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Tom und B'Elanna; Robert Beltran

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  • Tom und B'Elanna; Robert Beltran

    Ich dachte, ich melde mich einfach mal zu worte, weil mir die ignoranz, mit der die autoren zur zeit(?) zu werke gehen, einfach auf die nerven geht.
    besonders tom und b'elanna hat es schlimm getroffen, von chakotay gar nicht zu schweigen.
    ich habe zuerst gedacht, als sich robert beltran über schlechte drehbücher etc. beschwert hat, dass der kerl spinnt. ist ja auch nicht sehr beliebt im fandom, oder?
    aber man könnte wirklich außer seven, janeway und dem doc alle töten, oder nicht? keiner würde es merken!
    diese drei charas sind total überstrapaziert, man sehe sich die letzte folge "voyager konspiration" an. die beziehung zwischen seven und kathryn ist wirklich abgenudelt. es erinnert mich mehr an eine seifenoper als an sci-fi.
    okay, charakterentwicklung ist gut, aber zuviel ist zuviel!
    es sind neun (mit naomi zehn) wiederkehrende charaktere, die alle das gleiche recht haben!
    seit einigen jahren schon gibt es die beziehung zwischen tom und b'elanna. ist groß was passiert? NEIN! sie dümpelten so vor sich her und jetzt, plötzlich, in der letzten staffel, als die autoren torschlußpanik bekommen haben, überschlagen sich die ereignisse.
    soviel zu dem thema.
    Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden.
    - Konrad Adenauer
    Der erste Glaube, den man erlernen sollte, ist der an sich selbst.

  • #2
    Du hast völlig recht, das mit der Vernachlässigung von Paris/Torres/Chakotay ist sehr schade. Aber das hat es nicht erst bei Voyager gegeben. Anscheinend ist es wirklich zu viel verlangt von diesen hochbezahlten Autoren, sich für alle ihre Figuren interessante Geschichten auszudenken.

    Die letzten "echten" Tom-Paris-Folgen waren wirklich enttäuschend; für Chakotay gilt dasselbe. Bei B'Elanna ist das Problem, dass man sie ständig in Verbindung bringen muss mit ihrem klingonischen Erbe ("Tag der Ehre" oder "Die Barke der Toten") - ihre Beziehung mit Tom wird aber mehr oder weniger totgeschwiegen - bis man in die letzte Staffel kommt. Dort hat man dann immerhin Zeit genug, die Serienklischees für verliebte Charaktere in einer TV-Serie abzuarbeiten: Heiraten & Kinderkriegen. Etwas anderes gibt es über Tom und B'Elanna wirklich nicht zu sagen?

    Im Prinzip handeln wirklich 2/3 der Voyager-Folgen von Janeway, Seven oder dem Doc. Natürlich sind das interessante Charaktere, aber dadurch, dass sie so verflixt häufig eingesetzt werden, nutzen sie sich doch ab. Das merkt man genau dann, wenn sie sich irgendwann einfach nicht mehr wie sie selbst verhalten (ich sage nur: Janeway in "Equinox") - da gehen den werten Autoren dann auch die Ideen aus. Und trotzdem muss man sich immer wieder Seven-Episoden ansehen...

    Teaser: Oh mein Gott, die Voyager steht kurz vor der Zerstörung. [Vorspann] Akt 1: Astrolab - nur Seven kann mal wieder sagen, was Sache ist. Akt 2: Große Laberszene im Konferenzraum; Janeway: "Wenn wir hier wieder herauskommen wollen, dann müssen wir alles riskieren. Wegtreten" - Chakotay: "Das ist ein zu großes Risiko, Captain." - Janeway: "Seien Sie still, oder ich sperre Sie in die Arrestzelle" - Chakotay: *grummel*. Akt 3: Seven stellt die Voyager völlig auf den Kopf. Torres beschwert sich mal kurz, hat aber nicht viel zu melden. Neelix kocht ihr einen Kaffee. Akt 4: Alles ist bereit, um sich aus der XXX-Anomalie zu befreien. Mit nervendem Technobabble rettet man sich durch den Akt. Am Ende Janeway, in agressiver Pose, mitten vor der Kamera: "Es geht los! Volle Energie in den Hauptdeflektor!". Akt 5: Voyager sprengt in einer Reihe von CGI-Sequenzen das halbe Universum in die Luft und schafft es aus der Anomalie. Ende: Janeway steckt Seven in ihren Alkoven. "Süße Träume..."

    Was ich damit sagen will: Sobald eine Episode mit Seven in ihrem Borg-Frachtraum beginnt, weiß man genau, wie sie verlaufen und ausgehen wird. Da sollte man sich doch lieber mit ein paar anderen Leuten auf dem Schiff beschäftigen, die wirklich noch interessant sind. Selbst für die kleine Naomi dürfte man sich ruhig mal was einfallen lassen...

