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Patrick Stewart - Genie?

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  • Patrick Stewart - Genie?

    Hier im Forum gibt es ja schon zwei Threads dieser Art, nämlich "Avery Brooks - Stümper oder Genie?" und "William Shatner - Stümper oder Genie?".
    Ich hab mich gehütet, diesen Thread "Patrick Stewart - Stümper oder Genie?" zu nennen, denn dann wär ich glaub ich von euch gelyncht worden, da der Mann anscheinend bei fast allen beliebt ist. Mich hat vor allem die Abstimmung der "Top 5-Schauspieler" auf die Idee gebracht, diesen Thread aufzumachen. Dort wurde bereits 68 mal abgestimmt, und 47 hatten Patrick Stewart in ihrer Lieblingsliste. Er führt deshalb auch mit ziemlichem Vorsprung.

    Nun, ich will ehrlich sein: Ich kanns nicht ganz nachvollziehen. Ich meine, schlecht finde ich den Mann keineswegs, er ist ein guter Schauspieler. Ich habe aber in seiner Darstellung des Picard nie wirklich etwas Außergewöhnliches gesehen. Als ich seine Stimme dann mal im Original gehört habe, war ich ziemlich erschrocken. Das klang irgendwie so "Giftzwerg"-mäßig (kurz, abgehackt, mürrisch), dass ich es fast schon zum Lachen fand. Aber das nur als kleines Beispiel. Ich fand irgendwie auch seine "Gesamt-Performance" nicht überzeugender als viele andere.
    Ich habe Stewart als Privatmann schon in Interviews gesehen und fand ihn sehr symphatisch, mit witzigem Humor. Aber Picard wirkt auf mich dagegen oft ziemlich blass und gelangweilt.

    Jetzt frage ich aber euch: Was ist es genau, was Patrick Stewart so gut macht? Oder ist das eine blöde Frage, da man nicht darüber diskutieren kann, warum ein Schauspieler einfach gut ist?
    Bitte, klärt mich mal auf
    Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
    Meine Musik: Juleah

  • #2
    Ich finde er spielt insgesamt sehr überzeugend und hat eine gute Präsenz.
    Anders als bei Mulgrew oder Shatner wirkt sein Spiel IMO nie überzogen oder gar lächerlich bzw. in Mulgrews Fall hölzern.

    Man merkt dass er eine wirkliche solide Schauspielausbildung übers Theater genossen hat. Dennoch kommt er IMO nicht an Leute wie Edward Norton ran, aber sehr gut ist er allemal.

    Aber letzlich ist die Bewertung von schauspielerischen Leistungen eh reine Geschmackssache, aber wenn man das besagte Vote sieht , kann Stewart seine Sache so schlecht nicht machen .
    “Are these things really better than the things I already have? Or am I just trained to be dissatisfied with what I have now?”― Chuck Palahniuk, Lullaby
    They have nothing in their whole imperial arsenal that can break the spirit of one Irishman who doesn't want to be broken - Bobby Sands
    Christianity makes everyone have this mentality that escapism is a bad thing. You know "Don't run away from the real world - deal with it." Why ? Why should you have to suffer? - Marilyn Manson

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    • #3
      Ich tue mir prinzipiell schwer, zu erklaeren, warum ein Schauspieler gut/schlecht ist.

      Stewart... Ich kann sagen, dass ich ihm vieles abgekauft habe - seinen Hass auf die Borg, seine Enttaeuschungen (zB Ro), seine Fuehrungsqualitaet, seine Emotionen, seine Besonnenheit, seine Korrektheit, sein Traditionsbewusstsein, sogar seine humanistische Bildung sowie seine Ausfluege in die Rolle des Actionhelds. Ausserdem haben mich seine komoediantischen Talente (im Rahmen seiner Rolle, also zB in den Interaktionen mit Lwaxana Troi) sehr beeindruckt.

      Gut gefallen hat er mir aber auch noch in Fletchers Visionen - dort habe ich gesehen, er kann auch anders Und ich habe es Stewart geglaubt, dass mein "Captain Picard" auf einmal diesen armen Jerry foltert...

