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Der Typhon Pakt oder: Folgen von Destiny

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  • Der Typhon Pakt oder: Folgen von Destiny

    Nach den Ereignissen von Before Dishonor, Greater than the Sum,Full Circle, Destiny I,II,III und A Singular Destiny ist klar:

    Spoiler
    Die Borg sind keine Gefahr mehr.Sie wurden von den Caeliar absorbiert.

    In ihrem letzten Angriff auf die UFP haben sie mit 7500+ Kuben angegriffen und innerhalb einzelner Tage einen "Toten Raum" , eine dead-zone von 100+ Lichtjahren um den Azurnebel in jeder Richtung verursacht, hunderte Planeten massakriert und 63 Milliarden UFP Bürger getötet.
    40% der Sternenflottenschiffe und Raumstationen wurden zerstört, tausende weitere Schiffe sollten beschädigt oder zu alt sein, um noch im dienst zu bleiben.Die Wirtschaft ist vor dem Kollaps. Ähnlich erging es auch den Klingonen, dem Imperialen Romulanischen Staat und dem Romulanischen Sternenimperium. Die Talarianer haben fast ihre ganze Flotte verloren.


    In A Singular Destiny entsteht der Typhon Pakt, eine Allianz aus:

    Spoiler
    ROmulanischem Sternen Imperium
    Gorn
    Tholianern
    Tzenkethi
    Kinshaya
    Breen


    Da wir auf die weiteren Ereignisse noch warten müssen, hatte mich mal interressiert, was es hier für Spekulationen zu den Folgen von Destiny gibt.
    In den Büchern hieß es, dass der Dominion Krieg nur wie ein geplänkel aussah, im vergleich dazu, was die Invasion in Destiny verursachte.
    Dort sollen laut dem Thread im Forum etwa 10000 Schiffe der UFP von deren ca. 40000-50000+ Schiffe zerstört worden. Also schon etwa 20-25%!!!!!
    In Destiny war die Rede von 40% also theoretisch wohl von etwa 50-60000+Schiffen wohl schon 20000+25000!!!!!
    Anscheinend hat es die Klingonen und die Romulaner wohl auch sehr hart getroffen, letztere versinken wohl gerade im Bürgerkrieg, somit ist also eigentlich den Drei(oder VIER) Hauptmächten das Genick gebrochen.

    Bleiben jetzt die Cardassianer die stärkste Macht, da sie ebenso wie Ferengi,Breen,Gorn,Tholians,Tzenkethi und Kinshaya nur minimale Verluste durch die Borg erlitten haben(also keine planeten lagen im angriffsfeld der Borg)?
    Immerhin waren sie zuvor ziemlich zahlenreich.
    Da Klingonen ,UFP und IRS nun eher damit beschäftigit sind, mit dem großteil ihrer Flotten zivile Aufgaben zu erfüllen, dürften sie sowohl militärisch als auch wirtschaftlich extrem geschwächt sein.

    Wie schätzt ihr die Stärke des Typhon Paktes ein?

  • #2
    Zitat von USS Seven of Nine Beitrag anzeigen
    Wie schätzt ihr die Stärke des Typhon Paktes ein?
    Die Gorn, Tzenkethi, Breen und Tholianer sind Einspeziesgesellschaften. Die dürften nicht mehr (pro Spezies) als ein paar dutzend Systeme und nicht mehr als 20 Mrd Individuen haben.

    Das romulanische Reich liegt in der Größenordnung von 100ten Systemen und vielleicht so 100 Mrd Individuen.

    Die andere genannte Spezies ist non-canon und ich kann sie daher nich einordnen.

    Rechnet man mal zusammen:

    4 * 10 Mrd + 100 Mrd = 140 Mrd Individuen
    4 * 25 + 300 = 400 Planetensysteme

    4 * 5000 + 30.000 = 50.000 Raumschiffe


    Dabei würden die Romulaner insgesamt einen Anteil von 2/3 und die restlichen Spezies einen Anteil von 1/3 ausmachen.

    Da das romulanische Reich aber in ST XI-Countdown ziemlich dezimiert wurde, dürfte in der Summe diese Allianz die Größe von vielleicht dem klingonischen Imperium oder der cardassianischen Union vor dem Dominion-Krieg haben.

