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Der Jem'Hadar - Thread

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  • Der Jem'Hadar - Thread

    Im Laufe der Serie gab es einige Jem’ Hadar zu sehen, welche sich von der „Masse“ abhoben, schon allein dadurch, dass sie mal genauer unter die Lupe genommen wurden. Mich würde interessieren, welcher von diesen euch am meisten beeindruckt hat.

    Ich liste hier mal alle auf, die mir einfallen und nenne auch gleich die jeweilige Folge.

    ------------------------------------------------------------------------------------

    - Das unbenannte Jem`Hadar – Kind (Der Ausgesetzte)

    - Der unbenannte Jem`Hadar, der ohne Ketracel auskommt und versucht, seine Männer zu heilen (Der hyppokratische Eid)

    - Ometi’klan, der alles für die Einheit tut – auch seine eigenen Männer und sogar seinen Vorta tötet (Die Abtrünnigen)

    - Ikat’ika(?), der Ausbilder, welcher sich weigert, unehrenhaft einen wehrlosen Mann, Worf zu töten, da dies kein Sieg mehr wäre, sondern nur noch eine Exekution (Im Lichte des Infernos)

    - Remata’Klan, welcher seine Befehle befolgt, auch wenn er sich und seine Männer damit, wissend, in den sicheren Tod führt (Entscheidungen)

    - Erster Kudak’Etan, Zweiter Ixtana´Rax, oder Dritter Lamat´Ukan, welche verschiedene philosophien im Kampf bevorzugen, da sie auf unterschiedliche Profile genetisch optimiert wurden – der erste auf den Kampf im Gamma – Quadrant; der zweite und dritte auf den Kampf im Alpha - Quadrant (Das winzige Raumschiff)

  • #2
    Da, ich ja noch nivht viel von DS9 gesehen habe, kenne ich nur die ersten Beiden.
    Und mir gefällt der Jem'Hadar auf "Der hippokratische Eid"am besten. Sein Verhalten war wohl am sozialsten und er entwickelte sich richtig positiv, im Gegensatz zu dem Jem'Hadar Kind.
    Im vorzeitigen Ruhestand.

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    • #3
      das jem`hadar kind fand ich nicht so toll, der liebste bis jetzt war mir ikat'ika.

      die letzten beiden hab ich noch nicht gesehen.
      Wenn nun schön gespielt worden ist, spendet Beifall und gebet alle uns mit Freuden Geleit.
      Ich grüße (und knuddle, wer will)Aloe,Logic,Zoidberg,Locksley,Arwen,Wilmor,Socky, Sebi.T,McQueen,Dax,Miles,Newhouse,Weyoun 5,Counselor,Odo,alle Göttinger und andere Verrückte,das ganze Forum und Ce'Rega!

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      • #4
        Der Name des Jem'Hadars in "Der hippokratische Eid", den du hier ansprichst, Zefi, lautete Goran'Agar.
        ("Die Abtrünnigen": Omet'iklan; "Im Lichte des Infernos": Ikat'ika).

        Der Jem'Hadar, der mich am meisten beeindruckt hat, war Goran'Agar. Anders wie die anderen seiner Mitstreiter versucht er sich aus den Fesseln der Gründer zu befreien. Und da er sich von der Droge Ketracell White lösen konnte, will er dies auch für seine Männer erreichen. Daher interessieren ihn nicht auch nicht sämtliche Informationen über die Föderation.
        Bashir, der darin eine Chance sieht und auch gleichzeitig an den hippokratischen Eid gebunden ist - nämlich ausnahmslos jedes Leben zu retten -, entwickelt ein Engagement, den Jem'Hadar zu helfen. Wohl auch in der Hoffnung, dass dadurch ein kleiner Wendepunkt zwischen Mensch und Jem'Hadar geschaffen werden kann. Leider hebt sich Goran'Agar als einziger von den Jem'Hadar ab, wodurch auch (der innere Soldat) O'Brien erkennt, dass dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist.

