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Ist der Alphaquadrant die schlechtere Menschheit?

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  • Ist der Alphaquadrant die schlechtere Menschheit?

    Hi.
    Das Forum ist groß und ich habe natürlich nicht die Zeit mich durch alles und jeden durchzulesen. Falls sowas schon diskutiert wurde, dann einfach sagen in welchem Thema. Das wäre nett

    Ich frage mich, wie es sein kann, dass die Föderation einen so enormen, technologischen Vorsprung der anderen Mächte aufholen konnte und das binnen weniger Jahrhunderte. Das Ziel, sich selber zu verbessern scheint so zu fruchten, dass es der Menschheit erlaubt alle unserer Ansicht nach positiven Aspekte zu fördern, während die negativen hinten dran stehen.
    Überhaupt scheinen alle Rassen im Alphaquadrant die schlechten Eigenschaften der Menschen zu besitzen, wie Habgier, Aggresion, Verrat usw.

    Und was hat es ihnen gebracht? Mehr als 800 Millionen tote Cardassianer. Die Klingonen sollen nach Aussicht der Sektion 31 nach dem Krieg für niemanden eine "Gefahr" darstellen und seit Star Trek Nemesis wissen wir auch, dass das gloreiche romulanische Imperium ein Kinderzirkus im Stadthaus ist.

    Überhaupt verstehe ich nicht, wie z.B. die Klingonen, die scheinbar eine so unausgewogene Neigung besitzen, sich technologisch weiterentwickeln, da sie doch so starken Wert auf Kampf und Kriege legen, während die Föderation nur daran interessiert ist ihr Wissen zu erweitern, was sie auch tut.

    Scheinbar sind Föderations"forschungsschiffe" wie die damals aktuelle Galaxy Klasse bzw. die Sovereign-Klasse, die ganze Familien durch die Gegend manövrieren genauso leistungsstark, wie reine Kriegsschiffe anderer Rassen. WIE?

    Ich verstehe zum Teil ganz einfach den Sinn anderer Kulturen nicht und ebenfalls die negative Haltung aller Mächte im Alphaquadranten, dessen Absichten meist nur kriegerische Handlungen einschließt!?

  • #2
    So wie ich das sehe, müsssten wir erstmal klären warum wir Menschen diese schlechten Angewohnheiten haben. Tja...woher kann der nur kommen. Da ja jeder Mensch unterschiedlich ist und eine andere Meinung hat und bla bla bla kommt es früher oder später zu Konflikten. Die meisten können ja beigelegt werden, die schlimmsten werden zu Kriegen. Das ganze beruht mE einzig darauf, dass wir Menschen in der Lage sind Emotionen zu entwickeln.
    Da dies auch jede andere Spezies im AQ kann, liegt es wohl auf der Hand, dass Konflikte nicht auf einen Planeten beschränkt bleiben.
    Die Vulkanier hingegen taten das einzigst logische (wen wunderts ) und fingen an ihre sehr wilden und starken Emotionen zu unterdrücken. Die Klingonen sind da eher "leidenschaftlichter" und die Romulaner sind doch auch nur Vulkanier die keinen Bock auf die Unterdrückungsnummer hatten. (So wie ich das verstanden habe). Bei den Cardassianer (und jeder anderen Spezies) wird es wohl so gelaufen wie auf der Erde. Vermute ich zumindestens mal.
    Zu den Klingonen und der Technologie: Mit schöneren und neueren -und vor allem besseren- Waffen kann man ruhmreichere Siege erringen. So einfach ist das. Da fühlt sich der Klingone dann auch der Technik verpflichtet. Und wie will man Kriege gewinnen gegen jemanden der bessere Waffen hat?? Richtig: man macht sich selber noch bessere Waffen!
    Und zur Leistung der Galaxy- und Soverreign-Klassen gibts hier schon genügend vs-Threads. Da kann man dann nachschlagen wer gegen wen leistungsfähiger ist. (Stichwörter wie: Kriegsschiffe, Forschungsschiffe, Mehrzweckschiffe (Allrounder)sind da von Bedeutung)

