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Analyse des Dominion-Krieges (von 2373 bis 2376)

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  • Analyse des Dominion-Krieges (von 2373 bis 2376)

    Wie ich gerade mit Erstaunen festgestellt habe, gibt es in diesem Forum noch keinen Thread zum eigentlichen Ablauf des Dominion-Krieges. Ich möchte an dieser Stelle diesen Krieg in seinem Ablauf analysieren und Verbesserungsvorschläge einholen.

    Den eigentlichen Vorlauf schenke ich mir erstmal, einiges wurde schon in http://www.scifi-forum.de/science-fi...en-reiche.html und http://www.scifi-forum.de/science-fi...pt-gegner.html angesprochen.

    Über die Folgen des Krieges gibt es unter http://www.scifi-forum.de/science-fi...Dominion-Krieg und http://www.scifi-forum.de/science-fi...Dominion-Krieg entsprechende Diskussionsstränge.

    Hier geht es mir, wie gesagt, vor allem um den eigentlichen Ablauf, die taktischen Entscheidungen, die Beweggründe, die Denkweisen.

    Die Idee zu dieser Analyse kam mir gestern nacht, wo ich mir die ersten Episoden der sechsten DS9-Staffel nochmal Revue passiert lassen haben.

    Im Wesentlichen kann man davon ausgehen, dass das Dominion der Föderation in der ersten Zeit materiell unterlegen war.

    Der wesentlich Ablauf war so, dass das Dominion die Föderation überrumpeln wollte, indem sie durch einen schnellen Vorstoß das Kerngebiet erobert. Ein langer Stellungskrieg war nie vorgesehen, eben weil das Dominion weniger Raumschiffe besaß, auch wenn die Produktität höher lag als die der Föderation, jedoch hatte die Föderation ja einen Vorsprung.

    Man wollte so wohl die Zeit gewinnen, um das Minenfeld zu zerstören und mit Hilfe der Verstärkung aus dem Gamma-Quadranten der Föderation endgültig den Gar aus zu machen.

    Das misslang letztendlich, warum dann unter Damar ein Waffenstillstand mit der Föderation verhandelt wurde, nachdem diese DS9 zurückerobern konnte.

    Ich habe mich hier nämlich lange Zeit gefragt, warum das Dominion einen Waffenstillstand angestrebt hat, wenn sie doch die größere Raumflotte besaßen. Fakt ist wohl, sie waren zu keinem Zeitpunkt des ersten Kriegsjahres in der Überzahl.

    Das Dominion hat dann im Jahre 2374 Zeit gewonnen, seine Flotte vergrößert und der Föderation durch kleine Eroberungen (Betazed, Benzar) geschwächt.

    Die Föderation konnte nie in die Offensive gehen ohne das die Front zusammengebrochen wäre. Das änderte sich erst mit dem Kriegseintritt der Romulaner, die die Front so entlastet haben, dass die Sternenflotte + Verbündete das Chintoka-System erobern konnte.

    Fortsetzung folgt, gerade ist meine Arbeitszeit herum und ich fahre nun mitm Bus nach Hause...
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  • #2
    Im Wesentlichen kann man davon ausgehen, dass das Dominion der Föderation in der ersten Zeit materiell unterlegen war.
    Wie kommst du zu dieser These?
    Mir kommt das Dominion potenziell überlegen vor.


    Der wesentlich Ablauf war so, dass das Dominion die Föderation überrumpeln wollte, indem sie durch einen schnellen Vorstoß das Kerngebiet erobert. Ein langer Stellungskrieg war nie vorgesehen, eben weil das Dominion weniger Raumschiffe besaß, auch wenn die Produktität höher lag als die der Föderation, jedoch hatte die Föderation ja einen Vorsprung.
    EInverstanden. Sisko wusste das man in die Offensive müsse da sonst das Dominion die höhere Produktivität ausspielen könnte.
    Allerdings muss der Druck des Dominions anfangs gewaltig gewesen sein, da die UFP in die Defensive gedrängt wurde.

    Man wollte so wohl die Zeit gewinnen, um das Minenfeld zu zerstören und mit Hilfe der Verstärkung aus dem Gamma-Quadranten der Föderation endgültig den Gar aus zu machen.
    Klar. Was sonst

    Ich habe mich hier nämlich lange Zeit gefragt, warum das Dominion einen Waffenstillstand angestrebt hat, wenn sie doch die größere Raumflotte besaßen. Fakt ist wohl, sie waren zu keinem Zeitpunkt des ersten Kriegsjahres in der Überzahl.
    Im AQ hast du wahrscheinlich recht. Aber im DQ dürfte das Dominion eine gewaltige Flotte haben die der UFP überlegen war. Das Dominion brauchte Zeit um das Wurmloch wieder zu öffen. Daher der Friedensvertrag.


