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Der Niedergang der Romulaner nach der Zerstörung der Heimatwelt im Jahre 2387

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  • Der Niedergang der Romulaner nach der Zerstörung der Heimatwelt im Jahre 2387

    Zitat von Seether Beitrag anzeigen
    McWire, zum Eintausendsmal, du weißt nichts, aber absolut GAR NICHTS darüber, wieviele Welten und wieviele Einwohner das Romulanische Imperium hat.
    Auch wenn es dir nicht gefällt, im Star Trek-Sternenatlas, den ich als semi-kanonisch ansehe, ist das romulanische Imperium ja eingezeichnet.

    Diese Karten wurden auf Grund kanonischer Karten aus den Episoden TOS "Spock unter Verdacht", TNG "Die Verschwörung", TNG "Der Moment der Erkenntnis", TNG "Das fehlende Fragment" und den Kriegsstatuskarten aus DS9 abgeleitet.

    Darüber hinaus ist bekannt, dass die romulanischen Heimatwelten nur wenige Lichtjahre von der neutralen Zone entfernt liegen. Die Romulaner haben in TOS versucht mit einem sehr langsamen Bird-of-Prey (das Argument mit dem fehlenden Warpantrieb ignoriere ich mal als unplausibel) die Erdaußenposten angegriffen. In TNG haben sie versucht mit alten vulkanischen Raumschiffen, die auch nur untere Warpfaktoren erreichen konnten, unbemerkt bis Vulkan zu fliegen und diese Welt zu annektieren.

    Das deutet darauf hin, dass die Romulaner nur sehr wenige Planeten zwischen sich und der Föderation haben.

    Die Enterprise-E war auch im Handumdrehen von der neutralen Zone nach Romulus geflogen. Mal davon abgesehen, dass schon Jahre vorher Picard und Data in einem getarnten klingonischen Raumschiff den Orbit von Romulus unbemerkt erreichen konnten. Nimmt man das alles zusammen, ist das romulanische Imperium nicht sonderlich groß. Sicherlich kennen wir die Ausdehnung in den Beta-Quadranten nicht. Theoretisch könnte sich das Imperium 1000te von Lichtjahren in den Beta-Quadrant hinein erstrecken.
    Innerhalb des Alpha-Quadranten ist es aber nur sehr wenig präsent, es gibt ein paar Ausläufer bis an die Cardassianische Grenze.

    Wenn nun eine Subraumschockwelle Romulus und Remus vernichtet, wobei wir durch die Countdown-Comics noch wissen, dass der Autor des Films den Ursprung dieser Welle nicht im Romulanischen System selbst gesehen hat, dann auch alle direkt daran angrenzenden Planeten. Aufgrund der äußerst geringen Entfernung zur neutralen Zone dürften so ziemlich alle Außenposten und Sternenbasen zwischen Neutraler Zone und Romulus in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

    Ich gehe davon aus, da Vulkan und andere Föderationsplaneten gerettet worden sind, dass die entfernten Welten auf der anderen Seite des Imperiums intakt überlebt haben. Dafür spricht auch, dass Nero die Narada noch in einem geheimen Stützpunkt des Tal'Shiar mit Borg-Technologie aufrüsten konnte.

    Aber der größte Teil der romulanischen Bevölkerung wird bei dieser Explosion unter gegangen sein. Ich gehe davon aus, dass ähnlich wie bei den Menschen, die große Mehrheit auf der Heimatwelt gelebt hat und nur ein paar Prozent in den Kolonien verstreut. Die Romulaner sind ein sehr heimatverbundenes Volk, wie durch die Äußerungen der Crews in TOS "Spock unter Verdacht" und TNG "Das Gesicht des Feindes" oder die Äußerungen von Jarok in TNG "Der Überläufer" sehr deutlich wurde. Sie sehen Raumfahrt eher als Pflicht und Bürde, um die Heimat zu schützen und sind nicht so enthusiastisch wie die Menschen. Sie sterben auch lieber als an fremden Orten zu stranden.

    Das Imperium hat durch die Subraumschockwelle dieser Supernova großen Schaden erlitten, ich gehe davon aus dass 90% der Bevölkerung ums Leben gekommen ist und nur einige wenige Millionen auf entlegenen Außenposten und Kolonien überlebt haben.

    Das einzige was vom Imperium noch übrig geblieben sein wird, sind wohl die vielen unterjochten Völker im Hinterland.
    Zuletzt geändert von McWire; 08.11.2012, 02:17.
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    Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

  • #2
    Auch wenn es dir nicht gefällt, im Star Trek-Sternenatlas, den ich als semi-kanonisch ansehe, ist das romulanische Imperium ja eingezeichnet.

