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[019] Prüfungen - Episodenbewertung

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  • #91
    Wesley rasselt durch die Prüfung und bleibt der Enterprise erhalten

    Selbst seine Feinde hätten es ihm wohl gewünscht, diese eine Prüfung zur Aufnahme an der Sternenflottenakademie im ersten Anlauf zu bestehen. Aber da selbst der grosse Picard es im ersten Jahr nicht geschafft hat, Wesley sich ernstlich angestrengt und seinem Mitprüfling sogar zum Sieg verholfen hat, ist alles in Ordnung.
    Ich habe diese komische Prüfung damals so interpretiert, dass erst ein gewisses Alter zur Aufnahme an der Akademie berechtigt und dass diese 4 besonderen Super-Hirne um einen besonderen Förderplatz büffeln, der zur vorzeitigen Aufnahme berechtigt. Denn als normales Verfahren erschien es mir viel zu schwierig und anspruchsvoll. Es wurde ja angemerkt, dass bei den hohen Anforderungen Starfleet sehr bald die Anwärter ausgehen. Naja, gebe ich für den Wesley-Plot mal **-Sterne.

    Spannender war da der Auftritt von Admiral Quinns Inquisitor Commander Remmick. In dieser Episode wurde der Handlungsstrang der "internen" Verschöwrung innerhalb der Föderation angefangen, der dann am Ende der Staffel aufgelöst wird. Für diesen Teil und die unerbittlichen Verhöre tendiere ich dazu ****-Sterne zu geben.

    Somit komme ich auf einen Mittelwert von ***-Sternen.
    Hier könnten in ferner Zukunft bedeutsame Dinge stehen.

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    • #92
      Ich habe die erste Hälfte der Folge verpasst, weil mein Videorecorder rumgesponnen hat.
      Jedanfalls fand ich das mit der Verschwörung interessant, es wurde aber zu wenig behandelt. Gut, dass das in einer späteren Folge weiter behandelt wird.
      Die Prüfungen fand ich aber wirklich viel zu schwer dargestellt. Und das, was ich von der Folge mitgekriegt habe, fand ich auch wirklich langweilig. Bei Star Trek sind ja häufig die ruhigeren Folgen die besten, hier war das IMO jedoch eindeutig nicht so.
      2 Sterne
      Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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      • #93
        Als ich den Admiral und den Commander sah, dachte ich schon es handelt sich schon um die Folge mit der Verschwörung. Sehr schön aber, dass in dieser Folge das Thema erst angegangen wird. Riker's Art gefällt mir. Ich mag Riker und seine schroffe Art, wenn ihm etwas nicht passt. Meiner Meinung nach ist er ein hervorragender erster Offizier. Worf's Charakter wird zum Glück auch langsam etwas geschliffen, aber er ist immer noch nicht der Worf, welcher er später sein wird.

        Der Teil mit Wesley's Prüfung ist auch gelungen. Die Kulissen auf der Station wirken heute vielleicht etwas altbacken, aber stört mich nicht weiter.
        Gut, dass Wes die Prüfung nicht geschafft hat, denn das lässt das Wunderkind etwas normaler wirken.

        4*

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        • #94
          An dieser Folge stört mich dann doch so einiges im Nachhinein.

          Gleich zu Beginn wird der Weg von Wesley Crusher und Jake Kurland getrennt.
          Wesley schafft die Prüfung, Jake nicht.
          Im Laufe der Episode wird jetzt symbolisch und wie ich finde recht hanebüchen gezeigt, was aus den beiden wird.