        Goran'Agar beeindruckt mich ebenfalls, weil er das Leben vor den Tod stellt. Eben nicht ein willenloses Kampfwerkzeug der Gründer zu sein, die die Jem'Hadar wie Marionetten benutzen.
        Die Episode ist daher auch eine der tiefgründigeren Folgen, die absolut den Charme von "Star Trek" ausmacht und vor allem auch absolut "Star Trek" ist. Sie ist menschlich, kontrovers und außerdem kann man die Konflikte jederzeit auf die reale Gegenwart übertragen.

        An zweiter Stelle käme für mich - um kurz darauf noch einzugehen - Ikat'ika. Deshalb, weil er zwar zu den typischen Jem'Hadar gehört, aber zumindest trotzallem ein gewisses Ehrgefühl - ähnlich dem der Klingonen entwickelt.

        Das Jem'Hadar-Kind hat mich insofern nur beeindruckt, da man an ihm sehen konnte, wie schnell das Dominion in der Lage ist, neue Krieger heranzuzüchten.

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        • #5
          Zunächst einmal finde ich es wirklich gut, daß es in DS9 immer mal wieder Jem´Hadar gegeben hat, die nicht als der namen- und gesichtslose Feind dargestellt wurden, der nur aufs Kämpfen und Vernichten aus ist, sondern die Persönlichkeit und Charisma hatten und die einem ein bißchen nähergebracht wurden. Das ist einer der Pluspunkte von DS9: der Feind wird nicht immer nur stur als "der Feind" dargestellt, sondern differenziert betrachtet. Stereotype Feindbilder hat es eigentlich dort nie wirklich gegeben (so eine Differenziertheit hätte ich mir auch in bezug auf die Vorta gewünscht...).

          Der Jem´Hadar, der mich am meisten beeindruckt hat, ist Remata´klan in "Rocks and Shoals/Entscheidungen". Er war eine starke Persönlichkeit und jemand, mit dem man durchaus vernünftig reden und argumentieren konnte. Obwohl er wußte, welch mieses Spiel sein Vorta mit ihm und seinen Leuten spielte, unternahm er nichts dagegen, da es der Ordnung der Dinge im Dominion widersprochen hätte. Sein Tod und der Tod seiner Leute war absolut sinnlos, und ich hätte es viel lieber gesehen, wenn die Jem´Hadar überlebt hätten. Verdient hätten sie es (im Gegensatz zum Vorta Keevan).

          Dann gefiel mir noch Ometi´klan aus "To the Death/Die Abtrünnigen" gut, da er ebenfalls als vielschichtiger, charakterstarker, ehrenhafter Jem´Hadar dargestellt wurde, der seinen Vorta (passenderweise Weyoun 4) nur deshalb am Schluß tötete, weil dieser ihn angelogen hatte.

          Goran´Agar aus "Hyppocratic Oath" war ebenfalls eine bemerkenswerte Persönlichkeit, nicht nur, weil er sich von der White-Abhängigkeit losgesagt hatte, sondern weil er sich sehr um das Wohl seiner Leute sorgte.

          Im Grunde mag ich all die Jem´Hadar, die näher beleuchtet und die einem nicht nur als der brutale, skrupellose Feind präsentiert wurden, eben die, die dadurch mehr waren als nur gezüchtete Kampfmaschinen.

          Übrigens, einfach nur putzig fand ich den Jemmie, der sich in der Folge "Die Abtrünnigen" mit Jadzia unterhielt und sie neugierig nach ihrem Alter fragte .

          EDIT: Hey, mein 800. Beitrag! Ab jetzt bin ich Ensign und hab meinen ersten vollen Pin *freu*!
          Join the Vorta-Fanclub! Hier könnt ihr eure Meinung zu Weyoun & Co. schreiben! Jeder ist willkommen ;-)! ~~~~~~
          "Gewagt hast du, meiner zu spotten und Widerrede zu führen gegen Melkor, den Meister aller Geschicke von Arda!"
          "Denn bin nicht auch ich ein Vala? Ich bin´s, und mehr noch als die, welche da stolz in Valimar sitzen!"
          (Tolkien: Das Silmarillion)

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          • #6
            Bei Goran'Agar kann ich mich nur AKB anschließen, denn besser hätte ich es nicht schreiben können.

