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Warum gibt es keine Star-Wars Serie?

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    #31
    Zitat von Halman Beitrag anzeigen
    Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass die Ewok-Filme, die bei uns im Kino liefen, eigentlich für das Fehrnsehen produziert wurden.
    Das ist richtig, es sind Fernsehfilme.....sie sehen aber nicht unbedingt nach Fernsehproduktionen aus, das fängt schon bei der Kameraführung und dem Schnitt an.

    Und die Ausstattung:
    Nehmen wir mal im zweiten Film das Heim von Noa. Ich behaupte mal in den meisten Serien, würde in so einem Fall der alte Einsiedler in der Standart-Blockhütte wohnen, die umdekoriert auch schon mehrfach zuvor in der Serie zu sehen war.
    Doch Noas Heim ist ein echtes Unikat und mit einen der Endorbäume "verwachsen", weswegen es im Inneren überall diese schönen knorrigen Strukturen gibt und das Bett ist so Teil des Baums, dass man sich an Yodas Hütte auf Dagobah erinnert fühlt. Zudem ist das Haus auch noch mit allerhand Zeug vollgestellt und diese aufwendigen Details sind es, die eine Kulisse zu einer SW-Kulisse machen.
    Man beachte auch die Masken der Marodeure im zweiten Teil,.....welche Serie hat solche Masken?.....die Kostüme sind natürlich auch toll.
    Und dann die schon erwähnten Kreaturen....nehmen wir mal die Zugtiere der Marodeure.....derartige Kreaturen bekommt man in Serien in aller Regel kaum zu sehen, das hat sowohl finanzielle Gründe als auch Glaubwürdigkeitsgründe (man bekommt es halt einfach nicht in ausreichender Qualität hin).......gut, theoretisch könnte man die Kreaturen weglassen, aber wenn man immer alles was Geld kostet wegläßt, ist das fertige Produkt irgendwann nicht mehr als Star Wars zu erkennen.

    Die Ewok-Filme können natürlich nicht mit ROTJ mithalten, aber auch aufgrund der kleiner angelegten eher familiären Story ist es gelungen so weit ranzukommen, dass beides im gleichen Universum spielen kann.
    Bei Stargate hingegen wurde mit der Serie ein Parallelunversum aufgemacht in dem alles nen Stück kleiner und schlechter aussieht als zuvor im Film.

    Ist nicht so ganz leicht Angaben zum Budget der Ewok Filme zu finden, aber für den ersten Teil waren es wohl 4,5 Mio (den zweiten Teil schätze ich als noch ein Stück teurer ein) und das ist durchaus nicht wenig, - zum Vergleich: Ungefähr zu dieser Zeit hatten die Kinofilme Star Trek II und III ein Budget von 11 bzw. 16 Mio.

    Lohn der Mühe ist bei den Ewok-Filmen, dass sie deutlich besser aussehen als eine durchschnittliche TV-Produkution, aber sie sind andererseits wohl auch kaum das was man sich von einer wöchentlichen SW-Serie erwartet.

    Ich wünsche mir ein Star Wars, indem man die Effekte dazu verwendet, fanatsievoll die Geschichte zu erzählen. Spezialeffekte sollten kein Selbstzweck sein.
    Es sind ja nicht nur die Effekte, es ist wie oben am Beispiel dargestellt auch die ganze restliche Ausstattung.
    Man kann das drehen und wenden wie man will "Star Wars" ist einfach viel aufwendiger als übliche TV-Produkte, und das schon bei verhältnismäßig kleinen Abeneutergeschichten.
    Wenn man sich das klar macht, finde ich es nicht so erstaunlich, dass es heißt man hätte Probleme eine Serie zu vertretbaren Kosten umzusetzen.

    Oder nehmen wir mal den wahrscheinlichen Auftritt von Jabba:
    Ich denke mal niemand hat etwas dagegen, dass Jabba (oder allgemeiner gesprochen überhaupt Hutten) in der Serie auftritt, aber jede Minute in der Jabba zu sehen ist, ist nunmal ungleich teurer als eine "normale" Minute einer TV-Serie.

    Die Pause zwischen Episode VI und - I war aber arg lang. Lucas war einfach nicht mehr der Alte und präsentierte uns ein völlig neues Star Wars.
    An sich war das schon eine lange Zeit, aber ich denke er hat die Arbeit an den Prequel-Filmen letztlich zum frühstmöglichen Zeitpunkt aufgenommen. Nach 3 oder 4 Jahren wo praktisch gar nichts in Bezug auf Star Wars passierte, mußte man Anfang der 90er mit Romanen und Comics ja erstmal sehen ob überhaupt noch Interesse an neuen SW-Material bestand und dann gab es da noch Jurassic Park als wichtigen Impulsgeber für den Effektfilm.