    Die Föderation konnte nie in die Offensive gehen ohne das die Front zusammengebrochen wäre. Das änderte sich erst mit dem Kriegseintritt der Romulaner, die die Front so entlastet haben, dass die Sternenflotte + Verbündete das Chintoka-System erobern konnte.
    Operation Rückkehr war eine Offensive. Und die UFP war in der Unterzahl. Das wiederspricht der These das das Dominion zu beginn unterlegen war.

    Auch der Angriff auf die Schiffswerften bei der 1. Schlacht von DS9 war eine Offensive.

    Ansonsten gebe ich dir recht.
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    • #3
      Zitat von Paddy* Beitrag anzeigen
      Wie kommst du zu dieser These?
      Mir kommt das Dominion potenziell überlegen vor.
      Sie waren definitiv unterlegen, nur hat sich die Sternenflotte einfach überrumpeln lassen.

      Die Föderation war eigentlich auf diesen Krieg niemals richtig vorbereitet, sie haben nur einen Teil der Raumschiffe an die Front gebracht.

      Das Dominion hat auf seine Art auf Zeit gespielt, indem es nicht die Front dicht gemacht hat, sondern der Föderation einen schweren Schlag zugesetzt hat, sodass sich die Sternenflotte neu organisieren musste und nicht gleich in den ersten Wochen DS9 zurückerobert hat.

      Erst Siskos Überzeugungsarbeit die Verteidigung des Föderationskerns zugunsten des Angriffes auf Terok Nor zu kurzzeitig zu schwächen, hat dann die entscheidende Wende gebracht.

      Wäre die Föderation, abgesehen von der Zerstörung der einen Flottenwerft bei Torros III, von Anfang an voll in die Offensive gegangen, sie hätten die Cardassianer und das Dominion in den ersten Kriegswochen vollständig überrumpeln können. Die Gründerin und Weyoun haben ständig leicht ängstlich auf das sehr langsame Entfernen des Minenfeldes geschaut und Dukat massiv gedrängt, weil sie wussten, dass an diesen Verstärkungen der Ausgang des Krieges hängen kann und im Endeffekt auch gehangen hat.

      Darin zeigt sich dann halt die Schwäche der politischen Struktur der Föderation. Ich denke, nochmal wird ihnen das nicht passieren.

      Der nächste Fehler war auf den Waffenstillstand einzugehen, da sich das Dominion nun einigeln konnte und massiv aufgerüstet hat, sodass es irgendwann mal in der Überzahl war. Trotz der Offensive am Ende des ersten Kriegesjahres war das Dominion bis dahin deutlich im Vorteil.

      Erst als ihnen die Romulaner den Rücken gekehrt und sich auf die Seite der Föderation geschlagen haben, sind die Cardassianer ins Wanken gekommen, weil nun kurzfristig die Überzahl wieder auf Seiten der Föderationsallianz lag.
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      • #4
        Offenbar ist deine einzige These dafür, dass die Föderation in den ersten Kriegsmonaten dem Dominion überlegen war, eine Interpretation von Weyouns Verhalten (und das der Gründerin) bzgl der Dringlichkeit der Minenfeldentfernung.

        Genausogut steht da allerdings dagegen, dass Dukat wiederholter Weise die Föderation auf dem Verliererposten sieht. Und im Gegensatz zu einem Sisko, der als Adjutant eines nicht herausragend wichtigen Admirals keinen Einblick in alle Bewegungen und operatien Strukturen haben wird, war Dukat Oberbefehlshaber aller Dominionstreitkräfte im Alphaquadranten und hat als Befehlsgeber, und nicht Empfänger, in strategisch-operativer und auch taktischer Hinsicht fungiert.

        Irgendwie kann es mich daher nicht ganz überzeugen, dass Weyouns Angst gewichtiger sein soll als Dukats Selbstvertrauen. ; )

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        • #5
          Das Dominion scheint in den ersten Monaten materiell klar überlegen zu sein. Es obsiegt nach Dukats Aussagen an allen Fronten und das obwohl der technologiche Vorsprung zur Föderation verloren wurde und die Föderation noch einen Überraschungsangriff auf ihre Schiffswerften bewerkstelligen konnte. Ihre Übelegenheit blieb bis zum Eintritt der Romulaner bestehen und wurde anscheinend sogar noch ausgebaut, wenn man den Ausführungen von Vreenak glauben kann.

