Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Föderation maßlos übertrieben dargestellt

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Föderation maßlos übertrieben dargestellt

    Folgende Punkte mögen dem einen oder anderen vielleicht schon mal aufgefallen sein:

    1. Völker welche den selben technologischen Level wie die Föderation haben(z.b. Klingonen, Romulaner, Cardassianer,...etc.) oder diesen sogar noch ein wenig übertreffen(z.b. Jem Hadar, Breen,...etc.) werden sehr oft mit mehr oder weniger fragwürdigen Charaktereigenschaften ausgestattet(kriegerisch, hinterhältig,...) - nur die Föderation erfüllt alle sozialen Normen

    2. Völker welche der Föderation technologisch um Einiges voraus sind(z.B. die Borg) haben Ihre Technologie nur von Anderen gestohlen - nur die Föderation hat sich ihre Technologie redlich erworben.

    3. uralte Völker sind im Star Trek Universum Mangelware bzw. schon vor langer Zeit ausgestorben - ein einfacher Trick um sich nicht mit Gegnern herumschlagen zu müssen, bei welchen die Autoren keine plausiblen Erklärungen für den Erfolg der Sternenflotte und Ihrer Verbündeten liefern könnten.

    Wenn einmal uralte Völker ihren Auftritt haben, werden sie entweder wieder durch den Schmutz gezogen(z.B die Charakterdarstellung der Q), oder ihre Technologie abgewertet(das technologische Level der von Hadrosauriern abstammenden Voth ist einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt, dass sie zigtausende bis Millionen Jahre länger raumfahrend sind als die Menschheit - darüber kann auch ihr imposantes Stadtschiff nicht hinwegtäuschen)

    Besonders bei meiner letzten Durchsicht der 7 Voyager Staffeln konnte ich mich des Verdachtes nicht erwähren, dass hier in großem Stil menschliche Überheblichkeit, beziehungsweise ein versteckter Minderwertigkeitskomplex(manche Leute können sich nicht eingestehen, das es Kulturen geben könnte, welche uns in allen Belangen übertreffen) miteingeflossen sind.

    Was meint ihr dazu?

  • #2
    Tja die eigene kulturell/moralische Überlegenheit ist ein altes Motiv in Abenteuer-Erzählungen. Es ist leichter sich mit solchen Protagonisten zu identifizieren. Insgesamt stellt Roddenberry die Föderation auf ein recht hohes Podest, vermeidet aber meist näher auf die Details einzugehen, wie sie funktioniert.
    Well, there's always the possibility that a trash can spontaneously formed around the letter, but Occam's Razor would suggest that someone threw it out.
    Dr. Sheldon Lee Cooper

    Kommentar


    • #3
      Die Föderation ist in der Tat etwas undurchsichtig - wahrscheinlich hat dies Roddenberry von vorn herein eingeplant, da man sonst merken würde, dass sein Konstrukt überzeichnet und fehlerbehaftet ist.

      Das fängt ja schon bei der Gründung der Föderation an => nur weil die Menschen laut Canon einer der Spezies waren, welche die Idee zur Gründung hatten, heißt dies noch lange nicht, dass sie dann auch die herausragende Rolle in ihr spielen müssen.

      Etliche Mitgliedsvölker der Föderation sind schon weit aus länger raumfahrend als die Menschen und haben dementsprechend um einiges mehr Erfahrung in der Erforschung des Weltalls und dem Kontakt mit anderen Völkern.

      Logischerweise sollte dann eine dieser Kulturen die trägende Säule einer interstellaren Föderation sein.

      Kommentar


      • #4
        Ich glaube du verstehst da was falsch. Star Trek soll keine realistische Zukunftsversion der Menscheit darstellen, sondern quasi eine ideale Wunschvorstellung. Erst mit DS9 wurde die Menschheit wieder ein wenig so gezeigt wie sie eben wirklich ist.

