Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Oberste Direktive im Krieg?

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Oberste Direktive im Krieg?

    In der Folge "Kampf um Organia" schlägt Kirk den Organiern vor, ihnen neue Technologien zu übergeben, ganz ohne Gegenleistung. Doch offensichtlich waren die Organier eine primitive Zivilisation. Wie kann er sich also in die natürliche Entwicklung des Planeten einmischen, ohne die Direktive zu brechen?
    Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION



  • #2
    Vieleicht gab es sie da noch nicht.

    Aber war das nicht sogar kurz vor dem Krieg? Dann würde es da keine ausnahmeregel geben.

    Kommentar


    • #3
      In TOS werden Eingriffe in die Entwicklung einer Kultur mehrmals damit gerechtfertigt, dass die Kultur sich ohne diesen Eingriff nicht weiterentwickeln, ihr Potential auschöpfen usw. könnte. Da sah man das alles noch nicht so eng wie in TNG.
      Die Klingonen sind bereits dabei in die Entwicklung der Organier einzugreifen, also darf die Föderation das demnach auch.
      I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

      - George Lucas

      Kommentar


      • #4
        Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
        In TOS werden Eingriffe in die Entwicklung einer Kultur mehrmals damit gerechtfertigt, dass die Kultur sich ohne diesen Eingriff nicht weiterentwickeln, ihr Potential auschöpfen usw. könnte. Da sah man das alles noch nicht so eng wie in TNG.
        Die Klingonen sind bereits dabei in die Entwicklung der Organier einzugreifen, also darf die Föderation das demnach auch.
        Genauso sieht es aus.

        Man muss sich nur die Episode Der erste Krieg ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki ansehen.

        Dort versorgen die Föderation und die Klingonen zwei konkurrierende Stämme mit moderneren Waffen, um die Vorherrschaft auf dem Planeten zu gelangen.

        Auch in Im Namen des jungen Tiru ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki war die Situation sehr ähnlich.

        Eigentlich kam diese Situation nur während des Kalten Krieges zwischen Klingonen und Föderation im 23. Jahrhundert vor. Das war wohl eine sehr spezielle Situation, da die Klingonen von der Obersten Direkte gar nichts halten.

        Die Romulaner scheinen darauf wohl mehr Rücksicht genommen zu haben, da ihre paranoide Veranlagung sie wohl davon abhielt die primitiveren Völker zu sehr technologisch zu beeinflussen und damit zu einer potentiellen Gefahr zu machen.

        Wie man an Bajor sieht, hatten die Cardassianer ähnlich wie die Klingonen keine großen Hemmnisse.

        Trotz ihrer moralischen Überlegenheit scheint sich die Sternenflotte der Kriegstaktik des Gegners anzupassen, wenn es die Situation erfordert, da dann eh schon alle Nichteinflüsse verloren sind.
        Mein Profil bei Memory Alpha
        Treknology-Wiki

        Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

        Kommentar


        • #5
          Man könnte auch sagen, dass die Organier schon beeinflusst wurden, weil vulkanische Händler sie öfters besucht hatten. Allerdings ist es schon seltsam, da der Schutz der Föderation normalerweise nur Direktive #5 (?) ist.
          Vieleicht gab es sie da noch nicht.
          Kann ich mir nicht vorstellen. Die Direktiven gibt's doch seit der Gründung der VFP.
          Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


          Kommentar


          • #6
            Im Krieg wird sich jeder früher oder später von seinen moralischen und Gesetzlichen Prinzipien verabschieden. Wenn es ums reine überleben geht ist einen jedes mittel recht. In einer DS9 folge sagt Sisko nachdem ein Trupp Jem´Hadar in eine offensichtliche falle läuft ... entweder sie oder wir... Ein weiteres Beispiel ist in DS9, das Sektion 31 die Gründer mit einer tödlichen Krankheit infiziert hat und obwohl ein Gegenmittel gefunden wurde hat die Föderation es nicht ausgehändigt bzw. nimmt einen Völkermord in kauf damit sie den Krieg nicht verlieren.
            Today is a good day to die

            Kommentar


            • #7
              Inter arma enim silent leges. Aber auch vor dem Dominion-Krieg wurde das Gebot der Nichteinmischung brav so interpretiert, wie es einem gerade gepasst hat. Den "richtigen" Klingonen im Bürgerkrieg direkt helfen ist eine unangemessene Einmischung, aber die Blockade einer fremden Grenze ist völlig in Ordnung- wie es gerade passt.

