Wäre ein Laserschwert nach heutigem Stand der Technik herstellbar? - SciFi-Forum

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Wäre ein Laserschwert nach heutigem Stand der Technik herstellbar?

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    #16
    Leschs Temperaturen sind immer überzogen den er geht davo aus das das Licht um zu zerteilen die Materie schon in energie zerstrahlen müsste. Völliger Blödsinn. Es reicht wenn das Material schmilzt. Ein heutiger Industrielaserschneider kann bei stahlplten Schneidgeschwindigkeiten bis 0,6 m/min ereichen. (Quelle: Fachkundebuch Metall) Zugegeben immer noch viel langsamer als ein Laserschwert aber doch recht schnell (Einen 60X10 Flachstahl könnte man dmit schneller als mit der Säge und mit sauberem schnitt zerteilen.) Das Problem wäre hier eher das das Geschmolzene Material nicht aus der Schneidfuge geblasen würde und sich wieder verfestigen würde. Allerdings ist die Schneitfuge eines Laserschwertes mehrere Centimeter breit, die eines Laserschneiders 0,1- 0,3 mm.

    Ausserdem at das Laserschwert auch keinen so sauberen Schnitt wie Lesch meint: sieht man an Qui-Gonns aufschneiden des Feuerschotts.

    Diese Scene untermauert auch die Theorie das Lichschwerter Plasma sind das von energiefeldern zusammengehalten wird. Ich denke die Felder sind die Selben wie die die die hangars zum Raum abschotten. Materie kann sie ja durchdringen. Die Luft im Hangar wird zwar dort gehalten aber ein Schiff kann den Widerstand es feldes durchdringen.
    Ich denke die Felder halten das erhitzte Plasma und die wärmestrhlung im klingenstrahl. Wenn jetzt materie in die Klinge gerät, wie zum beispiel das Schott wird sie aifgeschmolzen und wird womöglich so dünnflüssig das sie aus der Schnitfuge herausfliest. Qui-Gonn spürt ja auch einen gewissen widerstand der wohl von den energiefeldern kommt.
    Als er die Klinge dann mitten in das Schott steckt, schmilzt ein grosses Loch i die Tür. Wahrscheinlich weil auch der Randbereich der Klinge schon sehr heiss ist und diese energie durch den dauerkontakt an das schott abgibt.
    DIE GÖTTIN
    "I'd agree with you, but nope" - The Motherfucking Emperor
    "My boobs are killing me because you used them to balance an AK-47!!! Now get out!" - Rei Miyamoto
    "Irgendwann biste als Gegner halt auch mal gebrochen." - Thomas Müller nach dem 7:1 gegen Brasilien

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      #17
      einigen wir uns drauf :extrem heises Plasma wird mit hilfe einer exotischen Gravitonen Quelle zu einem langen "Stab" kontrolliert gebündelt und fokusiert und schneidet alles und jeden
      das ist ein Lichtschwert.
      "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion." Voltaire

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        #18
        StarWars-Union.de - Lexikon

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          #19
          Die SW "lightsaber" oder wörtlich übersetzt "Lichtschwerter" Haben vom Namen her schon mal nichts mit Lasern zu tun.
          Allerdings muß ein Padawan ja sein Schwert selbst bauen. Und Luke benötigte einen Kristall, was fast schon auf einen Festkörper Laser schließen lässt.
          Und heutige Laser müssen auch nicht mehr groß wie ein Auto sein. 1998 war ein Wegmann Basel Triagon 12000 Axial geströmter CO² Laser mit 12 kW, so groß bei 3000Kg Allerdings waren gut 1500 kg Gasaufbereitung.
          Mit 28" Optik habe ich bei Schneidversuchen damals 80mm Schiffsbaustahl (Wie Baustahl ST60 aber besser gegen Kaltversprödung und bessere Seewasserbeständigkeit) mit 0,9 m/min oxidisch geschnitten.
          bei 30mm Materialstärke währen über 5 m/min möglich, aber es geht beim Lasern ja grade um die Schnittpräzision gegenüber z.B.: Unterwasser Plasmaschneiden.
          Ein Dioden gepumpter Festkörperlaser z.B.: Neodym-YAG kann mit Stromquelle heute schon auf Koffergröße schrumpfen. da sind dann cw (continous wave) zwar nur 40-100 W drin, aber die Pulsleistung geht heute schon in den Megawatt Bereich. Womit beim Schneiden von KFZ Karosserieteilen auch bequem mehr als 0,5 m/min möglich sind.
          Holz kann und muß schon heute so schnell geschnitten werden wie bei einem Lichtschwert Hieb.
          Da CO² mit 10,6 µm Wellenlänge unsichtbar ist, habe ich meist als Belehrung für Fremdfirmen Mitarbeiter ein 10-12 cm Kantholz durch den fokusierten Strahl geschwenkt. "Kommt gut"

