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Was ist die Macht

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    #46
    Zitat von Halman Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist, dass GL uns über Qui-Gon erklärte, wie die MACHT mit den Lebensformen in Verbindung steht. Immerhin vertritt selbst Meister Yoda diese Ansicht.
    Yodas Ansicht über Midiklorianer bekommen wir aber nie zu hören. Anakin sagt nur aus, daß er Yoda mal über Midiklorianer hat reden hören. Was genau Yoda gesagt hat wird nicht berichtet.

    Historische Theorien sind sicher umstritten, schließlich sind es Rekonstruktionen aus Fragmenten.
    Messungen mögen da zuverlässiger sein und genau sowas sahen wir doch in Episode I: Obi-Wan stellte mittels einer Messung den Midichlorian-Wert von Anakin Skywalker fest. Spricht diese Dartstellung nicht dafür, dass die Midichlorianer im SW-Universum tatsächlich existieren?
    Ich habe keinen Zweifel daran, daß die Midiklorianer in SW ebenso existieren wie bei uns die Mitochondrien.
    Allerdings habe ich Zweifel an der Bedeutung die den Midiklorianern "in-Universum" beigemessen wird, daß sie "den Willen der Macht mitteilen".
    Ein Wille setzt ein Bewußtsein voraus.
    Von einem solchen Bewußtsein gehe ich allerdings nicht aus, wenn es im Grunde nur um ein Energiefeld geht. Ebensowenig gehe ich davon aus, daß das Meer ein Bewußtsein hat, nur weil es Gezeiten und Strömungen hat und weil es ungelöste Rätsel gibt.

    Daher komme ich zu dem Schluss, dass Qui-Gon dem jungen Ani nicht nur eine Geschichte zwecks Veranschaulichung erzählte, sondern eine messtechnisch überprüfbare Wahrheit. Diese Erklärung war für den Jungen ja sogar noch zu schwer zu verstehen. Außerdem erkärte Qui-Gon es ihm nur auf Nachfragen, weil der aufmerksame Anakin diesen Begriff von Meister Yoda aufgeschnappt hatte.
    Zunächst einmal sind die Midiklorianer real. Man kann sie messen und eine entsprechende Sensibilität für die Macht aus der entsprechenden Konzentration in den Zellen ableiten.
    Aber niemand, auch keine Midikloianer, vermögen es m.E. "den Willen einer metaphysischen Kraft" mitzuteilen, weil diese keinen Willen haben kann, so lange es kein eigenes Bewußtsein hat. Hätte es ein Bewußtsein, wäre es nicht mehr bloß eine Kraft, sondern etwas komplexeres.

    Aber selbst wenn die Macht durch die Midiklorianer nun "einen komplexen Organismus" darstellen würde, so bezweifle ich, daß das alles ein eigenes Bewußtsein hätte. Ein Strom erlangt nicht dadurch, daß ein Fischschwarm "mit dem Strom schwimmt", ein eigenes Bewußtsein. Selbst wenn dieser Fischschwarm koordiniert auf Veränderungen reagiert, ist das kein eigenes Bewußtsein des Stromes oder des Schwarmes.
    Der Strom fließt in eine bestimmte Richtung, weil ihm keine andere Wahl bleibt. Der Fischschwarm schwimmt mit dem Strom, weil ihm keine andere Wahl bleibt.
    Auch kann ein Fischschwarm - egal wie groß er ist - nicht den Verlauf des Stromes ändern.
    Die "Kausalkette" funktioniert nur in eine Richtung:
    Strom >>>>> Fischschwarm >>>>> Richtung.
    Was also bringt es wirklich, wenn man ein paar (im Vergleich zur GFFA) Midiklorianer beeinflussen kann? Selbst wenn man ALLE Midiklorianer beeinflussen kann, selbst wenn sich ALLE Machtbegabten der GFFA "in eine einzige Richtung bewegen", ändern sie nichts am Lauf der Welt. Sie ändern bloß die Dynamik ihrer eigenen Welt - die entweder mit oder gegen den Strom schwimmt.

    Den Verlauf des Stromes könnte nur ein anderer Strom ändern, sprich eine andere MACHT. Aber nicht die Boten (der Fischschwarm) dieser Macht, sondern nur die Macht selbst.
    Die Macht kann eine Änderung im Verhalten derjenigen verursachen, denen sie sich mit mind. 2.500 Midiklorianern/Zelle mitteilen kann.
    Teilten sich nun diese Personen über ihre Midiklorianer der Macht mit, so würde die Macht sich nicht verändern. Aber die Macht würde widerum die Personen verändern, die dadurch, daß sie sich mit den Midiklorianern intensiv auseinadersetzen - um beispielsweise die Macht beeinflussen zu wollen -, ein Resultat erzielen.

    Das heißt, wenn einer spürt die Midiklorianer "schwimmen" in diese Richtung, dann weiß derjenige, daß "die Strömung der Macht" grade in diese Richtung fließt.
    Er interpretiert sein Gefühl als "Wille der Macht" und gibt diesem entweder nach oder "stemmt" sich dagegen - handelt für oder wider die Gefühle.
    Dadurch, daß eine Entscheidung getroffen wird, aus der nun eine Handlung folgt, ergibt sich zwangsläufig ein Resultat. Dieses Resultat ist aber nicht "der Wille der Macht", weil der Macht (der Strömung) die Dynamik, in der diese Person lebt, völlig egal ist.
    Die Macht strömt und sie strömt auch noch, wenn alle Personen längst gestroben sind.
    Die Macht hat ihre eigene Dynamik, in die man ab 2.500 Midiklorianern/Zelle lediglich "hineinschauen" kann, aber ganz betimmt nichts daran ändern wird, so sehr man sich auch anstrengt.

    Sage mir nun, wo ist der Unterschied, ob ich einen Strom nun dadurch spüre, indem mir das 2.500 bis 20.000 kleine "Lebensformen" mitteilen oder ob sich mein Leib selber zwischen 1/8 bis 8/8 direkt in dem Strom befände?

    Darin sehe ich keinen Widerspruch. Die Midichlorianer stellen ja nur die Verbindung zur MACHT her, die sich laut Yoda tatsächlich überall befindet. Die MACHT hat Feldcharakter und der Midichlorian-Wert in den Lebewesen bestimmt, wie stark das Wesen an dem Macht-Feld gekoppelt ist.
    Nun muss der Padawan nur noch lernen, die MACHT wahrzunehmen, um aus dieser Verbindung Nutzen zu ziehen. Mit dem Zugriff auf dieses mystische Energiefeld kann der Jedi natürlich alles wahrnehmen und beeinflussen, was sich innerhalb dieses Feldes befindet. Der Jedi sendet über die "Midichlorianer-Kopplung" seine Befehle an das Energiefeld, welches es umsetz und umgekehrt.
    Wo ist hier der Widerspruch?
    Der "Widerspruch" ist, daß es auch OHNE Midiklorianer genau so funktionieren kann. Man brauch diesen Zwischenschritt m.E. nicht, weil er lediglich bedeutet, daß man um "eine Ecke" mehr denken muß als zuvor.

    Die MACHT ist sicher keine rohe Materie. Die Midichlorianer bestehen sicherlich aus Materie, aber sie sind eben auf wundersame Weise mit der MACHT verbunden. GL verlagerte das Mysterium vom Menschen lediglich auf eine mikroskopisch kleine Lebensform.
    Die Macht ist nun für jedes Leben auf einen einzigen Bestandteil fokussiert und somit nicht mehr so einfach auf tote Materie übertagbar ohne sich zwangsläufig in Widersprüche zu verstricken. Die Macht ist ja "zwischen dem Stein und dem Baum" etc. allgegenwärtig.
    Aber für das Leben selbst ist sie nun eingeschränkt, sprich nicht mehr allgegenwärtig, weil man sie z.B. erst ab 2.500 Midiklorianer/Zelle wahrnimmt.

    Anakin hingegen nimmt die MACHT schon sein ganzes Leben lang wahr. Er ist z.B. der einzige Mensch der Podrennen fahren kann, der Dinge sieht bevor sie geschehen etc.PP.
    Niemand hatte ihm aber bis zu seinem 10. Lebensjahr gesagt, daß er das nur wegen der Midiklorianer kann. Hätte er nie erfahren was Midiklorianer sind, glaubst du sein Leben wäre anders verlaufen?

    Es reicht doch vollkommen aus, wenn die Midichlorianer innerhalb des Körpers des Machtanwenders sind. Darüber ist der Jedi an die MACHT gekoppelt und kann darauf zugreifen.
    Die MACHT braucht freilich keine Mikroben, um irgendetwas zu beeinflussen.

    Nun könnte man natürlich zum Schluss kommen: Wenn die MACHT einen toten Stein bewegen kann, kann sie auch mit einem lebenden Organismus verbunden sein, ohne dass hierfür Midichlorianer notwendig sind. Sie sind in der Tat überflüssig, aber nun mal G-Canon.
    Wenn die MACHT mit dieser Lebensform verbunden ist, warum nicht mit anderen lebenden Zellen? Anwort: Weil GL es so definiert hat.
    Nein. Qui Gon hat es so definiert.
    Warum GL Qui Gon so etwas sagen läßt, kann viele Gründe haben.
    Warum Qui Gon so etwas "In-Universum" sagt kann auch viele Gründe haben.
    Man darf nicht vergessen, daß Qui Gon zu einem Orden gehört, der seit Jahrhunderten den Auserwählten erwartet. Oder waren es Jahrtausende?
    Wer weiß welche "wissenschaftlichen Methoden" die sich haben einfallen lassen, um ihre Theorie zu beweisen.
    Ev. verfolgen die Jedi die selbe Art Theorie, wie damals die "Alchemisten" die Theorie vom "Stein der Weisen".

    Wir brauchen doch auch Sinnesorgane, um zu sehen, zu hören, zu riechen/schmecken und über die Haut zu fühlen.
    Die Midichlorianer stellen wohl den sechsten Sinn dar, über den Jedi die MACHT fühlen können.
    Würde der 6. Sinn (in seiner wahren Bedeutung) sich nicht von selbst etablieren, sofern wir uns fortwährend (auch ohne Midiklorianer) der "Präsenz einer Macht" bewußt wären (z.B. der "Allmacht Gottes" als Pendant)?
    Würden wir nicht mit der Zeit ebenso sensibilisiert werden, durch reine Konzentration, selbst dann, wenn es garkeine Macht gäbe........na gut, das führt jetzt etwas zu weit. *gg

    Sicher nicht. Sie liefern uns aber die notwendige Lebensenergie. Man könnte sie als Quelle des Qi ansehen, oder als Bindeglied zu dem, was im Buddismus das Qi ist. Vielleicht kam so GL zu seiner Idee.
    Soweit ich weiß wird das Qi bereits als "die Quelle" - als die Lebenskraft - angesehen. Ich kenne keine "Zwischen-Ebene" zur Lebenskraft, so als ob man erst mal den "Stecker" finden müßte, bevor man atmet.

    Der Vergleich mit den Borg ist gar nicht so abwegig. Aber erzähl das nicht dem Hohen Rat der Jedi.
    Das würde ich ev. tun, wenn ich ein Sith-Lord wäre, sprich wenn ich Palpatine hieße.

    Die Midichlorianer sind ja nur das Medium. Sie übermitteln lediglich den Willen der MACHT.
    Übermittelt die Lebenskraft (Qi) die Möglichkeit zu leben (Wille) oder ist sie das Leben selbst? Wenn die Macht (Qi) das Leben ist, wozu brauch sie dann noch einen "Überbringer" ihrer selbst?
    Das wäre ja das selbe als würde jemand zu dir sagen "du lebst" und du lebst dann nur deshalb, weil du es glaubst und nicht weil du tatsächlich lebst.

    Ja, daran erinnere ich mich - ein faszinierendes und furchteinflösendes Wesen namens Ygramul.
    Hat Ygramul nicht auch Fuchur töten wollen und war sie es nicht auch die Atreju gestochen hatte, damit dieser sich zum Orakel "wünschen" konnte?
    Naja, jedenfalls hatte dieses Wesen ein eigenes Bwußtsein mit ganz eigenen Plänen.
    Es konnte daher auch eine tötliche Gefahr sein - und war es auch.
    Eine Macht alleine ist aber nur dann gefährlich, wenn ANWENDER diese benutzen, um ihre eigenen Pläne zu verwirklichen.
    Die Macht (und auch das Qi) fließt nunmal durch alles und jeden. Ok neuerdings nicht mehr durch jeden.

    Natürlich ist sie das. Mit der MACHT kann man freilich auch Mikroben beeinflussen. Darth Plagueis kam eben auf die Idee: Warum nicht auch bei Midichlorianern?
    Das ist richtig. Die Frage ist, welchen Einfluß das Beeinflussen von Midiklorianern wieder auf die Macht haben soll, wenn die Midiklorianer doch lediglich "die Boten der Macht" sind.
    Oder sollte ich sagen "der Stachel von Ygramul"......?
    Welche Wirkung (auf Ygramul) hätte es, wenn man das Gift in den eigenen Venen neutralisiert? Garkeine. Man müßte das Gift direkt in "Ygramul" neutralisieren, um sie unschädlich zu machen. Man müßte "durch den Stackel" bis zu den Giftdrüsen wandern und das Gift neutralisieren. In diese Richtung funktionieren die "Botschaften" aber nicht, wenn man lediglich das Gift in den eigenen Venen beeinflussen kann.

    In dieser Analogie war
    Gift = Midiklorianer
    Ygramul = Macht
    Stachel = Wille der Macht (Wortlaut)

    Ein Jedi erhält so überlebenswichtige Wahrnungen und entwickelt dadurch einen Gefahrensinn für Ereignisse, bevor sie eintreten.
    Kann das nicht jeder?
    Durch Wahrnehmung mit der Zeit einen "Sinn" entwickeln meine ich....?

    • Wahrnungen von bevorstehenden Gefahren für Leib und Leben zu schützender Personen oder einem selbst.
    • Visionen von anderen Orten und Zeiten.
    • Erweitere Wahrnehmung, also die Fähigkeit, die Umgebung zu spüren, seien es Objekte, Gefühle oder Gedanken.

    Mehr fällt mit im Moment nicht ein.
    Was davon teilt den Wille eines Bewußtseins mit?
    Die Visionen von Gefahren werden z.B. von Personen gschickt die böses im Sinn haben.
    Die Macht selbst hat nichts damit zu tun, daß Vader Lukes Freunde gefangen hält oder daß Palaptine Anakin böse Träume schickt.

    Das ist in der Tat ein Problem. Anakin Skywalker verwechselte wohl den "Willen der Macht" mit einer Botschaft Palpatines.
    Das Problem das ich hier sehe ist, daß "der Wille der Macht" gernicht direkt gezeigt wird. Man kann diesen lediglich in die Geschehnisse hinein interpretieren.
    Die einzige "Vision" die nachweislich direkt von der Macht geschickt wird, ist die Begegnung Lukes mit seinem Ebenbild in der "Höhle des Bösen" (Dagobah).

    Ob sie Bewussteins hat, vermag ich nicht zu beurteilen, vielleicht handelt es sich hierbei um das Metabewusstein aller Lebensformen der GFFA.
    Das erinnert mich wieder an einen Fischschwarm. Die GFFA könnte nun "gegen den Strom schwimmen", so daß ein einzelner garnicht mitbekommen würde, ob das "Metabewusstsein" ihm nun den "Willen der Macht" oder den "Willen der GFFA" mitteilt.
    Siehst du das Problem? Woher will der einzelne die Strömung eines Metabewusstseins von der Strömung einer Macht unterscheiden können? Er "schwimmt" immer "mit dem Strom" oder "gegen den Strom". Mehr kann der einzelne nicht wahrnehmen.

    Schwimmt Anakin nun gegen oder mit dem Strom, wenn er zum Sith-Lord wird?
    Augenscheinlich schwimmt er gegen den Strom - bzw. gegen das Metabewusstsein der Jedi.

    Nun, Luke stellte die Zielautomatik ab, um sich auf die MACHT zu konzentrieren. Er vertraute der MACHT und lies sich von ihr leiten, anstatt von seiner natürlichen Sinnen und der Technik.
    Ev. wird das "erweiterte Bewußtsein" (je nachdem wie lange und ereignisreich das Leben war) ebenso "Teil der Macht" wie der Geist selbst.
    Zuletzt geändert von arthur; 17.01.2011, 09:44.

    Kommentar


      #47
      Midi-Chlorianer

      Wenn die Midichlorianer den Mitochondrien nachempfunden sind, dann müßten auch die Midichlorianer, sowohl das Erbgut von der Mutter als auch das Erbgut vom Vater bekommen.
      Bei den Mitochondrien glaubte man sogar lange Zeit (mind. bis zur Erfindung der Midichlorianer), daß sie das Erbgut zu 100% von der Mutter bekämen (das wurde jedoch widerlegt: das Erbgut der Mutter und des Vaters vermischen sich).
      Demnach wäre es vollkommen egal, ob die Mutter oder der Vater das machtbegabte Elternteil ist, weil nur einer der beiden die Machtbegabung weiter zu geben bräuchte, damit auch das Kind machtbegabt wird.

      Bei den Mitochondrien ist es überdies auch so, daß eine hohe Konzentration von der ART der Zellen abhängt:
      Muskelzellen, Nervenzellen, Sinneszellen - hoher Energiebedarf.
      Die Midichlorianer hingegen machen da keinen Unterschied. Denn alleine in einem Bluttropfen kann Qui Gon die hohe Konzentration der Midichlorianer, für den gesamten Köprer Anakins, feststellen.

      Bei den Midichlorianern kommt es also offensichtlich nicht auf das Erbgut an (so wie z.B. in "Harry Potter", wo nur ein Elternteil eine Hexe oder ein Zauberer sein muß), sondern lediglich auf die Konzentration in den Zellen.

      Die Frage die sich mir stellt ist, was veranlaßt die Midichlorianer dazu, in entsprechend großer Anzahl in JEDER Zellen eines Körpers aufzutreten - weil z.B. der Vater (Anakin) eine hohe Konzentration hatte - wenn die Zelle selbst (also das LEBEN) eigentlich garkeinen Anlaß bietet, daß eine bestimmte "Organelle" (Motochondrie, Midichlorianer) in entsprechend hoher Anzahl auftritt?

      Kommentar


        #48
        Mysterum der Macht

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Yodas Ansicht über Midiklorianer bekommen wir aber nie zu hören. Anakin sagt nur aus, daß er Yoda mal über Midiklorianer hat reden hören. Was genau Yoda gesagt hat wird nicht berichtet.
        Ob im Filmbuch darüber was steht, weiß ich nicht. Aus dem Zusammenhang im Film schließe ich, dass sich Yoda auf Anakins ungewöhnlich hohen Medichlorianwert bezog.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Ich habe keinen Zweifel daran, daß die Midiklorianer in SW ebenso existieren wie bei uns die Mitochondrien.
        Allerdings habe ich Zweifel an der Bedeutung die den Midiklorianern "in-Universum" beigemessen wird, daß sie "den Willen der Macht mitteilen".
        Ein Wille setzt ein Bewußtsein voraus.
        Von einem solchen Bewußtsein gehe ich allerdings nicht aus, wenn es im Grunde nur um ein Energiefeld geht. Ebensowenig gehe ich davon aus, daß das Meer ein Bewußtsein hat, nur weil es Gezeiten und Strömungen hat und weil es ungelöste Rätsel gibt.
        Okay, dann sind wir uns darüber einig, dass die Midichlorianer eine Verbindung zur Macht herstellen. Uneinig sind wir uns darin, ob die Macht tasächlich einen "Willen" hat, den sie über die Midichlorianer mitteilt, oder ob die Umschreibung "Wille der Macht" eher als eine Metapher für "Botschaften der Macht" anzusehen ist.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Zunächst einmal sind die Midiklorianer real. Man kann sie messen und eine entsprechende Sensibilität für die Macht aus der entsprechenden Konzentration in den Zellen ableiten.
        Aber niemand, auch keine Midikloianer, vermögen es m.E. "den Willen einer metaphysischen Kraft" mitzuteilen, weil diese keinen Willen haben kann, so lange es kein eigenes Bewußtsein hat. Hätte es ein Bewußtsein, wäre es nicht mehr bloß eine Kraft, sondern etwas komplexeres.
        Vielleicht ist die Macht ja etwas weitaus Komplexeres als ein Energiefeld. Soweit ich weiß, wird es aus Unkenntnis die MACHT genannt. Sie hat Feldcharakter, aber verstärkt auch Gefühle, reagiert auf Emotionen und übemrittelt Informationen.
        Alle Lebewesen - mit all ihren Gefühlen und Gedanken - sind verbunden mit der Macht, all jene, die Verstorben sind, sind laut Yoda Teil der Macht. Vielleicht bildet sich ja in der GFFA aus all diesen Bewusstseinen und Gefühlen eine Metabewusstein, dass sich in der Macht spiegelt und wiederum auf das Leben wirkt.
        In etwa so, wie ein Spiegelbild wiederum den Betrachter beeinflusst. Aufgrund des Spiegelbidles ändert der Betrachter vielleicht seine Körperhaltung und seinen Gesichtsausdruck und dieses veränderte Bild wirkt dann wiederrum auf den Betrachter ein.

        Natürlich hat der Spiegel kein Bewusstsein, in meiner unvollkommenden Analogie reflektiert er es lediglich - der Vergleich hinkt natürlich.
        Die MACHT scheit mir ein mystisches Energiefeld zu sein, in denen sich alle Gedanken und Gefühle der Verstorbenen und Lebenden der GFFA widerspiegeln - aber vielleicht irre ich mich auch. Aus dieser Unkenntnis herhaus über ihre wahre Natur bezeichne ich dieses Energiefeld als die MACHT.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Auch kann ein Fischschwarm - egal wie groß er ist - nicht den Verlauf des Stromes ändern.
        Die "Kausalkette" funktioniert nur in eine Richtung:
        Strom >>>>> Fischschwarm >>>>> Richtung.
        Da hängt wohl ganz von der Deutung ab. Ich könnte mir vorstellen, dass in-universe in der GFFA unterschiedliche Theorien über die MACHT existieren (Lt. Filmbuch deutet Ben Kenobi sowas an).

        Die beherrscht nicht nur die Handlungen, sie gehorcht auch den Befehlen. Vielleicht haben wir hier eine gegenseitige Wechselswirkung. Möglicherweise ist die Dunkle Seite besonders stark, wenn der Großteil der Lebewesen in der GFFA, wie am Ende der Alten Repulik, zur Dunklen Seite gehört. Vielleicht bestand Palpatines Vorteil in der MACHT darin, dass er ein "dunkles Umfeld" hatte.
        Womöglich konnten die Jedi die Gefahr der Klontruppen nicht erkennen, weil sie sich darauf einließen, die "dunkle Armee" anzuführen.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Was also bringt es wirklich, wenn man ein paar (im Vergleich zur GFFA) Midiklorianer beeinflussen kann? Selbst wenn man ALLE Midiklorianer beeinflussen kann, selbst wenn sich ALLE Machtbegabten der GFFA "in eine einzige Richtung bewegen", ändern sie nichts am Lauf der Welt. Sie ändern bloß die Dynamik ihrer eigenen Welt - die entweder mit oder gegen den Strom schwimmt.
        Der "Spiegel" mag sich nicht ändern, aber das Spiegelbild schon.