    Diese Karten wurden auf Grund kanonischer Karten aus den Episoden TOS "Spock unter Verdacht", TNG "Die Verschwörung", TNG "Der Moment der Erkenntnis", TNG "Das fehlende Fragment" und den Kriegsstatuskarten aus DS9 abgeleitet.
    Wie geil ist das denn?!

    Wo gibt's diese Karten? Die lade ich mir dann direkt mal runter!

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    • #3
      Zitat von McWire Beitrag anzeigen
      Auch wenn es dir nicht gefällt, im Star Trek-Sternenatlas, den ich als semi-kanonisch ansehe, ist das romulanische Imperium ja eingezeichnet.
      .
      Und auch, wenn du offenbar auch zum dritten Mal nicht lesen willst, was ich schreibe: Keine dieser Karten enthält eine Angabe der ANZAHL von Sternensystemen. Die Karten sind ALLE zweidimensional. Als nächstes willst du mir wahrscheinlich auch noch weiß machen, warpfähige Zivilisationen hätten wie Khan nicht das Prinzip des 3D-Raumes verstanden und sich deshalb nur auf einer Ebene in der Galaxis, die zufällig auch noch identisch ist mit denen aller anderen konkurrierenden Mächte, ausgebreitet.
      HA HA.
      An Aumesement ist diese Nebelkerzenkette eigentlich nicht mehr zu überbieten, und ich werde weder in diesem noch im ursprünglichen Thread auch noch ein Wort darüber verlieren, außer, du gräbst irgendwo eine canonische Zahl zu Sternensystemen der Romulaner oder Klingonen aus.
      Im Übrigen hat das nichts mit "Nicht passen" zu tun, sondern mit argumentativer Stringenz. Allein sich schon auf 2D-karten eines 3D-Raumes zu stützen geht an sich schon VÖLLIG an der Thematik des Problems vorbei, und die Karten, die ich kenne, widersprechen sogar offen dem Canon (wo bitte ist die gemeinsame Grenze zwischen Romulanern und Cardassia/Dominion).
      Diskussion beendet, bei aller Freundschaft.

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      • #4
        Die Karten sind ALLE zweidimensional. Als nächstes willst du mir wahrscheinlich auch noch weiß machen, warpfähige Zivilisationen hätten wie Khan nicht das Prinzip des 3D-Raumes verstanden und sich deshalb nur auf einer Ebene in der Galaxis, die zufällig auch noch identisch ist mit denen aller anderen konkurrierenden Mächte, ausgebreitet.
        Die Karten liefern nur eine zwedimensionale Darstellung des dreidimensionalen Raumes. Dasht nichts damit zu tun, dass die raumfahrenden Völker sich nur an zwei Dimenionen orientieren.

        Diskussion beendet, bei aller Freundschaft.
        Das hast Du nicht zu bestimmen!

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        • #5
          Die Karten liefern nur eine zwedimensionale Darstellung des dreidimensionalen Raumes. Dasht nichts damit zu tun, dass die raumfahrenden Völker sich nur an zwei Dimenionen orientieren.
          Das ist aber genau das Problem, wie soll man soetwas 2Dimensional darstellen, was nicht 2 Dimensonal ist? Selbst wenn man es als groben wert ansieht bleibt es auch dabei, dass es den Canon widerspricht.

          Wenn man Trümmer eines Klingonischen BoP im Deltaquadrant findet und alle sofort die Idee haben, dass er aus dem Alphaquadranten stammt, kann mir keiner erzählen, dass die klingonen nur ein paar Ausläufe im Alphaquadranten haben (mal abgesehen davon, das sie gnauso wie die Romulaner durchgehend als grossmächte des Alphaquadranten bezeichnet werden läst darauf schliesen das sie hauptsächlich im Alphaquadranten liegen ... Es käme auch keiner auf die Idee GroßBritanien als Amerikanische Macht zu bezeichnen weil die da noch Bermuda haben)

          Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
          Das hast Du nicht zu bestimmen!
          Das kann man sehr wohl selbst bestimmen, wann für einen die diskusion zu ende ist. Fakt ist nunmal, das bei sowas keinen wirklichen sinn macht groß rumzudiskutieren... McWire hält an seinem Sternenatlass fest, für andere ist er eben vollkommen Non-Canon (gründe hat ja schon Seether genannt) und nichtssagend... Wenn man da umdiskutiert verläuft das im Kreis...

