[056] "Das andere Ego" / "Alter Ego" - SciFi-Forum

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[056] "Das andere Ego" / "Alter Ego"

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    #16
    Der Doktor als Dr. Jekyll und Mr. Hyde.


    4 Sterne am Ende von mir.
    Toll, dass die Charaktere, die an der Haupthandlung nicht beteiligt sind, mal nicht wie Trottel vom Dienst mal hier und mal da auftauchen und einen dusseligen "Füllszenenkommentar" von sich geben.

    Endlich kommt mal rüber, dass die Leute an Bord der Voyager zwischen ihren Dienstschichten auch eine Leben haben.

    Harry und Tuvok... ja, die Szene fand ich gut.
    Kim entwickelt sich langsam vom Grünschnabel zu einem Führungsoffizier.

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      #17
      Eine überaus gute Folge, schöne Charakterstudie von Tuvok, der viel interessanter ist als Harry Kim, gut dass Harry nach eine paar Minuten Spielzeit schon in den Hintergrund gerät. Die Gespräche zwischen Mareyna und Tuvok waren hochinteressant. Nett war auch sein Auftritt auf dieser Party, wo sie ihm klarmacht dass er durch seine Uniform eine Art des stillen Protests gegen sein befohlenes Erscheinen zeigt. Richtig spannend wurde es, als sich herausstellte, dass Mareyna kein gewöhnliches Hologramm ist, sondern mehr.
      Die Auflösung, dass sie im Nebel lebt und furchtbar einsam ist, hat mir gut gefallen. Vor allem ihr letztes Gespräch mit Tuvok, wo sie ihm klarmacht, dass sie jederzeit zu ihrem Volk zurückkehren kann, er aber auf der Voyager bleiben muss umgeben von lauter Wesen, die seine Lebensart nicht verstehen. Ich glaube hier merkt er das erste mal, dass er im Grunde einsam ist, und auch ein Außenseiter.
      Meine Beiträge sind genderfrei und das ist gut so

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        #18
        Tolle Folge und eines der wenigen Highlights der dritten Staffel. Wie so oft sind die Folgen, die sich mit dem Innen- und Privatleben der Figuren beschäftigen, interessanter als solche, wo es nur um die Abfolge irgendwelcher Handlungen und Actionsszenen geht. Der Konflikt zwischen Kim und Tuvok ist interessant, auch wenn er am Ende nicht weiter verfolgt wird.

        Schnell ist klar, dass etwas mit Marayna nicht stimmt und dass sie kein normales Hologramm ist. Das hatten wir ja so ähnlich auch schon in "11001001" (TNG) gehabt. Trotzdem ist die Wendung ziemlich spannend, da der Zuschauer erst am Ende erfährt, was wirklich dahintersteckt.
        Geärgert hat mich allerdings, dass am Anfang der Folge nicht auf die Negrit-Ausdehnung Bezug genommen wurde. Immerhin umfasst die Negrit-Ausdehnung eine Größe von mehreren tausend Lichtjahren und seine Durchquerung markiert eine Zäsur, weil Neelix nicht weiß, was sich dahinter befindet.

        Das für mich beste Zitat der Folge:
        Marayna: "Sind Sie befreundet?"
        Tuvok: "Nein." Kim: "Ja."
        Tuvok: "Wir sind Kollegen. Ich zolle ihm aufgrund seiner Intelligenz und seiner Integrität Respekt und ich nehme an, er achtet mich auf die gleiche Weise."
        Mein Profil bei Last-FM:
        http://www.last.fm/user/LARG0/

