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Wenn Riker der Captain gewesen wäre

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  • Wenn Riker der Captain gewesen wäre

    Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, Paramount hätte als vierte Serie quasi am liebsten "Star Trek: The next Generation continued" gehabt - also die Enterprise-D mit einer teilweise neu besetzten Crew. Als Piller, Taylor und Berman "Voyager" entwarfen bestand einige Zeit lang die Idee, den Sessel des Captains mit Riker zu besetzen (Q machte in "Todessehnsucht" ja auch einen diesbezüglichen Kommentar). Soweit die Gerüchteküche.
    Letztendlich hat man sich dann doch für einen neuen Charakter entschieden.

    Auch wenn es nur ein Gerücht ist, so erscheint es nicht unglaubwürdig, dass die Besetzung des beliebten Jonathan Frakes als Lead-Character in "Voyager" tatsächlich in Erwägung gezogen wurde. TNG war unglaublich erfolgreich und man hat ja auch Michael Dorn/Worf zu DS9 geholt.

    Daher jetzt meine Frage

    - Hättet ihr lieber Riker gesehen, oder war es schon gut, dass man Janeway genommen hat und warum?
    - Was hätte Riker anders gemacht als Janeway?

  • #2
    Zitat von AChristoteles Beitrag anzeigen
    - Hättet ihr lieber Riker gesehen, oder war es schon gut, dass man Janeway genommen hat und warum?
    Ich mag Janeway nicht. Warum hab ich schon mal im entsprechenden Thread geschrieben.
    http://www.scifi-forum.de/science-fi...aneway-49.html
    Aber es war mal eine nette Abwechslung, dass der Captain weiblich ist. Mir hätte eine sympathischere Figur nur wesentlich besser gefallen.

    Zitat von AChristoteles Beitrag anzeigen
    - Was hätte Riker anders gemacht als Janeway?
    Er hätte keine Romanze mit dem Barkeeper in Fair Haven angefangen.

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    • #3
      Die Serie wäre mit dem Piloten zu Ende gewesen, weil Riker die Phalanx zur Rückreise genutzt hätte. In kosmische Pläne solle man nicht eingreifen, so lautete seine Untermauerung der Obersten Direktive in "Brieffreunde". Die Okampa haben im kosmischen Plan halt die A-Karte gezogen.

      Ob das ansonsten eine so gute Idee gewesen wäre, darf auch bezweifelt werden. Spin Offs bauen normalerweise auf besonderes beliebte oder prägende Charateren einer Serie auf. Gibt es ernsthaft irgendjemanden, der TNG wegen Riker geschaut hat ( Junge Mädchen mit einer Affinität für virile Bartträger ausgenommen).
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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      • #4
        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        Die Serie wäre mit dem Piloten zu Ende gewesen, weil Riker die Phalanx zur Rückreise genutzt hätte. In kosmische Pläne solle man nicht eingreifen, so lautete seine Untermauerung der Obersten Direktive in "Brieffreunde". Die Okampa haben im kosmischen Plan halt die A-Karte gezogen.

        Ob das ansonsten eine so gute Idee gewesen wäre, darf auch bezweifelt werden. Spin Offs bauen normalerweise auf besonderes beliebte oder prägende Charateren einer Serie auf. Gibt es ernsthaft irgendjemanden, der TNG wegen Riker geschaut hat ( Junge Mädchen mit einer Affinität für virile Bartträger ausgenommen).
        Hätte Riker wirklich die Phalanx zur Rückreise genutzt? Oder hätte er nicht doch eher verhindert, dass die Phalanx den Kazon in die Hände fällt. Ich glaube in diesem Fall hätte der Bartträger genauso wie Tante Kathy reagiert. Er hatte 7 Jahre lang ja einen guten Lehrmeister in Sachen Moral und Verantwortung .

        Zum Thema Beliebtheit: Na ja, ich wüsste nicht, dass Riker unbeliebt ist. Neben Picard und Data dürfte Riker von den TNG Charas schon ziemlich der Beliebteste sein.
        Jonathan Frakes ist jedenfalls ziemlich beliebt, wenn ich nur mal Conventions als Indikator nehme (Frakes hatte auf der Fedcon XX eine sehr große Schlange bei der Autogrammstunde und es herrschte ein großer Andrang bei seinen Panels).