            Ometi’klan hat mich auch beeindruckd, er bleibt zwar dem System des Dominions treu, aber ist ohne zu zögern bereit seinen Vorta zu töten weil dieser ihn anlog.

            Aber ich fand alle JH sehr interessant und gerade ihr Konflikte mit den Sternenflottenoffizieren waren immer klasse!

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            • #7
              "Der hyppokratische Eid" und "Das winzige Raumschiff"

              zu 1)
              Ob ein Defekt in den Genen vorliegt oder nicht mag mal dahingestellt sein! Aber es war beeindruckend wie er versuchte andere Jem'Hadar davon zu überzeugen - ein besseres, freies Leben zu bekommen. Seine Männer waren aber noch arg mißtrauisch!

              zu 2)
              Die Serie war fantastisch - die Unterschiede der beiden Arten waren enorm! Die Gammas mit ihrer fanatischen, hirarchischen Loyalität und andererseits die Alphas mit ihrer Loyalität und ihrem Drang zu mehr Individualität.
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              • #8
                original geschrieben von Weyoun5
                Stereotype Feindbilder hat es eigentlich dort nie wirklich gegeben (so eine Differenziertheit hätte ich mir auch in bezug auf die Vorta gewünscht...).
                Hey, eine gewisse Differenzierung gab es aber auch bei den Vorta ...vielleicht nicht so deutlich wie bei den JH, was das Hinterfragen der Gründer angeht ...

                Ich fand Remata'Klan sehr interessant dargestellt. Auch wenn er in gewisserweise "nur ein treuer Diener" des Dominions war, zeigte er doch Stärke, dadurch dass er wissentlich in den Tod ging, weil er seine Loyalität zum Dominion über das eigene Wohl stellte.

                Den Unterschied zwischen den Alpha und Gamma- JH fand ich auch sehr interessant. Die Tatsache, dass diese beiden JH Arten auf unterschiedliche Kampftaktiken gedrillt wurden, zeigte vielleicht mehr als jede andere Folge, wie unterschiedlich die Machtstrukturen und Denkweisen zwischen den beiden Quadranten sind.
                “Oh my, that is quite toxic isn’t it?” (Weyoun) “Duty? Starfleet, the Federation? You must be pleased with yourself. You have this ship to take back to them. I hope it was worth it.” (Kilana)
                Was hältst du von den Vorta? Der Vorta-Fanclub freut sich über deinen Besuch.

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                • #9
                  Original von Kilana
                  Hey, eine gewisse Differenzierung gab es aber auch bei den Vorta ...vielleicht nicht so deutlich wie bei den JH, was das Hinterfragen der Gründer angeht...
                  Spielst du auf den "kaputten" Weyon an welcher versuchte zur richtigen Seite (Föderation) überzulaufen?
                  Wenn nicht, dann gib mir mal ein Beispiel!

                  Original von Kilana
                  Den Unterschied zwischen den Alpha und Gamma- JH fand ich auch sehr interessant. Die Tatsache, dass diese beiden JH Arten auf unterschiedliche Kampftaktiken gedrillt wurden, zeigte vielleicht mehr als jede andere Folge, wie unterschiedlich die Machtstrukturen und Denkweisen zwischen den beiden Quadranten sind.
                  Wie schon der Jem'Hader gesagt hat. Das Profil ist speziell auf den Bedrüfnissen dieses Quadranten (AQ) angepasst. Ist auch logisch: Die Gammas kommen aus einem sicheren Quadranten welcher vom Dominion kontrolliert wird. Die Befehle können/müssen 1zu1 umgesetzt werden. Aber im AQ ist dies ein wenig anders. Das Chaos vom Krieg macht es notwendig spontane/eigene Entscheidungen zu treffen ohne blind in die Falle zu laufen. Den der Kampf muss zum Feind geführt werden
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                  • #10
                    Das mit den Alpha- und Gamma-Jem´Hadar fand ich schon sehr interessant, vor allem, weil die Alphas dachten, sie wären was besseres als die Gammas. Das hätte doch Potential für jede Menge Konfliktstoff gehabt! Jemmies, die sich untereinander nicht grün sind! Man stelle sich vor, was sich im schlimmsten Falle (schlimm fürs Dominion) und im besten Falle (gut für die Föderation) daraus hätte entwickeln können, nämlich, daß sich die Jemmies untereinander bekämpfen anstatt das Dominion zu verteidigen. Da hätten die Gründer schon arge Probleme kriegen können. Sowas hätte das Dominion von innen heraus geschwächt.

