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Autor Erik Jendresen über "Star Trek XI"

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  • Autor Erik Jendresen über "Star Trek XI"

    Erik Jendresen, Drehbuchautor des nächsten "Star Trek"-Kinofilms, hat in einem Interview mit dem SyFy Portal gesagt, dass der Film möglicherweise ein wenig von der Rauheit seiner Miniserie "Band of Brothers" abkriegen könnte (Achtung, potenzielle Spoiler).

    "Wenn man einmal genauer darüber nachdenkt, dann gibt es eine alte Tradition in Weltraum-Filmen, nämlich, dass Kriege und Konflikte sehr steril sind", erklärt Jendresen. "Der Tod tut nicht weh, er ist nicht wirklich grausam. Man wird von einem Phaser getötet und ... einfach aufgelöst."

    "Die Handlung spielt etwa 160 Jahre vor Kirks Geburt. Es ist eine frühere Zeit, und ich glaube, es wäre wirklich erfrischend, etwas in der Art dieser Geschichte zu erzählen, anstatt mit Spezialeffekten erschlagen zu werden oder eine weitere Crew in Gefahr zu präsentieren, wo der Captain am Ende etwas Brillantes tut und die ganze Welt wieder in Ordnung ist."

    Es hat Gerüchte gegeben, dass der Film etwas mit den Romulanischen Kriegen zu tun haben könnte, die in den späten 2150ern stattfinden. Nach Jendresens grober Schätzung könnte das durchaus zutreffen. Auch eine andere seiner Bemerkungen stützt diese Vermutung: "Jeder sollte einfach eine romulanische Beruhigungspille nehmen und ein wenig Vertrauen haben", meint der Autor über die Negativität, die sich in den vergangenen Jahren zum Thema "Star Trek" eingestellt hat. "Alles, was in den letzten Jahren nicht so gut gelaufen ist, war für die Leute, die sich darum bemüht haben, kein Verlust. Ich denke, es wäre wunderbar, eine ganz neue Generation in dieser Welt einzuführen."

    Jendresen sagt, er sei ursprünglich gar nicht an dem Projekt interessiert gewesen und habe erst zugesagt, nachdem man ihm sagte, dieser Film würde ganz anders als alle bisherigen "Star Trek"-Projekte werden. "Am Ende dieser Geschichte wird nicht alles in Ordnung sein", meint Jendresen. "Ich kann als Geschichtenerzähler mit gewissen Standards sicher sagen: Meine Absicht als Autor, als Geschichtenerzähler, als Filmemacher ist es, dorthin zu gehen, wo noch niemand zuvor gewesen ist."

    Das vollständige englische Interview finden Sie beim SyFy Portal.

    Mittlerweile dementierte Jendresen übrigens, dass die Handlung 160 Jahre vor Kirks Geburt spiele, machte jedoch keine neuen Angaben, was die Zeit anbelangt, in welcher der Film spielen wird.
    Quelle: Trekzone.de
    "You don't burn out from going too fast, you burn out from going too slow and getting bored"
    Cliff Burton (1962-1986)
    DVD-Collection | Update 30.01.2007

  • #2
    Hat schon n'en Drehbuchautor? find ich Klasse
    Wir sind die Borg! Widerstand ist Spannung durch Stromstärke!
    Ich bin ein Signaturvirus/ Kopiere mich, damit ich mich vermehren kann!!
    ASDB: Work Together

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    • #3
      Wenn ich das lese , was der mit StarTrek vorhat , könnte ich Ko....

      Ganz ehrlich , was soll der Mist?? StarTrek hat nun mal eine bestimmte Erzählform .. wenn er die Leute schocken will und mit realismus und pessimismus quälen will , so soll er meinetwegen einen weiteren Vietnam-Film drehen , aber bitte die Finger von StarTrek lassen !!

      Der Kern von StarTrek ist OPTIMISMUS nicht REALISMUS . Es zeigt uns eine
      Fiktionen einer verheissungsvollen Zukunft , wenn wir es schaffen uns selbst zu ändern und zu verbessern ...

      StarTrek zu ändern und an andere Zielgruppen anzupassen hat doch schon
      bei ENT nicht geklappt , einige Leute sind echt "Merkbefreit"

      StarTrek ist tot! Gestoben am 13.Mai.2005 , ausgerechnet an meinem Geburtstag...

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      • #4
        Ja, ich kann das auch nicht verstehen, warum man sowas mit Star Trek machen muss, denn ich könnte mir vorstellen, dass solche Konzepte außerhalb von Star Trek besser funktionieren würden.
        Denn die Leute erwarten doch, dass wo Star Trek draufsteht, auch Star Trek drin ist . Man produziert doch so eine große Menge enttäuschter Fans, schreckt andere, die Star Trek nicht mögen, aber den Film vielleicht mögen würden, durch den Namen Star Trek ab und das sind doch ziemlich einleuchtende Überlegungen, oder?
        Wie auch immer, man schränkt doch nur die Zahl seine potentiellen Zuschauer ein.
        Republicans hate ducklings!

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        • #5
          Was mich wirklich wundert ist, dass plötzlich an einem neuem Star Trek Film gearbeitet wird. Hieß es nicht bis vor kurzem noch, es werde für mindestens drei Jahre keine neuen Serien und/oder Filme mit dem Titel Star Trek geben. Das Franchise brauche eine Auszeit, hat doch sogar Berman verkündet. Nun können vom ersten Drehbuchentwurf bis zur Fertigstellung eines Films schon drei Jahre vergehen, aber eine Auszeit sieht für mich einfach anders aus.

