[083] "Jäger" / "Hunters" - SciFi-Forum

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[083] "Jäger" / "Hunters"

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    #46
    Der bessere Teil ist für mich die Briefverteilung. Hier kann man sehen, was es für den Einzelnen bedeutet, Nachricht aus der Heimat zu erhalten.

    Das gilt für Harry, der sehnsüchtig auf Post wartet. Das gilt auch für Tom, der sich vor Post eher fürchtet, vor allem, wenn sie von seinem Vater kommt. Tragisch ist auch, dass manche keine Nachricht erwarten wie B'Elanna. Chakotay und B'Elanna müssen sich zudem mit dem Ende des Maquis auseinandersetzen. Für sie bricht eine Welt zusammen.

    Negativ fiel mir Neelix auf, der hier in seiner nervenden Rolle zurückfällt und einen viel zu neugierigen Briefträger spielt, der auf Privatsphäre wenig Rücksicht nimmt.

    Die Hirogen gefallen mir mit ihrer moralfreien Lebensweise wenig. Immerhin scheinen sie ein gefährlicher Gegner zu sein.

    Schade ist es um das technische Wunderwerk. Es bestand wohl Jahrtausende. Jetzt, wo die Voyager auftaucht, wird es zerstört.

    Ich gebe 4 Sterne.

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      #47
      Die Vorbilder für die Hirogen waren eindeutig die Predatoren.
      Endlich sehen wir aber eine Rasse, welche nicht die übliche Körpergrösse hat. Diese Riesen als Gegner gefallen mir gut.

      Ansonsten wurde die Handlungsstrang der letzten Folge fortgeführt und die Crew hat nun Briefe zugesendet bekommen.
      Nach 4 Jahren gibt es sehr viel zu erzählen, aber nicht jede Botschaft ist erfreulich.
      Gefallen hat mir, dass hier der Krieg und die Niedergang des Maquis erwähnt wird.

      4,5*

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        #48
        * * *

        "Jäger" setzt m.E. die falschen Prioritäten. Wir haben zwei Großthemen: Der Erstkontakt mit den Hirogen, weshalb auch der Titel gewählt wurde, und die Briefe aus der Heimat. Der Schwerpunkt der Folge liegt klar auf den brieflichen Emotionen. So ist die erste Hälfte komplett den Nachrichten gewidmet. Und als Tuvok und Seven in letzter Minute gerettet werden, gilt Janeways Aufmerksamkeit zunächst der Astronomie.

        Doch auch im Thema "briefliche Emotionen" werden m.E. falsche Prioritäten gesetzt. In den Vieraugen-Gesprächen der beiden Kommandeure ist nur von Marks Trennung und Chakotays Einfühlungsvermögen dafür die Rede, nicht jedoch die vollständige Vernichtung der Maquis.

        Drei Sterne verdient sich "Jäger" durch die Szenen auf dem "Trophäenschiff". Beeindruckend, wie klein Tuvok den Hirogen gegenüber ist. Und was die zahlreichen Ausweidungsinstumente anbelangt: Es hatte viel von einem Horrorkabinett.

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          #49
          Das ist zur Abwechslung mal eine Folge, bei der ich meine alte Wertung von damals weitgehend bestätigen kann. Sshr nice, dass endlich wenigstens mal ein bischen Kontinuität in die Serie kommt und an Handlungselemente vorheriger Episoden angeknüpft wird. Die Idee mit dem uralten Netzwerk von Raumstationen ist wirklich ziemlich cool, aber latürnlich wird das ganze Ding hier gleich wieder zerlegt ohne dass man viel darüber erfährt. Dabei hätte man da ruhig noch näher drauf eingehen und sich eine anständige Hintergrundgeschichte ausdenken können. Mich hätte z.B. noch interessiert wer und warum die Stationen gebaut hat. Die Hirogen werden es ja wohl kaum sein, denn deren technologischem Stand zu urteilen, sind die kaum seit 100.000 Jahren raumfahrend. Natürlich geht dann auch der Kontakt zur Föderation gleich wieder verloren. Bloß nichts am Status Quo ändern!

          Davon abgesehen bietet die Folge eine Reihe sehr guter Szenen:
          - Der Doktor und Seven am Anfang im Astrometrielabor, insbesondere der Schluss:
          SEVEN: This message is important to the captain
          EMH: I'm aware of that. In fact, if it weren't for me, this transmission wouldn't have been possible in the first place. I was the one who risked my matrix in order to go to the Alpha Quadrant. If we ever get home, I expect I'll become quite the hero. Emergency Medical Hologram instrumental in the return of Voyager crew. Has a nice ring to it, don't you think?
          SEVEN: On the other hand, it is entirely possible that your programme will be deleted and you'll be upgraded to conform to the most recent standards.
          EMH: Unlikely. I've accomplished things no EMH ever has. In fact, most likely I'll become an object of intense study and discussion. Possibly even veneration. What's that?
          (Voyager is shaking.)

