Der schlechteste Star Wars Film - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Der schlechteste Star Wars Film

Einklappen
Das ist ein wichtiges Thema.
X
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Aber da wir beim Thema sind: Müsste man nicht den Kinofilm "The Clone Wars" in die Reihe der Spielfilme aufnehmen und hier die Umfrage neu starten ?
    Das wäre langweilig, weil dann [fast] alle "The Clone Wars" nennen.

    (Obwohl es durchaus interessant wäre, herauszufinden, ob irgendjemand diesen Film besser findet, als einen der anderen Kinofilme.)

    Kommentar


      Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
      Dass die PT mehr zum Nachdenken anregt oder zumindest deutlich ausgeprägtere Ansätze dafür hat, da gebe ich Dir absolut Recht!
      Ich würde auch sagen, dass man da mehr nachdenken muss- allerdings hauptsächlich deswegen, weil es sehr schwer ist, sich irgendeinen Sinn aus den Filmen zusammenzureimen, weil ständig wichtige Informationen unterschlagen werden (wer ist die Handelsföderation? Was ist die Prophezeiung? Was sind die Forderungen der Seperatisten? Usw ...) und da das Verhalten von Charakteren nicht nachvollziehbar ist. Hinzu kommt das Nachdenken über Meta-Fragen, wie z.B die Frage, warum die PT-Filme überhaupt produziert werden mussten (eine Frage, die sich mir heutzutage bei sehr vielen Sequels-Prequels stellt).

      Zitat von transportermalfunction
      Müsste man nicht den Kinofilm "The Clone Wars" in die Reihe der Spielfilme aufnehmen und hier die Umfrage neu starten ?
      Sehr schwierig einen Animationsfilm mit Live-Action-Filmen zu vergleichen. "The Clone Wars" ist zudem trotz seiner Kinoaufführung ein Pilotfilm für eine Fernsehserie, während die "richtigen" Filme für sich stehen.
      I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

      Kommentar


        Zitat von Halman Beitrag anzeigen
        Das wäre langweilig, weil dann [fast] alle "The Clone Wars" nennen.
        Das kann natürlich sein. Aber diese Umfrage hier ist auch langweilig. Oder glaubt irgendjemand, dass sich an dem langen Balken für Episode I noch mal was ändern ist ?
        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
        Sehr schwierig einen Animationsfilm mit Live-Action-Filmen zu vergleichen. "The Clone Wars" ist zudem trotz seiner Kinoaufführung ein Pilotfilm für eine Fernsehserie, während die "richtigen" Filme für sich stehen.
        Natürlich ist es schwierig, aber Star Wars I-III sind ja im Grunde ebenfalls zu 50 % Animationsfilme. Und bei Star Trek muss sich auch TAS gegen alle anderen Serien behaupten.

        Mein Hauptargument ist aber, dass diese Umfrage kaum noch neue Erkenntnisse bietet.
        Und man kann es drehen wie man will: The Clone Wars ist im Kino als Kinofilm gelaufen.

        Kommentar


          Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
          Das kann natürlich sein. Aber diese Umfrage hier ist auch langweilig. Oder glaubt irgendjemand, dass sich an dem langen Balken für Episode I noch mal was ändern ist ?
          Sehe ich genau so, und ich verstehe immer noch nicht, was am Film so schlecht sein soll.

          Natürlich ist es schwierig, aber Star Wars I-III sind ja im Grunde ebenfalls zu 50 % Animationsfilme. Und bei Star Trek muss sich auch TAS gegen alle anderen Serien behaupten.
          TAS konnte sich, das sage ich mit Fug und Recht, nicht gegen die anderen Serien behaupten, vielleicht liegt es auch am "Nicht-canon-Status", wer weiss. Hingegen ist für mich unverständlich, warum SW II und III so beliebt sind.

          Mein Hauptargument ist aber, dass diese Umfrage kaum noch neue Erkenntnisse bietet.
          Und man kann es drehen wie man will: The Clone Wars ist im Kino als Kinofilm gelaufen.
          Ich denke auch, dass die Umfrage aktualisiert werden müsste. Dann müsste man natürlich die Umfrage auf "null" setzen und bis man dann wieder Erkenntnisse bekommt, vergeht schon einige Zeit.

          Kommentar


            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Das kann natürlich sein. Aber diese Umfrage hier ist auch langweilig. Oder glaubt irgendjemand, dass sich an dem langen Balken für Episode I noch mal was ändern ist ?
            Wieso sollte Episode I bei einer neuen Umfrage besser abschneiden? Gerade die große Anzahl von Umfrageteilnehmern gibt ein sehr akkurates Bild über die Präferenzen der Userschaft, die sich bei einer neuen Umfrage vermutlich erneut in der Form zeigen würden.

            Und bei Star Trek muss sich auch TAS gegen alle anderen Serien behaupten.
            Bei Star Trek ist die Sache eindeutig, weil TAS schon allein dadurch von allen anderen Serien abgesetzt ist, weil es über keinen Canon-Status verfügt.

            Mein Hauptargument ist aber, dass diese Umfrage kaum noch neue Erkenntnisse bietet.
            Klar kann man lang gelaufende Umfragen neu starten, aber welche neuen Erkenntnisse sich hier ergeben sollen, ist mir nicht klar. Höchstwahrscheinlich würde sich wieder das gleiche Bild einstellen: Eine Mehrheit für Episode I, eine größere Minderheit für die Unmöglichkeit den schlechtesten Film genau festzustellen.

            Und man kann es drehen wie man will: The Clone Wars ist im Kino als Kinofilm gelaufen.
            Aber nicht als Episode VII oder Episode 2.5, sondern als Pilotfilm für die Fernsehserie "The Clone Wars". Es gehört zu keiner der beiden Film-Trilogien.

