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Was TNG eigentlich eurer Meinung aus macht

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  • Was TNG eigentlich eurer Meinung aus macht

    Hallo Leute.

    Mir ist gerade der einfall gekommen, warum ich eigentlich TNG so liebe. So ist mir die Frage gekommen was Star Trek das nächste Jahrhundert eigentlich ausmacht.

    Ich glaube es macht einfach die faszination vom Weltraum, oder die Menschlichkeit, die diese Serie einfach ausschrahlt.

  • #2
    Was TNG meiner Meinung nach ausmacht, ist dieses Philosophieren. Mein Grobbild von TNG ist: Picard steht im Mittelpunkt und lässt sich für seine Weisheit bewundern, die anderen arbeiten ihm zu. Zum Teil ist das ganz unterhaltsam, zum Teil aber auch langweilig. Dann gibt es noch diese kulturelle Verfeinerung, die TNG gegenüber den anderen Serien hat: Kirk, Sisko und Janeway trinken Kaffee, Picard natürlich Earl Grey. An Bord der Enterprise-D gibt es dann viel klassische Musik, Shakespeare-Aufführungen, usw. und es geht recht elitär zu. Allein schon wie ein Supergenie wie Wesley für die Akademie zappeln muss, könnte man meinen, nur Übermenschen schließen die Akademie ab. Auch Leute wie Lt. Barclay haben einen schweren Stand. Ansonsten wirkt das Schiff freundlich, hat teilweise so wie die Brücke Wohnzimmer-Charakter, und es kommt selten eine echte Atmosphäre von Bedrohung auf, was wohl auch daran liegt, dass TNG das Roddenberryschste Star Trek ist, besonders die ersten drei Staffeln. Bis auf ganz wenige Szenen ist TNG eigentlich FSK 6, quasi auf einer Stufe mit TAS.

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    • #3
      Was macht für mich TNG aus?

      Da wäre mal das bereits erwähnte Philosophieren. Keine Serie hatte so viele wirklich interessante Diskussionen wie TNG. Etwa Maschine vs. Mensch bei "Wem gehört Data?". Oder die Darstellung einer modernen Hexenjagd in "Das Standgericht". Schade, dass es solche Serien heutzutage kaum mehr gibt. Star Trek war hier eindeutig seiner Zeit voraus (etwas das nach DS9 leider verloren ging).

      Dann natürlich die familiäre Atmosphäre. Die Enterprise D ist eindeutig ein "Wohnzimmer im Weltraum". Und das passt auch eigentlich zu der Darstellung der Utopie des 24. Jahrhunderts (war TOS noch Wildwest im Weltraum, ist TNG "perfekte Gutmenschen belehren den Rest der Galaxis"). Bei TNG, DS9 und VOY fühlte ich mich so richtig "heimelig" (ein Gefühl, dass im U-Boot NX01 kaum vorkam).

      TNG bietet auch etwas - das die restlichen 2 24-Jahrhundert-Serien (VOY mehr, DS9 etwas weniger) auch noch ausmachen soll: Nämlich perfekte Abwechslung, da sich die Serie kaum an ein Genre binden ließ. Da gibt es epische Politik-Folgen, neben Action-Reißern, Horror, Mystery-Abenteuern, Krimis, medizinische Fragen, Komödien usw. Wenn man ne TNG-Folge startete, konnte man nie wissen was genau einem erwartet.

      Dazu kommen natürlich die kultigen Charaktere Picard, Data, Worf die wohl auch Nicht-Trekkern ein Begriff sind. Leider gibt es daneben auch so manchen Nerv-Charakter wie Wunderkind Weasley, Dr. Pulaski oder Schnarchsocke Crusher.

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      • #4
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Action-Reißern, Horror
        Welche Action-Reißer und welche Horror-Folgen hat denn TNG aufzubieten ?
        (Mit Horror-Folgen meine ich jetzt mal nicht die einfach nur schlechten Folgen.)

