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Kazon-Präsenz über zwei Jahre

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  • Kazon-Präsenz über zwei Jahre

    Ich erstelle einmal diesen Thread, da ich noch nichts darüber im Forum gefunden habe. Ich stelle mir nämlich eine Frage:
    Wie ist es möglich, dass die Voyager über zwei Jahre lang auf die Kazon trifft?

    Sollte sie herkömmlich verfolgt werden, hätten die Kazon ja auch eine sehr lange Heimreise, und ihre Infrastruktur wäre auch nicht wirklich in Reichweite. Oder benützen sie Abkürzungen, die die Voyager nicht kennt? Auch möglich wäre es, dass die Voyager Schlangenlinien fliegt!

    Was meint ihr dazu?

  • #2
    Der Kazon-Strang erzeugt ziemliche Kontinuitätsböcke. Einzig mittels Wurmlöchern von denen die Voyager nichts weiß und, dass diese aufgrund ihrer ständigen Forschungsmissionen aufgehalten wird, kann man sich schönreden, dass Cullar und Seskar bis Anfang Staffel 3 präsent sind. Die Rasse selbst dürfte aufgrund ihrer Verstreutheit als entflohene Traib-Sklaven weniger ein Problem darstellen.

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    • #3
      Dass die Voyager in den ersten zwei Jahren immer wieder auf Kazon stößt, ist nicht so erstaunlich, da es sehr viele Kazon-Sekten gibt. Das einzig seltsame ist eigentlich nur, dass die Voyager speziell auf die Kazon Nistem trifft.

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      • #4
        Hm, der Umstand, dass man den Kazon – und speziell Culluh – im Verlauf der ersten beiden Staffeln immer wieder begegnet, hat mich persönlich nie verwundert. Erstens deshalb, weil Culluh (und Seska) die Voyager schließlich ganz offensichtlich verfolgt haben. Zweitens machte es auf mich nie den Eindruck, als würde die Voyager eine gerade Linie Richtung Alpha-Quadrant fliegen; schließlich stoppte man immer wieder, um Planeten oder Weltraumphänomene zu untersuchen. Und drittens geht diese Verwunderung von der Prämisse aus, dass die ersten beiden Staffeln der Serie Voyager gleichbedeutend mit den ersten beiden Jahren der Reise des Schiffes Voyager sind. Das muss ja nicht zwangsläufig so sein. Viel wahrscheinlicher finde ich, dass die erste Staffel die ersten Wochen bzw. Monate der Reise darstellen.

        Viel fragwürdiger fand ich, dass man sich seitens der Autoren so lange dafür entschieden hat, die Kazon immer wieder einzusetzen. Schließlich stellten sie eine der uninteressantesten, eindimensionalsten, lächerlichsten sowie harmlosesten Gegenspieler des Franchises dar.

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        • #5
          Jup speziell die Nistrim mit Culluh und Seska meinte ich. Die sollten dann doch schon ziemlich weit von ihrer Kazon-Sekte entfernt sein. Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn man sich mit einem Fed-Schiff zwei Jahre lang, mehr oder weniger gerade vom Föderationsraum wegbewegt. Dann hätte man eigentlich ein ganz schönes Stück Distanz zur Heimat zurückgelegt.
          Aber ein paar Erklärungen zum "Schönreden" habt ihr ja schon geliefert, vielen Dank für die bisherigen Antworten!

          Was ich mir ja noch vorstellen könnte wäre das, dass die Kazon-Nistrim noch andere Alliierte (außer eventuell anderen Kazon-Sekten), Mitglieder oder von ihnen unterworfene Völker nutzen, um der Voyager folgen zu können und so nicht unter auftretenden infrastrukturellen Schwierigkeiten leiden müssen.
          Das würde die Reisegeschwindigkeit der Kazon relativ zur Voyager gesehen erhöhen.
          Zuletzt geändert von the great lord ba'al; 10.09.2011, 19:36.

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          • #6
            Ich muss das Topic nochmal ausgraben, da ich gerade 02x14 schaue. Die Voyager plant eine Allianz mit den Kazon, ein Waffenbündnis. Die Voyager will sich verpflichten, Stützpunkte und Schiffe der jeweiligen Sekte zu schützen.
            Wie soll das gehen, wenn die Voyager eigentlich nur in eine Richtung fliegt?
            Außerdem sollte eine Sekte doch einen bestimmten Bereich kontrollieren und nicht in einem riesigen Raum überall hier und da Stützpunkte haben?!