                    Ich find´s doof, daß man die AQ- und GQ-Jemmie-Thematik danach nie wieder eingebracht hat. Schaaade!

                    @8of5:
                    Der "kaputte" Weyoun war wirklich der einzig nette Vorta, den man zu sehen bekam. Ansonsten wurden uns sympathische Vorta (die es garantiert gibt!!) bewußt von den Autoren vorenthalten, warum auch immer .
                    Join the Vorta-Fanclub! Hier könnt ihr eure Meinung zu Weyoun & Co. schreiben! Jeder ist willkommen ;-)! ~~~~~~
                    "Gewagt hast du, meiner zu spotten und Widerrede zu führen gegen Melkor, den Meister aller Geschicke von Arda!"
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                    (Tolkien: Das Silmarillion)

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                    • #11
                      @Weyoun 5
                      Konfliktpotenzial? Die Gammas haben eine fanatische Loyalität zu den Gründern und würden sich niemals gegen deren Entscheidungen stellen. Ein Konflikt könnte eher seitens der Alphas aufkommen. Den ihre Taten messen sich nicht mehr an ihren Worten sondern an den Erfolgen. Aber die Effektivität der Alphas konnte man in "Das winzige Raumschiff" bewundern. Aber seitdem das Dominion aus dem AQ verschwunden ist wird es sicherlich keine Alphas mehr geben - oder?
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                      • #12
                        Ich denke schon das die Gründer die Alphas, wenn welche überlebt haben mitgenommen haben.
                        Aber vielleicht waren die Alphas auch nur ein Expiriment, welches nach dem Fehlschlag in "Das winzige Raumschiff" wieder eingestellt wurde.

                        @8of5
                        Das Konfliktpotenzial hätte nicht zwischen den Gründern und den Gammas bestanden, sondern zwischen den Gammas und den Alphas. Und wenn die Gammas der Meinung wären das die Alphas nicht mehr oder nicht mehr genug an die Gründer glauben, dann wären sie sicher eingeschritten.

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                        • #13
                          Klar! Aber die Gammas gehorchen den Gründern durch ihre fanatische Loyalität. Ist es der Wille der Gründer eine neue Rasse zu schaffen, dann ist dies in Ordnung!
                          Die Gammas würden sich nie - selbst wenn die persönliche Meinung anders ist - gegen den Willen der Gründer stellen.
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                          • #14
                            Doch und genau das würden ise, wenn in ihren Augen die Alphas nicht den Gründern gehorchen.
                            So wird Weyoun 4 von einemJH getötet, weil er seinen ersten belogen hat und ihre Loyalität in Frage stellte. Und das würde sich mit JH nicht anders verhalten.
                            Und die Alphas lassen schon Zeichen erkennen, das sie nicht den gleichen Glauben an die Gründer haben wie die Gammas. Man nehme nur die Verteilung des White.

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                            • #15
                              Ja, das mag zwar alles sein. Aber Konflikte zwischen den Alphas und den Gammas würden nur entstehen wenn die Gründer den Befehl geben würden oder die Gründer werden von den Alpahas bedroht. Das mit der Whiteverteilung ist mir sofort aufgefallen in "Das winzige Raumschiff" war eigenartig. Hmmm... aber wir vergessen eines: Es gibt keine Alphas mehr - oder (habe ichbereits erwähnt)? In diesem Moment gibt es keine Möglichkeit mehr eines Bürgerkriegs.
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