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          #19
          Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
          Eine überaus gute Folge, schöne Charakterstudie von Tuvok, der viel interessanter ist als Harry Kim
          Ja, durchaus, und ich glaube, ich finde so ziemlich jeden der Hauptcharaktere interessanter als Harry Kim, aber trotzdem mag ich ihn irgendwie. Aber als TOS-Fan finde ich Tuvok besonders interessant, auch wenn ich ihn bisher noch nicht so im Detail mit Spock verglichen habe. Spock etwa hat glaube ich sehr viel Humor, Spock ist menschlicher, was kein Wunder ist, aber ich finde gerade deswegen Tuvok auch so interessant, wobei: Mit welchem Vulkanier sollte man Spock sonst noch vergleichen ? Die meisten sieht man ja viel zu selten.
          Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
          Die Auflösung, dass sie im Nebel lebt und furchtbar einsam ist, hat mir gut gefallen. Vor allem ihr letztes Gespräch mit Tuvok, wo sie ihm klarmacht, dass sie jederzeit zu ihrem Volk zurückkehren kann, er aber auf der Voyager bleiben muss umgeben von lauter Wesen, die seine Lebensart nicht verstehen. Ich glaube hier merkt er das erste mal, dass er im Grunde einsam ist, und auch ein Außenseiter.
          Ja, mir hat die Folge, die ich mit fünf Sternen * * * * * bewerte, auch sehr gut gefallen. Gerade auch das Ende der Folge. Marayna war schon auch eine Überraschung, zuerst glaubte man ja an einen Holodeck-Charakter, aber dann war sie ein Alien mit Einfühlungsvermögen und der unglaublichen Aufgabe, einsam im Nebel zu leben und dessen Schönheit zu konservieren. Hier ist Star Trek wirklich mal was komplett Anderes als man es von Star Wars kennt .

          Überraschend und witzig fand ich, wie Marayna mit dem Holoemitter und in Starfleet-Uniform plötzlich in Tuvkos Kabine stand ... und offenbar bekam Tuvok es doch - ganz logisch - mit der Angst zu tun .

          Schön fand ich dann auch noch, wie Tuvok am Ende dieses Spiel zusammen - oder gegeneinander - spielen, von dem Tuvok sagt, dass es sich zu Schach verhält wie Schach zu Tic Tac Toe ---> Humor, nicht wahr .

          Aber auch, dass Tuvok zugab, Harrys emotionale Verfassung nicht ausreichend gewürdigt zu haben, wofür er sich entschuldigte. Spock hatte da mit McCoy keine Probleme, aber woher auch ? Von Harry war es schon recht mutig und interessant, dass er sich mit seinem Problem an Tuvok wandte. Vielleicht irre ich mich, aber meinem Gefühl nach ist Tuvok so etwas wie der heimliche Counsellor auf dem Schiff, wobei er sich diesen Posten so ein bisschen mit Chakotay teilt.

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            #20
            Zunächst begann es etwas käsig. Kim verliebt sich in eine Holofigur... na wunderbar. Recht lustig, aber irgendwie traute ich den Autoren nicht zu, daraus eine richtige Fun-Folge werden zu lassen.

            Anscheinend trauten sie sich das selbst nicht zu und schrieben sie deswegen ein wenig um. Was herauskam, war eine Folge, die schon irgendwie okay war (Durschnitt hat), deren Storygerüst aber irgendwie unheimlich wackelig ist. Wie kann plötzlich eine Figur dazukommen, ohne, dass es jemand bemerkt? Warum wird Tuvok nicht sofort mißtrauisch, als Myrana sich so anders verhält?

            Die Auflösung kam überraschend, aber auch deswegen, weil sie so unlogisch schien. Was für Geräte muss denn dieses Alien haben, damit es quasi "durch die Augen der Holofigur" sehen konnte? Und warum war die da nochmal? Damit sich andere ihres Volkes an dem prachtvollen Anblick erfreuen können? Sachen gibt's...

            Ich schwanke wahrlich zwischen 2 und 3 Sternen und gebe auch

            2 Sterne

            P.S.: Wofür man die VOY-Macher aber echt mal loben muss, ist die Tatsache, wie sie schon in vorhergehenden Folgen Dinge aufkeimen lassen, die für andere Folgen interessant sind. Hier wurde etwa schon für "Pon Farr" vorgearbeitet.

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              #21
              Oh ne,wieder ein Nebel der an irgendwas schuld ist.Ich fand diese Folge eher langatmig.Hat mich nicht überzeugt.War wohl eher ein Lückenfüller.
              "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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                #22
                Sorry-für mich war diese Folge eher Baywatch im Weltraum.Ich habe nur 2
                Punkte vergeben.Es gab bessere Tuvok-Folgen.
                http://www.youtube.com/user/freshhellseries
                http://data2364.wordpress.com/
                https://twitter.com/#!/Data2364