      Fuerchterlich fand ich eigentlich nur, dass er auf Englisch das Luc immer als Luc ausgesprochen hat, nie als Luec - da er sich doch haeufig vorstellt, stoesst einem das haeufig auf. Aber ich vermute mal, da kann Stewart nicht viel dafuer - die Produzenten wollten wohl, dass jeder Amerikaner den Namen des Captains aussprechen kann.

      Ich wuerde ihn jedenfalls wirklich zum Genie waehlen - als einen der wenigen bei ST
      Der Mensch ist endlich auch ein Federvieh, denn gar mancher zeigt, wie er a Feder in die Hand nimmt, dass er ein Viech ist.
      Johann Nestroy

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      • #4
        Ich kann mich meinen vorrednern im wesentlichen nur anschließen. Man hat ihn seine Rolle als Captain einfach abgekauft, und er hat in den allermeisten Situationen glaubwürdig agiert. Hinzu kommt, daß Patrick Steward auch in anderen Filmen seine jewilige Rolle sehr glaubhaft spielt, auch dann wenn es eben eine komplett andere Rolle ist, und das macht einen guten Schaupieler eben aus. Soweit zu gehen ihn als Genie zu bezeichnen würde ich allerdings nicht.

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        • #5
          Patrick Stewart ist eigentlich ein Charakterdarsteller wie er im Buche steht. Er hat mich als Jean-Luc Picard zutiefst überzeugt. Mit all seinen Facetten.

          Wenn ich Stewart mit Shatner vergleichen würde, dann müßte ich sagen, dass Stewart relativ der intelligentere ist. Das ist natürlich zeitbedingt. Er macht ja nicht die Rolle, sondern die wird von den Drehbuchautoren zugeteilt. Kirk war ein Rauhbein mit Charisma und Picard ist ein Diplomat mit Charisma.

          Ich würde Patrick Stewart durchaus ein Level von Robert de Diro, Marlon Brando, Dustin Hoffman oder Harrison Ford zutrauen. Aber ausser in "X-Men" oder "Fletchers Visionen" habe ich ihn in keiner anderen bedeutenden Produktion gesehen.

          Er braucht eigentlich nur das richtige Angebot!

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          • #6
            Immerhin war er schon im Film "Dune-Der Wüstenplanet" zu sehen, allerdings mit einer schrecklichen Synchronstimme!!
            Seine Originalstimme finde ich genial! Das dieser Mann Shakespeare Stücke gespielt hat, glaube ich gerne.
            Aber auch seine deutsche Stimme ist OK.

            Also ich mag P.S., er ist für mich der überzeugendste Captain der Förderation und so manche Zitate (hier im SciFi-Forum oft erwähnt) haben mich geprägt.

            In anderen Filmen, so muss ich eingestehen, interessiert P.S. mich nicht. Er ist und bleibt für mich J.L. Picard!
            "Education is the most powerful weapon which you can use to change the world."Nelson Mandela
            DEUTSCHE AIDS-HILFE-DRK
            ÄRZTE OHNE GRENZEN-AMNESTY INTERNATIONAL DEUTSCHLAND

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            • #7
              Die Meisten beziehen sich hier ja auf seine Film und Fernsehrollen. Da würde ich allen mal "A Christmas Carol" oder "Moby Dick" an's Herz legen. Auch seine kleine Rolle in "Excalibur" fand ich beeindruckend. Neugierig bin ich auch auf die Neuverfilmung von "Der Löwe im Winter".

              Ansonsten sollte man bedenken, dass Stewart Mitglied der Royal Shakespeare Company ist und damit quasi zum britischen Schauspieler-Adel gehört.

              Gruß, succo
              Ich blogge über Blogger, die über Blogger bloggen.