    BTW: Der Azurnebel liegt laut VOY "Tuvoks Flashback" an der Grenze von Föderation und klingonischem Reich und somit keine 100 Lj von der Erde entfernt.
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    • #3
      Von was redet ihr ?Gehts da um ein Buch ?
      From the far Antares Nebula to the moons of Kherex 3
      We fight our klingon battles as on Space on Air and See. First to fight for right and freedom then to keep our honour clean. We are proud to claim the Tilte of Imperial Marine! TD

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      • #4
        Zitat von TheDoc Beitrag anzeigen
        Von was redet ihr ?Gehts da um ein Buch ?
        Ja, es geht um die Star Trek: Destiny Roman Reihe.
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        • #5
          Aber in Star Trek Online gibts doch wieder Borg oder?

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          • #6
            Zitat von TheLongestDay Beitrag anzeigen
            Aber in Star Trek Online gibts doch wieder Borg oder?
            Weder Destiny noch Star Trek Online sind Canon noch Semi-Canon, von daher muss das nicht zusammenpassen.

            Soweit ich das mal irgendwo gelesen habe, sind die Autoren von VOY "Endspiel" wohl eher der Meinung, dass die Borg überlebt haben.

            Rein kanonisch weiß man einfach nicht ob die Borg 2387 (als Kollektiv) noch existieren.
            Man kann sowohl Geschichten mit und ohne Borg schreiben und keine der beiden Parteien kann auf die absolute Wahrheit pochen.

            Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass die Borg 2387+ noch existieren... ich würde dann also der Star Trek Online Variante den Vorzug geben.
            Zuletzt geändert von McWire; 07.07.2009, 07:16.
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            • #7
              Zitat von McWire Beitrag anzeigen
              Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass die Borg 2387+ noch existieren.
              Die Frage ist nur, ob es je eine onscreen-Lösung für das Borg-Problem geben wird. Wie sollte diese aussehen? Vielleicht ist dies auch ein Grund, dass man mit ST-XI alles rebootet, weil man mit den Borg im 24. Jhd. nicht mehr wirklich weiter wusste. Was hätte man auch tun sollen?

              Eine andere Frage ist - jetzt, wo man endlich mal eine richtige halbwegs geordnete Buchserie (Titan, Destiny, Post-Destiny, ....) auf den Weg gebracht hat - stößt man diese Leser brachial vor den Kopf, in dem man wieder - onscreen-canon - etwas serviert, was die Romane ad absurdum führt ? So nach dem Motto, Star Trek-Romane, Fan-Fiction, Schmierzettel und Malereien im Sand sind alles dasselbe und wer die Bücher liest, ist selber schuld.

              Vielleicht wird irgendwann auch mal jemand sehen, dass der Grund dafür, dass so wenige Star Trek Bücher lesen auch daran liegen könnte, dass sie canontechnisch einen Dreck wert sind, und dass dies vielleicht auch mal überdacht wird. Rein theoretisch könnte man ja auch einen Canon herausgeben, also die Episodenbeschreibungen plus weitere Fakten, die in den Canon aufgenommen werden.

              Wie auch immer: Verfilmt werden wird Destiny wohl nie, möchte man eine onscreen-Lösung für die Borg haben, kann dies derzeit eigentlich nur im Post-Star Trek-XI-Universum geschehen.

              Vielleicht aber auch wird man jetzt erst mal ein paar Bücher schreiben, ein paar interessante Post-Destiny-Romane und so vielleicht irgendwann mal im 25. Jhd. landen, wo man diese Romane dann - weitgehend ohne den gealterten, teuren TNG, DS9 und VOY-Cast - onscreen fortsetzen kann. Auf diese Weise würde / könnte Destiny und die Romane danach als canon fest geschrieben werden, in dem man die Geschichte dieser Romane onscreen in einer Art Exposition nacherzählt und dann im 25. Jhd. mit einer neuen Serie im Post-Destiny-Universum erst mal ohne Borg weiter macht.

              Davon ganz abgesehen: Auch in diesem Post-Destiny-Universum könnten die Borg jederzeit wieder auftauchen: Per Zeitreise, aus einem Paralleluniversum, vielleicht haben auch sonst noch wo irgendwelche Drohnen die Auflösung des Kollektivs nicht so richtig mitgekriegt, oder irgendwo schlummern noch Borg-Nanosonden, usw.