    Sicher hat Lucas sich in den Jahren in denen er nicht bzw. nur wenig an SW gearbeitet hat verändert, er ist älter und "weiser" geworden, das ist für die meisten Menschen glücklicherweise eine völlig normale Entwicklung.
    Ich bin auch der Ansicht, dass der reifere Lucas in vielen Punkten auch sehr gut für die PT war.
    Durch das Hinzufügen neuer bisher ungewohnter Aspekte ist das SW-Universum imo reicher geworden und so gibt es für mich heute viel mehr Gründe SW zu "lieben" als vor der PT.

    Verändert hat sich aber vor allem die ganze Filmlandschaft und das Publikum.
    Ich glaube Lucas war sich sehr bewußt, dass man Ende der 90er dem Publikum keinen Film mehr wie Anfang der 80er anbieten konnte.
    Lucas musste also Star Wars imo praktisch "neu" erfinden um die Serie in eine neue Zeit zu bringen (man sieht das auch bei anderen lang laufenden Filmreihen wie z.B. James Bond, dass sie sich ca im 10 Jahres-Rythmus neu erfinden müssen)....und das ist ihm m.E. insgesamt vorbildlich gelungen.

    Wenn ich mir die letzten ich glaub 16 Jahre mit SW anschaue, so war es so, dass es bis ca. 94 praktisch nichts neues in Sachen SW gab und demenstprechend war es eine tolle Erfahrung, als es dann mit den Romanen und vielleicht auch mit den Comics und Actionfiguren plötzlich so langsam wieder neues Material gab. Und dann saß man im Kino und es gab diesen genialen "Eine Generation kennt SW nur so"-Trailer für die SE mit dem winzig kleinen Fernseher in der Mitte der Kinoleinwand und dann kam einem der X Wing entgegen und das Bild wurde leinwandfüllend.....es war einfach toll.
    Die SEs waren dann auch klasse und wie in der Werbung schon angesprochen für mich die erste Möglichkeit SW im Kino zu sehen. Und dann war es nicht nur eine einfach Wiederaufführung sondern es gab ne Menge neues Material, das insgesamt gesehen jedenfalls die Filme nochmal ein Stück besser machte.
    Zu Episode I muß ich nicht viel sagen, ich gehe relativ häufig ins Kino aber es gab wirklich nur eine handvoll anderer Kinobesuche die so ein Erlebnis inklussive riesiger Vorfreude waren wie die neuen SW-Filme und insb. Episode I.
    Und eine Rolle spielte dabei sicher auch, dass die neuen Effektmöglichkeiten einen wirklich wieder staunen ließen.....Szenen wie das Podrennen oder der Aufmarsch der Droiden-Armee waren 1999 wahre Augenöffner.
    2005 wurde dann TCW und die Realserie angekündigt und man hatte wieder was neues worauf man sich freuen konnte.
    Der TCW-Serie stand ich zuerst wie bereits erwähnt skeptisch gegenüber und sah sie nur als wenig interssante Durchgangsstation auf den Weg zur Realserie an.
    Dementsprechend hat TCW meine Erwartungen deutlich übertroffen und ich freue mich jetzt sehr, dass es jede Woche 20 Minuten neues Star Wars gibt.

    Wenn ich mir das so ansehe kann ich nur feststellen, dass es in Bezug auf Star Wars sehr geile 16 Jahre waren und ich denke dabei spielt auch die Dosierung eine Rolle, die es erlaubte immer wieder Vorfreude zu entwickeln und "auszuleben".

    Die Alternative wäre gewesen in den 80ern gnadenlos weiter Filme zu produzieren und ich behaupte einfach mal, dass es sich dann totgelaufen hätte. Man sieht das imo z.B. auch bei den Harry Potter-Filmen, ein richtiges Erlebnis ist das nicht mehr, man wartet jetzt halt noch auf den Abschluß der Story und dann ist es auch gut. Oder nehmen wir "Star Trek" hat sich auch totgelaufen und hat sich auch nicht genügend weiterentwickelt (das Problem was ich weiter oben schonmal angesprochen habe).
    Wenn es so gekommen wäre, hätten die Chancen glaub ich gut gestanden, dass Star Wars heute nicht mehr wirklich ein aktuelles Gesprächsthema wäre.