        Mir fällt da ehrlich gesagt nicht so viel ein. Dafür kämen mir eine Menge Soap-Folgen in den Sinn.

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        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Welche Action-Reißer und welche Horror-Folgen hat denn TNG aufzubieten ?
          (Mit Horror-Folgen meine ich jetzt mal nicht die einfach nur schlechten Folgen.)

          Mir fällt da ehrlich gesagt nicht so viel ein. Dafür kämen mir eine Menge Soap-Folgen in den Sinn.
          Es gibt aber die Akte-X Folge, auch genannt "Verschwörung", sehr horrorhaft.

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          • #6
            Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
            Es gibt aber die Akte-X Folge, auch genannt "Verschwörung", sehr horrorhaft.
            Ja, das ist eine der sehr wenigen. Man kann auch noch mit gutem Willen ein- oder zwei Borgfolgen dazuzählen, aber ansonsten fällt mir im Moment kaum etwas ein, wo TNG eine echte Horror-Story bringt. Mystery ja, okay, das kann gut sein, aber Mystery ist ja nicht gleich Horror.

            So ein bisschen Horror gab es in TNG dann in den Kinofilmen: Diese Ekelszenen mit Gesichtshaut glätten in "Star Trek der Aufstand" und ein paar Borg-Szenen in "First Contact", beides unter der Regie von Jonathan Frakes.

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            • #7
              "Die Verschwörung", "Genesis" oder "Augen in der Dunkelheit" hatten schon auch Horror-Elemente.

              Wobei VOY hierbei z.B. mit "Makrokosmus", "Verheerende Gewalt" usw. sicherlich mehr bietet.

              Action-Folgen sind wohl "Die Waffenhändler", "Die alte Enterprise", "Geheime Mission auf Celtris III - Part 1", "In der Hand von Terroristen", "Die Verfemten" oder die meisten Borg-Folgen (eigentlich alle außer "Ich bin Hugh" waren eher actionorientiert).

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              • #8
                Wenn es um Horrorepisoden in TNG geht fallen mir eigentlich auch nur "Augen in der Dunkelheit" und "die schwarze Seele" ein, ironischerweise sind das jedoch auch beides meiner Meinung nach sehr schlechte Folge , wobei man sich hier die Frage stellt ob es denn überhaupt eine gute TNG-Horrorepisode gibt oder sind sie uns nur als Horrorfolgen in Erinnerung weil sie qualitativ ein so mies waren ???

                Zur Threadfrage:

                Ich schließe mich meinen Vorrednern an, das für mich die familiäre Atmosphäre und auch das gute Zusammenspiel der Besatzung für mich TNG ausmachen, hauptsächlich ist natürlich Picards philosophische Ader der Kern der meisten TNG-Folgen, ich glaube das in keiner anderen ST-Serie soviel Bezug auf geschichtliche Ereignisse und Wissenschaftliche Phänome genommen wurden. Außerdem ist auch der ein oder andere Auftritt von Berühmten Persönlichkeiten mal in TNG der Fall wie zum Beispiel Marc Twain, Albert Einstein, Isaac Newton und Stephen Hawking der sich slebst spielte.

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                • #9
                  TNG hab ich gesehen als junger Erwachsener.
                  Kannte "Raumschiff Enterprise" von früher....Kirk; Spock und Co. waren damals Helden für mich.
                  Dann kam irgendwann TNG...naja....schau mer mal dachte ich.
                  Die erste Verwunderung war...ein glatzerter alter Kapitän und ein Klingone auf der Brücke....das kann nie funktionieren war mein Gedanke.
                  Dann trat eine eigenartige Faszination ein.....bemerkte das in der Arbeit es noch andere gab die diese Serie sahen und unterhielt mich mit denen was Picard grad wieder entschied und wie er handelte.

                  Überhaupt Picard.
                  Eigentlich war die Serie Picard....ja Data war auch noch interessant...aber Picard stellte alles dar was diese Serie ausmachte...diese ganze Moral...die überzeugende Schauspielerische Leistung...einfach alles....alle anderen Figuren waren bis auf grad mal Data nur Randfiguren und total austauschbar....Wesley maximal ein Ärgerniss bis eine Witzfigur.

