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Indirekte vulkanische Gedankenverschmelzung

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  • Indirekte vulkanische Gedankenverschmelzung

    In ST III - Auf der Suche nach Mr. Spock erfolgt eine Gedankenverschmelzung zwischen Sarek und Kirk und
    in TNG 071 Botschafter Sarek erfolgt eine Gedankenverschmelzung zwischen Sarek und Picard.
    Eigentlich müsste doch ein Teil von Kirks Seele an Picard übertragen worden sein. Hat dies irgendwie eine Auswirkung auf Picards Verhalten gehabt?
    \\// Dup dor a´az Mubster
    TWR www.labrador-lord.de
    United Federation of Featherless
    SFF The 6th Year - to be continued

  • #2
    Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
    In ST III - Auf der Suche nach Mr. Spock erfolgt eine Gedankenverschmelzung zwischen Sarek und Kirk und
    in TNG 071 Botschafter Sarek erfolgt eine Gedankenverschmelzung zwischen Sarek und Picard.
    Eigentlich müsste doch ein Teil von Kirks Seele an Picard übertragen worden sein. Hat dies irgendwie eine Auswirkung auf Picards Verhalten gehabt?
    Bei einer normalen Gedankenverschmelzung geht es um reinen Informationsaustausch. Man lernt natürlich dabei was von seinem Gegenüber und über das, was dieser von den anderen gelernt hat, bei früheren Gedankenverschmelzungen. Zusätzliches Wissen bzw. Erfahrung lassen einen vielleicht hin und wieder anders handeln, aber in Picard schlummert jetzt definitiv nicht die unsterbliche Seele von Kirk.

    Es wird bei einer normalen Gedankenverschmelzung sicher kein Stück der Seele abgetreten. Sonst würde jeder Mensch so negativ reagieren wie McCoy in ST3, wenn er mehr als eine Persönlichkeit in sich trägt. Also im Normalfall wird sicher keine "Back-up-Katra" übertragen. Nur, wenn das durch den Ausführungen erwünscht wird wie von Spock in ST2.

    Ein guter Hinweis ist ja auch schon der Name: "Gedankenverschmelzung" und nicht "Seelenverschmelzung".

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    • #3
      Die Gedankenverschmelzungen, die on screen waren, sind ja sehr unterschiedlich intensiv. Da Kirk sich Sarek bewußt öffnete und Sarek nur in relativ neuen Impressionen Kirks suchen mußte, verlief die Verschmelzung schnell und relativ oberflächlich. Die Übertragung von Spocks Katra an McCoy ging mir eigentlich zu schnell, das war quasi ein Druckbetankung von Pilles Seele. Die Verschmelzung von Sarek mit Picard war dagegen behutsam, relativ langsam, beiderseits hoch konzentriert und gezielt. Picard hat da ja viele intime Daten erhalten und wohl mit der Neugier des Forschers in sich aufgesogen. Von daher kann ich mir durchaus vorstellen, das -ich sage nicht, die Seele- ein Hauch von Kirks Erfahrungen an Picard überging.
      Wenn es diese Möglichkeit gibt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass dies der Grund dafür war, warum die Verschmelzung während der ENT-Ära unter den Vulkaniern verpönt war. Wenn ich einer Verschmelzung zustimme, kenne ich diesen Partner, dem ich vertraue. Aber möglicherweise erfährt in der Zukunft jemand, dem ich nicht vertraue, indirekt Intimes über mich.
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      • #4
        Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
        Picard hat da ja viele intime Daten erhalten und wohl mit der Neugier des Forschers in sich aufgesogen. Von daher kann ich mir durchaus vorstellen, das -ich sage nicht, die Seele- ein Hauch von Kirks Erfahrungen an Picard überging.
        Okay, was Informationen angeht, sage ich auf jeden Fall eindeutig ja! Picard hat als mentales Ventil für Sarek viele verschiedene Gedankensprünge durchgemacht und da diese eine Art dauerhafte Verschmelzung für mehrere Stunden war, dürften da sicher auch Erlebnisse vorgekommen sein, die Kirk betroffen haben und in Folge dessen auch Informationen beinhaltet haben, die Sarek damals von Kirk erhalten hat.

