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ST 3 : Auf der Suche nach Mr. Spock

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  • ST 3 : Auf der Suche nach Mr. Spock

    Der 3. Film ist die direkte Fortsetzung des 2. Teils.
    Hervorragend ist die Rückblende am Anfang und der fast nahtlose Anschluß daran.

    Obwohl der Film durchzogen ist von interessanten Situationen und der eindrucksvollen Kaperung der Enterprise (Sulu: "Nenn mich nie wieder Zwerg!") ist der Film doch nicht so richtig gelungen. Irgendetwas fehlt - die Spannung will nicht 100%ig aufkommen. Aber vielleicht ist man ja auch nur verwöhnt vom 2. ST-Film....

    Der Chararkter des Klingon-Commanders ist meiner Meinung nach etwas übertrieben und wird auch als psychophatisch dargestellt ("Sterben? Warum nicht? Nehme das Schicksal seinen Lauf!"). Wohingegen seine Besatzung aus einer Schiffsladung Angsthasen besteht. Absolut Klingonen-untypisch die Angst vor der Enterung der Enterprise und auch sonst dir recht zurückhaltende Art.
    Umso lustiger nach der Enterung des Bird of Prey:
    Kirk:"Bringt ihn in die Zelle!"
    Klingone(entrüstet): "Sie sagten sie würden mich töten!"
    Kirk: "Ich habe gelogen..."

    An und für sich ein guter Film, aber im Vergleich zu ST2 oder ST 6 nicht wirklich gelungen....
    3
    Einfach toll - einer der besten ST-Filme!
    12.88%
    34
    Gut - würde ich jeden empfehlen
    39.39%
    104
    Durchschnitt - Sehenswert aber nicht umwerfend
    36.36%
    96
    Unterer Durchschnitt - halbwegs annehmbar
    8.33%
    22
    Der mieseste Film - absolut ST-unwürdig!
    3.03%
    8

  • #2
    Ich finde dieser Film bietet zu wenig Höhepunkte. Und ist es nicht unrealistisch dass die U.S.S. Grissom mit einem direkten Treffer zerstört wird?? Die beste Szene in dem Film ist, wie Kirk erfährt das sein Sohn David getötet wurde. Ich sah Kirk noch nie so leiden!!

    Trotzdem für mich war der Film nur durchschnitt!!!
    <<I brought back a little surprise for the Dominion.>> (Benjamin Sisko)

    Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
    (René Wehle)

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    • #3
      Ich finde es nicht wirklich unrealistisch, schließlich hat der Captain der Grissom vor lauter Schreck vergessen die Schilde auszufahren. Und ein Photonentorpedo kann ja eine Menge Schaden anrichten.

      Es war einer der Überraschungen daß Kirk´s Sohn getötet wurde und Kirk´s Reaktion darauf war berührend. Es war eine der besten Szenen des Filmes.
      Höhepunkte gab es ja genug, wenn man an die Zerstörung der Enterprise, den Kampf mit den Klingonencommander oder der Diebstahl der Enterprise bedenkt.
      Vielleicht liegt es daran daß diese Höhepunkte nicht richtig herausgearbeitet wurden. Es passiert eine Menge in diesen Film, das Meiste passiert aber eher beiläufig - eine bessere Musikuntermalung hätte vielleicht besser gewirkt.....

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      • #4
        Mein persönlicher "Tiefpunkt" der klassischen Filme. Nicht schlecht, aber einfach der Film der mir am... hmmm, wie sag ich das... naja, dieser Film flutscht bei mir durch wie Butter.
        Anderthalb Stunden netter Film, aber irgendwie passiert mir zuwenig was wirklich im Kopf bleibt. Der Film wirkt auf mich immer wie eine Zelluloid gewordenene Rechtfertigung, dass Spock wieder lebt.

        Dabei hat der Film durchaus seine Momente. Sei es nun Pille, der von Spock "besessen" ist, sei es Christopher Lloyd als durchgeknallter Klingone oder sei es die Zerstörung des Genesis Planeten. Aber all das ist mir zu oberflächlich, es bleibt nicht hängen. Irgendwie geht man zu wenig auf die Charaktere ein, auf die Beziehung zueinander. Irgendwie ist man zu weit vom Geschehen entfernt.
        Das ist schwer zu beschreiben, aber um es mit einem Beispiel zu belegen. Alles was passiert wird nur präsentiert, man fühlt nicht so mit wie in den anderen Filmen. Die Zerstörung der Enterprise. Das ist ein wichtiger Moment des Films, immerhin wird das Schiff zerstört. Und was ist? Es wird ohne große Szene in die Handlung eingebaut. Sie ist weg. Das war's. Oder der Tod von Kirks Sohn... das wirkte alles so steril. Da war es wieder. Es bringt die Handlung voran, aber nicht die Charaktere. Es bewegt nicht mal im Ansatz so wie Spocks "Tod" in STII.