          Ich persönlich störe mich nicht an der Figur Wesley Crusher, diese Naivität und Freude und Zuversicht, die sein Charakter ausstrahlt. Auch nicht, dass er so ein "Gutmensch" ist, der alle Tugenden, die man auf Starfleet projiziert, darstellen soll.
          Was mir aber an dieser Episode missfiel ist die übersteigerte Darstellung des ganzen.
          Natürlich wirkt es dick aufgetragen, wenn Wesley während der Prüfung dem anderen Kandidaten hilft und dadurch selbst zweiter wird. Geschenkt.
          Aber jetzt meine eigentliche Kritik:

          Jake ist am Boden zerstört, weil er die Prüfung nicht bestanden hat.
          Und was macht er?! Dreht durch. Schnappt sich ein Shuttle, in nahezu lebensmüder Agonie stürzt er fastgar in den Tod.
          Damit nicht genug: Die Enterprise kann keine zwei Meter dem Shuttle hinterherfliegen und DANN den Traktorstrahl benutzen?! Warum sagt Riker, dass sie zu weit weg seien? Total unglaubwürdig!
          Kaum ist Jake gerettet, begegnet er Picard auf dem Flur, der ihn mit recht harschen - wenn auch gestellter Härte - Worten zurechtweist, dass es seine Pflicht als Captain gewesen sei, ihn zu retten.
          Na ja. Soweit, sogut.
          Derselbe Picard macht aber beim verzweifelten Wesley Crusher den versöhnlichen und plaudert aus dem Nähkästchen, dass er selber auch durchgeflogen sei beim ersten Mal.
          Entschuldigung, aber das ist doch wirklich ungerecht!

          Wie gesagt, mich stört einfach die Darstellung des ganzen.
          Der unbekannte Jake fliegt durch und wird stigmatisiert als Loser und total verstörter junger Mann; und Wesley Crusher wird aufgerichtet, ihm wird auf die Schulter geklopft und unterstützt, wo es nur geht.
          Das ging mal so gar nicht!


          Ganz davon abgesehen, war die Handlung mit dem Admiral und seinem Attaché genauso zum Haareraufen.
          Im Grunde genommen haben nur noch Rückblenden auf die vergangenen knapp 20 Episoden gefehlt um diese Episode in eine 1 Stern-Wertung zu katapultieren; da wurde alles aufgewärmt, was der Zuschauer wieder vergessen haben könnte.
          Aber das wars dann auch:
          Ach ja, stimmt; die Edo. Da hat Picard doch die Direktive verletzt... etc.
          Stimmt, da war die Geschichte mit dem Reisenden, der bei der Verbesserung des Warpkerns fast verschwand... etc.
          Und als Krönung wird nachher auch noch Picard dafür verantwortlich gemacht, dass eine Infektion an Bord kam. Böser Captain...

          Au weia.
          Also, ich gebe absolut wohlwollende
          2 Sterne

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          • #95
            Zitat von philippjay Beitrag anzeigen
            Kaum ist Jake gerettet, begegnet er Picard auf dem Flur, der ihn mit recht harschen - wenn auch gestellter Härte - Worten zurechtweist, dass es seine Pflicht als Captain gewesen sei, ihn zu retten.
            Na ja. Soweit, sogut.
            Derselbe Picard macht aber beim verzweifelten Wesley Crusher den versöhnlichen und plaudert aus dem Nähkästchen, dass er selber auch durchgeflogen sei beim ersten Mal.
            Entschuldigung, aber das ist doch wirklich ungerecht!
            Wesley hat aber als Reaktion kein Shuttle gestohlen und fast geschrottet. Geschweige denn sein Leben riskiert. Also zumindest nicht in dieser Episode. Und versöhnliche Worte hatte Picard auch für Jake parat, als er seine Tat gegenüber Remmick als jugendlichen Ausrutscher rechtfertigte. Für das was Jake getan hat, war Picard sehr versöhnlich. Er hat den harschen Ton durchaus verdient.

            Wie gesagt, mich stört einfach die Darstellung des ganzen.
            Der unbekannte Jake fliegt durch und wird stigmatisiert als Loser und total verstörter junger Mann; und Wesley Crusher wird aufgerichtet, ihm wird auf die Schulter geklopft und unterstützt, wo es nur geht.
            Das ging mal so gar nicht!
            Jeder Mensch verarbeitet Misserfolge anders. Jake hat nicht gerade die nötige Reife gezeigt. Wesley hingegen schon. Da ist es verständlich, dass Picard mit beiden unterschiedlich umgeht. Jake wird vielleicht irgendwann die Charakterstärke haben die nötig ist, Wesley hat sie wohl schon.