              Wie auch immer: Eine neue TV-Serie, die sich im 25. Jhd. mit den Folgen von Destiny und dem Typhon-Pakt auseinander setzt, würde ich sehr begrüßen.

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              • #8
                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                Eine andere Frage ist - jetzt, wo man endlich mal eine richtige halbwegs geordnete Buchserie (Titan, Destiny, Post-Destiny, ....) auf den Weg gebracht hat - stößt man diese Leser brachial vor den Kopf, in dem man wieder - onscreen-canon - etwas serviert, was die Romane ad absurdum führt ?
                Wo wird jetzt onscreen etwas präsentiert? Außer der bevorstehenden Zerstörung Romulus gab es doch seit Jahren überhaupt keine neuen Informationen bezüglich des 24. Jahrhunderts. Und mittelfristig wird es wohl auch keine geben.

                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                So nach dem Motto, Star Trek-Romane, Fan-Fiction, Schmierzettel und Malereien im Sand sind alles dasselbe und wer die Bücher liest, ist selber schuld.
                Ist es denn tatsächlich ein solch großes Problem für sich selbst zwei verschiedene Kontinuitäten aufzubauen, falls einige Geschichten aus dem Buchuniversum später durch onscreen Material widerlegt werden? Was ja nichtmal passieren muss. Mal ganz davon abgesehen, dass der heilige Canon sich auch unzählige Male selbst widerspricht.

                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                Vielleicht wird irgendwann auch mal jemand sehen, dass der Grund dafür, dass so wenige Star Trek Bücher lesen auch daran liegen könnte, dass sie canontechnisch einen Dreck wert sind, und dass dies vielleicht auch mal überdacht wird.
                Die Zielgruppe einer Romanserie wird immer begrenzt sein, ganz einfach weil deutlich weniger Menschen Bücher lesen als sich einen Film oder eine Serie anzuschauen. Ein Buch, welches sich 100.000 Mal verkauft ist schon ein solider Erfolg, bei einer Fernsehserie kann man in den USA ab dem 70 bis 80 fachen dieser Wertes zufrieden sein. Selbst Enterprise hatten zum Ende noch gut 3 Millionen Zuschauer, war aber damit ein Flop. Ein Romane, der sich so oft verkauft, wäre dagegen ein absoluter Smash Hit. Nur weil damit anfängt groß "Canon" auf die Bücher zu schreiben, steigt aber nicht plötzlich der Absatz selbiger auf Harry Potter Niveau.
                Ehrlich, wer die Bücher nicht lesen will, weil sie nicht "Canon" sind, bitte. Ich genieße den Fakt, dass ich nicht Jahre auf neue Geschichten im Star Trek Universum warten muss. Nur weil ein anderes Star Trek Produkt später handlungstechnisch einen anderen Weg einschlägt, mindert dies doch nicht mein jetziges Lesevergnügen.
                Und die Einstellung teilen sicherlich meisten Leser der Tie In Romane. Wenn es um eine Hitliste mit den besten Star Trek Bücher geht, findet sich zum Beispiel "Federation" von den Reeves-Stevens immer auf den oberen Plätzen, obwohl dessen Handlung mit einem der erfolgreichsten Star Trek Filme, nämlich "First Contact", völlig unvereinbar ist. Trotzdem mindert dieser (ja ach so bedeutungsvolle) Fakt nicht die Beliebtheit dieses Buches.
                Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
                "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Douglas Adams)

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                • #9
                  Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
                  Wo wird jetzt onscreen etwas präsentiert? Außer der bevorstehenden Zerstörung Romulus gab es doch seit Jahren überhaupt keine neuen Informationen bezüglich des 24. Jahrhunderts. Und mittelfristig wird es wohl auch keine geben.
                  Im Moment droht onscreen keine Gefahr für die Destiny-Romane, das stimmt Aber es wäre schade, wenn das in der Zukunft einfach wieder bedenkenlos ignoriert würde. Diese Bücher sind was Star Trek angeht, wirklich gut.