          - Als Tuvok erfährt, dass der Opa ist und dies erstmal völlig regungslos zur Kenntnis nimmt. Diese Vulkanier.
          - Torres und Paris im Astrometrielabor. Das war wirklich ein sehr schöner Charaktermoment als Tom ihr gesteht, dass er irgendwie gar kein so megagroßes Verlangen hat, nach Hause zu kommen, da er auf der Voyager erstmals ein anständiges Leben führt, richtige Freunde gefunden hat, etc.
          - Tuvok und Seven im Shuttle, als Seven ihre Befürchtung äußert, Käpt'n Käthe könnte ihr noch immer misstrauen. Seven und Tuvok sind bisher eigentlich immer ein Garant für eine schöne Unterhaltung gewesen.

          Nicht wirklich berührt hat mich Käthes Schicksal, dass ihr Mark weitergezogen ist. Liegt wohl daran, dass ich Käthe nicht sonderlich mag. Neelix nervt in dieser Folge wieder mal tierischst. Auch Harry ging mir wieder etwas auf den Zünder mit seiner kindlichen Nervosität.
          Etwas sonderbar fand ich, dass Chakyboy eine Nachricht von einem Freund bekommt. Man möchte doch meinen, dass erstmal die nächsten Angehörigen der Voyager-Crew informiert werden, was in diesem Fall mindestens der zuvor schon erwähnte Cousin von Chakyboy sein sollte, aber nicht irgendein Freund.

          Insgesamt aber eine sehr schöne Folge, die dank der netten Charaktermomente von mir fünf Sterne bekommt, auch wenn sie es insgesamt recht ruhig angehen lässt.

          5*

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            #50
            Mit dem ersten Kontakt zum Alphaquadranten hatte diese Folge endlich mal etwas, was ich bei Voyager immer etwas vermisst habe und was irgendwie auch vergeudetes Potential ist: Wie reagieren Leute, die nun schon seit vier Jahren (verdammt, so lange schon?) am anderen Ende der Galaxis sind und versuchen, irgendwie wieder nach Hause zu kommen? Endlich wurde darauf mal eingegangen, und das meiner Meinung nach ziemlich gut, auch wenn man das ruhig auch noch weiter hätte ausführen können. Egal ob Janeway, der erfahren muss dass ihr Freund sein Leben weiterlebt - irgendwie hat ihre Reaktion darauf verdammt gut ihren Character zusammengefasst - Toms Unwille, den Brief überhaupt zu lesen, Harry, der nicht warten kann oder B'Ellana und Chakotey, die erfahren müssen, was in der Zwischenzeit im Alpha-Quadranten passiert ist. Neelix als Briefträger und wie die Crewmitglieder miteinander darüber reden, was sie wohl für Nachrichten erfahren werden, zeigte auch sehr gut die Beziehungen der Crew untereinander.

            Der Hirogen-Plot hätte meiner Meinung nach viel kürzen ausfallen und eher als Cliffhanger ans Ende der Folge verschoben werden sollen, auch wenn die Hirogen interessant sind. Richtig ekelhaft, Raumkämpfe nicht um zu expandieren oder Teritorien zu verteidigen, sondern einfach als Jagtsport, dass ist mal was anderes.

            Und verdammt schade, dass die Stationen jetzt zerstört sind. Ich fand sie richtig faszinierend, und ich hoffe, sie werden irgendwann doch wieder aufgegriffen. Ich hoffe auch, dass die psychischen Auswirkungen von dem nun doch wieder abgerissenen Kontakt in Zukunft behandelt werden. So wie ich Voyager kenne mache ich mir allerdings nicht so viel Hoffnung - ich finde die Serie zwar durchaus gut, aber das eher wegen der Charaktere und bei sowas verschenkt sie immer wahnsinnig viel Potential. Der erste Kontakt zum Alphaquadranten ist jetzt allerdings doch die erste große Änderung im Status quo.

            Ich bin mal großzügig und gebe 5 Sterne
            Meine Fanfiktion, hauptsächlich über Babylon 5 und Delenn und/oder Lennier (http://www.fanfiktion.de/u/TallysGreatestFan)

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              #51
              Die lang ersehnten Nachrichten aus der Heimat, die Reaktion der Crewmitglieder darauf, da konnte man teils richtig mitfühlen.
              Auch bei Tom Paris, der sicherlich nicht darauf brannte, von seinem Vater gescholten zu werden; wenngleich man ja nicht erfährt, was er ihm wirklich geschrieben hat.
              Janeways "Schicksal" ist äußerst glaubwürdig; und ihre Reaktion dennoch so super, da sie ja selber damit rechnete, aber nun da es Realität ist, dennoch getroffen ist.

              Die Hirogen sind eine ziemlich coole Spezies

              Ich gebe
              5 Sterne

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