            Ganz davon abgesehen, war die Handlung mit dem Admiral und seinem Attaché genauso zum Haareraufen.
            Diese Prüfung war ziemlich absurd. "Irgendwas stimmt nicht auf der Enterprise. Ich muss nur herausfinden was!" Dass ein Prüfer nicht gerade freudenstrahlend begrüßt wird ist klar, aber wenn dieser mit einem solchen unpräzisen und negativ präsentierten Prüfauftrag die Revision beginnt, hat er vom ersten Augenblick menschlich versagt und kann wohl auch auf keine Unterstützung der Crew mehr hoffen. Remmick hatte vermutlich die Anweisung so zu agieren, aber er hätte dennoch versöhnlichere Worte an die Offiziere richten können bei den Befragungen. Mehr wie ein Mensch wirken und nicht wie ein Vollkoffer. Subtiler Regelverstöße aufdecken und nicht zB Data plump mit der als Fakt präsentierten(!) Aussage konfrontieren, dass im Logbuch etwas illegales zu finden ist und dass Data ihm das gefälligst zeigen soll. Das ist völlig unprofessionelle Taktik und Remmick macht sich damit nur selbst das Leben schwer.
            "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
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            • #96
              Zitat von philippjay Beitrag anzeigen
              An dieser Folge stört mich dann doch so einiges im Nachhinein.
              Nur einiges?

              Diese Episode war für mich deshalb interessant, da ich mich sowieso für die Sternenflotte-Akademie interessiere und mMn in allen ST-Serien viel zu wenig drauf eingegangen wird. Das Wesley Crusher ein Gutmensch und Überflieger ist, finde ich nicht schlimm, denn es gibt solche Menschen im wirklichen Leben ebenfalls. Außerdem passen diese Charaktereigenschaften nunmal zu den Werten und Anforderungen der Sternenflotte. Seine Naivität lässt ihn auf mich sympatisch erscheinen.

              Faszinierend fand ich die Maske von Worf. Ich habe mir vor kurzem DS9 angeschaut, wo der Schauspieler ebenfalls als Worf mitwirkt und war doch etwas erschrocken über die genetische Wandelbarkeit der Klingonen.

              Was mich an dem Eignungstest der Kandidaten gestört hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die beiden Männer/Jungs natürlich als Beste abgeschnitten haben, während die beiden Frauen/Mädels versagt haben.

              Ganz davon abgesehen, war die Handlung mit dem Admiral und seinem Attaché genauso zum Haareraufen.
              Das kann man wohl laut sagen. "Ich muss hier prüfen, irgendetwas stimmt nicht", wirkt wirklich seriös. Keine Ahnung, was sich die Drehbuchautoren dabei geacht haben. Ich nehme mal an, nicht viel. Das Riker dann allerdings so aggressiv gegenüber dem Prüfer auftritt, war eines Sternenflotten-Offiziers aber nicht würdig.


              Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
              Das ist völlig unprofessionelle Taktik und Remmick macht sich damit nur selbst das Leben schwer.
              Am peinlichsten war dann aber der Schluss, als Remmick Picard anbietet, bei ihm auf dem Schiff dienen zu wollen. Das Gesicht von Picard sprach Bände.
              T-Minus 8 Tage => #Krümelchen2018

              T-Minus 9 Tage => Lachs, Salami, Sushi, Shisha, Absinth, Speck, Käse, Friseur, Sport, Sauna ...

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              • #97
                Zitat von Sunny Beitrag anzeigen
                Nur einiges?

                Diese Episode war für mich deshalb interessant, da ich mich sowieso für die Sternenflotte-Akademie interessiere und mMn in allen ST-Serien viel zu wenig drauf eingegangen wird. Das Wesley Crusher ein Gutmensch und Überflieger ist, finde ich nicht schlimm, denn es gibt solche Menschen im wirklichen Leben ebenfalls. Außerdem passen diese Charaktereigenschaften nunmal zu den Werten und Anforderungen der Sternenflotte. Seine Naivität lässt ihn auf mich sympatisch erscheinen.

