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[42] Der Dressierte Herrscher - Episodenbewertung

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  • [42] Der Dressierte Herrscher - Episodenbewertung

    Star Trek - The Original Series

    Folge: 42
    Sternzeit: 4513.3

    Titel: Der Dressierte Herrscher
    Original-Titel: I, Mudd

    Episodenbeschreibung:
    Aus anfänglich ungeklärten Umständen steuert die Enterprise einen unbekannten Planeten der K-Klasse an. Verantwortlich dafür ist ein als Besatzungsmitglied getarnter Android, der das Schiff zu seinem Heimatplaneten bringt, auf dem der zwielichtige Hartcort Fenton Mudd herrscht. Sein Plan, mit Hilfe einer geklonten Enterprise-Besatzung die gesamte Galaxie unter seine Kontrolle zu bringen, schlägt fehl.

    Regie: Marc Daniels
    Drehbuch: Stephen Kandel

    Gastdarsteller:
    Roger C. Carmel as Harry Mudd
    Kay Elliott as Stella Mudd
    Richard Tatro as Norman
    Rhae and Alyce Andrece as Alice series
    Tom and Ted Legarde as Herman series
    Tamara and Starr Wilson as Maisie series
    Maureen & Colleen Thornton as Barbara series

    DVD: Box 02, Disc 02

    -
    Quelle: StarTrek Infos - Datenbank: v719.10 - 05.01.2005
    1
    ****** eine der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten!
    11.54%
    6
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was Star Trek ausmacht!
    21.15%
    11
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    42.31%
    22
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    13.46%
    7
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    7.69%
    4
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten - absolut Star-Trek unwürdig!
    3.85%
    2
    Zuletzt geändert von STI; 06.01.2005, 15:48.
    Wir sind allet Borg. Und Du ooch gleich. Dein Widastand kannste vajessen. Weil wa nämlich Deine janzen Eijenschaften in unsre mit rintun werden. So sieht det aus.

    Generation @, die Zukunft gehört uns.

  • #2
    Das Wiedersehen mit Harry Mudd hat mich eigentlich noch nie sonderlich begeistert. Dies ist eine von den wenigen TOS-Folgen, die ich noch nicht sehr oft gesehen habe, da ich einfach nie die Lust verspüre, sie in den Videorecorder zu werfen.

    Die Idee mit den Androiden ist zwar ganz witzig und originell und die Schauspieler haben hier Gelegenheit, ihre Charakter von der witzigen Seite zu zeigen, aber das macht die Folge nicht unbedingt gut.

    Mein Fazit: Eine reine Blödelfolge, die zwar ganz nett ist, aber bei weitem nicht an "Kennen Sie Tribbles?" herankommt.

    3 Sterne.
    Bei Graptars Hammer! Was für Sonderangebote...
    Meine Musik: Juleah

    Kommentar


    • #3
      Episode 41: I, Mudd (nicht Pokerspiele, Hugh )

      Nun ja

      ...also ich muß sagen, daß ich bereits die erste Mudd Folge äußerst gelungen fand. Bei der zweiten hat man sich vielleicht ein wenig viel vorgenommen, aber dennoch ist sie insgesamt noch nett anzuschauen.

      Der Charakter Mudd allein ist es wert, die Episode anzuschauen. Mudd ist ein wirklich menschlicher Charakter, mit seinen persönlichen Schwächen und durchaus menschlichen Ambitionen wie Rachelust, Machtbessenheit und Geldgier, was sich ja bereits in der ersten Folge Mudds Woman klar heraustellt. Dabei ist er durchaus bereit Opfer zu bringen, die er als notwendiges Übel betrachtet, ist aber bei weitem nicht klug genug die möglichen Konsequenzen seiner Handlungen abzuschätzen.

      Die Grundidee von *I, Mudd* ist plausibel und nachvollziehbar. Und wieder zeigt sich, wie in anderen Star Trek Episoden auch, daß es nicht klug ist, Computern das Ruder zu übergeben.

      Wie sagt Spock so schön: "Computers make excellent and efficient servants - but I have no wish to serve under them."