          Wieso das Dominion mit Friedensverhandlungen Zeit schinden wollte? Ich vermute, es lag an einem Engpass von Ketracel White, der durch den überraschenden Verlust von DS9 zementiert wurde. Weil man mit der permanenten Schließung des Wurmlochs nicht rechnen konnte, hatte man anscheinend noch keine hinreichende Produktionsbasis im Alpha-Quadranten errichtet. Bei den Verhandlungen ging es dann auch, um die Kontrolle des Kabrel-Systems, welches reich an Grundstoffen ist, die für die White-Produktion gebraucht werden.
          I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

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          • #6
            Zitat von Seether Beitrag anzeigen
            Offenbar ist deine einzige These dafür, dass die Föderation in den ersten Kriegsmonaten dem Dominion überlegen war, eine Interpretation von Weyouns Verhalten (und das der Gründerin) bzgl der Dringlichkeit der Minenfeldentfernung.
            Die Cardassianer waren Mitte 2373 geschlagen und hatten kaum noch Raumschiffe, da die Klingonen die wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen belagert haben.

            Das Dominion hat zwischen Mitte 2373 und ca. November 2373 wöchentlich etwa 200-300 Raumschiff durch das Wurmloch gebracht, was bedeutet, dass nicht mehr als 5000 Raumschiffe aus dem Gamma-Quadranten angeliefert worden sind.

            Überleg doch mal logisch, woher das Dominion soviele Raumschiffe nehmen soll, wie die Föderation in über 100 Jahren auf über 150 Mitgliedswelten verteilt gebaut hat. Die Sternenflotte hat als Flotte einen Multinationen-Allianz mehrere 10.000 Raumschiffe und Dutzende Werften.

            Selbst wenn das Dominion die 4 Monate zwischen Beitritt Cardassias und dem Kriegsbeginn Dutzend neuer Werften aufgebaut hat, so müssen diese Werften auch erstmal in Betrieb gehen und Ressourcen anhäufen

            Das Dominion dürfte zusammen mit den Cardassianer in 11/2373 nicht mehr als 10.000 Raumschiff für den Angriff zur Verfügung gehabt haben.
            Da haben die Klingonen und die Sternenflotte zusammen deutlich mehr Material im Kerngebiet gehabt.
            (Die Klingonen 5000-7500 Raumschiff aus dem Klingonisch-Cardassianischen Krieg und die Sternenflotte 15.000 Raumschiff im Kern als normale Flottenstärke. Dazu noch 25.000 in den äußeren Gebieten.)

            Hinzu kommt, dass sie gleich als erste Kriegsaktion eine der Front nahe gelegene Werft zerstört haben.

            Das Dominion war die 2500 Raumschiffe aus dem GQ angewiesen, daher die nervösen Reaktionen von Weyoun.

            Die Sternenflotte hat den Kriegsbeginn quasi verschlafen und die Entschlossenheit des Dominion unterschätzt. Jedoch haben sie in den ersten Wochen keine wichtigen Gebiete oder gar Mitgliedswelten verloren (das kam erst viel später), sondern es hat sich nur die Front in das Föderationsgebiet hinein verschoben, sodass eine Menge Kolonien annektiert worden sind.
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            • #7
              Ich denke die Jem'Hadar und das Problem mit dem Khetracel White war im Grunde das Größte Problem, mit dem sich das Dominion rumschlagen musste. Zusätzlich war es vielleicht noch problematisch einen Fuß fast schon aggressiv(wenn auch ohne direkte Kampfhandlungen)in den Alpha Quadranten zu setzen, allerdings haben die ja in den Cardassianern sehr schnell einen Verbündeten gefunden.
              Wenn man sich nun vorstellt, das das Dominion schon seit 10.000 Jahren existiert und den Krieg gegen die Völker im Alpha-Quadranten schon länger vorbereitet kann man nur noch sagen das es alleine schon der Föderation haushoch überlegen war. Wer weiss wie der Krieg verlaufen wäre wenn es keinen hochgesalbten Abgesandten gegeben hätte und das Dominion fröhlich Nachschub in den Alpha-Quadranten gesendet hätte.
              Schöne Vorstellung das danach der Beta-Quadrant dran gewesen wäre und das Dominion als größtes "normales" Volk in der Galaxis irgendwann großflächig mit den Borg zu tun gehabt hätte.