            Zitat von GUSSduff Beitrag anzeigen
            Sehe ich genau so, und ich verstehe immer noch nicht, was am Film so schlecht sein soll.
            Als allgemeines Referenzwerk für diese Frage bietet sich nach wie vor RLMs ausführliche Analyse an.

            Aber die Kurzantwort lautet: Alles!

            Das Fehlen eines Hauptcharakters, mit denen sich der Zuseher identifizieren kann, das Fehlen irgendwelcher interessanter Charaktere, unklarer und unlogischer Plot, unglücklicher Spagat zwischen Kinderfilm und politischem Drama, Effektüberladung, zu komplexes Finale. Praktisch alle neuen Charaktere sind ein ziemlicher Griff ins Klo- vom allseits gehassten Jar Jar, zur merkwürdigen Schlaftablette Qui-Gon, zum schweigsamen XY-Bösewicht und Darth Vader als kleiner Junge. Und das Podrennen war wohl nur im Film um Appetit auf irgendwelche Computerspiele zu machen

            Hingegen ist für mich unverständlich, warum SW II und III so beliebt sind.
            Ich würde mal küchenpsychologisch vermuten, dass es an der jeweiligen Erwartungshaltung liegt. Die Erwartungen für Episode I waren riesig und wurden dann entsprechend enttäuscht. Als Episode II rauskaum, waren die Erwartungen nicht mehr hoch und die Enttäuschung war vergleichsweise gering.
            I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

            Kommentar


              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Ich würde auch sagen, dass man da mehr nachdenken muss- allerdings hauptsächlich deswegen, weil es sehr schwer ist, sich irgendeinen Sinn aus den Filmen zusammenzureimen, weil ständig wichtige Informationen unterschlagen werden (wer ist die Handelsföderation? Was ist die Prophezeiung? Was sind die Forderungen der Seperatisten? Usw ...) und da das Verhalten von Charakteren nicht nachvollziehbar ist.
              Das meinte ich zwar nicht, ist aber sicher auch nicht von der Hand zu weisen. Nein, wenn man sich die Mühe machen will, bietet die PT schon etwas Stoff, was das Politikverständnis angeht oder auch der emotionale Weg des Anakin Skywalker über das Graue ins Dunkle, woraus das entsteht und wie das beeinflusst wird (Zufälle oder Schicksal ... oder Drehbuch?!? ). Diese Dinge sind allerdings hinter der Machart durchaus gut versteckt und ob sie bewusst Teil sind oder nur hineininterpretiert werden können ... weiß ich nicht. Das z.B. finde ich im Vergleich zur OT recht interessant. Dort gab's die Verquickung Lukes mit seinem Papa und ansonsten eine Schwarz-Weiß-Zeichnung ... das war einfach und brauchte nicht hinterfragt zu werden. Ich hab's (in der OT) allerdings auch immer so gemocht und fand's faszinierend.

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Hinzu kommt das Nachdenken über Meta-Fragen, wie z.B die Frage, warum die PT-Filme überhaupt produziert werden mussten (eine Frage, die sich mir heutzutage bei sehr vielen Sequels-Prequels stellt).
              Die Frage stellt sich mir nicht wirklich, wenn es so offensichtlich ist, wie man ganz viel Geld verdienen kann.

              Sehr schwierig einen Animationsfilm mit Live-Action-Filmen zu vergleichen. "The Clone Wars" ist zudem trotz seiner Kinoaufführung ein Pilotfilm für eine Fernsehserie, während die "richtigen" Filme für sich stehen.[/QUOTE]

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Das Fehlen eines Hauptcharakters, mit denen sich der Zuseher identifizieren kann, das Fehlen irgendwelcher interessanter Charaktere, unklarer und unlogischer Plot, unglücklicher Spagat zwischen Kinderfilm und politischem Drama, Effektüberladung, zu komplexes Finale. Praktisch alle neuen Charaktere sind ein ziemlicher Griff ins Klo- vom allseits gehassten Jar Jar, zur merkwürdigen Schlaftablette Qui-Gon, zum schweigsamen XY-Bösewicht und Darth Vader als kleiner Junge. Und das Podrennen war wohl nur im Film um Appetit auf irgendwelche Computerspiele zu machen
              Auch da gehen sicher Meinungen auseinander: Anakin funktioniert als Hauptcharakter halt nur in einem Kinderfilm. Qui-Gonn Jinn fand ich durchaus interessant. Als Schlaftablette habe ich ihn nicht empfunden. Über einen "Jedi-Abweichler" hätte ich gerne mehr erfahren. Jar-Jar Binks ... o.k. ... kein Wort mehr über diesen Missgriff. Das Podrennen ... für mich viel zu zäh. Der Werbeeffekt mag eine Erklärung sein. Darth Maul war ein optischer Klischeebösewicht ... mit seinen Teufelshörnchen. Da hat mir Sidious als aalglatter Politiker schon Klassen besser gefallen! Palpatine war für mich sowieso einer der Pluspunkte der PT ... also auch in Episode 1.

              Ich finde Episode 1 halt nicht "nur" schlecht ... aber er bleibt für mich der mit Abstand schlechteste SW-Film.

              Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
              Ich würde mal küchenpsychologisch vermuten, dass es an der jeweiligen Erwartungshaltung liegt. Die Erwartungen für Episode I waren riesig und wurden dann entsprechend enttäuscht. Als Episode II rauskaum, waren die Erwartungen nicht mehr hoch und die Enttäuschung war vergleichsweise gering.
              Das klingt nachvollziehbar.
              "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

              Kommentar


                Da ja leider die Klone Wars Serien nicht betroffen sind, vote ich für Episode I - The Phantom Menace, also ich mag den Teil hauptsächlich wegen diesen doofen Jungen der den Anikan spielt nicht, der ist sowas von schlecht, ausserdem kommt Anikan so überheblich rüber .... boar ne kann mir den Teil nicht mehr ankucken.
                http://sc2sig.com/s/eu/628319-1.png
                get your own starcraft 2 signature at sc2sig.com

                Kommentar


                  Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                  Das Fehlen eines Hauptcharakters, mit denen sich der Zuseher identifizieren kann, das Fehlen irgendwelcher interessanter Charaktere, unklarer und unlogischer Plot, unglücklicher Spagat zwischen Kinderfilm und politischem Drama, Effektüberladung, zu komplexes Finale. Praktisch alle neuen Charaktere sind ein ziemlicher Griff ins Klo- vom allseits gehassten Jar Jar, zur merkwürdigen Schlaftablette Qui-Gon, zum schweigsamen XY-Bösewicht und Darth Vader als kleiner Junge.
                  Hauptcharaktere, mit denen man sich identifizieren konnte, gab es doch genügend, z.b. Obi Wan und Amidala. Schlechter dran als mit Episode IV, wo ich mich z.B. eben nicht mit dem schmierigen Han Solo identifizieren kan, bin ich da auch nicht.

                  Qui Gon fand ich auch okay. Misslungen war eher Darth Maul als maskierter Kinderschreck. Jar Jar mag ich auch nicht. Da hat man es übertrieben. Aber vielleicht kommt er bei den Kindern besser an.

                  Der Spagat zwischen Kinderfilm und Politdrama ist meiner Ansicht nach sogar geglückt, da man das Politdrama eigentlich gar nicht verstehen muss. Es ist doch eigentlich völlig egal, warum da plötzlich diese Droidenarmee auf dem Planeten steht. Hauptsache, es rumpelt.

                  Episode I ist ein Kinderfilm, hat auch FSK 6.
                  Für Erwachsene hat er dennoch nicht weniger zu bieten als der dünne Plot von Episode IV.
                  Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                  Und das Podrennen war wohl nur im Film um Appetit auf irgendwelche Computerspiele zu machen
                  Es war wohl auch, um Anakins Fähigkeiten herauszustellen. Aber im Wesentlichen eben auch eine Werbung für Computerspiele. GL hat ja immer schon SW-Spielzeug vermarktet. Ep. I ist ein riesiger Trailer für das ganze Merchandising.
                  Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                  Ich würde mal küchenpsychologisch vermuten, dass es an der jeweiligen Erwartungshaltung liegt. Die Erwartungen für Episode I waren riesig und wurden dann entsprechend enttäuscht.
                  Interessant ist, dass George Lucas ja Ewigkeiten Zeit hatte, ein Drehbuch zu schreiben. Dass die riesigen Erwartungen enttäuscht wurden lag vielleicht auch mehr daran, Episode I ein Film für 6-12 jährige ist.

                  Kommentar


                    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                    Hauptcharaktere, mit denen man sich identifizieren konnte, gab es doch genügend, z.b. Obi Wan und Amidala.
                    Schlechter dran als mit Episode IV, wo ich mich z.B. eben nicht mit dem schmierigen Han Solo identifizieren kan, bin ich da auch nicht.
                    In Episode IV hat man Luke als Protagonisten, Darth Vader als Antagonisten und Solo, Obi Wan und Lea als "begleitende Hauptcharaktere". In Episode I hat man weder einen Protagonisten, noch einen Antagonisten. Und die begleitenden Hauptcharaktere eignen sich wenig zur Identifikation mit dem Zuschauer. Amidala ist einfach nur zum Anschauen da (Mädchen gucken auf die Kleider, Jungs auf Natalie Portman); Obi ist nicht mehr als ein Schüler von Qui Gong, der wenig Eigeninitiative zeigt.

                    Der Spagat zwischen Kinderfilm und Politdrama ist meiner Ansicht nach sogar geglückt, da man das Politdrama eigentlich gar nicht verstehen muss. Es ist doch eigentlich völlig egal, warum da plötzlich diese Droidenarmee auf dem Planeten steht. Hauptsache, es rumpelt.
                    Mich irritiert es, wenn ich mich ständig fragen muss, worum es eigentlich geht. Da ist selbst Bays Transformers ehrlicher: Wir haben keinen Plot, bitte nicht die Mühe machen nachzudenken, schauffel euch Popocorn rein und guckt auf Megan Fox Hintern! Episode I versucht für jeden etwas zu bieten und schmeißt daher noch einen wenig durchdachten Politik-Plot hinterher. *5Euro-ins-Phrasenschwein-schmeiß* Weniger ist manchmal mehr.

                    Interessant ist, dass George Lucas ja Ewigkeiten Zeit hatte, ein Drehbuch zu schreiben.
                    Das finde ich auch sehr interessant, vor allem weil der Film am Ende rüberkommt, als wäre er unter Zeitmangel zusammengeschustert worden. Aber weil Cameron ja angeblich auch weit über ein Jahrzeht am Drehbuch von Avatar gearbeitet hat, muss sich George den "Zeitvergeudungs-Spezialpreis" wohl teilen.
                    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

                    Kommentar


                      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                      In Episode IV hat man Luke als Protagonisten, Darth Vader als Antagonisten und Solo, Obi Wan und Lea als "begleitende Hauptcharaktere". In Episode I hat man weder einen Protagonisten, noch einen Antagonisten.
                      So klar aufgeteilt wie bei Episode IV ist es bei EP. I natürlich nicht.
                      Das ist klar. Aber es gibt eben die Jedi, die von Qui Gon und Obi Wan schon halbwegs klar erkennbar vertreten werden . Die kann man schon als Protagonisten sehen.