      ....und natürlich auch: "...that computers are more efficient - not better than human beings"

      ...und das stimmt ja auch. Die Maschienen wollen später eigenständig und unabhängig sein, wollen ohne Mudd das Universum für sich haben .........

      Und da dreht sich die Geschichte wieder. Mudd arbeitet mit der Enterprise zusammen, um das zu bekämpfen, was er selbst erschaffen hatte. Ein häufig verwendetes Thema, auch in anderen Filmen. Für eine TOS Episode auch durchaus glaubhaft umgesetzt. Letzendlich bekommt jeder was er will....naja, kann man sehen wie man will. *g*

      Von mir 4 Punkte mit einem zusammengekniffenem Auge...
      Kirk: Organia's description, Mister Spock.
      Spock: Inhabited by humanoids, a very peaceful, friendly people, living on a
      primitive level. Little of instrinsic value, approximately Class D-Minus on
      the Richter Scale of Cultures.

      Kommentar


      • #4
        Re: Episode 41: I, Mudd (nicht Pokerspiele, Hugh )

        Original geschrieben von Spock
        Und da dreht sich die Geschichte wieder. Mudd arbeitet mit der Enterprise zusammen, um das zu bekämpfen, was er selbst erschaffen hatte. Ein häufig verwendetes Thema, auch in anderen Filmen. Für eine TOS Episode auch durchaus glaubhaft umgesetzt. Letzendlich bekommt jeder was er will....naja, kann man sehen wie man will. *g*

        Von mir 4 Punkte mit einem zusammengekniffenem Auge...
        Hier unterliegst du einem Irrtum im Episodenverständnis.
        Mudd hat die Androiden nicht erschaffen, sondern hat sie getroffen und wurde von ihnen dann zum (vorläufigen) Herrscher erklärt. Das wurde ihm zu langweilig und so befahl er seinen Dienerinnen und Dienern, im die Enterprise zu beschaffen. Sorum wird ein Schuh draus.

        Es liegt also im klassischen Sinne eher ein Bündnis zwischen Mudd und den Androiden vor, welches gegen die Enterprise gerichtet war. Mudd ging auf das Bündnis ein, ohne den wahren Charakter des Bündnisses zu kennen.
        Dann vollzieht sich ein simpler Bündniswechsel - Mudd wechselt, nachdem sich die Voraussetzungen geändert haben, die Fronten, d.h. die Nichterfüllung seiner Forderungen und Vorstellungen zwingt in zu einer Neubewertung seiner Situation und zu einer Verhaltensänderung. Das ist kein stereotyper Kniff der Autoren, sondern logisch.

        endar
        Republicans hate ducklings!

        Kommentar


        • #5
          Re: Re: Episode 41: I, Mudd (nicht Pokerspiele, Hugh )

          Original geschrieben von endar


          Hier unterliegst du einem Irrtum im Episodenverständnis.
          Mudd hat die Androiden nicht erschaffen, sondern hat sie getroffen und wurde von ihnen dann zum (vorläufigen) Herrscher erklärt. Das wurde ihm zu langweilig und so befahl er seinen Dienerinnen und Dienern, im die Enterprise zu beschaffen. Sorum wird ein Schuh draus.
          ...das ist nett ausgedrückt, jedoch unterliege ich nur indirekt einem, wie du es nennst "Irrtum im Episodenverständnis". Verstanden hab ich die Episode schon, nur kann ich das Bündnis auch als eine Art "Erschaffung" interpretieren, selbst wenn er "seine Armee" nicht zusammengeschustert hat. Letzendlich hat er die Druiden dahin gebracht, das zu tun, was er will, was sich letzendlich aber als Dummheit heraus gestellt hat. Indirekt hat er sie also zunächst zu seinem Werkzeug umgeschustert, auch wenn er nicht das bekommt, was er sich erhofft hat.

