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Ferengi: Eine Hommage an uns Europäer?

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  • Ferengi: Eine Hommage an uns Europäer?

    Hab mir neulich die tolle Sherlock Holmes Gesamtausgabe gekauft, tolle Sache!

    Jedenfalls: Bei Sherlock Holmes Band II stand das Folgende in den Anmerkungen:

    Feringhee - indisches Wort zur Bezeichnung von Europäern. Es besteht, wie die ähnlich lautenden Wörter im Arabischen (faranji) und Persischen (farangi), aus einer Version des Wortstammes "Frank-" (Franken) und einem ursprünglich arabischen Suffix, das die Bedeutung "ethnische Zugehörigkeit" hat.

    Müssen wir Europäer nun beleidigt sein? Und wie ist das zu verstehen? Stehen wir Europäer in den Augen der Amis als pure Kapitalisten?

    Übrigens hier der Link, der ideale und kostengünstige Weg zu Holmes, sehr schön aufgemacht noch dazu: http://www.amazon.de/Sherlock-Holmes...e=UTF8&s=books

  • #2
    Es gibt wohl keine größeren Kapitalisten als die Amerikaner, in Europa, zumindest in Deutschland, Skandinavien, ... wird teilweise ein noch etwas sozialeres System verwendet (das leider immer weniger finanzierbar wird) als am anderen Ende des großen Teichs. Von daher denke ich mal eher an Zufall oder die Amis sind wirklich nicht die cleversten, wie es oft das Vorurteil ist.

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    • #3
      US-Amerikaner sind zwar schnell mit Pauschalurteilen und Vorurteilen bei der Hand, aber das Bild das sie von uns Europäern haben ist wirklich ein Anderes. Eher dumm und gutgläubig als hinterhältig und verschlagen. Deshalb denke ich das der linguistische Ansatz nicht auf uns zutrifft.

      Die Volksgruppen die von den Amerikanern als verschlagene Händler verschrien sind, sind eher im arabischen Raum zu finden.

      Deshalb brauchen wir uns wirklich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen.

      DWD
      Wer den Feind umarmt macht ihn bewegungsunfähig.

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      • #4
        Ich finds lustig.
        Außerdem: Dass die Amis in eigentlich allen Belangen insgesamt mehr Erfolg haben als wir, dürfte bedeuten, dass sie nicht dumm sind, sondern eher die Bevölkerungsmehrheit hier.

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        • #5
          Zitat von Linus Beitrag anzeigen
          Ich finds lustig.
          Außerdem: Dass die Amis in eigentlich allen Belangen insgesamt mehr Erfolg haben als wir, dürfte bedeuten, dass sie nicht dumm sind, sondern eher die Bevölkerungsmehrheit hier.
          Wo außer beim Militär ist das denn der Fall?
          Allein Deutschland kann wirtschaftlich mit den Amis fast mithalten und expotiert mehr Güter als alle anderen Länder (inklusive der USA), obwohl D um ein vielfaches kleiner ist als die USA.
          Man muss bedenken wie groß Amerika im Vergleich zu den Einzelstaaten Europas ist, wenn man eine ähnliche Fläche und Bevölkerung haben möchte muss man schon die ganze EU sehen, die in so ziemlich allen wirtschaftlichen Belangen ebenbürdig oder überlegen ist.
          Der Euro ist momentan übrigens 1,3195 US Dollar wert.

          Im überigen ist auch das Vorurteil des dummen Amerikaner natürlich ein Vorurteil, die Amerikaner haben mit die besten Universitäten der Welt. Die Medien picken sich natürlich das heraus, was ihnen am besten passt, wenn man deutsche Talk Shows schaut sieht man, dass es doch überall gleich ist.

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          • #6
            Zitat von Linus Beitrag anzeigen
            Ich finds lustig.
            Außerdem: Dass die Amis in eigentlich allen Belangen insgesamt mehr Erfolg haben als wir, dürfte bedeuten, dass sie nicht dumm sind, sondern eher die Bevölkerungsmehrheit hier.
            Es gibt viele Punkte, in denen die Amis in meinen Augen deutlich hinterherhinken, z.B. beim Sozialsystem. Viele Menschen dort können sich keine Krankenversicherung leisten. Achja, und 10 Urlaubstage im Jahr ist glaube ich die gesetzliche Vorgabe, müsste ich aber nochmal überprüfen. Die Spanne zwischen Arm und Reich ist in Amerika noch weiter auseinander, als hier.

            Dass sie sowohl militärisch, als auch wirtschaftlich der mächtigste Staat sind, heißt noch nicht, dass sie uns in "eigentlich allen Belangen" überlegen sind.