                      Und die Antagonisten sind dieser Viceroy und eben Sidious, aber das wird nicht so klar gezeichnet, wie bei Episode IV, wo man einen schwarz lackierten Klischeebösewicht allein schon optisch aus dem gesichtslosen weißen Kanonenfutter heraushebt, so dass auch der Dümmste kapiert, wer der Antagonist ist.

                      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                      Und die begleitenden Hauptcharaktere eignen sich wenig zur Identifikation mit dem Zuschauer. Amidala ist einfach nur zum Anschauen da (Mädchen gucken auf die Kleider, Jungs auf Natalie Portman); Obi ist nicht mehr als ein Schüler von Qui Gong, der wenig Eigeninitiative zeigt.
                      Vielleicht gibt es ein paar neue Charaktere zu viel in dem Film, und es wäre besser gewesen noch einen Film vorher anzufangen und Qui Gons und Palpatines Geschichte zu erzählen, wie sie beide zu ihren Schülern gekommen sind.
                      Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                      Das finde ich auch sehr interessant, vor allem weil der Film am Ende rüberkommt, als wäre er unter Zeitmangel zusammengeschustert worden. Aber weil Cameron ja angeblich auch weit über ein Jahrzeht am Drehbuch von Avatar gearbeitet hat, muss sich George den "Zeitvergeudungs-Spezialpreis" wohl teilen.
                      Wunderbar formuliert. Ganz große Klasse

                      Kommentar


                        Star Wars prägte einen ganz neuen Erzählstil

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Hauptcharaktere, mit denen man sich identifizieren konnte, gab es doch genügend, z.b. Obi Wan und Amidala. Schlechter dran als mit Episode IV, wo ich mich z.B. eben nicht mit dem schmierigen Han Solo identifizieren kan, bin ich da auch nicht.
                        Gerade Han Solo ist ein Charakter, der mir auf anhieb sympathisch war und daran hat sich nichts geändert. Er ist interessant und vor allem cool.
                        Außerdem mag ich sein Schiff und seinen Kumpel Chewbacca.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Qui Gon fand ich auch okay. Misslungen war eher Darth Maul als maskierter Kinderschreck. Jar Jar mag ich auch nicht. Da hat man es übertrieben. Aber vielleicht kommt er bei den Kindern besser an.
                        war doch supercool! Lucas kann sehr gut Antagonisten kreieren. Die Sith gehören m. E. mit zu den besten Filmbösewichten. Dagegen sehen die Vertreter der Handelsföderation richtig blass aus.

                        Qui-Gon war ein guter Charakter, aber irgendwie spielte Liam Neeson in Episode I nicht so gut, wie ich ihn von anderen Filmen kenne. Das lag sicher an den Dialogen. Lucas hätte Lawrence Kasdan das Drehbuch verbessern lassen sollen. Dann hätte Liam Neesen vermutlich auch mehr Flair rüberbringen können.

                        Episode I hat den Fehler, nicht aus einem Guss zu sein. In Episode IV achtete Lucas noch darauf, dass die Protagonisten auch als Gruppe zusammenpassen.
                        In Episode I haben wir ein Jar Jar Bings der toll für Kinder ist, doch der ist ein zu großer Kontrast zu den ernsten Jedi. C-3PO kam als lustiger Charaker in der alten Trilogie einfach anders rüber. Es passte zum Ganzen.
                        Auch die Vertreter der Handelsföderation wirken nicht wir richtige Bösewichter. Die sind sowas von uncool. Auch hier wieder ein extremer Kontrast zu den Sith.
                        Und das Zusammenspiel der 14-jährigen Amidala (Natalie Portman war da aber schon 16 Jahre) und dem 9-jährigen Anakin passte einfach nicht so recht. Lucas hätte bei seiner ersten Idee bleiben und Anakin bei 12 Jahren belassen sollen. Die Trennung von der Mutter ist auch für einen 12-jährigen dramatisch. (Aus Amidala hätte ich eine 15-jährige gemacht.)

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Der Spagat zwischen Kinderfilm und Politdrama ist meiner Ansicht nach sogar geglückt, da man das Politdrama eigentlich gar nicht verstehen muss. Es ist doch eigentlich völlig egal, warum da plötzlich diese Droidenarmee auf dem Planeten steht. Hauptsache, es rumpelt.
                        Das kann man so sehen, aber geht so nicht doch etwas verloren? Für mich sind gerade das Politdrama und Palptines Strategie wesendliche Elemente der Prequel Trilogie, spielt doch der Titel "Die Dunkle Bedrohung" auf Darth Sidious an.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Episode I ist ein Kinderfilm, hat auch FSK 6.
                        George Lucas sagte mal in einem Interview, dass Star Wars für Kinder ist. Diese Einstellung kommt bereits in Episode VI zum tragen. Dort sieht man schon die Extreme:
                        • dusteres Jugend- und Erwachsenenkino beim Imperator
                        • Ewoks für Kinder auf Endor