    Gut, ich bin mit der alten Trilogie aufgewachsen, vielleicht vermisse ich deswegen das alte Star Wars irgendwie. Es hatte einfach mehr Charme.
    Was du meinst ist imo der Charme der 80er welcher in den Filmen sehr stark zu spüren ist (Die "Star Wars"-Magie wird meiner Ansicht nach sehr häufig mit dem Charme der 80er verwirbelt, - ich bin der Meinung das beides durchaus unabhängig von einander existiert).
    Dieser Charme wird natürlich in besonderer Weise von Personen geschätzt, die die 80er selbst erlebt haben, also z.B. du und ich.
    Ein großer Teil, vielleicht inzwischen sogar der Großteil der (aktiven) Star Wars-Fans ist aber nicht in den 80ern sondern später geboren.....das sollte man immer bedenken.

    Die Effekte sind wirklich nicht übel, aber die Figuren empfinde ich als unbefriedigend. Okay, es ist ja nur eine TV-Serie, aber Final Fantasy bspw. präsentierte viel besser animierte Figuren.
    Und was hat es Final Fantasy gebracht?
    Den Filmen wollten ja nun nicht wirklich viele Leute sehen.

    Ein weiteres Beispiel für einen CGI-Film mit ähnlicher Figurendarstellung, der nicht wirklich lukrativ war, ist Beowulf.

    Das könnte Gründe haben.
    Es gibt auch in der Computerspiel-Industrie Untersuchungen, die besagen, dass derartige Figuren auf den Betrachter kalt und unnatürlich wirken, weshalb sie dem Zuschauer unterbewußt Angst einjagen. Daraus folgt, dass es beim Massenpublikum kein wirklich großes Verlangen gibt sich diese Dinger anzukucken.
    Und mal ehrlich: CGI-Filme mit dem Ziel komplett wirklichkeitsgetreue menschliche Charaktere abzubilden, werfen regelmäßig sehr schnell auch die Frage auf, wieso man den Film eigentlich nicht gleich mit Schauspielern gemacht hat. ;-)

    Pixar und Dreamworks drehen ihre CGI-Animationsfilme doch nicht so, weil sie es nicht realistischer hinbekommen würden, sondern weil die knuffigen Figürchen einfach viel sympathischer sind und sich daher viel besser vermarkten lassen, als die technologischen Schreckgespenster à la Final Fantasy.

    Dem folgend, halte ich es auch für eine sehr gute Idee die Figuren bei Clone Wars auf liebenswerte Weise zu stilisieren.
    Natürlich ist der Look der Figuren nicht realistisch, aber ich mag ihn unheimlich gerne.

    Und überhaupt mit was vergleichst du da TCW eigentlich:

    Bei "Final Fantasy" kostete jede einzelne Minute des Films ca 1,3 Mio, davon muß bei TCW ne halbe Folge hergestellt werden.

    Aber dieser Vergleich zeigt auch wieder sehr schön, warum eine SW-Realserie auf gar keinen Fall wie Stargate aussehen darf.

    Ja, da sind der Fantasy kaum Grenzen gesetzt. So könnte man die endlosen Grasebenen von Dantooine oder gar eine Kristallwelt darstellen.
    Ich würde z.B. gerne mehr von Alderaan sehen.....allein Alderaan hat so viele völlig unterschiedliche coole Städte.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Da bin ich nicht 100 % derselben Meinung. Als Zuschauer, der nicht in den kreativen Prozess eingebunden ist, ist es zwar weitgehend sinnlos, sich den Kopf zu zerbrechen, aber rein theoretisch sollte es möglich sein, eine gute Idee, die man vielleicht hat, an das kreative Team zu übermitteln.
    Diese Möglichkeit besteht aber wirklich auch nur theoretisch, da man bei LFL meines Wissens angewiesen ist, nichts von dem was man so bekommt, zu lesen. ;-)

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      #32
      Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
      Ich bin auch der Ansicht, dass der reifere Lucas in vielen Punkten auch sehr gut für die PT war. Durch das Hinzufügen neuer bisher ungewohnter Aspekte ist das SW-Universum imo reicher geworden und so gibt es für mich heute viel mehr Gründe SW zu "lieben" als vor der PT.
      Das Problem an den Prequels und heutigem Star Wars ist einfach, dass George Lucas mit den Prequels nur das gemacht hat, was er schon immer konnte: Vehikel für Merchandise zu schaffen. Aber eine Bereicherung waren die Prequels und der ganze Rattenschwanz der da dran hin sicher nicht.

      Vor der Prequel Trilogie war etwas mit Bezug auf Star Wars immer ein Ereignis. Danach wurde man doch förmlich mit Star Wars Material überschüttet und mit der Quantität ging die Qualität derbe in den Keller.