        Das ist das Hauptproblem des Films. Er hat seine Mission: Spock zurück bringen und diese Mission wird knallhart verfolgt. Leider auf Kosten des "Mitfühlens" mit den Charakteren. Ich denke, dass ist mein Hauptproblem mit diesem ganz netten (und das ist eben zu wenig) Trek Film. Er ist mir zu steril und es fehlen die Szenen, die einem wirklich im Gedächtnis bleiben.

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        • #5
          Also ich finde den Film gut. Die Szenen auf dem Planeten Genesis sind gut inseziert und die Klingonen haben mal wieder eine zentralere Rolle gespielt. Der beste Film war es allerdings nicht.
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          • #6
            Ja, AsH hat den Nagel auf den Kopf getroffen!

            Man ist nur dabei statt mittendrinnen. Dieser Film schafft es tatsächlich trotz zahlreicher Handlungswendungen und großen Ereignissen so etwas wie Eintönigkeit zu vermitteln.
            Ich habe keine Ahnung von Regie- und Kameraführung, aber dieses Beispiel zeigt - so nehme ich mal an - daß der Fehler da liegen muß.
            Die Szene mit den Andocken der Enterprise ist genauso dargestellt wie deren Zerstörung: Beiläufig, alltäglich.

            Es ist eigentlich jammerschade, schließlich gehört der Film zu einen guten Handlungsstrang....

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            • #7
              Star Trek 3 ist ganz unterhaltsam, aber keinesfalls herausragend.
              Die Klingonen sind zwar ganz nett aber atmosphärisch macht der Film IMHO net sehr viel her.
              “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
              They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
              Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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              • #8
                Der Meinung meiner Vorgänger (AsH, Khan) würde ich mich nahtlos anschließen. Ich weiß nicht, obs dadran liegt, aber vielleicht hätte doch jemand anderes Regie führen sollen, als derjenige, dessen Rolle "wiederbelebt" werden soll (sprich:LeonardNimoy). Der "Kommander der Klingons" (original synchro-Ton!) spielt seine Rolle zu theatralisch, so kommt er keinesfalls an die Genialität eines Khans ran, und so ein Bösewicht hätte vielleicht dem Film noch geholfen, obwohl...am Handlungsstrang selbst liegt es eigentlich weniger, das ich dem Film nur 3 Sterne geben würde, vielmehr ist die Ausarbeitung des Stoffes schuld!

                An die Musik kann ich mich gar nicht mehr erinnern, obwohl ich eigentlich ein absoluter Fan von Filmmusik bin!Das heißt eigentlich auch was...nämlich, dass die Musik keinesfalls erinnerungswürdig gewesen sein kann, so wie die von fast allen anderen!

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                • #9
                  Ich kann mich auch nur anschließen, ST3 ist ein ordentlicher Film, dem aber das gewisse Quentchen fehlt...
                  Vielleicht liegt das auch daran, das der Film der zweite Teil einer Trilogie war. Er mußte also alte Handlungsfäden weiterspinnen (Spocks Tod) und neue beginnen, diese aber nicht zuendeführen (Kirks Verstoß gegen die Befehle).
                  Ich fand Kommander Kruge sehr gut von Christopher Lloyd gespielt, auch wenn die anderen Klingonen relativ naiv und dumm wirkten ("Ich hab hier eine komische Zeitansage" "Welche?" "Fünf...vier...drei...").
                  Ebenfalls schade fand ich, dass Saavik so unterging (wieso hatte sie auf einmal spitze Augenbrauen?? Sie hätten kirstie Alley halten sollen!) und das Carol Marcus nicht auftauchte (immerhin ist ihr Sohn gestorben)

                  Die Zeremonie auf Vulkan fand ich zu langatmig, da klar war, wie sie ausgehen würde...
                  "Also wahrscheinlich werde ich heute abend defnitiv nicht zurückschreiben können..."
                  "Da werd' ich vielleicht wahrscheinlich ganz sicher möglicherweise definitiv mit klarkommen."

                  Member der NO-Connection!!

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                  • #10
                    Ja - die Zeremonie überlebt bei mir selten, meisten s sorgt mein ( >> ) - Knopf auf der Fernbedienung dafür

                    Saavik spielte ihre Rolle sehr gut finde ich ("David ist tot, Sir") und die Klingonen.....naja.....sie waren immerhin die ersten die mit der Veränderung ihres Äußeren leben mußten

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                    • #11
                      Originalbeitrag von Khan

