[110] Die Solitonwelle - Episodenbewertung - SciFi-Forum

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[110] Die Solitonwelle - Episodenbewertung

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    #46
    Die Geschichte mit der Soliton-Welle war schon selten dämlich und langweilig...wollten die Wellen zwischen allen bewohnten Planeten herstellen??? Und was ist, wenn ein Schiff von der Seite kommt??? Wer hat dann Vorfahrt???

    Worf als alleinerziehender und völlig überforderter Vater war schon gut dargestellt...
    "Diese Prozedur wird nicht empfohlen..."

    "... wo nie ein Hund zuvor gewesen ist" *Cpt. Archer*

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      #47
      Die Story um Worf und seinen Sohn war schon interessanter als die mit der Welle. Obwohl ich die an einigen stellen bißchen Soapmäßig fand. Aber naja die Folge war wohl einfach nötig damit worf sich mal mit seinem sohn befasst. und damit der zuschauer merkt Worfs sohn gibts ja auch noch.
      Der einzige der sich über die Welle gefreut hat war laForge.
      Die Viecher die Riker gerettet hat fand ich irgendwie toll.

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        #48
        Die Handlung um die Soliton-Welle war wie bereits schon angesprochen stückweise langatmig und auch wissenschaftlich etwas unlogisch, und vor allem als Haupthandlung eher schlecht gewählt, da die Geschichte um Worfs Sohn eher in denn Vordergrund gerückt ist. die jedoch auch sehr langatmig war. immerhin bekommt man Worf hier in der ROlle als Vater zu sehen, immerhin hat er in dieser Staffel scon die ein oderer andere für einen Klingonen doch ziemlich untypische Situation gehabt, so zum Beispiel als Geburtshelfer für die Frau von O´Brian ( mir fällt gerade der Name nicht ein ) was die Erzeihung von klingonischen Kindern betrifft, hat er es als Vater auch nicht gerade leicht.

        Für mich ist dies eine eher durchschnittliche Episode weshalb ich auch *** Sterne vergebe.

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          #49
          Ok, kommen wir mal wieder zu Klischees:

          Eine neue revolutionäre Technik wird vorgestellt. Irgendwelche vorhergehenden Tests, Computersimulationen, Versuche im kleineren Maßstab...- diesen ganzen Blödsinn halt den Ingenieure immer mal wieder machen, damit verklemmte öffentliche Entscheidungsträger ihre Wunderwerke auf die Menschheit loslassen- gab es natürlich nicht, denn die Frage nach dem Kommen oder Gehen der nächsten technischen Revolution muss in 42 Minuten befriedigend beantwortet werden. Wie diese Antwort ausfällt liegt auf der Hand: Die Technik versagt momumental und bring alle in Lebensgefahr. Welch ein Schock!!

          Eine B-Story gab es auch noch (oder war die Soliton-Welle die B-Story), die sich um ein nerviges Kind dreht. Wie ich ein paar Episodenbeschreibung vorher festellte: Lasst die Kinder draußen! Es ist dabei völlig gleichgültig, welcher Spezies dieses Kind angehört, sprich wieviel oder wenig Alien-Make-up man den Gören draufpinselt.

          2 Sterne,

          **
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            #50
            War auch nicht begeistert von dieser Episode. Die Solitonwelle wurde absolut nicht ausreichend erklärt, ich hätte nicht erkannt, was da besser sein soll, als ein herkömmlicher Warpantrieb. Geordie benahm sich auch wie ein Kleinkind unterm Weihnachtsbaum. Und natürlich versagte diese neue Technik völlig, und der Konstrukteur war auch so blöd, einen Kurs für die Welle zu programmieren, die sich innerhalb kürzester Zeit auf einen bewohnten Planeten prallen lässt.
            Die andere Story rund um Alexander, schön dass man ihn nicht vergessen hat. Fand ich sehr schwach, dass er erst in dieser Episode wieder erwähnt wird. Es wurde halt wieder der Konflikt von Worf gezeigt, dass er anscheinend nur die klingonische Lebensweise akzeptiert, war ja bei K'Ehlyr dasselbe. Jedenfalls frage ich mich, warum Worf meint er habe bei der Erziehung versagt, denn ehrlich gesagt, er hat Alexander bisher nur ganz selten gesehen, Erziehung kann man das nicht nennen. Auch schade dass Worfs menschliche Mutter nur so kurz zu sehen war, sie hätte man besser integrieren sollen in die Story. Naja, jedenfalls bleibt Alexander jetzt an Bord der Enterprise.
            Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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              #51
              Mir hat die Folge nicht gefallen. Der Teil mit der Solitonwelle war total langweilig und unlogisch. Es wurde gesagt das die Enterprise keine Zeit mehr hat diese zu umfliegen und mußte somit mitten hindurch fliegen. Wie kann das sein!? Diese Welle war nicht sehr groß im Ausmaß und die Enterprise fliegt mit Warp, somit hätte man diese paar Kilometer ohne Probleme umfliegen können!
              Auch der Teil mit Worfs Sohn war nur mäßig interessant, deswegen vergebe ich nur zwei Sterne.
              Gewinnerinnen der Wahl zur Miss SciFi-Forum 2007 - 2021