        Ich hätte es sehr reizvoll gefunden Riker als Captain zu sehen, nachdem er ja 7 Jahre lang ständig ein eigenes Kommando wollte. Alleine "Best of both Worlds" zeigt ja einen kleinen Einblick, wie es hätte sein können. Interessant wäre dann auch die Positionierung von Chakotay gewesen. Wenn Chakotay weiterhin so geblieben wäre, wie wir ihn kennen (verkörpert durch Robert Beltran) hätte es ein interessanter Disput zwischen zwei Alphamännchen sein können. Interessant wäre dann auch die Wahl eines weiblichen Chakotays gewesen, z.Bsp. ein ähnliches Verhältnis wie es Riker zu Shelby im o.g. "Best of both Worlds" gehabt hätte.

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        • #5
          Zitat von AChristoteles Beitrag anzeigen
          Hätte Riker wirklich die Phalanx zur Rückreise genutzt? Oder hätte er nicht doch eher verhindert, dass die Phalanx den Kazon in die Hände fällt. Ich glaube in diesem Fall hätte der Bartträger genauso wie Tante Kathy reagiert. Er hatte 7 Jahre lang ja einen guten Lehrmeister in Sachen Moral und Verantwortung .
          Sein Lehrmeister in Moral und Verantwortung hat ein ganzes Volk Sterben lassen (das bei dem von Worfs Bruder untergekommen war) um die Oberstes Direktive aufrecht zu erhalten. Also ja, ich denke das wäre für Riker hier kein Problem gewesen; auch da die Okampa eh ein zum Aussterben verdammtes Volk waren.

          Zum Thema Beliebtheit: Na ja, ich wüsste nicht, dass Riker unbeliebt ist. Neben Picard und Data dürfte Riker von den TNG Charas schon zieml ich der Beliebteste sein.
          Das sind ganz andere Welten. Picard und Data sind das TNG-Gegenstück zum Triumvirat bei TOS. Sie sind der Kern, um die sich die anderen Charaktere scharen. Riker ist mehr ein Sulu mit regelmäßigen Auftritten.

          Jonathan Frakes ist jedenfalls ziemlich beliebt, wenn ich nur mal Conventions als Indikator nehme (Frakes hatte auf der Fedcon XX eine sehr große Schlange bei der Autogrammstunde und es herrschte ein großer Andrang bei seinen Panels).
          Ob das damit korreliert, wie beliebt ein Charakter in den 90'er Jahren war? Wil Wheaton kann sicherlich auch Schlangen bei Autogrammjäger erzeugen, ohne dass damals irgendjemand Wesley sehen wollte.

          Auf der anderen Seite kann große Beliebtheit seine ganz eigenen Probleme mit sich bringen, wenn so der Fokus von den neuen Protagonisten genommen wird. Man stelle sich vor, Picard hätte das Kommando über DS9 übernommen und einfach da weitergemacht, wo er auf der Enterprise aufgehört hat. Das hätte Picard-Fans anfangs vielleicht glücklich gemacht, aber die Serie hätte nie auf eigenen Beinen gestanden. Mit O'Brien hat das funktioniert, aber der war in TNG auch nur ein glorifizierter Statist. Also nein, zu viele Gefahren, nur um Fanservice zu betreiben. Die einzige personelle Verknüpfung, die ich bei Voyager gerne gesehen hätte, wäre die von Nicholas Locarno anstelle von Tom Paris. Es war überflüssig eine ähnliche Hintergrundgeschichte für einen neuen Charakter zu erfinden, der vom gleichen Schauspieler verkörpert wurde.

          Wenn Chakotay weiterhin so geblieben wäre, wie wir ihn kennen (verkörpert durch Robert Beltran) hätte es ein interessanter Disput zwischen zwei Alphamännchen sein können.
          Chakotay ein Alphamännchen? Riker hätte die Beziehung klar dominiert (der hat sich an einem Tag zum Captain eines Klingonenschiffes hochgeprügel, während Chakotay vermutlich schon beim Betrachten von Gagh ohnmächtig werden würde). Allerdings hätte es in den 90'er Jahren wohl kaum ein weiß-männlich-amerikanisches Führungsduo gegeben. Mit Riker hätte es für Chakotay keinen Platz mehr in der Serie gegeben.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          • #6
            Ich mochte Riker nicht also - Nein, ich hätte ihn nicht gerne als Captain gesehen. Es war gut, einen neuen Charakter auf den Chefsessel zu setzen, sonst wäre Voyager dem Schatten von TNG nie entkommen. Darüber hinaus war es mehr als an der Zeit, einen weiblichen Captain einzuführen.

