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Ronald Moore Q&A zu Voyager von 1999. TIPP!!!

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  • Ronald Moore Q&A zu Voyager von 1999. TIPP!!!

    Für alle die Interesse an den subjektiven Ansichten eines Insiders haben, der Star Trek über ein Jahrzehnt mitgeprägt hat. Habe grad etwas rum gestöbert und diese wirklich interessanten Q&A von Moore gefunden, die auf viele Kritikpunkte der Show eingehen. Im Grunde spricht er alles das an was die Fans auch bemängeln, die welche NICHT Voyager als das Nonplus-Ultra halten sondern kritisch die Serie sehen und die Versprechen die sie nicht erfüllt hat.

    Ab Part II wirds richtig interessant:

    LCARSCom.Net | The LCARS Computer Network | A Star Trek Fan Site

    und die Übersicht:

    LCARSCom.Net | The LCARS Computer Network | A Star Trek Fan Site

    P.S.Alles auf Englisch aber sehr lesenswert!

    P.P.S.Auf der Seite sind noch andere interessante Q&A u.a. mit Doug Drexler und Mike Okuda

  • #2
    Zitat von ruue Beitrag anzeigen
    Für alle die Interesse an den subjektiven Ansichten eines Insiders haben, der Star Trek über ein Jahrzehnt mitgeprägt hat. Habe grad etwas rum gestöbert und diese wirklich interessanten Q&A von Moore gefunden, die auf viele Kritikpunkte der Show eingehen. Im Grunde spricht er alles das an was die Fans auch bemängeln, die welche NICHT Voyager als das Nonplus-Ultra halten sondern kritisch die Serie sehen und die Versprechen die sie nicht erfüllt hat.
    Ach, Du liebe Zeit, jetzt wird auch noch Ronald D. Moore ausgegraben, damit er als Sprachrohr für enttäuschte VOY-Fans herhalten kann.

    Was er dort im Wesentlichen von sich gibt, ist
    "The audience is still watching VOYAGER. The ratings are down, but the ratings are down across television, in every category, on every network, and every program.
    Das ist schon mal ein wesentlicher Punkt, VOY lief seine sieben Staffeln durch, es hatte ein Publikum, das die Serie offenbar ertragen konnte. Seiner eigenen Serie (BSG) liefen dann ja auch die Zuschauer nach zwei Staffeln schnell davon.

    Moore weiter zu Star Trek und VOY:
    I don’t really care for where the franchise is now, where it’s going. It’s not about anything. It feels to me that it is a very content-free show. It’s not really speaking to the audience on any real level anymore. What’s happening is that it’s very superficial. It talks a good game. It talks about how it’s about deep social problems, and how it’s about sociological issues, and that it’s very relevant. It’s about exploration, and it’s about the unknown, and all these cute catch phrases, but scratch the surface of that and there is really not much underneath it all. VOYAGER doesn’t really believe in anything. The show doesn’t have a point of view that I can discern. It doesn’t have anything really to say. I truly believe it simply is just wandering around the galaxy. It doesn’t even really believe in its own central premise, which is to me its greatest flaw."
    So, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Ronald D. Moore bemängelt, dass die Serie keinen Inhalt habe. Es geht um Forschung, um das Unbekannte, und genau das gefällt mir auch an VOY. Aber RDM will ja noch mehr, und was er will, sieht man am besten, wenn man sich SEINE Serie Battlestar Galactica anschaut, wo ihm niemand reingepfuscht hat.

    So, und was will RDM ? Eine möglichst kranke kaputte Welt zeigen, in der sich die Charaktere ständig an die Gurgel gehen, und im Hintergrund irgendetwas Undefinierbares, Religiöses, von dem er selbst nicht die Bohne wusste, wohin es geht.

    Ständig hieß es bei BSG, die Zylonen hätten ein Plan, und mittlerweile haben RDM und seine Leute sogar selbst zugegeben, dass sie eben keinen Plan hatten.

    RDM schreibt, VOY "glaubt an nichts". An was für einen verschwurbelten Schwachsinn glaubt denn RDM ?

    Das Finale von BSG war dann auch ein Riesenhaufen Schwachsinn.

    Ich würde sagen, dass VOY wesentlich mehr Inhalt und Gehalt hat als BSG, und ich bin richtig froh, dass sie RDM bei VOY rausgeschmissen haben, und dass er mit Star Trek nichts mehr zu tun hat.

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    • #3
      Ron Moore hat 10 Jahre lang Star Trek maßgeblich geprägt (2 Jahre war er sogar Chef des Autorenstabs bei TNG). nBSG und Star Trek sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe, das sollte jedem bewusst sein. SEIN Star Trek sieht anders aus als SEIN BSG.

      Mit den Kritikpunkten an VOY hat er sicherlich tlw Recht und spricht er sehr vielen Fans aus der Seele. Auch finde ich es schade, dass Moore nicht an den letzten beiden Staffeln mitgearbeitet hat (hätten interessante Dinge rauskommen können).

      Letztenendes bleibt es aber nur Spekulation, ob VOY unter Ron Moore besser oder schlechter geworden wäre, eben da nBSG zeigt, dass auch unter ihm nicht alles Gold ist was glänzt.