        Man kann es so sehen: Beinahe jedes Volk ist die Darstellung eines Aspektes, oder einer Epoche der Menschheit.
        Die Cardassianer lassen sich leicht mit dem 3. Reich oder einer beliebigen Militärregierung assoziieren. Die Klingonen waren ursprünglich an die Russen und später eher an die mittelalterlichen Nordmänner angelehnt und sind das Bild der menschlichen Gewaltbereitschaft und des menschlichen Kriegergeistes. Die Romulaner sind quasi das Abbild der Unberechenbarkeit und Verschlagenheit. Die Ferengi sind die Personifizierung der menschlichen Raffgier. Die Borg sind sozusagen die menschliche Angst davor, eines Tages von Maschinen ersetzt wenn nicht sogar regiert zu werden, die in den 90 so präsent war...usw.

        So gesehen ist also fast jedes Volk ein Abbild einer negativen menschlichen Eigenschaft, wogegen die Föderation als Gegenstück gilt, das sämtliche guten Eigenschaften inne hat.
        Das ist also keine Überheblichkeit, sondern vielmehr eine "was wäre wenn alle negativen Eigenschaften abgespalten wären" Vision.
        Das die guten am Ende eben immer gewinnen, liegt nunmal in der Natur einer Serienreihe aus dieser Zeit.

        Kommentar


        • #5
          Roddenberry wollte ja gerade nicht die heutige Menschheit überhöhen. Die Föderation sollte vielmehr das Idealbild darstellen, in welcher die Menschheit ihre Ichbezogenheit überwinden konnte, in der sich die Menschheit einen konnte, Rassismus und Nationalismus nicht mehr existieren, und sogar mit anderen Spezies Frieden geschlossen werden konnte.
          Zu beachten ist auch, dass Spock als Fremder an Bord der Enterprise den Menschen in allen Belangen überlegen war und nicht etwa den unterbelichteten Wilden spielte.

          Die Alienrassen außerhalb der Föderation sind in ST meist symbolisch aufzufassen. Die Ferengi sind beispielsweise eine klare Parodie unseres derzeitigen Kapitalismus. Oder sie sind halt einfach nur die Herausforderung, welche die Helden in dieser Episode ärgert.

          Da die Klingonen in TOS noch zu "böse" rüberkamen hat Roddenberry in TNG dann einen Klingonen als Starfleetoffizier aufgebaut.

          Starfleet ist so übertrieben, weil Starfleet symbolisch die Überwindung des Schlechten darstellen soll. Und Aliens außerhalb Starfleets häufig wie die Ferengi uns oder unsere negativen Eigenschaften symbolisieren.

          Dass man in Voyager jedoch ziemlich viel Unsinn getrieben hat, dem stimme ich zu.


          Jedoch gibt es auch Alienrassen, die nicht bösartig dargestellt werden und mächtiger sind als die Föderation:
          Ich denke nur an die Organier, die einen Waffenstillstand zwischen Föderation und Klingonen erzwingen, oder schon direkt in der ersten Episode die Talosianer, die erste Föderation, die testet wie moralisch die Enterprisecre ist, oder man denke an den Reisenden aus TNG oder die Propheten aus DS9.
          Bei höher entwickelten Spezies gibt es einerseits solche, die als noch weiser und nächste Stufe der Entwicklung dargestellt werden, aber eben auch solche, bei denen absolute Macht absolut korrumpierte oder welche die Menschen nur als Laborratten behandeln. Manchmal sentspringt der Konflikt auch nur der Unfähigkeit einander zu verstehen. Je nachdem was man mit der Episode eben gerade bezweckte.

          Eine Serie ohne Konflikte hätte sich vermutlich nicht verkauft.
          Zuletzt geändert von newman; 14.01.2012, 15:40.

          Kommentar


          • #6
            Dass es sich bei Star Trek um keine realistische Zukunftsvision handelt, beziehungsweise dass die Hauptvölker z.B. des Alpha-Quadranten gewisse negative Charaktereigenschaften der Menschheit und/oder Völker/Gesellschaften unserer eigenen Geschichte wiederspiegeln sollten war mir schon lange bewusst.
            Auch das Roddenberry von Anfang an ein irdisches Utopia in Aussicht hatte.