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                #52
                Also alles, was bisher in TNG und in früheren und späteren Episoden und Filmen onscreen an neuer Technologie vorgestellt wurde, ist schief gegangen.
                Man könnte glatt meinen, dass die Ingenieure und Techniker der Föderation totale Flaschen sind

                Dr. Manheim, Exokombs, Solitonwelle, Transwarpantrieb (den Scotty manipuliert hat usw,....)

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                  #53
                  Also die Geschichte um die Solitonwelle fand ich nicht besonders intressant.

                  Klar, etwas was den Warpantrieb ersetzt ist schon sehr intressant, aber es war irgendwie komisch verpackt, ziemlich langweilig.

                  Aber egal, der Part mit Alexander hat mir sehr gut gefallen.

                  Die ganzen Konflikte die es gibt: er prügelt sich mit den Kindern, klaut und lügt, und Worf muss sich darum kümmern, da Alexander dadurch Unehre auf die Familie bringt.
                  Ich finde gut, dass Alexander auf der Enterprise bleibt. Hoffe es gibt noch ein paar Folgen mit ihm.
                  Lustig war auch, als Worf im Bereitschaftsraum von Picard war und andauernd eine Nachricht bekam, von verschiedenen, die etwas über Alexander wissen mussten.
                  Picard schmunzelt dann und sagt, Worf solle sich um seinen Sohn kümmern.

                  Eine, für mich jedenfalls gute Folge.
                  Der nächste bitte!

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                    #54
                    Ich kann mich den überwiegend verhaltenen Kritiken nicht anschließen.
                    Aus meiner Sicht ist das eine recht gelungene Folge, die einen großen Beitrag für die Entwicklung von Worf als Charakter leistet. Worf war bisher nur der Sicherheitsoffizier, der lieber erst schießt, bevor er fragt und ständig etwas böses vor sich hin brummelt. Nun spielt er auf der Enterprise als Familienvater eine weitere Rolle, die des völlig überforderten Familienvaters. Damit wird ein wichtiger Schritt vollzogen: die Figur wird endlich vieldimensional.
                    Mit der regelmäßig wiederkehrenden Figur des Alexander bekommt Worf zudem einen perfekten Widerpart zu Seite gestellt: Alexander ist ein trotziges, sehr natürliches Kind, das mit Ehre nichts zu tun haben will und zudem schwindelt. Damit gerät er automatisch in Konflikt mit Worf, für den Ehre ja bekanntlich alles ist.
                    Genial fand ich dabei vor allem die Szene, in der Worf zunächst sehr verärgert darauf reagiert, als die Lehrerin Alexander des Diebstahls bezichtigt. Worf nimmt es dabei wirklich für bare Münze, wenn Alexander behauptet, er habe nichts gestohlen. Und dann seine Enttäuschung als sich herausstellt, dass Alexander doch gelogen hat. Witzig in diesem Zusammenhang war auch die Szene, in der Worf glaubt, dass Alexander nie wieder schwindeln wird, nachdem er ihm die Geschichte über Kahless erzählt hat. Da wird deutlich, dass Worf doch im Grunde seines Wesens ein sehr schlichter Typ ist.
                    Wenn man diese beiden unterschiedlichen Figuren erlebt, ist es aus meiner Sicht etwas schade, dass man sich in DS9 entschieden hat, dass Alexander Worf nacheifern wird.