      Kommentar


      • #4
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Ron Moore hat 10 Jahre lang Star Trek maßgeblich geprägt (2 Jahre war er sogar Chef des Autorenstabs bei TNG).
        Und was hat er dort bewirkt ? An was glaubt denn TNG ? Was ist denn Moores Meinung nach an TNG besser als an VOY ? Meinem Gefühl nach trifft seine VOY-Kritik auch auf TNG zu.
        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
        Letztenendes bleibt es aber nur Spekulation, ob VOY unter Ron Moore besser oder schlechter geworden wäre, eben da nBSG zeigt, dass auch unter ihm nicht alles Gold ist was glänzt.
        Natürlich hätte man bei VOY einiges besser machen können. Etwas mehr Kontinuität und etwas weniger Alien of the week und in den Anfangsstaffeln eine intensivere Behandlung des Maquis-Problems hätten der Serie nicht geschadet.

        Aber ich bin froh, dass VOY nicht wie BSG geworden ist. Zwar gilt "Ein Jahr Hölle" bei vielen als tolle VOY-Folge, vermutlich auch "Equinox", und ich kann mir vorstellen, dass unter der Alleinregie von RDM die ganze Serie so geworden wäre wie "Ein Jahr Hölle" und "Equinox". Aber ich hätte eine solche Serie nicht sehen wollen.

        Vermutlich wäre dann im Serienfinale die Voyager in der fernen Vergangenheit der Erde gestrandet, die Crew hätte freiwillig - verfolgt von den Borg - ihr Schiff vernichtet, sich mit den Urmenschen auf der Erde gepaart, wäre dann innerhalb kurzer Zeit an Krankheiten ausgestorben, aber Hauptsache, sie haben ihre DNA weitergegeben .

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        • #5
          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Und was hat er dort bewirkt ? An was glaubt denn TNG ? Was ist denn Moores Meinung nach an TNG besser als an VOY ? Meinem Gefühl nach trifft seine VOY-Kritik auch auf TNG zu.
          Hier Ronald D Moore´s (Co-)Drehbuch-Credits:

          Ronald D. Moore - Memory Alpha, the Star Trek Wiki
          (runterscrollen)

          zu den Highlights bei TNG zählen:
          Yesterday´s Enterprise
          Sins of the father
          Family
          Data´s Day
          Redemption I und II
          The First Duty
          Relics
          Descent
          The Pegasus
          All good things

          Das sind schon mal alles absolute Spitzenfolgen, darunter einige der besten Star Trek Folgen aller Zeiten.

          Bei DS9 Highlights u.a.:
          The Search
          Defiant
          The die is cast
          Our man Bashir
          Paradise lost
          Sons of Mogh
          For the cause
          Trials and tribble actions
          Soldiers of the empire
          Rocks and Shoals
          Valiant
          Take me out to the holosuite
          Inter arma enim silent leges
          Taking into the wind
          The Dogs of War

          PLUS

          First Contact (mit Brannon Braga)

          "MOST impressive" when ich mal Kurn aus Sins of the father zitieren darf.
          Insofern denke ich lieber transportermalfunction dass Herr Braga absolut qualifiziert und berechtigt war seine Meinung und Kritik zu äußern. Plus er jemand ist der weiß was Star Trek "from the inside" ist. Insofern, immer schön den Ball flach halten.

          Ich denke demnach dass etwas mehr Respekt einem der besten Autoren gegenüber, die Star Trek je hatte, angebracht wäre. Er hat z.b. maßgeblich die Entwicklung der klingonischen Kultur bei TNG und DS9 geführt. Das Ergebnis mit all seinen Details und Färbungen ist imo sehr überzeugend und läßt uns nach den Vulkaniern wirklich eine Rasse in Star Trek detailiert verstehen.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

            Aber RDM will ja noch mehr, und was er will, sieht man am besten, wenn man sich SEINE Serie Battlestar Galactica anschaut, wo ihm niemand reingepfuscht hat.

            So, und was will RDM ? Eine möglichst kranke kaputte Welt zeigen, in der sich die Charaktere ständig an die Gurgel gehen, und im Hintergrund irgendetwas Undefinierbares, Religiöses, von dem er selbst nicht die Bohne wusste, wohin es geht.
            Das ist jetzt wirklich ein unangemessenes Argument gegen den Mann. BSG ist eine völlig andere Serie mit einem völlig anderen Konzept. Wenn man man serienübergreifen Ähnlichkeiten von RDM-Folgen sucht, würde ich eher das Interesse an Charakteren und dem Austragen von Konflikten, sowie das absolute Desinteresse an Technbabble nennen.

            Das Finale von BSG war dann auch ein Riesenhaufen Schwachsinn.
            Selbst das entäuschende Ende von BSG ist nicht so ein großes F... you wie Voyagers 5 Sekunden-Heimreise, nachdem man 7 verdammte Staffeln auf diesen Moment gewartet hatte.

            Ich würde sagen, dass VOY wesentlich mehr Inhalt und Gehalt hat als BSG
            Wo? Wann? Wo?