      Ich kenne z.B. in meinem Umfeld keinen SW-Fan mehr, der auch nur ansatzweise die Prequel-Trilogie in irgendeiner Form verteidigen würde.

      Verändert hat sich aber vor allem die ganze Filmlandschaft und das Publikum.
      Ich glaube Lucas war sich sehr bewußt, dass man Ende der 90er dem Publikum keinen Film mehr wie Anfang der 80er anbieten konnte.
      Lucas musste also Star Wars imo praktisch "neu" erfinden um die Serie in eine neue Zeit zu bringen (man sieht das auch bei anderen lang laufenden Filmreihen wie z.B. James Bond, dass sie sich ca im 10 Jahres-Rythmus neu erfinden müssen)....und das ist ihm m.E. insgesamt vorbildlich gelungen.
      Lucas musste eigentlich gar nichts und das ist das schlimme daran. Lucas hat mit den Prequels bewiesen, dass er eigentlich keine Ahnung von seinem eigenen Machwerk hat. Jedenfalls hat er überhaupt nicht verstanden, warum Star Wars so lange so einen hohen kulturellen Stellenwert genossen hat.

      Und ich befürchte, einfach, dass George Lucas mit der TV-Serie einfach eben genau das gleiche macht wie mit den Prequels oder mit der CloneWars Serie.



      Wenn ich mir die letzten ich glaub 16 Jahre mit SW anschaue, so war es so, dass es bis ca. 94 praktisch nichts neues in Sachen SW gab und demenstprechend war es eine tolle Erfahrung, als es dann mit den Romanen und vielleicht auch mit den Comics und Actionfiguren plötzlich so langsam wieder neues Material gab. Und dann saß man im Kino und es gab diesen genialen "Eine Generation kennt SW nur so"-Trailer für die SE mit dem winzig kleinen Fernseher in der Mitte der Kinoleinwand und dann kam einem der X Wing entgegen und das Bild wurde leinwandfüllend.....es war einfach toll.
      Meine Geschichte ist bis hier hin wohl identisch. Aber ich hätte mich sicherlich nicht so auf die SE gefreut, wenn ich gewußt hätte, dass das die Vorstufe zum totalen Overkill gewesen wäre.

      Die SEs waren dann auch klasse und wie in der Werbung schon angesprochen für mich die erste Möglichkeit SW im Kino zu sehen. Und dann war es nicht nur eine einfach Wiederaufführung sondern es gab ne Menge neues Material, das insgesamt gesehen jedenfalls die Filme nochmal ein Stück besser machte.

      Wenn ich mir das so ansehe kann ich nur feststellen, dass es in Bezug auf Star Wars sehr geile 16 Jahre waren und ich denke dabei spielt auch die Dosierung eine Rolle, die es erlaubte immer wieder Vorfreude zu entwickeln und "auszuleben".
      Ich empfinde die letzten 10 Jahre in Punkto Star Wars eigentlich eher als reinen Overkill bei dem meine Begeisterung für Star Wars kontinierlich gefallen ist.

      Was du meinst ist imo der Charme der 80er welcher in den Filmen sehr stark zu spüren ist (Die "Star Wars"-Magie wird meiner Ansicht nach sehr häufig mit dem Charme der 80er verwirbelt, - ich bin der Meinung das beides durchaus unabhängig von einander existiert).
      Dieser Charme wird natürlich in besonderer Weise von Personen geschätzt, die die 80er selbst erlebt haben, also z.B. du und ich.
      Ein großer Teil, vielleicht inzwischen sogar der Großteil der (aktiven) Star Wars-Fans ist aber nicht in den 80ern sondern später geboren.....das sollte man immer bedenken.
      Und das ist wieder so ein Grund warum ich bei einer SW Realserie sehr skeptisch bin. Ich finde es schon irgendwie erstaunlich und bezeichnend, wenn die aktiven Fans mittlerweile alle 20 oder jünger sein sollen. D.h., dass Lucas seine Serie natürlich nach dem SW gestalten wird, was diese kennen.

      EDIT:

      Das sind aber auch nur meine Meinung. Ich habe mich ursprünglich auf die Serie gefreut, weil die Serie zwischen Episode III und IV angesiedelt sein soll, keiner der bekannten Charaktere auftauchen soll und sich um eher kleinere Leute im SW-Universum drehen soll.

      D.h. für mich, keine langweilgien Jedis, keine Lichtschwertmassenschlachten, keine Charaktere die irgendwie zu einem vorgefertigten Endpunkt gelangen müssen und vor allem geringeres Budget, weniger CGI und endlich wieder echte Charaktere und wieder mehr klassisches Star Wars.
      "The Light — It's Always Been There. It'll Guide You."
      Reviews, Artikel, Empfehlungen oder Podcasts von mir zu verschiedenen Themen aus der Popkultur könnt ihr auf Schundkritik.de finden.