            Was Riker anders gemacht hätte? Wahrscheinlich nicht so viel. An der Prämisse der Serie hätte sich nichts geändert und damit hätte er die Phalanx auch nicht für eine Heimreise genutzt. Und bei den wenig talentierten Drehbuchschreibern der Serie wäre auch bei Riker eine Menge Murks bei rumgekommen, mit dem Nebeneffekt, dass man damit noch einer etablierten Figur geschadet hätte.

            LG
            Whyme
            "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
            -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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            • #7
              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Riker hätte die Beziehung klar dominiert (der hat sich an einem Tag zum Captain eines Klingonenschiffes hochgeprügel, während Chakotay vermutlich schon beim Betrachten von Gagh ohnmächtig werden würde).
              Du scheinst nicht viel von Chakotay zu halten, aber ganz so glorreich wie du es darstellst war Riker auf dem Bird of Prey auch wieder nicht. Er kam als neuer erster Offizier auf das klingonische Schiff, hat sich behauptet und den Captain dann einfach wegbeamen lassen.

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Allerdings hätte es in den 90'er Jahren wohl kaum ein weiß-männlich-amerikanisches Führungsduo gegeben.
              Der Darstelller von Chakotay ist "Mexican American".
              Robert Beltran - Wikipedia, the free encyclopedia
              Zuletzt geändert von Kobor; 28.01.2015, 21:35.

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              • #8
                Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                Chakotay ein Alphamännchen? Riker hätte die Beziehung klar dominiert (der hat sich an einem Tag zum Captain eines Klingonenschiffes hochgeprügel, während Chakotay vermutlich schon beim Betrachten von Gagh ohnmächtig werden würde). Allerdings hätte es in den 90'er Jahren wohl kaum ein weiß-männlich-amerikanisches Führungsduo gegeben. Mit Riker hätte es für Chakotay keinen Platz mehr in der Serie gegeben.
                Stimmt, in der Beziehung wäre Chakotay immer die Frau gewesen.
                Flassbeck Economics | Keynes-Gesellschaft | Steve Keen's Debtwatch

                "It is better to die for an idea that will live, than to live for an idea that will die." - Steve Biko

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                • #9
                  Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
                  Der Darstelller von Chakotay ist "Mexican American".
                  Robert Beltran - Wikipedia, the free encyclopedia
                  Er ist trotzdem weiß und Amerikaner.

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                  • #10
                    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                    Er ist trotzdem weiß und Amerikaner.
                    So weit ich das mitbekommen habe, werden aus Mexiko stammende Menschen in den USA nicht als Weiße bezeichnet. Beltran hat in VOY einen Typen dargestellt, der von den amerikanischen Ureinwohnern abstammen soll.

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                    • #11
                      Riker als Captain der Voyager?
                      Da wäre alles komplett anders verlaufen!
                      Gleich als erste Aktion hätte er die Voyager verloren, weil er sich -wie üblich- lieber endlos Sensor- und Schadensberichte geben lässt, anstatt mal einen Feuerbefehl zu geben. Die Phalanx hätte er nicht mit Tricobalt-Hightech-Dingern zerstört, sondern in einer verzweifelten kirkesken Ein-Mann-Verzweiflungstat von innen heraus, indem er
                      a) einen Tribble in den Tetreon-Reaktor wirft
                      b) dem Fürsorger klar macht, daß eine leere Phalanx ohne Fürsorger in den Händen der Kazon noch viel gefährlicher für die Ocampa ist und er sie doch bitte rechtzeitig selbst zerstören möge

                      Womit er dann als 1. Offizier unter Chakotay auf einem hoffnungslos überfüllten Maquis-Raider geendet wäre!