                    Eine Ungereimtheit ist mir aufgefallen:
                    Worf schwärmt in dieser Folge von den klingonischen Schulen und spricht von der Ausbildung des "Charakters". In diesem Zusammenhang finde ich allerdings etwas seltsam, dass uns bei den Klingonen bisher fast ausschließlich "charakterlose" Schurken und ziemlich schlichte Zeitgenossen begegnet sind. Wofür sind diese Schulen dann gut und was hat Worf für eine Vorstellung, mit welchem "Charakter" Alexander irgendwann von dieser Schule zurückkehren wird.
                    Mein Profil bei Last-FM:
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                      #55
                      Zitat von Largo Beitrag anzeigen
                      Aus meiner Sicht ist das eine recht gelungene Folge, die einen großen Beitrag für die Entwicklung von Worf als Charakter leistet.
                      Mich interessiert bei TNG eigentlich eher, wie diese Führungsoffiziere mit der Crew umgehen. Was ist da das Besondere an Worf? Wäre Worf ein guter Captain, usw. Von der Idee der Enterprise als Familienschiff halte ich sowieso nichts. Spätestens seit der Bedrohung durch die Borg haben Kinder an Bord nichts mehr zu suchen.

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                        #56
                        Zitat von irony Beitrag anzeigen
                        Mich interessiert bei TNG eigentlich eher, wie diese Führungsoffiziere mit der Crew umgehen. Was ist da das Besondere an Worf? Wäre Worf ein guter Captain, usw.
                        Das kann doch aber nicht ernsthaft alles sein. Irgendwann ist dieses Thema einfach abgefrühstückt. Dann nicken sich die Figuren nur noch gegenseitig zu, wenn sie ein Außenteam zusammenstellen usw. Soziale Beziehungen haben dann kein Innenleben mehr, sondern sind ausschließlich externen Relevanzen (z.B. der Gefahr durch die Borg, Sternenflottenprinzipien, Technologien usw.) untergeordnet. Wirklich Tiefe gewinnen Figuren nur, wenn man sie in unterschiedlichen Kontexten beleuchtet. Ein anderes Beispiel dafür ist z.B. dieser Colonel Tigh aus der letztlich gescheiterten, aber in einigen Ansätzen gelungenen Kampfstern Galactica Neuauflage. Tigh war im Umgang mit seinen Untergebenen ein harter Kerl, eine echte Autorität. Im Zusammenspiel mit seiner Frau Ellen verhielt er sich jedoch ein sanft wie ein Kätzchen. In dieser Beziehung hatte offenbar die Frau den Hut aufgehabt. Genau so etwas macht den Unterschied zwischen interessanten und uninteressanten Figuren.
                        Mein Profil bei Last-FM:
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                          #57
                          Zitat von Largo Beitrag anzeigen
                          Das kann doch aber nicht ernsthaft alles sein. Irgendwann ist dieses Thema einfach abgefrühstückt. Dann nicken sich die Figuren nur noch gegenseitig zu, wenn sie ein Außenteam zusammenstellen usw. Soziale Beziehungen haben dann kein Innenleben mehr, sondern sind ausschließlich externen Relevanzen (z.B. der Gefahr durch die Borg, Sternenflottenprinzipien, Technologien usw.) untergeordnet. Wirklich Tiefe gewinnen Figuren nur, wenn man sie in unterschiedlichen Kontexten beleuchtet.
                          Genau: Unterschiedliche Kontexte ist das entscheidende Stichwort. Worf kann ja gerne einen Sohn haben usw. aber dann dieses Thema doch bitte nicht an Bord der Enterprise auswalzen. Gerne hätten auch ein paar Worf-Folgen auf irgendwelchen Planeten, Raumstationen, sonstwo als auf der Enterprise spielen können. Z.B. der Heimatwelt der Klingonen.

                          Mich nervt es, wenn sich alles inklusive Kindergarten auf der Enterprise abspielt, die nun mal in letzter Konsequenz ein Kriegsschiff ist, das Forschung und Diplomatie betreibt, aber jederzeit mit Warp 9 in die nächste Schlacht geschickt werden kann. Kinder haben an Bord nichts zu suchen, und wenn Worf sich um sein Kind kümmern will, dann soll er von Bord gehen.

                          Das wäre dann auch für mich interessanter als immer die ewig gleichen Korridore und Quartiere auf der Enterprise-D zu sehen.

