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Warum wurde Kes abserviert

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  • Warum wurde Kes abserviert

    Hallo,

    warum wurde eigentlich der Charakter von Kes abgesägt? Der Charakter wurde von Anfang an, kaum in den Vordergrund gezogen. Es gibt nur sehr wenige Folgen, in denen ihr Charakter eine tragende Rolle gehabt hätte bzw. näher beleuchtet worden wäre. Anscheinend wussten die Autoren nichts mit der Vorlage anzufangen. So ist Kes blass und eindimensional geblieben. Habt ihr weitere Informationen?

  • #2
    Im wesentlichen hast du die Gründe schon genannt.
    Sie wussten, salopp gesagt, mit dem Charakter nichts mehr anzufangen!
    Aber in "Voller Wut" hat sie ja noch mal einen knalligen Auftritt!^^
    Ich frag mich gerade ob Jennifer Lien auch so durch die Korridore der Paramount Studios gelaufen ist wie auf der Voyager am Anfang der Folge!

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    • #3
      Ein weiterer Grund war natürlich das man bessere Quoten wollte. Und wie geht da? Natürlich, Sex sells. Und dann wurde Seven "geboren" u. in ein ein extrem hautenges Korsette gesteckt. den Rest kenn wir ja.
      Die Zeit ist das Feuer in dem wir verbrennen.

      Ich war Teil der Lösung - und mein größtes Problem.

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      • #4
        Zitat von San Spade Beitrag anzeigen
        ... warum wurde eigentlich der Charakter von Kes abgesägt?
        Nun ja, als die Produzenten sich überlegten, den Charakter der Seven of Nine einzuführen, musste ausreichend Budget für Jeri Ryan erübrigt werden. Also entschloss man sich, einen der Verträge mit den Schauspielern nicht zu verlängern. Zunächst fiel die Wahl auf Garrett Wang (Harry Kim), doch als dieser vom People Magazine zu einem der 50 attraktivsten Menschen der Welt gekürt wurde, erwischte es Jen Lien. Den genauen Grund erfuhr auch sie selbst wohl niemals.

        Meiner Meinung nach hatte ihr Charakter weitaus mehr Potential als der des Harry Kim es jemals haben würde. Die Produzenten bewiesen mit diesem Vorgehen nur, wie sehr sie das Gespür für interessantes Storytelling verloren hatten, denn Harry Kim blieb auch in den verbleibenden Staffeln so farblos, wie er es von Anfang an war. Ich meine, nach sieben Jahren gestrandet in einem fernen Winkel der Galaxie – ohne Hoffnung auf baldige Heimkehr – ist der Mann in Endgame quasi nicht zu unterscheiden von dem in Caretaker. Arm.

        Zitat von San Spade Beitrag anzeigen
        Der Charakter wurde von Anfang an, kaum in den Vordergrund gezogen. Es gibt nur sehr wenige Folgen, in denen ihr Charakter eine tragende Rolle gehabt hätte bzw. näher beleuchtet worden wäre.
        Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Wenn man sich die Mühe macht, mal einen Blick auf die Verteilung der Episoden während der ersten drei Staffeln zu schauen, stellt man fest, dass Kes nicht weniger Episoden gewidmet sind, als den anderen Hauptcharakteren. Mit sechs Folgen, die sie als Hauptprotagonisten aufweisen (Elogium, Cold Fire, Warlord, Darkling, Before And After, The Gift) ist sie gleichauf mit quasi allen anderen Charakteren: B'Elanna Torres (Parallax, Faces, Prototype, Dreadnought, Remember, Blood Fever), Neelix (Phage, Jetrel, Parturition, Investigations, Fair Trade, Rise), Tuvok (Learning Curve, Meld, Innocence, Flashback, Alter Ego, Rise) und Harry Kim (Emanations, Non Sequitur, The Thaw, The Chute, Alter Ego, Favorite Son). Jeweils nur fünf Episoden befassen sich mit dem Doktor (Heroes And Demons, Projections, The Swarm, Darkling, Real Life), Tom Paris (Time And Again, Ex Post Facto, Partuirition, Threshold, The Chute) und Chakotay (Initiations, Tattoo, Maneuvers, Resolutions, Unity).

        Es entspricht also nicht der Wahrheit, dass Kes' Charakter kaum in den Vordergrund gezogen wurde und/oder es nur wenige Episoden gäbe, in der ihr Charakter eine tragende Rolle spielt.