          Bei aller Freundschafft, McWire kommt mir bei sowas recht oft Stur vor, entprechend wird er da niemals irendwas anderes gelten lassen als seine eigene Meinung. Und das nichtnur bei dem Sternenatlas.

          Kann mir unterhaltsammeres vorstellen, als hier groß darüber zu diskutieren, wenn sich die Diskusion sowieso nur im Kreis dreht
          Zuletzt geändert von Soran_Panoko; 08.11.2012, 13:19.

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          • #6
            Wobei ich hier McWire prinzipiell zustimmen würde, ja ich muss sogar ein Lob aussprechen! Denn die Autoren haben sich natürlich nicht genau überlegt wie groß welches Reich ist, wo die Grenzen verlaufen, wie lange man von A nach B braucht. Hier kommt dann eben der Fan ins Spiel, der vom Gesehenen ableiten muss. Ich finde das Vorgehen absolut in Ordnung und die Ergebnisse weitestgehend akzeptabel.
            Es verwundert mich nur, weil McWire im StarWars Universum stets irgendwelche völlig unpassenden aber scheinbaren Canon-Informationen herholt und an diesen zu 100% festhält, statt auch da selbst zu denken und zu entwickeln.

            Wie dem auch sei, da ich gerade Star Trek Online spiele habe ich zahlreiche Infos auch zu diesem Thema aufgeschnappt. Ist die Story um STO reine Spielerei von irgendwelchen Leuten, oder kann man schon ein wenig Sinn und Verstand dahinter sehen, denn schließlich ist es ja ein offizielles Spiel rund um das Star Trek Universum.
            Dort navigiert man auch anhand von 2D-Karten, aber die Darstellung und Entfernung passen mMn ganz gut zu dem, was man sich so selbst aus den Serien herausgeholt hat.

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            • #7
              Das kann man sehr wohl selbst bestimmen, wann für einen die diskusion zu ende ist.
              Das ja, aber nicht, wann eine Diskussion generell beendet ist. Immerhin unterhalten sich nicht nur die beiden darüber. Und wenn jemand sagt: "Diskussion beendet", hört sich das für mich nach "Ich habe das letzte Wort" an.

              Das ist aber genau das Problem, wie soll man soetwas 2Dimensional darstellen, was nicht 2 Dimensonal ist? Selbst wenn man es als groben wert ansieht bleibt es auch dabei, dass es den Canon widerspricht.
              Das ist durchaus möglich. Nehmen wir mal an, wir legen ein drei-dimensionales Koordinatensystem in den bekannten Weltraum. Wenn die Sternenkarten die x- und die y-Achse abbilden, würde die "Höhe" eines Sternensystems nicht abgebildet werden. Die Anzahl der Sternensysteme eines Reiches ließe sich auch dann noch aus dieser Karte ablesen, so lange nicht zwei Sternensysteme "übereinander" liegen, d.h. sich nur in ihren z-Koordinaten unterscheiden.

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              • #8
                Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
                Wobei ich hier McWire prinzipiell zustimmen würde, ja ich muss sogar ein Lob aussprechen! Denn die Autoren haben sich natürlich nicht genau überlegt wie groß welches Reich ist, wo die Grenzen verlaufen, wie lange man von A nach B braucht. Hier kommt dann eben der Fan ins Spiel, der vom Gesehenen ableiten muss. Ich finde das Vorgehen absolut in Ordnung und die Ergebnisse weitestgehend akzeptabel.
                Es verwundert mich nur, weil McWire im StarWars Universum stets irgendwelche völlig unpassenden aber scheinbaren Canon-Informationen herholt und an diesen zu 100% festhält, statt auch da selbst zu denken und zu entwickeln.

                Wie dem auch sei, da ich gerade Star Trek Online spiele habe ich zahlreiche Infos auch zu diesem Thema aufgeschnappt. Ist die Story um STO reine Spielerei von irgendwelchen Leuten, oder kann man schon ein wenig Sinn und Verstand dahinter sehen, denn schließlich ist es ja ein offizielles Spiel rund um das Star Trek Universum.
                Dort navigiert man auch anhand von 2D-Karten, aber die Darstellung und Entfernung passen mMn ganz gut zu dem, was man sich so selbst aus den Serien herausgeholt hat.
                Die Karte aus STO ist eigentlich eine Umsetzung des Sternenatlas, wie bei sovielen Sar-Trek-Büchern/Spielen
                Das man sich da groß mühe und ähnlichs gegeben hat sehe ich nicht, dazu widespricht er einfach zuviel aus dern Serien. Man hätte vieleicht mehr auf das gesprochene hören sollen als irgendwelchen On-Screen-Karten die sich sowieso keiner merkt und auch mehr Deko waren als wirklich durchdacht
                Mal abgesehen davon war das gesprochene sowieso nur oberflächlich ohne details und selbst wenn ich mir Mühe geben würde wüsste ich nicht, wo man z.b. den Abschnitt aus Statistische Wahrscheinlichkeiten Hinsetzen soll ...