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            • #7
              Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
              Wie soll das gehen, wenn die Voyager eigentlich nur in eine Richtung fliegt?
              Außerdem sollte eine Sekte doch einen bestimmten Bereich kontrollieren und nicht in einem riesigen Raum überall hier und da Stützpunkte haben?!
              Das geht eigentlich gar nicht, es sei denn, das Kazon-Gebiet hat die Form eines sehr langen, dünnen Schlauches, in dem sich die Voyager bewegt. Aber irgendwelchen Kazon kann man auch erst einmal alles Mögliche erzählen, um etwas zu erreichen. Die Kazon können ja nicht wissen, dass es die Voyager-Crew ernst meint damit, 70 Jahre lang nach Hause zu fliegen. Vielleicht ist dieses Bündnis aber auch nur für eine kurze Zeit geplant.

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              • #8
                Zitat von irony Beitrag anzeigen
                Vielleicht ist dieses Bündnis aber auch nur für eine kurze Zeit geplant.
                Gewiss, solange bis die Voyager den Raum der Kazon verlässt. Das sollte denen aber klar sein. Die Bündnis-Idee ist leider ein ziemlicher Unsinn.

                Sehr merkwürdig ist auch, dass die Kazon der Voyager im Finale nochmal eine richtig schöne Falle stellen. Als wären sie an der Voyager vorbeigeflogen und hätten wochenlang alles vorbereitet.

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                • #9
                  Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                  Wie soll das gehen, wenn die Voyager eigentlich nur in eine Richtung fliegt?
                  Außerdem sollte eine Sekte doch einen bestimmten Bereich kontrollieren und nicht in einem riesigen Raum überall hier und da Stützpunkte haben?!
                  Die mit den Kazon verbundenen Handlungsstränge haben mich ohnehin nie wirklich überzeugt. Die schon früh aufgetretene Kritik, die Kazon würden in ihrer Darstellung und ihrer Verhaltensweise eher eine schlechte Kopie der Klingonen darstellen, teile ich bis heute. Es scheint fast so, als hätten die Autoren eine Art „verlässlichen“ Langzeit-Gegner für die Voyager im Delta-Quadranten etablieren wollen, nur so ist es m.E. zu erklären, dass die Kazon über längere Zeit und längere Distanzen immer wieder auftauchen. Wirklich logisch ist das jedenfalls nicht, das sehe ich genauso.

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                  • #10
                    Zitat von Lt.Cmdr.CK Beitrag anzeigen
                    Die mit den Kazon verbundenen Handlungsstränge haben mich ohnehin nie wirklich überzeugt. Die schon früh aufgetretene Kritik, die Kazon würden in ihrer Darstellung und ihrer Verhaltensweise eher eine schlechte Kopie der Klingonen darstellen, teile ich bis heute. Es scheint fast so, als hätten die Autoren eine Art „verlässlichen“ Langzeit-Gegner für die Voyager im Delta-Quadranten etablieren wollen, nur so ist es m.E. zu erklären, dass die Kazon über längere Zeit und längere Distanzen immer wieder auftauchen. Wirklich logisch ist das jedenfalls nicht, das sehe ich genauso.
                    Wobei man auch mal sehen muss, dass die Voyager innerhalb der ersten beiden Jahre nicht eine einzig nennenswerte Abkürzung geflogen ist.

                    Die erste Episode welche sich um Abkürzungen dreht, ist "Der Schwarm", wo die Voyager eine Engstelle in deren Raum sucht.

                    Weiterhin wissen wir dank Sternenatlas und dem Pfadfinder-Projekt (Aussage: Die Voyager fliegt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von Warp 6,2), dass die Voyager pro Jahr effektiv nur 450-600 Lichtjahre in Richtung Erde zurücklegt, auch wenn sie absolut 1000 Lichtjahre pro Jahr fliegt. Das bedeutet, sie fliegt die Hälfte der jährlichen Strecke quer zur eigentlichen Reiserichtung, eventuell sogar rückwärts um Anomalien aus dem Weg zu gehen.

                    So gesehen liegen zwischen Ocampa und dem Hanon IV höchsten 1200 Lichtjahre. Vermutlich deutlich weniger, da die Voyager am Anfang ihrer Reise noch wenige verlässliche Karten und Sensorendaten hatte und sich erst einmal orientieren musste. Außerdem war der Anfang der Reise hauptsächlich von Vorratssuche geprägt.

