereinander...!
          "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

          "Das X markiert den Punkt...!"

          Kommentar


          • #6
            Eines vorweg: Ich habe noch keine einzige Folge gesehen, daher basieren meine Meinungen "auf hören und sagen".

            Tja Leute so ist das nun mal!
            Man hat eine Idee, setzt sie um und nach etlichen Folgen kommt dann langsam die Frage "Was können wir noch bringen?". Die ersten Folgen hören sich fast alle interessant an, aber bei der reinen Story dieser Folge habe ich mich schon gefragt, was das soll. Ein Captain, der angegriffen wurde und dabei umkommt und dessen Sohn sich rächen will ist ja sowas von "originell". Die Folge können sie gleich "Die Rache" nennen.

            Fazit: schwache Folge

            Und die Probleme gehen nächste Woche indirekt weiter. Klar, "Cold Front" hat eine interessante Story, aber die Konsequenzen beachtet man überhaupt nicht. Die Folge offenbart viel zu viele Geheimnisse und um die Story weiterhin interessant zu machen flüchtet man wieder zu wildesten Verschwörungstheorien. Das sowas nicht gut gehen kann, wißt ihr alle. Bestes Beispiel ist da Akte X.

            Es scheint den Anschein zu machen, dass ETP den Kurs des Voyager-Niveaus einschlägt.

            Nach meiner Meinung sollte man sich mehr auf die Story der Andorianer konzentrieren und vielleicht auch auf die der Klingonen, obwohl dort eine leichte Tendenz zur Verharmlosung à la Borg zu erkennen ist.

            Man sollte sich vielleicht auch besser auf Einzelstorys konzentrieren, statt auf große Storylines. Bei TNG hat das auch funktioniert und ist nicht ohne Grund die beste Serie.

            So das war mal eine kleine Ausschweifung. Wer interesse hat darüber zu diskutieren, der kann mir eine PN schicken und ich werde dann mal einen neuen Thread öffnen bzw. ihr macht das selbst. Der Thread soll nämlich zur Diskussion von "Fortunate Son" dienen und nichts anderem. Bei Interesse wiegesagt eine PN schicken!

            Kommentar


            • #7
              Nach den Folgen, die ich bisher gesehen habe kann ich es mir gar nicht vorstellen: Eine Schlechte Folge!!!

              Aber es werden ja bestimmt noch genug Folgen nachkommen die wieder spitze sind.
              -=The Assimilator=-

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              • #8
                Originalnachricht erstellt von The Assimilator
                Aber es werden ja bestimmt noch genug Folgen nachkommen die wieder spitze sind.
                das hoffe ich! wenn´s pro season 2-3 schlechte und vielleicht 6-7 schwache folgen sind, dafür aber der rest gut ist, dann sind wir wieder beim tng-standard angekommen und das st-universum könnte mal wieder interessant werden.

                mich ärgert z.z. nur, daß die episode "silent enemy" ins neue jahr verlegt wurde. nächste woche läuft ja jetzt wohl "cold front".

                jolan tru
                rhiannon
                HOFFNUNG ist alles!

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                • #9
                  Originalnachricht erstellt von Lt. Cmdr. Worf
                  Eines vorweg: Ich habe noch keine einzige Folge gesehen, daher basieren meine Meinungen "auf hören und sagen".

                  Tja Leute so ist das nun mal!
                  Man hat eine Idee, setzt sie um und nach etlichen Folgen kommt dann langsam die Frage "Was können wir noch bringen?".
                  ...

                  Fazit: schwache Folge

                  Und die Probleme gehen nächste Woche indirekt weiter. Klar, "Cold Front" hat eine interessante Story, aber die Konsequenzen beachtet man überhaupt nicht. Die Folge offenbart viel zu viele Geheimnisse und um die Story weiterhin interessant zu machen flüchtet man wieder zu wildesten Verschwörungstheorien. Das sowas nicht gut gehen kann, wißt ihr alle. Bestes Beispiel ist da Akte X.

                  Es scheint den Anschein zu machen, dass ETP den Kurs des Voyager-Niveaus einschlägt.

                  Nach meiner Meinung sollte man sich mehr auf die Story der Andorianer konzentrieren und vielleicht auch auf die der Klingonen, obwohl dort eine leichte Tendenz zur Verharmlosung à la Borg zu erkennen ist.

                  Man sollte sich vielleicht auch besser auf Einzelstorys konzentrieren, statt auf große Storylines. Bei TNG hat das auch funktioniert und ist nicht ohne Grund die beste Serie.