                      Des weiteren hätte er

                      -Neelix beim Poker abgezogen
                      -als Maquis unter Maquis ständig Schlägereien und Affären gehabt
                      -die verschiedenen Kazon-Sekten gegeneinander ausgespielt, anstatt alleine gegen alle zu kämpfen
                      -die Borg gegen 8472 alleine gelassen ("jedes Problem zu seiner Zeit")
                      -aus dem Q-Konflikt ein Heimkehrticket herausgehandelt

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                      • #12
                        Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
                        So weit ich das mitbekommen habe, werden aus Mexiko stammende Menschen in den USA nicht als Weiße bezeichnet. Beltran hat in VOY einen Typen dargestellt, der von den amerikanischen Ureinwohnern abstammen soll.
                        Trotzdem ist Stewart kein Franzose und das Ruhrgebiet nicht amerikanisch. Was du sagst ist alles nicht falsch aber eben auch kein Widerspruch zu dem was KdE geschrieben hat.

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                        • #13
                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Was du sagst ist alles nicht falsch aber eben auch kein Widerspruch zu dem was KdE geschrieben hat.
                          Es ist ein Widerspruch, weil Chakotay nicht als Teil eines "weiß-männlich-amerikanischen Führungsduos" bezeichnet werden kann.

                          Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
                          Trotzdem ist Stewart kein Franzose und das Ruhrgebiet nicht amerikanisch.
                          Ich würde Beltran auch nicht als Weißen sondern eher als "Südländer" bezeichnen. Stewart ist kein Franzmann, aber Picard.

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                          • #14
                            Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
                            Du scheinst nicht viel von Chakotay zu halten, aber ganz so glorreich wie du es darstellst war Riker auf dem Bird of Prey auch wieder nicht. Er kam als neuer erster Offizier auf das klingonische Schiff, hat sich behauptet und den Captain dann einfach wegbeamen lassen.
                            Genau, er hat sich behauptet, sowohl mit Muskelkraft als auch mit List. Auch in anderen Situationen hat er sich als Captain bewährt (an erster Stelle ist seine Begegnung mit den Borg zu nennen). Wo hat sich Chakotay bewährt? Die einzige Erklärung, dass er sich als Captain eines Rebellenschiffes halten konnte, ist wohl die, dass sein gesamter Führungsstab aus Spionen bestand.

                            Es ist ein Widerspruch, weil Chakotay nicht als Teil eines "weiß-männlich-amerikanischen Führungsduos" bezeichnet werden kann.
                            Für mich wirkt er weiß, für Tibo anscheinend auch, für den 90'er Jahre Amerikaner, der nicht in imdb oder wiki nach der Genealogie eines Darstellers forscht womöglich ebenfalls. Aber es gibt gar keinen Grund zu streiten, denn wenn er als Hispanic durchgeht, spricht das ebenfalls gegen eine Besetzung als 1.Offizier, weil diese Gruppe am schwächsten in Star Trek vertreten war.
                            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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                            • #15
                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Wo hat sich Chakotay bewährt? Die einzige Erklärung, dass er sich als Captain eines Rebellenschiffes halten konnte, ist wohl die, dass sein gesamter Führungsstab aus Spionen bestand.
                              Er hat in Skorpion die Ansicht vertreten, dass eine Einmischung in den interstellaren Krieg zwischen den Borg und 8472 falsch ist und das auch konsequent durchgezogen als Janeway ko war. Das wäre wahrscheinlich auch die Ansicht der Föderation gewesen, weil man zum Zeitpunkt der Allianz noch keinen offiziellen diplomatischen Kontakt zu 8472 aufgebaut hat.
                              Er hat auch in 4.13 gegen das "Schlaf-Volk" eine entscheidende Rolle gespielt.


                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              Für mich wirkt er weiß, für Tibo anscheinend auch, für den 90'er Jahre Amerikaner, der nicht in imdb oder wiki nach der Genealogie eines Darstellers forscht womöglich ebenfalls.
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                              Zitat von Kobor Beitrag anzeigen
                              Beltran hat in VOY einen Typen dargestellt, der von den amerikanischen Ureinwohnern abstammen soll.

                              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                              wenn er als Hispanic durchgeht, spricht das ebenfalls gegen eine Besetzung als 1.Offizier, weil diese Gruppe am schwächsten in Star Trek vertreten war.
                              Wieso spricht das gegen eine Besetzung?
                              Er wurde an die Seite einer weißen Frau als 1. Offizier besetzt.

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