          Um die SW Lichtschwerter mit unserer Physik in Einklang zu bekommen würde ich aber auch für ein, durch eine magnetische Flasche oder andere Kraftfelder geformtes, Plasma stimmen.
          Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
          Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
          Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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            #20
            Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
            Die SW "lightsaber" oder wörtlich übersetzt "Lichtschwerter" Haben vom Namen her schon mal nichts mit Lasern zu tun.
            Eigentlich schon, den ein Laser ist ja Licht.

            Mit 28" Optik habe ich bei Schneidversuchen damals 80mm Schiffsbaustahl (Wie Baustahl ST60 aber besser gegen Kaltversprödung und bessere Seewasserbeständigkeit) mit 0,9 m/min oxidisch geschnitten.
            bei 30mm Materialstärke währen über 5 m/min möglich, aber es geht beim Lasern ja grade um die Schnittpräzision gegenüber z.B.: Unterwasser Plasmaschneiden.
            St60 ist ja die alte Norm, wie heist der nach der neuen? Würd mich mal interessieren.
            Mein Fachkundebuch ist wohl schon wieder veraltet, denn das gibt niedrigere werte an. Oder sind das hochleistungslaser die mehr packen als ein handelsüblicher.
            Kannst du mir sagen wie lang es etwa Braucht um in eine 10mm Platte Baustahl (Ich schätze S235JR oder so) 4 10er Locher zu schneiden? Präzision ist nicht so wichtig, die löcher werden Später aufgebohrt und ein M12 Gewinde geformt.

            Da CO² mit 10,6 µm Wellenlänge unsichtbar ist, habe ich meist als Belehrung für Fremdfirmen Mitarbeiter ein 10-12 cm Kantholz durch den fokusierten Strahl geschwenkt. "Kommt gut"
            Das heißt der Strahl könnte auch einen Menschen zerteilen wie ein Lichtschwert.


            Um die SW Lichtschwerter mit unserer Physik in Einklang zu bekommen würde ich aber auch für ein, durch eine magnetische Flasche oder andere Kraftfelder geformtes, Plasma stimmen.
            Das muss jetzt nur noch der Lesch kapieren und alle sind glücklich
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              #21
              Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
              St60 ist ja die alte Norm, wie heist der nach der neuen? Würd mich mal interessieren.
              E335

              Kannst du mir sagen wie lang es etwa Braucht um in eine 10mm Platte Baustahl (Ich schätze S235JR oder so) 4 10er Locher zu schneiden? Präzision ist nicht so wichtig, die löcher werden Später aufgebohrt und ein M12 Gewinde geformt.
              Der arme Bohrer. Wäre es nicht wesentlich günstiger aufs Lasern zu verzichten und dierekt das Kernloch zu bohren? Immerhin hätte man einen Arbeitsgang gespart.

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                #22
                Bei solch wissenschaftlichen Annäherungen an Fiktion würde ich empfehlen, dass ihr euch mal Hubert Zitt anhört. Der beschäftigt sich stark mit dem Thema und gibt auch auf der FedCon desöfteren einige seiner Vorträge zum Besten. Dieses Jahr ging es u.a. um das Lichtschwert.

                Korrekt ist: Dass eine Möglichkeit gefunden wird, Photonen (also Licht) für so eine Waffe zu nutzen, ist mehr als unwahrscheinlich nach heutigem Stand der Physik.
                Seine These ist ebenso wie hier schon einige angedeutet haben: Der Einsatz von Heißplasma ist wahrscheinlicher. Im Gegensatz zu Licht kann Plasma durch elektromagnetische Felder eingefasst werden. Das funktioniert auch einwandfrei, wie Testanlagen für Fusionskraftwerke bereits beweisen.
                Ein derart präzise ausgerichtetes elektromagnetisches Feld würde dann auch als Erklärung herhalten können, warum zwei Klingen sich gegenseitig nicht durchdringen. Nicht etwa das Plasma wäre dafür verantwortlich, sondern das oben beschriebene Feld. Das Heißplasma wäre dann so aggressiv, dass es sich in der Tat durch alle erdenklichen Materialien schneiden könnte.