          Zitat von endar
          Denn die Leute erwarten doch, dass wo Star Trek draufsteht, auch Star Trek drin ist . Man produziert doch so eine große Menge enttäuschter Fans, schreckt andere, die Star Trek nicht mögen, aber den Film vielleicht mögen würden, durch den Namen Star Trek ab und das sind doch ziemlich einleuchtende Überlegungen, oder?
          Wie auch immer, man schränkt doch nur die Zahl seine potentiellen Zuschauer ein.
          Es ist genau das gleiche Vorgehen wie bei Enterprise und da hat es offensichtlich schon nicht funktioniert. Nun macht man den Fehler anscheinend ein zweites Mal.

          Was man von diesem Jendresen halten kann, weiß ich nicht, aber grundsätzlich stehe ich der filmischen Umsetzung der Romulanischen Kriege mit einem etwas dunklerem Ansatz nicht automatisch ablehnend gegenüber. Der Fakt, dass der Mann kein ST-Fan ist muss nichts Schlechtes bedeuten. Nicolas Meyer war beispielsweise auch kein Trekkie, aber er hat nach dem missglückten ersten Star Trek Film, mit "Der Zorn des Khan" die richtige Herangehensweise für die Reihe gefunden. Im vollständigen Artikel auf SyFy wird Jendresen schließlich auch mit Meyer verglichen:
          Bringing in Jendresen was an attempt to go outside of the current realm of Star Trek, and focus more on an actual story, Jendresen said. It's similar to what happened in the early 1980s when Nicholas Meyer came on board to create "Star Trek II: The Wrath of Khan." There was a realness about it, and moviewatchers had to stop and think
          Außerdem gefällt mir dieser Satz:
          Although he had only some passing knowledge of Star Trek in the past, Jendresen said he really started to look into the heart of Roddenberry's vision to find the lost path of telling good science-fiction.
          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
          "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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          • #6
            Zitat von ieee802.1q
            StarTrek ist tot! Gestoben am 13.Mai.2005 , ausgerechnet an meinem Geburtstag...
            Meiner Meinung nach ist ST schon lange tot (die ersten drei ENT-Staffeln haben nur bedingt etwas mit dem ST zu tun, welches ich kennen und lieben gelernt habe), einzig die vierte Staffel war in Sachen Trekkigkeit eine Art letztes Aufbäumen. Wirklich gestorben ist ST für mich jedoch spätestens bei dem Ende von VOY (welches im Vergleich zu TNG und DS9 zwar eine schwächere ST-Serie, aber immer noch STAR TREK war).

            Was ich von so einem Film halten soll weiß ich noch nicht. Mehr Realismus und Düsternis hat schon bei DS9 funktioniert. Trotzdem aber sollte man sich nicht zu weit von ST entfernen (wie es meiner Meinung nach die dritte ENT-Staffel zumindest bis zum finalen 7-Teiler tat). Die romulanischen Kriege haben mit Sicherheit Potential (nachdem ENT dieses Kaptel der ST-Geschichte nun leider nicht mehr zeigen kann). Allerdings würde ich mich wohler dabei fühlen, wenn wirkliche ST-Autoren (wie Michael Piller, Ronald D. Moore, Ira Steven Behr, Jeri Taylor oder meinetwegen auch Manny Coto) und ST-Regisseure (vorzugsweise entweder Nicolas Meyer, Leonard Nimoy oder Janathan Frakes - welche IMO die besten ST-Filme überhaupt rausgebracht haben) sich dieses Themas annehmen würden.

            Und wie gesagt, Düsternis und Realismus meinetwegen. Aber alles mit Maß und Ziel.

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            • #7
              Ohhh Gott! Die versauen Star Trek!
              Haben die schon wieder so einen verrückten als Autor angagiert. Der Mann hat doch größen wahn, ich will mein gutes altes Star Trek zurück und nicht einen neumodisch auf die Massen abgestimmten Sci-Fi kram.

              Ich kann nur sagen das man die verantwortlichen rausschmeissen sollte, anstelle einen guten und Star Trek erfahrenen Autor zu nehmen nehmen sie so einen Spinner.

              Das is natürlich alles nur meine Meinung und soll hier niemanden provozieren, aber das musste ich jetzt einfach mal loswerden.
              Der 1. Weltkrieg wurde begonnen WEIL ein Österreicher erschossen wurde,
              und der 2. wurde begonnen weil ein Österreichen NICHT erschossen wurde...
              ! wie man's macht, isses falsch !

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              • #8
                Hmmm das oben zitierte Interview wurde noch am gleichen Tag auf "80 Jahre" vor Kirks Geburt abgeändert. Jedenfalls die englische Originalquelle. Der Nachsatz mit dem Dementi kann nur eine vorübergehende Fassung gewesen sein.

                Würde auch mit den 2150ern passen da Kirk 2233 auf die Welt kam (wenn sein Kumpel da nicht den nächsten Fehler gemacht hat aber ich glaube in einer der Gerichtsfolgen wurde das nochmal wiederholt)


                Und zum "Spinner".... was erwartet ihr.... solange man Berman weiter SEINE Vision von ST durchsetzen lässt wird es sich immer mehr von Roddenberrys TNG entfernen und immer mehr wie Andromeda oder andere neue Serien werden...

                Früher setzte ST Maßstäbe heute hetzen sie fremden Maßstäben aus dem letzten oder vorletzten Jahr hinterher. Ist doch traurig.
                »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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