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Gul Dukat und das Dominion

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  • Gul Dukat und das Dominion

    Hi,

    ich bin neu hier und muss sagen, dass ich das Forum echt toll finde und ich hier schon einige wirklich interessante Threads gelesen habe.

    Mich würde interessieren, wie es weitergegangen wäre, wenn Gul Dukat es geschafft hätte, die Verstärkungen des Dominion durch das Wurmloch zu bringen und somit dem Dominion zum Sieg über die Föderation verholfen hätte.

    Dabei stelle ich mir besonders die Frage, wie sich Dukat die Zukunft der Cardassianer unter der Herrschaft der Gründer wohl vorgestellt hat? Hat er denn wirklich geglaubt, dass die Cardassianer auf Dauer ein gleichwertiger Partner des Dominion geblieben wären?
    Hat er vielleicht schon im geheimen einen Umsturz des Dominion geplant in der Zeit nach dem Krieg?

    Oder hat er die Allianz zwischen den Gründern und Cardassia nur arrangiert für ein, wie Sisko es auch sagte "protziges Denkmal", ohne dabei an die Folgen für sein Volk zu denken.

    Was meint ihr, war das purer Egoismus und Machtgier oder hatte er eine langfristige Strategie?

    Würde mich über eure Theorien zu dem Thema freuen.

    MfG
    Benii

  • #2
    Ich denke Gul Dukat hat das Dominion unterschätzt, er dachte das er die Schlange ist die dan dem Dominion in den Rücken fällt aber es war umgekehrt. Gul Dukats Traum war ein Groß-Cardassianisches Imperium er war wie Hitler auf der einen Seite hat er seinem Volk etwas von geburtsrecht auf Macht Erzählt, aber in wirklichkeit sah er die Cardassianer alls Kanonenfutter.

    Wen das Dominon den Krieg gegen die Föderation gewonnen hette were Cardassia dadurch nicht mächtiger geworden sondern nur ein winzig kleiner Fleck im Dominion, vieleicht mit ein paar wenigen Privilegien.

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    • #3
      Guld Dukat? Der war in jeglicher Hinsicht wahnsinnig und hat allen nur geschadet, Dominion, Cardassianischer Union sowie Alpha-Quadranten-Allianz.

      Zuerst schmiedet er Pläne für eine Grossherrschaft zwischen der C. Union und dem Dominion, anschliessend hintergeht er seine eigens von ihm initiierte Allianz mit irgendwelchen Pah-Geistern, "um das Universum in Flammen aufgehen zu lassen", wie er sich es von den Pah-Geistern erhofft.

      Wahrscheinlich war ihm sein Plan mit Cardassia und dem Dominion absolut unwichtig, und er wollte seinen mörderischen Wahnsinn verbreiten.

      Kommentar


      • #4
        Den Vergleich mit Hitler ist gar nicht so schlecht. Aus Dukats Sicht war das wohl eine Beziehung wie damals zwischen Deutschland und Russland, die solange sie notwendig war seine Cardassianer wieder an die Macht führen würde und wenn nicht mehr von Bedeutung hätte er den großen Partner wohl verraten, das Wurmloch zerstören lassen und alle Dominion Mitglieder im AQ hinrichten lassen. So in seiner Vorstellung, er hatte aber die Geschwindigkeit unterschätzt, mit der sich das Dominion im AQ und auf Cardassia aufbauen und einnisten konnte. So waren zum Schluss er bzw. die Cardassianer die Verratenen und nicht umgekehrt.

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        • #5
          Hm, ich bin mir nicht sicher, ob Gul Dukat nicht erst dem Wahnsinn verfallen ist, als seine Tochter in seinen Armen gestorben ist. Vorher schienen mir seine Gedanken in Bezug auf das Dominion recht klar zu sein. In den Folgen "Ein kühner Plan" und "Sieg oder Niederlage?" gibt es jeweils Szenen zwischen Dukat und Damar, in denen Damar gegen Weyoun und die Gründerin vorgehen möchte, er jedoch von Dukat beschwichtigt wird. Er solle warten, bis der Krieg vorbei und gewonnen ist. Eines Tages dürfe Damar Weyoun diese Lektion erteilen, das sagte Dukat beispielsweise in "Ein kühner Plan".
          Diese Szenen machen auf mich den Eindruck, als hätte Dukat einen durchdachten Plan gehabt, wie mit dem Dominion nach dem Krieg umzugehen sei.
          Bedenkt man aber die militärische Stärke und die Anzahl der Truppen, die das Domion zu der Zeit auf Cardassia stationiert hatte, scheint es mir auch recht unrealistisch, dass es Dukat später gelungen wäre, das Dominion einfach beiseite zu schieben und alleiniger Machthaber auf Cardassia zu werden.
          Die spätere Rebellion von Damar konnte ja auch niedergeschlagen werden, obwohl sie natürlich auch letztlich half den Krieg zu entscheiden und "friedlich" zu beenden.