                  Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
                  Ist es denn tatsächlich ein solch großes Problem für sich selbst zwei verschiedene Kontinuitäten aufzubauen, falls einige Geschichten aus dem Buchuniversum später durch onscreen Material widerlegt werden?
                  Wenn es nur ZWEI Kontinuitäten wären, die man sich bei Star Trek aufbauen müsste, wäre dies noch kein so großes Problem. Die Frage ist, wie viele Kontinuitäten muss man sich denn aufbauen?

                  Ich war schon manchmal so weit, dass ich mir gesagt habe: JEDE EINZELNE Star Trek-Folge spielt in IHREM EIGENEN Paralleluniversum. Und wenn es irgendwo Kontinuität gibt, auch egal, die nächste Folge kann schon wieder alles vergessen haben. Im Prinzip ist diese Vorstellung noch die plausibelste. Jede Star Trek-Folge, jeder Star Trek-Roman, alles spielt in seinem eigenen Paralleluniversum.

                  Wer Kontinuität habe möchte, der kann dann irgendwelches Zeug mühsam aneinanderkleben und hoffen, dass es beim nächsten KO-Schlag selbstherrlicher Star Trek-Autoren und Obermacher nicht wieder auseinanderfällt.
                  Zitat von Ford Prefect Beitrag anzeigen
                  Nur weil damit anfängt groß "Canon" auf die Bücher zu schreiben, steigt aber nicht plötzlich der Absatz selbiger auf Harry Potter Niveau.
                  Das wird so sein. Meine Gegenfrage: Warum stehen die Buchregale dann randvoll mit Star Wars?
                  Während man Star Trek Bücher suchen kann?

                  Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Leute, die wissen wollen, wie es nach Nemesis weiter geht, an der Destiny-Trilogie und den Post-Destiny-Romanen kein Interesse haben. Im Gegenteil. Aber dann müsste es auch wirklich klar sein, dass die Star Trek-Verantwortlichen es zur Abwechslung mal Ernst meinen.

                  Oder wie würde es den Leuten gefallen, wenn man anfinge, ganze Staffeln von TNG und VOY onscreen zu widerlegen? Wie lange würde eine inkonsistente TV-Serie überleben, in der alles immer wieder überschrieben und für nichtig erklärt wird?

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                  • #10
                    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                    (...)
                    Wenn es nur ZWEI Kontinuitäten wären, die man sich bei Star Trek aufbauen müsste, wäre dies noch kein so großes Problem. Die Frage ist, wie viele Kontinuitäten muss man sich denn aufbauen?
                    (...)
                    Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Leute, die wissen wollen, wie es nach Nemesis weiter geht, an der Destiny-Trilogie und den Post-Destiny-Romanen kein Interesse haben. Im Gegenteil. Aber dann müsste es auch wirklich klar sein, dass die Star Trek-Verantwortlichen es zur Abwechslung mal Ernst meinen.
                    Das dürfte zuviel verlangt sein. Mit dem kanonisch/nicht-kanonisch-Argument kann Paramount viele Diskussionen schon im Vorfeld erschlagen. Für mich persönlich ändert das nichts daran, daß ich wunderbar mit On-Screen-ST leben kann und gleichzeitig mit einigen der "Parallel-STs" aus bestimmten Büchern. So finde ich etwa das Mini-ST-Universum, das beispielsweise Diane Duane in ihren Romanen aufgebaut hat, um Welten besser als einige der "kanonischen" Varianten - beispielsweise wenn es um das Spiegeluniversum geht (Dark Mirror) oder die Romulaner/Rihannsu. So viel Schizophrenie muß sein, daß beides parallel existieren kann.
                    Dasselbe gilt auch für die neuen Bücher. Immerhin scheinen sich die Autoren heutzutage abzusprechen: Es gibt eine Kontinuität von den Post-DS9-Büchern (Worlds of Star Trek, Mission Gamma, DS9 unnumbered) über Titan bis hin zu Destiny. So viel Kontinuität hätte ich mir in mancher TV-Serie gewünscht.
                    Ich denke, auf den Bildschirm wird es nichts davon schaffen, schon aus Prinzip nicht. Und nach dem Kindergarten-Reset des (lächerlichen) aktuellen Films sowieso nicht.