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              • #8
                McWire, es ist schön zu sehen, dass du wieder versuchst, Berechnungen anzustellen. Aber die sind, und das muss man dir wohl leider immer wieder sagen, reine Spekulationen ohne empirische Basis.
                Solange du nicht eine einzige Canonstelle hast, die für das Jahr 2373 eine konkrete Zahl an Föd-Schiffen im Kerngebiet benennt, ist das leider als Diskussionsgegenstand wenig geeignet.
                Wirklich, wir brauchen über diesen Punkt *nicht* mehr streiten.

                Es bleibt die Tatsache bestehen, dass du dich neben dieser in sich nachvollziehbaren, aber eben ohne Grundlage getätigten Berechnung auf Psychologiestudien Weyouns stützt, während Dukats Aussagen im 100%igen Spannungsverhältnis dazu stehen.
                Auch der *Eindruck* und das *Stimmungsbild* der ersten 6 bis 8 Folgen in Staffel 6 sind ganz eindeutig: Die Föderation verliert diesen Kriegen auch schon ohne Unterstützung aus dem Gammaquadranten, oder ist zumindest nicht in der Lage, irgendeinen Nutzen aus ihrer von dir unterstellten Überlegenheit zu ziehen.

                Warum du hier entgegen aller Beweise versuchst, eine Überlegenheit der Föd in den ersten Monaten des Krieges zu konstruieren, kann sich mir nicht ganz erschließen. Ich sehe das Problem nicht, es hat doch am Ende die richtige Seite gewonnen!

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                • #9
                  Überleg doch mal logisch, woher das Dominion soviele Raumschiffe nehmen soll, wie die Föderation in über 100 Jahren auf über 150 Mitgliedswelten verteilt gebaut hat. Die Sternenflotte hat als Flotte einen Multinationen-Allianz mehrere 10.000 Raumschiffe und Dutzende Werften.
                  Wo sind denn diese zig tausend Raumschiffe? Der Krieg und die dort gebrachten Zahlen zeichnen ein ganz anderes Bild.

                  Meiner Meinung nach hat die SF nur ein paar Tausend (ca 5000-6000) Militärisch relevante Schiffe. Die NCC sind zwar in den Zehntausenden aber dazu gehören eben auch unbedeutende Kleinstschiffe wie die Danube und die Venture Klassen.

                  Die Föderation war von Anfang an unterlegen und das spiegelt sich auch ständig im Erscheinungsbild der Flotte wieder. Da werden uralte Mirandas reaktiviert um wenigstens ein bisschen aufhollen zu können.

                  Es mag zwar stimmen das die SF sehr viel zeit hatte um eine Flotte aufzubauen aber sie ist keine Aggressive Militärmacht die sich nur auf die Flotte stützt. Das soll heißen der bau von Schiffen war nie auf einem vergleichbaren Niveau wie es bei den Romis und Klingonen sein dürfte. Die UFP kann sich nur aufgrund ihrer grösse behaupten und nicht weil sie eine entsprechende Flotte unterhält.

                  Auch die dutzende Werften gibt es nur in deiner Phantasie. Die meisten Schiffe wurden auf dem Mars gebaut. Es gibt sicherlich noch einige kleinere Werften aber zu ca 80% kommt die SF aus den Utopia Planetia Werften. Dann gibt es noch einige einzelne Werften im Orbit der Erde und dem Mond, auch die anderen Hauptwelten werden einige kleinere Stationen haben.

                  Ansonsten sind nur zwei weitere Werften bekannt, die Antares-Flottenwerft und 40-Eridani-A-Flottenwerft. Wobei über die Grösse letzterer nichts bekannt ist, dennoch wird das Ding nicht umsonst "Flottenwerft" heißen.
                  GOTTLOS GLÜCKLICH.... Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

                  Niveau ist keine Hautcreme - und Stil kein Teil vom Besen!

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                  • #10
                    Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
                    Meiner Meinung nach hat die SF nur ein paar Tausend (ca 5000-6000) Militärisch relevante Schiffe. Die NCC sind zwar in den Zehntausenden aber dazu gehören eben auch unbedeutende Kleinstschiffe wie die Danube und die Venture Klassen.

                    Die Föderation war von Anfang an unterlegen und das spiegelt sich auch ständig im Erscheinungsbild der Flotte wieder. Da werden uralte Mirandas reaktiviert um wenigstens ein bisschen aufhollen zu können.

                    Es mag zwar stimmen das die SF sehr viel zeit hatte um eine Flotte aufzubauen aber sie ist keine Aggressive Militärmacht die sich nur auf die Flotte stützt. Das soll heißen der bau von Schiffen war nie auf einem vergleichbaren Niveau wie es bei den Romis und Klingonen sein dürfte. Die UFP kann sich nur aufgrund ihrer grösse behaupten und nicht weil sie eine entsprechende Flotte unterhält.