        Zitat von Xindi1985 Beitrag anzeigen
        Aber in "Voller Wut" hat sie ja noch mal einen knalligen Auftritt!^^
        Einen "knalligen Auftritt"? Es fällt mir schwer, mich an eine Episode irgendeiner Serie zu erinnern, die einen ihrer eigenen Charaktere so sehr zerstört hat.

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        • #5
          Zitat von Xon Beitrag anzeigen
          Nun ja, als die Produzenten sich überlegten, den Charakter der Seven of Nine einzuführen, musste ausreichend Budget für Jeri Ryan erübrigt werden. Also entschloss man sich, einen der Verträge mit den Schauspielern nicht zu verlängern. Zunächst fiel die Wahl auf Garrett Wang (Harry Kim), doch als dieser vom People Magazine zu einem der 50 attraktivsten Menschen der Welt gekürt wurde, erwischte es Jen Lien. Den genauen Grund erfuhr auch sie selbst wohl niemals.

          Meiner Meinung nach hatte ihr Charakter weitaus mehr Potential als der des Harry Kim es jemals haben würde. Die Produzenten bewiesen mit diesem Vorgehen nur, wie sehr sie das Gespür für interessantes Storytelling verloren hatten, denn Harry Kim blieb auch in den verbleibenden Staffeln so farblos, wie er es von Anfang an war. Ich meine, nach sieben Jahren gestrandet in einem fernen Winkel der Galaxie – ohne Hoffnung auf baldige Heimkehr – ist der Mann in Endgame quasi nicht zu unterscheiden von dem in Caretaker. Arm.


          Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Wenn man sich die Mühe macht, mal einen Blick auf die Verteilung der Episoden während der ersten drei Staffeln zu schauen, stellt man fest, dass Kes nicht weniger Episoden gewidmet sind, als den anderen Hauptcharakteren. Mit sechs Folgen, die sie als Hauptprotagonisten aufweisen (Elogium, Cold Fire, Warlord, Darkling, Before And After, The Gift) ist sie gleichauf mit quasi allen anderen Charakteren: B'Elanna Torres (Parallax, Faces, Prototype, Dreadnought, Remember, Blood Fever), Neelix (Phage, Jetrel, Parturition, Investigations, Fair Trade, Rise), Tuvok (Learning Curve, Meld, Innocence, Flashback, Alter Ego, Rise) und Harry Kim (Emanations, Non Sequitur, The Thaw, The Chute, Alter Ego, Favorite Son). Jeweils nur fünf Episoden befassen sich mit dem Doktor (Heroes And Demons, Projections, The Swarm, Darkling, Real Life), Tom Paris (Time And Again, Ex Post Facto, Partuirition, Threshold, The Chute) und Chakotay (Initiations, Tattoo, Maneuvers, Resolutions, Unity).

          Es entspricht also nicht der Wahrheit, dass Kes' Charakter kaum in den Vordergrund gezogen wurde und/oder es nur wenige Episoden gäbe, in der ihr Charakter eine tragende Rolle spielt.


          Einen "knalligen Auftritt"? Es fällt mir schwer, mich an eine Episode irgendeiner Serie zu erinnern, die einen ihrer eigenen Charaktere so sehr zerstört hat.
          Stimme mit dir überein, dass Harry der farbloseste Charakter an Bord der Voyager ist.
          Bezüglich der Verteilung der Folgen, kann ich nur anmerken, dass ich dies nicht so wahrgenommen habe. So lernt man dazu.

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          • #6
            Ich fand Jennifer Lien sehr hübsch und den Kes-Charakter sehr interessant (mentale Fähigkeiten, nur 7 Jahre leben, dunkle Triebe in sich - daraus hätte man WEIT mehr als aus Sex-Bombe Seven machen können). Von dem her, war ich traurig, als man Kes abgesägt hat. Und "Voller Wut" war sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Diese "Dunkelheit" schlummerte zwar schon zuvor in Kes (siehe "Suspiria", "Der Kriegsherr" oder "Die Gabe"), allerdings hätte ich gerne die Entwicklung dazu gesehen.