                Faszinierend fand ich die Maske von Worf. Ich habe mir vor kurzem DS9 angeschaut, wo der Schauspieler ebenfalls als Worf mitwirkt und war doch etwas erschrocken über die genetische Wandelbarkeit der Klingonen.

                Was mich an dem Eignungstest der Kandidaten gestört hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die beiden Männer/Jungs natürlich als Beste abgeschnitten haben, während die beiden Frauen/Mädels versagt haben.



                Das kann man wohl laut sagen. "Ich muss hier prüfen, irgendetwas stimmt nicht", wirkt wirklich seriös. Keine Ahnung, was sich die Drehbuchautoren dabei geacht haben. Ich nehme mal an, nicht viel. Das Riker dann allerdings so aggressiv gegenüber dem Prüfer auftritt, war eines Sternenflotten-Offiziers aber nicht würdig.




                Am peinlichsten war dann aber der Schluss, als Remmick Picard anbietet, bei ihm auf dem Schiff dienen zu wollen. Das Gesicht von Picard sprach Bände.
                Oh ja, stimmt!
                Ein weiterer Fremdschäm-Teil dieser Episode.
                Besonders peinlich, da man ja andererseits in der Serie zu verstehen geben möchte, dass man im 23. Jahrhundert sich soooo weit fortentwickelt hat von den albernen, primitiven Menschen des 20. Jahrhunderts

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                • #98
                  Wer fällt denn durch? Hab ich die Folge nicht verstanden?
                  CHANG: I'm proud of all of you. You've done a superb job. Each of you would make a fine Starfleet officer. It's unfair that only one candidate from Relva will attend the Academy this year, and a loss to the Federation if the rest of you do not return to test again. Mister Mordock will be the candidate. His results were slightly higher than Mister Crusher's. Congratulations, Mister Mordock. You're the first Benzite in Starfleet.
                  Es hat halt einer gewonnen und drei haben verloren. Da kann man nu ne Sexismusproblematik draus konstruieren man kann auch sagen das sei menschenfeindlich, weil einer der Nichtmenschen nicht gewinnt. Evtl. sind die Serienmacher auch Nichtblauhautophob, man weiß es nicht.

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                  • #99
                    Richtig, es fällt keiner durch!
                    Da hast Du Recht. Mein Fehler!

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                    • Hallo!


                      Gleich zu Beginn lernt man Jake kennen. Wo war der bei „Die Sorge der Aldeaner“? Die Aldeaner haben ihn gar nicht mit den anderen Kindern entführt! Interessant ist auch das Aufnahmeprozedere der Sternenflottenakademie. Man muss schon eine Prüfung machen, um überhaupt zur Aufnahmeprüfung zugelassen zu werden. Der Andrang muss wirklich groß sein!
                      Weiters lernt man den Admiral samt Anhang kennen, da bahnt sich wohl Düsteres an.

                      Bei diesem Planeten/Raumsektor/Region oder was auch immer, gibt es also 4 Anwärter aus denen einer ausgewählt wird. Qualifiziert sind sie laut Chang eh alle, aber aus diesem Raumsektor kann man heuer wohl nur einen nehmen, logischerweise den Besten dieser Besten.
                      Oliana und T´Shanik haben wirklich Pech, dass sie ausgerechnet mit Genies wie Wesley und Mordock dieses zusätzliche Auswahlverfahren machen müssen, so werden sie wohl keine Chance haben.

                      Remmick verhört währenddessen die Crew. Manche Fragen von Remmick ergeben sogar etwas Sinn. Als Zuseher war man ja hautnah bei vergangenen Abenteuer dabei, aus der entfernten Sicht der Sternenflotte, die sich auf Logbucheinträge verlassen muss, ist manches vielleicht nicht so klar und verständlich.