            Auffällig ist jedoch, dass gewisse Völker, welche von ihrer sozialen Kompetenz der Menschheit das Wasser reichen könnten, oft mit einem technologischen Makel belegt werden(sind nicht warpfähig, kennen keine Transportertechnologie,...etc.)

            Dies hat dann nichts mehr mit dem auslagern schlechter Eigenschaften auf ein anderes Volk zu tun, wie es Roddenberry ursprünglich im Sinn hatte - hier wird dann nur mehr krampfhaft versucht zu verhindern, dass eine Kultur als der Menschheit ebenbürtig(in technischen und sozialen Belangen gleichermaßen) dargestellt werden muss.

            Für mich ist nur das Bild bedenklich, welches dadurch besonders bei den neueren Serien vermittelt wird.

            Bei TOS und TNG, bei denen noch nicht in diesem Ausmaß die Probleme unserer heutigen Zeit eingeflossen sind, war man sich zu jeder Zeit bewusst, das es sich hierbei um reine Fiktion und eine utopische Vorstellung der Zukunft handelt.

            Bei den "problembehafteteren" Serien wie DSN und Voyager ist dies jedoch nicht mehr so gegeben, da sich manche Leute mit den darin aufgezeigten Problemen identifizieren könnten, da diese heutzutage auch aktuell sind.

            In solchen Serien(nicht nur bei Star Trek) den Eindruck zu vermitteln, dass wir alle Probleme lösen, uns immer gegen alle Kulturen(sofern wir einmal Kontakt zu anderen außerirdischen Kulturen haben sollten) behaupten werden können und überhaupt irgendwie die Krone der Schöpfung sind, ist zwar im Sinne der Produzenten, könnte jedoch in der Gesellschaft ein falsches Bild von unseren Möglichkeiten, unserem Potenzial und unserem Stellenwert im Universum vermitteln.

            Leider gibt es ja heutzutage viel zu viele Leute, welche für solche Art von Bauchpinselei empfänglich sind - man betrachte nur die ganzen Hollywoodfilme in welchen es nur so von Helden wimmelt.


            .
            EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

            Fomalhaut schrieb nach 19 Minuten und 9 Sekunden:

            Ich hätte es besser gefunden, wenn man das Idealbild der menschlichen Gesellschaft dargestellt hätte, ohne deswegen andere Völker mit irgendwelchen Stigmata zu behaften.

            Die Föderation als das Idealbild einer Gesellschaft darzustellen hätte auch so funktioniert, da sowieso jeder der sich die Serien ansieht auf Anhieb die Unterschiede zu unserer heutigen Welt erkennen kann.

            Alle Völker als perfekt darzustellen wäre natürlich genauso unrealistisch und langweilig gewesen, aber nur weil mein Nachbar ein genauso schönes Haus, einen genauso gepflegten Garten und ein ebenso teures Auto besitzt wie ich - abgesehen vom harmonischen Familienleben - schmälert dies nicht meinen eigenen Erfolg.
            Zuletzt geändert von Fomalhaut; 14.01.2012, 16:13. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

            Kommentar


            • #7
              Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen
              Bei den "problembehafteteren" Serien wie DSN und Voyager ist dies jedoch nicht mehr so gegeben, da sich manche Leute mit den darin aufgezeigten Problemen identifizieren könnten, da diese heutzutage auch aktuell sind.
              Da hast du teilweise Recht. In diesen Serien tritt diese fabelartige Erzählweise ja auch in den Hintergrund oder wird ganz aufgegeben. Es kommen auch kaum noch Energiewesen oder fremdartige nicht-humanoide Aliens vor, mit denen eine gewohnte Kommunikation schwer fällt.

              Bei DS9 ist es etwas weniger ein Problem. Dort fokussiert man sich weitgehend auf die bekannten Spezies und politische Probleme ähnlich der unsrigen, das Dominion kommt eben noch als Bösewicht hinzu. In DS9 sind die Menschen aber nicht immer nur die "Guten" und die Gegner immer die "Bösen", vielmehr sind alle sehr "grau" und auch unmoralische Personen wie Dukat oder Garak bekommen ein sympathisches, nachvollziehbares Gesicht. In DS9 befindet man sich auch nicht nur auf der Siegesstraße. Dafür ist die ganze Geschichte, die Umgangsweisen zwischen den Spezies sehr "vermenschlicht".