              Zu Kirks Zeiten war die Föderation noch nicht so scheinheilig und man hat offen eingegriffen, wenn fremde Völker von Sklaverei, Unterdrückung und Stagnation bedroht waren.
              I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

              Kommentar


              • #8
                In "Spocks Gehirn" ist die Situation ähnlich. Um das Leben einer Person zu retten, beschließt Kirk, sich in eine Zivilisation einzumischen, die erst in der Eiszeit steht. Dass diese Leute auch schon mit anderen Kontakt gehabt hatten, hatte er ja nicht ahnen können.
                Mein neuer Star Trek Fanfiction-Roman: [Star Trek] ZEIT für REVOLUTION


                Kommentar


                • #9
                  Auch in "Krieg der Computer" wird eine 500-jährige Tradition einfach so von Kirk beendet. Das war ein klarer Verstoß gegen die Oberste Direktive. Zudem wurde auch noch mit der Vollziehung der General Order 24 gedroht. Zu den TOS-Zeiten waren die Skrupel eher selten anzutreffen. Picard hätte den Eminarern und Vendikaanern sicherlich erlaubt ihren sterilen Kampf fortzusetzen. Eine klingonische Präsenz gab es hier nicht. So oder so wurden die Bestimmungen offenbar drastisch verschärft.

                  Das macht auch (halbwegs) Sinn, da die technische Schere zwischen primitiveren Völkern und der VFP immer weiter auseinanderklafft. Im 29. Jahrhundert gibt es letzlich auch noch temporale Direktiven, welche die Oberste Direktive offenbar ergänzen und um einen Aspekt erweitern.
                  "All dies könnte bloß eine aufwändige Simulation sein,
                  die in einem kleinen Gerät auf jemandes Tisch läuft."
                  (Jean-Luc Picard über das Wesen der Wirklichkeit)

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von EA-Loyalist Beitrag anzeigen
                    Auch in "Krieg der Computer" wird eine 500-jährige Tradition einfach so von Kirk beendet. Das war ein klarer Verstoß gegen die Oberste Direktive. Zudem wurde auch noch mit der Vollziehung der General Order 24 gedroht. Zu den TOS-Zeiten waren die Skrupel eher selten anzutreffen. Picard hätte den Eminarern und Vendikaanern sicherlich erlaubt ihren sterilen Kampf fortzusetzen. Eine klingonische Präsenz gab es hier nicht. So oder so wurden die Bestimmungen offenbar drastisch verschärft.

                    Das macht auch (halbwegs) Sinn, da die technische Schere zwischen primitiveren Völkern und der VFP immer weiter auseinanderklafft. Im 29. Jahrhundert gibt es letzlich auch noch temporale Direktiven, welche die Oberste Direktive offenbar ergänzen und um einen Aspekt erweitern.
                    Die oberste Direktive wurde quasi auch erst für TNG ausgearbeitet. Zwar wird sie in TOS mal erwähnt, aber nie konsequent angewandt. Damals scheint das eher eine freiwillige Konvention denn eine Regel gewesen zu sein, darum stand des den Captains frei danach zu handeln oder auch nicht.

                    Erst später, nach diversen Erfahrungen, vielleicht auch durch Kirk, wurde sie verbindlich gemacht.
                    Mein Profil bei Memory Alpha
                    Treknology-Wiki

                    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

                    Kommentar

                    Lädt...
                    X