                      Naja, die Entführung des Shuttles durch Jake ist viel zu leicht. Remmicks Frage, ob es keine Sicherheitsvorkehrungen gibt, leuchtet mir auch ein. Auf dem Sichtschirm schaut die Crew dann dem Start zu, ohne richtig einzugreifen. Kanns ja echt nicht sein. Jake ist so klug, um ein Shuttle zu stehlen, aber zu doof, um damit richtig fliegen zu können.... Schließlich wird er gerettet, eine eher sinnlose Nebenhandlung....

                      Auf dem Planeten sieht man dann Wesely, wie er mit einem unfreundlichen Uniformierten (!!!) zurechtkommen muss. Das ist ja wirklich lächerlich! Es ergibt ja durchaus Sinn, wenn man die kulturellen Eigenheiten von anderen Spezies und Völkern berücksichtigt und sich anpasst. Aber das trifft doch eher auf Situationen zu, wenn man Fremde zB. auf ihren eigenen Planeten trifft oder bei Verhandlungen... Doch von einem Sternenflottenoffizier kann man erwarten, dass sich der entgegen seiner kulturellen Sozialisation und Erziehung den in der Sternenflotte üblicheren Umgangsformen unterordnen kann! Man hat schon genug von verschiedenen Völkern der Sternenflotte mitbekommen und kann daraus durchaus gewisse Verhaltensmuster erkennen, die als Mitglied der Sternenflotte wohl üblich sind. An die sollte sich doch wohl eher dieser Zaldaner halten.
                      Wie schaut das bitte in der Praxis aus? Muss man da ständig nach den kleinen Schwimmhäuten Ausschau halten, um ja richtig mit anderem Sternenflottenpersonal umgehen zu können? Ist doch idiotisch! Und das ist mal echt Rassismus! Zuerst muss man genau auf äußerliche körperliche Merkmale achtgeben und erst danach reagiert man.... In so einem Verein wie der Sternenflotte sollte man sich schon auf gewisse gemeinsame Verhaltensregeln einigen und diese müssen dann von allen eingehalten werden, egal welche Spezies, Rasse oder Volk.... In dem Bezug ist die Toleranz der Sternenflotte absolut falsch. Geht ja gar nicht, dass der Typ da so herumschimpft und damit auch noch durchkommt!

                      Die Befragungen von Remmick verlieren immer mehr an Spannung. Auch der Admiral will nichts weiter verraten. Etwas fad wird dieser Handlungsstrang.

                      Wesley, du Dummkopf, anstatt sich auf die eigene Prüfung zu konzentrieren, laberst mit Mordock rum! Das ist keine „ehrenhafte Hilfe“.
                      Beim Psychotest hat er dann aber die richtige Entscheidung getroffen.
                      Hat ihm aber alles nichts geholfen, Mordock bekommt den Platz auf der Akademie. Ob das jetzt nur alleine auf die „Hilfe“ von Wesley zurückzuführen ist, glaub ich nicht. Chang sagt ja zu Mordock, als der meinte, Wesley sollte nicht bestraft werden wegen seiner Hilfe - Chang: „Das wird er nicht. Er hat Zeit verloren, aber es ist nicht nur das.“. Also, dieses „es ist nicht nur das“ bleibt ein Geheimnis. Ich kann mich aber damit abfinden, weil ich auch der Meinung bin, dass Wesley nicht wegen dieser „Hilfe“ einen Sonderbonus bekommen sollte. Diese naive, dümliche Hilfsbereitschaft ist echt keine Qualität eines richtigen Offiziers.

                      Vom Admiral erfährt man endlich ein paar Details, aber auch zu wenige. Picard bekommt ein Jobangebot, was er aber natürlich nicht annimmt.

                      Häää??!! Als Picard am Schluss bei Wesley ist, kritisiert er, dass dieser keine Galauniform zur Verabschiedung des Admirals anhat. Picard hat sie in dieser Szene an. Bei der Verabschiedung des Admirals hat dann Picard selbst nicht mehr die Galauniform an! Seltsam!