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                  #23
                  Eine durchschnittliche Folge. Am anfang hat sich Kim in eine Holodeckfigut verleibt und sucht hilfe bei Tuvok. Da dachte ich das wird so ähnlich wie in TNG als Laforge sich in dr. Brahms Holodeckprogramm verliebt hat.
                  dann hat sich die folge doch anders entwickelt was ich schon sehr spannend fand. auch mit dem Fokus auf Tuvok.
                  Hier speilt Tuvok Kalk Tow kam das spiel hier zum erstenmal vor oder haben wir es schonmal gesehen ?
                  schön finde ich die szene zum schluss in der Kim und Tuvok das spiel zusammen spielen. Hier wurden die ereignisse von Pon Farr schon vorbereitet. Negativ anzumerken dass es schon wieder um einen nebel geht davon gab es in Voyager einfach schon zu viele von.
                  Das ende war Star trek typisch ein einsames alien steckt hinter alldem. Und Tuvok hat in dieser folge zumindest ansatztweise so etwas wie mitgefühl oder zuneigung gezeigt was schon ein highlight ist.
                  Insgesamt eine interessante folge mit wendungen die aber nicht über den durchschnitt hinaus kommt.

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                    #24
                    Ich fand Fähnrich Harry Kims Verhalten ein klein wenig kindisch und auch lächerlich. Nur weil er verliebt ist will er auf einmal mit Hilfe der vulkanischen Meditationstechniken seine Gefühle unterdrücken. Diese Gefühle hätte er auch ohne Schwierigkeiten, wie schon etliche Verliebte vor ihm, selbst unter Kontrolle bringen können. Glücklicherweise nahm die Story eine spannendere Wendung mit der "realen" Marayna, deswegen vergebe ich drei von sechs Sterne.
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                      #25
                      Ich bin verärgert. Und ich weiss gar nicht was mich an dieser Episode mehr stört. Ist es dieses kindische Verhalten von Harry oder dieses Nerd-Alien welches sich in einen Star Trek Charakter verliebt weil sie so einsam ist und kein Teil der Heimat-Gesellschaft sein möchte. Dabei ist ja die Grundidee vom Alien-Volk welches einen Nebel kontrolliert weil er so schön ist ja sogar noch ziemlich gut. Aber diese Episode ist schlussendlich eine Zumutung sondergleichen. Von der ersten Minute an, als Kim wegen Liebeskummer (!) zu Tuvok rennt um ihn zu bitten ihn von allen Gefühlen zu befreien (!!). Meine Güte, ist dieser Kerl 13? Und Tuvok der eigentlich einen Zacken vernünftiger und reifer sein sollte macht sogar noch mit. Nein, schlimmer noch, er beweist, dass er noch viel weniger soziale Kompetenz hat als bisher angenommen, indem er ohne Unterbrechung Harrys Kindergefühlswelt eiskalt und "logisch" analysiert. Toms Kommentar anschließend als er Harry beruhigt und ihm sagt, dass "jeder schon mal ein eine Holo-Figur verliebt war" und er beruhigt sein soll und das kein Weltuntergang ist war hier richtiggehend befreiend. Genau so stelle ich mir einen guten Freund vor.

                      Ja, und das Ende. Das schlägt ja sogar noch Harrys Verhalten. Die Überraschung, dass dies ein von einem Volk kontrollierter Nebel ist schön und gut, aber die Darstellung des Nerd-Aliens welches wohl den typischen Klischee-Trekkie symbolisieren kann war dan der nächste finale Tiefpunkt. Sie ist einsam und sozial gestört weil sie sich freiwillig lieber alleine im Nebel aufhält um nicht bei ihrem Volk mit anderen ihrer Art zusammenleben zu müssen, gleichzeitig aber so intelligent um mit Tuvok intelektuelle Gesprüche führen zu können. Gleichzeitig verliebt sie sich aber in ihn und will ihn entgegen all jeder Vernunft dazu zwingen mit ihr zusammenzuleben und glücklich zu werden. Weil sie ja ach so viel gemeinsam haben. OH MEIN GOTT!!!!