          Original geschrieben von endar
          Es liegt also im klassischen Sinne eher ein Bündnis zwischen Mudd und den Androiden vor, welches gegen die Enterprise gerichtet war. Mudd ging auf das Bündnis ein, ohne den wahren Charakter des Bündnisses zu kennen.
          Dann vollzieht sich ein simpler Bündniswechsel - Mudd wechselt, nachdem sich die Voraussetzungen geändert haben, die Fronten, d.h. die Nichterfüllung seiner Forderungen und Vorstellungen zwingt in zu einer Neubewertung seiner Situation und zu einer Verhaltensänderung. Das ist kein stereotyper Kniff der Autoren, sondern logisch.

          endar
          Hier widersprichst du dir allerdings selbst. Er ging das Bündnis ja bereits vorher ein, indem er ihr "Oberhaupt" wurde, selbst wenn er da schon die Intention hatte, die Enterprise zu benutzen. Die Ausführung der Idee kam aber erst später und ging eindeutig von Mudd aus, nicht von den Druiden selbst. Beim Rest gebe ich dir recht, nichts anderes habe ich ja vorher gesagt. Die Anspielung mit dem stereotypen Kniff verstehe ich nicht so gant. Hört sich für mich so an, als ob ich da auch was falsch wiedergegeben habe. Ich weiß aber nicht was. Letzendlich aber ja auch egal....ich denke, ich hab mich etwas dumm ausgedrückt, mag sein....du hast es stilistisch neutraler und vornehmer ausgedrückt.


          Spock
          Zuletzt geändert von Spock; 07.10.2002, 13:23.
          Kirk: Organia's description, Mister Spock.
          Spock: Inhabited by humanoids, a very peaceful, friendly people, living on a
          primitive level. Little of instrinsic value, approximately Class D-Minus on
          the Richter Scale of Cultures.

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          • #6
            Meine Interpretation ist eine andere und man müsste jetzt mal nachgucken, welche Indizien sich in der Folge für die ein oder andere These finden lassen.

            Ich verstehe das Verhalten der Androiden nämlich nicht als reine Folge des Vorbilds von Mudd, sondern als von vornherein geplant, d.h. ich vermute, sie hatten diesen Plan, den Menschen zu "dienen", schon bevor sie auf Mudd trafen: also dass er diese Armee in keiner, auch keiner inhaltichen Art und Weise geschaffen hat, sondern dass sich die Armee Mudd nur zum Herrscher nahm, um an ihm ein bisschen das dienen zu üben.

            Aber das ist ja nun Interpretation, es sei denn, jemand guckt sich die Episode daraufhin mal eben an.

            Zum zweiten - da hast du recht, erst das Bündnis, dann die Idee, die Enterprise zu kapern.

            gruß, endar
            Republicans hate ducklings!

            Kommentar


            • #7
              Original geschrieben von endar
              Meine Interpretation ist eine andere und man müsste jetzt mal nachgucken, welche Indizien sich in der Folge für die ein oder andere These finden lassen.

              gruß, endar
              ...also meines Erachtens nach haben wir nicht über eine Interpretation gesprochen, sondern nur über den Inhalt. Eine Interpretation habe ich gar nicht geäußert. Ich habe nur die Thematik an sich wieder gegeben. Ob nun die Druiden die eigentlichen klugen Köpfe sind, die Mudd hintergangen haben, oder ob Mudd einfach etwas einfältig ist in dieser Beziehung. Darüber müßte ich zunächst einmal nachdenken, bevor ich etwas dazu schreibe. Was ich in meinem ersten Beitrag lieferte waren lediglich *kleine* Interpretationsansätze. Klar ist nur das Druiden zunächst mal nicht menschlich sind und sich auch nicht selbst erschaffen haben. Insofern ist die Thematik eine bereits oft verfilmte. Über alles weitere oder über die *tiefere* Aussage der Folge oder die *genaue Intention* aller involvierten Parteien müßte ich zunächst mal genau nachdenken, was ich tun werde! Klar ist nur das Mudd einen Fehler macht und nur seinen eigenen Vorteil sieht, wie es auch schon in Mudd´s Women der Fall war.

              Spock
              Kirk: Organia's description, Mister Spock.
              Spock: Inhabited by humanoids, a very peaceful, friendly people, living on a
              primitive level. Little of instrinsic value, approximately Class D-Minus on
              the Richter Scale of Cultures.

