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Klingonen und ihre Häuser

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  • Klingonen und ihre Häuser

    Eine Frage, die mich schon seit längerem beschäftig, betrifft die Klingonen und ihre Häuser.
    Jeder Klingone gehört ja irgendwie zu einem Haus. Manche haben ihr eigenes Haus und andere leben in dem Haus ihrer Vorfahren. Soweit ist alles klar
    Was ich mich jetzt beschäftigt, sit die Frage: Wie kann nun ein Klingone sein eigenes Haus ausrufen b.z.w. wann ist er berechtigt soetwas zutun. Damit meine ich, es hat ja nicht jeder Klingone sein eigenes Haus. Worf wohnte ja eine zeitlang noch im Haus seines Vaters, sein Vater hat aber sein eigenes Haus. Und da Worfs Familie ja irgendwie tot ist, konnte er dann nicht ein eigenes Haus gründen? Mag sein, dass das ihm auch wegen der Entehrung verboten war, aber was ist mit den anderen Klingonen? Duras hat ja auch sein eigenes Haus, wieso?

    Ich weiß, dass kann man sicher nicht leicht beantworten, ich würde mich aber trotzdem über eine Antwort freuen.
    Los, Zauberpony!
    "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

  • #2
    Hallo!

    Ich kann mir denken, dass die "Ausrufung eines Hauses", unter der ich soviel wie das Erreichen des Adelsstandes sehe, an große, natürlich glorreiche Taten im Dienste des Imperiums geknüpft ist. So wie früher die Adeligen auch durch Taten an ihren Titel gekommen sind, aber ich bin mir sicher, dass einige Geschichtsinteressierte hier im Forum mehr zu den irdischen & historischen Aspekten des Themas zu sagen haben

    MfG,
    Fermat Sim

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    • #3
      Und was ist mit dem "Haus des Quark"?

      Ich denke mal das wird so eine Art Sippenregel sein... Alexander kann IMO schon nur noch sagen "Haus des Worf"... nicht mehr Mogh/Martok... Und der Enkel von Duras wäre aus dem "Haus des wasweißichwiederKotzbrockenhiess"

      Die Frauen bekommen eben normalerweise kein eigenes Haus sondern sind dem Mann untergeordnet, also entweder dem Gatten oder dem Vater solange es noch keinen Gatten gibt (Lursa, B'Etor, Grilka)....
      »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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      • #4
        AFAIR hieß der Großvater von Duras doch auch Duras (oder vertue ich mich da jetzt fürchterlich? - wäre möglich...)

        Aber wenn dem so wäre, dann könnte der Name "Duras-Familie" auch noch von diesem Vorfahren stammen.

        Ganz sicher weiß ich aber, dass der Großvater von Worf ebenfalls Worf hieß.

        Warum heißt Worfs Familie also nicht "Worf-Familie", sondern "die Söhne des Mogh?"?

        Meine Erklärung ist diejenige, dass "Häuser" nur von Kriegern gegründet oder meinetwegen auch fortgeführt werden dürfen.

        Und Worf der Ältere war ja nun mal offensichtlich nicht Krieger, sondern Rechtsanwalt (ST V). Somit hätte er, egal wie alt sein Haus gewesen sein mag, die "Dynastie" unterbrochen, und Mogh musste wieder "von vorne" anfangen.

        Das würde sich auch gut mit den anderen Klingonen decken, die "Diener" von diversen Häusern sind. Das sind nie glorreiche Krieger, sondern immer nur Lakaien...
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        • #5
          Original geschrieben von LuckyGuy
          AFAIR hieß der Großvater von Duras doch auch Duras (oder vertue ich mich da jetzt fürchterlich? - wäre möglich...)
          Es ist häufig so, dass die Enkel den Namen des Großvaters haben. Worfs Großvater hieß ja Auch Worf (ST 6).
          Für meine Königin, die so reich wäre, wenn es sie nicht gäbe ;)
          endars Katze sagt: “nur geradeaus” Rover Over
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          Der süßeste Mensch der Welt terra.planeten.ch

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          • #6
            Original geschrieben von LuckyGuy
            Das würde sich auch gut mit den anderen Klingonen decken, die "Diener" von diversen Häusern sind. Das sind nie glorreiche Krieger, sondern immer nur Lakaien...
            NUn das ist denke sehr gut vorstellbar. Hab mich auch imer schon so gefragt, wie so Leute in die Dienste fremder Häuser geraten.
            Aber was ist dann mit den Anführern der Leibgarde eines Hauses, ich denke da jetzt an diesen Kerl aus Gefährliche Liebschaften Der hieß glaub ich Thopok. War das dann kein ehrenhafter Krieger?