        Das schöne an Star Wars ist, dass es in vielen Dingen unterschiedliche Deutungen erlaubt und so Diskussionsstoff bietet. Ich denke, dass ist von GL so beabsichtigt.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Den Verlauf des Stromes könnte nur ein anderer Strom ändern, sprich eine andere MACHT. Aber nicht die Boten (der Fischschwarm) dieser Macht, sondern nur die Macht selbst.
        Die Macht kann eine Änderung im Verhalten derjenigen verursachen, denen sie sich mit mind. 2.500 Midiklorianern/Zelle mitteilen kann.
        Teilten sich nun diese Personen über ihre Midiklorianer der Macht mit, so würde die Macht sich nicht verändern. Aber die Macht würde widerum die Personen verändern, die dadurch, daß sie sich mit den Midiklorianern intensiv auseinadersetzen - um beispielsweise die Macht beeinflussen zu wollen -, ein Resultat erzielen.
        Der Aufschrei von Millionen (es waren ja sogar Millardene) verursachte laut Ben Kenobi eine "Erschütterung der Macht". Wie deutet Du dies in diesem Zusammenhang?

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Die Macht hat ihre eigene Dynamik, in die man ab 2.500 Midiklorianern/Zelle lediglich "hineinschauen" kann, aber ganz betimmt nichts daran ändern wird, so sehr man sich auch anstrengt.
        Soweit ich weiß, fügen sich die Jedi dem "Willen der MACHT", wohingegen die Sith die MACHT beherrschen wollen. Darth Plagueis versuchte wohl, das Schicksal zu beherrschen. Jedoch besiegelte der verleicht mächtigste aller Sith damit den Untergang des Sith-Ordens, dessen Gründer Darth Bane war.
        In diesem Zusammenhang frage ich mich gerade, ob nicht die Sith in Wirklichkeit viel unfreier sind als die Jedi, übt die Dunkle Seite doch IMHO einen manipulierenden Einfluss, mittels starker negativer Gefühle, auf ihre Machtnutzer aus. Die Helle Seite schenkt ihren Machtnutzern hingegen Frieden und Ruhe und damit Gelassenheit - dies scheint mir der Persönlichkeit dienlich zu sein, anstatt diese zu verzerren.
        Die Dunkle Seite wirkt ein wenig wie das Rote Kryptonit auf Kal-El.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Sage mir nun, wo ist der Unterschied, ob ich einen Strom nun dadurch spüre, indem mir das 2.500 bis 20.000 kleine "Lebensformen" mitteilen oder ob sich mein Leib selber zwischen 1/8 bis 8/8 direkt in dem Strom befände?
        Das Resultat wäre wohl in beiden Fällen das selbe, die Ursache jedoch nicht.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Der "Widerspruch" ist, daß es auch OHNE Midiklorianer genau so funktionieren kann. Man brauch diesen Zwischenschritt m.E. nicht, weil er lediglich bedeutet, daß man um "eine Ecke" mehr denken muß als zuvor.
        Darin stimme ich mit Dir überein. Die Macht in SW könnte ebensogut auch ohne Midichlorianer funktionieren, aber nun müssen wir uns wohl oder übel mit diesem G-Canon abfinden - aber gut finden muss man es deswegen ja nicht.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Die Macht ist nun für jedes Leben auf einen einzigen Bestandteil fokussiert und somit nicht mehr so einfach auf tote Materie übertagbar ohne sich zwangsläufig in Widersprüche zu verstricken. Die Macht ist ja "zwischen dem Stein und dem Baum" etc. allgegenwärtig.
        Aber für das Leben selbst ist sie nun eingeschränkt, sprich nicht mehr allgegenwärtig, weil man sie z.B. erst ab 2.500 Midiklorianer/Zelle wahrnimmt.
        Die MACHT bleibt ja allgegenwärtig, nur sind eben die Midichlorianer notwendig, um mit diesem alles durchströmenden Energiefeld verbunden zu sein.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Anakin hingegen nimmt die MACHT schon sein ganzes Leben lang wahr. Er ist z.B. der einzige Mensch der Podrennen fahren kann, der Dinge sieht bevor sie geschehen etc.PP.
        Niemand hatte ihm aber bis zu seinem 10. Lebensjahr gesagt, daß er das nur wegen der Midiklorianer kann. Hätte er nie erfahren was Midiklorianer sind, glaubst du sein Leben wäre anders verlaufen?
        Vielleicht. Anakin wollte ja der mächtigste Jedi aller Zeiten werden und letztendlich die Fähigkeit erlangen, über die Darth Plagueis verfügte. Die Idee, die Midchlorianer zu manipulieren, führte ihn letztendlich zur Dunklen Seite. Palpatine baute auf das Wissen auf, über welche Anakin verfügte. Er sagte, ich zitiere frei aus meinem Gedächnis: "Die Dunkle Seite der Macht ist ein Weg zu manigfaltigen Fähigkeiten - welche manche von uns für unnatürlich halten."
        Ich könnte mir vorstellen, dass Anakin aufgrund von Palptines Formulierung und geschickter Modulation darüber nachdachte, ob es denn wirklich so unnatürlich sei, die Midichlorianer mittels der Macht zu manipulieren, um so Sterbene vor dem Tod zu bewahren.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Nein. Qui Gon hat es so definiert.
        Warum GL Qui Gon so etwas sagen läßt, kann viele Gründe haben.
        Warum Qui Gon so etwas "In-Universum" sagt kann auch viele Gründe haben.
        Man darf nicht vergessen, daß Qui Gon zu einem Orden gehört, der seit Jahrhunderten den Auserwählten erwartet. Oder waren es Jahrtausende?
        Wer weiß welche "wissenschaftlichen Methoden" die sich haben einfallen lassen, um ihre Theorie zu beweisen.
        Ev. verfolgen die Jedi die selbe Art Theorie, wie damals die "Alchemisten" die Theorie vom "Stein der Weisen".
        Du stellst also die Richtigkeit der Jedi-Lehre in Frage. Nun, dann bekenne ich, dass ich Jediism bin.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Würde der 6. Sinn (in seiner wahren Bedeutung) sich nicht von selbst etablieren, sofern wir uns fortwährend (auch ohne Midiklorianer) der "Präsenz einer Macht" bewußt wären (z.B. der "Allmacht Gottes" als Pendant)?
        Würden wir nicht mit der Zeit ebenso sensibilisiert werden, durch reine Konzentration, selbst dann, wenn es garkeine Macht gäbe........na gut, das führt jetzt etwas zu weit. *gg
        Nun, ein Sinn setzt ein Sinnesorgan voraus. So, wie man Augen braucht, um zu sehen, oder Ohren, um zu hören, brauchen Jedi die Midchlorianer, um die Macht zu fühlen.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Soweit ich weiß wird das Qi bereits als "die Quelle" - als die Lebenskraft - angesehen. Ich kenne keine "Zwischen-Ebene" zur Lebenskraft, so als ob man erst mal den "Stecker" finden müßte, bevor man atmet.
        Ja, du hast recht, das Qi ist wohl mit der Macht an sich vergleichbar. Ich spekulierte lediglich darüber, dass Lucas sich von den Mitochondrien inspirieren ließ, weil diese die Energie für die Zellen liefern. Die Mitochondrien sind also die biologische Quelle dessen, was man als Lebensenergie bezeichnen könnte.
        Die Idee, Midichlorianer als Bindeglied zwischen dem Qi/Macht als Ableitung der Mitochondrien zu erfinden erscheint mir durchaus naheliegend.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Hat Ygramul nicht auch Fuchur töten wollen und war sie es nicht auch die Atreju gestochen hatte, damit dieser sich zum Orakel "wünschen" konnte?
        Naja, jedenfalls hatte dieses Wesen ein eigenes Bwußtsein mit ganz eigenen Plänen.
        Es konnte daher auch eine tötliche Gefahr sein - und war es auch.
        Eine Macht alleine ist aber nur dann gefährlich, wenn ANWENDER diese benutzen, um ihre eigenen Pläne zu verwirklichen.
        Die Macht (und auch das Qi) fließt nunmal durch alles und jeden. Ok neuerdings nicht mehr durch jeden.
        Doch, sie fließt weiterhin durch jeden, unabhängig davon, ob man diese mittels Midichlorainer wahrnnimmt oder nicht.

        Und die Macht kann gemäß Obi-Wan auch eine Gefahr darstellen, wenn man der Versuchung der Dunklen Seite erliegt.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Kann das nicht jeder?
        Durch Wahrnehmung mit der Zeit einen "Sinn" entwickeln meine ich....?
        Jeder, der das erforderliche "Sinnesorgan" besitzt.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Was davon teilt den Wille eines Bewußtseins mit?
        Die Visionen von Gefahren werden z.B. von Personen gschickt die böses im Sinn haben.
        Die Macht selbst hat nichts damit zu tun, daß Vader Lukes Freunde gefangen hält oder daß Palaptine Anakin böse Träume schickt.
        Hm - da hast Du allerdings recht. Luke und Anakin glaubten aber offenbar, dass es "Botschaften der Macht" sind.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Das Problem das ich hier sehe ist, daß "der Wille der Macht" gernicht direkt gezeigt wird. Man kann diesen lediglich in die Geschehnisse hinein interpretieren.
        Die einzige "Vision" die nachweislich direkt von der Macht geschickt wird, ist die Begegnung Lukes mit seinem Ebenbild in der "Höhle des Bösen" (Dagobah).
        Selbst dies hat laut SW-EU seinen geschichtlichen Hintergrund: Höhle des Bösen ? Jedipedia

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Das erinnert mich wieder an einen Fischschwarm. Die GFFA könnte nun "gegen den Strom schwimmen", so daß ein einzelner garnicht mitbekommen würde, ob das "Metabewusstsein" ihm nun den "Willen der Macht" oder den "Willen der GFFA" mitteilt.
        Siehst du das Problem? Woher will der einzelne die Strömung eines Metabewusstseins von der Strömung einer Macht unterscheiden können? Er "schwimmt" immer "mit dem Strom" oder "gegen den Strom". Mehr kann der einzelne nicht wahrnehmen.
        Diese Unkenntnis führt zwangläufig zu unterschiedlichen Interpretationen.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Schwimmt Anakin nun gegen oder mit dem Strom, wenn er zum Sith-Lord wird?
        Augenscheinlich schwimmt er gegen den Strom - bzw. gegen das Metabewusstsein der Jedi.
        Laut Palpatine folgt er seinem Schicksal. Das mag stimmen. Ironischerweise erfüllt Anakin auf diese Weise seine Rolle als Auserwählter.

        Vorsicht, nun kommte eine gewagte Interpretation: Die Helle Seite infiltrierte das Zentrum der Dunklen Seite mit einem "Agenten", der den Sith-Orden von "innen" zerstören sollte, um so das Gleichgewicht zu bringen.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Ev. wird das "erweiterte Bewußtsein" (je nachdem wie lange und ereignisreich das Leben war) ebenso "Teil der Macht" wie der Geist selbst.
        Oder das "erweiterte Bewußtsein" ist bereits Teil der MACHT.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Bei den Mitochondrien ist es überdies auch so, daß eine hohe Konzentration von der ART der Zellen abhängt:
        Muskelzellen, Nervenzellen, Sinneszellen - hoher Energiebedarf.
        Die Midichlorianer hingegen machen da keinen Unterschied. Denn alleine in einem Bluttropfen kann Qui Gon die hohe Konzentration der Midichlorianer, für den gesamten Köprer Anakins, feststellen.
        Stimmt, das deutet auf einen biologischen Unterschied hin. Oder die Jedi nutzen die Zellen im Blut (vermutlich die T-Zellen) als Refernz zur Bestimmung des Midichlorian-Wertes. Die Konzentration könnte trotzdem abhängig von der Zellart sein.

        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
        Die Frage die sich mir stellt ist, was veranlaßt die Midichlorianer dazu, in entsprechend großer Anzahl in JEDER Zellen eines Körpers aufzutreten - weil z.B. der Vater (Anakin) eine hohe Konzentration hatte - wenn die Zelle selbst (also das LEBEN) eigentlich garkeinen Anlaß bietet, daß eine bestimmte "Organelle" (Motochondrie, Midichlorianer) in entsprechend hoher Anzahl auftritt?
        Bei Anakin war es eine Folge dessen, dass er über die Midichlorianer gezeugt wurde. Bei Jedis mag Vererbung eine Rolle spielen.
        Vielleicht "erwählt" die MACHT auch ihre Kanditaten.

        Kommentar


          #49
          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
          Okay, dann sind wir uns darüber einig, dass die Midichlorianer eine Verbindung zur Macht herstellen. Uneinig sind wir uns darin, ob die Macht tasächlich einen "Willen" hat, den sie über die Midichlorianer mitteilt, oder ob die Umschreibung "Wille der Macht" eher als eine Metapher für "Botschaften der Macht" anzusehen ist.
          Ja. So ist der Stand der Dinge.

          Vielleicht ist die Macht ja etwas weitaus Komplexeres als ein Energiefeld. Soweit ich weiß, wird es aus Unkenntnis die MACHT genannt. Sie hat Feldcharakter, aber verstärkt auch Gefühle, reagiert auf Emotionen und übemrittelt Informationen.
          Alle Lebewesen - mit all ihren Gefühlen und Gedanken - sind verbunden mit der Macht, all jene, die Verstorben sind, sind laut Yoda Teil der Macht.
          Das alleine ist ja schon sehr kompliziert.
          Wenn ALLE Gedanken und Gefühle irgendwie von einem Energiefeld "getragen" werden, dann brauch das Energiefeld selbst ja nicht mehr kompklex zu sein, weil die Gedanken und die Gefühle schon komplex sind. Wenn ALLE Sender und Empfänger zugleich sind und ALLE (mehr oder weniger) auf das was sie von anderen empfangen ihrerseits reagieren, dann reagieren alle auch zu dem Teil auf sich selbst, den sie selber dem Energiefeld (an Gedanken und Gefühlen) hinzufügen. Auf das was sie selber dem Energiefed hinzufügen reagieren sie aber auch direkt - also ohne die Macht - weil sie es ja selbst sind. Also reagieren sie auf sich selbst "doppeldeutig".
          Die eigentliche Frage wäre dann, reagiert man mehr auf den eigenen Teil oder mehr auf die anderen.

          Vielleicht bildet sich ja in der GFFA aus all diesen Bewusstseinen und Gefühlen eine Metabewusstein, dass sich in der Macht spiegelt und wiederum auf das Leben wirkt.
          In etwa so, wie ein Spiegelbild wiederum den Betrachter beeinflusst. Aufgrund des Spiegelbidles ändert der Betrachter vielleicht seine Körperhaltung und seinen Gesichtsausdruck und dieses veränderte Bild wirkt dann wiederrum auf den Betrachter ein.
          Der Aufschrei von Millionen (es waren ja sogar Millardene) verursachte laut Ben Kenobi eine "Erschütterung der Macht". Wie deutet Du dies in diesem Zusammenhang?
          Die Jedi machen es sich noch komplizierter und stülpen über den Teil den sie von allen anderen empfangen (das Metabewußtsein) ein "Überwesen", als wäre es die Entscheidung der Macht (des Energiefeldes) selbst ob und welche Gedanken/Gefühle transportiert werden und wie stark sich z.B. "der Aufschrein von Millionen, welche sogleich verstummen" beim Emfpänger (Obi Wan) auswirkt.
          Ich sehe da nicht den Willen eines Energiefeldes (eines Metabewußtseins), sondern eher das Werk eines verrückten Tarkin, der mit seiner Stahlkugel den Weltraum unsicher macht.
          Die Macht war hier nur der Überbringer einer traurigen Nachricht.

          Kompliziert ist es m.E. auch deshalb, weil für gewöhnlich viele tausende "schwache" Botschaften ankommen und eher als eine Art "Muster" wahrgenommen werden, anstatt etwas so konkretes wie "Massensterben". So ähnlich wie bei uns die Nachrichten ankommen und wir erst auf etwas aufmerksam werden, wenn die selbe Nachricht tagelang kommt oder wenn es (wie in ANH) um eine Katastrophe geht, wo tausende oder gar Millionen daran beteidigt sind.

          Warum sollten die Jedi, was das "Filtern von Nachrichten" angeht anders sein als wir?
          Warum sollten sie klarere Bilder sehen können, wenn das einzige "Verbindungsglied" nicht ein Bildschirm sondern ein mystisches Energiefeld ist - welches sie neuerdings nur indirekt wahrnehmen?
          Außerdem denke ich, daß durch den "Zwischenschritt" (Midichlorianer überbrignen Nachrichten der Macht) die Informationen verfälscht werden können. Im Extremfall entsteht eine Art "Rauschen", so wie wir es hören, wenn wir ganz Still sind und uns die Ohren zuhalten.

          Jedenfals können die Jedi den Informationsfluß wohl genau so wenig "abschalten" wie die eigenen Gedanken, so daß es auf Dauer schwierig sein dürfte "Abstand" zu halten.
          Wie soll man auch von etwas Abstand halten, was man aus biologischen Gründen nicht abstellen kann - selbst die Ohren zuhalten geht hier nicht? Der Jadi kann nicht sagen "Midis, Klappe halten, ich brauch mal ein paar Minuten für mich alleine". Das funktioniert nicht.
          Von daher dürfte es schwierig sein die eigenen Gedaken von den Informationen "aus biologisch-mystischen Gründen" (dem Metabewußtsein) zu unterscheiden, ergo "den Willen der Macht" zu erfahren, weil man sich bei dem Versuch diesen "Willen" heraus zu filtern wohl selber im Weg ist.
          Das wäre so als wollten wir ergründen warum wir denken was wir denken, wenn wir es denken und warum wir, wenn wir unsere Gedanken aufschreiben, dann immer noch das Gefühl haben, daß wir den Gedanken nicht vollständig erfaßt haben, daß der Text unvollständig ist.

          Natürlich hat der Spiegel kein Bewusstsein, in meiner unvollkommenden Analogie reflektiert er es lediglich - der Vergleich hinkt natürlich.
          Die MACHT scheit mir ein mystisches Energiefeld zu sein, in denen sich alle Gedanken und Gefühle der Verstorbenen und Lebenden der GFFA widerspiegeln - aber vielleicht irre ich mich auch. Aus dieser Unkenntnis herhaus über ihre wahre Natur bezeichne ich dieses Energiefeld als die MACHT.
          Die Diskrepanz sehe ich vorallem darin, weil man mit der MACHT tote Dinge bewegen (sprich phyikalische Eigenschaften neutralisieren) kann und daß diese Fähigkeit dann AUCH weiterhin von den Midichlorianern abhängen soll.
          Wenn die Information "wie die Macht angewendet werden kann" erst einmal verstanden wurde, brauch man doch keine Midichlorianer mehr, die einem das immer und immer wieder aufs neue sagen. Wozu brauch man "einen Mann im Ohr" der einem ständig sagt "wie man Kaffee kocht" oder "wie man ein Ei pellt", wenn man es einmal gelernt hat?

          Sobald ich das "Rezept" kenne ist die Sache doch klar. Alles weitere hängt dann von meiner Intelligenz, meinem Fleiß und meiner Persönlichkeit ab.
          Von daher verstehe ich nicht, warum die Jedi meinen (und so beharrlich darauf bestehen) daß "der Auserwählte" nur EIN Merkmal haben muß, nämlich eine möglichst hohe Konzentration an Midichlorianern.
          Indem, daß die Jedi das womöglich schon seit Jahrtausenden glauben, könnte "der Auserwählte" auch eine Falle des Bösen sein. Ein "Schläfer" in den Reihen der Jedi, welche diesen (fast) mit offenen Armen aufnehmen - aufgrund ihres Glaubens.

          Da hängt wohl ganz von der Deutung ab. Ich könnte mir vorstellen, dass in-universe in der GFFA unterschiedliche Theorien über die MACHT existieren (Lt. Filmbuch deutet Ben Kenobi sowas an).

          Die beherrscht nicht nur die Handlungen, sie gehorcht auch den Befehlen. Vielleicht haben wir hier eine gegenseitige Wechselswirkung. Möglicherweise ist die Dunkle Seite besonders stark, wenn der Großteil der Lebewesen in der GFFA, wie am Ende der Alten Repulik, zur Dunklen Seite gehört. Vielleicht bestand Palpatines Vorteil in der MACHT darin, dass er ein "dunkles Umfeld" hatte.
          Daß die Macht den Befehlen gehorcht ist ja Grundvoraussetzung, daß Jedi und Sith Macht haben. Diesen "Gehorsam der Macht" vergleiche ich eher mit der "Verdrängung des Wassers" um in eine bestimmte Richtung schwimmen zu können. Wird ein Stein bewegt, so wird dem Stein die Arbeit abgenommen "das Wasser zu verdrängen", um sich fort zu bewegen".
          Könnte ein Lebewesen wirklich den Strom der Macht ändern, dann könnte ein Lebewesen alleine durch die Kraft seiner Gedanken das Schicksal der gesamten GFFA herauf beschwören. Aber selbst einem Palpatin, dem auch die stärkste miltärische Macht gehörte, war dies nicht möglich, weil ein paar eben was anderes "dachten".

          Der "Spiegel" mag sich nicht ändern, aber das Spiegelbild schon.

          Das schöne an Star Wars ist, dass es in vielen Dingen unterschiedliche Deutungen erlaubt und so Diskussionsstoff bietet. Ich denke, dass ist von GL so beabsichtigt.
          Hätte es dafür denn nicht genügt, wenn Qui Gon die besonderen Fähigkeiten des jungen Anakin (an)erkennt (besonders die, daß er der einzige Mensch ist der Podrennen fahren kann, aufgrund seiner schnellen Reflexe), und diese Fehägkeiten dann die gesuchten Merkmale eines Jedi sind? Brauch man unbedingt Midichlorianer um über die MACHT zu diskutieren?
          Wir brauchen ja auch nicht die "Schale" um über das "Eigelb" zu diskutieren.

          Soweit ich weiß, fügen sich die Jedi dem "Willen der MACHT", wohingegen die Sith die MACHT beherrschen wollen. Darth Plagueis versuchte wohl, das Schicksal zu beherrschen. Jedoch besiegelte der verleicht mächtigste aller Sith damit den Untergang des Sith-Ordens, dessen Gründer Darth Bane war.
          In diesem Zusammenhang frage ich mich gerade, ob nicht die Sith in Wirklichkeit viel unfreier sind als die Jedi, übt die Dunkle Seite doch IMHO einen manipulierenden Einfluss, mittels starker negativer Gefühle, auf ihre Machtnutzer aus. Die Helle Seite schenkt ihren Machtnutzern hingegen Frieden und Ruhe und damit Gelassenheit - dies scheint mir der Persönlichkeit dienlich zu sein, anstatt diese zu verzerren.
          Die Dunkle Seite wirkt ein wenig wie das Rote Kryptonit auf Kal-El.
          Der Vorgang "Beeinflussung durch negative/positive Gefühle" ist so kompliziert, daß der einzelne wohl nicht unterscheiden kann "sind das meine eigenen Gefühle oder die von anderen", wenn er/sie ja ständig (aus biologisch-mystischen Gründen) mit der Macht in Kontakt steht.
          Warum muß die dunkle Seite unbedingt "negative Gefühle" hervorrufen? Weil sie dunkel ist? Selbst bei uns liegen positive Gefühle/Gedanken erst mal im Verborgenen/Dunklen ehe sie ans Licht kommen und uns bewußt werden.
          Das Unterbewußtsein ist ja auch nicht negativ, nur weil es nicht direkt einsehbar ist.