                Soweit die Theorie. In der Praxis existiert für so etwas aber (noch) keine Technologie. Ganz konkret müsste man versuchen, die Wärmeabstrahlung der Klinge in den Griff zu bekommen - die wird durch das Magnetfeld nämlich nicht abgeschirmt. Die Luft um das Schwert würde förmlich brennen.
                Ein weiteres Problem ist, dass keine Technologie existiert um ein derart strukturiertes Magnetfeld aus der Materialgeometrie heraus zu generieren. Normalerweise werden hierfür Ringe eingesetzt, die das magnetisch einzuschließende Material umspannen. Das größte Problem ist allerdings die Energiequelle. Diese müsste mobil sein und enorme Mengen an Energie liefern, um ein derartiges Heißplasma zu erzeugen. Unsere derzeitigen mobilen Energieträger (Batterien) sind dafür vollkommen untauglich.

                Man sieht also: In der Theorie ist das Lichtschwert keine Spinnerei, wenn man sich nicht auf Photonen fixiert. Aber in der Realität fehlen da noch einige andere Technologien, bevor man so etwas bauen könnte.
                Have you seen my force lance? Star Wars: The New Era | Scifi-Space.net
                "Screams of a billion murdered stars give lie to the night's peace, while we cling in desperation to the few fragile spinning stones we call worlds"
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                  #23
                  Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                  Eigentlich schon, den ein Laser ist ja Licht.
                  Laser ist zwar Licht (dafür steht ja das "L") aber Licht nicht gleich Laser.
                  Laser sind koherent und monochomatisch (ausgenommen Die weißen Nannosekunden Pulslaser, wobei das ja nicht der Resonator sondern die nachgeschaltete Optik macht).
                  Ein Lichtbogen ist ja auch ein Plasma und kein Laser, Trotzdem nennt man ihn Lichtbogen. Von daher muß ein Lichtschwert nichts mit einem Laser zu tun haben.
                  So wie wir z.B.: "Schieblehre" sagen obwohl es ja gar keine Lehre (Maß- bzw. Form-verkörperung) ist sondern ein Messgerät.
                  So könnte sich selbst wenn man Laserschwert sagt der Name trotzdem einfach eingebürgert haben.

                  Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                  St60 ist ja die alte Norm, wie heist der nach der neuen? Würd mich mal interessieren.
                  ST 60-2 WerkstoffNr. 1.0060 Neu nach EN:E335 schweis- und schmiedbarer Baustahl, bedingt Vergütbar und einsätzbar.
                  Hab hier keinen Stahlschlüssel sonst gings genauer.

                  Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                  Mein Fachkundebuch ist wohl schon wieder veraltet, denn das gibt niedrigere werte an. Oder sind das hochleistungslaser die mehr packen als ein handelsüblicher.
                  Wegmann Basel hat Industrielaser hergestellt, Wobei der Triagon 12000 zu dem Zeitpunkt neu war.
                  Ich habe 5 Wochen Schneid und Schweißversuche gemacht bevor der Prototyp zur offiziellen Vorstellung nach Münschen auf die Lasermesse geschafft wurde.
                  Wir haben damals die Weltweit größte Laser Schneid- und Schweißanlage und die erste im Schiffsbau hergestellt.
                  Die Neodym-Yag Pulslaser kommen z.B.: beim Dünnblech Schneiden für KFZ Einschweißbleche zum Einsatz. (Ein Serienteil wird in Abschnitte getrennt die für KFZ Werkstätten als Erstzteile verwendet werden)
                  Ein nicht ganz serienmäsiger LAser ist der 20 KW CO² des Laserinstitutes in Aachen. (Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT)
                  Die bewegen sich beim Schneiden aber auch im Bereich bis 800mm.

