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Wieviel raumfahrende Völker gibt es in der ST-Milchstraße?

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  • Wieviel raumfahrende Völker gibt es in der ST-Milchstraße?

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einer verlässlichen Canon-Angabe über die Anzahl von intelligenten Spezies innerhalb des ST-Universums(sicher viele Humanoide ), gibt es da was? In einer Episode sprach Data wohl von 1700 im Bereich der VFP.

    Ach ja noch etwas:
    Gibt es eigentlich eine brauchbare Theorie über das relativ identische technologische Level der St-Völker? Bei der VFP ist der Techniktransfer klar, aber weshalb sind ST-Völker nahezu immer auf diesem "Wir-haben-Warp-und-Schilde-Level"? Meine Theorie sind ja das die handeltreibenden Völker (Ferengi, Talaxianer...) Techniken im großen Stil weiterverkaufen. Was meint ihr zu diesem Sachverhalt?
    Zuletzt geändert von -Matze-; 19.11.2009, 21:45.
    "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
    die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
    (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

  • #2
    Die Völker in der ST-Galaxie sind keineswegs alle auf dem gleichen technologischen Niveau. Nur dadurch, dass die 1. Direktive die Einmischung/ den Kontakt mit technologisch unterentwickelten Völkern verbietet werden in den Serien naturgemäß diese nicht ständig zu sehen sein. Vielmehr verkehrt die Föderation hauptsächlich mit Völkern die eben wie du als Beispiele anführst über Warp und Schilde verfügen.

    Warum "so wenig" Völker zu sehen sind die technologisch voraus sind ist ne andere Frage. Storybedingt kann man sagen, dass viele s.g. "Kick-Ass-Rassen" die Spannung ruinieren würde. Siehe Borg die ja am Anfang nur selten gezeigt wurden und später als sie in VOY öfters ausgegraben wurden kontinuierlich an Bedrohung verloren haben um die Spannung halbwegs zu halten.

    Und die, die wirklich weit voraus sind wie die Q oder diverse TOS Götter geben sich dann meist nicht auf das Niveau der Föderation und der anderen Völker herab weil sie aufgestiegen sind, sprich eine körperlose Form angenommen haben.
    "Aufgrund eines Pünktlichkeitsdefizits verspätet sich dieser Beitrag um 64+ ms" | #Krümelchen2018
    "Bajoranische Arbeiter...." - Hamburg Silvester 2016/17

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    • #3
      Du hast ja eine faszinierende Signatur!

      Deine Erklärung leuchtet ein, aber es ist schon seltsam zu sehen, dass die diversen humanoiden (man waren die Protohumanoiden aber fleißig) Völker aus dem Delta- und Gamma-Quadranten ebenfalls aufallend häugif auf dieser Ebene rumdümpeln. Vor allem beim angeblich über 10.000 Jahre alten Dominion fiel es mir schwer dies zu glauben.
      "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
      die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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      • #4
        Laut T'Pol gab es zu der Zeit, als die Vulkanier den Warpantrieb erfanden nur wenige warpfähige Spezies (zumindest in dem Gebiet des Alls)

        Davor jedoch gab es im Alphaquadranten viele Imperien und interstellare Völker, die ganz einfach ausstarben (T'Kon, Promellianer, Sargons Volk, Iconianer) oder fast ausstarben und an Bedeutung verloren (Talosianer)

        Daneben gibt es noch uralte Rassen, die trotz allem die Jahrmillionen überdauert haben und Technologisch dem Rest haushoch überlegen sind (Borg, Voth...).

        Also entweder haben die meisten Rassen tatsächlich das interstellare Zeitalter ungefähr zur selben Zeit erreicht (also in einem Zeitraum von ca. 1000 Jahren) oder die meisten interstellaren Völker gehen einfach irgendwann unter und schaffen so Platz für die "jüngeren Völker", die -vielleicht innerhalb dieser alten Reiche unterdrückt wurden/keine unbesetzten Kolonien fanden oder irgendwie anders an ihrer Entwicklung gehindert wurden. --> und deren Technologielevel bliebe dann ja ähnlich


        Aber es gibt ja auch unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten. In Enterprise zum Beispiel wird immer angedeutet, dass sich die Menschen im Vergleich zu anderen Völkern technologisch besonders schnell entwickeln. In einer DS9 Folge erwähnte Nog, dass die Menschen nur halb so lange zur Entwicklung des Warpantriebs brauchten wie die Ferengi. Und die Zivilisation der Bajoraner ist schon 300.000 Jahre alt und trotzdem vergleichsweise "rückständig"
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        • #5
          Die Menschen wurden ja auch stark gefördert und profitieren von der Gründung der VFP.
          Ich stelle noch einmal meine andere Frage: wie viele Rassen beherbergt die Star Trek Galaxie denn (schätzungsweise)?
          "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
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          • #6
            Zum Thema "gleiches Aussehen und ähnlicher Entwicklungsstand der humanoiden Völker" sei mal auf den Thread http://www.scifi-forum.de/science-fi...en-derart.html verwiesen.