          Das Resultat wäre wohl in beiden Fällen das selbe, die Ursache jedoch nicht.
          Wo ist der Unterschied, wenn die Ursache nichts am Resultat ändert?
          Der Strom ist da und ich weiß es. Also bin ich Handlungsfähig.
          Ebenso wie ich bei einer Katastrophe nicht selber anwesend sein muß (siehe Obi Wan), um zu erkennen "das ist eine Katastrophe also muß ich handeln", so muß ich auch nicht "mit voller Intensität" erfahren "das ist die Macht", wenn ich das durch ein "Flüstern" ebenso in Erfahrung brächte.
          Man muß ja nicht "angeschrien werden", damit sich der Lerneffekt erhöht.
          Die Botschaft muß nur klar und verständlich sein. Nicht laut oder intensiv.
          Das ist meine Meinung.

          Die MACHT bleibt ja allgegenwärtig, nur sind eben die Midichlorianer notwendig, um mit diesem alles durchströmenden Energiefeld verbunden zu sein.
          Ich hab damit wie gesagt kein Problem.
          Aber was die Konzentration der Midis damit zu tun haben soll (vorallem warum diese als Voraussetzung für den Auserwählten herhalten muß), das sehe ich nicht ein.
          Es könnte genau so gut bedeuten, daß man Anakin besser zu einen Gelehrten "ausgebildet" hätte als zu einem Jedi. Denn offenichtlich ist eine zu große Sensibilität nicht gut für einen "Krieger". Für einen Denker aber vielleicht schon. Nur man läßt Anakin eigentlich keine Gelegenheit zum Denken. Seine Ausbildung ist viel zu kurz in Anbetracht seines Potentials, welches er geistig hätte entwickeln können.

          Ich könnte mir vorstellen, dass Anakin aufgrund von Palptines Formulierung und geschickter Modulation darüber nachdachte, ob es denn wirklich so unnatürlich sei, die Midichlorianer mittels der Macht zu manipulieren, um so Sterbene vor dem Tod zu bewahren.
          Es macht m.E. keinen Unterschied was Anakin sich vorstellt, ob er nun Midichlorianer oder die Macht selbst "beeinflussen" will, für ihn ist nur wichtig, er will "Padme am Leben erhalten".

          Nun, dann bekenne ich, dass ich Jediism bin.
          Dann darfst du dir erst recht das Recht heraus nehmen, sie in Frage zu stellen, weil z.B. auch Katholiken nicht alles glauben was der "Papst" so von sich gibt.

          Nun, ein Sinn setzt ein Sinnesorgan voraus. So, wie man Augen braucht, um zu sehen, oder Ohren, um zu hören, brauchen Jedi die Midchlorianer, um die Macht zu fühlen.
          Das ist mir klar.

          Ich meine eher den "6. Sinn" den wir in unserer Welt jemandem "unterstellen", der z.B. besonders gute Augen oder besondrs gute Ohren hat.

          Ich meine mit "6. Sinn" aber serst mal jemanden der über spezielles Wissen verfügt.
          Leute die über spezielles Wissen verfügen wurden meistens auch "sensibilisiert" auf bestimmte Deteils zu achten, die einem normalerweise nicht auffallen - weil man nicht drüber nachdenkt.
          Ein Aborigine kann z.B. besser Spuren lesen als wir. Er findet auch Wasser wo wir niemals welches vermuten würden. Diesem würden wir nun einen "6. Sinn" unterstellen. Wobei er lediglich darauf "sensibilisiert" wurde auf bestimmte Deteils zu achten.
          Auch ein Kriminologe kann seine "Spürnase" niemals wirklich abstellen. Er wird seine Fähigkeiten auch im Alltag anwenden. Wenn dieser uns bei einer Gelegenheit (egal wie belanglos) sagen würde "das kann nur so und so gewsen sein" und es stellt sich hinterher raus "ja so war es", dann war das sein "6. Sinn".

          Unter dem "6. Sinn" verstehe ich also erst mal die Erweiterung der vorhandenen Sinnesorgane, indem man lernt diese gezielt und sinnvoll einzusetzen.

          Allerdings können die Sinne (bzw. die Wahrnehmung) auch zum Nachteil des Anwenders sensibilisiert werden.
          Wenn jemand in einer Gruppe aufwächst, die nie von einem bestimmten Denkmuster (z.B.: Jedicodex) abweicht, dann ist dieser jemand dermaßen dafür sensibilisiert, daß er andere Denkmuster nur schwer nachvollziehen kann oder diese schlicht als falsch ansieht.

          Ja, du hast recht, das Qi ist wohl mit der Macht an sich vergleichbar. Ich spekulierte lediglich darüber, dass Lucas sich von den Mitochondrien inspirieren ließ, weil diese die Energie für die Zellen liefern. Die Mitochondrien sind also die biologische Quelle dessen, was man als Lebensenergie bezeichnen könnte.
          Die Idee, Midichlorianer als Bindeglied zwischen dem Qi/Macht als Ableitung der Mitochondrien zu erfinden erscheint mir durchaus naheliegend.
          Das Qi ansich hat aber nichts mit einer "biologischen Quelle" zu tun. Es gibt nur Erfahrungswerte wo die sogenannten "Lebensbahnen" verlaufen. Biologisch sind diese aber nicht nachzuweisen, obwohl die Resultate (verbesserter gesundheitlicher Zustand etc.) eindeutig sind. Die (bislang) fehlende Ursache hätte also nicht das Resultat - daß manche besser die Macht nutzen können als andere - geschmälert.
          Das ist (war) ja das faszinierende daran.

          Doch, sie fließt weiterhin durch jeden, unabhängig davon, ob man diese mittels Midichlorainer wahrnnimmt oder nicht.
          Wenn die Macht eh durch JEDEN fließt, muß der Anwender aber nicht von einer möglichst hohen Konzentration an Midis angeschrien werden, nur um das in Erfahrng zu bringen.
          Wenn ich WEISS durch mich fließt das Qi, dann brauche ich nicht noch die Bestätigung durch (was weiß ich) ein besonders starkes Krippeln im linken Ohr oder so. Ich weiß ja nun, daß mich das Qi durchströmt und kann mich darauf verlassen.

          Die Macht die Anakin durchfließt ändert sich nicht durch die Konzentration der Midichlorianer. Ergo ändert die Konzentration der Midichlorianer auch nicht sein Machtpotential oder seinen Einfluß auf die Macht, weil die Macht JEDEN durchfließt.
          Wie gesagt, ein Flüßtern ist ebenso eindeutig wie ein Geschrei.

          Hm - da hast Du allerdings recht. Luke und Anakin glaubten aber offenbar, dass es "Botschaften der Macht" sind.
          Waren sie ja auch. Es war jeweils nur nicht "der Wille einer Macht" sondern "der Wille einer Person".

          Selbst dies hat laut SW-EU seinen geschichtlichen Hintergrund: Höhle des Bösen ? Jedipedia
          "An diesem Ort, der sämtliche Ängste und Schwächen eines Individuums in einer Vision zurückgab, traf Luke auf eine Erscheinung seines Vaters Darth Vader."
          Das ist nicht verwunderlich, wird Luke doch gerade ausgebildet um Vader zu besiegen.
          Luke stellt sich ausschließlich seiner Angst, vor der bevorstehenden Konfrontation mit Vader, und er nimmt seine Waffe mit.
          Hätte Luke die Waffe zurück gelassen und wäre er regungslos stehen geblieben, hätte er sich vielleicht seiner verborgenen Trauer gestellt und nichts wäre passiert (kein Schwerter ziehen und kein Angriff Vaders).

          Vorsicht, nun kommte eine gewagte Interpretation: Die Helle Seite infiltrierte das Zentrum der Dunklen Seite mit einem "Agenten", der den Sith-Orden von "innen" zerstören sollte, um so das Gleichgewicht zu bringen.
          So war es jedenfals von den Jedi geplant. Den Auserwählten dazu auszubilden das Böse zu vernichten. Ob "von innen" oder "von außen" macht da keinen Unterschied.

          Oder das "erweiterte Bewußtsein" ist bereits Teil der MACHT.
          In der Tat - weil man ja auch die Gefühle und Gedanken der anderen mitbekommt.
          Zu unterscheiden was nun "eigen" ist und was "von anderen kommt" dürfte immer schwerer zu untersheiden sein, wenn man keinen Abstand vom Informationsfluss (durch die Midichlorianer) halten kann.

          Bei Anakin war es eine Folge dessen, dass er über die Midichlorianer gezeugt wurde. Bei Jedis mag Vererbung eine Rolle spielen.
          Vielleicht "erwählt" die MACHT auch ihre Kanditaten.
          Einfacher wäre es gewesen, wenn ein Jedi ein bestimmtes Protein im Gehirn verstärkt prozieren würden, welches man neurologisch nachweist.
          Der Srpung vom Blut auf JEDE andere Körperzelle erscheint mir nämlich ein bischen gewagt. Das einzige wo man sowas anwenden kann (und auch angewendet wird) ist bei der Ermittlung der DNA oder DNS. Ansonsten muß man meines Wissens eigentlich immer unterscheiden, aus welchem Organ die Zellen stammen und welche Funktion das Organ hat.

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            #50
            Die Rolle der Midichlorianer

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Das alleine ist ja schon sehr kompliziert.
            Wenn ALLE Gedanken und Gefühle irgendwie von einem Energiefeld "getragen" werden, dann brauch das Energiefeld selbst ja nicht mehr kompklex zu sein, weil die Gedanken und die Gefühle schon komplex sind. Wenn ALLE Sender und Empfänger zugleich sind und ALLE (mehr oder weniger) auf das was sie von anderen empfangen ihrerseits reagieren, dann reagieren alle auch zu dem Teil auf sich selbst, den sie selber dem Energiefeld (an Gedanken und Gefühlen) hinzufügen. Auf das was sie selber dem Energiefed hinzufügen reagieren sie aber auch direkt - also ohne die Macht - weil sie es ja selbst sind. Also reagieren sie auf sich selbst "doppeldeutig".
            Die eigentliche Frage wäre dann, reagiert man mehr auf den eigenen Teil oder mehr auf die anderen.
            Vermutlich sowohl als auch.

            Als dem Jedi-Training unterzog, lehrte er ihn, seinen Geist von allen Fragen zu befreien.
            In Übereinstimmung damit lehrte Qi-Gon Anakin, dass er in der Lage sein würde, die Midichlorianer zu "hören", wenn er seine eigene Stimme zum schweigen brächte.
            Ein Jedi-Padawan wird also während seiner Ausbildung darauf geschult, die "Botschaften der Macht" zu "hören".

            Interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch dies hier:
            Zitat aus Yoda ? Jedipedia
            Speziell die in Das Imperium schlägt zurück an Luke Skywalker gegebenen Unterweisungen gehen angeblich auf einen tibetischen Lama zurück, der eine ähnliche Gestalt wie die Yoda-Puppe im Film gehabt haben soll. Das im Film Gesagte weist ungewöhnlich starke Ähnlichkeit mit Inhalten des „Geheimen Mantra“ auf, buddhistischen Unterweisungen der Vajrayana-Schule, die erst im 20. Jahrhundert frei zugänglich wurden und zuvor nur als „geflüsterte Überlieferungen“ von Meistern an ausgewählte Schüler weitergegeben wurde.
            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Die Jedi machen es sich noch komplizierter und stülpen über den Teil den sie von allen anderen empfangen (das Metabewußtsein) ein "Überwesen", als wäre es die Entscheidung der Macht (des Energiefeldes) selbst ob und welche Gedanken/Gefühle transportiert werden und wie stark sich z.B. "der Aufschrein von Millionen, welche sogleich verstummen" beim Emfpänger (Obi Wan) auswirkt.
            Ich sehe da nicht den Willen eines Energiefeldes (eines Metabewußtseins), sondern eher das Werk eines verrückten Tarkin, der mit seiner Stahlkugel den Weltraum unsicher macht.
            Die Macht war hier nur der Überbringer einer traurigen Nachricht.
            Ja, die Macht war hier lediglich der Überbringer einer traurigen Botschaft, welche kausal von Tarkin hervorgerufen wurde. Damit scheint mir aber belegt zu sein, dass man sehr wohl einen Einfluss auf das mystische Energiefeld ausüben kann - man kann es "erschüttern".

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Außerdem denke ich, daß durch den "Zwischenschritt" (Midichlorianer überbrignen Nachrichten der Macht) die Informationen verfälscht werden können. Im Extremfall entsteht eine Art "Rauschen", so wie wir es hören, wenn wir ganz Still sind und uns die Ohren zuhalten.
            Die symbiotische Beziehung zwischen Midichlorianern und Zellen scheint überlebenswichtig zu sein. Offenbar sind die Midichlorianer sehr zuverlässig. Warum sollten sie bei der Übermittlung der "Botschaften der Macht" nicht ebenso zuverlässig sein?

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Jedenfals können die Jedi den Informationsfluß wohl genau so wenig "abschalten" wie die eigenen Gedanken, so daß es auf Dauer schwierig sein dürfte "Abstand" zu halten.
            Wie soll man auch von etwas Abstand halten, was man aus biologischen Gründen nicht abstellen kann - selbst die Ohren zuhalten geht hier nicht? Der Jadi kann nicht sagen "Midis, Klappe halten, ich brauch mal ein paar Minuten für mich alleine". Das funktioniert nicht.
            Von daher dürfte es schwierig sein die eigenen Gedaken von den Informationen "aus biologisch-mystischen Gründen" (dem Metabewußtsein) zu unterscheiden, ergo "den Willen der Macht" zu erfahren, weil man sich bei dem Versuch diesen "Willen" heraus zu filtern wohl selber im Weg ist.
            Das wäre so als wollten wir ergründen warum wir denken was wir denken, wenn wir es denken und warum wir, wenn wir unsere Gedanken aufschreiben, dann immer noch das Gefühl haben, daß wir den Gedanken nicht vollständig erfaßt haben, daß der Text unvollständig ist.
            Bei nicht ausgebildeten Personen mit Machtpotential ist es wohl so, dass ihre eigenen Gedanken den Zugang zur Macht blockieren. Es dürfte auch kaum möglich sein zuzuhören, während man selber spricht.
            Wie Qui-Gon erklärte, sprechen die Midichlorianer zwar unentweg zu potentiellen Jedi, doch hören sie sie nicht. Dazu müssen sie erst lernen, ihren eigenen Geist zu Ruhe kommen zu lassen.

            Ich vergleiche einen potentiellen Jedi mal mit einer Stadt. Je älter er ist, je größer ist die Stadt und damit auch der Lichtsmog, der von ihr verursacht wird. Dieser Lichtsmog veranschaulicht in meiner Analogie die eigenen Gedanken. In Megacities ist die Lichtverschmutzung so extrem, dass man Nachst mitunter gar keine Sterne mehr sehen kann.
            Erst wenn man die Lichter abschaltet, offenbart sich die Schönheit des Sternenhimmels in ihrer vollen Pracht.

            Die Midichlorianer müssen also gar nicht zum schweigen gebracht werden, ebenso wenig, wie man die Sterne abschalten muss. Alles war nötig ist, um die Sterne nicht mehr zu sehen, ist ausreichend Lichtsmog.
            Es ist sogar umgekehrt: Ein Padawan muss lernen, die eigene, störende Unruhe in seinem Geist zu beruhigen - nur dann offenbart sich die Macht in ihrer ganzen "Pracht".

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Die Diskrepanz sehe ich vorallem darin, weil man mit der MACHT tote Dinge bewegen (sprich phyikalische Eigenschaften neutralisieren) kann und daß diese Fähigkeit dann AUCH weiterhin von den Midichlorianern abhängen soll.
            Wenn die Information "wie die Macht angewendet werden kann" erst einmal verstanden wurde, brauch man doch keine Midichlorianer mehr, die einem das immer und immer wieder aufs neue sagen. Wozu brauch man "einen Mann im Ohr" der einem ständig sagt "wie man Kaffee kocht" oder "wie man ein Ei pellt", wenn man es einmal gelernt hat?
            Nimm einen Jedi die Midichlorianer weg, und er kann die Macht nicht mehr "hören". Er hat keinen Zugang mehr zu dem Energiefeld, die Verbindung ist abgeschnitten und damit kann er sich nicht mehr nutzen.
            Die Midichlorianer sind wie die Antenne für das Radio, oder wie das Modem für den Computer.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Sobald ich das "Rezept" kenne ist die Sache doch klar. Alles weitere hängt dann von meiner Intelligenz, meinem Fleiß und meiner Persönlichkeit ab.
            Von daher verstehe ich nicht, warum die Jedi meinen (und so beharrlich darauf bestehen) daß "der Auserwählte" nur EIN Merkmal haben muß, nämlich eine möglichst hohe Konzentration an Midichlorianern.
            Indem, daß die Jedi das womöglich schon seit Jahrtausenden glauben, könnte "der Auserwählte" auch eine Falle des Bösen sein. Ein "Schläfer" in den Reihen der Jedi, welche diesen (fast) mit offenen Armen aufnehmen - aufgrund ihres Glaubens.
            wies ja in Episode III darauf hin, dass die Prophezeihung auch missverstanden worden sein könnte.
            Der Auserwählte war ja tatsächlich eine Falle und damit eine Gefahr. Aber letztlentlich stellten sich die Sith mit diesem "Schläfer" selbst die Falle. Da bewahrheitete sich der alte Spruch: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Hätte es dafür denn nicht genügt, wenn Qui Gon die besonderen Fähigkeiten des jungen Anakin (an)erkennt (besonders die, daß er der einzige Mensch ist der Podrennen fahren kann, aufgrund seiner schnellen Reflexe), und diese Fehägkeiten dann die gesuchten Merkmale eines Jedi sind?
            Das wäre sogar viel besser gewesen. Aber letztendlich gehe ich bei Diskussionien immer von der Gültigkeit des Canos aus. Wenn ich es in Frage stelle, dann vielleicht aufgrund physikalischer - oder historischer Unstimmigkeiten (in den 90ern fanden niemals eugenische Kriege statt), oder noch besser, aufgrund von inneren Widersprüchen im Canon.
            Die Midichlorianer scheinen mir dem restlichen Canon allerdings nicht zu widersprechen, so dass ich mich gezwungen sehe, davon als offiziell verbindliches Faktum auszugehen. Gefallen tut mir das nicht, aber darum geht es nicht.

            Natürlich können wir über die Deutung des Canons diskutieren. Es mag sein, dass ich da mehr hineininterpretiere, als canonisch wirklich definiert ist.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Brauch man unbedingt Midichlorianer um über die MACHT zu diskutieren?
            Wir brauchen ja auch nicht die "Schale" um über das "Eigelb" zu diskutieren. ?
            Das ist richtig. Andererseits bieten uns die Midichlorianer doch viel Diskussionsstoff, wie man an dieser Diskussion sieht.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Der Vorgang "Beeinflussung durch negative/positive Gefühle" ist so kompliziert, daß der einzelne wohl nicht unterscheiden kann "sind das meine eigenen Gefühle oder die von anderen", wenn er/sie ja ständig (aus biologisch-mystischen Gründen) mit der Macht in Kontakt steht.
            Ein gut geschulter Jedi wie Obi-Wan, dessen Gedanken immer ganz klar sind, kann dies vermutlich unterscheiden. Es scheint mir sogar eine Grundvoraussetzung dafür zu sein, um die Macht in ihrer Gänze wahrzunehmen und vollen Zugang zu haben.
            Wobei die Grenze zwischen eigenen Gefühlen und Strömungen der Macht bei Jedis und insbesondere bei Sith zu verschwimmen scheint.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Warum muß die dunkle Seite unbedingt "negative Gefühle" hervorrufen? Weil sie dunkel ist? Selbst bei uns liegen positive Gefühle/Gedanken erst mal im Verborgenen/Dunklen ehe sie ans Licht kommen und uns bewußt werden.
            Das Unterbewußtsein ist ja auch nicht negativ, nur weil es nicht direkt einsehbar ist.
            Ich denke, dass hier Dunkel wertend im Sinne von böse gemeint ist.
            In der Bibel wird z. B. das Licht der Wahrheit der geistigen Finsternis gegenübergestellt.
            Der Tag symbolisiert hier das Gute, die Nacht das Böse. So sind auch die leuchtenden Machtblitze etwas "Dunkles", weil sie böse sind.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Wo ist der Unterschied, wenn die Ursache nichts am Resultat ändert?
            Der Strom ist da und ich weiß es. Also bin ich Handlungsfähig.
            Ebenso wie ich bei einer Katastrophe nicht selber anwesend sein muß (siehe Obi Wan), um zu erkennen "das ist eine Katastrophe also muß ich handeln", so muß ich auch nicht "mit voller Intensität" erfahren "das ist die Macht", wenn ich das durch ein "Flüstern" ebenso in Erfahrung brächte.
            Man muß ja nicht "angeschrien werden", damit sich der Lerneffekt erhöht.
            Die Botschaft muß nur klar und verständlich sein. Nicht laut oder intensiv.
            Das ist meine Meinung.
            Eine interessante Sichtweise.

            In SW scheint mir es so zu sein, dass die Fähigkeit, die Macht zu nutzen, davon abhängt, wie stark die Verbindung zur Macht ist. Bei Anakin ist die Verbindung besonders stark, also kann er die Macht besser nutzen, weil ihn ein besserer Zugang zur Verfügung steht.
            Die "Sende- Empfängerleistung" ist bei ihm höher. Dadurch empfängt er die "Botschaften der Macht" nicht nur intensiver, sondern kann auch mehr wahrnehmen. Dies hängt natürlich auch von der Schulung ab.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Ich hab damit wie gesagt kein Problem.
            Aber was die Konzentration der Midis damit zu tun haben soll (vorallem warum diese als Voraussetzung für den Auserwählten herhalten muß), das sehe ich nicht ein.
            Es könnte genau so gut bedeuten, daß man Anakin besser zu einen Gelehrten "ausgebildet" hätte als zu einem Jedi. Denn offenichtlich ist eine zu große Sensibilität nicht gut für einen "Krieger". Für einen Denker aber vielleicht schon. Nur man läßt Anakin eigentlich keine Gelegenheit zum Denken. Seine Ausbildung ist viel zu kurz in Anbetracht seines Potentials, welches er geistig hätte entwickeln können.
            Anakin ist sie zu langatmig. Was hätte er wohl gesagt, wenn die Ausbildung noch länger gedauert hätte?