    Warum es Emotionen wie Verrat usw. gibt, kann ich dir jetzt nicht sagen. Da muss man schon ein paar Philosophen, Kulturhistoriker, etc zusammenpferchen und diese grübeln lassen. Ich glaube eher, so zusammengepfercht wie die sind, schlagen die sich gegenseitig die Köppe ein. (Andere Meinungs un so^^)

    Den enormen technologischen Aufschwung verdankt die Fed u.a. auch den Vulkaniern. In ihrer Logik ist Krieg bestimmt eine unlogische Sache. Daher werden sie sich wohl eher aufs Entdecken und Philosphieren, Nachdenken konzentriert haben. Da kommen dann schonmal einige Ideen bei raus die zum Fortschritt führen. Da andere Vereine, wie z.B.: das Dominion, keine logische Rasse hat, die den Vulkaniern auch nur annähernd ebenbürtig sind. (von der Logik her und so...) werden die wohl weniger Fortschritte in der gleichen Zeit machen wie die Fed.
    Ausserdem besteht die Fed aus sehr vielen Welten. Da werden mehr kluge Köpfe sein als der ganze restliche AQ zusammen.

    Ich hoffe ich konnte helfen.
    MfG Marpfel
    Zuletzt geändert von Marpfel; 06.01.2009, 04:16. Grund: Rechtschreibung
    "<Wretched> Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat"
    "Ich habe es schon häufig als bedauerlich empfunden, dass Noah und seine Sippe das Boot nicht verpasst haben." - Mark Twain

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    • #3
      Eigentlich ist es eher ein Wunder wie die anderen Rassen mit der Föderation mithalten können, nicht wie Forschungsschiffe so stark sein können. Denn die Föderation ist ja fast so schlimm wie die Borg, sie assimilieren ganze Welten - nur im Gegensatz zu den Borg freuen sich diese Welten darüber sogar auch noch und teilen ihre technologischen und wissenschaftlichen Geheimnisse mit großer Freude.

      Das dürfte auch das Geheimnis hinter dem raschen Aufstieg der Menschheit sein. Die Vulkanier besaßen zur Föderationsgründung ja all die Technologien, die den Menschen noch fehlten. Traktorstrahlen, Schildtechnologie. Und damit fielen sie dann auch in die Hände der zu ENT Zeiten nocht etwas hinterherkinkenden Menschen.


      Und die klingonische Kultur ist sowieso etwas vielschichtiger als sie auf den ersten Blick scheint. Die Ehre und der Kriegergeist sind ja häufig nur die Oberfläche, an die so wirklich eigentlich nur der kleine Krieger glaubt bzw. sich dran hält.
      Um so höher man in der klingonischen Politik kommt, umso korrupter, intriganter und "unklingonischer" wird es.
      Und wenn man sich die Folge "Rules of Engagement" anschaut, sieht man wie selbst so "langweilige" und "unklingonische" Jobs wie die des Anwalts mit der richtigen Rhetorik ehrenvoll werden können.
      Wie sagt Worf so schön als sie ein Schiff entdecken, bei dem sogar die Rettungskapseln abgeschossen wurden. Nur der Sieg ist ehrenvoll.
      Die Klingonen drehen sich das halt immer so hin, dass es passt. Und das dürfte bei der Forschung nicht anders sein. mal ganz davon abgesehen, dass sie durch die Allianz mit der Föderation gut profitiert haben dürften.

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      • #4
        Dem kann man fast nichts entgegensetzen, aber es muss gesagt werden das selbst der höchste und "unklingonischste" Adlige im Reich, etwa Gowron, sich durchaus an ihre Ehre klammern. Da fällt mir spontan die Folge ein wo Sisko und Co nach Tei'go'kor eindringen (habs hoffentlich richtig geschrieben) um Gowron als Gründer zu entlarfen. Worf will ein Attentat begehen und Gowron pfeift seine Leibwächter zurück um Worf im ehrenvollen Kampf gegenüberzutreten.
        Die Demokratie ist die schlechteste Reigierungsform, abgesehen von allen anderen. Winston Churchill

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        • #5
          -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post1969540

          Wie ich schon dort schrieb, ist die Föderation ein Spiegelbild der Borg.
          Im Endeffekt hat sich durch die direkte Konkurenz auch den hohen Anreiz ihr Wissen ständig zu vergrößern, damit sie nicht überrannt werden kann.
          Die Föderation hat die Zeit nur so gut überdauert, weil sie den anderen Mächten immer einen Schritt vorraus war.

