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Best-of-Character Folgen (TOS / TAS)

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  • Best-of-Character Folgen (TOS / TAS)

    Welches sind Eurer Meinung nach die Folgen, in denen ein TOS/TAS-Charakter, z.B. Eurer Lieblingscharakter, also Kirk, Spock, McCoy, Scotty, Sulu, Uhura oder Chekov am besten zur Geltung kommt ?

    Vermutlich ist es sinnvoll, sich auf die drei besten Folgen jeweils zu beschränken und eine kurze Begründung zu liefern .

    - Vielleicht findet auch jemand Best-of-Folgen für die weniger beliebten Charaktere wie etwa Sulu, Uhura und Chekov.

    Mein TOS-Lieblingscharakter dicht vor Kirk ist Spock, und meine liebsten Spock-Folgen sind etwa:

    Spock
    - Pon Farr: Spock kämpft auf seinem Heimatplaneten Vulkan gegen Kirk, hier kommt wirklich Stimmung auf, auch der Anfang des Filmes hat es in sich, als Spock schon ziemlich durchdreht und die Enterprise quasi entführt.
    - Reise nach Babel: Spock trifft auf seine Eltern, die Dialoge fand ich sehr aufschlussreich, auch wie ihm seine Mutter eine runterhaut. McCoy erfährt, dass Spock einen "Teddybär" hatte.
    - Yesteryear (TAS): Auch hier eine sehr gute Familiengeschichte, erneuter Besuch Vulkans, und man sieht auch mal Spocks "Teddybär".

    Typisch für Kirk finde ich
    - Tödliche Wolken: Kirk ist wie besessen hinter der Wolke her und hat an seiner Vergangenheit zu kauen, sehr spannend.
    - Kirk unter Anklage: Auch eine sehr spannende Folge, in der Shatner gar nicht mal schlecht schauspielert.
    - Ganz neue Dimensionen: Ein Klassiker, Kirk gegen den Gorn, immer wieder ein Genuss, wenn auch nicht sehr tiefsinnig.

    Ob dies wirklich meine liebsten Kirk-Folgen sind, ist mir bei den letzten beiden noch nicht ganz klar. Zwar ist Kirks Kampf gegen den Gorn ein Klassiker, aber ich glaube fast, "Epigonen" mit Kirk als Möchtegern-Gangsterboss gefällt mir noch besser.
    Zuletzt geändert von irony; 20.08.2009, 14:43.

  • #2
    Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich zumindest für Folgen meiner drei Lieblingscharaktere entschieden habe. Es war nötig, noch einmal die Liste aller Episoden durchzugehen. Wenn transportermalfunction 'Epigonen' nicht erwähnt hätte, wäre mir die Folge gar nicht eingefallen. Hier also mein Ranking für Kirk, Spok und McCoy:

    Kirk:
    * Tödliche Wolken Ich finde es immer sehr spannend, wenn meschliche Konflikte, vor allem Konflikte mit sich selbst, thematisiert werden. Kirk plagt das Gewissen, weil er als Ltd. zu lange gezögert hat, das feindselige Wesen zu bekämpfen, wodurch viele seiner Crew-Mitglieder den Tod fanden. Gut, wie Shatner Kirks Wut darstellt.

    * Kirk:2=? Eine transportermalfunction spaltet Kirk in zwei gegensätzliche Persönlichkeiten. Wieder geht es um innere Konflikte einer Persönlichkeit, die hier als äußerer Konflik ausgetragen werden. Es war gut erzählt und dargestellt, wie die gute Hälfte zur Entscheidungsunfähigkeit bis zur Bedeutungslosigkeit degeneriert. (Das erinnert mich an die TNG-Folge, in der Q es Picard ermöglicht hat, seine Jugendsünde, die Messerstecherei mit dem Norsikaner, zu vermeiden, woraufhin er dann nicht über den Grad des Ltd. Juniorgrade hinauskam.)

    * Epigonen Die Crew der Enterprise findet auf Iotia eine Gesellschaft vor, die von Kriminellen im Stile der amerikanischen Mafia von Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts beherrscht wird. Kirk erreicht seine Ziele, in dem er sich selbst zu einem Bandenchef aufspielt. Klasse, wie Shatner schaspielert, dass er schauspielert. Übrigens ist auch Spok in eine solche Rolle geschlüpft. Auch das war sehenswert.