            Was Deine Zweifel bezüglich Anakins Identität angeht: Diese hatte ja Mace Windu ebenfalls. zog die Möglichkeit, dass Anakin der Auserwälte sein mag, ernsthaft in Betracht, aber völlig sicher schien er mir nicht zu sein.

            Qui-Gon glaubte es und in Episode III war auch Meister Windu zur Ansicht gelangt, dass Anakin der prophezeite Auserwählte sein müsste.

            Dank GL haben wir hier Gewissheit: Anakin Skywalker ist der Auserwählte! Aber erst, als die Liebe seinen Hass überwandt, konnte er diese Rolle erfüllen. Es war sein Schicksal - es war der "Wille der Macht".

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Dann darfst du dir erst recht das Recht heraus nehmen, sie in Frage zu stellen, weil z.B. auch Katholiken nicht alles glauben was der "Papst" so von sich gibt.
            Auch eine interessate Überlegung.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Unter dem "6. Sinn" verstehe ich also erst mal die Erweiterung der vorhandenen Sinnesorgane, indem man lernt diese gezielt und sinnvoll einzusetzen.
            Das trifft sicher auf Jedi zu, die durch Training ihre Wahrnehmung geübt haben. Obi-Wan, Yoda und Mace Windu fallen AFAIK in dieser Kathegorie.
            Das setzt aber natürlich erst mal voraus, über die entsprechene Sinneswahrnehung überhaupt zu verfügen.
            Um ein geschultes Gehör zu haben, muss man überhaupt hören können. Ebenso sind für eine geschulte Wahrnehmung der Macht die Midichlorianer notwendig, damit überhaupt eine Wahrnehmung da ist, die geschult werden kann.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Allerdings können die Sinne (bzw. die Wahrnehmung) auch zum Nachteil des Anwenders sensibilisiert werden.
            Wenn jemand in einer Gruppe aufwächst, die nie von einem bestimmten Denkmuster (z.B.: Jedicodex) abweicht, dann ist dieser jemand dermaßen dafür sensibilisiert, daß er andere Denkmuster nur schwer nachvollziehen kann oder diese schlicht als falsch ansieht.
            Das trifft wohl auf den alten Jedi-Orden insgesamt zu. Er war zu inflexsibel geworden, zu festgefahren - einfach konservativ. Das ist aber typisch für einen religiösen Orden.
            Wir diskutierten ja schon mal vor längerer Zeit in einem Nachbar-Thread darüber http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post2340753

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Das Qi ansich hat aber nichts mit einer "biologischen Quelle" zu tun. Es gibt nur Erfahrungswerte wo die sogenannten "Lebensbahnen" verlaufen. Biologisch sind diese aber nicht nachzuweisen, obwohl die Resultate (verbesserter gesundheitlicher Zustand etc.) eindeutig sind. Die (bislang) fehlende Ursache hätte also nicht das Resultat - daß manche besser die Macht nutzen können als andere - geschmälert.
            Das ist (war) ja das faszinierende daran.


            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Wenn die Macht eh durch JEDEN fließt, muß der Anwender aber nicht von einer möglichst hohen Konzentration an Midis angeschrien werden, nur um das in Erfahrng zu bringen.
            Wenn ich WEISS durch mich fließt das Qi, dann brauche ich nicht noch die Bestätigung durch (was weiß ich) ein besonders starkes Krippeln im linken Ohr oder so. Ich weiß ja nun, daß mich das Qi durchströmt und kann mich darauf verlassen.
            Ich erkläre es mir so, dass durch die höhere Konzentration an Midichlorianern auch die "Wechselwirkung" zwischen Machtnutzer und dem Energiefeld höher ist und er somit einen stärkeren Zugriff auf die Macht hat.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Die Macht die Anakin durchfließt ändert sich nicht durch die Konzentration der Midichlorianer. Ergo ändert die Konzentration der Midichlorianer auch nicht sein Machtpotential oder seinen Einfluß auf die Macht, weil die Macht JEDEN durchfließt.
            Wie gesagt, ein Flüßtern ist ebenso eindeutig wie ein Geschrei.
            Die Macht mag sich dadurch nicht ändern, aber Anakins Zugang zu ihr ist damit stärker als bei anderen. So wie größere Solarflächen mehr Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln können.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            So war es jedenfals von den Jedi geplant. Den Auserwählten dazu auszubilden das Böse zu vernichten. Ob "von innen" oder "von außen" macht da keinen Unterschied.
            Da fällt mir gerade auf: Der Auserwählte vernichtete beide Seiten - ähnlich wie Darth Bane. (Den Hauptanteil an der Vernichtung des alten Jedi-Ordens hatte natürlich Darth Sidious.)

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            In der Tat - weil man ja auch die Gefühle und Gedanken der anderen mitbekommt.
            Zu unterscheiden was nun "eigen" ist und was "von anderen kommt" dürfte immer schwerer zu untersheiden sein, wenn man keinen Abstand vom Informationsfluss (durch die Midichlorianer) halten kann.
            Dazu muss man nur seinen Geist in Unruhe bringen, so wie es bei typischen Leuten der Fall ist - und schon übertönt der "Gedankensmog" die Midichlorianer.

            Zitat von arthur Beitrag anzeigen
            Einfacher wäre es gewesen, wenn ein Jedi ein bestimmtes Protein im Gehirn verstärkt prozieren würden, welches man neurologisch nachweist.
            Der Srpung vom Blut auf JEDE andere Körperzelle erscheint mir nämlich ein bischen gewagt. Das einzige wo man sowas anwenden kann (und auch angewendet wird) ist bei der Ermittlung der DNA oder DNS. Ansonsten muß man meines Wissens eigentlich immer unterscheiden, aus welchem Organ die Zellen stammen und welche Funktion das Organ hat.
            So sehr in wissenschaftliche Details zu gehen, passt nicht zu Star Wars, dass hätte man vielleicht in VOY gemacht.
            Ich stimme ja völlig mit Dir darin überein, dass die ganze Idee mit den Midichlorianern sehr unglücklich ist, aber sie ist nun mal G-Canon - da kann man nichts mehr drann ändern.

            Kommentar


              #51
              Zitat von Halman Beitrag anzeigen
              Vermutlich sowohl als auch.
              Wie meinst du das eigentlich?
              Was ist an dem Energiefeld selbst so kompliziert?

              In Übereinstimmung damit lehrte Qui-Gon Anakin, dass er in der Lage sein würde, die Midichlorianer zu "hören", wenn er seine eigene Stimme zum schweigen brächte.
              Ein Jedi-Padawan wird also während seiner Ausbildung darauf geschult, die "Botschaften der Macht" zu "hören".
              Das ist ein komplizierter, nein.....ein unmöglicher Vorgang. Die Gedanken (eigene Stimme) kann man nämlich nicht zum Schweigen bringen.

              Interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch dies hier:
              Interessant finde ich in diesem Zusammenhang den Ausdruck "geflüsterte Überlieferungen".
              Das zeigt doch, daß Wissen auch ganz leise jemanden erreichen kann (obwohl wahrscheinlich allgemein die "Mundpropaganda" gemeint ist).

              Damit scheint mir aber belegt zu sein, dass man sehr wohl einen Einfluss auf das mystische Energiefeld ausüben kann - man kann es "erschüttern".
              Zumindest kann man ganz gezielt (gewollt oder ungewollt) eine Botschaft übermitteln.

              Nehmen wir an wir sprächen von Radiowellen (Radiowellen = Macht). Inwiefern werden die Radiowellen beeinflußt, wenn darüber Nachrichten gesendet/empfangen werden?
              Sind es nicht die Nachrichten die uns beeinflussen und sich wieder selbst beeinflussen, indem es entsprechende Reaktionen auf die Nachrichten gibt?
              Es sind die Nachrichten die weh tun, nicht die Radiowellen.

              Die symbiotische Beziehung zwischen Midichlorianern und Zellen scheint überlebenswichtig zu sein. Offenbar sind die Midichlorianer sehr zuverlässig. Warum sollten sie bei der Übermittlung der "Botschaften der Macht" nicht ebenso zuverlässig sein?
              Weil sie, wenn sie nichts anderes zu tun haben als Botschaften zu überspielen, andauernd irgendwelche Botschaften überspielen, auch solche die völlig belanglos sind.
              Neben der Botschaft "Im Nebenraum ist Padmes Leben bedroht" (Obi Wan und Anakin stürmen ins Schlafgemach) müßten die Jedi zeitgleich alle ähnlichen Begebenheiten spüren - in einer Riesenstadt wie Coruscant bestimmt die alltägliche Kriminalität.
              In dem Moment waren sie natürlich auf Padme fokussiert.
              Aber wie verhält es sich, wenn die Konzentration nicht fokussiert ist? Ein Jedi kann auch nicht ohne Unterbrechung meditieren, um die eigene Stimmen zum Schweigen zu bringen und heraus zu finden welche Botschaft wichtig und welche unwichtig ist.

              Ich vergleiche einen potentiellen Jedi mal mit einer Stadt. Je älter er ist, je größer ist die Stadt und damit auch der Lichtsmog, der von ihr verursacht wird. Dieser Lichtsmog veranschaulicht in meiner Analogie die eigenen Gedanken. In Megacities ist die Lichtverschmutzung so extrem, dass man Nachst mitunter gar keine Sterne mehr sehen kann.
              Erst wenn man die Lichter abschaltet, offenbart sich die Schönheit des Sternenhimmels in ihrer vollen Pracht.

              Die Midichlorianer müssen also gar nicht zum schweigen gebracht werden, ebenso wenig, wie man die Sterne abschalten muss. Alles war nötig ist, um die Sterne nicht mehr zu sehen, ist ausreichend Lichtsmog.
              Es ist sogar umgekehrt: Ein Padawan muss lernen, die eigene, störende Unruhe in seinem Geist zu beruhigen - nur dann offenbart sich die Macht in ihrer ganzen "Pracht".
              Meiner Meinung nach funktioniert das nicht, daß man "die Lichter ausschaltet" bzw. "an nichts denkt". Das hieße "das Gehirn ausschalten" und das hieße zu sterben.
              Was man tun kann ist "an etwas anderes zu denken". Das aber heißt wieder, den Geist zu fokussieren, Kopfarbeit zu leisten.

              Der "Sternenhimmel" in deiner Analogie wäre außerdem nichts anderes als die Lichter der "anderen Städte" (ein Geist pro Stadt, eine Stadt pro Stern).
              Der Jedi wäre ebenfalls ein Stern am Sternenhimmel und zugleich eine leuchtende Stadt.

              Stellte er die leuchtende Stadt ab, würde er sich selber auch aus dem Sternenhimmel heraus nehmen und wäre nicht mehr Teil des Sternenhimmels (der Macht).
              Sprich, der Jedi kann nur in den Sternenhimmel schauen, wenn er ein Teil des selbigen bleibt, um ihn überhaupt wahrnehmen zu können. Und er kann nur Teil des Sternenhimmels sein, wenn er selber leuchtet, ein leuchtender Stern am Sternenhimmel ist.

              Er kann also nicht ALLE Lichter abschalten bzw. er könnte ALLE Lichter nur bis zu einem gewissen Grad verdunkeln, so daß er noch Teil des Sternenhimmels bleibt und gleichzeitig noch genug von allen anderen "Sternen/Städten" erkennen kann.
              Es ist also eine Gradwanderung zwischen dem eigenen Geist und den vielen anderen.
              Ein "du mußt deine eigene Stimme abschalten" kann nur eine unvollständige oberflächtliche Anweisung sein - sofern man es überhaupt als Anweisung verstehen will.

              Nimm einen Jedi die Midichlorianer weg, und er kann die Macht nicht mehr "hören". Er hat keinen Zugang mehr zu dem Energiefeld, die Verbindung ist abgeschnitten und damit kann er sich nicht mehr nutzen.
              Die Midichlorianer sind wie die Antenne für das Radio, oder wie das Modem für den Computer.
              Aber auch bei einem Computer brauch man keine ungewöhnlich hohe "Bandbreite" um eine einfache Botschaft zu übermitteln oder eine komplexe Botschaft zu codieren und zu decodieren.

              Aber das Beispiel mit dem "Licht" hat mir eh besser gefallen. Bleiben wir doch beim Licht. Licht kann unendlich "groß" sein, egal wie klein das "Loch" ist:
              Auch durch ein Schlüsselloch kann man einen Raum sehen.
              Durch ein Fenster kann man eine Stadt sehen.
              Von einem Dach kann man zu einem Sternenhimmel schauen.

              Das wäre sogar viel besser gewesen. Aber letztendlich gehe ich bei Diskussionien immer von der Gültigkeit des Canos aus. Wenn ich es in Frage stelle, dann vielleicht aufgrund physikalischer - oder historischer Unstimmigkeiten (in den 90ern fanden niemals eugenische Kriege statt), oder noch besser, aufgrund von inneren Widersprüchen im Canon.
              Die Midichlorianer scheinen mir dem restlichen Canon allerdings nicht zu widersprechen, so dass ich mich gezwungen sehe, davon als offiziell verbindliches Faktum auszugehen. Gefallen tut mir das nicht, aber darum geht es nicht.

              Natürlich können wir über die Deutung des Canons diskutieren. Es mag sein, dass ich da mehr hineininterpretiere, als canonisch wirklich definiert ist.
              In unserer Welt gibt es aber auch einen "Canon" und zwar vom Leben selbst (vor)geschrieben. Und wie wir ja schon vermutet haben, sind die Midichlorianer vom Leben selbst (den Mitochondrien) abgekupfert.
              Allerdings wurde das Leben (unser Leben) auf eine Art "erweitert" die jeglicher Logik, ja sogar dem Leben selbst widerspricht.

              Mal ganz "wissenschaftlich":
              Ich nehme an, daß es in SW so etwas wie Medizin (Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitssystem etc.) gibt.
              Diese kann man einer Lebensform aber nur angedeihen lassen, wenn es innerhalb der Spezies (Mensch) einheitliche Voraussetzungen gibt.
              Z.B. würde bei uns ein Mangel an entsprechenden Vitaminen zu Stoffwechelsbroblemen führen, woraus die Empfehlung (z.B. des Arztes) folgt, die Ernährung umzustellen.
              Also, wenig Vitamine = Stoffwechelprobleme = Ernährung umstellen.
              Überschüssige Vitamine würde der Körper einfach ausscheiden (über die Nieren) oder lagern (in der Leber).
              Die Mitochondrien, die all diese Vorgänge ermöglichen, sind entsprechend so im Körper verteilt, daß es z.B. nicht ständig zu gefährlichen Überreaktionen kommt.
              Das heißt also "das Leben" (die Mitochondrien) ist den Zellen in unserem Körper genau so zugeteilt, wie es sein soll:
              viele dort wo viel Energie gebraucht wird, wenige dort wo wenig Energie gebraucht wird.
              Verallgemeinernd könnte man sagen, jeder gesunde Mensch hat 100% Mitochondrien, eben genau so viel wie die Zellen benötigen um ihre Funktion zu gewährleisten.

              In SW ist das Leben (die Midichlorianer) ev. auch entsprechend so in den Zellen dosiert, wie bei uns die Mitochondrien (viele dort wo viel Energie gebraucht wird, wenige dort wo wenig Energie gebraucht wird), aber es gibt "Level Unterschiede".
              Da gibt es z.B. einen Anakin der 8 mal so viel "Leben" in seinen Zellen hat wie "ein gewöhnlicher gesunder Mensch". In dem Jungen stecken somit 800% mehr kleine "Kraftwerke".
              Wenn einer das 8fache Leistungspotentiel in seinen Zellen hat, dann ist sein Organismus zwangsläufig 8 mal effektiver, schneller, leistungsfähiger etc..
              Das heißt also, sein Körper (seine Zellen) arbeiten 8 mal so effektiv, was wiederum bedeutet, er hätte auch einen 8fach erhöhten Stoffwechsel gegenüber einem gewöhnlich gesunden Mensch mit nur 100% Midichloianern. Er würde 8 mal schneller verdauen, in viel kürzeren Zeitabständen Essen und sich in viel kürzerer Zeit regenerieren.

              Ein Organismus der im Stande ist - egal aus welchem Grund - ständig die 8fache Leistung zu bringen, der kann nicht lange leben.
              Schau dir mal Extremsportler an, die ihre "Ruhephasen" dadurch verkürtzen weil sie was "einwerfen", dadurch auch mehr Leistung (Training) in kürzeren Zeitabständen bringen, schneller Muskeln aufbauen etc.. Auf die Dauer ist das schädlich, obwohl der Körper insgesamt leistungsfähiger wird. Alle Leistungssportler die ihre Ruhephasen künstlich verkürzen, und somit ihre Leistngsfähigkeit künstlich steigern, kriegen irgendwann gesundheitliche Probleme. Und zwar nicht nur wegen den "Mittelchen", sondern weil der Organismus einfach nicht für Höchstleistungen geschaffen ist. Sprich Leistungssport ist unnatürlich und auf Dauer schädlich.

              Ob die Midichlorianer nun ein künstliches oder eine natürliches "Doping" sind, spielt eigentlich keine Rolle. Der Stoffwechsel muß sich zwangsläufig um ein vielfaches erhöhen, wenn in den Zellen ein vielfaches mehr an "Kraftwerken" pulsiert.
              Alle Zellen in Anakin haben ja die 8fache Energie, wie die eines gewöhnlich gesunden Menschen.

              Naja......trotzem altert Anakin nicht schneller als andere. Das entbehrt jeder Logik.
              Wie gesagt, in Anakin stecken 800% Leben, wo normalerweise "nur" 100% Leben hin gehören. Dann müsste aber auch alles was "mit dem (organischen) Leben zusammen hängt" ebenfalls 800%ig sein.
              In seiner geistigen Leistungesfähigkeit (schnellere Reflexe, kann "in die Zukunft" schauen) kommt das zum Vorschein, aber seltsamerweise nicht in der körperlichen.
              Warum kann er z.B. nicht schneller rennen und höher springen als andere - hat er doch Muskeln mit 800% mehr Energie?

              Da "ohne die Midichlorianer kein Leben existieren würde" (sprich, das sind die "Kraftwerke" in SW), gibt es nunmal solche Widersprüche, wenn die einen mehr und die anderen weniger "Kraftwerke" in ihren Zellen haben, aber sich rein äußerlich durch nichts voneinander unterscheiden.

              Das ist richtig. Andererseits bieten uns die Midichlorianer doch viel Diskussionsstoff, wie man an dieser Diskussion sieht.
              Oh ja. Manche sehen es sogar als "Zündstoff".

              Ein gut geschulter Jedi wie Obi-Wan, dessen Gedanken immer ganz klar sind, kann dies vermutlich unterscheiden. Es scheint mir sogar eine Grundvoraussetzung dafür zu sein, um die Macht in ihrer Gänze wahrzunehmen und vollen Zugang zu haben.
              Wobei die Grenze zwischen eigenen Gefühlen und Strömungen der Macht bei Jedis und insbesondere bei Sith zu verschwimmen scheint.
              Warum die Midichlorianer zum einen die Grundvoraussetzung für das Leben und zum anderen die Grundvoraussetzung zum Erkennen der Macht sind, aber beides nur ab einem gewissen "Level" zusammen kommt, wird aber 1) nicht erklärt und 2) nicht widerspruchsfrei dargestellt.
              Wenn einer von Natur aus das 8fache an benötigter Leistungsfähigkeit in den Zellen hat, dann müssen die "überschüssigen" 700% sich auch organisch bemerkbar machen.
              Anakin müßte eben auch ohne jegliches Training körperlich leistungsfähiger sein, weil seine Muskelzellen nunmal "von Natur aus" die 8fache Energie umwandeln können.

              Um es mal ganz salopp zu sagen, würde der Junge die 8fache Portion an Proteinen zu sich nehmen, dann könnte der diese zu 100% in Leistung umwandeln. Ergo kann müsste er auch die 8fache Energie einsetzen können - und das OHNE die Macht.

              Eine interessante Sichtweise.

              In SW scheint mir es so zu sein, dass die Fähigkeit, die Macht zu nutzen, davon abhängt, wie stark die Verbindung zur Macht ist. Bei Anakin ist die Verbindung besonders stark, also kann er die Macht besser nutzen, weil ihn ein besserer Zugang zur Verfügung steht.
              Die "Sende- Empfängerleistung" ist bei ihm höher. Dadurch empfängt er die "Botschaften der Macht" nicht nur intensiver, sondern kann auch mehr wahrnehmen. Dies hängt natürlich auch von der Schulung ab.
              Das widerspricht sich aber.
              Wenn ich bereits ein Sinnesorgan habe, mit dem ich eh schon alles wahrnehme, dann brauche ich keine Schule mehr zu besuchen, die mir das Wahrnehmen erst noch beibringt. Denn entweder HABE ich bereits von Natur aus die Voraussetzung etwas wahrzunehmen ODER aber ich gehe in eine spezielle Schule, die mich das Wahrnehmen lehrt (z.B. indem meine vorhandenen Sinne geschärft werden).

              Man muß auch einem Hund nicht das Riechen beibringen. Man muß ihm nur noch vor die Nase halten was er "erschüffeln" soll. Ansonsten wird lediglich Gehorsam antrainiert und daß er z.B. nicht sofort allem hinterher zu jagen hat, wenn er "die Witterung wahrnimmt".

              Das trifft sicher auf Jedi zu, die durch Training ihre Wahrnehmung geübt haben. Obi-Wan, Yoda und Mace Windu fallen AFAIK in dieser Kathegorie.
              Das setzt aber natürlich erst mal voraus, über die entsprechene Sinneswahrnehung überhaupt zu verfügen.
              Um ein geschultes Gehör zu haben, muss man überhaupt hören können. Ebenso sind für eine geschulte Wahrnehmung der Macht die Midichlorianer notwendig, damit überhaupt eine Wahrnehmung da ist, die geschult werden kann.
              Wir reden bei Anakin (und überhaupt von Leuten die zu Jedi ausgebildet werden) aber nicht mehr von gewöhnlichen Menschen.
              Wir reden von Menchen die eine Sache besonders gut können und zwar von Natur aus.
              Diese Menschen haben bereits ein außergewöhnliches "Sinnesorgan" und würden sich auch ohne Ausbildung zu Höchstleistungen (entsperchend ihres Organs) steigern. Einfach weil sie damit leben, wie andere mit einer guten Nase, einem guten Gehör, guten Augen etc. leben und diese Fähigkeit ganz von alleine zielgerichtet einsetzen können.
              Das einzige was in dem Jeditempel "beigebracht" wird ist m.E. die Theorie.
              Man könnte auch eine ganz andere Theorie lehren, die weder Jedi noch Sith ist.
              Das nötige Talent bringen sie schon von haus aus mit.

              Das trifft wohl auf den alten Jedi-Orden insgesamt zu. Er war zu inflexsibel geworden, zu festgefahren - einfach konservativ. Das ist aber typisch für einen religiösen Orden.
              Wir diskutierten ja schon mal vor längerer Zeit in einem Nachbar-Thread darüber http://www.scifi-forum.de/science-fi...ml#post2340753
              Vielleicht hat Palpatine erkannt, daß sich die Jedi selbst im Weg stehen, weil sie an Traditionen festhielten, die ev. garnicht mehr Zeitgemäß waren.
              Die Suche nach dem Auserwählten und der Glaube diesen gefunden zu haben, wird für die Jedi zu einer Tatsache. Ob es eine Tatsache ist - und für wen - das macht für Palpatine keinen Unterschied, solange Anakin in seiner Nähe ist.