                  Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                  Kannst du mir sagen wie lang es etwa Braucht um in eine 10mm Platte Baustahl (Ich schätze S235JR oder so) 4 10er Locher zu schneiden? Präzision ist nicht so wichtig, die löcher werden Später aufgebohrt und ein M12 Gewinde geformt.
                  Bei so kurzen Schnitten dauert das Einstechen fast länger als der Schnitt.
                  Bei einem 6KW Laser dauert das Einstechen mit einem expotentiell steigerndem Puls (Puls zu Pausen Verhältniss und Leistung werden zur erreichten Lochtiefe [Zeit] gesteigert) ca. 3 bis 5 Sekunden. Der eigentliche Schnitt dauert ca. 5 bis 8 Sekunden je Loch.
                  Kommt drauf an wie die Werkstückoberfläche ist und wie wenig dich die Schlacke an der Unterseite interessiert. Zum Aufbohren ist die recht ungünstig, da die Oxide oder Nitride (bei N² als schneidgas) recht hart sind.
                  Ideal wöre wenn du vom Resonator Hersteller Parametertabellen bekommen kannst. Dann kannst du mit kleinen Änderungen für den Werkstoff die idealen Vorschubsgeschwindigkeiten von da nehmen.
                  Beim Einstechen kommt es darauf an ob der Einstich auf dem Kreis liegt oder mit Anstichfahne, weg von der Kontur. Bei letzterem kannst du ein Agresiveres Einstechprogramm nehmen.
                  Allerdings muß bei kapizitiver Abstandsregelung diese aus sein sonst bockt die Z-Achse. Und du brauchst genug Linsenspülung sonst brennen sich die Spritzer ein, da das Loch ja noch nicht durch geht kommt alles nach oben raus.

                  Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                  Das heißt der Strahl könnte auch einen Menschen zerteilen wie ein Lichtschwert.
                  JA und genau deshalb wurden von mir die Absaugung- und Verkleidungs- Bauer immer eingewiesen. Wenn da ne Rote Warnlampe blinkt und ich ein absperrband mit dem Hinweis Lebensgefahr Laserstrahl hinhänge. Hat die das nie interessiert.
                  Erst wenn ich mal mit Hilfe von Pressluft einen Modenschuß auf einen Plexie-Block gemacht habe oder halt die Holzbalken Nummer dann haben sich die Jungs an die Arme gefasst und Dicke mit dem Balken verglichen.
                  Beim Laserhärten hat es mir mal in 8 Meter Entfernung noch die Augenbrauen und Haare versängt. Nur dank Brandwundsalbe und Laserschutzbrille ist nicht mehr passiert.
                  Das war eine Facetten Spiegeloptik die einen 65mm Strahl auf 10" Fokusiert hat bei 85% Einkopplung und 8KW Strahlleistung kannst du dir ja ausrechnen wie wenig mich getroffen hat. Wurde trotzdem sehr schnell sehr heiß.
                  In der Strahltailie das Fokus ist die Energiedichte etwa 5-7 MW/mm² Das reicht bestimmt um Fleich und Knochen zu säblen, ist halt etwas unhandlicher als das was ein Jedi so schwingt. Und bei einer 20" Optik Ist dein kritischer Fokusbereich ca. 100mm
                  Einfach mal nen Pappdeckel ca. 10° schräg zur Senkrechten, bei sehr kleiner Leistung schnell , durch den Strahl ziehen. Da sieht man am besten wo der Fokus ist und wie groß die Tailie ist.
                  Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
                  Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
                  Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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                    #24
                    Zitat von kosmoaffe Beitrag anzeigen
                    ich glaube Lesch bezog sich was die temperaturen angeht auf die leichtigkeit mit der ein Lichtschwert ein Objekt wie eine Stahlplatte durchtrennt.Da müssen die temperaturen weit höher liegen als heute...und hat somit schon in gewissen Weise recht,wenn man ihn nicht zu wörtlich nimmt.
                    im letzten jahr war mal ein bericht im TV darüber,wie der M1A2 (panzer) gebaut wird.da waren die platten 10cm dick und der schneider ist einfach drübergefahren und das auch nicht langsam.und das waren keine milliarden grad.
                    ich glaube ein lichtschwert müßte nicht mehr als ca.4000° erzeugen um stahl zu schneiden ,wie ein weißglühender stab weiche magarine schneiden würde.