                      Liebe hat wenig mit Vernunft zu tun und auch intelligente Menschen werden in diesem "Zustand" schnell zu dummen triebgesteuerten Wesen. Das könnte die Botschaft der Episode sein, leider habe ich nicht das Gefühl, dass man dies hier wirklich darstellen wollte.
                      "Ich bin ja auch satt, aber da liegt Käse! " | #10JahresPlan
                      "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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                        #26
                        Was wie eine wenig vielversprechende Harry Kim-Episode beginnt, verwandelt sich glücklicherweise ziemlich schnell in eine tiefgründige Tuvok-Folge über Einsamkeit und Isolation.
                        Insgesamt hat sie mir gut gefallen und deshalb vergebe ich

                        5 ***** Sterne.


                        Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                        Ich bin verärgert. Und ich weiss gar nicht was mich an dieser Episode mehr stört. Ist es dieses kindische Verhalten von Harry oder dieses Nerd-Alien welches sich in einen Star Trek Charakter verliebt weil sie so einsam ist und kein Teil der Heimat-Gesellschaft sein möchte. Dabei ist ja die Grundidee vom Alien-Volk welches einen Nebel kontrolliert weil er so schön ist ja sogar noch ziemlich gut. Aber diese Episode ist schlussendlich eine Zumutung sondergleichen. Von der ersten Minute an, als Kim wegen Liebeskummer (!) zu Tuvok rennt um ihn zu bitten ihn von allen Gefühlen zu befreien (!!). Meine Güte, ist dieser Kerl 13? Und Tuvok der eigentlich einen Zacken vernünftiger und reifer sein sollte macht sogar noch mit. Nein, schlimmer noch, er beweist, dass er noch viel weniger soziale Kompetenz hat als bisher angenommen, indem er ohne Unterbrechung Harrys Kindergefühlswelt eiskalt und "logisch" analysiert. Toms Kommentar anschließend als er Harry beruhigt und ihm sagt, dass "jeder schon mal ein eine Holo-Figur verliebt war" und er beruhigt sein soll und das kein Weltuntergang ist war hier richtiggehend befreiend. Genau so stelle ich mir einen guten Freund vor.

                        Wie gesagt: Den ersten Teil der Folge fand ich auch nicht so gut. Auf der anderen Seite sind die Charaktere in ihren Eigenschaften zumindest konstant: Harry ist nunmal der nervige, naive Grünschnabel (schwächster Charakter der Serie) und Tuvok behandelt gern mal die anderen Crewmitglieder (außer Janeway natürlich) ziemlich unsensibel gerne mal von oben herab.


                        Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                        Ja, und das Ende. Das schlägt ja sogar noch Harrys Verhalten. Die Überraschung, dass dies ein von einem Volk kontrollierter Nebel ist schön und gut, aber die Darstellung des Nerd-Aliens welches wohl den typischen Klischee-Trekkie symbolisieren kann war dan der nächste finale Tiefpunkt. Sie ist einsam und sozial gestört weil sie sich freiwillig lieber alleine im Nebel aufhält um nicht bei ihrem Volk mit anderen ihrer Art zusammenleben zu müssen, gleichzeitig aber so intelligent um mit Tuvok intelektuelle Gesprüche führen zu können. Gleichzeitig verliebt sie sich aber in ihn und will ihn entgegen all jeder Vernunft dazu zwingen mit ihr zusammenzuleben und glücklich zu werden. Weil sie ja ach so viel gemeinsam haben. OH MEIN GOTT!!!!

                        So wie ich es verstanden habe, ist Marayna nicht unbedingt freiwillig auf die Station gegangen, sondern wurde von ihrem Volk dorthin geschickt. Dass sie nun sozial gestört ist, ist kein Widerspruch zu ihrer Intelligenz und ihren Gemeinsamkeiten mit Tuvok. Ich denke, das kam in der Folge ganz gut heraus.


                        Zitat von cybertrek Beitrag anzeigen
                        Liebe hat wenig mit Vernunft zu tun und auch intelligente Menschen werden in diesem "Zustand" schnell zu dummen triebgesteuerten Wesen. Das könnte die Botschaft der Episode sein, leider habe ich nicht das Gefühl, dass man dies hier wirklich darstellen wollte.

                        Ich glaube nicht, dass die Episode eine besondere Botschaft hatte. Meiner Meinung ging es eher darum, die sich selbst auferlegte Einsamkeit Tuvoks herauszuarbeiten sowie sein Verhältnis zu den anderen Crewmitgliedern zu zeigen.
                        Außerdem war es ganz interessant zu sehen, was die Crew in der Freizeit so macht.