            Wobei die Regelung, dass das ehrenhafte Krieger ein Haus gründen können, ja eigentlich nur fair wäre, wenn es denn so ist, da fürgewöhnlich jeder Diener in einem klingonischen Haus, die Gelegenheit hat sich zu beweisen, beispielsweise, wenn sein Haus eine Blutfede gegen einen verhassten Feind führt, d.h., sofern er das Haus in dem er dient verlassen möchte.
            Los, Zauberpony!
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            • #7
              @Lucky Guy, also so offensichtlich finde ich den Beruf von Worf in ST6 gar nicht

              Siehe ST.com

              Worf, Colonel




              A Klingon warrior given the job of defending James Kirk and Leonard McCoy against charges of assassinating Chancellor Gorkon in 2293.

              Reference: Star Trek VI: The Undiscovered Country
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              • #8
                Welcher wahre Krieger wird sich denn als Anwalt für die Gegenseite verdingen?
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                • #9
                  Tja, schonmal was von Kriegsgericht gehört? Da MUSS es ja auch einen Verteidiger geben und wenn das keiner freiwillig macht bestimmt man ihn eben. Denk an die Verhandlung über Datas Recht Starfleet zu verlassen, meinst du Riker hätte das GERN gemacht?
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                  • #10
                    Original geschrieben von Sternengucker
                    Tja, schonmal was von Kriegsgericht gehört? Da MUSS es ja auch einen Verteidiger geben
                    Wirklich?

                    Bei den Klingonen würde ich eher darauf tippen, dass es vor allem einen Verurteilten geben muss...
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                    • #11
                      Und die Anklage wurde von Chang geführt, der auch kein Anwalt war, sondern Krieger, also scheint es den Beruf des Anwaltes erst später zu geben.
                      Aber geben muss es ihn, denn Ch'Pok (DS9: Das Gefecht) war klar Anwalt.

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                      • #12
                        LG, du verwechselst das mit den Cardassianern, wo sie vorher auswürfeln ob Schuldig oder nicht und dann im Prozess nur noch versuchen das Urteil auch zu begründen

                        Klingonen würden sicher sagen "es ist nicht ehrenvoll einem Beschuldigten keine Möglichkeit zu geben sich zu verteidigen"... und "es ist auch nicht ehrenvoll einem Geschädigten die Rache vorzuenthalten" So sind sie halt die großen grummeligen Teddis mit den Riffelstirnen

                        @Meta, das sehe ich ähnlich wobei die Ch'Pokj Verhandlung ja nicht auf klingonischem Boden stattfand und daher vielleicht kein Krieger sondern ein Zivilstaatsanwalt geschickt wurde (war ja Anklagevertreter)
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                        • #13
                          Original geschrieben von Sternengucker
                          Klingonen würden sicher sagen "es ist nicht ehrenvoll einem Beschuldigten keine Möglichkeit zu geben sich zu verteidigen"... und "es ist auch nicht ehrenvoll einem Geschädigten die Rache vorzuenthalten" So sind sie halt die großen grummeligen Teddis mit den Riffelstirnen
                          Aber ja doch.

                          Genau.

                          Sicherlich.

                          Wie ernst Klingonen Verhandlungen nehmen, und dass sie auf jeden Fall der Gerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen wollen, haben sie in "Die Sünden des Vaters" ja eindrucksvoll bewiesen.

                          Ich habe zwar eine gigantische "DS9-Lücke", aber mir persönlich ist keine klingonische Gerichtsverhandlung bekannt, die mit einem Freispruch geendet hätte.
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                          • #14
                            Also die Worf/Ch'Pok Geschichte endete mit einem Freispruch für Worf...
                            Und Moghs Ehre... na ja die wurde so oft wiederhergestellt und wieder aberkannt, dafür haben die bestimmt nur noch ne Ampel gebraucht
                            »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                            • #15
                              @Sterni
                              Aber das war keine klingonische Verhandlung sondern eine der Föderation. Und da gibt es ja fast nur Freisprüche...

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