                    @ admiral piet (piett wird übrigens mit TT geschrieben )
                    die schnitte die vader in EP V macht waren aber sehr sauber!
                    www.501st.de
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                      #25
                      Wenn Lesch etwas Ahnung von Physik hätte, wüste er, wenn die Temperatur über dem Schmelzpunkt liegt, kommt es nur noch darauf an das genug Wärmemenge auf entsprechend kleinem Raum in entsprechend kurzer Zeit zugeführt wird.
                      Wenn ich auf ein Autogenschweisgerät eine 1er Düse mache und an einer 100 mm Platte rumspiele werde ich noch nicht mal Rotglut erreichen weil die Wärme schneller im Volumen und später über die Oberfläche abgeführt wird, wie ich sie einkoppeln kann.
                      wenn ich eine 20er Düse nehme habe ich selbst ohne Schneidbrenner ein schönes großes Loch mit kochendem Stahl der dann unten raus plumst.
                      Aber vermutlich hat sich der Herr soweit von den Grundlagen der Physik entfernt das im der Gedanke nicht mal kam.
                      Das dürfte die Gefahr beim theoretisieren sein. Der Praktiker merkt halt nach spätestens 2 Minuten das sich da (1er Düse) nix tut, oder (20er Düse) das er grade ne Stahlschmelze aufgemacht hat.

                      Oder wie war das beim Elektroniker?
                      Der weis schon vor dem ersten Anfassen wo beim Lötkolben das heiße Ende ist.
                      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
                      Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
                      Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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                        #26
                        Zitat von Wolf310 Beitrag anzeigen
                        Der arme Bohrer. Wäre es nicht wesentlich günstiger aufs Lasern zu verzichten und dierekt das Kernloch zu bohren? Immerhin hätte man einen Arbeitsgang gespart.
                        Leider nicht. Die Löcher werden von einem Arbeiter an ner gewöhnlichen Ständerbohrmaschine aufgebohrt. Wenn das gelaserte Loch nicht schon da wäre müsste man erst anreissen, zentrieren und Körnen. Die CNC-Fräse in der Abteilung braucht man für anderes. Ausserdem wird auch die Aussenkontur der Platte und ein weiteres Loch (D= 100) geschnitten

                        Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
                        Laser ist zwar Licht (dafür steht ja das "L") aber Licht nicht gleich Laser.
                        Laser sind koherent und monochomatisch (ausgenommen Die weißen Nannosekunden Pulslaser, wobei das ja nicht der Resonator sondern die nachgeschaltete Optik macht).
                        Ein Lichtbogen ist ja auch ein Plasma und kein Laser, Trotzdem nennt man ihn Lichtbogen. Von daher muß ein Lichtschwert nichts mit einem Laser zu tun haben.
                        So wie wir z.B.: "Schieblehre" sagen obwohl es ja gar keine Lehre (Maß- bzw. Form-verkörperung) ist sondern ein Messgerät.
                        So könnte sich selbst wenn man Laserschwert sagt der Name trotzdem einfach eingebürgert haben.
                        Hast recht, der Name kommt wohl vom Leuchten der Klinge.
                        Allerdings wurde eine Schieblehre früher als Lehre eingesetzt, heute aber nicht mehr, deswegen wär die Korrekte Bezeichnung Messschieber

                        ST 60-2 WerkstoffNr. 1.0060 Neu nach EN:E335 schweis- und schmiedbarer Baustahl, bedingt Vergütbar und einsätzbar.
                        Hab hier keinen Stahlschlüssel sonst gings genauer.
                        Danke,das reicht mir schon, alles was ich sonst wissen will ist im Tabellenbuch.
                        Da läuft er unter Maschinenbaustahl. Re=335 N/mm² ist auch nicht grad schwach.

                        Bei so kurzen Schnitten dauert das Einstechen fast länger als der Schnitt.
                        Bei einem 6KW Laser dauert das Einstechen mit einem expotentiell steigerndem Puls (Puls zu Pausen Verhältniss und Leistung werden zur erreichten Lochtiefe [Zeit] gesteigert) ca. 3 bis 5 Sekunden. Der eigentliche Schnitt dauert ca. 5 bis 8 Sekunden je Loch.
                        Kommt drauf an wie die Werkstückoberfläche ist und wie wenig dich die Schlacke an der Unterseite interessiert. Zum Aufbohren ist die recht ungünstig, da die Oxide oder Nitride (bei N² als schneidgas) recht hart sind.
                        Ideal wöre wenn du vom Resonator Hersteller Parametertabellen bekommen kannst. Dann kannst du mit kleinen Änderungen für den Werkstoff die idealen Vorschubsgeschwindigkeiten von da nehmen.
                        Beim Einstechen kommt es darauf an ob der Einstich auf dem Kreis liegt oder mit Anstichfahne, weg von der Kontur. Bei letzterem kannst du ein Agresiveres Einstechprogramm nehmen.
                        Allerdings muß bei kapizitiver Abstandsregelung diese aus sein sonst bockt die Z-Achse. Und du brauchst genug Linsenspülung sonst brennen sich die Spritzer ein, da das Loch ja noch nicht durch geht kommt alles nach oben raus.
                        Die werden mit Anstichfahne geschnitten. Manchmal fällt der Abfall nicht raus sondern Schweisst sic ins Loch. Aber ca. 15 sec, das ist schneller als ich gedacht habe.