              Ich erkläre es mir so, dass durch die höhere Konzentration an Midichlorianern auch die "Wechselwirkung" zwischen Machtnutzer und dem Energiefeld höher ist und er somit einen stärkeren Zugriff auf die Macht hat.
              Wäre das Qi (um bei dem Beispiel zu bleiben) ein "mathematisches Phänomen", dann würde die TCM die Menschen in Klassen unterteilen.
              Es genügt aber einzig und alleine die Kenntnis üder Qi (Yin und Yang), um eindeutige Resultate zu erzielen bzw. um das Leben zu ermöglichen. Ein "schwaches Qi" bedeutet nicht, daß der Mensch schwach ist, sondern daß Yin und Yang nicht im Gleichgewicht sind.
              Es spielt keine Rolle ob man es mit 100% "Yin und Yang" zu tun hat oder mit 800%.
              Kein Chinese würde ein "Yin und Yang" zusammen in einen Topf werfen und in Kategorien wie "wenig" und "viel" unterteilen, sprich in 2.500 Midi/Zelle oder 20.000 Midi/Zelle.
              Wichtig für den TC-Mediziner ist nur, ist "Yin und Yang" im Gleichgewicht oder nicht.

              Auf den Jedi bezogen wäre ein Ungleichgewicht, daß er z.B. nicht mehr die dunkle Seite wahrnehmen kann. Palpatine sieht vermutlich ALLES. Daher ist dieser, ob böse oder nicht, vollkommen im Gleichgewicht und sichtlich stärker als seine Gegner.
              Als er nicht mehr im Gleichgewicht war, sah er auch nicht mehr alles - und stürzte alsbald den Schacht hinunter.

              Es macht für die Geschichte vom "Gleichgewicht" keinen Unterschied, ob einer 100% oder 800% von dem hat "was ins Glichgewicht gebracht werden soll". Der Weg zum Gleichgewicht muß beschritten werden.

              Die Macht mag sich dadurch nicht ändern, aber Anakins Zugang zu ihr ist damit stärker als bei anderen. So wie größere Solarflächen mehr Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln können.
              Mehr Energie bedeutet auch mehr Wärme im Haus. Für den Mench bedeutet mehr Energie erhöhter Stoffwechsel. Bei 800% mehr Energie müßte Anakin den ganzen Tag am futtern und am rumrennen sein. Er kann seine "Solarfläche" ja nicht abschalten denn "die Midichlorianer teilen ununterbochen den Willen der Macht mit". Während sie eine "Mitteilung(en)" an die Zellen, den Geist etc. weiterleiten verbrauchen sie:
              Energie
              Ohne Energie keine Mitteilung(en).
              Die Midiklorianer sind das "organische Gehirn der Macht" wenn man so will. Ein Gehirn steht niemals still, höhrt niemals auf zu arbeiten. Die Midichlorianer können sich nicht selbst abschalten. Ergo verbraucht der Körper eines Jedi (nein eigentlich eines jeden Menschen - auch bei jenen die die Macht nicht höhren) rund um die Uhr Unmengen an Energie.

              Der Denkfehler bei den Midichlorianern ist daher m.E. folgender:
              Die Mitochondrien werden aktiviert, sobald die Zelle diese für ihre Arbeit benötigt (die "Solarzellen" aktivieren sich bei Bedarf). Wenn die Leber oder die Nieren grade nicht viel zu tun hat, dann aktivieren sich da auch weniger Mitochondrien.

              Die Midichlorianer hingegen haben noch eine zweite Aufgabe und aktivieren sich selbst, bzw. sie bleiben (anscheinend ALLE) aktiviert. Das wäre so als würden die Zellen ständig "unter Strom stehen" und z.B. so arbeiten wie beim Verdauen von Nahrung, obwohl gerade keine Nahrung zum verdauen da ist bzw. keine zugeführt wird. Also "Solarzellen" die Strom liefern, obwohl kein Strom (Wärem) gebraucht wird.
              Da der Mensch kein Akku ist, dürfte ein Jedi eigentlich niemals schlafen, denn seine Zellen sind ständig - im Zuge der Aktivität der Midichlorianer - am arbeiten (Symbiose). Das heißt er brauch ständig Futter um sich nicht zu "überhitzen" bzw. über zu reagieren.
              Die Funktion "Zelle muß arbeiten = Aktivierung der Kraftwerke" (so wie wir das kennen) ist hier zum einen auf den Kopf gestellt, während sich gleichzeitig parallel das eigentliche Leben abspielen soll.
              Diese beide Funktionen müßten sich komplett im Weg stehen, weil sie von ein und den selben "Lebensformen" übernommen werden.
              Es müßte zumindest A-Midichlorianer und B-Midichlorianer geben.

              Dazu muss man nur seinen Geist in Unruhe bringen, so wie es bei typischen Leuten der Fall ist - und schon übertönt der "Gedankensmog" die Midichlorianer.
              Die Lichter der eigenen Stadt heller drehen?

              So sehr in wissenschaftliche Details zu gehen, passt nicht zu Star Wars, dass hätte man vielleicht in VOY gemacht.
              Ich stimme ja völlig mit Dir darin überein, dass die ganze Idee mit den Midichlorianern sehr unglücklich ist, aber sie ist nun mal G-Canon - da kann man nichts mehr drann ändern.
              Naja, die Filme ANH, TEST und ROTJ wurden trotzdem dahingehend geändert.
              Von daher........
              Zuletzt geändert von arthur; 26.01.2011, 13:08.

              Kommentar


                #52
                Welche Rollen haben die Midichlorianer wirklich

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Wie meinst du das eigentlich?
                Was ist an dem Energiefeld selbst so kompliziert?
                Das bezog sich ja auf deine Frage, ob man mehr auf seinen eigenen Teil oder auf die anderen reagiert, also mehr auf sich selbst oder auf die Strömungen, die andere in der Macht hinterlassen.
                Ich denke, dass sowohl die eigenen Gedanken und Gefühle einen leiten, wie auch die Gedanken und Gefühle anderer ein beeinflussen - insbesondere bei Jedis.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Das ist ein komplizierter, nein.....ein unmöglicher Vorgang. Die Gedanken (eigene Stimme) kann man nämlich nicht zum Schweigen bringen.
                Stimmt, selbst im Schlaf gelingt es nicht wirklich - man träumt. An dieser Stelle sollte man vielleicht untersuchen, was mit diesem "Schweigen" eigentich gemeint ist. Ich schließe ein buchstäbliches abschalten des Gehirns mal aus. Es dürfte vielmehr eine andere Geisteshaltung sein - vielleicht vergleichbar dem harmonischen Zustand, die Vulkanier durch ihre Meditation erreichen.
                Als Hoshi Sato mal emotionale Probleme hatte, half ihr T'Pol mit Hilfe ihrer Kontakttelepahtie mittels einer vulkanischen Meditationstechnik. Dazu sollte sich Hoshi vorstellen, sich auf auf einem Floß zu befinden, dass auf einem aufgewühlten Meer schwimmt. Die Wellen sind in dieser Analogie die bildhaft gewordenen Emotionen. T'Pol half ihr, die Wellen abflauen zu lassen. Analog dazu verebten Hoshis beunruhigende Emotionen, sie gewann mehr Kontrolle über sich selbst.

                Auch die Buddisten kennen Meditationstechniken, wo es wohl darum geht, seinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen, um einen spirituellen Zustand zu erreichen.
                Dies scheint das Vorbild für die Jedi-Meditation zu sein; Yodas Lehren weißen ja auch auffällige Ähnlichkeit mit dem "Geheimen Mantra" auf.
                Es geht darum, seinen Geist von störenden Gedanken zu befeien, um Platz für andere Gedanken und Wahrnehmungen zu haben. Mit ablenkenden Gedanken und Fragen kann ein Jedi sich nicht erfolgreich auf die Macht konzentrieren. Entweder, ein Jedi-Pilot konzentriert sich auf den Zielcomputer, oder gibt sich der Macht hin.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Interessant finde ich in diesem Zusammenhang den Ausdruck "geflüsterte Überlieferungen".
                Das zeigt doch, daß Wissen auch ganz leise jemanden erreichen kann (obwohl wahrscheinlich allgemein die "Mundpropaganda" gemeint ist).
                Bei Informationen mag es nur auf die Qualität angkommen, nicht auf die quantitative Stärke, mit der sich übermittelt wird. Die Macht übermittelt aber nicht nur Informationen, sondern auch Energie.
                Wenn man z.B. ein Magnetfeld anzapft, so ist es schon erheblich, wie stark man es anzapft.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Nehmen wir an wir sprächen von Radiowellen (Radiowellen = Macht). Inwiefern werden die Radiowellen beeinflußt, wenn darüber Nachrichten gesendet/empfangen werden?
                Sind es nicht die Nachrichten die uns beeinflussen und sich wieder selbst beeinflussen, indem es entsprechende Reaktionen auf die Nachrichten gibt?
                Es sind die Nachrichten die weh tun, nicht die Radiowellen.
                Sind die Nachrichten nicht gleichbedeutend mit den Radiowellen? Diese transportieren doch die Informationen.
                Wie wäre es mit dieser Analogie: Die Macht vergeiche ich mit dem EM-Feld. Die "Erschütterungen der Macht" mit Anregungen des EM-Feldes, wie sie bspw. von einem Radiosender verursacht werden.
                Allerdings bin ich auf diesem Gebiet recht unsicher, wie Du an der verlinkten Diskussion aus dem OT-Bereich erkennen kannst: http://www.scifi-forum.de/off-topic/...em-wellen.html

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Weil sie, wenn sie nichts anderes zu tun haben als Botschaften zu überspielen, andauernd irgendwelche Botschaften überspielen, auch solche die völlig belanglos sind.
                Neben der Botschaft "Im Nebenraum ist Padmes Leben bedroht" (Obi Wan und Anakin stürmen ins Schlafgemach) müßten die Jedi zeitgleich alle ähnlichen Begebenheiten spüren - in einer Riesenstadt wie Coruscant bestimmt die alltägliche Kriminalität.
                In dem Moment waren sie natürlich auf Padme fokussiert.
                Aber wie verhält es sich, wenn die Konzentration nicht fokussiert ist? Ein Jedi kann auch nicht ohne Unterbrechung meditieren, um die eigene Stimmen zum Schweigen zu bringen und heraus zu finden welche Botschaft wichtig und welche unwichtig ist.
                Jedis sind offenbar in der Lage, ihre Jedi-Sinne zu fokussieren. So mahnte Qui-Gon seinen Padawan dazu, nicht den Sinn für das "Hier und Jetzt" zu verlieren. Obi-Wans Blick war steht auf die Zukunft gerichtet, aber dies sollte nicht auf Kosten des Bewusstseins für den Augenblick geschehen.

                Einem Jedi bleibt wohl nichts anderes übrig, als mit seiner Vernunft zu entscheiden, worauf er seine Jedi-Sinne richten soll.
                Ich vermute, dass offener als andere Jedi für die feinen Strömungen der Macht ist, vermutlich weil sein Geist freier ist und er deswegen die Gefahr, die von den Klontruppen ausging, wahrnahm. Die anderen Jedi waren zu sehr auf die Schlacht vor ihnen konzentriert, um die Gefahr, die von ihren eigenen Leuten ausging, spüren zu können.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Meiner Meinung nach funktioniert das nicht, daß man "die Lichter ausschaltet" bzw. "an nichts denkt". Das hieße "das Gehirn ausschalten" und das hieße zu sterben.
                Was man tun kann ist "an etwas anderes zu denken". Das aber heißt wieder, den Geist zu fokussieren, Kopfarbeit zu leisten.
                Vermutlich ist das mit "Ruhe und Frieden" gemeint. lehrte seinen Geist von allen Fragen zu befreien, um so seinen Geist empfänglich für die "Strömungen der Macht" zu machen.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Der "Sternenhimmel" in deiner Analogie wäre außerdem nichts anderes als die Lichter der "anderen Städte" (ein Geist pro Stadt, eine Stadt pro Stern).
                Der Jedi wäre ebenfalls ein Stern am Sternenhimmel und zugleich eine leuchtende Stadt.
                Ach-ja, richtig - es sein denn, die Macht enthält mehr als die Gedanken und Gefühle der Lebewesen der GFFA. Vielleicht ist die Macht nicht nur ein mystisches Energiefeld, sondern auch ein intelligenter Geist.

                Wie wären in der GFFA wohl Anhänger unterschiedlicher Glaubensvorstellungen.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Er kann also nicht ALLE Lichter abschalten bzw. er könnte ALLE Lichter nur bis zu einem gewissen Grad verdunkeln, so daß er noch Teil des Sternenhimmels bleibt und gleichzeitig noch genug von allen anderen "Sternen/Städten" erkennen kann.
                Es ist also eine Gradwanderung zwischen dem eigenen Geist und den vielen anderen.
                Vielleicht hinkt mein Vergleich mit der Stadt und dem Sternhimmel auch.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Ein "du mußt deine eigene Stimme abschalten" kann nur eine unvollständige oberflächtliche Anweisung sein - sofern man es überhaupt als Anweisung verstehen will.
                Es geht wohl um eine Jedi-Meditationstechnik, die möglicherweise eine gewisse Ähnlichkeit mit fernöstlichen Meditationstechniken aufweist.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Aber auch bei einem Computer brauch man keine ungewöhnlich hohe "Bandbreite" um eine einfache Botschaft zu übermitteln oder eine komplexe Botschaft zu codieren und zu decodieren.
                Richtig, da es nur um die Qualität, also den Inhalt, von Informationen geht. Ein Jedi erhält aber nicht nur Botschaften, sondern auch Kraft.
                Dies wäre wohl eher vergleichbar mit der Energie, die mittels elektrischen Strom transportiert wird. Da kommt es doch auf Watt an und dies ist ein quantitativer Wert.
                Anakin steht mittels einer stärkeren Verbindung zur Macht eine quantitativ höhere Kraft zur Verfügung.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Aber das Beispiel mit dem "Licht" hat mir eh besser gefallen. Bleiben wir doch beim Licht. Licht kann unendlich "groß" sein, egal wie klein das "Loch" ist:
                Auch durch ein Schlüsselloch kann man einen Raum sehen.
                Durch ein Fenster kann man eine Stadt sehen.
                Von einem Dach kann man zu einem Sternenhimmel schauen.
                Und Anakin steht aufgrund seines Midichlorianwertes von über 20.000 eine größere "Auffangfläche" zur Verfügung, um so eine größere Leistung zu absorbieren.
                Am deutlichsten wird dies vielleicht bei einer dunklen Machttechnik, den Machtblitzen: Sowohl Darth Tyranus wie auch Darth Sidous verfügten über das Wissen um die Erzeugung der Machtblitze. Doch Sidous' Blitze waren in ihrer Wirkung gegen Meister Yoda sichtbar stärker - einfach, weil er mehr Power hatte.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                In unserer Welt gibt es aber auch einen "Canon" und zwar vom Leben selbst (vor)geschrieben. Und wie wir ja schon vermutet haben, sind die Midichlorianer vom Leben selbst (den Mitochondrien) abgekupfert.
                Allerdings wurde das Leben (unser Leben) auf eine Art "erweitert" die jeglicher Logik, ja sogar dem Leben selbst widerspricht.
                Vielleicht gelingt es uns ja, eine Erkärung zu finden, die sowohl mit dem SW-Canon, wie auch mit der Mikrobiologie vereinbar ist.
                Ein Ansatz sollte IMHO darin bestehen, Midichlorianer nicht mit Mitochondrien gleich zu setzen. Die letzteren sind AFAIK allerdings die beste irdische Vergleichsbasis.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Mal ganz "wissenschaftlich":
                Ich nehme an, daß es in SW so etwas wie Medizin (Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitssystem etc.) gibt.
                Ja, natürlich, sogar eine sehr hochentwickelte auf Droiden basierende medizinische Versorgung. Darth Vader und General Grievous sind die besten Beispiele für die medizinsche Leistungsfähigkeit in der GFFA.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Die Mitochondrien, die all diese Vorgänge ermöglichen, sind entsprechend so im Körper verteilt, daß es z.B. nicht ständig zu gefährlichen Überreaktionen kommt.
                Das heißt also "das Leben" (die Mitochondrien) ist den Zellen in unserem Körper genau so zugeteilt, wie es sein soll:
                viele dort wo viel Energie gebraucht wird, wenige dort wo wenig Energie gebraucht wird.
                Verallgemeinernd könnte man sagen, jeder gesunde Mensch hat 100% Mitochondrien, eben genau so viel wie die Zellen benötigen um ihre Funktion zu gewährleisten.
                Das leuchtet mir ein.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                In SW ist das Leben (die Midichlorianer) ev. auch entsprechend so in den Zellen dosiert, wie bei uns die Mitochondrien (viele dort wo viel Energie gebraucht wird, wenige dort wo wenig Energie gebraucht wird), aber es gibt "Level Unterschiede".
                Da gibt es z.B. einen Anakin der 8 mal so viel "Leben" in seinen Zellen hat wie "ein gewöhnlicher gesunder Mensch". In dem Jungen stecken somit 800% mehr kleine "Kraftwerke".
                Wenn einer das 8fache Leistungspotentiel in seinen Zellen hat, dann ist sein Organismus zwangsläufig 8 mal effektiver, schneller, leistungsfähiger etc..
                Das heißt also, sein Körper (seine Zellen) arbeiten 8 mal so effektiv, was wiederum bedeutet, er hätte auch einen 8fach erhöhten Stoffwechsel gegenüber einem gewöhnlich gesunden Mensch mit nur 100% Midichloianern. Er würde 8 mal schneller verdauen, in viel kürzeren Zeitabständen Essen und sich in viel kürzerer Zeit regenerieren.
                Die Logik Deiner Überlegung basiert auf der Annahme (welche ich ja bis jetzt vertreten habe), dass die Midichlorianer die selbe biolgische Funktion erfüllen, wie die Mitochondrien. Deine schwarfsinnige Analyse lässt mich daran aber nun zweifeln.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Ein Organismus der im Stande ist - egal aus welchem Grund - ständig die 8fache Leistung zu bringen, der kann nicht lange leben.
                Schau dir mal Extremsportler an, die ihre "Ruhephasen" dadurch verkürtzen weil sie was "einwerfen", dadurch auch mehr Leistung (Training) in kürzeren Zeitabständen bringen, schneller Muskeln aufbauen etc.. Auf die Dauer ist das schädlich, obwohl der Körper insgesamt leistungsfähiger wird. Alle Leistungssportler die ihre Ruhephasen künstlich verkürzen, und somit ihre Leistngsfähigkeit künstlich steigern, kriegen irgendwann gesundheitliche Probleme. Und zwar nicht nur wegen den "Mittelchen", sondern weil der Organismus einfach nicht für Höchstleistungen geschaffen ist. Sprich Leistungssport ist unnatürlich und auf Dauer schädlich.
                Die Geschwindigkeit, mit der unsere "biologische Uhr" läuft, hängt AFAIK von der Stoffwechselaktivität ab. Erhöht man diese, lässt man den "biologischen Motor" quasi mit "höherer Drehzahl" laufen und die Lebenszeit nimmt ab.
                Eine Möglichkeit wäre, dass die Midichlorianer auch Lebensenergie liefern. Demnach müsste Anakin 8 mal länger leben. Teilt man dies durch achtfache Aktivität, so würde sich wieder eine normale Lebenslänge ergeben.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Naja......trotzem altert Anakin nicht schneller als andere. Das entbehrt jeder Logik.
                Wie gesagt, in Anakin stecken 800% Leben, wo normalerweise "nur" 100% Leben hin gehören. Dann müsste aber auch alles was "mit dem (organischen) Leben zusammen hängt" ebenfalls 800%ig sein.
                In seiner geistigen Leistungesfähigkeit (schnellere Reflexe, kann "in die Zukunft" schauen) kommt das zum Vorschein, aber seltsamerweise nicht in der körperlichen.
                Warum kann er z.B. nicht schneller rennen und höher springen als andere - hat er doch Muskeln mit 800% mehr Energie?
                Ob eine achtfache Energiezuvor die Muskeln zu achtfacher Leistung befähigen würden, wage ich zu bezweifeln. Immerhin ist dies auch abhängig von der Atmung, die sollte unbeeinflusst von der Anzahl der Midichlorainer bleiben. Auch das Muskelgewebe als solches ändert sich ja nicht, ebenso wenig die Adern, die es versorgen.
                Muskelnfasern könnten nicht einfach mal das achtfache Leisten, dann würden sie vermutlich reißen.

                Außerdem kann Anakin doch schneller rennen und höher springen als andere.
                Und mehr Essen muss er dafür nicht - seine Enerigequelle ist ja die Macht.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Da "ohne die Midichlorianer kein Leben existieren würde" (sprich, das sind die "Kraftwerke" in SW), gibt es nunmal solche Widersprüche, wenn die einen mehr und die anderen weniger "Kraftwerke" in ihren Zellen haben, aber sich rein äußerlich durch nichts voneinander unterscheiden.
                Gerade stelle ich mir die Frage: Was meinte Qui-Gon damit, als er sinngemäß sagte: 'Ohne die Midchlorianer gebe es kein Leben'? Welche Rollen spielen sie in dieser Verbindung? Meine Annahme, ihnen eine biologische Funktion gleichbeteutend mit den Mitochondrien zuzuschreiben, war ja lediglich eine Idee von mir. Die kann falsch sein.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Warum die Midichlorianer zum einen die Grundvoraussetzung für das Leben und zum anderen die Grundvoraussetzung zum Erkennen der Macht sind, aber beides nur ab einem gewissen "Level" zusammen kommt, wird aber 1) nicht erklärt und 2) nicht widerspruchsfrei dargestellt.
                Wenn einer von Natur aus das 8fache an benötigter Leistungsfähigkeit in den Zellen hat, dann müssen die "überschüssigen" 700% sich auch organisch bemerkbar machen.
                Anakin müßte eben auch ohne jegliches Training körperlich leistungsfähiger sein, weil seine Muskelzellen nunmal "von Natur aus" die 8fache Energie umwandeln können.
                würde vielleicht sagen: Gehe nicht von Vermutungen aus, arthur. Deine Gedanken immer ganz klar sein müssen, wenn erkennen Du willst die wahre Rolle der Midichlorianer.
                Der Widerspruch basiert auf meine Annahme, die falsch sein kann. Dass die "überschüssigen" 700% sich auch biologische bemerkbar machen müssen, ist eine unbewiesende Behauptung - eine Vermutung, die nur zwingend erscheint. Vergessen muss Du dass, was früher du gelernt.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Um es mal ganz salopp zu sagen, würde der Junge die 8fache Portion an Proteinen zu sich nehmen, dann könnte der diese zu 100% in Leistung umwandeln. Ergo kann müsste er auch die 8fache Energie einsetzen können - und das OHNE die Macht.
                Das ist logisch, deckt sich aber offenbar nicht mit dem SW-Canon.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Das widerspricht sich aber.
                Wenn ich bereits ein Sinnesorgan habe, mit dem ich eh schon alles wahrnehme, dann brauche ich keine Schule mehr zu besuchen, die mir das Wahrnehmen erst noch beibringt. Denn entweder HABE ich bereits von Natur aus die Voraussetzung etwas wahrzunehmen ODER aber ich gehe in eine spezielle Schule, die mich das Wahrnehmen lehrt (z.B. indem meine vorhandenen Sinne geschärft werden).
                Im Grunde lernen wir auch die Sinnesorgane zu gebrauchen, nur geschiet dies im Babyalter.
                Mit der Macht ist dies wohl etwas anders. Diese Wahrnehmung muss man vermittelt bekommen, ein Meister muss einen Schüler darin unterweisen, sie spüren und nutzen zu können.