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        #33
        Ich akzeptiere diese zu teuer Masche nicht.

        Es gibt gute SF Serien, die auch mit Ressourcenknappheit umgehen mussten und bestanden, es gibt sogar sehr gute SF Serien mit katastrophalen Effekten (man denke nur an Babylon 5).
        Ressourcenknappheit ist Teil des Geschäfts, DAS ist die Kunst Unternehmer und Filmschaffender zu sein.

        Eine SW Serie darf kein Effektfeuerwerk werden. Es muss ein atmosphärisches Feuerwerk werden und das schafft man imho sowieso nur, wenn man sich ähnlich wie bei Firefly auf die Charaktere und die Geschichte konzentriert.
        Mit GL im Hintergrund wird man min. das Niveau anderer Serien erreichen können. Mehr benötigt es bei den Effekten nicht.

        Zitat von John Sheridan
        Und es hätte ANH bestimmt nicht geschadet, wenn z.B. Lukes Landspeeder von Anfang an hätte schweben können oder wenn Mos Eisley von Anfang an der im Konzept vorgesehene pulsierende Raumhafen und nicht ein völlig verlassenes Nest gewesen wäre.
        TESB hätte es bestimmt auch nicht geschadet, wenn die endlosen weißen Gänge von Cloud City von Anfang an mit ein paar Fenstern aufgelockert gewesen wären.
        Und hat es die Filme schlechter gemacht, dass es nicht umgesetzt werden konnte?

        Hat irgendein Zuschauer sich wütend darüber aufgeregt, dass Mos Eisley so verlassen ist?
        Nein. Stattdessen haben sich aber viele Zuschauer wütend darüber aufgeregt, dass die PT so viele tolle Fenster und volle Städte und so wenig Atmosphäre und glaubhafte Charaktere hat.


        Ich habe vielmehr das Gefühl, dass GL gar kein so großes Interesse mehr daran hat Star Wars für Erwachsene zu erschaffen. Lieber weiter Krust wie TCW veröffentlichen, solange man es als Kinderserie verkaufen kann stört sich schließlich keiner an den grottenschlechten Stories und solange es eine Zeichentrickserie ist kritisiert ihn auch niemand für seine Obsession mit Animationen. Und es verkauft sich wahrscheinlich sowieso besser als eine teure Realserie, die an ein kritisches Erwachsenenpublikum gerichtet ist.

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          #34
          Du hast zwar Recht, newman, dass eine Star Wars Serie sicherlich problemlos machbar wäre, auch ohne ein horrendes Budget dafür zu brauchen. Aber darum geht es ja nicht. Das, was GL sich für seine Serie vorstellt, ist allerdings wohl nicht leistbar. Und solange GL die Serie produziert, ist das seine Entscheidung.

          LG
          Whyme
          "Und wie alle Priester haben sie als erstes gelernt, Wahrheit mit "Ketzerei" zu übersetzen."
          -Frank Herbert - Der Herr des Wüstenplaneten

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            #35
            Ja ich denk au dass die warscheinlich nich so
            viel geld haben und au mt den schauspielern ischs sohne sache die warscheilich net geht auser man nimmt ganz neue mit den alten nahmen.
            VU,VU,VUVUZUELA-Trallalllallalla-VU,VU,VUVUZUELA!!!

            Kommentar


              #36
              Zitat von Whyme Beitrag anzeigen
              Du hast zwar Recht, newman, dass eine Star Wars Serie sicherlich problemlos machbar wäre, auch ohne ein horrendes Budget dafür zu brauchen. Aber darum geht es ja nicht. Das, was GL sich für seine Serie vorstellt, ist allerdings wohl nicht leistbar. Und solange GL die Serie produziert, ist das seine Entscheidung.

              LG
              Whyme

              Wenn GL die Serie alleine auf Grund von Budgetproblemen absagt ist es wahrscheinlich sehr gut, dass sie nicht gedreht wird.

              Hoffen wir darauf, dass GL seine Finger von der Serie lässt bis er irgendwann die Fackel an eine neue Generation weiterreicht, die hoffentlich in erster Linie an guten Geschichten interessiert ist und nicht an einem Schwanzvergleich und nicht auf Teufel komm raus die Top 10 der aufwendigsten Serien aller Zeiten anführen möchte.