                        Erst wenn ich mal mit Hilfe von Pressluft einen Modenschuß auf einen Plexie-Block gemacht habe oder halt die Holzbalken Nummer dann haben sich die Jungs an die Arme gefasst und Dicke mit dem Balken verglichen.
                        Beim Laserhärten hat es mir mal in 8 Meter Entfernung noch die Augenbrauen und Haare versängt. Nur dank Brandwundsalbe und Laserschutzbrille ist nicht mehr passiert.
                        Das war eine Facetten Spiegeloptik die einen 65mm Strahl auf 10" Fokusiert hat bei 85% Einkopplung und 8KW Strahlleistung kannst du dir ja ausrechnen wie wenig mich getroffen hat. Wurde trotzdem sehr schnell sehr heiß.
                        In der Strahltailie das Fokus ist die Energiedichte etwa 5-7 MW/mm² Das reicht bestimmt um Fleich und Knochen zu säblen, ist halt etwas unhandlicher als das was ein Jedi so schwingt. Und bei einer 20" Optik Ist dein kritischer Fokusbereich ca. 100mm
                        Einfach mal nen Pappdeckel ca. 10° schräg zur Senkrechten, bei sehr kleiner Leistung schnell , durch den Strahl ziehen. Da sieht man am besten wo der Fokus ist und wie groß die Tailie ist.
                        Wow, da ist das Arbeiten mit ner Fräse im Vergleich ein äusserst sicherer Arbeitsplatz. Obwohl es auch da passieren kann das es einen erwischt wenn man am anderen ende der Halle steht.

                        Zitat von tk175 Beitrag anzeigen
                        im letzten jahr war mal ein bericht im TV darüber,wie der M1A2 (panzer) gebaut wird.da waren die platten 10cm dick und der schneider ist einfach drübergefahren und das auch nicht langsam.und das waren keine milliarden grad.
                        ich glaube ein lichtschwert müßte nicht mehr als ca.4000° erzeugen um stahl zu schneiden ,wie ein weißglühender stab weiche magarine schneiden würde.

                        @ admiral piet (piett wird übrigens mit TT geschrieben )
                        die schnitte die vader in EP V macht waren aber sehr sauber!
                        Bei 4000° verdampft der Stahl bereits. Nur wenige materialien würden das nicht tun z.B Iridium und Wolfram, aber auch die würden Schmelzen.
                        Man sehe und staune, wir mache einen Studierten Physiker lächerlich.

                        Und stimt vaders schnite sind sauber, ich bezog nich auf Qui-Gonns Türöffnung. Aber Vader zerhaut auch nur ein paar Rohre, ein Geländer und ein Handgelenk.

                        PS: Ich weiss das Piett ein tt hat aber der Name war schon vergeben. Egal
                        DIE GÖTTIN
                        "I'd agree with you, but nope" - The Motherfucking Emperor
                        "My boobs are killing me because you used them to balance an AK-47!!! Now get out!" - Rei Miyamoto
                        "Irgendwann biste als Gegner halt auch mal gebrochen." - Thomas Müller nach dem 7:1 gegen Brasilien

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                          #27
                          Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                          Leider nicht. Die Löcher werden von einem Arbeiter an ner gewöhnlichen Ständerbohrmaschine aufgebohrt.
                          Trotzdem, der arme Bohrer. Von 10 auf 10,2 (bzw etwas mehr beim Gewindeformen) und dann noch ein "gebranntes" Loch, das mögen die Nebenschneiden überhauptnicht.