                      Saavik spielte ihre Rolle sehr gut finde ich ("David ist tot, Sir") und die Klingonen.....naja.....sie waren immerhin die ersten die mit der Veränderung ihres Äußeren leben mußten
                      Was ich nicht ganz verstehe ist der Umstand dass ja die Klingonen glauben Kirk hätte eine komplette Crew. Und dann kauft er es Kirk ab dass jener sich ergibt und die Klingonen das Schiff entern können. Na klar ROTFL. 10 Klingonen gegen die Besatzung, von der die Klingonen annehmen müssen dass sie mehr als 200 Leute sind, der Enterprise. Selten so gelacht. Der Beweis dafür dass die KLingonen annahmen dass die Crew vollständig sein müßte ist als die Klingonen durch die Enterprise wandern und sich verdutzt umschauen und kein Crewmitglied entdecken können!! Also die Klingonen dürften dümmer sein als ich glaubte da sie nicht den Funken einer Chance gegen die komplette Besatzung gehabt hätten. Da wären sie nicht einmal aus dem Transporterraum gekommen.
                      <<I brought back a little surprise for the Dominion.>> (Benjamin Sisko)

                      Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
                      (René Wehle)

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                      • #12
                        Ich find den Film eigentlich ganz gut. Was mich nur jedesmal aufregt ist die absolut miese synchronisation.
                        Das Orginal ist viel besser. Die Klingonen sprechen dort nämlich klingonisch (mit engl. Untertitel). Bei der deutschen Übersetztung passt das bei einigen Szenen dann überhaupt nicht mit den Mundbewegungen zusammen. zB als Kirk gegen Ende auf dem Planeten "Beamen Sie mich hoch" sagt, sagt er es im Orginal auf klingonisch. Im deutschen schaut und hört es sich einfach total lächerlich an. Genauso blöd fand ich es, dass man den Klngonen dann engliche Titel gab "Ja, mein Lord".
                        OK, die Szene auf Vulkan war etwas zu theatralisch aufgezogen --> Hollywood halt.
                        Er lächelte ein verklemmtes kleines Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einem Backstein reingehauen hätte. [...] "Im realen Universum", sagte er mit einem Lächeln, das noch sehr viel mehr nach einem Backstein schrie, "hätten Sie den Totalen Durchblicksstrudel niemals überlebt." [...] Er lächelte wieder das Lächeln, in das Zaphod am liebsten mit einen Backstein reingehauen hätte, und diesmal tat er's. - tu es!

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                        • #13
                          Daß die Klingonen annahmen daß die Besatzung vollständig sei ist klar - das ist wohl das naheliegendste.

                          Daß 10 Klingonen das Schiff besetzen können ist auch klar - trotz der vorraussehbaren Überlegenheit der Enterprise-Crew.
                          Hätte die Crew sich nämlich gewehrt und die Klingonen kampfunfähig gemacht dann hätte ein Torpedo der Bird of Prey ausgereicht um die schildlose Enterprise samt Besatzung über den Jordan zu schicken, und ich weiß nicht ob ein Captain das riskiert hätte.
                          Schließlich hätte er dann ja nicht kapituliert sondern gleich bis zum bitteren Ende gekämpft.

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                          • #14
                            Originalbeitrag von Khan
                            Daß die Klingonen annahmen daß die Besatzung vollständig sei ist klar - das ist wohl das naheliegendste.

                            Daß 10 Klingonen das Schiff besetzen können ist auch klar - trotz der vorraussehbaren Überlegenheit der Enterprise-Crew.
                            Hätte die Crew sich nämlich gewehrt und die Klingonen kampfunfähig gemacht dann hätte ein Torpedo der Bird of Prey ausgereicht um die schildlose Enterprise samt Besatzung über den Jordan zu schicken, und ich weiß nicht ob ein Captain das riskiert hätte.
                            Schließlich hätte er dann ja nicht kapituliert sondern gleich bis zum bitteren Ende gekämpft.
                            Das ist nicht klar denn die Klingonen konnten keine Torpedos abschießen weil sie wie die Enterprise kampfunfähig waren. Es ist einfach unlogisch dass 10 Klingonen glauben dass sie ein Schiff mit 400 Personen einnehmen können.
                            <<I brought back a little surprise for the Dominion.>> (Benjamin Sisko)

                            Die Erde ist das einzige Irrenhaus, das von seinen Insassen verwaltet wird.
                            (René Wehle)

                            Kommentar


                            • #15
                              Daß die Bird of Prey keine Torpedos abschießen konnte ist nicht unbedingt erwiesen.

                              Ich glaube es war einfach so daß durch die Patt-Situation keiner so recht wußte wie stark der Gegner wirklich beschädigt ist.
                              Schließlich haben sich doch beide Capatains gewundert daß das andere Schiff nicht mehr feuert.

                              Letztendlich war der Klingon-Commander psychisch nicht ganz in der Gegenwart wie man zweifellos feststellen kann.
                              Dies soll keine Rechtfertigung für seine Risikobereitschaft sein - man muß ja auch bedenken daß die Klingonen zu diesen Zeitpunkt noch den Ruf furchtloser, übermenschlich kräftiger Krieger besaßen

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