            Wo finden sich Konflikte innerhalb der Voyager-Crew angesichts einer ausweglosen Lage? Wo finden sich ethische Dilemma, weil das Überleben der Crew und die Prinzipien der Föderation gegenander abgewogen werden müssen? Wo findet sich neben dem Doc so etwas wie Charakterentwicklung? Wo gibt es einen wagemutigen Gamechanger (wie das zweite BSG Staffelende)? Wo hat man ungeduldig auf die nächste Folge gewartet, weil einem die Handlung so mitgenommen hat, dass man unbedingt ihren Fortgang erleben wollte?

            Voyager hat bewusst eine andere Prämisse gewählt als TNG. Das ist gut, denn man will ja nicht immer das Gleiche sehen. Dann muss man aber auch B-Sagen und nicht ein zweites, oftmals schlechteres, TNG drehen.

            Alleine RDMs Gedanken, dass man Janeway vor ein Crew-Gericht hätte stellen können, ist so verlockend, dass es mich traurig macht, dass RDM bei Voyager ausgestiegen ist.
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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            • #7
              Ach ja der gute RDM.
              Ich lese seine Äußerungen und alles was mir noch dazu einfällt ist, richtig, ganz genau so sehe ich es auch.
              Was für ein Jammer.
              Klasse Fund ruue.

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              • #8
                Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                Wenn man man serienübergreifen Ähnlichkeiten von RDM-Folgen sucht, würde ich eher das Interesse an Charakteren und dem Austragen von Konflikten, sowie das absolute Desinteresse an Technbabble nennen.
                Dem stimme ich zu. Allerdings interessiere ich mich primär für eine gute SF-Story, sekundär für die Charaktere und Konflikte. Naturwissenschaft und Forschung gehen bei mir vor Politik und Geschichte.
                Selbst das entäuschende Ende von BSG ist nicht so ein großes F... you wie Voyagers 5 Sekunden-Heimreise, nachdem man 7 verdammte Staffeln auf diesen Moment gewartet hatte.
                Ich fand es auch lange Zeit etwas enttäuschend, dass man in VOY vom Alphaquadranten nicht so viel gesehen hat, aber mittlerweile hat sich meine Einstellung dazu geändert. Jetzt finde ich es gut, dass die Serie den Deltaquadranten abgeklappert hat, und die Heimreise dann ganz schnell ging. Was hätte man da noch groß sehen wollen ? Mit dem Ende von VOY bin ich recht zufrieden.
                Wo? Wann? Wo?
                Ich habe ja zu jeder einzelnen Folge von VOY eine Bewertung geschrieben, so dass ich mich hier nicht in allen Einzelheiten wiederholen will. Für mich zählt der Scifi-Charakter einer Folge eben sehr stark, quasi das Abenteuer Forschung, und eben auch neue Lebensformen und neue Zivilisationen. In BSG gibt es nur Menschen und Zylonen, keine Aliens, selten mal ein Weltraumphänomen.

                Wenn eine Serie wie BSG den Scifi-Anteil quasi minimiert und stattdessen Charakterdrama und Konflikte aufbauscht, hat das für mich nicht mehr Inhalt, sondern weniger. Star Trek hat insgesamt eine gute Balance zwischen Scifi und Drama, bei BSG stehen mir die einzelnen Charaktere zu sehr im Vordergrund, und ich interessiere mich bei Science-Fiction nun mal mehr für Ideen als für Menschen.

                Bei Stanislam Lem etwa sind die Ideen stark übergewichtig, die Charaktere sind so schablonenhaft und leer, dass sie praktisch nicht existieren, das ist dann das andere Ende der Skala. Von daher ziehe ich Stark Trek zum Teil auch Lems SF vor.
                Wo finden sich Konflikte innerhalb der Crew angesichts einer ausweglosen Lage? Wo finden sich ethische Dilemma, weil das Überleben der Crew und die Prinzipien der Föderation gegenander abgewogen werden müssen? Wo findet sich neben dem Doc Charakter so etwas wie Charakterentwicklung? Wo gibt es einen wagemutigen Gamechanger (wie das zweite BSG Staffelende)? Wo hat man ungeduldig auf die nächste Folge gewartet, weil einem die Handlung so mitgenommen hat, dass man unbedingt ihren Fortgang erleben möchte?
                Es tut mir Leid, wenn jemand all das nicht erlebt hat. Aus meiner Sicht habe ich dazu sehr viel in den Episodenthreads geschrieben. Es gibt durchaus Folgen, in denen Prinzipien der Föderation gegen das Überleben der Crew stehen, und es gibt auch Charakterentwicklung, wenn auch nicht besonders stark, und VOY ist auch nicht immer konsequent damit.

                Aber: Harry Kim wird im Lauf der Serie aufmüpfiger, Tom Paris etwas verantwortungsbewusster, Tuvok lernt Neelix zu ertragen, 7of9 entwickelt sich etwas von der Borgdrohne weiter weg, der Holodoc wird komplexer, während Janeway und Chakotay relativ konstant bleiben.

                Bei VOY fällt mir zum Thema Gamechanger etwa auch das Ende der zweiten Staffel ein, als die Kazon das Schiff übernahmen, und die Crew aussetzten. Gut, das hielt nur eine Doppelfolge, New Caprica dauerte etwas länger.