                .
                EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                Soran_Panoko schrieb nach 3 Minuten und 2 Sekunden:

                Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                Das ist durchaus möglich. Nehmen wir mal an, wir legen ein drei-dimensionales Koordinatensystem in den bekannten Weltraum. Wenn die Sternenkarten die x- und die y-Achse abbilden, würde die "Höhe" eines Sternensystems nicht abgebildet werden. Die Anzahl der Sternensysteme eines Reiches ließe sich auch dann noch aus dieser Karte ablesen, so lange nicht zwei Sternensysteme "übereinander" liegen, d.h. sich nur in ihren z-Koordinaten unterscheiden.
                Du kannst aber keine 3Dimensional Grenzen darstellen... allein daran scheitert das doch schon wie man mal wieder hier sieht ... (es überschneiden sich ja keine Sternensysteme aber vermuttlich durchaus der Raum von Spezies A mit dem der Spezies B und somit ist das ganze unterfangen eigentlich ziemlich sinnlos ...
                Zuletzt geändert von Soran_Panoko; 08.11.2012, 13:50. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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                • #9
                  Zitat von ChrisArcher Beitrag anzeigen
                  Die Karten liefern nur eine zwedimensionale Darstellung des dreidimensionalen Raumes. Dasht nichts damit zu tun, dass die raumfahrenden Völker sich nur an zwei Dimenionen orientieren.



                  Das hast Du nicht zu bestimmen!
                  Ich habe sehr wohl zu bestimmen, wann für mich eine Diskussion wegen offensichtlich fehlender Diskussionsgrundlage beendet ist.

                  Ansonsten kann ich nur sagen, dass auch du überhaupt nicht das immanente logische Problem auch nur erkannt hast, das sich bei der als "ernsthaft" bezeichneten Darstellung eines 3D-Raums mit Völkern zur dreidimensionalen Ausbreitung und Besiedlung der Galaxis auf 2D-Basis ergibt (ich geb dir mal nen Hinweis: "Ernsthaft/glaubwürdig" und "2D-Karte eines 3d-Raums" sind NICHT miteinander vereinbar, und das ist auch nichts, das man mit irgendeinem Argument auch nur ANSATZweise schönreden könnte. Wirklich. Da gibt es KEINERLEI Diskussionsspielraum).
                  Darüber hinaus widersprechen die Karten in Teilen dem Vollcanon der Serien, unabhängig ihrer offensichtlichen Unzulänglichkeiten;
                  Darüber hinaus, ich wiederhole mich auch hier, gibt keine der Karten die Anzahl der kontrollierten Systeme expressis verbis wieder.
                  Und damit ist diese Diskussion wirklich überflüssig (1+1=3? NEIN, und darüber wird auch nicht diskutiert), weil es überhaupt keine Basis gibt, auf der man diskutieren kann, sondern es hier einigen offenbar nur darum geht, ihre ganz persönliche (in vielen Teilen ja auch rational durchaus nachvollziehbare) Interpretation von Fakten als Fakt selber darzustellen.

                  Ansonsten kann ich auch nur wiederholen, was Soran schon gesagt hat.

                  Das wars dann auch für mich hier; du und McWire können gerne das letzte Wort haben, ich bin raus.

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                  • #10
                    In einem fiktiven Serien-Universum kann man nicht alles mit absoluter Bestimmtheit sagen, aber trotzdem denke ich, dass McWire Recht hat. Ich kann seine Überlegungen nachvollziehen, und ich denke auch, dass es für das Romulanische Imperium nach der Supernova sehr schlecht aussieht. Der Großteil der Bevölkerung ist tot, viele Flottenbasen wurden ebenfalls zerstört. Bei der Supernova waren die meisten wichtigen Planeten nahe der Neutralen Zone auf einen Schlag betroffen. Eine groß angelegte Evakuierung von Romulus hat es auch nicht gegeben. Was es noch im Hinterland gibt, ist für sich alleine zu schwach, um noch als Großmacht auftreten zu können.