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          • #6
            Dukat hatte sicher nicht vor, nach gewonnem Krieg eine Revolte gegen das Dominion zu starten, denn er wusste ganz genau wieviele Jem'Hadar auf Cardassia waren und dass er es nicht ohne hohe Verluste schaffen könnte.
            Vor Ziyals Tod war er sicher noch geistig ganz klar drauf, ich denke mir mal er hätte weiter geplant unter der Herrscahft des Dominion zu leben, aber für sich eine möglichst hohe Position zu finden, ebenso wie für Cardassia. zB dass dann cardassianische Truppen die Erde unter Kontrolle halten,...
            Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
            die Internationale erkämpft das Menschenrecht


            das geht aber auch so

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            • #7
              Zitat von Benii Beitrag anzeigen
              Dabei stelle ich mir besonders die Frage, wie sich Dukat die Zukunft der Cardassianer unter der Herrschaft der Gründer wohl vorgestellt hat? Hat er denn wirklich geglaubt, dass die Cardassianer auf Dauer ein gleichwertiger Partner des Dominion geblieben wären?
              Für Dukat war das Dominion Mittel zum Zweck, um die Machtposition der Cardassianer im Alpha-Quadranten auszubauen. Er hatte mitbekommen, daß es die größte und bedrohlichste Macht im Gamma-Quadranten ist, die der Föderation Schaden zufügen oder diese sogar erobern könnte, und sah darin seine Chance, seinem Volk zu neuer Glorie zu verhelfen - wenn dies dadurch passiert wäre, daß die Cardassianer mithilfe des neugewonnen Alliierten die Föderation erobert und unterjocht hätten, umso besser.

              Zitat von Benii
              Hat er vielleicht schon im geheimen einen Umsturz des Dominion geplant in der Zeit nach dem Krieg?
              Das glaube ich eher nicht. Dukat wußte um die Stärke des Dominion und daß die Cardassianer in einer Auseinandersetzung unterlegen sein würden. Wahrscheinlich hatte er geplant, daß Dominion und Cardassianer gleichberechtigt Seite an Seite über den Alpha-Quadranten herrschen würden mit ihm selber in einer hohen, einflußreichen und mächtigen Position. Denn daß Dukat machtbesessen war, war offensichtlich.

              Zitat von Benii Beitrag anzeigen
              In den Folgen "Ein kühner Plan" und "Sieg oder Niederlage?" gibt es jeweils Szenen zwischen Dukat und Damar, in denen Damar gegen Weyoun und die Gründerin vorgehen möchte, er jedoch von Dukat beschwichtigt wird. Er solle warten, bis der Krieg vorbei und gewonnen ist. Eines Tages dürfe Damar Weyoun diese Lektion erteilen, das sagte Dukat beispielsweise in "Ein kühner Plan". Diese Szenen machen auf mich den Eindruck, als hätte Dukat einen durchdachten Plan gehabt, wie mit dem Dominion nach dem Krieg umzugehen sei.
              Auf mich wirkte das eher so, als wenn Dukat nach dem gewonnenen Krieg nur zu gern eine Möglichkeit wahrgenommen hätte, sich an Weyoun zu rächen, der während der Besetzung von DS9 tatsächlich die Fäden in der Hand hielt und immer das letzte Wort hatte. Das muß für Dukat unerträglich gewesen sein.

              Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
              Vor Ziyals Tod war er sicher noch geistig ganz klar drauf, ich denke mir mal er hätte weiter geplant unter der Herrscahft des Dominion zu leben, aber für sich eine möglichst hohe Position zu finden, ebenso wie für Cardassia. zB dass dann cardassianische Truppen die Erde unter Kontrolle halten,...
              Genauso sehe ich das auch, siehe oben.
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              "Gewagt hast du, meiner zu spotten und Widerrede zu führen gegen Melkor, den Meister aller Geschicke von Arda!"
              "Denn bin nicht auch ich ein Vala? Ich bin´s, und mehr noch als die, welche da stolz in Valimar sitzen!"
              (Tolkien: Das Silmarillion)

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