                    Den größten Sprung macht die Voyager im Laufe der vierten und fünften Staffel, mit insgesamt 30.000 Lichtjahren, also der halben Strecke.
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                    • #11
                      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                      Wobei man auch mal sehen muss, dass die Voyager innerhalb der ersten beiden Jahre nicht eine einzig nennenswerte Abkürzung geflogen ist.
                      Trotzdem. Es war sogar etabliert, dass die Kazon eigentlich langsamere Schiffe hatten als die Föderation bzw. waren deren Schiffe eigentlich langsamer als die Voyager. Klar, auch die hatte dann mal ihre Stopps und alles, aber gerade als sich erste Differenzen mit den Kazon zeigten, wäre Janeway eigentlich schlau genug gewesen, den schnellsten Weg aus dem Kazon-Gebiet zu suchen, statt da ewig drin rumzugurken. Es krankt halt wirklich an vielen Ecken und Kanten. Zumindest aus dieser Perpektive war es dann auch auf jeden Fall besser, die Borg als dauerhaften Gegner zu etablieren, wenn man schon einen dauerhaften Gegner haben wollte. Und die Darstellung des über weite Teile verstreuten Volkes ist bei den Hirogen auch besser geglückt. Da war auch, dank der Tatsache, dass wir wussten, dass die Hirogen ein recht weitläufiges Kommunikationssystem besaßen, ein Deal, wie er in "Das Tötungsspiel" geschlossen wurde, irgendwie sinnvoller.
                      Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                      Für alle, die Mathe mögen

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                      • #12
                        Zitat von garakvsneelix Beitrag anzeigen
                        Trotzdem. Es war sogar etabliert, dass die Kazon eigentlich langsamere Schiffe hatten als die Föderation bzw. waren deren Schiffe eigentlich langsamer als die Voyager. Klar, auch die hatte dann mal ihre Stopps und alles, aber gerade als sich erste Differenzen mit den Kazon zeigten, wäre Janeway eigentlich schlau genug gewesen, den schnellsten Weg aus dem Kazon-Gebiet zu suchen, statt da ewig drin rumzugurken.
                        Auf gut Glück in fremde Territorien zu fliegen war in dem Fall sicher keine Lösung.
                        Die Kazon waren ein bekannten und vor allem technologisch unterlegener Gegner. Sie waren berechenbar. Ich vermute, dass Janeway absichtlich deren Einflussgebiet genutzt hat.

                        Für die beiden Jahre und der Tatsache, dass die Voyager immer nur aus eigener Kraft unterwegs war, ist das Auftauchen der Kazon konsistent. Die Voyager mag zwar technisch schneller gewesen sein, aber sie war ja beschädigt und hatte mit Ressourcenprobleme zu kämpfen. Sie dürfte effektiv nicht schneller als die schnellsten Kazon-Raumschiffe gewesen sein, die zudem ihr Territorium und die darin enthaltenden Subraumhighways / Raumanomalien viel besser gekannt haben.
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                        • #13
                          Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                          Die Kazon waren ein bekannten und vor allem technologisch unterlegener Gegner. Sie waren berechenbar. Ich vermute, dass Janeway absichtlich deren Einflussgebiet genutzt hat.
                          Naja ich weiß nicht, obwohl angeblich weit unterlegen, führen die Kazon die Voyager eigentlich andauernd vor. Einmal rammen sie einfach ein Shuttle in die Hülle der Voyager und bestehlen sie, zu guter letzt klauen sie sogar das ganze Schiff, praktisch ohne eigene Verluste.
                          Ich denke man müsste Janeway und Co. das Kommando entziehen, wenn man sieht wie sie gegen die Kazon antreten.
                          Zu Beginn weint Janeway noch wegen einer Transportertechnologie, am Ende überreicht sie ein ganzes Schiff

                          Ein Frage zu weiter oben, die Voyager landet im Deltaquadranten und weiß sofort, wie weit es nach Hause ist. Wie geht das? Anhand von Sternenbildern/Konstellationen?

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                          • #14
                            Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                            Ein Frage zu weiter oben, die Voyager landet im Deltaquadranten und weiß sofort, wie weit es nach Hause ist. Wie geht das? Anhand von Sternenbildern/Konstellationen?
                            Das ist relativ einfach zu ermitteln. Man brauch sich nur den Dopplereffekt (Rot- und Blauverschiebung) bekannter Referenzsterne in den Spiralarmen anzusehen.

                            Am einfachsten dürfte aber die Methode sein, fremde Galaxien und den galaktischen Halo mit den Kugelsternhaufen zu beobachten.
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                            • #15
                              Sie überreicht den Kazon nicht einfach das Schiff als die Kazon eindringen will sie sogar die Selbstzerstörung einleiten dies misslingt jedoch aufgrund von Schäden am Schiff ist die Selbstzerstörungseinrichtung defekt.

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