            @Newman: Kann man das mit dem Währungskurs so einfach vergleichen?


            Naach Aussage einiger Produzenten udn Autoren der Star Trek - Serien stehen die Ferengi ganz allgemein für die heutigen Menschen. Von "Europäer" höre ich in dem Zusammenhang zum ersten mal...aber kurios ist das ganze schon

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            • #7
              Zitat von Linus Beitrag anzeigen
              Ich finds lustig.
              Außerdem: Dass die Amis in eigentlich allen Belangen insgesamt mehr Erfolg haben als wir, dürfte bedeuten, dass sie nicht dumm sind, sondern eher die Bevölkerungsmehrheit hier.
              Quatsch!
              Wo sind uns die Amis bitte überlegen?
              Todesstrafe, Sozialsystem, Kriegsmacht, Foltergeheimdienst?
              Alles Sachen wo sie wirklich stolz sein können!

              Nicht falsch verstehen, Amerika ist zwar ne Supermacht, aber in gewissen Dingen ist man eben hier in Europa voraus.

              Aber man muss auch sagen, dass sie zB auch bei guten Sachen (Wissenschaft, Unis,...) sicherlich weltführend sind.
              Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht,
              die Internationale erkämpft das Menschenrecht


              das geht aber auch so

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              • #8
                Zitat von newman Beitrag anzeigen
                Im überigen ist auch das Vorurteil des dummen Amerikaner natürlich ein Vorurteil, die Amerikaner haben mit die besten Universitäten der Welt. Die Medien picken sich natürlich das heraus, was ihnen am besten passt, wenn man deutsche Talk Shows schaut sieht man, dass es doch überall gleich ist.
                Obwohl es natürlich tatsächlich ein pauschales Vorurteil ist, dass der US-Amerikaner an sich dumm ist, finde ich es doch ziemlich gewagt, dieses Klichee mit der Qualität der Universitäten zu relativieren, denn immerhin stehen gerade die wirklich guten Unis nur einer extremen Minderheit der Bevölkerung zur Verfügung.

                Live long and prosper!
                UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

                LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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                • #9
                  Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen
                  Obwohl es natürlich tatsächlich ein pauschales Vorurteil ist, dass der US-Amerikaner an sich dumm ist, finde ich es doch ziemlich gewagt, dieses Klichee mit der Qualität der Universitäten zu relativieren, denn immerhin stehen gerade die wirklich guten Unis nur einer extremen Minderheit der Bevölkerung zur Verfügung.

                  Live long and prosper!
                  Natürlich aber mit irgendwas muss man es doch begründen. Es wird ja kaum nationale IQ Tests geben Es ist eine starke Vereinfachung, ich hatte deinen Einwand auch schon in einer Klammer geschrieben, aber das hätte dann die eigentliche Message unterminiert.

                  Kann man das mit dem Währungskurs so einfach vergleichen?
                  Die Währung sagt eines aus: Man zeigt mehr Vertrauen in die Stabilität des Euros als in die des Dollars und legt daher sein Geld lieber in € als in $ an. Das hat unter anderem einen guten Grund. In der EU gibt es jene selbstbestimmte 3 % Grenze der Neuverschuldung, in Amerika nicht und so hat man eben gerade in naher Vergangenheit z.B. für den Irak Krieg mal geschwind 5, 6 % neue Schulden gemacht und damit ein schönes Haushaltsloch forciert.

                  Was allerdings in Amerika (ist jetzt aber eher ein Glaube als ein Wissen) sehr gut und vorbildlich ist sind Forschung und Innovation, in den USA getraut man sich oft etwas mehr Risiko zu fahren. Das kann man aber so und so sehen, in den USA sind ja die Deutschen gerade wegen des Bilds der Gewissenhaftigkeit angesehen, was ja eher das Gegenteil von risikofreudig ist.

                  Man kann noch vieles anderes vergleichen, alles (zumindest vieles) mit dem selben Ergebnis: Die EU ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt.

                  Man spürt nur weniger davon, da die Amerikaner schon seit Ende ihrer Isolationismuspolitik ihre gesamte Macht auch außenpolitisch ausnutzen um ihre eigenen Interessen zu verteidigen. In der EU dagegen schafft man es weder eine gemeinsame Verfassung auf die Beine zu bekommen, noch die kleineren, nationalen Interessen der Beitrittsländer hinten an zu stellen und alle dazu zu bringen gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wodurch viel der eigentlichen Macht eingebüßt wird. Und auch Deutschland könnte im Grunde seine wirtschaftliche Macht viel offensiver vertreten, aber da man historisch ja so vorbelastet ist wagt man ein druckvolleres außenpolitsches Verhalten nicht.

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