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Thrawn-Fans da draußen?

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  • Thrawn-Fans da draußen?

    Hallo!

    Was haltet ihr von Thrawn?
    Ich finde, sein Aussehen hat was, aber mir gefällt vor allem seine Kombination aus Kunstverstand und berechnender Milde. Normalerweise ist er ja gut darin, Menschen und Situationen richtig einzuschätzen, deswegen wirkt es auf mich umso sympathischer, dass er sich in zwei Fällen gründlich verschätzt hat (sein Leibwächter, das war dann tödlich), und C'Boath (das war nur ärgerlich).

    Außerdem finde ich die Frage spannend, wie er es als Chiss empfunden haben mag, unter dem fremdenfeindlichen Imperator zu dienen.

  • #2
    Ich bin ein Thrawn, denn er ist einer der würdigen Nachfolger des Imperators. er hat die imperiale Flotte wieder in eine blühte Zeit geführt und war kurz davor großen erfolg zu haben. Er ist einfach ein Genie.
    "Indeed" Teal'C "Darth Vader"
    "Do or do not, there is no try" Yoda
    "Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet." Peter Bamm

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    • #3
      Na ja, als "Nachfolger" des Imperators sehe ich ihn nicht - schließlich verfolgt er (soweit ich weiß) keine politischen Ziele und regiert auch nicht. Er will lediglich die Flotte zusammenhalten und dem Imperium seine alte Schlagkraft zurückgeben. Und das tut er. Er ist Militär durch und durch - aber ich mag ihn als Person.

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      • #4
        Ob er es als so berauschend empfunden hat Schoßhund von Palpa-Imp zu sein, weiss ich nicht, aber hatte er nicht nach seiner leicht hitzköpfigen Aktion mit dem Outbound Flight gar keine andere Wahl als zum Imperium zu gehen? Seine Leute hatten ihn da doch verstoßen (oder bring ich das durcheinander und da war er schon verbannt? auf jeden Fall musste er aber von den Chiss weggehen!). Und wenn jemand wie Thrawn erstmal eine Verpflichtung eingegangen ist, dann denke ich wird er das durchziehen bis zum bitteren Ende...
        »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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        • #5
          Ich finde auch, dass Thrawn ein sehr interessanter Charakter war und es ist schade, dass er nach der ersten Trilogie schon wieder abtreten musste. Außerdem ist er, neben seiner "Nummer 1" Pellaeon, dem späteren Anführer der Imperialen Restwelten, der einzige Imperiale Charakter aus den Bücher, der mir halbwegs sympathisch ist bzw mit dem ich mich halbwegs identifizieren konnte...

          Im Gegensatz zu den beiden waren imho zB Daala vollend durchgeknallt, Isanne Isard schlug in etwa in die selbst Kerbe und auch Zinj war eher ein kurzsichtiger Stratege (und hatte den Autor gegen sich)...

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          • #6
            Großadmiral Thrawn ist neben Darth Vader meine Lieblingsperson im Star Wars Universum. Schon allein sein Aussehen und seine militärische Brillianz sind legendär. Gerade weil er so gemäßigt ist und nicht gleich jeden auf der Brücke umbringt wenn er mal Mist baut, ist er für mich sehr sympathisch geworden. Ich finde es spitze wie Timothy Zahn einen Schritt nach dem anderen beschreibt, den Thrawn macht um der imperialen Flotte wieder zu alter Stärke zu verhelfen. Was ihn auch sehr sympathisch macht ist, daß er keine Ambitionen hat zu herrschen und sich dem legitimen Nachfolger des Imperators unterwerfen will. Wer immer das auch sein mag. Ich finde allerdings daß es sehr schade ist, daß er so früh sterben musste. Ich hätte gerne noch viele Geschichten über ihn gelesen. Aber das ist das alte Julius & Brutus Prinzip. Ein brillianter Stratege und Kriegsherr sieht meistens nicht, was vor seine Nase passiert (In diesem Fall hinter seinem Rücken). Ich muss aber auch sagen, daß ich Admiral Daala und Admiral Paelleon genauso ins Herz geschlossen hab. Ich bin eben ein echter Imp.