          Im Endeffekt werden sich langfristig die Borg und die Föderation die Galaxie "unter sich aufteilen".
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          Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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          • #6
            @ McWire:
            Das ist eine sehr gewagte Annahme. Von welchen Zeitabschnitten reden wir? Du vergisst die ganzen anderen Mächte, wie etwa das Dominion. Das halte ich für wesentlich "fleißiger" was das Aufnehmen von anderen Welten in ihre Gemeinschaft angeht.
            Die Demokratie ist die schlechteste Reigierungsform, abgesehen von allen anderen. Winston Churchill

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            • #7
              Zitat von Paddy* Beitrag anzeigen
              @ McWire:
              Das ist eine sehr gewagte Annahme. Von welchen Zeitabschnitten reden wir? Du vergisst die ganzen anderen Mächte, wie etwa das Dominion. Das halte ich für wesentlich "fleißiger" was das Aufnehmen von anderen Welten in ihre Gemeinschaft angeht.
              Spätestens im 27-29. Jh. wird die Föderation 50% der Milchstraße umfassen.
              Sie wird schon im 25. Jh. die ersten Tiefenraumexpeditionen mit Transwarp machen und im 26. Jh. ihre Expansion in die Tiefen des Alpha- und Beta-Quadrant vollziehen. Da die Klingonen möglicherweise im 25. Jh. der Föderation beitreten, wie in ENT angedeutet, wäre der Weg in den Beta-Quadrant vorbei an den Romulanern offen.

              Das Dominion ist keine Bedrohung für die Borg und da ich von einer Borg-Expansion in Richtung Gamma-Quadrant ausgehe, werden sie wohl früher oder später überrannt. Die Föderation hat 150 Mitglieder in 200 Jahren gewonnen, das Dominion augenscheinlich nur paar dutzend (bekannte) Völker in 2000 Jahren... soviel zum "fleißigeren Sammeln"

              Gewagte ist die Annahme durchaus, aber sie ist eine realistische Möglichkeit der Zukunft, wen auch nicht die einzige.
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              • #8
                Wenn man das Spiel mal in Gedanken durchgeht, wie ihr schreibt, dann würden sich vielleicht wirklich die um Fortschritt und technische Assimilation bemühten Parteien wie Borg, Föderation und theoretisch auch Dominion die Milchstraße unter sich aufteilen.
                Aber selbst wenn, die Borg haben einen entscheidenden praktischen Vorteil: Da sie ein Kollektiv sind, könnten sie die ganze Galaxie vernetzen und damit "einen", auch wenn das aus Sicht der individualistischen Menschen sehr traurig wäre.
                Der Föderation würde ich das aber nie zutrauen, egal wie gut die Absichten auch sein mögen. Denn, wenn die Föderation wirklich die ganze Galaxie umspannen würde, wäre das Reich doch bestimmt viel zu ausgedehnt, um ordentlich regiert werden zu können. Letztenendes würde aus der Föderation die alte Republik bei Star Wars werden. Eine Zeitlang, vielleicht sogar relativ lange, geht alles gut, aber dann festigen sich die Strukturen zu stark, die Mächteverhältnisse verhärten sich, Regierungen zentralisieren sich, korrumpieren schließlich, und dann gibt es entweder Separatisten oder einen Putsch. Eine gerecht geregelte Regierung, die Tausende von Spezies gleich behandelt und jedem seine Stimme zukommen lässt, ist bestimmt auch für die hochidealistischen Star-Trek-Menschen eine zu anspruchsvolle Aufgabe.
                Bereits in der bekannten Star-Trek-Welt ist das Sternenflottenhauptquartier ja auf der Erde, also zentralisiert. Aber je größer die Entfernung und je größer die Bevölkerung in sehr weit entfernten Gebieten, desto schwieriger wird ja die Organisierung, aber desto geringer wird auch das Zugehörigkeitsgefühl. Selbst auf der Erde konnte man ja bisher noch keine einheitliche Regierung durchsetzen. Die ganze Galaxie, das halte ich für ziemlich unmöglich.