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        • #5
          Schon seit TOS wurde immer wieder darauf verwiesen, dass eine Verschmelzung von Vulkanier und Mensch für den Menschen erhebliche Gefahr birgt und für diesen so unkontrollierbar sein kann, wie bei McCoy und Picard. Andererseits kann sie psychisch geschädigte Menschen stabilisieren oder der Diagnostik dienen, wie bei Dr Simon van Gelder.
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          • #6
            Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
            Schon seit TOS wurde immer wieder darauf verwiesen, dass eine Verschmelzung von Vulkanier und Mensch für den Menschen erhebliche Gefahr birgt und für diesen so unkontrollierbar sein kann, wie bei McCoy und Picard. Andererseits kann sie psychisch geschädigte Menschen stabilisieren oder der Diagnostik dienen, wie bei Dr Simon van Gelder.
            Die Gefahr für den Menschen liegt wohl darin, dass er/sie in der Regel nicht in telepathischen Techniken unterwiesen ist, sein Hirn also nicht "trainiert" ist. Eine Geistesverschmelzung ist offensichtlich, abhängig von der Intensität, eine relativ anstrengende Sache. Wird nun ein untrainiertes Hirn dieser Belastung ausgesetzt, ist der resultierende Stress vermutlich entsprechend groß und dem entsprechend auch das "Infarkt-Risiko".
            Offensichtlich kann das Geschick und die Kraft des den Kontakt initiierenden Telepathen den resultierenden Stress für das nicht-telepathische Hirn kompensieren (siehe praktisch jede Folge in der Spock eine Verschmelzung vornimmt), wohingegen ein ungeschickter Telepath das Risiko sogar noch erhöht (siehe Vorik und B'Elanna in "Blutfieber" oder Tolaris und T'Pol in "Verschmelzung").

            Live long and prosper.
            UNENDLICHE MANNIGFALTIGKEIT IN UNENDLICHER KOMBINATION

            LOGIK IST DER ANFANG DER WEISHEIT, NICHT DAS ENDE!

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            • #7
              Zitat von Wannabe Beitrag anzeigen
              Die Gefahr für den Menschen liegt wohl darin, dass er/sie in der Regel nicht in telepathischen Techniken unterwiesen ist, sein Hirn also nicht "trainiert" ist. Eine Geistesverschmelzung ist offensichtlich, abhängig von der Intensität, eine relativ anstrengende Sache. Wird nun ein untrainiertes Hirn dieser Belastung ausgesetzt, ist der resultierende Stress vermutlich entsprechend groß und dem entsprechend auch das "Infarkt-Risiko".
              Offensichtlich kann das Geschick und die Kraft des den Kontakt initiierenden Telepathen den resultierenden Stress für das nicht-telepathische Hirn kompensieren (siehe praktisch jede Folge in der Spock eine Verschmelzung vornimmt), wohingegen ein ungeschickter Telepath das Risiko sogar noch erhöht (siehe Vorik und B'Elanna in "Blutfieber" oder Tolaris und T'Pol in "Verschmelzung").

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              Ich stimme Deinen Argumenten zu!
              Bei Verschmelzungen von Spock mit Menschen sehe ich es so, dass diese aufgrund der menschlichen Hälfte Spocks relativ gut dosiert werden können. Die Verschmelzung mit McCoy in Spocks Todesnähe war dagegen notgedrungen so etwas wie eine "Druckbetankung", ähnlich wie die von Sarek und Picard.
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              • #8
                Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                Ich stimme Deinen Argumenten zu!
                Bei Verschmelzungen von Spock mit Menschen sehe ich es so, dass diese aufgrund der menschlichen Hälfte Spocks relativ gut dosiert werden können.
                Da auch Tuvok als Voll-Vulkanier recht viele stabile und dabei doch anspruchsvolle Verschmelzungen mit Nicht-Telepathen durchgeführt hat, denke ich, dass es eher an Spocks Geschick und Kraft als Telepath als an seiner menschlichen Hälfte lag, dass die Verschmelzungen so gut verliefen.

                Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                Die Verschmelzung mit McCoy in Spocks Todesnähe war dagegen notgedrungen so etwas wie eine "Druckbetankung", ähnlich wie die von Sarek und Picard.
                \\// TWR
                Wie bereits gesagt, sind eine "simple" Verschmelzung und die Übertragung einer ganzen Katra zwei sehr unterschiedliche Dinge. Der Vergleich mit der "Druckbetankung" scheint mir aber nicht schlecht zu sein.
                Die Gefahr bei Sarek und Picard lag darin begründet, dass Sarek, ein ansonsten guter Telepath, mental labil war und die vulkanischen Gefühle, die Picard zu ertragen hatte und die ein Vulkanier normalerweise während einer oberflächlichen Verschmelzung isolieren würde, sehr viel intensiver sind als die menschlichen.

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