                Aber was ist denn mit TNG:
                - Wo finden sich bei TNG Konflikte innerhalb der Crew angesichts einer ausweglosen Lage?
                - Wo finden sich bei TNG ethische Dilemma, weil das Überleben der Crew und die Prinzipien der Föderation gegenander abgewogen werden müssen?
                - Wo findet sich neben Datas Charakter so etwas wie Charakterentwicklung?
                - Wo gibt es bei TNG einen wagemutigen Gamechanger (wie das zweite BSG Staffelende)?
                - Wo hat man bei TNG ungeduldig auf die nächste Folge gewartet, weil einem die Handlung so mitgenommen hat, dass man unbedingt ihren Fortgang erleben möchte?
                Voyager hat bewusst eine andere Prämisse gewählt als TNG. Das ist gut, denn man will ja nicht immer das Gleiche sehen. Dann muss man aber auch B-Sagen und nicht ein zweites, oftmals schlechteres, TNG drehen.
                Gut, ich sehe ein, dass VOY bestimmte Erwartungen nicht erfüllt hat, und lange Zeit habe ich auch etwas damit gehadert, dass VOY nur eine Art TNG II ist, allerdings finde ich VOY insgesamt einfach spannender, unterhaltsamer, interessanter. TNG mag seine Prämisse, die letztlich auch bei VOY Anwendung fand, erfüllen, und ich finde es trotzdem langweiliger.

                Es hilft mir nichts, dass TNG nichts versprochen und dementsprechend auch nichts gehalten hat. Ich sehe, dass die Kritik an VOY im Grunde Metakritik an der Serie an sich ist und dass bzgl. TNG mit zweierlei Maß gemessen wird, und eben bei vielen TNG-Fans der Blick nostalgisch verklärt wird und Saint Patrick Stewart mit seinem Glanz vieles überstrahlt. Umso interessanter wird es sein, wenn Leute, die TNG gar nicht kennen, sich VOY anschauen und die Folgen bewerten.

                Dabei kann ich es auch akzeptieren, wenn jemand VOY nicht mag, aber das was dann letztlich an den einzelnen Episoden kritisiert wird, wie zu viel Technobabble, fehlende Charakterentwicklung, Logiklöcher, usw. das trifft genauso auch auf TNG zu, und ich verstehe es von daher nicht, warum TNG besser sein soll als VOY. Es mag vielleicht sympathischer sein, wegen Picard und Data, da sehe ich auch irgendwo ein, aber es ist meiner Ansicht nach keine bessere Serie und keine bessere Science-Fiction.
                Alleine RDMs Gedanken, dass man Janeway vor ein Crew-Gericht hätte stellen können, ist so verlockend
                Mag ja sein, das heißt aber nicht, dass die Serie durch Janeway langweilig wird.
                Gut, der Hass auf Janeway überträgt sich auf die Serie.
                Und letztlich kommmt es wohl nur darauf an, dass Picard beliebter ist als Janeway.
                Alles andere ist verzeihlich.
                Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
                Ach ja der gute RDM.
                Ich lese seine Äußerungen und alles was mir noch dazu einfällt ist, richtig, ganz genau so sehe ich es auch.
                Was für ein Jammer.
                Klasse Fund ruue.
                Dein Beitrag ist schon ziemlich nichtssagend, eigentlich überflüssig, aber ich nehme mal an, dass Du VOY nicht magst und TNG ganz toll findest. Wenn dies so ist, warum ?
                Zuletzt geändert von irony; 18.02.2010, 23:22.

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                • #9
                  Ich finde die Kombination RDM + Star Trek funktionierte so gut, weil sie sich gegenseitig regulierten.

                  RDM ermöglichte Star Trek eine etwas düstere Grundstimmung, als Kontrast zur sonstigen Utopie, und Star Trek sorgte dafür, dass es RDM nicht wie bei BSG übertreiben konnte und seiner Finsternis gewisse Grenzen gesetzt wurden. Aus diesem Spannungsverhältnis heraus ergaben sich einige der besten SF Episoden der letzten zwanzig Jahre.

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von newman Beitrag anzeigen
                    Ich finde die Kombination RDM + Star Trek funktionierte so gut, weil sich gegenseitig regulierten. RDM ermöglichte Star Trek eine etwas düstere Grundstimmung als Kontrast zur sonstigen Utopie und Star Trek sorgte dafür, dass es RDM nicht wie bei BSG übertreiben konnte und seiner Finsternis gewisse Grenzen gesetzt wurden. Aus diesem Spannungsverhältnis heraus ergaben sich einige der besten SF Episoden der letzten zwanzig Jahre.
                    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass RDM hier und da schöne Episoden geliefert hat, aber ich denke trotzdem, dass RDM insgesamt für eine Richtung steht, die mir grundsätzlich nicht gefällt. Ein ähnliches Problem wie bei BSG habe ich auch bei Firefly. Für mich ist Science-Fiction eben NICHT dann am besten, wenn sie mit Science-Fiction nichts zu tun hat, wie immer gerne gesagt wird. Charaktere und Konflikte und Düsternis zählen für mich nicht mehr als eine interessante Scifi-Idee, und ich mag auch lieber Humor als Düsternis. Wenn andere das genau umgekehrt haben wollen, okay. Kein Problem. Mich ärgert nur, dass TNG von der Kritik ausgenommen wird, während man auf andere Serien kräftig draufhaut.