                    Auch die dutzende Werften gibt es nur in deiner Phantasie. Die meisten Schiffe wurden auf dem Mars gebaut. Es gibt sicherlich noch einige kleinere Werften aber zu ca 80% kommt die SF aus den Utopia Planetia Werften. Dann gibt es noch einige einzelne Werften im Orbit der Erde und dem Mond, auch die anderen Hauptwelten werden einige kleinere Stationen haben.

                    Ansonsten sind nur zwei weitere Werften bekannt, die Antares-Flottenwerft und 40-Eridani-A-Flottenwerft. Wobei über die Grösse letzterer nichts bekannt ist, dennoch wird das Ding nicht umsonst "Flottenwerft" heißen.
                    Das mag ja alles sein, aber mal "realistisch" betrachtet, wie schwer kann es sein, von der Defiant-Klasse in einem Jahr 10.000 Schiffe zu bauen?

                    Die Defiant-Klasse hat die Abmessungen:

                    Length: 119.5 meters = 0,12 km
                    Beam: 90.3 meters = 0,09 km
                    Height: 25.5 meters = 0.026 km

                    Wenn ich richtig gerechnet habe, haben 10.000 Defiants ein Gesamtvolumen von 2,8 Kubikkilometern.

                    Ein Borgwürfel hat ein Volumen von 27 Kubikkilometern, was dem Volumen von 100.000 Defiant-Schiffen entspricht.

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                    • #11
                      Zunächst einmal: Welche Friedensverhandlungen unter Damar? Um welche Folgen geht es hier gerade, mir ist nichts dergleichen in Erinnerung.

                      Ich stimme McWire zu: Zu Kriegsbeginn war die Föd sicherlich dem Dominion überlegen. Zu dem warum komme ich gleich. Das Problem war aber doch ganz sicher, dass die Föderation viel zu groß ist und Schiffe Monate, vielleicht sogar Jahre brauchen, um an die Front zu gelangen. Sicherlich war die Sternenflotte zu überheblich/dumm, um sofort zu reagieren und alles zu mobilisieren. Ich finde z.B. immer wieder erstaunlich, dass die ENT-E in Star Trek IX einfach so ihre eigenes Süppchen kochen kann, obwohl Krieg herrscht. Picard fliegt einfach mal das beste Schiff der Flotte weg, um nach Data zu schauen.
                      Nun zu dem warum: Die Föderation fährt von Anfang an Verluste ein, verliert andauernd. "Selbst die Klingonen glauben nicht mehr an Sieg" wurde mal gesagt und eine Flotte von ~130 Schiffe wurde einfach mal so auf ~15 dezimiert. Wenn das Dominion überlegen war UND dann auch noch solche enormen Erfolge einfährt UND Schiffe und Truppen viel schneller produziert, ja dann frage ich mich doch wie die Föd jemals wieder auf die Beine kommen konnte, wenn man sowieso schon unterlegen war.
                      Die große Schlacht um DS9 hat das Dominion sicherlich einige hundert Schiffe gekostet, aber plötzlich musste man sich schlagartig zurück ziehen. Wegen dieser einen Schlacht? Wohl kaum. Wäre das Dominion weiterhin so überlegen, hätte man sofort einen Gegenangriff gestartet.

                      Ich würde sogar soweit gehen, dass die Föderation + Alliierten immer zahlenmäßig überlegen war, nur besteht die Flotte zu großen Teilen aus Schrottschiffen, während das Dominion nur auf Kriegsscchiffe setzt. Und wie bereits oben gesagt, hat die Föderation sicherlich nie die komplette Flotte zusammen gehabt. Viele Schiffe waren wohl sonst wo unterwegs wo es ebenfalls Konflikte und Probleme gibt.

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                      • #12
                        Ich denke, das Hauptproblem ist, dass das Star Trek Universum einfach inkonsistent konzipiert ist. Auf der einen Seite will man immer wieder billig Dramatik erzeugen, indem man sagt, die Enterprise ist das einzige Schiff weit und breit, dann kann es aber keine zigtausend interstellare Föd-Schiffe geben.

                        Dann will man aber plötzlich im DS9-Verse Krieg spielen und braucht erstmals seit Wolf 359 richtige Flotten.

                        Onscreen gibt TNG sehr wenig an Schiffen her. Und auch bei DS9 hält es sich noch in Grenzen. Realistisch betrachtet müssten die Rechnungen von McWire hinhauen und die Föd sollte wesentlich mehr Schiffe haben, als man sieht.