                Dies ist wohl eher vergleichbar mit dem Qi: Gemäß der buddistischen Lehre verfügt jeder über das Qi, doch das Wissen darüber ist erforderlich, um es wie die Shaolin nutzen zu können. Nur durch entspechendes Training kann man diese Kraft fokussieren und auf so eindrucksvolle einsetzen, wie diese Mönche.


                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Man muß auch einem Hund nicht das Riechen beibringen. Man muß ihm nur noch vor die Nase halten was er "erschüffeln" soll. Ansonsten wird lediglich Gehorsam antrainiert und daß er z.B. nicht sofort allem hinterher zu jagen hat, wenn er "die Witterung wahrnimmt".
                Vielleicht fehlt vernunftbegabten Wesen wie Menschen einfach diese Natürlichkeit, die Tieren eigen ist. Womöglich musste Luke sich von seiner Bodenständigkeit und seinem Realismus erst mal verabschieden, um offen für die natürliche Nutzung der Macht zu werden.

                Als vor sieben Tausend Jahren die ersten Dunklen Jedi, welche von Xendor angeführt wurden, auf Korriban landeten, fanden sie ein primitives Volk vor: Die Sith. Unter den Sith gab es Schamanen, welche die Macht auf ganz natürliche Art nutzten und meines Wissens auch nicht zwischen Heller - und Dunkler Seite unterschieden.
                Am ehesten scheint mir dies vergleichbar mit den natürlichen Fähigkeiten der Aborigines tzu sein.
                In-universe wären wohl die Art der Ewoks, die Macht zu nutzen, wohl vergleichbar - ich denke insbesondere an den Medizinmann Logray.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Wir reden bei Anakin (und überhaupt von Leuten die zu Jedi ausgebildet werden) aber nicht mehr von gewöhnlichen Menschen.
                Wir reden von Menchen die eine Sache besonders gut können und zwar von Natur aus.
                Diese Menschen haben bereits ein außergewöhnliches "Sinnesorgan" und würden sich auch ohne Ausbildung zu Höchstleistungen (entsperchend ihres Organs) steigern. Einfach weil sie damit leben, wie andere mit einer guten Nase, einem guten Gehör, guten Augen etc. leben und diese Fähigkeit ganz von alleine zielgerichtet einsetzen können.
                Das einzige was in dem Jeditempel "beigebracht" wird ist m.E. die Theorie.
                Man könnte auch eine ganz andere Theorie lehren, die weder Jedi noch Sith ist.
                Das nötige Talent bringen sie schon von haus aus mit.
                Ein Talent zu besitzen, bedeutet nicht, dass man sich dessen bewusst ist. Talente können auch verkümmern.
                Luke und Leia hatten keine Ahnung und konnten ihre Machtfähigkeiten kaum nutzen.
                Leia nutze sie höchstwahrscheinlich unterbewusst, als Vader sie auf dem Todesstern folterte, um so ihre Widerstandkraft auf erstaunliche Art zu steigern.
                Sie konnte auch Luke's telepathischen Hilferuf empfangen, weil sie als seine Zwillingsschwester darür auf natürliche Art sensibilisiert war.
                Auch nutzte sie sie unbewusst, als sie Jabba erdrosselte, sonst wäre es ihr mit ihren 1,53 m wohl nicht gelungen. Womöglich kam die Macht auch zum Einsatz, als sie den Sturz vom Raketenrad im Wald von Endor überlebte.
                Nachdem Luke ihr offenbart hatte, dass sie auch die Macht nutzen kann, konnte sie spüren, dass er noch lebt.
                Als Obi-Wan Luke trainierte, lernte er sehr schnell, die Macht wahrzunehmen. Dieser Sprung in eine größere Welt erweiterter Wahrnehmung war der Schlüssel zur Nutzung der Macht.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Wäre das Qi (um bei dem Beispiel zu bleiben) ein "mathematisches Phänomen", dann würde die TCM die Menschen in Klassen unterteilen.
                Es genügt aber einzig und alleine die Kenntnis üder Qi (Yin und Yang), um eindeutige Resultate zu erzielen bzw. um das Leben zu ermöglichen. Ein "schwaches Qi" bedeutet nicht, daß der Mensch schwach ist, sondern daß Yin und Yang nicht im Gleichgewicht sind.
                Es spielt keine Rolle ob man es mit 100% "Yin und Yang" zu tun hat oder mit 800%.
                Kein Chinese würde ein "Yin und Yang" zusammen in einen Topf werfen und in Kategorien wie "wenig" und "viel" unterteilen, sprich in 2.500 Midi/Zelle oder 20.000 Midi/Zelle.
                Wichtig für den TC-Mediziner ist nur, ist "Yin und Yang" im Gleichgewicht oder nicht.
                Das Gleichtgewicht spielt ja auch in SW die entscheidene Rolle. Aber offenbar lässt sich die Macht nicht nur auf ein Prinzip reduzieren. Sie übermittelt Wissen und verstärkt und beschwichtigt Gefühle, aber liefert auch Kraft.
                Sie strebt zum Gleichgewicht, aber die Intensität des Zugangs hängt vom Midichorianwert ab.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Auf den Jedi bezogen wäre ein Ungleichgewicht, daß er z.B. nicht mehr die dunkle Seite wahrnehmen kann. Palpatine sieht vermutlich ALLES. Daher ist dieser, ob böse oder nicht, vollkommen im Gleichgewicht und sichtlich stärker als seine Gegner.
                Als er nicht mehr im Gleichgewicht war, sah er auch nicht mehr alles - und stürzte alsbald den Schacht hinunter.
                Wie kommst Du darauf, dass Palptine in Episode VI nicht mehr im Gleichgewicht war? War Palpatine nicht immer der selbe?

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Es macht für die Geschichte vom "Gleichgewicht" keinen Unterschied, ob einer 100% oder 800% von dem hat "was ins Glichgewicht gebracht werden soll". Der Weg zum Gleichgewicht muß beschritten werden.
                Das mag sein, trotzdem hat Anakin das doppelte Potential Palpatines.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Mehr Energie bedeutet auch mehr Wärme im Haus. Für den Mench bedeutet mehr Energie erhöhter Stoffwechsel. Bei 800% mehr Energie müßte Anakin den ganzen Tag am futtern und am rumrennen sein. Er kann seine "Solarfläche" ja nicht abschalten denn "die Midichlorianer teilen ununterbochen den Willen der Macht mit". Während sie eine "Mitteilung(en)" an die Zellen, den Geist etc. weiterleiten verbrauchen sie:
                Energie
                Ohne Energie keine Mitteilung(en).
                Die Midiklorianer sind das "organische Gehirn der Macht" wenn man so will. Ein Gehirn steht niemals still, höhrt niemals auf zu arbeiten. Die Midichlorianer können sich nicht selbst abschalten. Ergo verbraucht der Körper eines Jedi (nein eigentlich eines jeden Menschen - auch bei jenen die die Macht nicht höhren) rund um die Uhr Unmengen an Energie.
                Die Macht stellt eine unermessliche Energiequelle dar. Das Leben bringt sie hervor, bringt sie zur Entfalung. Ihre Energie umgibt ums. Allgegenwärtig.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Der Denkfehler bei den Midichlorianern ist daher m.E. folgender:
                Die Mitochondrien werden aktiviert, sobald die Zelle diese für ihre Arbeit benötigt (die "Solarzellen" aktivieren sich bei Bedarf). Wenn die Leber oder die Nieren grade nicht viel zu tun hat, dann aktivieren sich da auch weniger Mitochondrien.

                Die Midichlorianer hingegen haben noch eine zweite Aufgabe und aktivieren sich selbst, bzw. sie bleiben (anscheinend ALLE) aktiviert. Das wäre so als würden die Zellen ständig "unter Strom stehen" und z.B. so arbeiten wie beim Verdauen von Nahrung, obwohl gerade keine Nahrung zum verdauen da ist bzw. keine zugeführt wird. Also "Solarzellen" die Strom liefern, obwohl kein Strom (Wärem) gebraucht wird.
                Da der Mensch kein Akku ist, dürfte ein Jedi eigentlich niemals schlafen, denn seine Zellen sind ständig - im Zuge der Aktivität der Midichlorianer - am arbeiten (Symbiose). Das heißt er brauch ständig Futter um sich nicht zu "überhitzen" bzw. über zu reagieren.
                Die Funktion "Zelle muß arbeiten = Aktivierung der Kraftwerke" (so wie wir das kennen) ist hier zum einen auf den Kopf gestellt, während sich gleichzeitig parallel das eigentliche Leben abspielen soll.
                Diese beide Funktionen müßten sich komplett im Weg stehen, weil sie von ein und den selben "Lebensformen" übernommen werden.
                Es müßte zumindest A-Midichlorianer und B-Midichlorianer geben.
                Das wäre vielleicht eine Lösung. Oder wie wäre es damit: Bei einem Midichlorianwert von 2.500 erfüllen die Midichlorianer vorwiegend ihre biologische Funktion und sorgen gleichzeitig dafür, dass man mit der Macht verbunden ist (jedes Leben ist über die Midichlorianer Teil der Macht). Das wären die A-Midichlorianer.
                Alle Midichlorianer die über den Wert von 2.500 hinausgehen, sind biologisch überflüssig und erfüllen ihre Funkion als Boten der Macht (B-Midichlorianer), von der sie auch die Kraft beziehen. Daher vermitteln sie auch verstärkt diese Kraft.

                Es fällt doch auf, dass ein gewöhnlicher Mensch nicht etwa ein Achtel von Anakins Potential hat. Man kann doch nicht vier Leute nehmen und behaupten, sie hätten die gleiche Macht wie Palpatine. Die großen Machtfähigkeiten kommen erst über einen Wert von 2.500 zustande - insbesondere ab einen Midichorianwert von 5.000 ist jemand als Jedi geeignet. Vielleicht verläuft dies aber alles andere als lienar.

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Die Lichter der eigenen Stadt heller drehen?
                Genau

                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                Naja, die Filme ANH, TEST und ROTJ wurden trotzdem dahingehend geändert.
                Von daher........
                Ja, aber das kann und darf nur George Lucas!

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                  Das bezog sich ja auf deine Frage, ob man mehr auf seinen eigenen Teil oder auf die anderen reagiert, also mehr auf sich selbst oder auf die Strömungen, die andere in der Macht hinterlassen.
                  Ich denke, dass sowohl die eigenen Gedanken und Gefühle einen leiten, wie auch die Gedanken und Gefühle anderer ein beeinflussen - insbesondere bei Jedis.
                  Ich denke man hinterläßt keine Strömungen, sondern den "aktuellen Teil der Persönlichkeit" (z.b. den Schmerz im Augenblick des Todes - wenn Millionen sterben), so wie - fals man in der Macht auf geht - seinen Geist mit allen Erfahrungen.
                  Wenn es allgemein zu viel Tod, zu viel Leid gibt, so daß manche "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen" - fals man in der Lage ist überhaupt etwas zu sehen -, dann ist die Macht im Ungleichgewicht vom Standpunkt eines Betrachters, der sich berufen fühlt das Leben zu schützen und sich ständig als "Hüter des Friedens" erklärt.

                  Das schließe ich aus der Tatsache, weil Palpatine offensichtlich ALLES sieht, während die Jedi blind und taub in der Gegend rumstolpern und einen vermeintlichen "Drahtzieher" nach dem anderen ausschalten - dabei hockt der echte Drahtzieher direkt neben an im Senat.
                  Das würde ich als "Strömung" (in Richtung jener, die die Dinge so sehen wollen, wie es "Tradition" ist) bezeichnen, weil aufgrund diverser Ereignisse, einige Gemüter - welche alle Botschaften der Midichlorianer entsprechend nach "Charachter" unterteilen und interpretieren* - hochschlagen.

                  Alle anderen, die keine Kenntnis von der Macht haben (die meisten), würden nicht einmal auf die Idee kommen, daß selbige im Ungleichgewicht wäre.
                  Bei aller Kontrolle sind die Jedi, gerade aufgrund ihrer Kenntnis von der Macht, dermaßen emotional und auf ihrer Vorstellungen fixiert, wie die Welt auszusehen hat (daß es nur ja kein Leid, keinen Tod und keinen Krieg gibt), daß sie die ganze Zeit damit beschäftigt sind überall ihr "Pflaster" drauf zu drücken (Episode II).
                  Die Pläne des Bösen hingegen entwickeln sich ungehindert im stillen Kämmerchen. Denn das Böse ist nicht emotional, ist nicht besorgt um Traditionen und sieht jedes ausgelöschte Leben als weiteres Puzzelstück. Während es den Jedi um jedes "Bauernopfer" leid tut, lacht sich Palpatine ins Fäustchen, weil die Jedi haarklein SEIN Spiel spielen.

                  Mit den Jedi ist es wie mit Schachspielern, die ständig Angst haben ihre "Dame" zu verlieren, nur schlimmer. Die Jedi haben ständig Angst um JEDES Leben das verloren gehen könnte. Dabei verhalten sie sich auch noch wie Götter vom Olymp, die von ihrem Berg herunter gekommen sind, um sich in die Geschicke der Menschen einzumischen.
                  Sie verkennen - obwohl sie es eigentlich ahnen - daß es hier nicht um "die Geschicke der Menschen" geht (denn es gibt hier kein Schicksal/Glück, das sie beeinflussen müßten), sondern um das Geschick eines Strategen. Diesen ausfindig zu machen, müsste von Anfang an ihre ganze Aufmerksamkeit gelten - genau ab dem Zeitpunkt wo sie merken, daß sie die dunkle Seite nicht mehr sehen können. Dann würden sie Palpatin auch rechtzeitig entlarven.

                  * Selbst Meister Windu läßt sich traditionsgemäß "vom Charachter Count Dookus" (weil er ihn so in Erinnerung hat) zu der Annahme verleiten, er wäre nicht im stande ein Attentat auf die Königin zu planen und zu befehligen. So denken die meisten Jedi und deshalb sind sie blind.
                  Weil sie so denken "wie es vorauszusehen war". Oder aus Sicht des Bösen:
                  "alles läuft genau nach Plan" (Palpatine zu Count Dooku, Episode II)


                  Stimmt, selbst im Schlaf gelingt es nicht wirklich - man träumt. An dieser Stelle sollte man vielleicht untersuchen, was mit diesem "Schweigen" eigentich gemeint ist. Ich schließe ein buchstäbliches abschalten des Gehirns mal aus. Es dürfte vielmehr eine andere Geisteshaltung sein - vielleicht vergleichbar dem harmonischen Zustand, die Vulkanier durch ihre Meditation erreichen.
                  Als Hoshi Sato mal emotionale Probleme hatte, half ihr T'Pol mit Hilfe ihrer Kontakttelepahtie mittels einer vulkanischen Meditationstechnik. Dazu sollte sich Hoshi vorstellen, sich auf auf einem Floß zu befinden, dass auf einem aufgewühlten Meer schwimmt. Die Wellen sind in dieser Analogie die bildhaft gewordenen Emotionen. T'Pol half ihr, die Wellen abflauen zu lassen. Analog dazu verebten Hoshis beunruhigende Emotionen, sie gewann mehr Kontrolle über sich selbst.

                  Auch die Buddisten kennen Meditationstechniken, wo es wohl darum geht, seinen Geist zur Ruhe kommen zu lassen, um einen spirituellen Zustand zu erreichen.
                  Dies scheint das Vorbild für die Jedi-Meditation zu sein; Yodas Lehren weißen ja auch auffällige Ähnlichkeit mit dem "Geheimen Mantra" auf.
                  Es geht darum, seinen Geist von störenden Gedanken zu befeien, um Platz für andere Gedanken und Wahrnehmungen zu haben. Mit ablenkenden Gedanken und Fragen kann ein Jedi sich nicht erfolgreich auf die Macht konzentrieren. Entweder, ein Jedi-Pilot konzentriert sich auf den Zielcomputer, oder gibt sich der Macht hin.
                  Aber was hat das mit dem Energiefeld ansich zu tun, wie man seine eigenen Gedanken und Gefühle interpretiert (ob als die eigenen oder die der anderen)?

                  Da mit den Midichlorianern ein "technicher" Aspekt hinzu gekommen ist, ist die "Verbindung zur Macht" nur noch indirekt:

                  Wenn man sich z.B. telefonisch mit jemandem unterhält (darauf läuft es doch hinaus......), dann identifiziert man sich ebenso mit den "transportierten Gefühlen/Gedanken" und man ist mit dem "Interpret" auf der anderen Seite "auf einer Wellenlänge".
                  Die Botschaften rasen mittels Energie über die Leiterbahnen bis hin zur "Membrane" des Telefon-Hörers (welche die Botschaften in Schallwellen umwandelt).
                  Die Energie in den Leiterbahnen ändert sich nicht, wenn durch "das Zuhören und selber reden" die Gemütszustände beeinflußt werden.

                  Wenn stattdessen die Macht der "Transportweg" einer Botschaft ist, dann gibt es m.E. keinen Grund anzunehmen, daß diese beim "hinhören und selber denken" beeinflußt wird, da man ja den Midichlorianern zuhört und nicht der Macht selber. Sprich, man hört garnicht mehr die Macht, sondern man nimmt....öh....die Vibrationen/Energiestöße der in den Zellen lebenden Lebensformen wahr, so wie man (statt der Energie in den Leiterbahnen) nur die von der Membran (Telefon-Hörer) erzeugten Schallwellen hört. Dann gibt man selber Schallwellen ab, die als Energie in den Leitungen transportiert wird, und auf der anderen Seite wieder über eine Membran in Schallwellen (also in die eigentlich "höhrbare" Botschaft) umgewandelt wird.

                  Nun erweitern wir "die offene Leitung" um ein vielfaches: das Internet.
                  Was hört der Jedi nun: Rauschen.
                  Wenn er nun SEINEN Gesprächspartner herausfiltern will, dann braucht er wohl einen ganz "persönlichen Draht" (so wie Luke zu seinen Freunden), der ihn direkt verbindet und alles andere ausblendet.

                  Bei der Meditation hingegen sind ALLE Leitungen offen, und der Jedi hört das Rauschen aller anderen, die sich grade "auf der anderen Seite" (bzw. nicht im selben Raum) befinden. Er kann sich selber seine eigenen Gedanken dazu machen, und so zu dem "Rauschen" beitragen. An der Energie, welche das Rauschen transportiert, ändert er jedoch nichts. Er kann nur "seine eigene Botschaft" hinzu fügen, indem er während der Meditation fühlt und denkt.

                  Bei Informationen mag es nur auf die Qualität angkommen, nicht auf die quantitative Stärke, mit der sich übermittelt wird. Die Macht übermittelt aber nicht nur Informationen, sondern auch Energie.
                  Wenn man z.B. ein Magnetfeld anzapft, so ist es schon erheblich, wie stark man es anzapft.
                  Das ist richtig. Aber das ist imoh auch genau der Punkt, wo es anfängt kompliziert zu werden:
                  Wenn uns ein Magnetfeld durchströmt merken wir nichts davon.
                  Selbst wenn das Magnetfeld so stark wäre, daß wir anfangen würden zu schweben (siehe: schwebender Frosch) würden wir nichts spüren.

                  Nun sagen die Jedi allerdings sie würden diese ENERGIE mitgeteilt bekommen. Sprich, sie wandeln diese Energie mit Hilfe ihrer Midichlorianer um in echte ARBEIT (Energie als die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten).
                  Das wäre als würde man von innen heraus verbrennen. Man stelle sich 20.000 mikroskopisch kleine Akkus vor, die sich in Sekundenbruchteilen auf- und entladen - entsprechend der sie durchstömenden Macht (Energie).

                  Die Energie die notwendig wäre, um uns mittels eines Magnetfeldes zum Schweben zu bringen wäre......man brauch dazu wohl ein Atomkraftwerk (fals das mal ausreicht).
                  Und diese Energie soll nun in die Midichlorianer übertragen werden, so daß Luke diese Energie auf einen Stein lenken und so zum Schweben bringen kann?
                  Also ich tue mir mit dieser Vorstellung etwas schwer.

                  Wenn es einem Jedi nicht gelingt es zu umgehen, daß er für eine bestimmte Arbeit die dafür notwendige Energie selber aufbringen muß, was nützt es ihm dann die Kenntnis von der Macht? Dann wäre er einfach ein Überwesen, welches in der Lage ist, Energie über die eigenen Körperzellen 1) aufzunehmen 2) umzuwandeln (z.B. in einen Blitz) und 3) umzuleiten (auf das Ziel). Er wäre so etwas wie "Spezies 8472", die auf biologischer Ebene die Energie für den Warpantrieb produzieren. Er wäre einfach ein "Energiewandler" (ein wandelnder Akku) und kein "Wissender", der alleine aus den Informationen zu großen Taten befähigt wird. Das bedeutet, das Wissen wird eigentlich zu 100% in den Hintergrund gestellt, denn der Jedi brauch ja nur noch seine geladene Energie "anzuzapfen".

                  Sind die Nachrichten nicht gleichbedeutend mit den Radiowellen? Diese transportieren doch die Informationen.
                  Wie wäre es mit dieser Analogie: Die Macht vergeiche ich mit dem EM-Feld. Die "Erschütterungen der Macht" mit Anregungen des EM-Feldes, wie sie bspw. von einem Radiosender verursacht werden.
                  Allerdings bin ich auf diesem Gebiet recht unsicher, wie Du an der verlinkten Diskussion aus dem OT-Bereich erkennen kannst: http://www.scifi-forum.de/off-topic/...em-wellen.html
                  Ich verstehe nur nicht wie man die Radiowellen beeinflussen will, indem man einfach nur zuhört und selber ins Mikro redet.
                  So weit ich weiß, müssen Radiosender sogar eine feste unveränderte Frequenz haben, damit man überhaupt was zu hören kriegt. Es würde keinen Sinn ergeben die Radiowellen zu verändern, weil man dann nichts mehr hören würde.
                  Man kann die Radiowellen verstärken, um den Empfangsbereich zu erweitern, aber ändern würde man sie dadurch nicht.
                  Außerdem werden auch diese irgendwann in Schallwellen umgewandelt, weil man auch da sonst nichts hören würde. Das EM-Feld wird durch das "Abhören" und "Senden" nicht verändert.