    Spok:
    * Welraumfieber (ist glaube ich die Folge, die oben 'Pon Farr' genannt wurde; heißt im Original 'Amok Time') Für mich nicht nur Top-3, sondern die beste Spok-Folge! Besonders die Atmosphäre Vulkans zu erleben, diese Würde von T'Pau und der ganzen Umgebung, fand ich neben dem Spiel Nimoys, als er vom Pon Farr ergriffen wird, bemerkenswert.

    * Reise nach Babel dieselben Gründe wie im Themensteller-Beitrag genannt

    * The Galileo Seven (Ich gebe den Originaltitel an, da der deutsche irreführend ist.) Nach einer Notlandung mit dem Shuttle Galileo 7 muss das Enterprise-Außenteam unter dem Kommando Spoks ums Überleben kämpfen. Seine Logik wirkt hier sehr kalt und unmenschlich. Am Ende ist gerade das Aufgeben der Logik die Rettung. Spok glänzt in dieser Geschichte nicht. Aber gerade das ist sehr reizvoll. Wir lernen Spok von einer ganz anderen, seinen Prinzipien treuen und dadurch fehlgeleiteten Seite kennen. Gerade das macht ihn für mich in dieser Folge wieder menschlich (nicht die Einzelentscheidungen, sondern das Gesamtszenario der Fehlbarkeit trotz durchdachten Handelns und wegen der mangelnden sozialen Kompetenz, deren er sich nicht bewusst zu sein scheint).

    McCoy
    * Das letzte seiner Art 1. Pille debatiert über Tansporter und die verbundenen Gefahren. Ein schöner Dialog mit Kirk (diesmal nicht Spok!!)
    2. Pille trifft auf eine alte Liebe, denkt er zumindest.
    3. Es sellt sich heraus, das seine Freundin ein Wesen ist, dass seinen Opfern Salz entzeiht, um zu existieren, und zur Tarnung die Gestalt von vertrauten Personen annehmen kann. Das muss Pille erkennen und verkraften, auch, dass es vernichtet werden muss, obwohl es das letzte seiner Art ist.

    * Griff in die Geschichte Nach einer Überdosis, die er sich versehentlich injiziert hat, gelangt Pille durch ein Portal in die Vergangenheit und bringt im durch das Medikament verursachten Wahn die Zeitlinie durcheinander. Mc Coy spielt hierbei auch mit Joan Collins alias Mrs. Keeler zusammen, rettet ihr das Leben. Diese Handlung muss ungeschehn gemacht werden, d.h. es muss bewusst zugesehen werden, wie Keeler stirbt.

    * Der verirrte Planet McCoy ist zerissen: er entdeckt, dass er an einer unheilbaren Krankheit leidet und verliebt sich in eine Bewohnerin eines fremden Planeten. Er will dort bleiben. Dann muss er sich innerlich wieder auf die Enterprise zurückkämpfen.

    Für die anderen Charaktere finde ich es sehr viel schwieriger. Bei Sulu fiele mir noch "Mirror, Mirror" ein.
    All I need to know about life I learned from Star Trek:

    Even in our own world, sometimes we are aliens.
    Infinite diversity in infinite combinations (IDIC).

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    • #3
      Meine Lieblingscharaktere sind Kirk und McCoy, weshalb ich Folgen rausgesucht habe, wo sie gut zur Geltung kommen:

      Kirk: "Das Geheimniss von Megas-Tu": Hier glänzt Kirk, indem er den Bewohnern zeigt, das sich die Menschheit verbessert hat und er, obwohl Lucius ja der "Teufel" ist, und er ihn ja eigentlich kaum kennt, darauf besteht, das er nicht bestraft wird. Nicht nur ein Paradebeispiel für Kirk, sondern auch für Star Trek an sich.

      "Ganz neue Dimensionen": Ähnlich wie in der vorherigen Folge, zeigt Kirk den Metronen das die Menschen besser sind, als sie glauben, indem er den Gorn am Leben lässt.

      "Pokerspiele": Kirk beweist seine Fähigkeiten als Kommandant in einer schwierigen Situation.

      McCoy: "Das letzte seiner Art": Wie bereits von castillo erwähnt, muss McCoy das letzte Wesen einer aussterbenden Art töten, und muss mit dem Tod dem Wesen und seiner alten Freundin zurechtkommen. Ein gutes Beispiel für Pille.

      "Notlandung der Galileo Sieben": Hier darf McCoy Spock endlich beweisen, das Logik nicht immer zum Erfolg führt.

      "Griff in die Geschichte": Wie castillo sagte, McCoy muss tatenlos zusehen, wie Edith Keeler stirbt, bzw. sterben muss, damit die Zeitlinie nicht verändert wird.

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