                        Aber Dramatik geht halt vor Logik, die Enterprise muss immer wieder das einzige Schiff weit und breit sein, und deshalb darf die hochentwickelte Föd nicht mehr als die 5000-6000 von Darth-Xanatos genannten, zum Teil museumsreifen militärisch relevanten Schiffe haben, obwohl sie mit der Replikatortechnologie locker jeden Tag 10 Defiants produzieren könnte.

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                        • #13
                          Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                          McWire, es ist schön zu sehen, dass du wieder versuchst, Berechnungen anzustellen. Aber die sind, und das muss man dir wohl leider immer wieder sagen, reine Spekulationen ohne empirische Basis.
                          Solange du nicht eine einzige Canonstelle hast, die für das Jahr 2373 eine konkrete Zahl an Föd-Schiffen im Kerngebiet benennt, ist das leider als Diskussionsgegenstand wenig geeignet.
                          Wirklich, wir brauchen über diesen Punkt *nicht* mehr streiten.

                          Es bleibt die Tatsache bestehen, dass du dich neben dieser in sich nachvollziehbaren, aber eben ohne Grundlage getätigten Berechnung auf Psychologiestudien Weyouns stützt, während Dukats Aussagen im 100%igen Spannungsverhältnis dazu stehen.
                          Auch der *Eindruck* und das *Stimmungsbild* der ersten 6 bis 8 Folgen in Staffel 6 sind ganz eindeutig: Die Föderation verliert diesen Kriegen auch schon ohne Unterstützung aus dem Gammaquadranten, oder ist zumindest nicht in der Lage, irgendeinen Nutzen aus ihrer von dir unterstellten Überlegenheit zu ziehen.

                          Warum du hier entgegen aller Beweise versuchst, eine Überlegenheit der Föd in den ersten Monaten des Krieges zu konstruieren, kann sich mir nicht ganz erschließen. Ich sehe das Problem nicht, es hat doch am Ende die richtige Seite gewonnen!
                          Die Größe der Sternenflotte wurde unter anderem in http://www.scifi-forum.de/science-fi...nenflotte.html jahrelang duchgekaut und alle Fakten und Indizien sprechen für eine Flotte vor Kriegsbeginn von etwa 30.000-40.000 Raumschiffen mit NCC-Nummer, also der Sternenflotte zugehörig.

                          Dazu gehören sicherlich auch 1000-2000 Runabouts der Danube-Klasse, welche ab 2368 in Dienst gestellt worden sind (NX-72003 aufwärts).

                          Auf Basis dieser Zahl, die im Forum einen breiten Konsens gefunden hat, habe ich diese Analyse angestellt.

                          Das die Föderation von ihren 15.000 Kerngebietesraumschiffe nur maximal 5000 an der Front hatte, lässt sich auch leicht erklären, wenn man die DS9-Episoden "Ein kühner Plan" und "Hinter der Linie" hinzuzieht.
                          Dort haben die Admiräle sich zunächst geweigert Captain Sisko die benötigte Anzahl an Raumschiffen für die Rückeroberung von DS9 zu geben, weil sie lieber die Erde massiv mit 600 Raumschiffen verteidigen wollten, anstelle das strategisch bedeutsame Wurmloch wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.

                          Die Sternenflotte hat sehr defensiv gehandelt.

                          Als dann die Offensive erfolgreich war und DS9 + Wurmloch unter Kontrolle der Föderation, hat das Dominion quasi von jetzt auf gleich alle Kampfhandlungen eingestellt und sich aus dem Territorium der Föderation zurückgezogen.

                          Zitat von Sacrifice of Angels
                          DAMAR: No, sir. There's no sign of them.
                          WEYOUN: That's impossible. Check our listening posts in the Gamma Quadrant.
                          DAMAR: They're not there either.
                          DUKAT: But they entered the wormhole. Where are they?
                          DAMAR: I don't know.
                          (BOOM)
                          DAMAR: The Defiant has opened fire on us.
                          WEYOUN: Obviously.
                          DUKAT: Can you get our weapons back online?
                          DAMAR: Not for a while. Sir, two hundred enemy ships have broken through our lines. They're headed this way.
                          WEYOUN: Time to start packing.
                          FOUNDER: Contact our forces in the Alpha Quadrant. Tell them to fall back to Cardassian territory. It appears this war is going to take longer than expected.
                          Als die Verstärkungen weg waren, war der Krieg gegen die Föderation für das Dominion erstmal gelaufen.