                  ...
                  wenn deine meinung auf hören und sagen basiert, ist sie eigentlich nichts wert. sorry, aber es ist so! durch solche äußerungen kommen gerüchte schnell in umlauf und vorurteile haben einen guten nährboden.
                  ich bin gerade dabei, die folge "zu besorgen" , und wenn ich sie mir morgen oder sonntag angeschaut habe, dann bilde ich mir mein eigenes urteil, aber nicht basierend auf der hier kursierenden meinung, denn "nachplappern" wäre zu einfach!

                  ich glaube nicht, dass die klingonen "verharmlost" werden, da sie viel komplexer und "liebenswürdiger" sind als die borg. dass könnten und werden sich berman & braga nicht erlauben!
                  und einzelportrait-folgen kann man eben zu beginn einer serie noch nicht bringen, weil es neue zuschauer (nicht-trekkies) eben abschreckt. allerdings habt ihr recht, wenn ihr sagt: "nicht die voyager-masche!". aber das wird wohl auch (noch) nicht passieren, wenn man mal bedenkt, dass demnächst die zeitreise-folge "cold front", vulkanier- und andorianer-folgen sowie irgendwann sicher auch noch der romulanische krieg drankommen wird (in den die enterprise sicher nicht militärisch eingreifen wird). ich würde mir aber trotzdem spätestens ab folge 20 oder so auch mal tiefgreifende charakter-folgen wünschen. dann auch gerne mal öfter eine "mystic"-folge á la "gedächtnisverlust" oder "der unbekannte schatten", oder mal eine folge, die (fast) nur auf dem schiff spielt - um es auch mal besser kennenzulernen...

                  in diesem sinne

                  doc zimmermann

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                  • #10
                    Dieser Episodenkritik von STUS ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen:

                    Wow! Diese Woche hat uns Star Trek wirklich überrascht! Eine spannende Story, nicht zu viel Technobabble, Crew und Schiff in Hochform und an Humor hat es auch nicht gemangelt! Die beste Voyager-Folge seit Jahren!

                    Schade, daß es eine Enterprise-Episode war...

                    Ein Anruf der Sternenflotte reißt Archer aus dem Tiefschlaf. Auf dem formschönen Flatscreen, der jedem Captain des 24. Jh. den grünen Neid ins Gesicht treibt, meldet sich Admiral Forrest und verkündet dem verdutzten Captain (und dem nicht minder verdutzten Zuschauer), daß die Enterprise zwar schön, schlank und schnell, aber trotzdem leider nicht das erste Erdenschiff im tiefen Raum ist. Nicht nur das: eine ganze Flotte lustiger Erdenschiffe düst da durch Sonnensysteme, die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat...

                    Ja, da fühlt sich nicht nur der angebliche Weltraumpionier verarscht, sondern auch der Zuschauer mächtig angepißt. Da hätte auch Neill Armstrong desillusioniert aus der Kapsel geguckt, wenn er auf dem Mond von TUI-Touristen begrüßt worden wäre - von wegen: "Du bist der Erste" und so. So macht das ja auch keinen Spaß. 78 Lichtjahre von zu Hause weg und am Strand trifft man die Nachbarn.

                    Apropos 78 Lichtjahre. Autobahn- und Voyagergeschädigte wissen ja, wielange man um diese Jahreszeit für diese Strecke braucht. Jedenfalls deutlich länger als 3 Monate. Doch das nur am Rande (der Galaxis).

                    Nun da wir wissen, daß der Weltraum im 21. Jh. schon genauso langweilig war wie im 24., wir uns also im vertrauten Fahrwasser trek'scher Alphaquadrantenödnis befinden und der Erkenntnis ein Stück näher sind, daß auf der Enterprise auch nur mit Neelix' altem Nudelwasser gekocht wird, können wir uns der eigentlichen Story zuwenden, die es in Sachen Spannung durchaus mit dem Weltraum aller Trek-Jahrhunderte aufnehmen kann.

                    Und das bereitet weit weniger Schwierigkeiten als Voyager etwas Gutes abzugewinnen: alter Frachter hält jungen Nausikaner gefangen, um eine demoskopische Umfrage durchzuführen. Ein paar gepflegte Trukker-Schläge in die häßliche Wildsau-Fresse sorgen für Gesprächigkeit und locken sogleich die Kumpels der geschundenen Alienseele auf den Plan. Archer, ohnehin schon ziemlich sauer, statt in den unendlichen Weiten auf der A44 gelandet zu sein, soll den Streit schlichten.

                    Tja. Das war's eigentlich schon. Die langbefürchtete Katastrophe ist nun eingetreten. Mayweather hat eine Charakterfolge erhalten: zwei unfallfreie Sätze in Folge, ein paar oberflächliche Gewissensbisse und am Schluß bekam Kunta auch noch seinen Maisbrei. Lecker. Zwischendurch darf er auch noch ein paar naive Worte an den Feind richten und treudoof den Sonnenuntergang hinter Rigel V bewundern. Schönen Gruß von Harry-"Nach-Hause-Telefonieren"-Kim.