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            • #7
              Ich würde sagen, dass man Kes gerade dann aus der Serie rausgeschrieben hatte, als sie begann interessant zu werden. Nach den Staffeln 1 und 2 hätte ich sie sicher gar nicht vermisst. Aber durch Staffel 3 und der deutlich erwachseneren und dadurch ernsteren Darstellung von Kes war's schon schade. "Voller Wut" fand ich dann eigentlich auch ziemlich gut, aber wäre als etwas größere, epischere Handlung noch interessanter geworden, hätte vielleicht sogar in stark erweiterter Form guten Stoff für ein Serienfinale abgeliefert.

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              • #8
                Ich kann nur sagen, egal wann und wo ich Kes gesehen habe wollte ich abschalten. Einfach nur nervig. Seven of Nine hätte ich auch nicht gebraucht. Sie hatte ein paar nette Folgen, wurde aber viel zu sehr in den Vordergrund gedrängt.

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                • #9
                  Ich fand Kes auch interessant, jedenfalls war ihr Charakter facettenreicher als der von Seven (Entwicklung von Borg zum Individuum), und Kes wurde bei weitem nicht so in den Vordergrund gedrängt wie Seven, da wirkte der Charakter noch weit nicht so verbraucht.
                  Was mich an Kes störte, war die extrem kurze Lebensdauer. Hätte man sie bis zum Serienende an Bord behalten, wäre sie wohl schon kurz vorm Sterben und die letzten ca. 2 Jahre hätte man Jennifer Lien wohl die Maske einer alten Frau verpassen müssen. Durchaus interessant fand ich ihre mentalen Fähigkeiten und vor allem die in ihr schlummernde dunkle Seite. Das hätte noch Potential gehabt.
                  Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
                  die Internationale erkämpft das Menschenrecht


                  das geht aber auch so

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                  • #10
                    Der Charakter hatte sicherlich Potential, der von Harry Kim (der anscheinend sonst geflogen wäre) aber auch und vergeigt hat man beide.

                    Kes hatte allein dadurch, dass sie anders war Potential, eben das kurze Leben und die sich später manifestierenden Fähigkeiten. Leider fand ich den Charakter aber ziemlich lange recht langweilig und außerdem hatte sie eindeutig zu viele Szenen mit Neelix und der hat nur gervt.

                    Bei Harry ist es daran gescheitert, dass man es nicht auf die Reihe gebracht hat seine Freundschaft zu Tom Paris vernünftig umzusetzen. In DS9 gab es durchaus einige sehr gute Szenen mit Bashir und O'Brien, wie sie im Quarks Dart spielen, auf dem Holodeck antike Schlachten nachspielen oder sich einfach nur besaufen. Leider hat man das qulitativ nicht ansatzweise erreicht.
                    I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

                    - George Lucas

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                    • #11
                      Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                      Was mich an Kes störte, war die extrem kurze Lebensdauer. Hätte man sie bis zum Serienende an Bord behalten, wäre sie wohl schon kurz vorm Sterben und die letzten ca. 2 Jahre hätte man Jennifer Lien wohl die Maske einer alten Frau verpassen müssen.
                      Gerade das hätte ich interessant gefunden. Hier schlief unglaubliches Potential, das ganze Leben an Bord, zu altern, während ihre Freunde / Familie sich nicht verändert. Daraus hätte man sehr viel machen können.

                      Irgendwie war Kes der Charakter mit dem meisten Potential (Altern, tel. Kräfte, dunkle Seite) auf der Voyager. Wirklich eine Schande, dass die Autoren dies nicht zu nutzen wussten und sie nach bereits 3 Staffeln rausschrieben.

                      Kes wäre schön als Schlüssel zur Heimreise gewesen. Dass sie mit ihrem Tod ihr ganzes Potential entfaltet, sich in Energie verwandelt und das Schiff nach Hause bringt. Hätte ein weitaus schönerer und emotionalerer Schluss als das Tschingboom-"Endgame" werden können.

                      Auch fand ich Lien in den ersten Staffeln hübscher als Rayn (ok, mittlerweile natürlich nicht mehr ).

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                      • #12
                        Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                        Gerade das hätte ich interessant gefunden. Hier schlief unglaubliches Potential, das ganze Leben an Bord, zu altern, während ihre Freunde / Familie sich nicht verändert. Daraus hätte man sehr viel machen können.
                        Sicher, da hätte man viel draus machen können, wie aus jedem anderen Charakter an Bord der Voyager auch. Nur hat man in den ersten drei Staffeln eben aus Kes nichts gemacht. Sie war für die meisten Geschichten vollkommen überflüssig, und deshalb machte es auch Sinn, sie zu ersetzen.