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            • #7
              Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er eine andere Wahl hatte als zu tun, was er tat. Die Chiss haben sich zwar von ihm abgewandt, doch er hat dennoch nie aufgehört, sich ihnen verbunden zu fühlen (in der "Hand" dienten ja einige, die ihm noch loyal waren). Er konnte - und vielleicht auch wollte - offensichtlich keinen endgültigen Schlussstrich ziehen.
              In irgendeiner Weise "berauscht" kann ich mir Thrawn auch nicht vorstellen. Macht hat ihn nicht interessiert (wenn dieser Eindruck richtig ist), und das ist mir sehr sympathisch. Außerdem war da immer ein Hauch Humor in seiner Art, der anderen Befehlshabern fehlte.
              Vielleicht war sein Denken einfach zu komliziert, als dass er das Offensichtliche hätte wahrnehmen können. Oder es gab da einen Teil von ihm, der sich nach Loyalität anderer sehnte und ihn das einfach übersehen ließ, was die Noghri planten.. Ich überlege immer so gern, was wäre, wenn (und besonders bei ihm). Sorry.
              Mein Eindruck ist: Der Mann hatte mehr Gefühl, als er sich selbst eingestehen wollte (Loyalität und Pflichtbewusstsein zähle ich dazu).
              Warum sterben immer die Besten zuerst?

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              • #8
                Oh... ein Thrawn Fanthread... so langsam komm ich mir wirklich wie der einzige EU-Leser vor, der Thrawn nicht leiden kann. Ô.o
                Mir wurde der einfach ein wenig zu abgehoben und stark dargestellt, als das er für mich glaubhaft wirkte. Militärisches Genie, okay gerne, sonst wäre er nicht in dieser Position, der Aspekt mit den Kunstgegenständen ist interessant, aber trotzdem war mir der Kerl zu allwissend. Und wenn er in der Trilogie dann doch mal zwischen zwei Möglichkeiten den richtigen Weg erraten musste lag er natürlich auch immer richtig.
                Generell find ich dass gerade die ersten beiden Bücher der ersten T-Trilogie ein wenig viel von Zufällen strotzen.
                Die Art von Thrawns Tod fand ich aber sehr gut gelöst. Von seinem Leibdiener erstochen. Das hat mir beide wesentlich sympathischer gemacht. Erinnert mich an den Tod von Saruman im letzten Herr der Ringe Band.
                Bei Pallaeon geb ich euch aber Recht. Der hat nen Platz unter der Sonne bei mir sicher.
                Los, Zauberpony!
                "Bin solch erzgutes Geschöpf und habe nun schon drei Menschen ermordet! Und unter den dreien zwei Priester."

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                • #9
                  Und was ist mit Vader? Der war auch ein brillianter Stratege und war fast allmächtig. Genauso wie der Imperator.

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                  • #10
                    So Allmächtig, dass ihn ein besserer Padawan im Kampf schlagen konnte?
                    So Allmächtig, dass er Palpatine seit Jahren über hatte und beim ersten Zeichen einer Chance den Aufstand wagte nur um ziemlich kläglich zu scheitern?

                    Vader ist ein Symbol. Er steht für die Einschüchterung, ist aber letztlich nur ein besserer Schläger im Dienst des Imperators. Er besitzt ziemlichen Reichtum und relativ viel Einfluß, aber schon Tarkin hatte ja null Angst vor ihm und solange er erfolgreich blieb hatte er auch keinen Grund dazu das tun zu müssen.

                    Und Vaders Macht ist zerbrechlich. Ein Wort vom Imperator hätte genügt und die Stormies hätten sich so gegen ihren "Herrn" gestellt wie die Clonies das mit den Jedi getan haben...

                    brillanter Stratege? Wo steht das denn?
                    »We do sincerely hope you'll all enjoy the show, and please remember people, that no matter who you are, and what you do to live, thrive and survive, there are still some things that make us all the same. You, me, them, everybody!«

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                    • #11
                      Volle Zustimmung!

                      Am Ende wurde der Imperator nur deshalb von Vader/Anakin erwischt, weil er nicht erkannt hat, dass sich Vader für seinen Sohn entscheiden würde und ihn deshalb in den Schacht wirft. Mal so gesagt - hätte der Imperator auf den "endlosen" Schacht in seinem Trum verzichtet, hätter er Vaders Attacke in der gezeigten Form überlebt...

                      Auch sein strategisches GEschick hältsich imho in Grenzen. Zwar tötet er Ozzel in ESB, weil er zu nahe am Hoth System aus dem Hyperraum gesprungen ist, aber wie häter er es gemacht bzw wieso hat er bei so einer wichtigen Mission nicht selbst die taktische Planung übernommen.
                      Und so taktisch muss man gar nicht vorgehen, wenn einem die gesamten Ressourcen und die Übermacht der Imperiums zur Verfügung steht. Da war Thrawns Situation auch schon eine andere...

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