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                    • #11
                      Zitat von irony Beitrag anzeigen
                      Der Großteil der Bevölkerung ist tot, viele Flottenbasen wurden ebenfalls zerstört. Bei der Supernova waren die meisten wichtigen Planeten nahe der Neutralen Zone auf einen Schlag betroffen. Eine groß angelegte Evakuierung von Romulus hat es auch nicht gegeben. Was es noch im Hinterland gibt, ist für sich alleine zu schwach, um noch als Großmacht auftreten zu können.
                      Ein Großteil der Bevölkerung ist tot, aber das dürfte wohl nur langfristig ein Problem sein. Das komplette Militär, also hauptsächlich die Raumflotte, wird ja klug genug sein sich in Sicherheit zu bringen. Die Raumschiffe sind ja auch weitestgehend autark. Erst wenn neue Crews und Soldaten benötigt werden, könnte es eng werden. Wobei Romulaner auch sehr alt werden, würde man keinen Krieg führen, wären die Crews der Raumschiffe erstmal lange Zeit im Soll.
                      Die Frage ist auch was leisten die Milliarden Romulaner auf Romulus? Bei der Erde würde ich tippen, dass nur ein Bruchteil aktiv für die Föderation arbeitet. Ein Großteil dürfte einfach nur im Paradies leben, ein weiterer Großteil geht vielleicht unessentiellen Dingen nach, wie Erforschung irgendwelcher Dinge.

                      Was die Flottenbasen angeht, so war Romulus in Star Trek X absolut leer im Orbit. Die Romulaner scheinen ausschließlich versteckt in irgendwelchen Systemen zu werkeln.

                      Also ich denke die Romulaner haben primär ein internes Problem, weil nun kein Zentrum mehr haben. Ihre Kampfstärke könnte größtenteils erhalten geblieben sein, nur dürfte man nun nicht mehr in der Lage sein einen langjährigen Konflikt zu bestreiten.

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                      • #12
                        Zitat von irony Beitrag anzeigen
                        In einem fiktiven Serien-Universum kann man nicht alles mit absoluter Bestimmtheit sagen, aber trotzdem denke ich, dass McWire Recht hat. Ich kann seine Überlegungen nachvollziehen, und ich denke auch, dass es für das Romulanische Imperium nach der Supernova sehr schlecht aussieht. Der Großteil der Bevölkerung ist tot, viele Flottenbasen wurden ebenfalls zerstört. Bei der Supernova waren die meisten wichtigen Planeten nahe der Neutralen Zone auf einen Schlag betroffen. Eine groß angelegte Evakuierung von Romulus hat es auch nicht gegeben. Was es noch im Hinterland gibt, ist für sich alleine zu schwach, um noch als Großmacht auftreten zu können.
                        Dass Romulanische reich knan nicht so Winzig sein wie man hier tut, schlieslich ist es eine grossmacht... Diese Supertolle Supernova hat zwar einiges Zerstört, aber alleine dadurch, dass das Romulanische Reich eine Grossmacht sein soll, kann es nicht so sein, dass sie nur eine Hand voll Planeten in einer Ecke haben... Das wäre ja Quasi so als ob hier Lichtensten eins auf Weltmacht macht

                        Ob dasvon der Art her sinn macht ist wieder eine andere Frage, aber selbst der bestorganisiteste Kleks in der Landschafft würde in der Interstellaren Politik wohl kaum die Rolle Spielen, die die Romulaner hier haben...

                        Und aus der Nähe von Romulus zur grenze auf die Größe schliesen zu wollen finde ich ziemlich gewagt... wenn man sich so auf der Weltkarte umsieht liegen die meistenHaupstädte nicht gerade in der Mitte. Extrembeispiel wäre ja wohl Moskau relativ nahe an der Grenze zur Ukraine aber dahinter hat sich Russland so derart ausgedehnt, dass das in garkeinem verhältniss steht.

                        Zumal die Countdowncomics mal wieder etwas sind was einige als Semicanon ansehen und andere nunmal als stinknormalen Roman/Comic/anderer Noncanon-kram. Darüber kann man genauso ewig diskutieren wie über den Sternenatlas ...
                        Offiziel gesehen sind sie nunmal NICHT canon, von daher finde ich es mühselig es in solchen Diskusionen einfließen zu lassen.