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                    • #11
                      Ich persönlich haue nur auf Voyager ein, weil ich mit den Charakteren nie viel anfangen konnte und man leider, wie RDM ebenfalls kritisiert, die "Moral von der Geschichte", die einst einmal für jede Episode vorgesehen war, mit Action und Sex sells (7of9) zu einem großen Teil ganz gestrichen hat. Zusätzlich kommt viel verschenktes Potential und einige unliebsame Fehler und Entwicklungen (Borg-Entmystifizierung bis hin zum lächerlichen Ende durch Super-Janeway, Superduperwaffen, Warp 10 Schwelle überschritten, obwohl nach ST Physik unmöglich...)
                      Voyager ist die einzige Serie, auf die ich auch gut verzichten könnte. Ich würde eigentlich nur Holodoc-Episoden und manche aus den ersten Staffeln vermissen.

                      Mit allen anderen Serien kann ich persönlich was anfangen, auch wenn man bei allen natürlich berechtigte Kritik anbringen kann.

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                      • #12
                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Ich persönlich haue nur auf Voyager ein, weil ich mit den Charakteren nie viel anfangen konnte und man leider, wie RDM ebenfalls kritisiert, die "Moral von der Geschichte", die einst einmal für jede Episode vorgesehen war, mit Action und Sex sells (7of9) zu einem großen Teil ganz gestrichen hat.
                        7 of 9 finde ich im großbusigen Standard-Outfit auch etwas übertrieben dargestellt, aber das berührt mich auch nicht all zu sehr. Mehr Action als bei TNG hingegen finde ich richtig gut. Die Charaktere sollte man natürlich schon irgendwie mögen können, und mir ist es mit der Zeit gelungen . Die Moral von der Geschichte, da sehe ich nicht, was etwa DS9 oder TNG generell haben, was VOY generell fehlt.
                        Zitat von newman Beitrag anzeigen
                        Zusätzlich kommen viel verschenktes Potential und einige unliebsame Fehler und Entwicklungen (Borg-Entmystifizierung bis hin zum lächerlichen Ende durch Super-Janeway, Superduperwaffen, Warp 10 Schwelle überschritten, obwohl nach ST Physik unmöglich...)
                        Gut, das sehe ich dann eher als Problem einzelner Folgen an. Die Borg fand ich aber schon in TNG nicht besonders gut gelungen, und Warp 10, na ja, da hatte TNG mal Warp 13 und auch genügend Zeitreisen, Anomalien, Inkonsistenzen, das macht mir aber eine Serie nicht kaputt.

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                        • #13
                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen

                          Ich habe ja zu jeder einzelnen Folge von VOY eine Bewertung geschrieben, so dass ich mich hier nicht in allen Einzelheiten wiederholen will. Für mich zählt der Scifi-Charakter einer Folge eben sehr stark, quasi das Abenteuer Forschung, und eben auch neue Lebensformen und neue Zivilisationen.
                          Ja, das habe ich aus deinen Beiträgen auch schon herausgelesen und das kann ich auch gut nachvollziehen. Nur passt dies mit der Prämisse von Voyager nicht zusammen. Diese besagt eben: Das Schiff ist am anderen Ende der Galaxie gestrandet; Ressourcen sind knapp; Crewmitglieder, die sich nicht besonders mögen, sind mit der Aussicht konfrontiert, ein Leben lang aufeinander zu hocken; man ist gezungen immer wieder feindliches Territorium zu durchfliegen...da sind Ränkeschmieden, Politik (Ressourcenmangement, Abkommen usw.), Leid, Schweiß und Tränen vorprogrammiert. Die Sache würde ganz anders aussehen, wäre die Voyager ein Deep Space-Forschungsschiff gewesen, das ausgeflogen wäre, den Rand des Alpha-oder Beta-Quadranten zu erkunden. Doch man hat die Ausgangslage eben bewusst anders gelegt und ist dann eingeknickt. Ich kann mir die Odyssee von Homer nicht mit einem Odysseus vorstellten, der munter Forschung betreibt und dabei nicht einen seiner Männer nach dem anderen verliert, der nicht immer wieder vom Weg abgelenkt wird und der sich nach seiner Heimkehr nicht mit viel Mühe sein altes Leben zurückerkämpfen muss.

                          In BSG gibt es nur Menschen und Zylonen, keine Aliens, selten mal ein Weltraumphänomen.
                          Ich finde es durchaus interessant, wenn sich die Menschheit mal ausnahmslos mit den eigenen Geschöpfen herumschlagen muss und nicht auf jedem zweiten Planeten auf intelligente Aliens trifft. Das ist doch das Schöne an der Scifi: Unendliche Viefalt in unendlicher Kombination. Bei Star Trek war aber seit jeher die Tatsache etabliert, dass es jede Menge Aliens gibt. Ein Voyager unter RDM-Einfluss hätte daran nichts geändert.