                    Ein richtiger Schatz, dieser Mayweather. Ist ja auch was Feines: Demütigung durch Zuneigung. "Unser Travis ist ein richtiger Schatz" heißt: Travis verdient 800 Dollar im Monat, ist froh, nicht mehr auf dem Frachter seiner Eltern die Klo's putzen zu müssen und hat aus arbeitsmarktpolitischen Gründen immer gute Laune. Sind Sie so lieb und putzen noch die Torpedoschächte? Das ist lieb, danke, Sie sind ein richtiger Schatz.

                    Der erste Blick auf den familiären Hintergrund von Travis Mayweather wird uns sicher genausolange in Erinnerung bleiben wie Jake Siskos neuer Roman oder Wesleys erster feuchter Traum. Ohne Zweifel wird dieser Mann uns noch viel Vergnügen bereiten. Der ideale Kandidat für üble Transporter-Scherze der Crew und langweiligen Beinahe-Sex mit außerirdischen Trullas.

                    Nun erstmal sind wir um die wertvolle Erfahrung reicher, daß Frachterkinder mächtig einen an der Klatsche haben, aber trotzdem treu zusammen stehen wie Warpgondeln im Abendrot. Gähn.

                    Ach ja. Tucker und Hoshi hatten diesmal Sendepause. Und soweit es Tucker betrifft, ist das auch gut. Und wenn wir jetzt noch begreifen, daß Voyager am 21.Mai 2001 endgültig den Warpkern heruntergefahren hat, könnte aus Enterprise eine richtige schöne Serie werden.

                    Für den aufgewärmten Kaffee von Tante Käthe gibt es aber leider nur eine

                    Note: 4-


                    Zuletzt geändert von taccomania; 23.11.2001, 22:52.

                    Kommentar


                    • #11
                      Zugegeben eine eher schwache ENT Folge, aber trotzdem gut.Solche Folgen gab es in jeder ST Serie und das wird sich auch nie ändern.War halt mal etwas anderes.Und bisher hat ENT meine Erwartungen nicht nur erfüllt sondern um Längen übertroffen.Und für mich ist ENT die beste aller Star Trek Serien, jetzt schon.Auch wenn das die TNG-Anbeter sicher nicht gerne hören.Die Serie ist einfach klasse.Und da verzeihe ich auch Fortunate Son,die erste Folge die mich nicht wirklich begeistert hat.
                      Grassis World Blog

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                      • #12
                        Wie geschrieben, ich habe die Folge noch nicht gesehen, aber:
                        Dies war jetzt Folge Nr. 10 - davor liefen 9 Folgen, die die große Mehrheit der Fans für gut bis hervorragend gehalten haben!

                        Wo ist jetzt das Problem?
                        Erwartet Ihr allen Ernstes, daß es in ENT KEINE einzige schwächere Folge geben wird?
                        Es ist gut und legitim, eine schlechte Folge nicht hochzuloben und sie dann auch zu "verreißen". Aber WIESO sehen jetzt alle das "Ende von ENT" erreicht bzw. das ENde der Hoffnung auf eine gute Serie?

                        Welche andere ST-Serie hat bisher einen auch nur annähernd so vielversprechenden Start gehabt?
                        Ich gehe sogar noch weiter: Hat irgendeine andere ST-Serie zu irgendeinem Zeitpunkt einmal so viele gute bis sehr gute FOlgen hintereinander gehabt?
                        "Noch nie hat ein X irgendwo, irgendwann einen bedeutenden Punkt markiert...."

                        "Das X markiert den Punkt...!"

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                        • #13
                          Danke Data.Endich jemand der die Serie nicht für eine schlechte Folge beerdigt.Es kann nicht jede Folge jeden begeistern.Das ist doch normal.Ich bin mir sicher das Enterprise sein volles Potential erst in einiger Zeit erreicht.Und wenn wir in den 10 Folgen bisher also nur einen Teil des Potentials der Serie gesehen haben, dann freue ich mich wirklich auf alle Folgen die da noch kommen.Und wie gesagt, ENT ist jetzt schon meine Lieblings-ST-Serie.
                          Grassis World Blog

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                          • #14
                            Jaaaa. Aber das ist ja gerade das Problem. ENT hat durch den furiosen Start die Meßlatte für sich selbst so hoch gelegt, daß jede schwächelnde Folge besonders schlecht wirkt...

                            Hohes Niveau läßt sich schwer halten. Daß irgendwann die erste schwache Folge kommen würde, war wohl unvermeidlich. Aber muß sie gleich so schwach sein?