                        Eigentlich macht die ganze Diskusion sowieso recht wenig sinn, da bei StarTrek die Zeitlinien "verschwinden" wenn man die Vergangenheit ändert (wie schon Xmal vorgekommen wo dann natürlich ganz zufällig das Heldenschiff auf eine wundersame Arrt verschont wird und dann doch wieder die eigenliche Zeitlinie mehr oder weniger wieder herstellen) und somit es garkein Nach der Zerstörung gibt...
                        Zuletzt geändert von Soran_Panoko; 09.11.2012, 05:54.

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                        • #13
                          Zitat von Seether Beitrag anzeigen
                          Und auch, wenn du offenbar auch zum dritten Mal nicht lesen willst, was ich schreibe: Keine dieser Karten enthält eine Angabe der ANZAHL von Sternensystemen. Die Karten sind ALLE zweidimensional.
                          Darum sind das ja auch alles abgeleitete Schätzwerte. Die kanonischen Argumente habe ich dir geliefert, insbesondere die Karte aus TOS "Spock unter Verdacht" zeigt nun deutlich, dass die Romulaner von der Föderation richtiggehend eingekreist waren. Der Abstand der Erdaußenposten untereinander war größer als der Abstand zu den eingezeichneten romulanischen Planetensystemen.

                          Später wurde dieses Bild natürlich aufgeweicht, da man die Romulaner als großes Imperium mit einer gewissen Ausdehnung dargestellt hat, etwas was in TOS nie so ganz rüber kam und damals waren die Autoren auch eher der Meinung, dass die Romulaner nur ein lokaler Störenfried darstellen sollten.

                          Der Sternenatlas bietet in einer Ebene einen guten Größenvergleich der einzelnen Mächte untereinander. Das ist sicher nur ein kleiner Ausschnitt, zeigt aber die grundsätzliche Wahrnehmung.

                          Zudem darf man nicht vergessen, dass die Romulaner bis zur TNG-Episode "Die neutrale Zone" den Klingonen und der Föderation nie als ebenbürtig dargestellt wurden.

                          Es gibt mit TOS "Der Kampf und Organia", "Im Namen des jungen Tiru", "Kennen Sie Tribbles?", "Der erste Krieg", und "Brautschiff Enterprise" fünf Episoden, in denen die Klingonen mit der Föderation um neutrale Welten konkurrieren. In einer Episode wird sogar von einem großen Krieg gesprochen.

                          Die Romulaner tauchen nur in "Spock unter Verdacht" und "Die unsichtbare Falle" auf und dort besteht die Bedrohung lediglich im Besitzt ihrer Tarnvorrichtung. Gefühlt stehen sie auf einer Stufe mit den Gorn aus "Ganz neue Dimensionen" oder den Tholianer aus "Das Spinnennetz". Sie werden als sehr starke lokale Militärmacht dargestellt, aber nicht als Konkurrent der Föderation was die Herrschaft im Quadranten angeht.

                          Erst in Star Trek V sind sie mit den Klingonen ebenbürtig, da auch ihnen ein gleichwertiger Botschafter zugestanden wird und in Star Trek VI spielen sie die wichtigste Nebenrolle in der Intrige zwischen Föderation und Klingonen. Wobei aber auch hier die Situation so dargestellt wird, dass ein Krieg mit den Klingonen furchtbare Folgen hätte während ein Krieg mit den Romulaner, die hier ja auch entblößt werden nicht als furchterregend eingestuft wird.

                          Erst in TNG "Die neutrale Zone" sind die Romulaner plötzlich eine Macht vor der man Respekt und Angst haben muss, was sich in "Die Iconia-Sonden", "Auf schmalem Grat", "Der Überläufer" und der "Telepath" innerhalb der ersten 3 TNG-Jahre fortsetzt. Richtig groß gemacht werden sie aber erst im Zusammenhang mit dem Klingonischen Bürgerkrieg und der Doppelfolge "Die Wiedervereinigung" im fünften TNG-Jahr. Bis dahin spielen sie weltpolitisch nur eine Nebenrolle und sogar die neu eingeführten Cardassianer werden in "Der Rachefeldzug" und "Fähnrich Ro" als gefürchteter und gefährlicher dargestellt, insbesondere durch die Erwähnung des großen Krieges gegen die Cardassianer vor noch nicht allzu langer Zeit.

                          Man kann also sagen, dass die Romulaner so richtig erst zwischen Kirks Ära und Picards Ära zur Großmacht aufgestiegen sind und es nie von Anfang an waren. Sonst hätten die Menschen auch nicht den Krieg gegen sie in den 2150er und 2160er eigentlich relativ klar und deutlich gewonnen.

