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Star Wars - Ein religiöser Film?

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  • Star Wars - Ein religiöser Film?

    Beim googlen bin ich vorhin über diesen Artikel gestolpert:
    http://www.kath.net/detail.php?id=10853
    Was meint ihr? Hat Star Wars tatsächlich einen religiösen Hintergrund? Oder wird hier einfach nur hineininterpretiert?
    Nur weil die Klugen immer nachgeben regieren die Dummen die Welt

  • #2
    Naja gewisse parallelen gibt es und ich bin auch der Meinung das die Leute wenn sie wollen sich daraus ihre Jedikirche zusammenbauen solen das es ist vielleicht keine ausgeprägte Religion wie das Christentum aber es ist eine philosophie ....

    Wobei man schon sagen muss das es un fast jedem ähnlichen streifen einen "Auserwählten" gibt und deswegen diese Fime noch lange nicht Religiös sind ..

    Gruß Velrak
    Es ist nicht der Klug der viel weiß, viel klüger ist der der weiß wo er nachgucken muß wenn er was wissen will!
    Londo Mollari:Everyone remembered the great rulers, and everyone remembered the insane rulers, but no one ever cared about the competent ones.

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    • #3
      Na ja, der religiöse Aspekt kam ja vor allem in der neuen Trilogie ins SW Universum rein, aber es stimmt, Anleihen auf diesem Gebiet sind zu finden.

      So leben die Jedi ja quasi in einer Art Zölibat (Liebe und Heirat sind verboten). Außerdem ist das Leben ebenso wie in einem (Mönchs)Orden organisiert Novizen (Jünglinge) werden von allen angeleitet und dann einem Meister zugeteilt, der sie ausbildet.
      Dagegen sind dann die Sitj quasi die Boten der Hölle (bzw die Anti-christen bzw -Jedi),,,

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      • #4
        Hi!
        Ich würde da jetzt nicht so viel rein interpretieren. In Star Wars geht es um den Kampf zwischen Gut und Böse, ein Kampf, den die Menschheit schon seit ihrer Enstehung kämpf und zu verstehen versucht. Darauf ist so ziemlich jede Religion aufgebaut. In einer christlich geprägten Welt stellt sich dieser Kampf dann so dar, wie er in Star Wars passiert. Wäre George Lukas aber z.B. in der muslimischen Welt aufgewachsen, hätte er ihn anders präsentiert, doch die Grundstory, der Kampf, zwischen Gut und Böse, wäre die gleiche. Es ist halt alles eine Sache der Erziehung und der Kultur.
        Ciao, Tini

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        • #5
          George Lucas hat sich eher bei der griechischen Mythologie inspirieren lassen die den klassischen Kampf von Gut und Böse wiederspiegelt. Er hatte wärend seinem Schauspielstudium auch einige Mythologiekurse belegt.

          Und Mythologie hat natürlich Paralellen zu Religionen. In Matrix gibt es ja auch sowas. Und anderen großen Geschichten.

          Bei HDR ist Frodo ein Antiheld der zum Schluß erst richtig in Fahrt kommt. Allerdings hat sich Tolkien ebenfalls von diversen Mythologien inspirieren lassen. Aber natürlich literaisch anspruchsvoller.

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          • #6
            Irgend wie ist Star Wars auch Budistisch angechaucht zb das alles miteinander verbunden ist durch die Macht, und es gibt soetwas wie karma jeder der die Dunkle seite wählt beschmutzt es und kan ihm nicht mehr entkommen.

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            • #7
              Welche Quellen nutzt denn der Artikel überhaupt für seine Zitate?
              Diese Szene kenn ich gar nicht:
              Palpatine: Man kann den Senatoren nicht trauen.
              Anakin: Senatorin Amidala ist vertrauenswürdig.
              Palaptine: Senatorin Amidala verheimlicht etwas. Ich kann es an ihren Augen sehen.
              [...]

              Ist das aus dem Roman, oder was?