                        Lucas hätte besser jugendtaugliche Filme machen sollen. Der Stil von Episode IV und - V war genau richtig. Gegen Kindertauglichkeit ist grundsätzlich nichts einzuwenden, passt aber IMHO nicht ganz zu Star Wars.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Für Erwachsene hat er dennoch nicht weniger zu bieten als der dünne Plot von Episode IV.
                        Bei Star Wars kommt es weniger auf die Komplexität der Geschichte an, sondern vielmehr auf die Art und Weise wie sie erzählt wird. Das wird bereits an der Eröffnungssequenz von Episode IV deutlich, wo ein riesiger Sternenzerstörer die arme Tantive IV verfolgt. Sowas hatte man bis dato noch nie gesehen.
                        Star Wars bot eine ganz neue Erzählweise, die das Kino revolutionierte. Es geht um die Art, wie es rüberkommt.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Es war wohl auch, um Anakins Fähigkeiten herauszustellen. Aber im Wesentlichen eben auch eine Werbung für Computerspiele.
                        Naja, einst muss man Lucas lassen, solche Szenen vermag er fesselnd umzusetzen. Schon in Episode VI sind die Szenen mit den Düsenschlitten sehr gelungen.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Interessant ist, dass George Lucas ja Ewigkeiten Zeit hatte, ein Drehbuch zu schreiben. Dass die riesigen Erwartungen enttäuscht wurden lag vielleicht auch mehr daran, Episode I ein Film für 6-12 jährige ist.
                        Ich denke nicht, dass er die ganze Zeit am Drehbuch schrieb. Aber für den älteren Lucas ist Star Wars leider Kinderkram. Vermutlich ist er einfach zu reif geworden, um Star Wars noch so cool zu machen wie früher.
                        war für mich immer der Inbegriff des Superschurken, absolut . Doch für Lucas ist Darth Vader nur ein naiver Handlanger von Palpatine. Zugegeben eine tragische Gestalt wie in einer griechischen Tragödie, aber so büste Vader IMHO doch erheblich an Coolness ein.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        In Episode I hat man weder einen Protagonisten, noch einen Antagonisten.
                        Als Protagnisten würde ich Qui-Gon ansehen, ebenso Amidala/Padme. Sie hat doch im ganzen Film eine Hauptrolle inne. Anakin als Identifikationsfigur funktioniert vermutlich nur für die wesendlich Jüngeren.
                        Was die Antagonisten angeht, hast Du recht. Palpatine ist in Episode I nur ein verdeckter Antagonist und Darth Maul kommt nur als Verfolger und Krieger rüber. Man hätte ihn mehr wie Grievous eine führende Rolle bei der Handelsföderation geben können.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Amidala ist einfach nur zum Anschauen da (Mädchen gucken auf die Kleider, Jungs auf Natalie Portman); Obi ist nicht mehr als ein Schüler von Qui Gong, der wenig Eigeninitiative zeigt.
                        Sicher ist Amidala zum Anschauen dar, aber nicht nur. Sie hat doch eine sehr aktive und entscheidene Rolle in Episode I.
                        Bezüglich Obi-Wan stimme ich Dir aber zu. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht, hatte ich doch den charismatischen Sir Alec Guinness als Kenobi in Erinnerung.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Episode I versucht für jeden etwas zu bieten und schmeißt daher noch einen wenig durchdachten Politik-Plot hinterher. *5Euro-ins-Phrasenschwein-schmeiß* Weniger ist manchmal mehr.
                        Mag sein das die Prequel Trilogie von Star Wars "überladen" ist.

                        Zitat von KennerderEpisoden Beitrag anzeigen
                        Das finde ich auch sehr interessant, vor allem weil der Film am Ende rüberkommt, als wäre er unter Zeitmangel zusammengeschustert worden. Aber weil Cameron ja angeblich auch weit über ein Jahrzeht am Drehbuch von Avatar gearbeitet hat, muss sich George den "Zeitvergeudungs-Spezialpreis" wohl teilen.
                        Was Lucas kann, kann Cameron auch.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Aber es gibt eben die Jedi, die von Qui Gon und Obi Wan schon halbwegs klar erkennbar vertreten werden . Die kann man schon als Protagonisten sehen.
                        Sehe ich auch so, wobei Obi-Wan da etwas blass rüberkommt. Das ändert sich erst, als Maul Qui-Gon niedersticht.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Und die Antagonisten sind dieser Viceroy und eben Sidious, aber das wird nicht so klar gezeichnet, wie bei Episode IV, wo man einen schwarz lackierten Klischeebösewicht allein schon optisch aus dem gesichtslosen weißen Kanonenfutter heraushebt, so dass auch der Dümmste kapiert, wer der Antagonist ist.
                        Die Wirkung von Darth Vader, als er die Tantive IV betritt, war sehr eindrucksvoll. Gerade diese Klarheit der alten Trilogie hat ihren besonderen Reiz.

                        Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                        Vielleicht gibt es ein paar neue Charaktere zu viel in dem Film, und es wäre besser gewesen noch einen Film vorher anzufangen und Qui Gons und Palpatines Geschichte zu erzählen, wie sie beide zu ihren Schülern gekommen sind.
                        Es ging Lucas im Grund um die Geschichte von Anakin Skywalker. Die Vorgeschichten der anderen Progagonisten war ihm wohl nie so wichtig. Aber dafür haben wir ja das Expanded Universe.

                        Kommentar


                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Gerade Han Solo ist ein Charakter, der mir auf anhieb sympathisch war und daran hat sich nichts geändert.
                          Für mich gab es auf Seite der Guten in Episode IV auch keine Identifikationsfiguren.

                          Da hätte ich es mit Qui Gon und Padme und vielleicht auch mit Anakin und Obi Wan in Episode I sicher leichter gehabt.

                          Qui-Gon war ein guter Charakter, aber irgendwie spielte Liam Neeson in Episode I nicht so gut, wie ich ihn von anderen Filmen kenne. Das lag sicher an den Dialogen. Lucas hätte Lawrence Kasdan das Drehbuch verbessern lassen sollen. Dann hätte Liam Neesen vermutlich auch mehr Flair rüberbringen können.
                          Kann ich leider nicht nachvollziehen.
                          Imo ist Liam Neeson hier so gut wie seit Mitte der 90er eigentlich immer und die Qui Gon - Dialoge gehören imo mit zum Besten was "Star Wars" in dieser Richtung zu bieten hat.