              Ich wünsche mir einen Regisseur, der eine Serie absagt, wenn die Handlung zu schlecht ist, und notfalls in Pappkartons dreht, solange die Handlung so gut ist, dass er sie einfach realisieren muss.

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                #37
                Zitat von newman Beitrag anzeigen
                Wenn GL die Serie alleine auf Grund von Budgetproblemen absagt ist es wahrscheinlich sehr gut, dass sie nicht gedreht wird.

                Hoffen wir darauf, dass GL seine Finger von der Serie lässt bis er irgendwann die Fackel an eine neue Generation weiterreicht, die hoffentlich in erster Linie an guten Geschichten interessiert ist und nicht an einem Schwanzvergleich und nicht auf Teufel komm raus die Top 10 der aufwendigsten Serien aller Zeiten anführen möchte.

                Ich wünsche mir einen Regisseur, der eine Serie absagt, wenn die Handlung zu schlecht ist, und notfalls in Pappkartons dreht, solange die Handlung so gut ist, dass er sie einfach realisieren muss.
                Sorry, gerade bei der neuen Generation seh ich da schwarz. Das Problem mit Lucas ist, daß er jetzt über die technischen Möglichkeit weiß, das Sagen hat und niemand in seiner Nähe sich traut "George, das ist jetzt ein bisschen zu viel, die Leute im ersten Screening haben Augenkrebs bekommen!" zu sagen. Lucas an technische Limitierungen gezwungen würde sich halt zwangsweise wieder auf das System der 70er/80er Jahre Filme einschießen müssen, und das sind die 3 Machwerke, die Star Wars groß gemacht haben, an denen die Masse der Fans Star Wars bewertet. Selbst hier im Thread wurde das ja schon von einigen so gesagt

                Die neue Generation dreht nicht mit Pappkartons, und Sci-Fi von heute - TV-Serien-mäßig jedenfalls - kommt bei der Charakterentwicklung mit zuviel allerwelts-Trara um die Ecke, zum Auffüllen von Sendezeit oder für Nebenhandlungsstränge, die man sich genauso sparen könnte, aber billiger zu produzieren sind. Das ist auch keine Kunst, das ist Kesselflicken

                Wenn man also Lucas davon überzeugen könnte, Lawrence Kasdan für die erste Staffel in die Drehbücher mit einzubeziehen und den Storyrahmen gemeinsam abzustecken, würde das Projekt von sich aus billiger. Lucas vom Regiestuhl weg macht das Projekt nochmal angenehmer zu konsumieren (effektfreie Szenen ohne Langeweile usw. und weniger Effekte als Storyträger) und eventuell nochmal billiger. Problem ist: Niemand sagt Lucas was er kann, und was er besser lassen sollte. Er hat nicht verlernt, was er kann - er macht nur mehr Sachen, die er machen will, aber nicht kann - und die haben in ESB und ROTJ halt noch andere für ihn (teilweise hochklassig) erledigt. Je mehr er zeigen will, daß Star Wars "sein Ding" ist, um so mehr erkennt man jetzt, daß z.B. Kershner beim Erfolg von Star Wars (in dem Fall ESB) nicht wegzudiskutieren ist. Lucas selbst kann sich tolle Geschichten ausdenken, aber er kann sie nicht erzählen - jedenfalls kann er sie nicht sehr spannend erzählen Und er verheddert sich in Details - an einigen Stellen viel zu viele, an wichtigen Stellen passen sie nicht. Aber wer sagt das dem "großen, alten Mann" ?
                Karl Ranseier ist tot. Der wohl erfolgloseste Foren-Autor aller Zeiten wurde heute von einem Bus auf der Datenautobahn überfahren.

                "Ich mag meine Familie kochen und meinen Hund" - Sei kein Psycho. Verwende Satzzeichen!

                Star Wars 7? 8? Spin-Offs? Leute, das Haftmittel für meine Dritten macht bessere Filme!

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                  #38
                  Ich denke mal das Hauptproplem dürfte das quotenreglementierte Fernsehen sein - denn selbst wenn eine neue Serie ''gute'' Quoten zu Beginn erzielt reicht das noch längst nicht aus - der Markt ist übersättigt !

                  Besser wären TV-Highlights wie Filme oder Mehrteiler mit 2 - 6 Folgen - da lässt sich werbetechnisch mehr herausholen....

                  Das Problem ist auch daß , daß extrem hohe (und teure ) Niveau von George Lucas unzeitgemäß ist heute - da sollte mal ein neues Spitzenteam hervorkommen (Bei Star Trek lief es auch erst wieder als nach 2006 an der Spitze aufgeräumt wurde...)