                        Ihr telekinetische Kräfte zu geben, wäre produktionstechnisch vermutlich auf Dauer recht teuer gekommen. Und sie als Telepathin aufzubauen hätte sie wie eine Kopie von Troi wirken lassen.

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                        • #13
                          Zitat von San Spade Beitrag anzeigen
                          Bezüglich der Verteilung der Folgen, kann ich nur anmerken, dass ich dies nicht so wahrgenommen habe. So lernt man dazu.
                          Mich hat bei meiner Recherche eher die geringe Anzahl der Episoden, die sich auf den Doktor als Hauptprotagonisten beziehen, überrascht. Rein subjektiv war es immer mein Empfinden, dass gerade er übermäßig oft im Mittelpunkt einer Folge stand. Schon interessant, wie sehr die Wahrnehmung von der Realität abweichen kann ...

                          Zitat von MFB Beitrag anzeigen
                          "Voller Wut" fand ich dann eigentlich auch ziemlich gut, aber wäre als etwas größere, epischere Handlung noch interessanter geworden, hätte vielleicht sogar in stark erweiterter Form guten Stoff für ein Serienfinale abgeliefert.
                          Also ich weiß nicht. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber ich kann wirklich nur schwer nachvollziehen, wie jemand, der dem Charakter der Kes jemals auch nur etwas Zuneigung entgegenbrachte, dem was in Fury mit ihr gemacht wird etwas abgewinnen kann. Die Person, die wir da in Fury sehen hat nichts mehr gemein mit der gutherzigen, aufgeweckten, intelligenten und gerechten Kes, die einst zu den Hauptcharakteren gehörte.

                          Auf einer oberflächlichen Ebene würde ich zustimmen, dass die Episode interessante Produktionsmerkmale aufwies; die Einstellung als Kes durch den Korridor läuft und nur Verwüstung zurücklässt ist zugegebenermaßen ziemlich beeindruckend. Aber ansonsten kann ich nicht begreifen, wie irgendjemand im Autorenstab von Voyager eine solche Folge für unterhaltsam gehalten haben kann. Insofern kann ich persönlich der Idee, dass man gar das Serienfinale (oder auch ein Staffelfinale) aus der Episode hätte machen können, nichts abgewinnen.

                          Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
                          Was mich an Kes störte, war die extrem kurze Lebensdauer. Hätte man sie bis zum Serienende an Bord behalten, wäre sie wohl schon kurz vorm Sterben und die letzten ca. 2 Jahre hätte man Jennifer Lien wohl die Maske einer alten Frau verpassen müssen.
                          Nicht unbedingt. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat man in der Serie doch immer wieder darauf hingewiesen, dass Ocampa, die ihre Heimatwelt verlassen, eine höhere Lebenserwartung haben. Ich denke, das war eine Hintertür, die sich die Autoren offen gelassen haben, um Jennifer Lien eben nicht – wie du es schilderst – in der letzten Staffel hinter Makeup verstecken zu müssen.

                          Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
                          Der Charakter hatte sicherlich Potential, der von Harry Kim (der anscheinend sonst geflogen wäre) aber auch und vergeigt hat man beide.
                          Der Charakter des Harry Kim hatte insofern Potential, als dass man im Verlauf der Serie in ihm eine Wandlung vom unerfahrenen Frischling zum reiferen Offizier hätte zeigen können. Auch seine Beziehung zu Janeway, die quasi eine Ersatzmutter darstellte, war ausbaufähig. Doch wie du schon sagst, machte man daraus in sieben Jahren leider gar nichts.

                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Sicher, da hätte man viel draus machen können, wie aus jedem anderen Charakter an Bord der Voyager auch. Nur hat man in den ersten drei Staffeln eben aus Kes nichts gemacht. Sie war für die meisten Geschichten vollkommen überflüssig, und deshalb machte es auch Sinn, sie zu ersetzen.
                          Eine seltsame Äußerung, wenn man bedenkt, dass – wie im Thread bereits festgestellt – auch aus anderen Charakteren nichts gemacht wurde, diese dann aber doch blieben. Inwiefern hat es also Sinn gemacht, Jennifer Lien zu kündigen, aber Garrett Wang zu behalten?

                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Und sie als Telepathin aufzubauen hätte sie wie eine Kopie von Troi wirken lassen.
                          Mit dem Unterschied, dass Troi lediglich Empathin war ...