                          Episode I hat den Fehler, nicht aus einem Guss zu sein. In Episode IV achtete Lucas noch darauf, dass die Protagonisten auch als Gruppe zusammenpassen.
                          In Episode I haben wir ein Jar Jar Bings der toll für Kinder ist, doch der ist ein zu großer Kontrast zu den ernsten Jedi. C-3PO kam als lustiger Charaker in der alten Trilogie einfach anders rüber. Es passte zum Ganzen.
                          Kann ich mich auch nicht anschließen, für mich paßt die Gruppe in Episode I sehr gut zusammen.

                          Auch die Vertreter der Handelsföderation wirken nicht wir richtige Bösewichter. Die sind sowas von uncool. Auch hier wieder ein extremer Kontrast zu den Sith.
                          Das soll ja wohl auch so sein.
                          Die Neimodianer sind eben einfach nur Kleinkriminelle, die der große Verbrecherboss in der Hand hat.
                          Sie sind mit der Situation überfordert in die sie sich gebracht haben und können einem deswegen auch leid tun.....für mich sehr viel interessanter als wenn es "richtige" Bösewichte wären.

                          George Lucas sagte mal in einem Interview, dass Star Wars für Kinder ist.
                          Jep, deswegen finde ich es so lustig, wenn immer gefordert wird Star Wars müsste viel erwachsener sein.

                          Star Wars war immer für Kinder und deswegen sind die meisten auch in recht jungen Jahren zu Fans geworden. Nur weil man jetzt selber älter geworden ist, finde ich nicht, dass Star Wars sich deswegen in seiner Gesamtheit ändern sollte.

                          war für mich immer der Inbegriff des Superschurken, absolut .
                          Das war er für mich nie.
                          In Episode IV war Tarkin der Superschurke, der teuflische Herrscher des Todessterns mit Ambitionen auf den Thron, der von Peter Cushing brilliant verkörpert wurde.
                          Episode V bringt dann schon den Imperator ein; Vader war immer nur die Nummer 2.

                          Zugegeben eine tragische Gestalt wie in einer griechischen Tragödie, aber so büste Vader IMHO doch erheblich an Coolness ein.
                          Ich fand Vader immer schon cool, aber durch seinen interessanten Hintergrund hat er nach der PT imo nochmal extrem gewonnen.

                          Kommentar


                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Imo ist Liam Neeson hier so gut wie seit Mitte der 90er eigentlich immer und die Qui Gon - Dialoge gehören imo mit zum Besten was "Star Wars" in dieser Richtung zu bieten hat.
                            Finde ich auch. Qui Gon hat mich mehr beeindruckt als die meisten anderen Jedi, einschließlich Yoda. Schade, dass man nicht mehr von ihm gesehen hat.

                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Kann ich mich auch nicht anschließen, für mich paßt die Gruppe in Episode I sehr gut zusammen.
                            Jar Jar ist schon sehr übertrieben. Etwas reduziert wäre es okay. In TCW hat er ein paar annehmbare Auftritte.
                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Das soll ja wohl auch so sein.
                            Die Neimodianer sind eben einfach nur Kleinkriminelle, die der große Verbrecherboss in der Hand hat.
                            Sie sind mit der Situation überfordert in die sie sich gebracht haben und können einem deswegen auch leid tun.....für mich sehr viel interessanter als wenn es "richtige" Bösewichte wären.
                            So sehe ich das auch. In TCW erfährt man mehr über sie.
                            TCW gibt eigentlich recht vielen Charakteren aus Episode I-III etwas mehr Tiefe und lohnt sich von daher schon.
                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Star Wars war immer für Kinder und deswegen sind die meisten auch in recht jungen Jahren zu Fans geworden. Nur weil man jetzt selber älter geworden ist, finde ich nicht, dass Star Wars sich deswegen in seiner Gesamtheit ändern sollte.
                            Man kann ja beides haben. Mit einer Kinderserie und Kinderfilmen kann ich mich auch anfreunden, etwas erwachsener geht auch, aber wie nBSG muss Star Wars nicht werden

                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            In Episode IV war Tarkin der Superschurke, der teuflische Herrscher des Todessterns mit Ambitionen auf den Thron, der von Peter Cushing brilliant verkörpert wurde.
                            Stimmt. Aber Vaders Auftritte waren einprägsamer.
                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Episode V bringt dann schon den Imperator ein; Vader war immer nur die Nummer 2.
                            Immerhin hatte er aber schon Pläne, den Imperator zu stürzen.
                            Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                            Ich fand Vader immer schon cool, aber durch seinen interessanten Hintergrund hat er nach der PT imo nochmal extrem gewonnen.
                            TCW nicht vergessen. Mal sehen wie die Serie noch so wird.

                            Kommentar


                              Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                              Jar Jar ist schon sehr übertrieben. Etwas reduziert wäre es okay. In TCW hat er ein paar annehmbare Auftritte.
                              Gut Jar Jar könnte man eventuell als Sonderfall betrachten.
                              Ich verstehe auch warum viele ihn für diskussionswürdig halten, aber ich persönlich hatte in Episode I nie ein Problem mit Jar Jar, weil er z.B. ein prima Stichwortgeber ist (Qui Gon: "Die Fähigkeit zu sprechen, macht dich noch nicht intelligent") und auch selbstironischen Humor in die Filmreihe bringt (Jar Jar: "Ah, die Macht").
                              Wäre ich zur Zeit von Episode I noch jünger gewesen, denke ich, dass Jar Jar noch besser bei mir angekommen wäre.