                  Jedis sind offenbar in der Lage, ihre Jedi-Sinne zu fokussieren. So mahnte Qui-Gon seinen Padawan dazu, nicht den Sinn für das "Hier und Jetzt" zu verlieren. Obi-Wans Blick war steht auf die Zukunft gerichtet, aber dies sollte nicht auf Kosten des Bewusstseins für den Augenblick geschehen.
                  Nun bei Padmè waren Obi Wan und Anakin ja sehr geistesgegenwärtig. Sie waren voll auf das Geschehen in Padmès unmittelbarer Nähe fokussiert bzw. auf den Raum in dem sie schlief. So schufen sie ideale Bedingungen, um sofort auf jede Art der Bedrohung reagieren zu können - was sie auch taten.

                  Wenn wir diese Situation nun auf die ganze GFFA erweitern, dann dürfte es schwer sein - auch im Hier und Jetzt - zu entscheiden, welche Bedrohung zu welcher Person gehört.
                  Alles "redet" durcheinander. Der "Will" ist nur noch ein "Rauschen". Es kann alles mögliche Gechehen.
                  Erst wenn man sich auf immer kleinere Bereiche (im Hier und Jetzt) konzentriert, wird das Muster klarer.
                  So kann ein Yoda nur inetwa die Zukunft einer einzigen Person oder die Zukunft von einigen wenigen sehen, nicht aber die Zukunft im allgemeinen. Das wäre zu viel Input.

                  Einem Jedi bleibt wohl nichts anderes übrig, als mit seiner Vernunft zu entscheiden, worauf er seine Jedi-Sinne richten soll.
                  Ich vermute, dass offener als andere Jedi für die feinen Strömungen der Macht ist, vermutlich weil sein Geist freier ist und er deswegen die Gefahr, die von den Klontruppen ausging, wahrnahm. Die anderen Jedi waren zu sehr auf die Schlacht vor ihnen konzentriert, um die Gefahr, die von ihren eigenen Leuten ausging, spüren zu können.
                  Die anderen Jedi waren vermutlich auch nicht im "Hier und Jetzt" (nicht geistesgegenwärtig), sondern konzentrierten sich auf den Ausgang der Schlacht. Eine Zukunft die sie unmöglich sehen konnten.

                  Vermutlich ist das mit "Ruhe und Frieden" gemeint. lehrte seinen Geist von allen Fragen zu befreien, um so seinen Geist empfänglich für die "Strömungen der Macht" zu machen.
                  Wenn Luke sich von all seinen Fragen befreit, muß er gleichzeitig an etwas anderes Denken. An was er denkt sieht man ja dann in der Höhle.

                  Ach-ja, richtig - es sein denn, die Macht enthält mehr als die Gedanken und Gefühle der Lebewesen der GFFA. Vielleicht ist die Macht nicht nur ein mystisches Energiefeld, sondern auch ein intelligenter Geist.
                  Wenn die Macht ein "intelligenter Geist" ist, wozu brauch sie dann den "brennenden Busch" in Form der Midichlorianer?
                  Ein "Geist" könnte doch höchst persönlich "in uns fahren".

                  Wie wären in der GFFA wohl Anhänger unterschiedlicher Glaubensvorstellungen.
                  Qui Gon hätte seine wahre "Freude" an mir.

                  Vielleicht hinkt mein Vergleich mit der Stadt und dem Sternhimmel auch.
                  Ich hoffe ich konnte nun den Gedankengang komplettierern.

                  Es geht wohl um eine Jedi-Meditationstechnik, die möglicherweise eine gewisse Ähnlichkeit mit fernöstlichen Meditationstechniken aufweist.
                  Das Problem ist nicht die Technik. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß man das Denken nicht abschalten kann.
                  Es geht viel mehr darum den "inneren Dialog" (Selbstgespräche) abzustellen.
                  Aber Denken tut man dann immer noch.

                  Richtig, da es nur um die Qualität, also den Inhalt, von Informationen geht. Ein Jedi erhält aber nicht nur Botschaften, sondern auch Kraft.
                  Dies wäre wohl eher vergleichbar mit der Energie, die mittels elektrischen Strom transportiert wird. Da kommt es doch auf Watt an und dies ist ein quantitativer Wert.
                  Anakin steht mittels einer stärkeren Verbindung zur Macht eine quantitativ höhere Kraft zur Verfügung.
                  Tja damit habe ich ehrlich gesagt ein riesen Problem. Energie auf einen Organismus zu "übertragen" (um es ganz ganz zaghaft auszudrücken) birgt in der Tat einige "technische Probleme". Ein kleiner "Stromschlag" und man kippt sehr leicht tot um.
                  Wie die Jedi das aushalten, daß die Energie eines "Kraftwerkes" auf sie...hehe....übertragen und weitergeleitet wird, das ist schon, also das ist.......ich weiß garnicht wie man das umschreiben soll. Vielleicht "Energieableiter"?

                  Und Anakin steht aufgrund seines Midichlorianwertes von über 20.000 eine größere "Auffangfläche" zur Verfügung, um so eine größere Leistung zu absorbieren.
                  Am deutlichsten wird dies vielleicht bei einer dunklen Machttechnik, den Machtblitzen: Sowohl Darth Tyranus wie auch Darth Sidous verfügten über das Wissen um die Erzeugung der Machtblitze. Doch Sidous' Blitze waren in ihrer Wirkung gegen Meister Yoda sichtbar stärker - einfach, weil er mehr Power hatte.
                  Ich wollte eigentlich eher darauf hinaus, daß die Information in einem kleinen Lichtstrahl, wie in dem der durch ein Schlüsselloch kommt, unendlich viel Information enthalten kann. Denn man kann theoretisch durch ein Schlüsselloch die ganze Welt sehen. Wozu brauch man also die ganze Energie, wenn man bloß "hinschauen" muß.

                  Vielleicht gelingt es uns ja, eine Erkärung zu finden, die sowohl mit dem SW-Canon, wie auch mit der Mikrobiologie vereinbar ist.
                  Ein Ansatz sollte IMHO darin bestehen, Midichlorianer nicht mit Mitochondrien gleich zu setzen. Die letzteren sind AFAIK allerdings die beste irdische Vergleichsbasis.
                  Wenn es darum geht einer Zelle zu ermöglichen, daß diese ihre Arbeit tun kann, dann reicht es aus wenn sich "Kraftwerke" einschalten und die Energie in eine Richtung "fließt".
                  Die Midichlorianr hingegen müssen eigentlich so komplex sein wie Neuronen im Gehirn, wenn sie Gefühle und Gedanken anderer "transportieren" können. Ein einfaches fließen einer "Energiewelle" bzw. eines Stromes in eine Richtung reicht da nicht mehr aus.

                  Die Logik Deiner Überlegung basiert auf der Annahme (welche ich ja bis jetzt vertreten habe), dass die Midichlorianer die selbe biolgische Funktion erfüllen, wie die Mitochondrien. Deine schwarfsinnige Analyse lässt mich daran aber nun zweifeln.
                  Meine Logik basiert auch auf der Behauptung Qui Gons, der ja zu Anakin sagt, daß ohne die Midichlorianer kein Leben möglich wäre. Das deckt sich 1:1 mit den Mitochondrien.
                  Also ging ich davon aus, daß die Midichlorianer das selbe tun. Wenn sie aber auch das nicht tun, brauch man sie auch nicht mit den Mitochondrien zu vergleichen, weil sie dann einfach eine neue "Lebensform" sind, die mit keiner anderen zu vergleichen ist.

                  Eine Möglichkeit wäre, dass die Midichlorianer auch Lebensenergie liefern. Demnach müsste Anakin 8 mal länger leben. Teilt man dies durch achtfache Aktivität, so würde sich wieder eine normale Lebenslänge ergeben.
                  Es ist ja nicht nur die "8fache Aktivität", sondern auch der "Verzehr" einer Menge an Energie, die normalerweise für eine ganze Stadt gebraucht wird. Wie soll es möglich sein, daß durch Körperzellen kurzzeitig ein "Energiestrom" fließt, der Blitze entstehen läßt? Das ist nicht möglich, da ansonsten das Gewebe sofort verdampfen würde. Anakin würde sich, konzentrierte er tatsächlich eine physikalische Energie (Macht) auf ein schweres Objekt (welches er zum Schweben bringt), sofort in eine Rauchwolke verwandeln.

                  Außerdem kann Anakin doch schneller rennen und höher springen als andere.
                  Und mehr Essen muss er dafür nicht - seine Enerigequelle ist ja die Macht.
                  Das würde mir als Erklärung vollkommen ausreichen - und dir anscheinend auch.

                  Meine Annahme, ihnen eine biologische Funktion gleichbeteutend mit den Mitochondrien zuzuschreiben, war ja lediglich eine Idee von mir. Die kann falsch sein.
                  Diesen Vergleich habe ich aber schon öfters gelesen.
                  Selbst ohne Vergleiche zu ziehen ist die "Doppelfunktion" der Midichlorianer schon seltsam.
                  Da frage ich mich wie die dunkle (verzehrende) Seite überhaupt jemandem "innewohnen" kann, wenn es sich doch eigentlich nur um ein das pure Leben erschaffendes "Elixier" handelt.

                  Ich erwähnte "den Stein der Weisen". Auch dieser hat keine negativen Eigenschaftn, es sei denn er gerät in die falschen Hände. Und das ist doch eigentlich die Kernaussage bei jeder Geschichte zwischen Gut und Böse. Aber daß ein "Stein der Weisen" sich selbst entartet und böse wird, das erinnert doch eher an den Biologieunterricht.
                  Was kann der arme Anakin dafür wenn das Leben in ihm entartet, weil es angeblich negative Energie bei negativen Gedanken/Gefühlen (in die Zellen) übermittelt etc.PP.?
                  Dann ist er aus Sicht des Lebens einfach nur krank und nicht böse.

                  Der Widerspruch basiert auf meine Annahme, die falsch sein kann. Dass die "überschüssigen" 700% sich auch biologische bemerkbar machen müssen, ist eine unbewiesende Behauptung - eine Vermutung, die nur zwingend erscheint. Vergessen muss Du dass, was früher du gelernt.
                  Aber zwingend (logisch) erscheint es, daß nur eine Lebensform von einem mystischen Energiefeld "unterrichten" kann, wenn die Resultate immer eindeutig sind?
                  Das Energiefeld ist nur "echt" wenn es lebt?

                  Das ist logisch, deckt sich aber offenbar nicht mit dem SW-Canon.
                  Das SW-Canon ist darin ja noch bemerkenswerter. Denn dort sind es nicht nur Proteine, sondern gleich mal das Leben selbst UND von der Macht übermittelte Energie (welche gleich mal umgewandelt wird), was da so hochprozentig durch Anakins Venen fließt.
                  Er brauch also nicht mal Proteine.

                  Dies ist wohl eher vergleichbar mit dem Qi: Gemäß der buddistischen Lehre verfügt jeder über das Qi, doch das Wissen darüber ist erforderlich, um es wie die Shaolin nutzen zu können. Nur durch entspechendes Training kann man diese Kraft fokussieren und auf so eindrucksvolle einsetzen, wie diese Mönche.
                  Das Qi hat jeder Mensch. Also kann jeder Mensch ein Shaolin Mönch werden, wenn er entsprechend trainiert wird. Jeder Mensch kann es (Dank seines Qi) aber auch in anderen Berichen zur Meisterschft bringen, und ein TC-Mediziner könnte nur bestimmen, ob dessen Qi im Gleichgewicht oder Ungleichgewicht ist. Man würde aber keine "übernatürliche Energie-Steigerung" wahrnehmen. Man nimmt nur das beeindruckende Resultat jahrlanger harter Arbeit (Training) wahr. Die Ursache bleibt im Verborgenen - selbst für den Meister.
                  Der Meister kann nur sagen, daß er sein Qi zum fließen bringt und die Vorstellung im Kopf wird zur Realität.

                  Vielleicht fehlt vernunftbegabten Wesen wie Menschen einfach diese Natürlichkeit, die Tieren eigen ist. Womöglich musste Luke sich von seiner Bodenständigkeit und seinem Realismus erst mal verabschieden, um offen für die natürliche Nutzung der Macht zu werden.

                  Als vor sieben Tausend Jahren die ersten Dunklen Jedi, welche von Xendor angeführt wurden, auf Korriban landeten, fanden sie ein primitives Volk vor: Die Sith. Unter den Sith gab es Schamanen, welche die Macht auf ganz natürliche Art nutzten und meines Wissens auch nicht zwischen Heller - und Dunkler Seite unterschieden.
                  Am ehesten scheint mir dies vergleichbar mit den natürlichen Fähigkeiten der Aborigines tzu sein.
                  In-universe wären wohl die Art der Ewoks, die Macht zu nutzen, wohl vergleichbar - ich denke insbesondere an den Medizinmann Logray.
                  Die Aborigines haben vorallem sehr viel Geduld bei der Suche nach Wasser, und viele Verstecke um das Wasser zu vergraben.
                  Sie trinken nicht, sondern benetzen nur die Kehle.
                  "Braune Brühe" - die wir niemals trinken würden - wissen sie ebenso zu nutzen wie wir das Wasser aus der Leitung. Sie warten einfach ab, bis sich der Sand am Grund des Trinkgefäßes gesetzt hat. Letzteres trifft vielleicht auch auf die Macht zu:
                  negative Gefühle/Gedanken sind vielleicht einfach "aufgewühlter Staub", dem man die Zeit geben muß bis er sich wieder gelegt hat. Dann ist die "dunkle Seite" womöglich eben so dunkel wie die "helle Seite" bzw. es gäbe nur noch das eine "Leben erzeugende/erhaltende Elixier".

                  Als Obi-Wan Luke trainierte, lernte er sehr schnell, die Macht wahrzunehmen. Dieser Sprung in eine größere Welt erweiterter Wahrnehmung war der Schlüssel zur Nutzung der Macht.
                  Bei Luke stimme ich da zu. Bei Anakin war es ebenso die Erweiterung in eine "theoretische Welt", die letzlich dem Bösen die entscheidende Angriffsfläche bot. Ohne die Theorie, hätte Palpatine Anakin nicht beeinflussen können. Denn Anakin sah sich ja gezwungen "nach seinen Prinzipien zu handeln". Aber die Prinzipien hat er sich nicht selber angeeignet, sondern diese wurden ihm "eingeimpft".
                  Anakin ist ein Beispiel dafür, daß man Talent auch verschwenden kann.

                  Das Gleichtgewicht spielt ja auch in SW die entscheidene Rolle. Aber offenbar lässt sich die Macht nicht nur auf ein Prinzip reduzieren. Sie übermittelt Wissen und verstärkt und beschwichtigt Gefühle, aber liefert auch Kraft.
                  Sie strebt zum Gleichgewicht, aber die Intensität des Zugangs hängt vom Midichorianwert ab.
                  Das ist unlogisch. Diejenigen die keinen Zugang zur Macht haben, währen in den Augen derer, die Zugang zur Macht haben, ständig im Ungleichgewicht. Für die die keinen Zugang zur Macht haben, muß auch die materielle Welt ins Gleichgewicht gebracht werden, unabhängig davon ob die Gefühls- und Gedanken-Welt im Gleichgewicht ist. Denn ohne Gleichgewicht in der materiellen Welt, wird die Gefühls - und Gedanken-Welt derer, die keinen Zugang zur Macht haben, immer im Ungleichgwicht sein.
                  Das Übermitteln von "Wissen" (über die Macht) hilft der GFFA also nicht beim "beschwichtigen der Gefühle". Da müssen Taten sperchen. Würde alleine das Gleichgewicht der Macht ausreichen, bräuchten keine Helden-Taten in der materiellen Welt vollbracht zu werden.

                  Umgekehrt, wenn das Gleichgewicht in der materiellen Welt hergestellt wurde, muß das nicht heißen, daß das durch ein "Gleichgewicht" in der mystischen Welt erricht wurde bzw. daß ein Gleichgewicht in der mystischen Welt gleichzeitig der Schlüssel zum Gleichgewicht in der materiellen Welt wäre, solange noch ein Ungleichgewicht (z.B. Krieg) herrscht.
                  Die Suche nach dem Gleichgewicht, in Zeiten des Ungleichgewichts, ist ein Widerspruch in sich, der die Jedi augenscheinlich teuer zu stehen kam.

                  Das Gleichgewicht und das Ungleichgewicht sind EINS.
                  Ein ewiger Kreislauf. Das Wasser (das Leben) fleißt nicht ohne die Berge und ohne die Täler käme es nie zur Ruhe.

                  Wie kommst Du darauf, dass Palptine in Episode VI nicht mehr im Gleichgewicht war? War Palpatine nicht immer der selbe?
                  Als es noch den Jediorden gab, konzentrierte er sich auf beides. Er hatte sowohl die Jedi im Blick als auch seine eigenen dunklen Pläne. Als es keinen Jediorden mehr gab - und es aus seiner Sicht keine bedeutenden Jedi mehr gab die ihm gefährlich werden konnten - konzentrierte er sich nur noch auf seine dunklen Pläne. Er war nun so "klein" geworden wie der Jediorden, der vor einem einzigen Sith-Lord kapitulierte.

                  Die Macht stellt eine unermessliche Energiequelle dar. Das Leben bringt sie hervor, bringt sie zur Entfalung. Ihre Energie umgibt ums. Allgegenwärtig.
                  Das Problem ist, wenn sich diese Energie tatsächlich auch immer mitteilt, dann muß sich diese Energie auch verbrauchen (auch dann wenn keine Blitze geschossen oder Steine bewegt werden), da sie ansonsten ins Unermessliche anwachsen und zur Selbstzerstörung des "Energiespeichrs" (Mensch) führen würde.

                  Das wäre vielleicht eine Lösung. Oder wie wäre es damit: Bei einem Midichlorianwert von 2.500 erfüllen die Midichlorianer vorwiegend ihre biologische Funktion und sorgen gleichzeitig dafür, dass man mit der Macht verbunden ist (jedes Leben ist über die Midichlorianer Teil der Macht). Das wären die A-Midichlorianer.
                  Alle Midichlorianer die über den Wert von 2.500 hinausgehen, sind biologisch überflüssig und erfüllen ihre Funkion als Boten der Macht (B-Midichlorianer), von der sie auch die Kraft beziehen. Daher vermitteln sie auch verstärkt diese Kraft.

                  Es fällt doch auf, dass ein gewöhnlicher Mensch nicht etwa ein Achtel von Anakins Potential hat. Man kann doch nicht vier Leute nehmen und behaupten, sie hätten die gleiche Macht wie Palpatine. Die großen Machtfähigkeiten kommen erst über einen Wert von 2.500 zustande - insbesondere ab einen Midichorianwert von 5.000 ist jemand als Jedi geeignet. Vielleicht verläuft dies aber alles andere als lienar.
                  Wenn die Zahlenwerte das Potentiel ausdrücken "wann jemand die Macht spürt", dann bringt es den meisten Lebensformen der GFFA nichts, wenn "die Macht ins Gleichgewicht gebracht wird", solange nicht auch die materielle Welt ins Gleichgewicht gebracht wird, weil die meisten - aufgrund ihres zu geringen Midichlorianerwertes - mit dem "Gleichgewicht der Macht" garnichts anzufangen wüßten. Sie würden dieses Gleichgewicht der Macht ja nicht meinmal wahrnehmen.

                  Was man nicht einmal wahrnehmen kann, kann man auch nicht als Gleichgewicht oder Ungleichgewicht empfinden. Für die meisten werden Gestalten wie Jedi und Sith also eher etwas seltsames sein. Lichtschwert schwingende Verrückte vielleicht, die nichts mit ihrer Freizeit anzufangen wissen.

                  Leider kann nun die Macht NICHT mehr das sein, was jeder im Stande wäre wahrzunehmen, also kann auch "das Gleichgewicht der Macht" kein allgemein wahrnehmbarer Zustand in der GFFA sein, solange nicht auch die materielle Welt im Gleichgewicht ist.

                  Ja, aber das kann und darf nur George Lucas!
                  Ich bin froh, daß er die ersten Filme nicht noch nachträgich an den ersten drei Episoden angepasst hat.
                  Zuletzt geändert von arthur; 31.01.2011, 09:28.

                  Kommentar


                    #54
                    Der Griff des Machtnutzers auf die MACHT

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Ich denke man hinterläßt keine Strömungen, sondern den "aktuellen Teil der Persönlichkeit" (z.b. den Schmerz im Augenblick des Todes - wenn Millionen sterben), so wie - fals man in der Macht auf geht - seinen Geist mit allen Erfahrungen.
                    Meine Theorie ist, dass alle Wesen der GFFA als Teil der Macht diese "Strömungen" selbst duch ihre Gefühle und Gedanken verusachen.
                    Möglicherweise meinen wir mit "Strömungen" unterschiedliche Dinge.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das schließe ich aus der Tatsache, weil Palpatine offensichtlich ALLES sieht, während die Jedi blind und taub in der Gegend rumstolpern und einen vermeintlichen "Drahtzieher" nach dem anderen ausschalten - dabei hockt der echte Drahtzieher direkt neben an im Senat.
                    Das würde ich als "Strömung" (in Richtung jener, die die Dinge so sehen wollen, wie es "Tradition" ist) bezeichnen, weil aufgrund diverser Ereignisse, einige Gemüter - welche alle Botschaften der Midichlorianer entsprechend nach "Charachter" unterteilen und interpretieren* - hochschlagen.
                    Ich habe es so verstanden, dass Darth Sidious die Macht mittels der Dunklen Seite "verhüllt" hat, es sich also um eine Sith-Machttechnik auf höchsten Niveau handelt.
                    Meine Theorie ist, dass nur ein mindestens gleich starker oder noch mächtigerer Jedi diesen "Schleier der Dunklen Seite" enthüllten könnte.

                    In Episode II prüfte Kanzler Palpatine, ob Yoda dazu im Stande ist, als er Frage: "Wird es zu einem Krieg kommen?"
                    "Schwer zu sehen, ...", konnte den Schleier nicht lüften.

                    Vermutlich wäre nur Anakin Skywalker dazu in der Lage gewissen, doch ihm fehlte noch das nötige Wissen um die Macht.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Alle anderen, die keine Kenntnis von der Macht haben (die meisten), würden nicht einmal auf die Idee kommen, daß selbige im Ungleichgewicht wäre.
                    Bei aller Kontrolle sind die Jedi, gerade aufgrund ihrer Kenntnis von der Macht, dermaßen emotional und auf ihrer Vorstellungen fixiert, wie die Welt auszusehen hat (daß es nur ja kein Leid, keinen Tod und keinen Krieg gibt), daß sie die ganze Zeit damit beschäftigt sind überall ihr "Pflaster" drauf zu drücken (Episode II).
                    Die Jedi scheinen mir aber emotional sehr viel kontrollierter zu sein, als andere.

                    IHMO gilt das Ungleichgewicht für alle gleichermaßen, die Jedi können dies nur mittels einer "Trübung ihr Macht" erkennen.
                    Auch alle anderen Wesen sind Teil der Macht, nur eben unbewusst. Mag sein, dass die MACHT teilweise die Handlungen und damit das Schicksal aller Wesen in der GFFA beeinflusst.
                    War es ein Zufall, dass der blinde Han Solo auf Tatooine die richtige Stelle auf Boba Fetts Raketenantrieb traf, oder war es der "Segen", bedingt durch das "Machtfeld", welches von Luke Skywalker ausging?