                          Was nun die Größe ihres Imperiums angeht, so sagt das alles noch nichts Konkretes aus, da gebe ich dir völlig recht. Aber die gefühlte Größe wird dadurch recht klar. In TOS spielen sie in einer Liga mit Gorn und Tholianer. Keine Konkurrenz zur Föderation, im Gegensatz zu den Klingonen. Hauptsächlich regional stark durch ihre Technologie und/oder ihre Aggressivität im Auftreten gegenüber der Sternenflotte, weltpolitisch aber nur eine Randnotiz.

                          In der Film-Ära sind sie maßgeblich Intriganten und versuchen einen Keil zwischen den relativ ruhigen Beziehungen zwischen Föderation und Klingonen zu treiben. Sie stacheln hier gerne andere Völker auf, sind aber selbst wenig präsent.

                          In TNG wird erstmal ihr Reich erwähnt als eine große Bedrohung. Sie versuchen nun aktiv der Föderation Paroli zu bieten und ihr Territorium wird als großflächig dargestellt. Die neutrale Zone ist nun oftmals wichtiger Schauplatz von Konflikten und ein Krieg mit den Romulaner wird als unbedingt abwendbar angesehen. Sie versuchen sogar Föderationswelten zu annektieren. Dennoch ist ihre Heimatwelt immer noch leicht für beispielsweise ein getarntes Raumschiff der Klingonen erreichbar

                          In DS9 spielen sie anfangs nur eine Nebenrolle als Beobachter der Ereignisse im Gamma-Quadranten und als Intriganten, wie wir es schon kennen. Erst im Dominion-Krieg bekommen sie überhaupt eine Bedeutung und geben dann schlussendlich sogar den Ausschlag für den Sieg.

                          Wie gesagt, vom Gefühl her, was die Autoren von Star Trek dem Zuschauer vermitteln wollten, war die Romulaner gegenüber den Klingonen immer weniger bedeutend und klein. Das setzt sich fort, indem sie in "Die alte Enterprise" nicht zur Sprache kommen, obwohl ein quadrantweiter Konflikt tobt und in TNG "Gestern, Heute, Morgen" hatten die Klingonen offensichtlich keine großen Probleme Romulus zu besetzen und die Kontrolle über ihr Gebiet zu erlangen. Das spricht auch dafür, dass die Klingonen weit mächtiger als die Romulaner zu sein scheinen.

                          Wenn man die Reiche nach der Größe ordnen würden, kämen sie nach allem was der Canon so hergibt, wohl erst auf Platz 3 nach der Föderation und nach dem Klingonischen Reich. Für mich stellt sich nur noch die Frage, ob die Cardassianische Union vielleicht noch gleichauf mit dem Romulanischen Sternenimperium liegt, was Anzahl der Welten angeht. Denn vom Konfliktpotential werden die Cardassianer dann in DS9 doch als die größere Bedrohung eingestuft, was auch dadurch deutlich wird, dass in der Gründer-Fiktion aus "Die Suche" die Romulanischen Interessen als unwichtig abgestuft werden und die Föderation sie sich zum Feind machen sollen, um mit dem Dominion und den Cardassianer Frieden zu schließen. Und die Fiktion der Gründer muss ja halbwegs plausibel sein, um damit die Reaktion der Crew zu testen und sie haben ja auch genügend Geheimdienstunterlagen über alle Mächte des Alpha- und Beta-Quadranten. Soviel darf man wohl plausibel annehmen dürfen.


                          .
                          EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                          McWire schrieb nach 19 Minuten und 32 Sekunden:

                          Zitat von irony Beitrag anzeigen
                          In einem fiktiven Serien-Universum kann man nicht alles mit absoluter Bestimmtheit sagen, aber trotzdem denke ich, dass McWire Recht hat. Ich kann seine Überlegungen nachvollziehen, und ich denke auch, dass es für das Romulanische Imperium nach der Supernova sehr schlecht aussieht. Der Großteil der Bevölkerung ist tot, viele Flottenbasen wurden ebenfalls zerstört. Bei der Supernova waren die meisten wichtigen Planeten nahe der Neutralen Zone auf einen Schlag betroffen. Eine groß angelegte Evakuierung von Romulus hat es auch nicht gegeben. Was es noch im Hinterland gibt, ist für sich alleine zu schwach, um noch als Großmacht auftreten zu können.
                          Das Romulanische Sternenimperium erinnert mich immer mal wieder an das Deutsche Kaiserreich im frühen 20. Jahrhundert. Der Alpha- und Beta-Quadrant ist im wesentlichen zwischen Föderation und Klingonen in Einflussgebiete aufgeteilt, dazwischen liegen Welten wie Organia, Capella IV, Shermans Planet, Tyrees Planet sowie Tellun und Elas um die erbittert gestritten und mit harten Bandagen gekämpft wird.