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                          • #14
                            Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                            Eine seltsame Äußerung, wenn man bedenkt, dass – wie im Thread bereits festgestellt – auch aus anderen Charakteren nichts gemacht wurde, diese dann aber doch blieben. Inwiefern hat es also Sinn gemacht, Jennifer Lien zu kündigen, aber Garrett Wang zu behalten?
                            Ich mag Garrett Wang als Harry Kim durchaus sehr, und ich finde ich auch, dass er sich etwas entwickelt hat, auch wenn das für mich nicht Sinn dieser Serie war, ein Maximum an Charakterentwicklung zu zeigen. Wer das unbedingt haben will, und VOY noch nicht kennt, soll sich VOY besser gar nicht erst anschauen und lieber BSG oder SGU schauen.

                            Im Gegensatz zu Kes war aber Harry als Sternenflotten-Brückenoffizier nicht ganz so entbehrlich. Irgendjemand muss ja auf der Brücke Dienst tun. Die Serie hätte es aber sicher auch verkraftet, wenn man noch ein, zwei weitere Stamm-Charaktere rausgeschmissen hätte.

                            Dass Kes auf der Krankenstation war, war auch Blödsinn. Da hätte man bezeiten ein paar Crewmitglieder in blauer Uniform abkommandieren können, z.B. einige Biologen, die zur Not als Hilfsmediziner einspringen können. Tom Paris war dann als Krankenschwester aber noch größerer Blödsinn.
                            Zitat von Xon Beitrag anzeigen
                            Mit dem Unterschied, dass Troi lediglich Empathin war ...
                            Ja, aber damit eine Folge spannend wird, hätte Kes wohl nicht immer alle Gedanken lesen können, d.h. nicht bei allen Spezies. Troi als Volltelepathin hätte wahrscheinlich in vielen Folgen die Spannung ruiniert. Wobei man sowieso fragen muss, wie schwachsinnig es ist, dass auf dem Flaggschiff keine Volltelepathin Dienst tut. Wozu eine Halbbetazoidin da dumm rumstehen lassen, wenn man auch Volltelepathen haben kann ? Es gibt doch Millionen Betazoiden, die alle in der Föderation sind.

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                            • #15
                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Im Gegensatz zu Kes war aber Harry als Sternenflotten-Brückenoffizier nicht ganz so entbehrlich. Irgendjemand muss ja auf der Brücke Dienst tun. Die Serie hätte es aber sicher auch verkraftet, wenn man noch ein, zwei weitere Stamm-Charaktere rausgeschmissen hätte.
                              In der Logik des fiktiven Serien-Universums mag Harry als Brückenoffizier ja durchaus wichtig gewesen sein. In der realen Welt jedoch ist meiner Meinung nach eindeutig, dass seine Zeilen ohne große Probleme auch an Tuvok, Paris, Torres, Seven oder Chakotay hätten weitergegeben werden können (was nach Seven of Nines Zustoßen auch mehr als oft geschah). Insofern ist Harry tatsächlich ein Charakter, der überflüssiger nicht sein könnte.

                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Dass Kes auf der Krankenstation war, war auch Blödsinn. Da hätte man bezeiten ein paar Crewmitglieder in blauer Uniform abkommandieren können, z.B. einige Biologen, die zur Not als Hilfsmediziner einspringen können. Tom Paris war dann als Krankenschwester aber noch größerer Blödsinn.
                              In der Hinsicht kann ich nur vollkommen zustimmen.

                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Wobei man sowieso fragen muss, wie schwachsinnig es ist, dass auf dem Flaggschiff keine Volltelepathin Dienst tut. Wozu eine Halbbetazoidin da dumm rumstehen lassen, wenn man auch Volltelepathen haben kann ? Es gibt doch Millionen Betazoiden, die alle in der Föderation sind.
                              Ich glaube, du Missdeutest Trois Position auf der Enterprise: Sie ist keineswegs die "Schiffsbetazoidin", sondern übernimmt die Rolle der Bordpsychologin und Beraterin des Captains. Dass sie Betazoidin ist, ist eigentlich nur Zufall. Darüber hinaus widerspricht es in gewisser Hinsicht dem friedlichen Gedanken der Sternenflotte, jedem Schiff aus taktischen Gründen einen Telepathen zuzuweisen.

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