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                    • #11
                      Zitat von Yaltenbrucker Beitrag anzeigen
                      Immerhin scheinen sich die Autoren heutzutage abzusprechen: Es gibt eine Kontinuität von den Post-DS9-Büchern (Worlds of Star Trek, Mission Gamma, DS9 unnumbered) über Titan bis hin zu Destiny. So viel Kontinuität hätte ich mir in mancher TV-Serie gewünscht.
                      Das klingt ja schon mal sehr ermutigend. Vielleicht besorge ich mir da mal ein paar Bücher.

                      Ich sage aber auch nicht, dass sich jeder Roman sklavisch irgendwo einordnen muss. Ich habe auch schon einen Shatnerversum-Roman ("The Return") gelesen, wo die Borg über V'Ger erklärt werden und fand das ganz interessant.

                      Nur wenn man jetzt nach dem Auslaufen der TV-Serien Romane anbietet, die so etwas wie eine Fortsetzung darstellen und irgendwie auch so gemeint sind, dann sollte man später auch dazu stehen und dann nicht alles großzügig mit einer einzigen Handbewegung wieder wegwischen, denn auf Dauer wird das dem Franchise eher schaden.

                      Zum eigentlichen Thema des Threads: Es ist nun auch eine gute Frage, wie stabil die Föderation nach Destiny ist. Der Typhon-Pakt kann vielleicht noch einige Völker / Planeten auf seine Seite ziehen und stärkemäßig mit der Föderation gleichziehen. So stark wie das Dominion dürfte er allerdings nicht werden. Dafür fehlt es dann doch wieder an Einigkeit. Der Typhon-Pakt dürfte meiner Ansicht nach auch nicht besonders stabil sein. Die Völker darin - etwa Romulaner, Breen, Gorn und Tholianer - sind ja nun wirklich auch sehr verschieden, da ist die Föderation doch etwas homogener zusammengesetzt, scheint es mir.

                      Was die militärische Stärke angeht: Die Anzahl der Schiffe alleine macht es auch nicht. Schwierig ist die Einschätzung der Kampfkraft der Typhon-Pakt-Schiffe, aber ich schätze sie als relativ hoch ein. Wobei auch adaptierte Borgtechnologie eine Rolle spielen dürfte.

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                      • #12
                        Zitat von USS Seven of Nine Beitrag anzeigen
                        In ihrem letzten Angriff auf die UFP haben sie mit 7500+ Kuben angegriffen und innerhalb einzelner Tage einen "Toten Raum" , eine dead-zone von 100+ Lichtjahren um den Azurnebel in jeder Richtung verursacht, hunderte Planeten massakriert und 63 Milliarden UFP Bürger getötet.
                        Willkommen im Perry Rhodan-Universum. Ich fand Destiny immer vollkommen überdimensioniert. Dieser Gigantismus passt nicht zu Star Trek. (Außerdem habe ich in den Romanen die Schlachten vermisst...)

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                        • #13
                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Das wird so sein. Meine Gegenfrage: Warum stehen die Buchregale dann randvoll mit Star Wars?
                          Während man Star Trek Bücher suchen kann?
                          Weil sich grundsätzlich mehr Leute für Star Wars als für Star Trek interessieren, und das offensichtlich gerade hier in Deutschland, wo ja Star Trek XI im Gegensatz zu den Staaten auch nur ein eher mäßiger Erfolg war. Klaro, dass man dann auch mehr Tie In Bücher verkauft. Mal ganz davon abgesehen, dass die Star Wars Romane auch nur so lange Canon sind, bis sie Lucas bei seinen Filmen im Wege stehen. Das ist doch eine ziemlich Mogelpackung.

                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Nur wenn man jetzt nach dem Auslaufen der TV-Serien Romane anbietet, die so etwas wie eine Fortsetzung darstellen und irgendwie auch so gemeint sind, dann sollte man später auch dazu stehen und dann nicht alles großzügig mit einer einzigen Handbewegung wieder wegwischen, denn auf Dauer wird das dem Franchise eher schaden.
                          Da nur ein Bruchteil der Fans die Romane liest, wird es dem Franchise im Ganzen vollkommen egal sein. Das ist ja genau mein Argument. Dieses Risiko, dass einzelne Handlungspunkte widerlegt werden, geht man als Leser von Tie In Literatur, in der die Autoren auch mal etwas riskieren und am Status Quo des Universums drehen, eben einfach ein.