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              • #8
                Zitat von supernova
                Nun, ich will ehrlich sein: Ich kanns nicht ganz nachvollziehen. Ich meine, schlecht finde ich den Mann keineswegs, er ist ein guter Schauspieler. Ich habe aber in seiner Darstellung des Picard nie wirklich etwas Außergewöhnliches gesehen. Als ich seine Stimme dann mal im Original gehört habe, war ich ziemlich erschrocken. Das klang irgendwie so "Giftzwerg"-mäßig (kurz, abgehackt, mürrisch), dass ich es fast schon zum Lachen fand. Aber das nur als kleines Beispiel. Ich fand irgendwie auch seine "Gesamt-Performance" nicht überzeugender als viele andere.
                Ich habe Stewart als Privatmann schon in Interviews gesehen und fand ihn sehr symphatisch, mit witzigem Humor. Aber Picard wirkt auf mich dagegen oft ziemlich blass und gelangweilt.
                Hmm, ich hab ihm wie andere einfach alle Emotionen und Lebenslagen abgekauft und viele Szenen sind zumindest im englischen Original beiendruckend!

                Ich habe zwar über 10 Jahre lang Star Trek nur in der Synchronisation gesehen und fand Picards Synchronstimme immer toll, aber seit ich mir die DVDs zugelegt habe kann ich die Synchros nicht merh ertragen.

                Es bleiben zu viele Emotionen, zu viel Authenzität, Atmosphäre und Professionalität auf der Strecke.

                Ich glaube du musst dich nur an die anderen Stimmen gewöhnen, besonders Picard und Data gewinnen unheimlich von den Originalstimmen und Texten.

                Stewarts bandbreite an verschiedenen Betonungen konnte die dt. Synchronstimme nie wiedergeben und auch nie vermitteln, warum dieser Mann so eine Authoritätsperson ist.

                Im Englischenvariert die Stimmlage so beeindruckend, wenn eine brenzlige Situation entsteht, Befehle nicth ausgeführt wurden, Mut und Verständnis geziegt werden müsen oder diplomatische Handlungen stattfinden, dass man nur staunen kann.
                Auch sein Auftritt als Locutus of Borg in "The Best of Both Worlds" ist genial und bereitet mir eine Gänsehaut.

                Alles in allem: Der beste Schauspieler der Next Generation und auch insgesamt einer der allerbesten Schauspiel bei ganz Star Trek.

                PS: Avery Brooks und Jeffry Combs dürfen aber nicht vergessen werden!
                "...wenn ich, Aguirre, will, dass die Vögel tot von den Bäumen fallen, dann fallen die Vögel tot von den Bäumen herunter.
                Ich bin der Zorn Gottes, die Erde über die ich gehe sieht mich und bebt!"

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                • #9
                  Ich finde P.S. auch einfach klasse und überzeugend. Habe jetzt ausser ST schon weitere Filme/Serien mit ihm gesehen und überall gefiel er mir durch seine darstellerische Leistung. Eine Hauptrolle hatte er ja auch in dem Film, in dem es um so eine Zugentführung ging mit so ner Bombe, der dann quer druch Europa donnert. Klasse der Mann. Und in Frasier hat er ja auch mal mitgespielt. Und man draf nicht vergessen, P.S. hat eine ruhmreiche Theatervergangenheit, was man imo auch merkt, wenn er mal in ST aus Dramen zitiert (z.B. Moby Dick oder King Lear (?)). Trotzdem würde ich einen z.B. Shatner nicht minder gut klassifizieren, nur, er bedient eine andere Sparte, nämlich imo mehr die komödiantische.
                  Wenn ich aus meiner Zugehörigkeit zum SFF eines gelernt habe, dann, mich aus politischen Diskussionen herauszuhalten.

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                  • #10
                    Zitat von Lope de Aguirre

                    Ich glaube du musst dich nur an die anderen Stimmen gewöhnen, besonders Picard und Data gewinnen unheimlich von den Originalstimmen und Texten.
                    Ja, ich habe zugegebenermaßen nach dieser "Abschreckung" TNG nicht mehr im Original geschaut. Ich bin aber auch generell der Meinung, dass die Synchronisation vieles manchmal kaputt macht und oft die Emotionen und Ausdrucksweisen nicht so gut rüberbringt. Von daher wäre es sicher einmal angebracht, mal eine neue Sichtweise zu gewinnen und TNG mal im Original zu schauen.
                    Mir geht es bei TOS ähnlich wie dir mit TNG: Da ich mittlerweile fast nur noch im Original schaue, sind mir die Stimmen der Synchronisation inzwischen ganz fremd geworden und ich möchte nicht mehr auf die charakteristischen, atmosphäre schaffenden Originalstimmen verzichten.