            Ansonsten gibt es da noch:

            -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...assen-hin.html

            -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...lien-week.html

            -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...gestaltet.html


            Zur Frage wieviele:

            -> Liste aller bekannten intelligenten Spezies

            -> Tabellarische Übersicht

            Die Föderation hat 150 Mitgliedsvölker in einem Gebiet von 8000 Lj.
            Dazu kommen noch gut 100 Völker die nicht der Föderation angehören.

            Somit kommt man auf 250 Spezies auf 268,1 Milliarden Kubiklichtjahre.

            Die Milchstraße hat ein Volumen von etwa 157,1 Billionen Kubiklichtjahren.
            Somit müsste es bei einer statistischen Gleichverteilung in der gesamten Milchstraße von Star Trek 146.485 Spezies/Völker geben.

            Zumindestens die Borg kennen mindestens 10.026, da dies die höchste bekannte Borg-Spezies-Bezeichnung ist.

            In anbetracht der Drake-Gleichung (-> http://www.scifi-forum.de/science-fi...ner-gibts.html) und der Borg-Nummerierung und der Ausbreitung der Borg, gibt es vermutlich "nur" 15.000 Spezies/Völker in der Star Trek Milchstraße, also nur 10% der statistischen Extrapolation der Speziesdichte im Grenzgebiet zwischen Alpha- und Beta-Quadrant.
            Das bedeutet im Umkehrschluss, dass rund um die Erde eine besonders große Dichte an bewohnten Planeten ist.

            Diese Theorie wird durch die Angaben der USS Voyager gestützt.

            Die Borg dürften locker 2/3 aller Spezies der Milchstraße zumindestens "katalogisiert" haben, was ebenfalls zu 15.000 passt.
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            • #7
              15.000 Spezies also. Das könnte mit der Drake-Gleichung sogar übereinstimmen, je nach verwendeten Rechenfaktoren. Es erscheint ja auch logisch eine hohe Konzentration an Leben im Alpha Q. zu finden. Die Heimatwelt der Urrasse lag doch im Alpha Q., oder täusche ich mich?

              Aber es ist schon erstaunlich wie häufig die Voyager auf neues Leben trift. Von der enormen Größe des Raumes, trotz einer solchen Masse von Leben, spürt man recht wenig.

              Interessant ist auch die Frage nach der Entstehung der diversen M-Klasse Welten. Ich persönlich halte ja eine Kombination aus Terraforming, DNA-Spuren und vielleicht auch dem Aussetzen von Protohumanoiden für ebenfalls möglich. Die Thematik der Urrasse wurde ja leider nie wieder behandelt, werden die eigentlich jemals wieder erwähnt?
              "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
              die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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              • #8
                15.000 Spezies also. Das könnte mit der Drake-Gleichung sogar übereinstimmen, je nach verwendeten Rechenfaktoren.
                Wie kann etwas mit einer Gleichung übereinstimmen, bei der die wichtigste Variable immernoch völlig unbekannt ist?
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                • #9
                  Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                  Wie kann etwas mit einer Gleichung übereinstimmen, bei der die wichtigste Variable immernoch völlig unbekannt ist?
                  Er meinte wohl, dass es plausibel ist.

                  15.000 bewohnte Planeten ist auf 300 Mrd Sterne eine relativ realistische plausible Zahl.
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                  • #10
                    Naja, die allerwenigsten gehen bei Drakes Gleichung von so vielen interstellaren Spezies aus. Drake selbst nimmt weniger als hundert an, afair.

                    Aber für Star Trek mag die Zahl plausibel klingen^^ Ich hielte diese Zahl auch für realistisch. Allerdings versuche ich erst gar nicht sowas exakt pseudomathematisch herzuleiten. Das klappt sowieso nie.
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                    • #11
                      Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                      Naja, die allerwenigsten gehen bei Drakes Gleichung von so vielen interstellaren Spezies aus. Drake selbst nimmt weniger als hundert an, afair.

                      Aber für Star Trek mag die Zahl plausibel klingen^^ Ich hielte diese Zahl auch für realistisch. Allerdings versuche ich erst gar nicht sowas exakt pseudomathematisch herzuleiten. Das klappt sowieso nie.
                      Wie ich schonmal vorgerechnet hatte (http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post1903038) gibt es etwa 20 Mrd Planetensystem um sonnenähnliche Sterne (5% der Mehrfachsternsysteme und 50% der Einzelsternsysteme, wobei ich von 33% sonnenähnliche Einzelsterne und 67% sonnenähnliche Sterne innerhalb von Mehrfachsternsystemen ausgehe).

                      Davon dürften höchsten 10% dem Sonnensystem ähnlich sein, also 2 Mrd sonnensystemähnliche Planetensysteme.

                      Wenn man die anderen Variablen wie Positionen relativ zur Lebenszone, Wasserhäufigkeit, Größe der Planeten (Gesteinsplaneten) usw einrechnet, kommt man auf etwa 4 Millionen Planeten der Klassen L,M,O (+ H,K,N,P).