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                • #9
                  Zitat von MetalManni Beitrag anzeigen
                  Wenn man das Spiel mal in Gedanken durchgeht, wie ihr schreibt, dann würden sich vielleicht wirklich die um Fortschritt und technische Assimilation bemühten Parteien wie Borg, Föderation und theoretisch auch Dominion die Milchstraße unter sich aufteilen.
                  Aber selbst wenn, die Borg haben einen entscheidenden praktischen Vorteil: Da sie ein Kollektiv sind, könnten sie die ganze Galaxie vernetzen und damit "einen", auch wenn das aus Sicht der individualistischen Menschen sehr traurig wäre.
                  Der Föderation würde ich das aber nie zutrauen, egal wie gut die Absichten auch sein mögen. Denn, wenn die Föderation wirklich die ganze Galaxie umspannen würde, wäre das Reich doch bestimmt viel zu ausgedehnt, um ordentlich regiert werden zu können. Letztenendes würde aus der Föderation die alte Republik bei Star Wars werden. Eine Zeitlang, vielleicht sogar relativ lange, geht alles gut, aber dann festigen sich die Strukturen zu stark, die Mächteverhältnisse verhärten sich, Regierungen zentralisieren sich, korrumpieren schließlich, und dann gibt es entweder Separatisten oder einen Putsch. Eine gerecht geregelte Regierung, die Tausende von Spezies gleich behandelt und jedem seine Stimme zukommen lässt, ist bestimmt auch für die hochidealistischen Star-Trek-Menschen eine zu anspruchsvolle Aufgabe.
                  Bereits in der bekannten Star-Trek-Welt ist das Sternenflottenhauptquartier ja auf der Erde, also zentralisiert. Aber je größer die Entfernung und je größer die Bevölkerung in sehr weit entfernten Gebieten, desto schwieriger wird ja die Organisierung, aber desto geringer wird auch das Zugehörigkeitsgefühl. Selbst auf der Erde konnte man ja bisher noch keine einheitliche Regierung durchsetzen. Die ganze Galaxie, das halte ich für ziemlich unmöglich.
                  Naja, die Föderation wird ja nicht beim Warpantrieb stehen bleiben. Mit Transwarp ist jeder Punkt der Galaxis innerhalb eines Tages erreichbar.

                  Nur wird garantiert nicht jedes Volk der Föderation beitreten, sodass immer "weiße Flecken" bleiben werden. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass auch Völker im Delta- und Gamma-Quadrant der Föderation beitreten.
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                  • #10
                    @ McWire:

                    Deine Ausführung klingt interessant, und auch irgendwie schlüssig. Aber es gibt soviele Faktoren die man nicht erwägen kann das das ganze reine Gedankenspielerei bleibt. Die Borg könnten genauso gut auf den BQ losgehen, oder das Dominion den Borg länger wiederstehen als wir annehmen. Ich vermute sogar eher das der AQ geschlossen dem Dominion helfen würde die Borg zu bekämpfen wen die einen Krieg beginnen würden.
                    Das die Klingonen und Romulaner irgendwann einmal der Föd beitreten halte ich nach dem Dominion-Krieg und der Shinzon-Krise für durchaus möglich, aber das wird eine lange Zeit brauchen. Was das Dominion angeht, so wissen wir nicht wieviele Welten es bereits vernichtet oder aufgenommen hat. Immerhin vergisst du das das Dominion nur Welten anektiert von denen es sich was verspricht. Und die die sie sich ihnen wiedersetzen werden einfach ausraddiert. Was das angeht können wir nicht im Entferntesten ermessen wie viele Genozids auf das Konto der Jem'Hadar gehen.
                    Die Demokratie ist die schlechteste Reigierungsform, abgesehen von allen anderen. Winston Churchill

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                    • #11
                      Ich finde dieses Thema irgendwie unsinnig.
                      Im Alphaquadranten gibt es kaum Krieg (whärend Tng und DS9 nur einmal)
                      Und sehen wir uns andere Sci-Fi Serien an.
                      Bei Stargate und Galactica herscht fast durchgehend Krieg.
                      Wenn wir jetzt sagen die Menschheit bei Star Trek wäre schlecht kann ich nur sagen was ist sie bei anderen Serien?

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