                    Gut, ich kanns jetzt zumindest nachvollziehen warum Stewart bei fast allen so beliebt ist. Obwohl das meine Meinung wahrscheinlich nicht ändern wird. Man muss sich ja auch eingestehen, dass man für sich selber innerlich nicht wirklich eine Trennung zwischen Schauspieler und ST-Charakter zustande bringt. Stewart hat zwar schon, wie viele hier schon beschrieben haben, in zahlreichen anderen Produktionen mitgewirkt, aber ich kenne ihn eigentlich nur als Picard...und den finde ich zwar schon gut, aber nicht berauschend. Deshalb wohl auch diese "Übertragung" meiner Einstellung auf Stewart.
                    Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
                    Meine Musik: Juleah

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                    • #11
                      Zitat von supernova
                      . Man muss sich ja auch eingestehen, dass man für sich selber innerlich nicht wirklich eine Trennung zwischen Schauspieler und ST-Charakter zustande bringt. Stewart hat zwar schon, wie viele hier schon beschrieben haben, in zahlreichen anderen Produktionen mitgewirkt, aber ich kenne ihn eigentlich nur als Picard..
                      Das Problem hab ich eher mit dem Rest der TNG Crew. Die hab ich nun irgendwie nirgends gesehen. Gut, Frakes hat da mal seine seltsamen Phänomene moderiert ( aber da war er ja eher Moderator, nicht Schauspieler . Wie hieß die Sendung doch gleich ... ? ), Gates McFadden soll gerüchteweise mal in Red October zu sehen gewesen sein, aber obwohl ich den Film drei mal gesehen hab ist sie mir nie aufgefallen ( habs aber auch erst nach dem letzten mal sehen irgendwo gelesen ). O.K., Brent Spinner noch einmal kurz in Independence Day, aber das wars auch schon. Von daher hab ich eher bei den anderen kein Vergleich, was nun schauspielerisches Talent oder Unvermögen, und was schlicht und einfach die Rolle war.

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                      • #12
                        Zitat von MRM
                        Das Problem hab ich eher mit dem Rest der TNG Crew. Die hab ich nun irgendwie nirgends gesehen. Gut, Frakes hat da mal seine seltsamen Phänomene moderiert ( aber da war er ja eher Moderator, nicht Schauspieler . Wie hieß die Sendung doch gleich ... ? ), Gates McFadden soll gerüchteweise mal in Red October zu sehen gewesen sein, aber obwohl ich den Film drei mal gesehen hab ist sie mir nie aufgefallen ( habs aber auch erst nach dem letzten mal sehen irgendwo gelesen ). O.K., Brent Spinner noch einmal kurz in Independence Day, aber das wars auch schon. Von daher hab ich eher bei den anderen kein Vergleich, was nun schauspielerisches Talent oder Unvermögen, und was schlicht und einfach die Rolle war.
                        Also Brent Spiner war auch schon in mehreren Produktionen zu sehen. Im Gegensatz zu den anderen Star Trek Darstellern. Frakes ist für mich kein herausragender Schauspieler. Auch kein guter Regisseur. In der Serie mimt er Ryker ganz amüsant. Aber ihm traue ich ehrlich gesagt nichts großes zu.

                        Patrick Stewart und Brent Spiner haben das Zeug zu mehr. Besonders Stewart.

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                        • #13
                          Zitat von Skymarshall
                          Also Brent Spiner war auch schon in mehreren Produktionen zu sehen. Im Gegensatz zu den anderen Star Trek Darstellern. Frakes ist für mich kein herausragender Schauspieler. Auch kein guter Regisseur. In der Serie mimt er Ryker ganz amüsant. Aber ihm traue ich ehrlich gesagt nichts großes zu.

                          Patrick Stewart und Brent Spiner haben das Zeug zu mehr. Besonders Stewart.