                      15.000 bewohnte unter 4 Millionen potentiell bewohnbaren Planeten klingt für mich nicht übertrieben.
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                      • #12
                        Zitat von McWire Beitrag anzeigen
                        Er meinte wohl, dass es plausibel ist.

                        15.000 bewohnte Planeten ist auf 300 Mrd Sterne eine relativ realistische plausible Zahl.
                        Exakt, ich hätte sogar mit mehr gerechnet.

                        Bei der SW-Galaxie sind es mehrere Millionen Spezies die sich da tümmeln (obwohl es natürlich eine hohen Fantasy Anteil hat).
                        Wenn man dann noch die Spezies betrachtet die einen Warpantrieb besitzen ist Menge der in den Filmen erscheinenden Rassen sogar vergleichsweise schlüssig. Der Vorteil von Star Trek sind halt Berechnungen wie diese.
                        "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                        die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
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                        • #13
                          Jetzt frag ich mich natürlich, woher du die Variablen hast, die in der Drakegleichung nach den Sternen kommen die nichtmal Astronomen haben? Die einzige Variable, über die man Aussagen treffen kann ist die Sternentstehungsrate, also die erste Variable der Gleichung. Je weiter du in der Gleichung kommst, je mehr gerätst du in Spekulation.

                          Und darum ist diese Rumrechnerei meist für den Popo. tschuldige^^;
                          Außerdem rechnest du manche Sachen nicht mit ein. Wenn wir uns schon von Star Trek entfernen und ins pure "mathematisch"/physikalisch gehen, dann fehlt zum Beispiel die Tatsache, dass nahe dem galaktischem Zentrum/dem Bulge die Supernovarate zu hoch und die Sternenabstände zu gering sind, um höheres Leben zu gewährleisten. An den äußeren Rändern der Galaxie dagegen ist die Materiedichte an Schweren Elementen zu gering. Planeten innerhalb einer Ökosphäre haben die Chance eine "warme" Oberfläche und flüssiges Wasser zu haben aber keine Garantie dafür. Da spielen noch ganz andere Faktoren eine Rolle. Bahnneigung, Magnetfeld, Umdrehungsgeschwindigkeit, Geoaktivität und und und.
                          Wenn man die anderen Variablen wie Positionen relativ zur Lebenszone, Wasserhäufigkeit, Größe der Planeten (Gesteinsplaneten) usw einrechnet, kommt man auf etwa 4 Millionen Planeten
                          Wie gesagt, woher willst du die nehmen? ^^

                          15.000 bewohnte unter 4 Millionen potentiell bewohnbaren Planeten klingt für mich nicht übertrieben.
                          Für Star Trek nicht, da hast du recht und ich erheb auch keinen Einspruch. Errechnen kann man sowas trotzdem nicht.
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                          • #14
                            Die Variablen die man braucht, aber nicht beobachten kann, kann man ja schätzen.

                            Natürlich gibt es noch ein paar mehr, wie z.B. die Sternendichte, Elementverteilung, Supernovastrahlungskontaminationen, galaktische Magnetfeldaktvitität, Sternentstehungsrate etc pp.

                            Wichtig ist ja wie man anhand des Sonnensystem weiß die Entstehungsgeschichte der Planeten. Wäre die Erde damals von einem größeren oder schnelleren Protoplanet getroffen worden, wäre sie vermutlich bei der Kollison zerstört worden.
                            Wären die anderen Planeten in anderen Abständen entstanden, hätte die Erde durch gravitative Ressoanz aus der Umlaufbahn gekegelt worden usw usf.

                            Es ist nahezu ein Wunder das es Menschen gibt...vielleicht sind die irdischen Bedingungen auch so selte, dass die Menschen die erste Lebensform ihrer Art überhaupt im Universum ist, wer weiß?

                            Um Star Trek zu erklären muss man einige Variablen halt ein bissl schönrechnen, aber bei 300 Mrd Sternen und 100 Mrd potentiellen Planetensystemen fallen 15.000 bewohnte Welten kaum ins Gewicht.

                            Bei Gelegenheit rechne ich die komplette Wahrscheinlichkeitsverteilung nochmal durch... ist ja auch eine gute Fingerübung
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                            • #15
                              Die Variablen die man braucht, aber nicht beobachten kann, kann man ja schätzen.
                              Und da liegt der Hase im Pfeffer. Man kann keine Aussage treffen, welche Schätzung jetzt naheliegend sein kann, wenn außer unserem Sonnensystem und unserer Erde nichtmal ein weiteres Äquivalent bekannt ist. Da kann von Null bis-x-hoch irgendwas alles bei rauskommen. Was bei der Drake-Gleichung mal nebenbei gesagt auch in der Realität ja sogar der Fall ist^^

                              Aber wie gesagt, deine Schätzung dür Star Trek teile ich ja
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