                  Vor allem vermisse ich an Star-Wars den Humor , die Selbsironie - das scheint seit Episode I verloren gegangen zu sein !

                  Star Wars ist sowas von toternst und spießig geworden (selbs Clone Wars ist in dieser Hinsicht grottenschlecht....) daß man ganz von vorne wieder anfangen müßte - wie wäre es also mit einem Prequel zur Episode IV mir dem jungen Han Solo oder eine Story über das bewegte Leben der Senatorin Leia Organa.......

                  Da alle Hauptcharaktere aus Episode VI tot oder abgefertigt sind gibt es eh nichts mehr neues zu Erzählen....

                  Mein (nicht ganz ernst gemeinter) Vorschlag für eine Serie/Fersehfilm : Aayla Secura überlebt den Anschlag auf Ihr Leben (man kann eh nicht genau sehen ob sie tot ist bei Ep. IV - also denke ich hat Sie überlebt...)
                  UND TRIFFT SICH MIT ANDEREN ÜBERLEBENDEN JEDI UND REIST NACH TATTOIN ODER RYLOTH
                  UM EINE WIDERSTANDSGRUPPE ZU GRÜNDEN - AM BESTEN WÄRE EIN GANZ NEUES TEAM -
                  Diese Kerntruppe könnte gegen das Imperium agieren , mit den Rebellen zusammentreffen und die Geschichte könnte sich allmählich aufbauen - ganz ohne den ganzen Pomp aus den Kinofilmen - eine Abenteuerserie mit einem Zehntel der Produktionkosten - dazu könnten noch ein Paar Nebenfiguren erscheinen - ein verjüngter Han Solo oder andere Typen.....

                  Vielleicht gibt es eine nette Zeitreisegeschichte und Yoda wird reanimiert (der sitzt zwar auf Dagobah , aber es wird nicht gesagt daß er immer dort sitzen muß)

                  - nur eine kleiner unwichtiger Beitrag meinerseits....
                  Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
                  Also sprach Zarathustra (nietzsche)

                  Kommentar


                    #39
                    Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                    Und was hat es Final Fantasy gebracht?
                    Den Filmen wollten ja nun nicht wirklich viele Leute sehen.

                    Ein weiteres Beispiel für einen CGI-Film mit ähnlicher Figurendarstellung, der nicht wirklich lukrativ war, ist Beowulf.

                    Das könnte Gründe haben.
                    Es gibt auch in der Computerspiel-Industrie Untersuchungen, die besagen, dass derartige Figuren auf den Betrachter kalt und unnatürlich wirken, weshalb sie dem Zuschauer unterbewußt Angst einjagen. Daraus folgt, dass es beim Massenpublikum kein wirklich großes Verlangen gibt sich diese Dinger anzukucken.
                    Und mal ehrlich: CGI-Filme mit dem Ziel komplett wirklichkeitsgetreue menschliche Charaktere abzubilden, werfen regelmäßig sehr schnell auch die Frage auf, wieso man den Film eigentlich nicht gleich mit Schauspielern gemacht hat. ;-)

                    Pixar und Dreamworks drehen ihre CGI-Animationsfilme doch nicht so, weil sie es nicht realistischer hinbekommen würden, sondern weil die knuffigen Figürchen einfach viel sympathischer sind und sich daher viel besser vermarkten lassen, als die technologischen Schreckgespenster à la Final Fantasy.

                    Dem folgend, halte ich es auch für eine sehr gute Idee die Figuren bei Clone Wars auf liebenswerte Weise zu stilisieren.
                    Natürlich ist der Look der Figuren nicht realistisch, aber ich mag ihn unheimlich gerne.

                    Und überhaupt mit was vergleichst du da TCW eigentlich:

                    Bei "Final Fantasy" kostete jede einzelne Minute des Films ca 1,3 Mio, davon muß bei TCW ne halbe Folge hergestellt werden.

                    Aber dieser Vergleich zeigt auch wieder sehr schön, warum eine SW-Realserie auf gar keinen Fall wie Stargate aussehen darf.
                    Bei Final Fantasy hatte doch der Entwurf der Software den größten Batzen verschlungen. Hätte man mehrere weitere Filme (wie ursprünglich geplant) Produziert, wären die Produktionskosten niedriger ausgefallen.
                    Und durch die DVD verkäufe kam am Ende eine schwarze Null raus.

                    Aber nehmen wir doch mal Avatar.. Der Film kostete ja auch eine Unmenge und hat ja ein ähnlichen CGI gehalt und hat viel Geld eingespielt. Okay wenn man da ein wenig kürzt könnte man doch eine neue SW Serie drehen.