              Deine Kritik mit der Überlegenheit trifft vor allem auf Voyager zu. Dort ist mir der Actionanteil zu groß und die Voyagercrew mir zu überlegen, gerade vorm Hintergrund der Ausgangssituation. Mit den Borg hat man dann den Vogel abgeschossen. Und eine fabelartige Botschaft soll damit auch nicht ausgesagt werden.

              Kommentar


              • #8
                Tststs Was sind das für Manieren?
                Ein neuer User erstellt einen Thread und niemand begrüßt ihn:

                Herzlich willkommen im SFF, Fomalhaut!

                Eine Stärke der irdischen Humanoiden ist die Nutzung neuer Mittel die die Lebensbedingungen verbessern. Möglicherweise umfasst die Menschheit ab The 1st Contact einfach mehr Individuen als die anderen Völker die die Föderation mitgründeten. Dass die Vulkanier ab 2063 sozusagen "Paten" der Menschheit waren, hatte sicher auch große Vorteile.
                Im ST-Universe hat sich die Menschheit im 3. Weltkrieg vor 2063 beinahe selbst ausgelöscht, aber daraus die Lehre gezogen, über wenige Kontinental-Staatenbünde (oder so was ähnliches) die Erde letztlich in einen planetaren Staat zu überführen, was zur Institution der vorerst rein irdischen Sternenflotte führt. Dies wurde dann ein Ansatz für die Vereinigte Föderation der Planeten.
                Eine Relativierung erfolgt durch die von newman angeführten "Superspezies" die ihren Einfluß auf die Menschen/ die Föderation sowie andere Reiche der Milchstraße einschränken. Quasi eine oberste Superspezies-Direktive einer z.B. für tausende Jahre aufgeschobene Einmischung in die Kultur noch nicht so weit entwickelter Intelligenzen.

                Noch viele gute Diskussionen im Forum!
                \\// Dup dor a´az Mubster
                TWR www.labrador-lord.de
                United Federation of Featherless
                SFF The 6th Year - to be continued

                Kommentar


                • #9
                  Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen

                  Alle Völker als perfekt darzustellen wäre natürlich genauso unrealistisch und langweilig gewesen, aber nur weil mein Nachbar ein genauso schönes Haus, einen genauso gepflegten Garten und ein ebenso teures Auto besitzt wie ich - abgesehen vom harmonischen Familienleben - schmälert dies nicht meinen eigenen Erfolg.
                  Das ist schön das du das so siehst, die Wirklichkeit sieht aber leider oft anders aus. Desweiteren schreibst du es ja selbst "Es wäre genauso langweilig gewesen". Es handelt sich bei Trek immer noch um Serien, die auch unterhalten sollen. Und wie spannend wären Völker, die sich immer komplett selber helfen könnten ?

                  Z.B es droht ein Mond auf einen Planeten zu stürzen. Die Föderation und die Enterprise sollen helfen. Das funktioniert aber nur, wenn sie eben überlegende Technik haben. Ansonsten könnte sich die Spezies ja auch selber helfen. Ein eingreifen der Föd wäre überflüssig und die Folge ziemlich langweilig. Es ist also zwingend notwendig für eine Serie wie Trek, das es technisch Überlegene Spezies gibt. Und das das in der Regel die Föderation/Menschen sind, liegt vor allem daran, das auch die Zuschauer der Serie Menschen sind.