                          Wenn eine Serie wie BSG den Scifi-Anteil quasi minimiert und stattdessen Charakterdrama und Konflikte aufbauscht, hat das für mich nicht mehr Inhalt, sondern weniger. Star Trek hat insgesamt eine gute Balance zwischen Scifi und Drama, bei BSG stehen mir die einzelnen Charaktere zu sehr im Vordergrund, und ich interessiere mich bei Science-Fiction nun mal mehr für Ideen als für Menschen
                          Schieben wir BSG mal kurz beiseite, weil es einen völlig anderen Anatz verkörpert. Findest du, dass der SciFi-Gehalt in DS9 auch zu gering ist, oder reicht er für eine gute Balance noch?

                          Es gibt durchaus Folgen, in denen Prinzipien der Föderation gegen das Überleben der Crew stehen,
                          Da hab ich auf etwas in einem Episodenthread geschrieben. Episode 2.10 "Allianzen". Janeway stellt kategorisch und für alle Zeiten gültig fest, dass die einzigen Freunde, die man zum überleben braucht, die Prinzipien der Föderation sind.

                          Aber: Harry Kim wird im Lauf der Serie aufmüpfiger, Tom Paris etwas verantwortungsbewusster, Tuvok lernt Neelix zu ertragen, 7of9 entwickelt sich etwas von der Borgdrohne weiter weg, der Holodoc wird komplexer, während Janeway und Chakotay relativ konstant bleiben
                          Die Veränderungen sind recht marginal. Ja, Nicht-Menschen werden mit der Zeit menschlicher, aber auf die Menschen scheinen die vielen Jahre fern der Heimat keinen formenden Einfluss auszuüben.

                          Aber was ist denn mit TNG:
                          - Wo finden sich bei TNG Konflikte innerhalb der Crew angesichts einer ausweglosen Lage?
                          - Wo finden sich bei TNG ethische Dilemma, weil das Überleben der Crew und die Prinzipien der Föderation gegenander abgewogen werden müssen?
                          - Wo findet sich neben Datas Charakter so etwas wie Charakterentwicklung?
                          - Wo gibt es bei TNG einen wagemutigen Gamechanger (wie das zweite BSG Staffelende)?
                          - Wo hat man bei TNG ungeduldig auf die nächste Folge gewartet, weil einem die Handlung so mitgenommen hat, dass man unbedingt ihren Fortgang erleben möchte?
                          So eine Serie war TNG nicht. Die Enterprise zog ihre Runden in den sicheren Kreisen der Föderation, wo es ihre Aufgabe war zu forschen und diplomatische Konflikte zu lösen. Die Serie war wie TOS auf Einzelfolgen ausgelegt, was sich mit dem Konzept gut vertrug. Voyager sollte aber nicht TNG sein, es sollte etwas anderes sein.


                          Es hilft mir nichts, dass TNG nichts versprochen und dementsprechend auch nichts gehalten hat
                          Naja, es ist ein Neuaufguss von TOS mit einem größerem Schiff, einem Androiden für den Vulkanier und einem glatzköpfigen Intellektuellen für den vollhaarigen Womanizer. Man begann recht schwach, hat sich mit der Zeit aber gesteigtert (was auch, aber sich nicht ausschließlich an RDM lag). Die Prämisse des Diplomatie und Forschungsschiff (das aber wenn es hart auf hart kommt auch schon einmal die Zähne zeigen musste) wurde erfüllt. Manchmal kam dabei Blödsinn heraus (Crewmitglieder mutieren zu Monstern), manchmal aber auch enorm interessante Folgen (Zeitparadoxa, in Metaphern sprechende Aliens, Erstkontakte etc.) Am Ende wurde TNG die einzige Star Trek-Serie, die es in den Mainstream schaffte- nicht unverdient, auch wenn es inzwischen aufregendere Fernsehformate gibt.

                          Ich sehe, dass die Kritik an VOY im Grunde Metakritik an der Serie an sich ist und dass bzgl. TNG mit zweierlei Maß gemessen wird, und eben bei vielen TNG-Fans der Blick nostalgisch verklärt wird und Saint Patrick Stewart mit seinem Glanz vieles überstrahlt. Umso interessanter wird es sein, wenn Leute, die TNG gar nicht kennen, sich VOY anschauen und die Folgen bewerten.
                          Ja, das will ich gar nicht von der Hand weisen. Sicherlich wird bei TNG (ähnlich wie bei TOS) einiges verklärt. Ich habe bei meinen Bewertungen der ersten TNG-Staffeln auch gemerkt, dass da viel Dünnpfiff dabei war. Bei der Bewertung von Einzelfolgen liegt Voyager womöglich gar nicht so weit zurück. Wenn die Liebe zu Voyager sich im Vergleich zu TNG bei mir in Grenzen hält, sind die Hauptgründe dafür die Charaktere (der heilige Stewart und der heilige Spiner), die zwar mit zwei Ausnahmen nicht herausragend waren, ihren Part jedoch solide spielten und, wie bereits erwähnt, die Erfüllung der Prämisse.