                          Stewart hat nicht das Zeug zu mehr, er hat schon mehr geleistet. Deine Aussage träfe dann zu, wenn Stewart unter seinen Möglichkeiten bleiben würde. Das trifft aber nicht zu. Er hat schon sehr viel mehr bewiesen, als uns das wohl bekannt sein dürfte.
                          Wenn ich aus meiner Zugehörigkeit zum SFF eines gelernt habe, dann, mich aus politischen Diskussionen herauszuhalten.

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                          • #14
                            @Skymarshall,

                            dein Brent Spinner Link funktioniert leider nicht.

                            Ich glaub dir ansonsten gerne, daß er noch anderswo mitgespielt hat, aber mir ist er halt nirgends aufgefallen außer in Independance Day, und da war er ja nur eion Nebencharakter.

                            Ich bezog mich mit meiner Aussage auch eher zu Supernovas einschätzung, daß sie Steward und Picard gleichsetzt. Nur IMO kann man einen Schauspieler/Schauspielerin nicht wirklich einschätzen, wenn man ihn/sie nur in einer Rolle gesehen hat. Wenn Picard "distanziert" und "verklemmt" wirkt ( hab ich jetzt mal aus einem anderen Thread geklaut ),stimmt das natürlich ( sonst hätte er seine Bev ja schon längst bekommen ... ). Nur wenn man Steward nur in dieser Rolle gesehen hat, kann man ja schlecht beurteilen, ob der immer so wirkt, oder ob es schlicht die Rolle des Picard ist ( was dann ja wieder gut geschauspielert wäre ... ). IMO gilt das letztere, da er auch in ganz anderen Rollen überzeugend wirkte. ( Moby Dick z.B., da hat er Ahab als einen sehr Komlizierten und schwierigen Charakter sehr überzeugend dargestellt ) Bei den anderen kann ich es halt schlecht sagen, da ich sie nur in TNG gesehen hab. Hab nie Michael Dorn in einer Kömodie, Burton als casanova oder unsere gute Gates MCFadden als eiskalte Terroristen gesehen. Schade eigentlich ...

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                            • #15
                              Zitat von MRM
                              @Skymarshall,

                              dein Brent Spinner Link funktioniert leider nicht.

                              Ich glaub dir ansonsten gerne, daß er noch anderswo mitgespielt hat, aber mir ist er halt nirgends aufgefallen außer in Independance Day, und da war er ja nur eion Nebencharakter.

                              Ich bezog mich mit meiner Aussage auch eher zu Supernovas einschätzung, daß sie Steward und Picard gleichsetzt. Nur IMO kann man einen Schauspieler/Schauspielerin nicht wirklich einschätzen, wenn man ihn/sie nur in einer Rolle gesehen hat. Wenn Picard "distanziert" und "verklemmt" wirkt ( hab ich jetzt mal aus einem anderen Thread geklaut ),stimmt das natürlich ( sonst hätte er seine Bev ja schon längst bekommen ... ). Nur wenn man Steward nur in dieser Rolle gesehen hat, kann man ja schlecht beurteilen, ob der immer so wirkt, oder ob es schlicht die Rolle des Picard ist ( was dann ja wieder gut geschauspielert wäre ... ). IMO gilt das letztere, da er auch in ganz anderen Rollen überzeugend wirkte. ( Moby Dick z.B., da hat er Ahab als einen sehr Komlizierten und schwierigen Charakter sehr überzeugend dargestellt ) Bei den anderen kann ich es halt schlecht sagen, da ich sie nur in TNG gesehen hab. Hab nie Michael Dorn in einer Kömodie, Burton als casanova oder unsere gute Gates MCFadden als eiskalte Terroristen gesehen. Schade eigentlich ...
                              Das er auch ganz anders kann, hat er ja wohl bei Frasier bewiesen, wo er so einen homosexuellen Gentlemen gespielt hat, falls es einer mal gesehen hatte. Ich fand das grade in Hinsicht auf seine Rolle als J.-L- Picard besonders amüsant.
                              Wenn ich aus meiner Zugehörigkeit zum SFF eines gelernt habe, dann, mich aus politischen Diskussionen herauszuhalten.

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