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    • #3
      Es ist wirklich grausam wie man in Voyager zu den guten (?) alten Unsitten zurückkehrt und eine dreieinhalb Mann (Janeway, Seven, Doc und -weit dahinter- Tuvok)-Serie erschafft. Besonders Tom und B'elanna sind nie über Schablonen herausgekommen. Da haben wir Tom, den aufbrausenden, jungen Mann in der Schlabber-Uniform der erst instinktiv handelt und dann denkt, und wir haben B'elanna, die immer wenn jemand in der Nähe ist der schwächer ist als sie derbe unangenehm wir und ihrer klingonischen Hälfte freien Lauf lassen darf. Ganz toll. Zu Harry Kim, Janeways persönlichem Lieblingsdackel und Geiferer sollte Seven in der Nähe sein sage ich jetzt gar nichts. Doch eines: der Junge ist inkonsequent, klar er sterbt besser und öfter als jeder andere in Star Trek, aber kann er nicht einfach mal tot bleiben? Hey, Kirk hat das auch geschafft (und kommt mir jetzt bitte nicht mit den Shatner Büchern, die sind noch non canon).
      Tja, damit schauen wir uns mal die Stammcrew an und stellen fest, dass es aus irgendeinem Grund unmöglich zu sein scheint, da Kontinuitäät reinzubringen, das könnte diese dummen... wie heissen die gleich?... Zuschauer irritieren. Also wenn der Doc in einer Folge in Seven verliebt ist, muss das ja nicht mehr angschnitten werden (ist aber so besser als die ewig lange und langweilige Tom-B'elanna Liebeskiste). Und Janeway, naja, man kennt ja meine Meinung über Janeway... Schizophrene mit Gott Komplex gehören auf die Krankenstation, nicht ans Steuer eines Schiffes. Seven mag ich auch nicht so sonderlich, schön das man sie integriert hat, aber die HAT die Voyager assimiliert. Zumindest drehbuchmässig. Ich sehe das richtig vor mir wie die Produzenten da sitzen und wenn sie sonst keine Idee haben mal schnell eine Seven Folge produzieren (lass Seven gegen nen Wrestler kämpgfen, das bringt Quote). Also, da macht man dann halt 30 oder 40 uninspirierte Seven Folgen, immer noch besser als mal ne gute Chakotay Folge zu machen. Warum sollte man das Potential des Ex-Marquis auch ausnutzen? Der zieht ja nicht so wie Seven. Selbst wenn er nen Catsuit tragen würde.

      Also kurz gesagt, die Charactersituation in Voyager ist echt zum . Schade eigentlich, den ich habe nichts gegen den Doc und Seven in dem Sinne. Ich will sie nur nicht andauernd als Hauptdarsteller sehen.

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      • #4


        Ich hab mir mal die Zeit genommen Eure schönen langen Posts durchzulesen. Ich finde es interessant, wie Ihr, und ich geb auch zu ich, doch ähnlicher Meinung sein können. Nicht das das was schlechtes sei! Ich bin aber auch der Meinung, man sollte nicht nur einfach die Kritik ausschlachten, sondern auch einmal versuchen zu ergründen, warum die Autoren so handeln. Ich hab mir mal ne Sekunde eingeredet, daß die Autoren einfach bei der Grundgeschichte bleiben wollen. Einfach eine Geschichte über ein Schiff, das nach Hause will und einiges Erlebt. Das würde erklären, warum Janeway so oft vor kommt, denn schließlich ging es dann eben um den Captian und sein Schiff. Ich denke man hat die Sevenfigur geschaffen: 1. Um ein bißchen Sex (bezogen auf körperliche Ausstrahlung) in die Serie zu bringen und 2. Um ein Crewmember zu haben, daß einem aus fast allen Situationen herauszuhelfen kann, was sicher nur mit einer hohen Intelegenz möglich ist. Und wer besitzt mehr wissen als die Borg (zweifellos durch ihre dauerenten Assimilationen). Ein Q wäre noch gescheiter, aber bitte verzeiht meine Ausdrucksweise, aber der würde ihnen eher vor den Deflektor Kacken, als denen zu helfen. Macht ja keinen Spaß. Und das Zusehen für die Zuschauer auch nicht. Gut. Was bleibt? Keine Ahnung, lediglich eine Sendung, bei der man versuchte SiFi zu realisieren, indem man Physik und Chemie und Philosophie und was weiß ich nicht noch alles reinbrachte, um dem Zuschauer das Gefühl zu geben, es könnte tatsächlich alles funktionieren, die aber nun mehr erfunden als je zuvor wirkt. Langsam aber doch wird diese Serie kitschiger und erfundener als jeder SiFi-Streifen, der von sich behauptet Qualität zu haben.

        Was Chakotey betrifft: Er ist meiner Meinung nach der beste Charakter in dieser Serie. Die Folgen, die sich um ihn drehten, finde ich, waren alle gut. Sicher hätte man es besser machen können, aber jemand der durstig ist, fragt auch nicht, ob das angebotene Getränk eh keinen Zucker enthält. Verdaulich ist diese Serie schon lange nicht mehr. Mit oder ohne Zucker, mit oder ohne Schmalz. Aber mich kotzt Seven mit ihrer weinerlichen Stimme an, wenn sie verletzt oder bedrückt ist und mich kotzt Janeway an, wenn sie ihre "Geliebte" heimholt rein nach dem Motto...komm in meine Arme....(siehe die Folge vom 8.12.) pfui teufel.