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              • #8
                Für mich eine der besten Folgen, die Crew darf dem Affen mal so richtig Zucker geben und verfällt nicht in sinnlose Blödelei. Besonders Spock mit seiner Unlogik ist klasse.
                Auch Mudd ist gut gespielt und schade das er später für die Tribble-Episode keine Zeit mehr hatte, sie war ja direkt für ihn geschrieben wurden und sein Ersatz war nicht ganz so gut.
                Mudds Bestrafung am Ende war doch ziemlich grausam, 500 Furien der Marke Stella, das wünsche ich nicht mal meinen ärgsten Feind.
                Wenn man TOS so sieht und die vielen hochentwickelten Androiden, da frägt man sich: Was ist nur so besonders an Data? Oder hat die Föderation nie die verschiedenen Androidentypen untersucht?
                Die Andromeda – Galaxie ist uns nicht gerade freundlich gesinnt und scheint uns nur Invasoren zu schicken.

                Mir gefällt diese Episode sehr und gehört mit zu den Highlights der Staffel.
                Die letzten Fetzen der Existenz hoben sich im hellen Lichtdunst von ihm und enthüllten alles, was dahinter lag und noch kommen würde.
                "Die Rückkehr"

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                • #9
                  Eine - meiner Meinung nach - recht gute TOS - Folge, die vor allem durch ihren Witz zu überzeugen vermag.
                  Zunächst einmal ist allein schon Mudd eine regelrechte Attraktion, mit seiner Uniform und seinen Sklavinnen und vor allem natürlich...seiner "Frau"
                  Dann wären da noch die urkomischen Methoden der Crew, um die Androiden zu verwirren. Zum Teil wirklich etwas schräger Humor...aber irgendwie auch wieder ziemlich genial.
                  Der Androide dem am Ende der Rauch aus dem Kopf qualmte gehörte jedoch eindeutig zum "albernsten"...aber es traf wiederum den Humor der ganzen Episode.
                  Ich gebe 4 Sterne.

                  Mich wunderte sehr, dass schon nach 41-42 Minuten der Abspann kam...liegt das an "schnibbeleien" des ZDF (ich sah sie auf Premiere), oder war diese Folge schon immer so "kurz", oder hab ich bisher nur die "langen" TOS - Folgen gesehen?

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                  • #10
                    Ich finde diese Folge genial Noch viel besser als der erste Harry-Mudd-Auftritt. Meiner Meinung nach mit Sicherheit eine der besten 10 TOS-Folgen.

                    Vor allem der Schluss mit seiner Frau ist einfach nur mehr zum ablachen.

                    Kommentar


                    • #11
                      Ach ja, hab vergessen zu voten. Natürlich 6 Sterne!

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                      • #12
                        *lol* Ich hab die Folge zum ersten Mal gesehen. Jetzt weiß ich wo Austin Powers das mit dem Fraubot her hat

                        5 Sterne

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                        • #13
                          Im Gegensatz zu Mudd's Einführungsfolge fand ich ihn diesmal wirklich gut. Neben "Kennen Sie Tribbles?" eine der witzigsten Folgen. Der Dialog, in dem Mudd erzählt, was ihm so alles wiederfahren ist und Kirk es mit seinen eigenen Kommentaren ergänzt fand ich göttlich.
                          Auch gut das Modell Stella Mudd.

                          Eine witzige Folge, mehr aber auch net.

                          4* gebe ich dafür.
                          To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel - that is the purpose of life.
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                          • #14
                            Die Logik kam in dieser Folge sogar unserem Mr. Spock abhanden. Wie war das doch gleich "Die Logik ist ein Vögelchen..."
                            Ganz witzig und unterhaltsam war es allemal und inhaltlich immernoch besser als so manches New-Trek.

                            4 Sterne.
                            Signatur ist auf Urlaub

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                            • #15
                              Naja, 6 Sterne war wohl ein Stern zu viel. Die Folge ist schon sehr lustig und hab mich auch beim (glaub) dritten mal schauen köstlich amüsiert, doch selbst für TOS-Belange ist die Höchstpunktezahl doch zu viel. Vor allem da ein paar der Szenen doch schon arg an der Grenze zur Lächerlichkeit waren.

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