                  Zu den Völkern die auf dem gleichen/höheren technischen Standard sind, wurde hier ja schon die Erklärung gegeben. Sie symbolisieren die schlechten Eigenschaften der Menschheit von heute und gestern.
                  Es ist äh... es ist äh... es ist grün (LtCmdr Data)

                  Kommentar


                  • #10
                    Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen
                    In solchen Serien(nicht nur bei Star Trek) den Eindruck zu vermitteln, dass wir alle Probleme lösen, uns immer gegen alle Kulturen(sofern wir einmal Kontakt zu anderen außerirdischen Kulturen haben sollten) behaupten werden können und überhaupt irgendwie die Krone der Schöpfung sind, ist zwar im Sinne der Produzenten, könnte jedoch in der Gesellschaft ein falsches Bild von unseren Möglichkeiten, unserem Potenzial und unserem Stellenwert im Universum vermitteln.
                    Ich unterschreib diese Aussage in dieser Absolutheit nicht. Wir haben keine Ahnung von unseren Möglichkeiten und unserem Potential. Wir sind derzeit technologisch und ideologisch auf die Erde beschränkt und kämpfen im gegenseitigen Wettbewerb um die lokalen Ressourcen. Das beschränkt unsere Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung.

                    Die Föderation in Star Trek hat diese Probleme in dieser krassen Form nicht mehr. Die Menschen haben dank ihrer Technologie kaum noch Ressourcenzwänge.. alle Menschen sind wohlgenährt, gekleidet, haben ein Dach über den Kopf und sind frei vom Arbeitszwang.

                    Daher können sie ihr volles geistiges und ideologisches Potential ausschöpfen und darum haben sie auch großen Anteil an der Föderation. Die Menschen sind der Klebstoff der Föderation, der die anderen Völker zusammenhält.

                    Womit ich dir aber Recht gebe, ist die Darstellung vieler gleichwertiger Völker und die künstlich eingebauten Probleme, damit die Föderation keine gleichwertige Konkurrenz bekommt. Auch das man uralte Rassen wie die T'Kon, Kalandaner oder Iconianer so einfach hat verschwinden lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

                    Andererseits wimmelt es in der Star Trek-Galaxis vor Supervölkern -> http://www.scifi-forum.de/science-fi...ight=Thasianer

                    Es gibt also genug Konkurrenz. Allerdings haben diese Völker alle den kollektiven Wunsch sich nicht in die Belange der primitiveren Völker einzumischen. Die oberste Direktive der Nichteinmischung wurde als allgemeines Gesetz in Star Trek zementiert, dem sich alle Völker eines gewissen Entwicklungsstandes automatisch unterwerfen, egal was sie vorher waren. Das könnte man auch mal hinterfragen, vor allem wie es dazu kommt und diesen Automatismus.
                    Zuletzt geändert von McWire; 14.01.2012, 19:55.
                    Mein Profil bei Memory Alpha
                    Treknology-Wiki

                    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

                    Kommentar


                    • #11
                      So, zuerst einmal Hallo alle zusammen!

                      In der Tat ist uns mit Sicherheit noch nicht bewusst wie groß das Potenzial der Menschheit ist.

                      Klar ist jedoch aber auch, dass man z.B. mehrere Hundert Jahre technologischen Fortschritt nicht mal so auf die Schnelle mit einem Geistesblitz neutralisieren kann.

                      Ich war z.b. teilweise oft sehr verwundert, wie so mal ganz auf die Schnelle herausgefunden wurde, wie man die Schilde, Waffen oder Sensoren eines Gegners umgehen kann.

                      Sofern eine höherentwickelte feindlich gesinnte Rasse nicht aus einem Paralleluniversum mit komplett anderer Physik kommt, hat diese schon vor längerer Zeit die technische Entwicklungsstufe durchgemacht, in welcher sich im Star Trek Universum die Föderation gerade befindet.

                      Der Vergleich mag vielleicht ein wenig überzeichnet sein, aber ich kann ja mal ein Feldgeschütz aus dem amerikanischen Bürgerkrieg auf ne Wiese stellen und mir dann anschauen wie gut es sich gegen einen Leopard-Kampfpanzer macht - und die Beiden liegen gerade einmal 100 Jahre auseinander.

                      Was die bereits erwähnten Super-Spezies angeht => die oberste Direktive gilt wahrscheinlich auch für diese Kulturen, weswegen sie sich gut vor den für sie niederen Kreaturen verbergen werden. Nur, was sagt uns eigentlich, das jedes uralte Volk friedliebend ist und sich an eine derartige Direktive hält?