                  Das Abenteuer Enterprise ging weiter...aber doch ganz anders als bisher.
                  Ganz anders als ich überhaupt von Filmen hauptsächlich kannte....mein Held war ein alter französischer Glatzkopf der Earl Grey trank und Shakespaere zitierte.

                  Also für mich war es die Faszination am Weltraum.....Enterprise geht weiter...und eben Picard.
                  Heute hat TNG für mich an ein wenig an Glanz verloren.....dieses Moralgetue interessiert mich heute weniger und einige der Hauptdarsteller nerven mehr als früher.....darum schau ich kaum noch und wenn dann ists eher fad.

                  Aber TNG bleibt immer was besonders......wobei ich aber TOS als Urserie höher schätze.


                  .
                  EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                  Eierbaer schrieb nach 2 Stunden, 2 Minuten und 22 Sekunden:

                  test
                  Zuletzt geändert von Eierbaer; 18.10.2009, 00:06. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                  • #10
                    Ja was macht was macht TNG eigentlich für mich aus, gute Frage.

                    Also dann wollen wir mal, ich denke was TNG vor allem interessant macht sind die Beziehungen der Charktere unter einander, ist ja schon ne halbe Sitcom teilweise. Naja dieses Moralgetue finde ich eher übertrieben, wobei ich sagen muss das Picard an sich wirklilch einer der wenigen Charaktere ist die wirklich nicht austauschbar wären.

                    Hm naja das wars dann auch schon, man könnte höchstens noch die netten Effekte erwähnen die hier und da mal auftauchen, aber die sind eigentlich eher Standart für SCI FI.

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                    • #11
                      TNG... ja, was für mich TNG ausmacht, ist schwer zu erklären. Es ist einfach dieser sprichwörtliche Charme. Von allen ST-Charakteren sind die in TNG wohl IMO am liebenswürdigsten, auch wenn die DS9-Charaktere in ihrer Gesamtheit wohl interessanter sind. DS9 halte ich eben doch für die bessere Serie, aber TNG mag ich dann fast lieber

                      Allerdings muss dazu gesagt werden, dass TNG für mich auch einen bedeutenden Teil meiner Kindheit ausmacht. TNG war wohl außerhalb des Zeichentricksektors meine erste Lieblingsserie und hat daher einen ganz besonderen Platz bei mir
                      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                      Für alle, die Mathe mögen

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                      • #12
                        Was TNG vor allem in den Moral und Philosophiefolgen besonders auszeichnet und gegenüber fast allen Serien einzigartig macht:
                        Es ging oft nicht darum in ein fiktives Universum mit tollen Charakteren und spannenden Geschichten einzutauchen und sich darin zu verlieren, sondern es wurden fiktive Charaktere als Mittel erschaffen, die unterschiedliche Seiten einer Medaille repräsentieren, und an Hand derer von oben herab über moralische und philosophische Fragen diskutiert wurde.

                        Wenn Data die Liebe erkundet, wird man als Zuschauer nicht selbst in eine romantische Liebesgeschichte hineingezogen, sondern man bleibt auf einer etwas höheren Ebene in einem Experiment, das sich analysieren lässt und Rückschlüsse auf die menschliche Liebe zulässt. Wenn in dem angesprochenen "Standgericht" eine Hexenjagd stattfindet, dann findet das nicht durch eine tatsächlich als Action inszenierte Jagd statt, in die man tief hineingezogen wird, sondern in einem Gerichtsraum auf höherer theoretischer Ebene, wobei die verschiedenen Charaktere entsprechend der Eigenschaften, die sie repräsentieren, eine Inkarnation der verschiedenen Einstellungen, die man zu dem Thema haben kann, darstellen. Der kriegerische Worf vertritt all jene Menschen, die eher auf der Seite der Sicherheit stehen, Picard ist ein Verfechter der Freiheitsideale...um am Ende zu zeigen wie die Jagd sich selbst gegen die "Guten" wenden kann und sogar gegen Diejenigen, die wie Worf sogar begründet und mit guten Absichten um die Sicherheit besorgt sind.