                      Die Befragungen und letztendliches Verschwörungsgerede fand ich nicht sehr interessant. Die Prüfungen der Jugendlichen waren auch nicht so toll gemacht. Die Sternenflotte hat seltsame Vorstellungen von Toleranz, aber wenigstens wurde Wesley wegen seiner „Hilfsbereitschaft“ trotzdem nicht auf die Akademie aufgenommen, das wäre zu viel des „Guten“ gewesen. Man erfuhr, dass Picard auch beim ersten Mal die Aufnahme zur Sternenakademie verpasst hat. Alles recht durchschnittlich.


                      3 Sterne

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                      • Der Wesley-Handlungsbogen ist wirklich kompletter Blödsinn: Anzahl der Prüfungsteilnehmer begrenzt, nur einer kommt an die Akademie - alles Blödsinn. In dieser wunderbaren Welt von Star Trek heist es doch immer, jeder kann das werden, was er will. Dazu dürften die Zugangsvorraussetzungen zur Starfkeet-akademie aber nicht so dramatisch hoch sein. Zumal es dort ja dann auch nochmal verschiedene Studiengänge gibt und ein künftiger Xenobiologe vielleicht nicht zwingend was von Materie/Antimaterie-Mischungsverhältnissen wissen muss. Und warum muss man überhaupt vor Studienantritt so so detailliertes Wissen und Können vorweisen?
                        Ist jemandem von Euch eigentlich aufgefallen, wie untypisch die Vulkanierin sich Verhalten hat? Reckt jedem die Hand hin, statt den klassischen 🖖 Gruß zu formen..

                        Der Handlungsbogen um die Untersuchung auf der Enterprises wirkte auch eher nervig, aber das war wohl Absicht. Es war leicht, Remmick nicht zu mögen, nett fand ich dann aber dessen Bericht und den Antrag auf Aufnahme auf dem Schiff...

                        Der Teil mit dem Jungen im Shuttle war dagegen wirklich selten dämlich. Da hätten die Schreiberlinge wieder mal keinen Bock, jemanden um Rat zu fragen.
                        Option 1: Enterprise fliegt fix hinterher und zieht den Bursch da weg.. - warum kommt keiner auf so eine Idee?
                        Option 2: Enterprises beamt das Bürschlein raus.. - wäre doch auch kein Ding gewesen, die beamen normalerweise viel weiter weg
                        Stattdessen soll der Junge, der mal durch eine kleinen Fehler den Antrieb abgewürgt hat, (passiert mir dauernd, mein Auto startet inzwischen den Motor selbsttätig wieder, sowas sollte wohl auch ein Shuttle können..) den Anflugwinkel steiler machen. Dadurch prallt er dann von der Athmosphäre ab?! Wie gesagt, da hätten die Autoren doch bitte mal einen Astrophysiker um Rat gefragt. Dass diese Erklärung absurd ist, fällt ja sogar mir auf!!
                        Wissen heißt, wissen wo's steht!

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                        • Eine schwer zu bewertende Folge.

                          Der Weasley-Plot war absolut gaga. Welchen Sinn macht es, dass die Sternenflotte nur den besten der Kandidaten aufnimmt. Wird Gott sei Dank bei Nogs Akademie-Aufnahme durch eine normale Aufnahmeprüfung ersetzt. Dazu war es soooo klar, dass die Situation am Ende der Psycho-Test ist. Wenn ich sowas schon ankündige, kann es nicht mehr wirken. Selbst 10jährige würden da nicht drauf reinfallen. Weasley "ich bin in allem perfekt und komme nur nicht auf die Akademie, weil ich dem blauen Alien geholfen habe" Crusher nervt auch mal wieder.

                          Die zweite Hälfte finde ich allerdings klasse. Lässt bei den Verhören die bisherige erste Staffel etwas Revue passieren. Und mit der Einführung der Verschwörung für das Staffel-Ende bringt man auch etwas Kontinuität in die Handlung.

                          Remastered durfte bei der Rettung des Jungen im Shuttel auch wieder ein paar nette Effekte liefern.

                          Von dem her sagen wir halt Durchschnitt:
                          3,5 Sterne!

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