                          Dabei kann ich es auch akzeptieren, wenn jemand VOY nicht mag, aber das wann dann letztlich an den einzelnen Episoden kritisiert wird, wie zu viel Technobabble, fehlende Charakterentwicklung, Logiklöcher, usw. das trifft genauso auch auf TNG zu, und ich verstehe es von daher nicht, warum TNG besser sein soll als VOY.
                          Diese Kritik richtet RDM ja nicht an Voyager alleine. Vor kurzem gab es da dieses Interview, wo er BSG-Anhängern klarmachte, wie ein typisches TNG-Skript ausgesehen hat. "Mr. LaForge do the 'tech' thing." "I can 'tech' the 'tech' but it will take 'tech' to do it in time." " 'Tech' the 'Tech' "... Oder so ähnlich.

                          Gut, der Hass auf Janeway überträgt sich auf die Serie.
                          Adama wurde auch von Teilen seiner Crew abgesäbelt, ohne dass man das aus Hass auf den Charakter getan hätte. Es geht wohl eher darum, dass Handlungen Konsequenzen haben. Wenn man seinen Captain umstrittene Entscheidungen treffen lässt, ist das völlig ok, aber man kann dann nicht so tun, als bliebe nachher alles beim Alten, nicht wenn die Crew aus normalen Menschen zusammengesetzt ist.

                          Und letztlich kommmt es wohl nur darauf an, dass Picard beliebter ist als Janeway
                          Man kann einen Arschloch-Maincharakter haben (nehmen wir House), doch man muss dann auch konsequent damit sein. Eine nette Schiffsmama ab und zu über die Schwelle zur geistigen Gesundheit gleiten zu lassen um dies bis zur nächsten Folge wieder vergessen zu haben, ist nicht konsequent.
                          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                          • #14
                            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                            Ich kann mir auch gut vorstellen, dass RDM hier und da schöne Episoden geliefert hat, aber ich denke trotzdem, dass RDM insgesamt für eine Richtung steht, die mir grundsätzlich nicht gefällt. Ein ähnliches Problem wie bei BSG habe ich auch bei Firefly. Für mich ist Science-Fiction eben NICHT dann am besten, wenn sie mit Science-Fiction nichts zu tun hat, wie immer gerne gesagt wird. Charaktere und Konflikte und Düsternis zählen für mich nicht mehr als eine interessante Scifi-Idee, und ich mag auch lieber Humor als Düsternis. Wenn andere das genau umgekehrt haben wollen, okay. Kein Problem. Mich ärgert nur, dass TNG von der Kritik ausgenommen wird, während man auf andere Serien kräftig draufhaut.
                            Allein dieser Kommentar disqualifiziert dich für weitere Bemerkungen zu Ronald D. Moore. Anstatt auf meine Auflistung oben einzugehen (kannst du nicht weil du ansonsten deine Fehleinschätzung und Überheblichkeit zugeben müsstest) erzählst du hier sowas. Nur mal um was klarzustellen:
                            Du brauchst dir es nicht vorzustellen und es ist auch völlig irrelevant ob du das glaubst oder nicht denn es ist FAKT dass RDM einige der besten Star Trek Episoden geschrieben oder mitgeschrieben hat. Siehe Liste oben.
                            Über Yesterday´s Enterprise, Sins of the father, All good things, Relics oder Trials and Tribble Actions gibt es NICHTS zu diskutieren, das sind Meisterstücke.

                            Ferner sind deine persönlichen Vorlieben dafür Verantwortlich dass du Voyager hier so hochleben lässt und immer wieder TNG und Patrick Stewart abwertest, was wiederrum ein völliges Unverständnis über modernes Star Trek zeigt (nicht bös gemeint ). DENN ohne TNG und Patrick Stewart und die restl Next Gen Crew hätte es kein DS9 und auch nicht dein geliebtes Voyager gegeben. Aber da Voyager dem Star Trek Kosmos nichts gegeben hat, wie RDM so schön ausformuliert hat, hätte man sich die 7 Staffeln auch sparen können. TNG hat dagegen Star Trek auf eine andere, tiefere Stufe gehoben auch wenn die Serie viele Lückenfüller hatte, sie war PIONIERARBEIT. Deshalb wird sie von der Kritik ausgenommen. Als Voyager kam, gab es bereits 7 Staffeln TNG. Keiner brauchte ein TNG II für Arme, aber das genau ist leider leider Voyager.

                            Insofern, wenn du Voyager aus den von dir genannten Gründen TNG vorziehst:
                            Ich kanns zwar nicht nachvollziehen aber respektiere das natürlich, unterschiedliche Leute unterschiedliche Geschmäcker.
                            Aber versuch nicht alle sachlichen und handfesten Argumente die von einer Mehrheit der Fans und sogar von langjährigen Autoren wie RDM oder Ira Steven Behr hervorgebracht werden, pauschal abzuwerten oder zu banalisieren. Das ist lächerlich.
                            MFG

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                            • #15
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Bei DS9 Highlights u.a.:
                              Um auf deine Liste einzugehen, habe ich mal die Anzahl Sterne hintendran geschrieben, die ich vergeben habe
                              (1-6 Sterne, je mehr desto besser):

                              The Search 5
                              Defiant 5
                              The die is cast 5
                              Our man Bashir 6
                              Paradise lost 4
                              Sons of Mogh 4
                              For the cause 4
                              Trials and tribble actions 6
                              Soldiers of the empire 4
                              Rocks and Shoals 4
                              Valiant 5
                              Take me out to the holosuite 5
                              Inter arma enim silent leges 4
                              Taking into the wind 5
                              The Dogs of War 4

                              All diese Folgen habe ich in den DS9-Episodenthreads bereits ausführlich bewertet, wobei ich DS9 sogar im Schnitt bessere Noten gegeben habe als VOY. Bei den Star Trek Serien steht VOY bei mir an vierter Stelle, TNG an letzter.