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                            #28
                            Zitat von Wolf310 Beitrag anzeigen
                            Trotzdem, der arme Bohrer. Von 10 auf 10,2 (bzw etwas mehr beim Gewindeformen) und dann noch ein "gebranntes" Loch, das mögen die Nebenschneiden überhauptnicht.
                            Der Bohrer kommt aus der Werkzeugausgabe: Der ist meist schon fertig mit der Welt wenn man ihn holt. Ausserdem wollen glaub ich nur manche kunden ein geformtes gewinde. Dashalb sind sie nicht gleich auf maß, damit man flexibel ist
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                              #29
                              Zitat von kosmoaffe Beitrag anzeigen
                              Ein laserschwert wird es nie geben,Laserwaffen schon eher....Laserlicht wird niemals in einem Schwert praktische Anwendung haben.Ich tendiere eher zu heissem plasma.das wird auch eher die technologie sein,auf der ein Lichtschwert aufgebaut ist.
                              Laser=nein/Plasma=ja

                              Evtl.könnte man Lichtbögen mit hilfe von magnetischen feldern zu kerzengraden strahlen bündeln bzw.zwingen,so das es wie ein Schwert anwendung finden kann.

                              Auch Plasma geht nicht.
                              Denn um Plasma einzudämmen braucht man Magnetfelder und jetzt schaut euch mal ein Kernfusionsversuchskraftwerk an, wie dort das bischen Plasma, das übrigens nahezu schon ein Vakuum ist, eingedämmt wird.
                              Die Anlagen sind riesig und kreisrund.

                              Damit hat man das gleiche Problem wie beim Laser.
                              Eher baut man eine Plasmakanone als ein Plasmaschwert.


                              Und Prof. Harald Lesch arbeitet übrigens in der Plasmaforschung, daher hat er wohl von vorneherein gewußt, daß ein Plasmaschwert abwegig ist, daher hat er wohl auch den Laser behandelt.

                              Und seien wir doch mal ehrlich, hätte er das Laserschwert als Plasma behandelt, dann hätten sicher einige von euch wieder gesagt:
                              "Der Typ hat doch keine Ahnung, wozu gibt es Laser?"


                              Fazit um das also noch einmal deutlich zu machen.
                              Ein Plasma ist genauso unsinnig wie ein Laser, da man es nicht so eindämmen kann, wie es für ein Schwert notwendig wäre.


                              Und noch etwas, falls bei einem Kernfusionsversuchsreaktor mal die Eindämmung versagt, dann ist die Energie und Dichte des Plasmas so gering,
                              daß die Reaktorwände kaum schaden nehmen, trotz den hohen Temperaturen im Plasma.
                              Die hohe Masse der Reaktorwände und geringe Dichte des Plasmas ist dafür nämlich verantwortlich.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Cordess schrieb nach 2 Minuten und 54 Sekunden:

                              Zitat von tk175 Beitrag anzeigen
                              dieser lesch ist ja echt ein toller physiker!
                              was glaubt der denn,wie man heutzutage stahl schneidet!?
                              klar,ich gehe dafür morgens in der firma als erstes in den reaktoraum und lade den 20mio megawatt-laser auf ,um die stahlplatten zu schneiden...denn man braucht ja milliarden grad um zu schneiden!


                              und es gibt ja schon plasmaschneider.natürlich ist der lichtbogen dabei nicht 1m lang,aber ich glaube nichts ist völlig unmöglich!

                              Wenn du genug Zeit hat, dann kannst du natürlich problemlos das dickste und längste Stück Stahl durchschneiden.

                              Was aber Prof. Lesch gemeint hat, ist das man in einem Augenblick mit einem laserschwert eine 0,5 m dicke Stahlstange durchschneiden kann und um so eine Leistung zu erreichen, braucht man in der Tat extrem viel Energie.
                              Die paar Gigawatt reichen da nicht mehr aus.


                              .
                              EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

                              Cordess schrieb nach 2 Minuten und 47 Sekunden:

                              Zitat von Admiral Piet Beitrag anzeigen
                              Leschs Temperaturen sind immer überzogen den er geht davo aus das das Licht um zu zerteilen die Materie schon in energie zerstrahlen müsste. Völliger Blödsinn. Es reicht wenn das Material schmilzt. Ein heutiger Industrielaserschneider kann bei stahlplten Schneidgeschwindigkeiten bis 0,6 m/min ereichen. (Quelle: Fachkundebuch Metall) Zugegeben immer noch viel langsamer als ein Laserschwert aber doch recht schnell (Einen 60X10 Flachstahl könnte man dmit schneller als mit der Säge und mit sauberem schnitt zerteilen.) Das Problem wäre hier eher das das Geschmolzene Material nicht aus der Schneidfuge geblasen würde und sich wieder verfestigen würde. Allerdings ist die Schneitfuge eines Laserschwertes mehrere Centimeter breit, die eines Laserschneiders 0,1- 0,3 mm.
                              Eben und so eine breite Schneidfuge braucht dementsprechend mehr Energie.