                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Ich sage aber auch nicht, dass sich jeder Roman sklavisch irgendwo einordnen muss.
                          Den großen Teil der seit 2000 erschienen Bücher, kannst du aber tatsächlich irgendwo einordnen. Selbst Enterprise oder Vanguard, die ja im 22., respektive 23. Jahrhundert spielen haben Verbindungen zum TNG Zeitraum und weiter. Gerade wenn es dir wichtig ist, dass späteres Canon Material die Ereignisse nicht überschreibt, ist ein Roman der zwischen den einzelnen Serien oder Filmen spielt vielleicht gar nicht so unempfehlenswert. Ich würde zum Beispiel gerne auf die Bücher aus der Lost so genannten Era (Zeitraum zwischen Kirks Tod in Genesis und dem Start der Enterprise D) aufmerksam machen. Herausragen in der Reihe Serpends among the Ruins (spielt auf der Enterprise B und behandelt den Tomed Zwischenfall (erwähnt in TNG in "The Neutral Zone" und "Pegasus"), The Art of the Impossible (dreht sich um den Betreka Nebel Zwischenfall, der zum 18jährigen Konflikt zwischen Cardassianern und Klingonen führt (erwähnt in einem Nebensatz in Der Weg des Kriegers)) oder die Terok Nor Trilogie (geht um die Besetzung Bajors). Alles wunderhübsche Bücher, die die Geschichte des Star Trek Universums mit Leben ausschmücken.


                          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                          Zum eigentlichen Thema des Threads: Es ist nun auch eine gute Frage, wie stabil die Föderation nach Destiny ist. Der Typhon-Pakt kann vielleicht noch einige Völker / Planeten auf seine Seite ziehen und stärkemäßig mit der Föderation gleichziehen. So stark wie das Dominion dürfte er allerdings nicht werden. Dafür fehlt es dann doch wieder an Einigkeit. Der Typhon-Pakt dürfte meiner Ansicht nach auch nicht besonders stabil sein. Die Völker darin - etwa Romulaner, Breen, Gorn und Tholianer - sind ja nun wirklich auch sehr verschieden, da ist die Föderation doch etwas homogener zusammengesetzt, scheint es mir.
                          Aus der Sicht des 24. Jahrhunderts. Zur Zeit von Enterprise waren beispielsweise Vulkanier und Andorianer sich ja auch spinnefeind, aber der Konflikt mit den Romulanern lies sie schließlich enger zusammenwachsen. Warum sollte der TYphon-Pakt nicht auch der Anfang einer zweiten Föderation sein? Wie diese so unterschiedlichen Rassen nun nun ihre Zusammenarbeit organisieren und auch welche die Konflikte innerhalb des Paktes aus verschiedenen Ansichten entstehen, dürfte sicherlich einer der interessantesten Aspekt der Typhon Pakt Romanserie werden.

                          Ich denke auch, dass die militärische Stärke des Paktes gar nicht so sehr entscheidend ist. Genauso viele Schiffe wie die Föderation und ihre Alliierten wird der Pakt nicht stellen, aber sicherlich genug um Unruhe zu verbreiten. Die Sternenflotte ist ja auf jeden Fall so weit geschwächt, dass sie nicht an allen Ecken des Föderationsgebietes mit einer großen Anzahl an Schiffen gleichzeitig sein kann.
                          Für einen Euro durch die Spree, nächstes Jahr am Wiener See. - Treffen der Generationen 2013
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                          • #14
                            Zitat von Evi Kerzel Beitrag anzeigen
                            Willkommen im Perry Rhodan-Universum. Ich fand Destiny immer vollkommen überdimensioniert. Dieser Gigantismus passt nicht zu Star Trek. (Außerdem habe ich in den Romanen die Schlachten vermisst...)
                            Ich für meinen Teil mag diese Story vorallem deshalb nicht, weil man mal eben 40% (oder waren es sogar 60%?) der Föderationsflotte zerstört und hunderte Planeten entvölkert.