                          Das gipfelt dann darin, dass 3 Episoden weiter das Dominion über einen Waffenstillstand mit der Föderation verhandelt hat.

                          Hier mal die Ansprache von Damar (fett markiert):

                          Zitat von Statistical Probabilities
                          DAMAR [on viewscreen]: Fellow citizens, these are great days for Cardassia. Together with our Dominion allies, we have given our enemies cause to fear us once more.
                          (His speech continues under the dialogue.)

                          O'BRIEN: Can't argue with that.
                          LAUREN: Who's he?
                          BASHIR: It's Damar, the new head of the Cardassian government.
                          DAMAR [on viewscreen]: The war with the Federation accomplished of our goals. Cardassia is strong again, an empire to be feared. We are safe behind secure borders, and no one will ever dare attack us again.
                          JACK: Uneasy lies the head that wears the crown.
                          PATRICK: He's sad.
                          LAUREN: Ashamed is more like it.
                          BASHIR: Why do you say that?
                          O'BRIEN: Shh.
                          DAMAR [on viewscreen]: From this position of strength, we are poised to take another bold step to insure our future. Peace.
                          LAUREN: Looks like a man who doesn't sleep.
                          DAMAR: It is time to bring an end to this war with the Federation. It is time for us to rebuild on the foundation of strength we have laid. The sons of Cardassia shed
                          JACK: Methought I heard a voice cry, Sleep no more! Damar does murder sleep!
                          PATRICK: He's killed someone.
                          LAUREN: Someone close to him.
                          O'BRIEN: How could they know that?
                          DAMAR [on viewscreen: Their blood to defend their home. Their sacrifice must not be in vain. The peace we seek will honour their memory, and preserve the gains for which they gave their lives. I challenge the Federation to answer my call for peace. I am ready at any time to meet with its representatives to discuss how we can bring an end to hostilities. As your leader, I pledge that I will do everything in my power
                          JACK: Pretender! You don't belong on that throne and you know it.
                          DAMAR [on viewscreen]: To protect Cardassia and allow us to
                          PATRICK: Someone's making him say all this. He doesn't want to.
                          DAMAR [on viewscreen]: Move forward into a new era. This I vow with my life's blood for my sons, for all our sons.
                          (Transmission ends.)
                          Einige Zeilen im Transcript weiter heißt es:

                          Zitat von Statistical Probabilities
                          SISKO: Starfleet has decided to listen to what Damar has to say. He and Weyoun will be arriving in the morning. I am the lucky one who gets the chance to sit across the table from them.
                          BASHIR: That's great.
                          KIRA: It's hard to believe that the Dominion really wants peace. I wouldn't be surprised if they were just stalling for time in order to regroup.
                          BASHIR: Sir, is there any chance I can get a transcript of the negotiations?
                          SISKO: You can do better than that. The Dominion has insisted on recording the proceedings so that everyone can see that their desire for peace is sincere.
                          BASHIR: Perfect.
                          DAX: You shouldn't have agreed to that, Benjamin. Now you'll have to be on your best behaviour.
                          Und noch einige Zeit weiter heißt es:

                          Zitat von Statistical Probabilities
                          ]BASHIR: If we don't, the Dominion will be forced to attack before their stockpile of White runs out. Here are the casualty projections. As you can see, an attack would result in devastating casualties for both sides.
                          Das klingt nicht danach, dass das Dominion an dieser Stelle besonders überlegen wäre.

                          Nachdem keine Verstärkungen aus dem GQ mehr in Aussicht standen, haben sie den Krieg einfach abgebrochen, um sich neu zu formieren und nun die Raumschiff- und Jem'Hadar-Produktion vollends im cardassianischen Gebiet durch zu ziehen.

                          Dem Dominion sind Personal und Raumschiffe ausgegangen.
                          Zuletzt geändert von McWire; 25.11.2010, 21:47.
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                          • #14
                            @ Seether

                            Es bleibt die Tatsache bestehen, dass du dich neben dieser in sich nachvollziehbaren, aber eben ohne Grundlage getätigten Berechnung auf Psychologiestudien Weyouns stützt, während Dukats Aussagen im 100%igen Spannungsverhältnis dazu stehen.
                            Auch der *Eindruck* und das *Stimmungsbild* der ersten 6 bis 8 Folgen in Staffel 6 sind ganz eindeutig: Die Föderation verliert diesen Kriegen auch schon ohne Unterstützung aus dem Gammaquadranten, oder ist zumindest nicht in der Lage, irgendeinen Nutzen aus ihrer von dir unterstellten Überlegenheit zu ziehen.
                            Dukat mag ein charismatischer Kommandant sein, aber er verfügt auch über ein gewaltiges Maß an Selbstüberschätzung und wenig taktisches Gefühl. (persönliche Meinung).