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                            #58
                            Zitat von irony Beitrag anzeigen
                            Gerne hätten auch ein paar Worf-Folgen auf irgendwelchen Planeten, Raumstationen, sonstwo als auf der Enterprise spielen können. Z.B. der Heimatwelt der Klingonen.
                            Das war Ende der 80er / Anfang der 90er aber nicht üblich. Da konnten die Figuren den Haupthandlungsort für längere Zeit nicht einfach verlassen, um an anderer Stelle spannende Abenteuer zu erleben. Das Thema mit Worf und Alexander hätte man dann nur im Rahmen einer Stand-Alone-Einzelfolge abarbeiten können, so wie z.B. Rikers gestörte Beziehung zu seinem Vater. Genau genommen tun die Autoren hier eben glücklicherweise nicht, was man ihnen an anderer Stelle vorwirft (Probleme in einer Folge abzuhandeln).
                            Dein Vorschlag kollidiert zudem mit dem Wunsch vieler Zuschauer, mehr wiederkehrende Figuren in der Serie sehen zu wollen. Guinan und Alexander wären z.B. sicherlich nicht möglich gewesen, wenn die Enterprise ausschließlich aus Sternenflottenoffizieren bestehen würde.
                            Zuletzt geändert von Largo; 22.01.2011, 12:53.
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                              #59
                              Die Folge beginnt schon einmal sehr lustig mit einem völlig euphorischen Geordi, der völlig begeistert von der neuen Antriebsart ist. Eine Begeisterung, die Worf und Data nicht teilen. Ich frage mich aber, ob sich Geordi bewusst ist, dass er da so euphorisch über seine künftige Arbeitslosigkeit redet. Ein Glück für ihn, dass das Experiment fehlschlug.

                              Interessant, dass Geordi Cochranes ersten Warpflug erwähnt. In der vorherigen Episode haben sie mit dem Zeitpunkt dieses Warpflugs gepatzt, aber diesmal erinnern sie sich sogar, wer den Flug durchgeführt hat.

                              Dieses Experiment ist übrigens schön vorab beschrieben und visualisiert worden. Eine Wohltat verglichen mit dem Technobabble in der vorherigen Episode. Anderseits war's auch kein besonders vernünftiges Experiment. Die Welle direkt auf einen anderen Planeten abzuschießen hätte doch irgendjemandem als nicht besonders klug auffallen können.

                              Der Handlungsstrang über Worf und seinen Sohn beginnt mit einem sehr schönen Gespräch zwischen Worf und seiner Mutter. Danach sind die Gespräche zwischen Worf und Alexander hauptsächlich von peinlichem Schweigem und einsilbigen Antworten geprägt. Leider eine Abfolge ziemlich langatmiger Szenen, aber nett war zu erfahren, welche Bedeutung die Bronzestatue in Worfs Quartier hat. Okay, für mich als Zuseher war es wohl interessanter als für Alexander. Ich fand es aber auch etwas seltsam, warum Worf Deanna so vehement aus dem Weg geht, dann aber doch plötzlich auf ihrer Couch sitzt.

                              Die Effekte dieser Episode können sich durchaus sehen lassen. Irgendwie war dieses Testschiff auf der Welle ganz lustig anzusehen. Das sah aus, als würde es auf einem fliegenden Teppich reiten. Nette Idee! (Und wo wir schon Cochrane erwähnt haben eine lustige Parallele zu Cochranes Musikwahl während des Starts der Phoenix.) Was man nicht so gut hinbekommen hat, ist die Darstellung des Ausmaßes der Welle. Die Erklärung, man könne die Welle nicht umfliegen wirkt daher unglaubwürdig.

                              Trotzdem gelingt es der Folge am Ende durchaus Spannung zu erzeugen. Und Alexander wird auch einen Funken sympathischer als er darauf hinweist, dass auch die Gilgos gerettet werden sollten Setzt zwar die TNG-gerecht aufgesetzte Belehrung fort, aber da es hier in Form eines Schulausflugs passiert, hat es sogar gut gepasst. Die Folge bekommt solide 3 Sterne von mir. Für mehr hätte die erste Hälfte weniger langatmig sein müssen, dazu kommt noch die eine oder andere Ungereimtheit.

                              Anmerkung zur Synchro: Schon in der letzten Folge fiel es mir auf, aber es setzt sich hier fort: Wenn Leute über einen Kommunikationskanal sprechen, dann klingen ihre Stimmen sehr klar, ohne dass es den üblichen 'Lautsprechereffekt' gibt.
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                                #60
                                Geordie ist am Anfang ja richtig euphorisch, hat er was geschnupft? Zur Begeisterung besteht aber kein Grund, der neue Antrieb erweist sich als Rohrkrepierer und kann eine Folge nur überstehen, weil die Solitonwelle noch eine Welt bedroht.

                                Worf ist fast zu bedauern. Er hat nicht nur als Sicherheitschef einen schweren Stand, sondern auch als Vater. Mit Gerede über Ehre allein kann man einen Sohn nicht erziehen. Hoffentlich braucht Alexander keine Super-Nanny.

                                In beiden Handlungsteilen bietet die Folge höchstens Durchschnittskost. Drei Sterne kann ich noch geben.

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