                      Ich hätte es auch interessant gefunden, wann mal Besucher aus einer anderen Galaxie(Andromeda Galaxie, M33) im Star Trek Universum aufgetaucht wären => meines Wissen nach haben sämtliche der im von McWire verlinkten Thread erwähnten alten Völker ihren Ursprung in der Milchstrasse .

                      Wenn es der Voyager schon möglich ist in einem Slipstream zu fliegen und so hypothetisch gesehen die Galaxie zu durchqueren, so sollte es für Völker mit Tausenden von Jahren technologischen Vorsprungs kein Problem sein zwischen verschiedenen Galaxien zu reisen.

                      Kommentar


                      • #12
                        Zitat von Thomas W. Riker Beitrag anzeigen
                        Tststs Was sind das für Manieren?
                        Ein neuer User erstellt einen Thread und niemand begrüßt ihn:

                        Ein Hallo seinerseits wäre ja schon ein Anfang gewesen. Stattdessen poltert er/sie direkt los. Nichtmal eine Einführung, warum er dies schreibt gibt es. Einfach nur in das Forum gestürmt, einmal kurz "die Darstellung der Föderation ist sch...." gesagt und dann daraus eine sinnvolle Diskussion erhoffen.

                        Ich sag ganz einfach nur:"Wer es nicht mag, muss es nicht gucken". Ich kann mir auch nicht "Saw" angucken und mich dann beschweren, dass der Film zu pervers und brutal sei. Oder mir das "Traumschiff" reintun, um danach darüber loszuwettern, dass es ja voll klischeebehaftet sei.
                        Und so oft ich auch falle, ich stehe auf, richte mein Krönchen und marschiere weiter. Übung macht halt den Meister.

                        Kommentar


                        • #13
                          Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen
                          Ich hätte es auch interessant gefunden, wann mal Besucher aus einer anderen Galaxie(Andromeda Galaxie, M33) im Star Trek Universum aufgetaucht wären => meines Wissen nach haben sämtliche der im von McWire verlinkten Thread erwähnten alten Völker ihren Ursprung in der Milchstrasse .
                          Die Q leben in einem eigenen Kontinuum außerhalb der Raumzeit und 8472 kommt aus dem fluiden Raum, also ebenfalls einem Parallelraum.

                          Ansonsten dürfte deine Aussage stimmen.

                          Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen
                          Ich war z.b. teilweise oft sehr verwundert, wie so mal ganz auf die Schnelle herausgefunden wurde, wie man die Schilde, Waffen oder Sensoren eines Gegners umgehen kann.

                          Sofern eine höherentwickelte feindlich gesinnte Rasse nicht aus einem Paralleluniversum mit komplett anderer Physik kommt, hat diese schon vor längerer Zeit die technische Entwicklungsstufe durchgemacht, in welcher sich im Star Trek Universum die Föderation gerade befindet.

                          Der Vergleich mag vielleicht ein wenig überzeichnet sein, aber ich kann ja mal ein Feldgeschütz aus dem amerikanischen Bürgerkrieg auf ne Wiese stellen und mir dann anschauen wie gut es sich gegen einen Leopard-Kampfpanzer macht - und die Beiden liegen gerade einmal 100 Jahre auseinander.
                          Die Physik wird halt gerne und oft der Dramaturgie unterworfen. Es gewinnt immer der, der gewinnen soll und nie der mit der besten Technologie und den meisten Ressourcen. Ich finde das genauso bescheuert wie du.

                          Eine plausible Erklärung wäre höchstens, dass die Physik derart limitiert, dass es den höher entwickelten Völkern nicht möglich ist ihre Technologie zu weiterzuentwickeln, dass sie für primitivere Völker unangreifbar ist.