                              Trotzdem denke ich, dass RDM allgemein für etwas steht, das ich nicht mag, und ich finde seine Kritik an VOY nicht berechtigt.

                              newman hat es schön formuliert:
                              Ich finde die Kombination RDM + Star Trek funktionierte so gut, weil sie sich gegenseitig regulierten.

                              RDM ermöglichte Star Trek eine etwas düstere Grundstimmung, als Kontrast zur sonstigen Utopie, und Star Trek sorgte dafür, dass es RDM nicht wie bei BSG übertreiben konnte und seiner Finsternis gewisse Grenzen gesetzt wurden. Aus diesem Spannungsverhältnis heraus ergaben sich einige der besten SF Episoden der letzten zwanzig Jahre.
                              Im Grunde kann ich mich dem voll und ganz anschließen und trotzdem RDMs Kritik an VOY zurückweisen.



                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Allein dieser Kommentar disqualifiziert dich für weitere Bemerkungen zu Ronald D. Moore. Anstatt auf meine Auflistung oben einzugehen (kannst du nicht weil du ansonsten deine Fehleinschätzung und Überheblichkeit zugeben müsstest) erzählst du hier sowas.
                              Schau einfach ins Episodenforum, da habe ich zu allen DS9- und vielen TNG-Folgen detailliert meine Bewertung geschrieben. Und ich schreibe zu RDM meine Meinung hier so oft ich will.
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Du brauchst dir es nicht vorzustellen und es ist auch völlig irrelevant ob du das glaubst oder nicht denn es ist FAKT dass RDM einige der besten Star Trek Episoden geschrieben oder mitgeschrieben hat. Siehe Liste oben.
                              Über Yesterday´s Enterprise, Sins of the father, All good things, Relics oder Trials and Tribble Actions gibt es NICHTS zu diskutieren, das sind Meisterstücke.
                              Nichts zu diskutieren ? Was bist Du hier, der Star Trek Zensor ? Willst Du das Internet zensieren ? Meinungsfreiheit verbieten ?
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Ferner sind deine persönlichen Vorlieben dafür Verantwortlich dass du Voyager hier so hochleben lässt und immer wieder TNG und Patrick Stewart abwertest, was wiederrum ein völliges Unverständnis über modernes Star Trek zeigt (nicht bös gemeint ).
                              Wenn TNG so toll war, warum hat man dann nicht vierzehn Staffeln TNG und sieben statt nur vier TNG-Kinofilme gemacht ?
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              DENN ohne TNG und Patrick Stewart und die restl Next Gen Crew hätte es kein DS9 und auch nicht dein geliebtes Voyager gegeben.
                              Mir kommen die Tränen der Rührung.
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Aber da Voyager dem Star Trek Kosmos nichts gegeben hat, wie RDM so schön ausformuliert hat, hätte man sich die 7 Staffeln auch sparen können.
                              Ich finde, dass VOY Star Trek sehr viel gegeben hat. Z.B. die ganzen Völker des Deltaquadranten, den Holodoc, eine Frau als Captain, Tuvok, die Prometheus und einiges mehr.
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              TNG hat dagegen Star Trek auf eine andere, tiefere Stufe gehoben auch wenn die Serie viele Lückenfüller hatte, sie war PIONIERARBEIT. Deshalb wird sie von der Kritik ausgenommen.
                              Es ist mir völlig egal, ob TNG Pionierarbeit geleistet hat oder nicht. Ich finde die Serie im Durchschnitt langweilig und nehme sie NICHT von der Kritik aus. Im Gegenteil, ich werde sie von nun an noch viel mehr kritisieren.
                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Als Voyager kam, gab es bereits 7 Staffeln TNG. Keiner brauchte ein TNG II für Arme, aber das genau ist leider leider Voyager.
                              Diese Bemerkung könnte man auch als Beleidigung von VOY-Fans auffassen.

                              Zitat von ruue Beitrag anzeigen
                              Aber versuch nicht alle sachlichen und handfesten Argumente die von einer Mehrheit der Fans und sogar von langjährigen Autoren wie RDM oder Ira Steven Behr hervorgebracht werden, pauschal abzuwerten oder zu banalisieren. Das ist lächerlich.
                              Das ist aber genau Deine Masche bzgl. VOY, die mich überhaupt erst herausgefordert hat. Deine pauschale Abwertung von VOY und Dein Nichteingehen auf sachliche, handfeste Argumente. Im Gegensatz zu Dir habe ich auch detailliert Bewertungen zu mehreren Hundert Star Trek Folgen im Forum geschrieben.

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