                            Natürlich glaubt er an den Sieg....weil er eben Dukat ist. Ich denke Weyoun ist wesentlich *vertrauenswürdiger*.

                            Ansonsten stimme ich McWire und DefiantXYX zu. DIe Föderation muss wohl insgesamt militärisch überlegen gewesen sein, da sie ansonsten nicht hätte siegen können. DIe Produktionsleistung des DOminion dürfte erheblich stärker sein. Daher drängte Sisko zur Offensive.

                            Hierzu ,möchte ich eine Paralelle zum Pazifikkrieg USA vs. Japan skizieren. DIe Japaner mussten den Krieg schnell beenden da die Amis mehr Rohstoffe zur Verfügung hatten. DIe Japaner wussten das und machten erheblichen Druck. Der reichte nicht und die Amerikaner konnten ihre Flotten aufrüsten und immer neue Truppen in die Schlacht schicken. Die Japaner konnten das nicht und verloren so nach und nach die Oberhand.

                            Das gleiche dürfte im Dominion-Krieg der Fall gewesen sein, bloß umgekehrt.


                            .
                            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                            Paddy* schrieb nach 7 Minuten und 45 Sekunden:

                            @ McWire:

                            Als die Verstärkungen weg waren, war der Krieg gegen die Föderation für das Dominion gelaufen.
                            Is mir zu pauschal. Nach wie vor stand der Krieg auf der Kippe. DIe Föderation hätte sich bei den Offensiven aufgearbeitet während das DOminion immer stärker geworden währe. Daher geben für mich die Romulaner den Ausschlag. Sie haben eine neue Front eröffnet und so der SF den Rücken gestärkt.

                            Sonst hätte Sisko wohl auch den Mord an dem romulanischen Botschafter durch Garak nicht durchgehen lassen.
                            Zuletzt geändert von Paddy*; 25.11.2010, 21:41. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                            Die Demokratie ist die schlechteste Reigierungsform, abgesehen von allen anderen. Winston Churchill

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                            • #15
                              Zitat von Paddy* Beitrag anzeigen
                              @ Seether



                              Dukat mag ein charismatischer Kommandant sein, aber er verfügt auch über ein gewaltiges Maß an Selbstüberschätzung und wenig taktisches Gefühl. (persönliche Meinung).

                              Natürlich glaubt er an den Sieg....weil er eben Dukat ist. Ich denke Weyoun ist wesentlich *vertrauenswürdiger*.

                              Ansonsten stimme ich McWire und DefiantXYX zu. DIe Föderation muss wohl insgesamt militärisch überlegen gewesen sein, da sie ansonsten nicht hätte siegen können. DIe Produktionsleistung des DOminion dürfte erheblich stärker sein. Daher drängte Sisko zur Offensive.

                              Hierzu ,möchte ich eine Paralelle zum Pazifikkrieg USA vs. Japan skizieren. DIe Japaner mussten den Krieg schnell beenden da die Amis mehr Rohstoffe zur Verfügung hatten. DIe Japaner wussten das und machten erheblichen Druck. Der reichte nicht und die Amerikaner konnten ihre Flotten aufrüsten und immer neue Truppen in die Schlacht schicken. Die Japaner konnten das nicht und verloren so nach und nach die Oberhand.

                              Das gleiche dürfte im Dominion-Krieg der Fall gewesen sein, bloß umgekehrt.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Paddy* schrieb nach 7 Minuten und 45 Sekunden:

                              @ McWire:



                              Is mir zu pauschal. Nach wie vor stand der Krieg auf der Kippe. DIe Föderation hätte sich bei den Offensiven aufgearbeitet während das DOminion immer stärker geworden währe. Daher geben für mich die Romulaner den Ausschlag. Sie haben eine neue Front eröffnet und so der SF den Rücken gestärkt.

                              Sonst hätte Sisko wohl auch den Mord an dem romulanischen Botschafter durch Garak nicht durchgehen lassen.
                              Schau dir die zitierten Textstellen an. Sobald die Verstärkungen weg waren, hat die Gründerin die Fronten gefestigt und alle offensive Aktionen eingestellt.
                              Sie war sich bewusst, dass der Krieg nun nicht mehr auf die schnelle zu gewinnen da die Sternenflotte im Vorteil war.
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