                            Die Schwäche dieser Folge lag darin, daß sie ebensogut eine Voyager-Episode gewesen sein könnte. Diese Folge war einfach nicht "enterprisig". Nichts deutete darauf hin, daß wir uns im 22. Jh. befinden. Im Gegenteil: der Auftritt der Nausikaner erinnerte eher an TNG-Zeiten.

                            Die Story an sich war durschnittlich bis schwach - aber das war nicht das enttäuschende Moment. In dieser Folge schrumpfte der unendliche, neue, geheimnisvolle Kosmos der ersten 3-4 Folgen wieder auf Erbsengröße. Der Grund: im tiefen Raum (wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist) tummeln sich sehr wohl jede Menge anderer Menschen. Frachterkapitäne mit Warp-1.8-Motoren. Schon seit Generationen in diesen Gefilden unterwegs. Das war etwas desillusionierend. Glaubten wir doch bisher, die Enterprise sei das erste Erdenschiff, daß das nähere Umfeld unseres eigenen Sonnensystems verlassen hat.

                            Auch die Fülle an auftauchenden - und offensichtlich schon bekannten Aliens - kommt mir etwas zu schnell. In "Broken Bow" wurde noch der Eindruck erweckt, die Menschen hätten bisher nur Kontakt mit den Vulkaniern und der Rasse von Dr. Phlox gehabt. Kindliches Staunen über einen Klingonen! Auf der ersten Reise der Enterprise staunte die Crew Bauklötze über den interstellaren Raumhafen auf Rigel und seiner vielen Rassen. Und 10 Folgen später? Gepflegte Langeweile im Weltraum. Neue Rasse? Gähn...

                            Nein, so macht das keinen Spaß. Die Enterprise ist auf einer Entdeckungsreise, auf der ersten Deep-Space-Mission der Menschheit. Da darf nicht schon nach 3 Monaten Routine aufkommen. Im übrigen ist mir der Weltraum rund um die Erde auch etwas überbevölkert. Alle 10 Lichtjahre eine intelligente raumfahrende Kultur ist Blödsinn.

                            Der Weltraum ist nicht so langweilig, wie uns Enterprise nun schon wieder in Voyager-Manier nahelegen will. Die Arroganz mit der Archer in "Civilization" stellare Phänomene als "langweilig" abtat, ist unangemessen. Das erinnerte an einen gelangweilten, zappenden Fernsehzuschauer ("mehr Action, schneller, höher, weiter!").

                            Bitte wieder mehr Leere und kindliche Freude über die Entdeckung einer Alien-Nacktschnecke...
                            Zuletzt geändert von Uhurababe; 24.11.2001, 12:00.

                            Kommentar


                            • #15
                              Nun ja, ichw erde mich zu dieser Diskussion um die Qualität und das "nede" von Enterprise nicht äußern, da es a) nicht das Thema ist und b) es mich langsam nur noch langweilt.

                              Zur Folge:

                              Wirklich eine völlig durchschnittliche Folge. Typisch TNG würde ich sogar sagen, zumindestens vom morlaischen Zeigefinger her und dieser übertrieben Aufdringlichkeit der Hilfe. Das hätte genauso Picard gewesen sein.
                              Nehmt unsere Hilfe gefälligst - die Sternenflotte ist gut, alles andere schlecht und wenn ihr unsere Hilfe nicht wollt, dann werdet ihr schon noch sehen wo das endet.

                              Genau der Canon der meisten TNG-Folge. Pseudodiplomatie und Überlegenheitsgefühl der Sternenflottler. Einfach nur derbe schlecht.
                              Mit Voyager hatte das weniger gemeinsam, sondern mehr mit dem zu unrecht glorifiziertem TNG.

                              Aber die Folge hatte auch ihre gute Seiten: ich bin mal wieder drüber begeistert, wir versucht wird dem Universum etwas Tiefe zu geben, was IMO mit den Frachter-Geshcichte ganz gut gelungen ist.
                              Außerdem freute ich mich über die Specialeffekts... endlich mal ein realistisch nachvollziehbares Design eines menschlichen Schiffes. Der Frachter sah genauso aus, wie ich mir ein Schiff der Menschen, einen Frachter vorstellen würden und nicht immer dieses etwas eigenartige und schon fast unmenschlcihe Design, dass ST zugrunde liegt.

                              Ein gutes Lob an die SFX-Typen. Nur die Nausicanerschiffe haben mich etwas genervt, die sahen aus wie eine Modifikation von cardassianischen Kampfjägern, der Hidekiklasse, wie wir sie zu genüge im Dominionkrieg gesehen haben.
                              Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                              Makes perfect sense.

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