                        TNG kommt in diesen extrem theoretischen Folgen fast wie ein klassisches Theaterstück rüber. Episoden wie "Standgericht" oder "Wem gehört Data" ließen sich ohne großen Aufwand problemlos auf eine Theaterbühne übertragen. Auch in der belehrenden, humanistischen Art und Weise steht es ein wenig in der Tradition mancher klasischer Theaterstücke.


                        Dann gibt es natürlich durch das Einzelfolgenprinzip auch ganz andere Episoden. Man hat wie erwähnt die Möglichkeit jede Episode eine ganz andere Geschichte, sogar ein ganz anderes Genre zu verwenden, übers Holodeck kommen da sogar Western und Krimis hinzu.

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                        • #13
                          Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                          TNG... ja, was für mich TNG ausmacht, ist schwer zu erklären. Es ist einfach dieser sprichwörtliche Charme. Von allen ST-Charakteren sind die in TNG wohl IMO am liebenswürdigsten, auch wenn die DS9-Charaktere in ihrer Gesamtheit wohl interessanter sind.
                          Was die Liebenswürdigkeit angeht, stimme ich bei Data, Beverly Crusher und Deanna Troi zu, die sind schon liebenswürdig. Bei Picard und Worf bin ich neutral, und Riker und Geordi kann ich nicht leiden. Da mag ich die TOS-, ENT- und DS9-Charaktere insgesamt einfach mehr, speziell die ENT-Charaktere finde ich eigentlich recht nett. Aber insgesamt verbreitet TNG natürlich ein sehr freundliches Klima. Aggressive Charaktere wie Kira und Sisko, die in manchen Folgen doch ziemlich durchdrehen, gibt es bei TNG nicht, und gerade zwischen TNG und DS9 findet man ja einen ziemlichen Kontrast, der sich auch den Charakteren niederschlägt, wobei allerdings Worf meinem Empfinden nach in TNG gelegentlich unangenehmer rüberkommt als in DS9, wo er irgendwie "menschlicher" wird, aber bezgl. Worf kann ich mich auch täuschen. Vermutlich ist Worf in beiden Serien gleich.

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                          • #14
                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            [...] wobei allerdings Worf meinem Empfinden nach in TNG gelegentlich unangenehmer rüberkommt als in DS9, wo er irgendwie "menschlicher" wird, aber bezgl. Worf kann ich mich auch täuschen. Vermutlich ist Worf in beiden Serien gleich.
                            Worf hat man gerade in den ersten Folgen noch etwas agressiver dargestellt als dann später, doch, den Eindruck hatte ich auch. Nach einer Weile hat sich das aber auch eingestellt und Worf wurde im Grunde das, was er auch in DS9 war. Dass er bei DS9 manchmal aber noch etwas "menschlicher" rüberkam, dürfte einfach am Können der dortigen Autoren liegen, denn was das Darstellen zwischenmenschlicher Beziehungan angeht, haben die dann doch die Nase vorn.
                            Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                            Für alle, die Mathe mögen

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                            • #15
                              Also TNG, um es besser als Vorhin zu Formulieren, ist einfach die bewältigung des alltäglichen Lebens, dass du, er, sie, ja wir alle zu bewältigen versuchen. Dieser Film/Serie Spielt eben nur im 22./23./24. Jahrhundert. Und ich glaube genau das ist es was einen Film/Serie so richtig ausmacht. Er soll uns als vorbild dienen, er soll uns zur komik dienen, er soll uns beschäftigen, er soll uns einfach nur Spaß machen, er soll uns...
                              Wenn ein Film/Serie alle diese Eigenschaften aufweisen kann, dann finde ich kann man ihn ansehen.

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