                              Gleiches gilt für die noch zu steigernde Schneidgeschwindigkeit.
                              0,6 m/min sind viel zu Langsam.

                              0,6 m/Sekunde wäre schon eher das, was man bräuchte.
                              Zuletzt geändert von Cordess; 04.10.2007, 22:35. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!
                              Ein paar praktische Links:
                              In Deutschland empfangbare FreeTV Programme und die jeweiligen Satellitenpositionen
                              Aktuelles Satellitenbild
                              Radioaktivitätsmessnetz des BfS

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                                #30
                                Plasma ist aber bestimmt wahrscheinlicher als Laser.
                                Einen Laserstrahl nach ca. einem Meter starker Fokusierung einfach im Nirwana verschwinden zu lassen ist nach heutiger Physik unmöglich.
                                Ein Plasma zu erzeugen ist physikalisch möglich.
                                Das Plasma zu heizen ist physikalisch möglich.
                                Das Plasma mit einem Magnetfeld zu kontrollieren ist physikalisch möglich.
                                Ein Magnetfeld so zu formen das es wie bei einem Lichtschwert geformt ist ist technisch bedingt möglich.
                                (Die klinge währe dann bei einem Meter Länge aber ca. 20-30cm dick)
                                Ein Magnetfeld der entsprechenden Stärke so zu formen ist heute technisch nicht möglich.
                                (damit die Klinge nur 2-4 cm dick ist)
                                Ein Griffstück mit aktiven Elementen gegen die Heißzone zu isolieren ist technisch teilweise möglich.
                                (Peltierelement, wandelt den thermischen Fluß teilweise in Strom)
                                Eine Energiequelle in ein 30cm langes 5cm durchmessendes Griffstück unterzubringen das all den Zauber die nötige Puste verleiht ist technisch derzeit nicht möglich.
                                Ob Physikalisch z.B.: eine Antimaterie Reaktion auf so kleinem Raum kontrolliert und abgeschirmt werden kann weis ich nicht.

                                Da ich mich mal dafür interessiert habe eine PPK (Partikel Projektor Kanone aus Battlemech) zu bauen, habe ich mich stark mit der Formung von Magnetfeldern befasst.

                                Ich habe mit einem halben dutzend Hochspannungskaskaden Luft ionisiert, auf Basis eines Helmholz Spulenpaares einen Speicher erstellt und mit 6 identischen Spulenanordnungen einen magnetischen Lauf geschaffen der knapp 10 Meter weit reichte bei 90cm Baulänge der Spulenkonstruktion.
                                Nur konnte ich die Ionenwolke nicht genug verdichten und aufheizen um sie als Leiter für eine Hochspannungsentladung zu nutzen.
                                (Die Idee war, so wie beim Blitz die Vorentladung einen Ionisierungskanal schafft, einen gerichteten ionisierten Pfad zu schaffen, damit ein künstlicher Blitz über mehrere Meter gezielt auf ein Ziel abgegeben werden kann)
                                Aber jemanden statisch aufladen ging super.

                                PS ein Lichtschwert mit Plasmaklinge dürte vermutlich jedem Sonnenstudio haushoch überlegen sein.
                                Ich weis noch wie schnell ich bei geöffneten Resonatoren einen Sonnenbrand bekommen habe, oder beim e-Schweißen.
                                Jedis dürften sich bestimmt gut auf den Urlaub vorbereiten können.
                                Einer im Badehöschen und drum rum ein halbes dutzend die ihre Lichtschwerter senkrecht halten und einschalten.
                                Drei mal am Tag für je 2 Minuten und nach 2 wochen sieht man aus wie 6 Wochen Marokko Sonnenbad.
                                Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
                                Ein umtausch eines Fehlers impliziert kein allgemeines Umtauschrecht.
                                Wem auffällt das Posts von mir noch nachträglich editiert werden: Fehler die ich finde, tausche ich unaufgefordert um.

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