                          Dein Beispiel zeigt nur, in welcher Größenordnung sich die Energie und Kraftausnutzung verbessert hat. Beide Waffensysteme arbeiten mit der gleichen Physik, nämlich chemischer Bindungsenergie als Antrieb und mechanischen Verformungs- und Stoßprozessen. So gesehen hätte man schon 1840 einen modernen Panzer zerstören können, wenn man die entsprechende Energieausbeuteeffizienz besessen hätte.
                          Mein Profil bei Memory Alpha
                          Treknology-Wiki

                          Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

                          Kommentar


                          • #14
                            Zitat von Fomalhaut Beitrag anzeigen
                            Folgende Punkte mögen dem einen oder anderen vielleicht schon mal aufgefallen sein:

                            1. Völker welche den selben technologischen Level wie die Föderation haben(z.b. Klingonen, Romulaner, Cardassianer,...etc.) oder diesen sogar noch ein wenig übertreffen(z.b. Jem Hadar, Breen,...etc.) werden sehr oft mit mehr oder weniger fragwürdigen Charaktereigenschaften ausgestattet(kriegerisch, hinterhältig,...) - nur die Föderation erfüllt alle sozialen Normen

                            2. Völker welche der Föderation technologisch um Einiges voraus sind(z.B. die Borg) haben Ihre Technologie nur von Anderen gestohlen - nur die Föderation hat sich ihre Technologie redlich erworben.

                            3. uralte Völker sind im Star Trek Universum Mangelware bzw. schon vor langer Zeit ausgestorben - ein einfacher Trick um sich nicht mit Gegnern herumschlagen zu müssen, bei welchen die Autoren keine plausiblen Erklärungen für den Erfolg der Sternenflotte und Ihrer Verbündeten liefern könnten.

                            Wenn einmal uralte Völker ihren Auftritt haben, werden sie entweder wieder durch den Schmutz gezogen(z.B die Charakterdarstellung der Q), oder ihre Technologie abgewertet(das technologische Level der von Hadrosauriern abstammenden Voth ist einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt, dass sie zigtausende bis Millionen Jahre länger raumfahrend sind als die Menschheit - darüber kann auch ihr imposantes Stadtschiff nicht hinwegtäuschen)

                            Besonders bei meiner letzten Durchsicht der 7 Voyager Staffeln konnte ich mich des Verdachtes nicht erwähren, dass hier in großem Stil menschliche Überheblichkeit, beziehungsweise ein versteckter Minderwertigkeitskomplex(manche Leute können sich nicht eingestehen, das es Kulturen geben könnte, welche uns in allen Belangen übertreffen) miteingeflossen sind.

                            Was meint ihr dazu?
                            inwiefern werden die voth lächelich dargestellt ?? ich denke in der folge wurde klar dargestellt, dass die förderation technisch nicht mal ansatzweise mitreden kann.. eine viel anspruchsvollere beam technik. ein bessere transwarptrechnik als die der borg, wo auch kleine schiffe alleine nur anhand warpspuren sämtliche syteme in kurzer zeit durchsuchen können. das mutterschiff ist jeden bekannten schiff weit überlegen und 1-10 borgkubne würden wohl kaum einen kratzer anrichten können. ne du, die wurden schon sehr mächtig dargestellt.

                            spezies 8472 ebenfalls.. eine feuerkraft , die alles in den schatten stellt. dazu physische stärke, höchst wahrscheinlich die stärkste kraft diesbezüglich aller spezies, dazu eine extrem weit eniwickelte telepathie..

                            also es wurden schon völker mächtig dargestellt... spezies 8472 war auch recht sozial.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ja, bei Spezies 8472 darf man die zweite Episode nicht vergessen, in der sich herausstellt, dass Spezies 8472 nicht die Bösen waren, für die man sie hielt.

                              Was man natürlich hätte mehr haben können, dass an Bord der Enterprise und Co mehr Aliens Dienst tun. So wie man es bei DS9 getan hat. Wobei man da wieder in die Gefahr gerät die Aliens nur als Menschen mit Flecken auf dem Gesicht darzustellen, weil man nicht die Zeit hat neben der eigentlich Story sehr viele verschiedene Aliens gleichzeitig mit der nötigen Tiefe zu behandeln.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X