                              Seine Auftritte in TCW fand ich auch nicht übel.
                              Im Grunde hat mich Jar Jars Rolle nur ein einziges Mal gestört und das war als er die Sondervollmachten für Palpatine beantragt hat.

                              Das war zu viel und ich hätte hier Bail in dieser Rolle deutlich vorgezogen.
                              Das wäre schon was gewesen wenn der künftige Anführer der Rebellion das Imperpium überhaupt erst ermöglicht hätte, aber leider haben sie ja sogar geschnitten wie Bail sich für einen Angriff auf Geonsosis ausspricht, weswegen sein "Unglücklicherweise ist die Debatte noch nicht beendet" jetzt so merkwürdig in der Luft hängt und niemand so genau weiß was er eigentlich damit sagen will.

                              TCW gibt eigentlich recht vielen Charakteren aus Episode I-III etwas mehr Tiefe und lohnt sich von daher schon.
                              Gibt auch noch Romane und Comics und die lohnen sich auch.
                              Die PT-Zeit hat eine Menge interessante Werke hervorgebracht, wohingegen in der OT-Zeit (also zwischen IV und VI) relativ platte austauschbare Abenteuergeschichten dominieren.

                              Man kann ja beides haben. Mit einer Kinderserie und Kinderfilmen kann ich mich auch anfreunden, etwas erwachsener geht auch, aber wie nBSG muss Star Wars nicht werden
                              Ich denke "Star Wars" ist grundsätzlich einfach so gemacht, dass Kinder die Hauptzielgruppe sind aber auch zusätzliche Aspekte für Erwachsene geboten werden.
                              Diese Erfolgsmischung erfordert von einen erwachsenen Zuschauer imo einfach nur, dass er kein Problem mit dem eigenen Erwachsensein hat und sich daher auf Filme dieser Art einlassen kann.
                              Aber leider ist es in Deutschland vielen Leuten peinlich, wenn ihnen Fiktionen gefallen, die eigentlich für Kinder gemacht sind, weswegen sie diese Werke gerne verklären und so tun als wenn sie eigentlich für Erwachsene wären.

                              Stimmt. Aber Vaders Auftritte waren einprägsamer.
                              Das mag sein (v.a für Kinder), aber es ändert ja nichts an der Rollenverteilung.
                              Bei James Bond ist der Handlanger ja auch immer mal wieder einprägsamer als der eigentliche Schurke.

                              TCW nicht vergessen. Mal sehen wie die Serie noch so wird.
                              TCW gehört für mich wie auch die EU-Werke im Grunde einfach dazu.
                              Und ja, ich würde die Serie (auf Deutsch) langsam echt mal gerne weitersehen, aber Pro7 rührt sich ja bisher nicht.

                              Kommentar


                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Kann ich leider nicht nachvollziehen.
                                Imo ist Liam Neeson hier so gut wie seit Mitte der 90er eigentlich immer und die Qui Gon - Dialoge gehören imo mit zum Besten was "Star Wars" in dieser Richtung zu bieten hat.
                                Die Qui-Gon-Dialoge gehören neben denen von Palpatine sicher zu den besten in Episode I, aber so mäßg wie einge Dialoge in Episode I sind, ist das auch keine Kunst.
                                Es liegt nicht an Liam Neesons schauspielerischen Talent, vielmehr am Zusammenspiel und der Gesamtwirkung, die die Szenen vermitteln.
                                Nehme z.B. die Szene, in der Qui-Gon mit Padme und den Skywalkers beim Essen sitz. Da sind die Dialoge nicht alle vom Feinsten und irgendwie kommt nicht die Stimmung rüber - das Potential ist da, aber das Drehbuch zu Episode I hätte wirklich eine Überarbeitung vertragen können.
                                In Königreich der Himmel kommt irgendwie mehr Aura rüber, wenn Liam Neeson auftritt. Das liegt an der besseren Inszenierung von Ridley Scott.

                                Es gibt da drei Szenen mit Qui-Gon, die mir nicht so gefallen:
                                Als Qui-Gon versucht Wattoo zu beeinflussen, steht er wie ein Deep vor der CGI-Figur dar. Klar, dass Toydarianer nicht empfänglich für Jedi-Manipulation sind, aber irgendwie kommt die Szene bei mir nicht gut an.
                                Oder die beiden Szenen, wo Qui-Gon vor dem nüchternen Jedi-Rat steht. Irgendwie habe ich den Eindruck, als wenn Liam Neeson sich da nicht entfalten kann.
                                Die Krone wird dem Ganzen aufgesetzt, als das Drehbuch vorschreibt, dass Qui-Gon so unweise ist, sich von Darth Maul taktisch reinlegen zu lassen. Warum ist er nicht zu Obi-Wan zurückgewichen? Ein Jedi-Meister mit seiner Weisheit hätte dies doch tun sollen?
                                Aber okay, im Duell war er klasse und brachte viel Charisma rüber.