              Einen religiösen Hintergrund kann man das denke ich nicht nennen. Ich glaube nicht, dass Lucas mit seinen Filmen eine Botschaft senden wollte.
              Irgendeine Handlung braucht der Film ja.
              Die Geschichte von Gut/Böse, Versuchung,.... das ist so alt wie die Menschheit selbst. Da brauch man sich nicht mal eingehend mit griechischer Mythologie beschäftigt haben, um da drauf zu kommen.
              Zwar ist die Macht quasi die Religion im SW-Universum (zumindest für die Jedi, die ja wie ein Mönchsorden erscheinen (allerdings an die Samurai angelehnt sind)) aber ich glaube nicht, dass das eine Botschaft nach aussen tragen soll.
              Los, Zauberpony!
              "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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              • #8
                Ich halte es jetzt für völlig übertrieben, da Bezüge zu speziellen Bibelstellen herzustellen, aber die Grundbotschaft von Star Wars (aber auch Herr der Ringe) ist ganz sicher spiritueller und religiöser Natur. Nicht unbedingt explizit christlich, aber sicher auch christlich, ganz einfach weil Lucas in einer christlichen Gesellschaft lebt und das lässt sich schwer abschütteln.

                Die ganzen "großen Geschichten" haben religiöse Elemente von Gut und Böse, und der immer andauerende Kampf zwischen Recht und Unrecht, der Kampf der Versuchung nicht nachzugeben. Das sind Motive die wohl fast jeden Menschen ansprechen, da sie irgendetwas fundamentales in uns berühren.
                In Star Wars ist dieses Motiv ebenso offensichtlich oder eher noch offensichtlicher, als beim Herr der Ringe. Aber beide Filmreihen laufen da nach dem selben Strickmuster und deshalb sind ihre Geschichten auch so erfolgreich.

                Ich glaube aber nicht, dass dies wirklich religiöse Motive sind. Hier ist die "Kirche" mal wieder so arrogant und glaubt das A und O aller "großen Geschichten" und Spiritualität zu sein und die Wurzel dieser Dinge. Aber in Wahrheit bedient die Kirche nur Dinge, die im Menschen schon viel länger vorhanden sind. Den Wunsch nach großen Geschichten, die Faszination am Kampf zwischen Gut und Böse und wie selbst unscheinbare Leute die Welt verändern kommen, ist nichts neues was die Religion erfunden hat. Das sind dem Menschen ureigenste Bedürfnisse, die sich wohl schon die die Menschen gegenseitig erzählt haben, als sie noch in Höhlen saßen und Mammutfleisch gegessen haben.
                Lucas und Tolkien bedienen da, ebenso wie viele andere Geschichte auch, wohl nur ganz urtümliche "Instinkte".
                Christianity: The belief that some cosmic Jewish zombie can make you live forever if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him that you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul that is present in humanity because a rib-woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree.
                Makes perfect sense.

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                • #9
                  Wie einige hier schon andeuteten ist Star Wars ein Konglomerat von verschiedenen Mythen und Geschichten der Erdgeschichte. George Lucas hat da so ziemlich unverhohlen geplündert. Von daher finden sich in SW auch religiöse Elemente wieder.

                  Aber dadurch ist SW kein religiöser Film. Selbst die Jedi sind in meinen Augen auch nur bedingt mit einem religiösen Orden vergleichbar.
                  Und wer da etwas hineininterpretieren möchte wird immer etwas finden.

                  Vielleicht ist spirituell besser gesagt als religiös.
                  Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.

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                  • #10
                    Um religiös zu sein muss man doch auch eine Religion vermitteln, oder?
                    Tut SW meiner Meinung nach überhaupt nicht.
                    Gibt ja nichtmal eine eindeutige Struktur des Glaubens.