                            Selbst ST XI kann ich wegen der Zerstörung von Romulus in der Originalzeitlinie und der Zerstörung Vulkans in der Abrams-Zeitlinie absolut nicht ab.

                            Das erinnert mich zusehr an Andromeda & co.

                            Ich sehe in Star Trek eher ein optimistischeres Weltbild mit einer stetigen Weiterentwicklung und kein postapokalyptischer Trümmerhaufen.

                            Nichtmal der Dominion-Krieg hat soviel Zerstörung und Tod gebracht.. da blieb alles in einem überschaubaren Rahmen.

                            @ Topic

                            Eine Art zweite Föderation ist durchaus vorstellbar, aber die "Originalföderation" hat ja schon 150 Mitgliedsspezies samt Bevölkerung, Ressourcen und Raumflotten.
                            Die Föderation ist also durchaus 50 mal stärker als jede andere Einzelspezies und selbst dieser Typhon Pakt dürfte immernoch 1:3 oder 1:4 unterlegen sein.
                            Mein Profil bei Memory Alpha
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                            Kommentar


                            • #15
                              Ehrhlich gesagt waren die Verluste in Destiny eher harmlos.
                              Da für gewöhnlich 1 Kubus 30 UFP Schiffe erledigt, eher Superhero-Enterprise ihn erledigt, sollten bei 7500 Kuben wohl eher 225000 Schiffe drauf gegangen sein.
                              Die 7500 Kuben halte ich für nicht so übertrieben, da ja im Buch erwähnt wird, dass es trillions , also Billionen Borgdrohnen gibt.
                              Daher sollte das nur ein Bruchteil von den Millionen Schiffen sein, die Janeway in Scorpion proklamiert hat.
                              Übertrieben halte ich eher, dass die Borg am Anfang von Destiny mit mehreren Kuben aufkreuezen.
                              Bisher nutzten sie ja auch nur einzelne Kuben.
                              Also wieso haben sie ihre Strategie geändert.
                              Dumm nur, dass sie Leybenzon mit der Biowaffe erwischt haben.
                              Ich glaube jede Fraktion der Milchstraße, hätte angesichts einer völligen Genozidbedrohung so reagiert wie dir Borg in Destiny und versucht, alle Planeten in und um der Föderation zu vernichten.
                              Daher ist auch ihre Reaktion mit 7500 Kuben zu erklären.
                              (Immerhin einer für jeden Planeten im bekannten/besiedelten Raum der Föd , Klingonen ,Romis, Gorgn,Breen ; Orions, Tzenkethi, Tholians, Cardys, Ferengis,Talarianer usw.)

                              @McWire
                              Es waren 40%.
                              Also wohl etwa 25-30.000 Schiffe.
                              Weitere 10.-25000 Schiffe sollten entweder zu alt, beschädigt oder zu sehr mit Versorgung,Flüchtlingstransport oder ähnlichem Beschäftigt sein.
                              Die beiden Romulanischen Kriegsfraktionen und die Klingonen sollten eher noch schwerere Schäden davon getragen haben.
                              Wahrscheinlich so eher 70-90%.
                              Also der Typhonpakt wirkt in A Singular Destiny den Klingonen zahlenmäßig überlegen.

                              @Topic
                              Die Romulaner dürfte man außen vor lassen, die sind zu sehr mit ihrem Bürgerkrieg beschäftigt.
                              IRS und RSI sind am Ende ihrer Kräfte.
                              Die Wirklich kampfähigen Verbände von Typhonpakt und den Anhängern der Kithomerverträge sehe ich eher so:
                              UFP:10-15.000
                              Klingonen:1.-3.000
                              IRS:1-2.500
                              Cardassianer:5.-15.000
                              Ferengi:1-5.000
                              Talarianer:100-1.000(bestenfalls)
                              (gesamt:ca. 18.-41.500)

                              Typhonpakt:
                              Breen: 5-8.000
                              Gorn: 1-3.000
                              Tzenkethi: 1-3.000
                              Tholians:1-3.000
                              Kinshaya:1-2.000???(wer weiß was über die???)
                              RSI:1-2.500
                              Gesamt: 11.-21.500
                              Also wirklich etwa 1:2 unterlegen.
                              Allerdings kann der Zwist zwischen den UFP Welten säen, wie in ASD zu lesen war.

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