                                Mein Fazit: Auch ein sehr guter Schauspieler kann in Szenen, die einem mittelmäßigen Drehbuch zugrunde liegen, nur begrenzt für Stimmung sorgen.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Das soll ja wohl auch so sein.
                                Die Neimodianer sind eben einfach nur Kleinkriminelle, die der große Verbrecherboss in der Hand hat.
                                Sie sind mit der Situation überfordert in die sie sich gebracht haben und können einem deswegen auch leid tun.....für mich sehr viel interessanter als wenn es "richtige" Bösewichte wären.
                                Das mag sein. Aber irgendwie kommt das Flair einfach nicht rüber. Das war beim Imperium einfach besser.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Star Wars war immer für Kinder und deswegen sind die meisten auch in recht jungen Jahren zu Fans geworden. Nur weil man jetzt selber älter geworden ist, finde ich nicht, dass Star Wars sich deswegen in seiner Gesamtheit ändern sollte.
                                Da ist was drann. Wenn sich die Star Wars-Fans verändern, muss sich deshalb nicht auch Star Wars mit verändern. Lucas wollte wohl Star Wars für eine neue, junge Generation schaffen.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Das war er für mich nie.
                                In Episode IV war Tarkin der Superschurke, der teuflische Herrscher des Todessterns mit Ambitionen auf den Thron, der von Peter Cushing brilliant verkörpert wurde.
                                Episode V bringt dann schon den Imperator ein; Vader war immer nur die Nummer 2.
                                Bezüglich Episode IV las ich mal, dass Lucas die Absicht hatte, dem Bösen ein Gesicht zu geben, welches mit Tarkin hervorragend realisiert wurde.
                                Aber die Szene, in der Vader Admial Motti mit der Macht beinahe erwürgte, zeigte ganz klar, dass mehr in Vader steckte. Er schien mir auch neben Tarkin sehr dominant zu sein.

                                In Episode V sah man vom Imperator nur in einer Holoübertragung. Natürlich war von ihm die Rede, aber Darth Vader war der Oberschurke des Films.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Ich fand Vader immer schon cool, aber durch seinen interessanten Hintergrund hat er nach der PT imo nochmal extrem gewonnen.
                                Irgendwie wurde er aber entzaubert. Anakin Skywalker erscheint mir teilweise regelrecht irrational böse zu sein. Jedenfalls hatte ich mir Lukes Vater anders vorgestellt.

                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                Finde ich auch. Qui Gon hat mich mehr beeindruckt als die meisten anderen Jedi, einschließlich Yoda. Schade, dass man nicht mehr von ihm gesehen hat.
                                Hier verpasste man die Chance, in als "Stimme" im Dialog mit Yoda reinzubringen.

                                Qui-Gon war genau so, wie ich mir einen Jedi aufgrund von Alec Guinnes Darstellung des Ben Kenobi vorstellte. Seltsamerweise war Qui-Gon nicht repräsentativ. Ehrlich gesagt, war ich vom Jedi-Orden enttäuscht.
                                (Ki-Adi-Mundi gefiel mir aber - er wirkte so weise.)

                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                Jar Jar ist schon sehr übertrieben. Etwas reduziert wäre es okay. In TCW hat er ein paar annehmbare Auftritte.
                                Der Autor von Clone Wars hat das Beste aus der Vorgabe gemacht. Eine leichte Überarbeitung hätte Episode I IMHO enorm aufgewertet. Star Wars hätte besser sein können.

                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                TCW gibt eigentlich recht vielen Charakteren aus Episode I-III etwas mehr Tiefe und lohnt sich von daher schon.
                                Und es ist G-Canon, ob es den Leuten nun gefällt oder nicht.

                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                Man kann ja beides haben. Mit einer Kinderserie und Kinderfilmen kann ich mich auch anfreunden, etwas erwachsener geht auch, aber wie nBSG muss Star Wars nicht werden
                                Nein - blos nicht. Hoffentlich bleibt Star Wars auch in der TV-Serie seinem Stil treu.

                                Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
                                Stimmt. Aber Vaders Auftritte waren einprägsamer.
                                Genau so ist es.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Im Grunde hat mich Jar Jars Rolle nur ein einziges Mal gestört und das war als er die Sondervollmachten für Palpatine beantragt hat.
                                Das störte mich überhaupt nicht. Es war für mich absolut glaubwürdig, dass Jar Jar naiv genug war, darauf reinzufallen. Er nahm an, so zu handeln, wie es Amidala getan hätte. Die Klonarmee in Palpatines Hand war für ihn wohl so etwas wie die Gungan-Armee.
                                Man sollte auch nicht vergessen, dass Jar Jar die Handelsföderation (welche ja zu den Separatisten gehörte) in schlechter Erinnerung hatte.
                                Er war einfach zu naiv für die Politik.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Das war zu viel und ich hätte hier Bail in dieser Rolle deutlich vorgezogen.
                                Das wäre interessant gewesen. Damit hätte er die Tragik von Amidalas Misstrauensvotum fortgesetzt.

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Aber leider ist es in Deutschland vielen Leuten peinlich, wenn ihnen Fiktionen gefallen, die eigentlich für Kinder gemacht sind, weswegen sie diese Werke gerne verklären und so tun als wenn sie eigentlich für Erwachsene wären.
                                Mir ist es sicher nicht peinlich, wenn ich Fan vom Besten bin, was es neben anderen auf dem Gebiet der SciFi-Filme so gibt.
                                Star Wars ist sowohl für Kinder, wie auch für Erwachsene, die noch träumen können. Episode III ist doch kein Kinderfilm mehr, oder siehst Du das anders?

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Das mag sein (v.a für Kinder), aber es ändert ja nichts an der Rollenverteilung.
                                Bei James Bond ist der Handlanger ja auch immer mal wieder einprägsamer als der eigentliche Schurke.
                                Spielst Du hier auf Jaws (der Beißer) an?
                                Figuren aus James-Bond-Filmen ? Wikipedia

                                Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                                Und ja, ich würde die Serie (auf Deutsch) langsam echt mal gerne weitersehen, aber Pro7 rührt sich ja bisher nicht.
                                Ja, wird echt wieder Zeit. Ahsoka Tano fehlt mir.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X