                          Die Romulaner sind nun nach 100 Jahren aus ihrer selbst gewählten Isolation aufgewacht und wollen auch etwas vom Kuchen ab haben. Aber weder Klingonen noch Föderation wollen etwas hergeben. Die Romulaner versuchen nun zunächst mit ihrer fortschrittlichen Waffen- und Tarntechnologie die Föderation zu überrumpeln, was misslingt. Anschließend versuchen sie es mit einer Allianz mit den Klingonen, welche nicht lange hält. Schlussendlich besteht ihre Strategie im Säen von Zwietracht zwischen Klingonen und Föderation. Nebenbei bedienen sie sich aber auch der Guerillatakt und zerstören Kolonien wie Tomed (Föderation), Khitomer oder Narendra III (Klingonen). Ironie der Geschichte ist, dass dadurch die Klingonen und die Föderation eine Allianz schließen.

                          Anschließend gehen die Romulaner wieder in die Isolation und tauchen erst wieder auf, als die Borg an der neutralen Zone irgendwelche Siedlungen zerstören und die Romulaner anschließend die Föderation verdächtigen.

                          Daraus lässt sich für mich aber auch ableiten, dass die Romulaner rein quantitativ die schwächste Partei der drei großen sind. Sonst hätten sie solche Taktiken und Einstellungen gar nicht nötig. Zudem zeigt ihre Haltung auch, dass sie wohl keinen großen Hang zu Eroberungsfeldzügen fremder Welten haben, die sie mit großem Aufwand beherrschen müssen. Sie haben ein paar Vasallen wie die Remaner, aber sind doch recht selbständig und wenn sie etwas tun, tun sie es immer selbst. Sie sind im Vergleich zu den Klingonen auch viel viel stärker technikzentriert und heben sich von der Föderation durch völlig eigene technische Konzept wie die künstliche Quantensingularität für den Warpantrieb ab.

                          Deswegen denke ich, ist die Vernichtung der Heimatwelt ein großer Einschnitt. Das wirft die Romulaner sehr weit zurück und sie sind vermutlich nun auf die Hilfe anderer angewiesen, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.
                          Zuletzt geändert von McWire; 09.11.2012, 06:53. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
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                          • #14
                            Ähm, das 2D/3D Problem wird im Non Canon bei Vanguard in Band 1 angesprochen, da wird etwas von einer Galaktischen Ebene gesagt.

                            Die, wenn ich es richtig erfasse einen Nahe zu 2D Raum liefert.

                            Gibt es dafür auch eine Canonische Grundlage?

                            (die war mir gerade nur aus dem Roman eingefallen)

                            Ansonsten kann man einen 3D Raum auch auf einen 2D Raum runterbrechen, das ist Mathematisch kein Problem. (Also Klar ist es ein mathematisches Problem, aber dafür gibt es eine Lösung)

                            Man kann es sich wie ein Aquarium vorsellen, das man nur von einer Richtung betrachtet, in unserem Fall wenn man direkt von oben schaut, man kann die Fische in x und y Ache eindeutig bestimmen, hat aber keine Ahnung über die Position in der z Achse!

                            Grüße
                            Do not try to escape. You are in my control. Look at me: I am the sum of all evils. Look carefully. My power infests all times, all galaxies, all dimensions. But many still seek me out; a green jewel they must possess. But see how I destroy their lives.

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                            • #15
                              There is no canonical information concerning the true size of the Romulan Empire in comparison to the Federation. Star Trek writer/producer Ronald D. Moore has indicated that it is larger than the Klingon Empire but smaller than the Federation.
                              Romulan - Wikipedia, the free encyclopedia
                              Die Sternenflotte bescheinigt hiermit, dass zur Erzeugung dieses Textes kein Rothemd gemeuchelt, gephasert, erstochen, erschlagen, gesteinigt, transporterverunfallt noch in irgendeiner anderen Weise grob ausgebeutet, misshandelt oder an körperlicher oder geistiger Unversehrtheit geschädigt wurde.

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