                        Bleibt noch die Frage, worauf sich "Alter Ego" eigentlich genau bezieht: Einerseits natürlich auf Marayne: Die Holodeckfigur ist in Wirklichkeit eine reale Person.
                        Andererseits ist sicher auch Tuvok gemeint: Nämlich die Person, die irgendwo außerhalb der ganzen unterdrückten Gefühle schlummert.
                        Vella: "Tarnat said I'd find you here. I see why he mistook you for Sebacean. Same size, weight, coloring - though the brain cavity appears smaller."
                        Crichton: "Yeah, but my choppers are first class and I do an excellent turn my head and cough."

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                          #27
                          Zitat von Commander Crichton Beitrag anzeigen
                          Wie gesagt: Den ersten Teil der Folge fand ich auch nicht so gut. Auf der anderen Seite sind die Charaktere in ihren Eigenschaften zumindest konstant: Harry ist nunmal der nervige, naive Grünschnabel (schwächster Charakter der Serie) und Tuvok behandelt gern mal die anderen Crewmitglieder (außer Janeway natürlich) ziemlich unsensibel gerne mal von oben herab.
                          Man kann es natürlich frei nach Kelso formulieren und ausrechnen, dass Harry nach 4 Jahren College und 5 Jahren Akademie erst mindestens 9 Jahre alt sein muss, dennoch erwarte ich mir von ihm als Offizier etwas mehr Reife. Ich verlange ja nicht, dass er sich wie ein abgebrühter Profi benimmt welcher souverän über allen privaten Problemen steht, aber seine Reaktionen auf die Verliebtheit passen eher zu einem 14 jährigen Tennager als zu einem erwachsenen Mann. Naivität eines Frischlings von der Akademie hin oder her, das wirkte unpassend und auch unrealistisch, wenn man sich den Background der Figur durch den Kopf gehen lässt.
                          "Ich bin ja auch satt, aber da liegt Käse! " | #10JahresPlan
                          "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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                            #28
                            Ich halte die Folge für langweilig, sie hat kaum einen vernünftigen Inhalt.
                            Zunächst haben wir einen Nebel, der wieder mal nicht harmlos ist. Dann spielt Harry den verliebten Narren, und Tuvok tut es ihm fast gleich.
                            Am gescheitesten wirkt da Marayna. Kein Wunder, hinter ihr steht ja auch eine einsame Intelligenz.

                            Gefallen hat mir lediglich Tuvoks nüchterne Art; so sieht wohl Liebe auf vulkanisch aus. Marayna kann sich auch logisch ausdrücken und Tuvok für sich gewinnen.

                            Kluger Rat von Tuvok an Marayna: Sie soll sich versetzen lassen. Gut, wenn es so einfach ist.

                            Ich gebe 2 Sterne.

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                              #29
                              Die erste Hälfte der Folge fand ich gut, weil eigentlich nichts passiert ist.
                              Man hat kurz das alltägliche Leben auf der Voyager gesehen, ohne irgendwelche Angriffe oder Probleme.
                              Die Holoparty war ja ganz witzig, aber die Auflösung mit dem bösen Holoprogramm fand ich dann weniger interessant. Zum Schluss wurde es dann auch etwas zu schmalzig.

                              Wegen der ersten Hälfte gibt es gerade noch
                              3,5*

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                                #30
                                * * *

                                "Das andere Ego" ist keine schlechte Episode, aber sie glänzt auch an keiner Stelle. Zu häufig ist das Muster "Holodeck wird von äußerer Macht beeinflusst" bereits vorgekommen. Es ist zudem so, dass Maraynas Außergewöhnlichkeit für mich nicht erkennbar ist.
                                Der Zwist zwischen Tuvok und Kim ist nett in Szene gesetzt, ich frage mich jedoch, warum der Sicherheitschef zu Kreuze kriecht und sich die frechen Bemerkungen des Fähnrichs gefallen lässt ohne sie zu sanktionieren.

                                Was mich schließlich sehr gestört hat, war das schlussendliche Beamen Tuvoks zu dem Ort hin, wo man irgend ein Signal lokalisiert hat. Es war überhaupt nicht klar, wo er sich da rematerialisieren würde und ob er da überhaupt überleben kann.

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