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        • #5
          Mir persönlich gefällt Seven auch nicht und ich weiss nicht warum die Autoren so oft Geschichten über sie schreiben. Naja, vielleicht steht in ihrem Kontrakt, dass sie pro Staffel so oft im Mittelpunkt stehen muss.
          Ich könnte mir ohne grössere Probleme Szenarien mit Chakotay, Tom, B'elana oder Kim vorstellen. Dies würde mit Sicherheit mehr Abwechslung bringen, als sich immer nur auf 2 oder 3 Charaktere zu begrenzen oder werden die AUtoren von diesen Schauspielern gesponsort?
          Dass man Janeway öfter sieht (ob gut oder schlecht, das sei dahingestellt) kann ich verstehen, denn schliesslich ist sie der Captain der Voyager.

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          • #6
            Zu Kim muss ich sagen, dass man in "Temporale Paradoxie" gesehen hat, dass sein Char wirklich erweietrungsfähig ist. Man sollte ihn endlich mal von Janeways Kette lassen, aber jetzt ist es ja leider zu spät: Die Scripts sind geschrieben und Chakotay und Co. werden sich wohl auch dann mit schlechten Storys bemühen müssen!

            PS: @AsH: Habe ich die Shatnerbücher schon in einem anderen Thread erwähnt?
            Recht darf nie Unrecht weichen.

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            • #7
              Es ist einfach, alle auf die Autoren zu schieben. Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass Paramount und v.a. Rick Sternbach mal ein paar fähigere Schreiberlinge engagieren sollten. Leute, die "Rätsel", "Pfadfinder" und "Scorpion" schrieben, fehlen offensichtlich oder haben vergessen, wie man gute Stories macht.

              Das Problem ist jedoch, dass die Themen bei Voyager langsam ausgehen, und zwar im "umgekehrten Sinne". Die Zeit drängt, und die Voyager muss in immer schnellerer Zeit immer weiter fliegen, um noch im siebten Jahr nach Hause zu kommen. Da kann man nicht lange auf gegebene Situationen mit neuen Rassen & episodenübergreifenden Storylines eingehen - jedenfalls SCHAFFEN es die Autoren nicht; gehen würd's sicher, denke ich mal. Aber durch diese Sendungspolitik bietet sich kaum Platz dafür, ein wenig mehr über Tom's und Belannas Beziehung zu berichten. Auch Chakotay bleibt auf der Strecke, weil er im grunde lange nicht so wichtig für Janeway ist, wie Riker es für Picard war! (Ganz zuschweigen von Kirk und Spock!!) Janeway macht jede Außenmission selbst, während Riker das immer für Picard erledigt hatte.

              Ich stehe der Hervorhebung von Janeway nicht negativ gegenüber. Im Gegenteil! Ich finde eigentlich, dass sie ein sehr guter Captain ist, und ihre Parts sind immer gut ausgearbeitet. (Bitte kommentier DAS nicht, das würde zu weit gehen und gehört in andere Threads.) Vor allem ist sie wichtig, weil sie die Figur der Seven of Nine gewissermaßen tragen muss: Sie ist eben ihre Lehrerin, und Seven ist unbestreitbar der Quotentragende Charakter der Serie. Leider? Könnte man evtl. sagen, denn durch ihr Erscheinen wurde aus der "Heimkehr"-Serie Voyager die "Drohne-zu-Mensch"-Serie Voyager.

              Dies alles bedingt meienr Ansicht nach, dass die anderen viel zu kurz kommen: drängende Zeit und Konzentrierung auf Seven und indirekt auch Janeway. Schade eigentlich, weil Folgen wie "Rätsel" (Tuvok) oder "Temporale Paradoxien" (Harry) zeigen uns, dass man mit den anderen Charaktere auch immesn viel anfangen könnte (Natürlich!!!). Aber die Autoren trauen sich nie, die Storylines weiter zu führen oder auch nur wieder am Rande aufzugreifen. Schade. DS9 war da viel besser, aber die waren halt auch immer irgendwie "stationärer", im wahrsten Sinne des Wortes. Da war mehr Platz für die Story und die Leute, aber die Voyager muss ja krampfhaft in ein paar Folgen heim. Naja, ob's der richtige Weg ist, sei dahingestellt, aber über eins bin ich mir sicher:

              Wir werden KEINE Folgen mehr erleben, in denen es wirklich um die "Neben"-Charaktere geht (oweh, so weit bin ich schon!!), denn dazu sind ihre Persönlichkeiten schon viel zu sehr abgeflacht. Wirklich schade, und ein großes, unverzeiliches Versäumnis der Autoren.
              ~ TabletopWelt.de ~

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