                    Es stimmt schon, viele neue CGI Serien sind einfach Mist.. Wenig Filme können allein durch ihre "CGI Kunst" überzeugen? Viele Authoren vergessen das und dann verkommt die restliche Handlung zu einem Witz... Beowulf war einfach langweilig...

                    Aber denk mal zurück an Star Trek 1. Da war ja genau das selbe. Die waren so stolz auf ihre Pappe dass sie alles von 5verschiedenen Richtungen zeigen mussten. Von den Effekten (den damals hochmordernen Mitteln Raumschiffe zu zeigen) ließen sie sich verblenden und produzierten einen sehr sehr langweiligen Film. Sieht man ja an den damaligen Kinogängern. Der Film lief richtig schlecht und hatte übeleKritiken erhalten. ST2 hatte auf einmal mehr Storry und lief deutlich besser

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                      #40
                      Die Star Wars Realserie ist schon nach "Die Rache der Sith" angekündigt worden, also vor mehr als fünf Jahren! Aber bis auf einige Produktionszeichnungen und eine handvoll fertige Drehbücher ist bis jetzt nichts fertiggestellt worden.

                      Zu teuer, heißt es. Im Klartext hat das wohl zu bedeuten, dass Lucas die Serie genauso mit Effekten vollstopfen will, wie die völlig misslungenen Prequels.

                      Wenn die Serie überhaupt gedreht wird, dann werden noch ein paar Jahre vergehen. Meiner Meinung nach ist das Projekt aber gescheitert und wird nie verwirklicht werden.

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                        #41
                        Ich denke es wird noch einen weiteren Punkt geben.

                        In The Clone Wars - Season 2 kam Mandalore aus hochtechnisierte Welt auf dem Bildschirm. Das widersprach aber den Büchern von Karan Traviss. Es kam zum Streit und Karen Traviss verlies das Autorenteam. Das wiederum hat zu großen Aufschrei in der Comunity in den USA geführt.

                        Das es bereits einige Bücher im EU gibt, wird es nicht einfach sein die Kontinuität zu wahren. Vielleicht scheut sich GL weiteren Proteste.

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                          #42
                          Die Realserie ist derzeit auf Eis gelegt, weil das ganze zu teuer werden würde.
                          Jetzt wartet man bis man die Effekte billiger machen kann. Also bis die Technick weiter fortgeschritten ist.

                          Und wieso seht ihr alle Star Wars The Clone Wars nicht als Star Wars Serie?
                          Die ist doch super! Aber bitte schaut sie euch nicht auf Super RTL an. (läuft dort gerade)

                          Die haben da soviel geschnitten....das ist echt unschön.

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                            #43
                            Zitat von Lehtis Beitrag anzeigen
                            Und wieso seht ihr alle Star Wars The Clone Wars nicht als Star Wars Serie?
                            Ich sehe sie doch als Star Wars Serie.
                            Mich kannst du nicht gemeint haben.
                            Zitat von Lehtis Beitrag anzeigen
                            Die ist doch super! Aber bitte schaut sie euch nicht auf Super RTL an. (läuft dort gerade)

                            Die haben da soviel geschnitten....das ist echt unschön.
                            Super finde ich die Serie nicht gerade. Schauen würde ich sie auf DVD, aber bei der zweiten Staffel ist mir die Standardedition ohne Bonusmaterial, Booklet usw. noch zu teuer. Die "Luxus"edition natürlich auch.

                            Bin mal gespannt, ob TCW noch eine fünfte Staffel erlebt und wie die Anbindung an Star Wars III ROTS aussehen wird.

                            Im Moment glaube ich aber noch eher an einen neuen SW-Film als an eine Serie.

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                              #44
                              Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
                              Die offizielle Begründung dafür, dass die Realserie im Moment auf Eis liegt, ist dass sie sich gegenwärtig mit vertretbaren Kosten nicht realisieren läßt.
                              Wie die liegt auf Eis??? Ich dachte die wird derzeit produziert und es soll dort um Boba Fett gehen. Wann haben die das denn abgebrochen?

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                                #45
                                Zitat von Loengard Beitrag anzeigen
                                Wie die liegt auf Eis??? Ich dachte die wird derzeit produziert und es soll dort um Boba Fett gehen. Wann haben die das denn abgebrochen?
                                Ich glaube, die haben das nie wirklich angefangen. Maximal ein paar Drehbücher geschrieben, aber ich glaube nicht, dass es jemals Dreharbeiten zu dieser Realserie gab, oder überhaupt nur Darsteller engagiert wurden.
                                Zuletzt geändert von irony; 14.01.2011, 18:21.

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