                    Die Jedi als Orden sind IMO mehr ein weltlicher Arm eine smittelalterlichen Ritterordens, da sie eben nur die Schutz und Trutzaufgaben dieser Ritter ohne die vorgeschobene Frömmigkeit haben.
                    Und ihr Meditieren ist ja mehr Teil des Kampfstils/der Magie die sie ausüben als wirkliche Weltanschauliche Übung im Sinne zB des Buddhismusses...
                    Nur weil jemand Tai-Chi macht ist er ja auch kein Buddhist oder Shintoist


                    Und die wichtigsten Figuren der altne wie neuen Filme sind dann doch sehr eindeutig Atheisten... die Zitate gegen Kirche und Glauben sind auch nicht wenige... NEIN, SW ist kein religiöser Film.
                    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                    • #11
                      der Film stammt von einem Mensch

                      Lucas hat ein eigenes Universum entworfen mit Menschen, somt auch mit Religion
                      ist doch klar dass er sich seinem Erfahrungsraum - der Erde - bedient hat, geht ja nicht anders - er kann ja nicht alles erfinden;

                      man kann in dem Film alle Religionen sehen ... wenn man will

                      übrigens in England gibts die Religion Jedi, das ging zumindest aus nem Zeitungsbericht hervor, den ich vor ein paar Jahren mal gelesen hab ...
                      da hatte irgned ne Zeitung ne Umfrage gestart, an welche Religion die Bevölkerung glaubt, 23% der Antworter gaben Jedi an; wurde auf Grund dessen dann als vom Staat anerkannte Religion eingeführt ...
                      ob das später wieder revidiert wurde weiß ich nicht ...

                      a propos Religion: was haltet ihr vom Spaghetti-Monster (aus den USA)?
                      In our hands we hold the future, carry on!
                      In our hearts, eternally, we keep the flame...
                      burning deep inside forever, shining on!
                      And in our hearts for all eternity we keep the flame burning!

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                      • #12
                        also da kann ma ne menge rein interpretieren wen ma will es geht ja nicht nur um und das is ja klar sonst würd der yoda ma ruhig sein un zur tat schreiten ........(5stunden später) der friede ist gesichert nichts der bösen seite steht noch muhahahahahahaha

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                        • #13
                          Ich finde schon, dass es in Star Wars um Religion geht. Glaubensfragen spiele eine große Rolle, denn es besteht ja die Wahl zwischen heller und dunkler Seite der Macht, und es entsteht die Frage, welche die "richtige" ist und worin jemand sein "Heil" sieht.

                          Zu dem spielen auch Zweifel an den eigenen Fähigkeiten oder den Möglichkeiten der Macht eine Rolle. Z.B. als Luke von Yoda ausgebildet wird, ist sein Glaube nicht stark genug, und Yoda demonstriert ihm die Macht.

                          In Episode IV ist es Vader, der dem Typen sagt : "Ich finde Ihren Mangel an Glauben beklagenswert" .

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                          • #14
                            ich hab einen flyer hier (weiss gar nicht mehr von wem ich den hab), wo auf ein buch mit dem namen "möge die macht mit uns sein" von david wilkinson verwiesen wird. das buch hab ich nicht gelesen, doch auf dem flyer finden sich einige zitate über star wars, die auf religion bezogen werden. ausserdem wird auf george lucas verwiesen: er gehört der christlichen gemeinschaft der methodisten an, und das die religion ihn und seine filme entscheidend geprägt haben. weiterhin steht hier: das lucas sich intensiv mit den mythen in der genesis (1.buch mose) und ebenso mit den mythen anderer kulturen beschäftigt hat, und das daraus das drehbuch zum ersten star wars film entstanden ist.
                            ob das so stimmt, bin ich mir auch nicht ganz sicher.
                            Kekse des Glücks vergessen du hast !"
                            -SithLord- @ Deathstar
                            ...we want you !

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                            • #15
                              Lucas hat sich vieler Mythen bei Star Wars bedient.
                              Es sind einige Archtypen der alten Mythologie wie es auch bei Fantasy allgemein gemacht wird vorhanden.
                              beste Grüße
                              B. Spiner

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