                    Der Imperator strömte einen dunklen Einfluss aus, der die Flotte in der Schlacht von Endor in der Kampfmoral stärkte. Als Palpatine in den Reaktor fiel und plötzlich der stärkende Einfluss des Imperators in einer "Todeswelle" endete, war diese Erschütterung der Macht vermutlich wie ein unbewusser Schock für die Gemüter der Imperialen. Sie verloren ihren Mut, kämpften wie Kadetten und waren plötzlich kein tödlicher Feind mehr. Die MACHT war mit der Rebellion!
                    Der geniale Stratege Großadmiral Thwarn erkannte dies und baute fünf Jahre später darauf seine Strategie auf.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Die Pläne des Bösen hingegen entwickeln sich ungehindert im stillen Kämmerchen. Denn das Böse ist nicht emotional, ist nicht besorgt um Traditionen und sieht jedes ausgelöschte Leben als weiteres Puzzelstück. Während es den Jedi um jedes "Bauernopfer" leid tut, lacht sich Palpatine ins Fäustchen, weil die Jedi haarklein SEIN Spiel spielen.
                    Die Sith geben sich ihrer Leidenschaft hin und wenn Anakin lernt, seinen Gefühlen zu vertrauen, wird er laut Palpatine "unbesiegbar". Die Sith sind mMn höchst emotional - es geht darum, die Macht durch starke Gefühle zu entfesseln. Der ungebändigte Hass verfärbte die Augen der Sith gelb.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Sie verkennen - obwohl sie es eigentlich ahnen - daß es hier nicht um "die Geschicke der Menschen" geht (denn es gibt hier kein Schicksal/Glück, das sie beeinflussen müßten), sondern um das Geschick eines Strategen. Diesen ausfindig zu machen, müsste von Anfang an ihre ganze Aufmerksamkeit gelten - genau ab dem Zeitpunkt wo sie merken, daß sie die dunkle Seite nicht mehr sehen können. Dann würden sie Palpatin auch rechtzeitig entlarven.
                    Laut dem SW-EU verkannten die Jedi dies keineswegs. Ich kenne da ein Hörspiel (leider erinnere ich mich nicht mehr zweifelsfrei an den Titel, meine aber, es hieß Labyrinth des Bösen), indem die Jedi dem Sith-Lord auf der Spur waren.
                    Dass der Sith die Unverfrohenheit besitzt, sich auch noch mit den Jedi zu unterhalten und sich hinter einer derart bekannten Persönlichkeit zu verstecken, darauf wäre ich vermutlich auch nicht gekommen.
                    Er vernebelte die Macht der Jedi und verbarg sich so Tief im Schatten der Dunklen Seite.
                    Aber Mace Windu erkannte in Episode III, dass der Kanzler von der Dunklen Seite der Macht umgeben wurde. Sie verdächtigten ihn sogar persönlich.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    * Selbst Meister Windu läßt sich traditionsgemäß "vom Charachter Count Dookus" (weil er ihn so in Erinnerung hat) zu der Annahme verleiten, er wäre nicht im stande ein Attentat auf die Königin zu planen und zu befehligen. So denken die meisten Jedi und deshalb sind sie blind.
                    Weil sie so denken "wie es vorauszusehen war". Oder aus Sicht des Bösen:
                    "alles läuft genau nach Plan" (Palpatine zu Count Dooku, Episode II)
                    Meister Dooku war der zwanzigste Jedi, der den Orden verließ und sein Verlust wurde tief betrauert.
                    (Zwanzig Jedis sind angesichts der langen Geschichte des Ordens eine sehr geringe Zahl und spricht für die Praxistauglichkeit des alten Kodexes. Luke Skywalker hatte mit seiner modernen Ausbildungsmethode eine sehr viel größere Rate abefallender Jedi.)
                    Dooku wurde noch immer hoch respektiert und sie konnten sich einfach nicht vorstellen, dass er nach so vielen Jahren als Jedi-Meister nun der Dunklen Seite verfallen sein sollte.
                    Stelle Dir einmal vor, Qui-Gon hätte den Orden aus Enttäuschung verlassen. Würdst Du glauben, er wäre ein Sith? Also, ich würde eher auf Grauer Jedi tippen.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Aber was hat das mit dem Energiefeld ansich zu tun, wie man seine eigenen Gedanken und Gefühle interpretiert (ob als die eigenen oder die der anderen)?
                    Ich verglich lediglich die vulkanische Meditationstechnik mit jener der Jedi. So wie Vulkanier ihre Emotionen zu Schweigen bringen können, können Jedi ihren inneren Dialog zu schweigen bringen, ihren Geist mit Frieden füllen und so die Macht wahrnehmen.
                    Die Wahrnehmung befähigt Jedi, Befehle an die Macht zu senden, oder eben Botschaften, wie Wahrnungen vor Gefahr, zu empfangen.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Da mit den Midichlorianern ein "technicher" Aspekt hinzu gekommen ist, ist die "Verbindung zur Macht" nur noch indirekt:
                    Ebensogut könnte ich behaupten, wir sehen nur indirekt, oder hören nur indirekt. Weniger direkt als die anderen Sinnesorgane scheint es mir auch nicht zu sein.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Die Energie in den Leiterbahnen ändert sich nicht, wenn durch "das Zuhören und selber reden" die Gemütszustände beeinflußt werden.
                    Sicher verändert sich der Zustand der Energie im Kabel und zwar immer dann, wenn jemand spricht (die Ströme verändern sich doch analog zu den Schwingungen).
                    So können auch Machtnutzer Erschütterungen der Macht hervorrufen.

                    Aber Du meinst wahrscheinlich die "Natur der Macht". Diese bleibt natürlich unverändert, aber das Energiefeld kann "Erschütterungen" und Botschaften übermitteln, die ich als Veränderungen im Feld deute.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn stattdessen die Macht der "Transportweg" einer Botschaft ist, dann gibt es m.E. keinen Grund anzunehmen, daß diese beim "hinhören und selber denken" beeinflußt wird, da man ja den Midichlorianern zuhört und nicht der Macht selber. Sprich, man hört garnicht mehr die Macht, sondern man nimmt....öh....die Vibrationen/Energiestöße der in den Zellen lebenden Lebensformen wahr, so wie man (statt der Energie in den Leiterbahnen) nur die von der Membran (Telefon-Hörer) erzeugten Schallwellen hört. Dann gibt man selber Schallwellen ab, die als Energie in den Leitungen transportiert wird, und auf der anderen Seite wieder über eine Membran in Schallwellen (also in die eigentlich "höhrbare" Botschaft) umgewandelt wird.
                    Die Schallwellen sind analog zu den elektrischen Strömen.
                    Natürlich könnte man argumentieren, dass auch die "Natur der Luft" nicht verändert wird, aber Änderungen in der Dichte führen zum Schall, es kommt zu "Erschütterungen im Medium", wenn Du mir diesen kleinen Schwenker als Analogie zur SW-Terminologie bezüglich der Macht erlaubst.
                    Auch wenn die Beschaffenheit der MACHT unangetastet bleibt, so können Wesen der GFFA doch begrenzten Einfluss auf dieses Feld nehmen - zumindest die Machtnutzer.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Nun erweitern wir "die offene Leitung" um ein vielfaches: das Internet.
                    Was hört der Jedi nun: Rauschen.
                    Wenn er nun SEINEN Gesprächspartner herausfiltern will, dann braucht er wohl einen ganz "persönlichen Draht" (so wie Luke zu seinen Freunden), der ihn direkt verbindet und alles andere ausblendet.
                    Hierfür braucht ein Padawan unterweisung durch einen Jedi-Meister. An dieser Stelle möchte ich mal aus dem Filmbuch zu Episode V zitieren, und zwar aus der Szene, in der Luke im Rahmen seins Jedi-Trainings die Vision von Claut City erfährt:
                    Zitat aus dem Filmbuch zu Episode V:
                    "Sei ruhig", sagte Yoda. "Durch die Kraft wirst du sehen: ander Orte, andere Gedanken, die Zukunft, die Vergangenheit, längst entschwundene alte Freunde."
                    Luke verlor das Bewußtsein seiner Körperlichkeit und ließ sich treiben.
                    "Mein Gehirn füllt sich mit so vielen Bildern."
                    "Du mußt steuern. Steuere, was du siehst", wies ihn der Jedi-Meister an. "Nicht zu leicht, nicht zu schnell."
                    Luke schloss wieder die Augen, entspannte sich und begann die Bilder allmählich unter Kontrolle zu bringen. Endlich tauchte etwas auf, unklar, weiß, gestaltlos. Dann wurde das Bild deutlicher: eine Stadt, die in deinem brodelnden weißen Meer schwebte.
                    "Ich sehe eine Stadt in den Wolken", sagte er.
                    "Bespin", erwiderte Yoda. "Ich sehe sich auch. Du hast dort Freunde, wie? Konzentriere dich, und dur wirst sie sehen."
                    Luke konzentrierte sich stärker, und die Stadt in den Wolken trat schärfer hervor. Er konnte Gestalten sehen, die ihm bekannt waren.
                    "Ich sehe sie!", rief Luke. Dann erfaßte ihn plötzlich körperliche und seelische Qual. "Sie haben Schmerzen. Sie leiden."
                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das ist richtig. Aber das ist imoh auch genau der Punkt, wo es anfängt kompliziert zu werden:
                    Wenn uns ein Magnetfeld durchströmt merken wir nichts davon.
                    Selbst wenn das Magnetfeld so stark wäre, daß wir anfangen würden zu schweben (siehe: schwebender Frosch) würden wir nichts spüren.

                    Nun sagen die Jedi allerdings sie würden diese ENERGIE mitgeteilt bekommen. Sprich, sie wandeln diese Energie mit Hilfe ihrer Midichlorianer um in echte ARBEIT (Energie als die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten).
                    Das wäre als würde man von innen heraus verbrennen. Man stelle sich 20.000 mikroskopisch kleine Akkus vor, die sich in Sekundenbruchteilen auf- und entladen - entsprechend der sie durchstömenden Macht (Energie).

                    Die Energie die notwendig wäre, um uns mittels eines Magnetfeldes zum Schweben zu bringen wäre......man brauch dazu wohl ein Atomkraftwerk (fals das mal ausreicht).
                    Und diese Energie soll nun in die Midichlorianer übertragen werden, so daß Luke diese Energie auf einen Stein lenken und so zum Schweben bringen kann?
                    Also ich tue mir mit dieser Vorstellung etwas schwer.
                    Nun, ich denke nicht, dass ein Jedi nur die Macht nutzen kann, die tatsächlich durch seinen Körper strömt. Über die Midichlorainer ist sein Körper mit dem Energiefeld verbunden. So kann er nicht nur "Botschaften der Macht" erhalten, wie Luke während der Ausbildung, sondern auch Befehle an das Energiefeld geben.
                    Laut dem Filmbuch konzentrierte sich Luke auf folgende Weise, um seinen X-Wing aus dem Sumpf zu holen:
                    Zitat aus dem Filmbuch zu Episode V:
                    Er versuchte, sich die Konturen des X-Flüglers vorzustellen. Und er konzentrierte sich auf die Bewegung, die er vollführen würde, wenn er aus dem schlammigen Wasser emporstieg.
                    ...
                    Luke war wie ausglaugt und rang nach Atem.
                    Es hatte ihm offenbar sehr angestrengt, obwohl er genügend Macht besaß, um es zu schaffen. Sein Unglaube schwächte ihn.

                    erklärte die Macht folgendermaßen:
                    Zitat aus dem Filmbuch zu Episode V:
                    "Denn mein Verbündeter ist die Kraft. Und sie ist mächtig. Das Leben erschafft sie und läßt sie wachsen. Ihre Energie umgibt uns und bindet uns. Wir sind leuchtende Wesen, nicht diese primitive Materie." ... "Du muss sie fühlen. Du musst fühlen, wie es strömt. Spür die Kraft, die dich umgibt. Da", ... "zwischen dir und mir und diesem Baum und diesem Felsblock." ... Ja, überall" ... Überall kann man sie spüren und einsetzen. Sogar zwischen dem Land hier und dem Schiff dort.
                    (R2 versuchte übrigens vergeblich die Macht mit seinen Abtastern zu erfassen.)

                    Diese Beschreibung veranlasst mich zu der Theorie, dass ein Jedi über seine Midichlorianer Befehle an die Macht senden kann, damit das Feld, dort wo es wirken soll, manipuliert wird.
                    Will einen Jedi einen Stein schweben lassen, gehen von ihm IHMO Steurungssignale zu dem Teil der Macht aus, der den Stein durchströmt und befielt der Macht, den Stein levitieren zu lassen.

                    So entstehen höchstwahrscheinlich auch die Machtblitze erst außerhalb des Körpers, allerdings durchströmt die Macht dabei wohl die Finger.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn es einem Jedi nicht gelingt es zu umgehen, daß er für eine bestimmte Arbeit die dafür notwendige Energie selber aufbringen muß, was nützt es ihm dann die Kenntnis von der Macht? Dann wäre er einfach ein Überwesen, welches in der Lage ist, Energie über die eigenen Körperzellen 1) aufzunehmen 2) umzuwandeln (z.B. in einen Blitz) und 3) umzuleiten (auf das Ziel). Er wäre so etwas wie "Spezies 8472", die auf biologischer Ebene die Energie für den Warpantrieb produzieren. Er wäre einfach ein "Energiewandler" (ein wandelnder Akku) und kein "Wissender", der alleine aus den Informationen zu großen Taten befähigt wird. Das bedeutet, das Wissen wird eigentlich zu 100% in den Hintergrund gestellt, denn der Jedi brauch ja nur noch seine geladene Energie "anzuzapfen".
                    Der Gedanke des Energiewandlers scheint nachliegend zu sein. Aber er braucht ja noch das Wissen, um diese Energie steuern zu können.
                    Der Midichlorian-Wert zeigt AFAIK an, wie Stark ein Wesen an die Macht "gekoppelt" ist. Dazu muss er die Macht-Energie selbst nicht wandeln. Offenbar ist der Grad seiner Einflussnahme auf diese Feld von der Anzahl der Midichlorainer abhängig.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Ich verstehe nur nicht wie man die Radiowellen beeinflussen will, indem man einfach nur zuhört und selber ins Mikro redet.
                    So weit ich weiß, müssen Radiosender sogar eine feste unveränderte Frequenz haben, damit man überhaupt was zu hören kriegt. Es würde keinen Sinn ergeben die Radiowellen zu verändern, weil man dann nichts mehr hören würde.
                    Wie will man denn etwas hören, wenn man die Wellen nicht ändert? Diese Änderungen der Radiowellen sind doch die Informationen.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Man kann die Radiowellen verstärken, um den Empfangsbereich zu erweitern, aber ändern würde man sie dadurch nicht.
                    Außerdem werden auch diese irgendwann in Schallwellen umgewandelt, weil man auch da sonst nichts hören würde. Das EM-Feld wird durch das "Abhören" und "Senden" nicht verändert.
                    Aber sicher wird es verändert, sonst gebe es keine Informationsübermittlung via EM-Feld.
                    Die Natur des Feldes als solches bleibt davon natürlich unberührt, aber Radiowellen oder Lichtsignale kann man als Schwingungen des elektromagnetischen Feldes deuten.

                    Analog bleibt die Beschaffenheit der Macht unverändert, aber Jedi können sehr wohl einfluss auf das Feld nehmen, um z.B. einen Felsbrocken levitieren zu lassen.

                    Dein Vergleich mit dem Radio gefällt mir übrigens. Wie ein Sender, übermittelt ein Jedi seine Befehle an die Macht, damit diese die Befehle dort aufführt, wo der Jedi will.
                    Andererseits kann der Jedi widerrum von der Macht beeinfluss werden. So empfing Luke von einem Lichtjahre entfernten Ort aus der Zukunft Bilder und Gefühle. Alles über die Midichlorianer-Kopplung zum mystischen Energiefeld.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Nun bei Padmè waren Obi Wan und Anakin ja sehr geistesgegenwärtig. Sie waren voll auf das Geschehen in Padmès unmittelbarer Nähe fokussiert bzw. auf den Raum in dem sie schlief. So schufen sie ideale Bedingungen, um sofort auf jede Art der Bedrohung reagieren zu können - was sie auch taten.
                    Sehe ich auch so.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn wir diese Situation nun auf die ganze GFFA erweitern, dann dürfte es schwer sein - auch im Hier und Jetzt - zu entscheiden, welche Bedrohung zu welcher Person gehört.
                    Alles "redet" durcheinander. Der "Will" ist nur noch ein "Rauschen". Es kann alles mögliche Gechehen.
                    Erst wenn man sich auf immer kleinere Bereiche (im Hier und Jetzt) konzentriert, wird das Muster klarer.
                    So kann ein Yoda nur inetwa die Zukunft einer einzigen Person oder die Zukunft von einigen wenigen sehen, nicht aber die Zukunft im allgemeinen. Das wäre zu viel Input.
                    Da hast Du sicher recht. Mein Eindruck ist, dass Jedi und Sith ihre Macht am besten in ihrer unmittelbaren Umgebung einsetzen können. Aufgrund der von Dir gut beschriebenden Schwierigkeiten fällt es Machtnutzern außerordendlich schwer, über ihr Umfeld hinaus die Macht einzusetzen.
                    Jedi und Sith spüren auch erst einander, wenn ihre "Machtfelder" sich ausreichend stark überlagern.

                    Die MACHT selbst unterliegt solchen Beschränkungen allerdings nicht, weshalb es ihr möglich ist, Botschaften aus fernen Orten und anderen Zeiten zu übermitteln.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Die anderen Jedi waren vermutlich auch nicht im "Hier und Jetzt" (nicht geistesgegenwärtig), sondern konzentrierten sich auf den Ausgang der Schlacht. Eine Zukunft die sie unmöglich sehen konnten.
                    Eine durchaus plausible Deutung. Ich vermute, dass sie sich einfach auf die Gefahr, welche von den Droiden ausging, konzentrierten.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn Luke sich von all seinen Fragen befreit, muß er gleichzeitig an etwas anderes Denken. An was er denkt sieht man ja dann in der Höhle.
                    Luke fühlte sich der Herausforderung, der Dunklen Seite waffenlos entgegenzutreten, noch nicht ganz gewachsen.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn die Macht ein "intelligenter Geist" ist, wozu brauch sie dann den "brennenden Busch" in Form der Midichlorianer?
                    Ein "Geist" könnte doch höchst persönlich "in uns fahren".
                    Das erkläre doch bitte George Lucas.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Ich hoffe ich konnte nun den Gedankengang komplettierern.


                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das Problem ist nicht die Technik. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß man das Denken nicht abschalten kann.
                    Es geht viel mehr darum den "inneren Dialog" (Selbstgespräche) abzustellen.
                    Aber Denken tut man dann immer noch.
                    Ich denke, Du hast es auf den Punkt gebracht, sehr gut ausgedrückt, arthur. Es geht wohl um das Abstellen des "inneren Dialogs".

                    lehrte es auf diese Weise:
                    Zitat aus dem Filmbuch zu Episode V:
                    "Aber wie unterscheide ich die gute Seite von der schlechten?" fragte Luke verwirrt.
                    "Du wirst es wissen", erwiderte Yoda, "Wenn du dich in inneren Frieden befindest ... ruhig, passiv. Ein Jedi gebraucht die Kraft für die Erkenntnis, nie für den Angriff."
                    "Aber sag mir, warum -"
                    "Nein! Es gibt kein Warum. Ich werde dir nichts mher sagen. Reinige dein Gehirn von Fragen. Sei still, jetzt ... in Frieden ..."
                    Yodas Worte verklangen, aber seine Worte hatten eine hypnotische Wirkung auf Luke, der seine Proteste einstellte und sich nunmehr friedlich entspannte.
                    "Ja ..." murmelte Yoda, "... ganz ruhig."
                    Langsam schlossen sich Lukes Augen. Entspannen. Ruhig ....
                    "Passiv ..."
                    Luke hörte Yodas beruhigende Stimme und ließ sich von den Worten des Meisters leiten.
                    "Überlaß dich dem Frieden ..."
                    Frieden ist laut Dr. Thomas Schwartz übrigens das Gegenteil von Angst, und nicht einfach das Fehlen von Krieg.
                    YouTube - Liebe 3/3 - Harald Lesch & Thomas Schwartz
                    (etwa nach 10 Min. Laufzeit sagt er dies)

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Tja damit habe ich ehrlich gesagt ein riesen Problem. Energie auf einen Organismus zu "übertragen" (um es ganz ganz zaghaft auszudrücken) birgt in der Tat einige "technische Probleme". Ein kleiner "Stromschlag" und man kippt sehr leicht tot um.
                    Wie die Jedi das aushalten, daß die Energie eines "Kraftwerkes" auf sie...hehe....übertragen und weitergeleitet wird, das ist schon, also das ist.......ich weiß garnicht wie man das umschreiben soll. Vielleicht "Energieableiter"?
                    Daher denke ich, dass die Jedi nur Boschaften und Befehle von der Macht empfangen und senden.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn es darum geht einer Zelle zu ermöglichen, daß diese ihre Arbeit tun kann, dann reicht es aus wenn sich "Kraftwerke" einschalten und die Energie in eine Richtung "fließt".
                    Die Midichlorianr hingegen müssen eigentlich so komplex sein wie Neuronen im Gehirn, wenn sie Gefühle und Gedanken anderer "transportieren" können. Ein einfaches fließen einer "Energiewelle" bzw. eines Stromes in eine Richtung reicht da nicht mehr aus.
                    Stimmt. Mir ist auch schleierhaft, wir davon über 20.000 in nur EINER Zelle platz finden sollen. Aber vielleicht hat Anakin ja das Maximum erreicht.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Meine Logik basiert auch auf der Behauptung Qui Gons, der ja zu Anakin sagt, daß ohne die Midichlorianer kein Leben möglich wäre. Das deckt sich 1:1 mit den Mitochondrien.
                    Also ging ich davon aus, daß die Midichlorianer das selbe tun. Wenn sie aber auch das nicht tun, brauch man sie auch nicht mit den Mitochondrien zu vergleichen, weil sie dann einfach eine neue "Lebensform" sind, die mit keiner anderen zu vergleichen ist.
                    Das stimmt vermutlich. Aber die Mitochondrien scheinen noch am ehesten mit ihnen Vergleichbar zu sein.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Es ist ja nicht nur die "8fache Aktivität", sondern auch der "Verzehr" einer Menge an Energie, die normalerweise für eine ganze Stadt gebraucht wird. Wie soll es möglich sein, daß durch Körperzellen kurzzeitig ein "Energiestrom" fließt, der Blitze entstehen läßt? Das ist nicht möglich, da ansonsten das Gewebe sofort verdampfen würde. Anakin würde sich, konzentrierte er tatsächlich eine physikalische Energie (Macht) auf ein schweres Objekt (welches er zum Schweben bringt), sofort in eine Rauchwolke verwandeln.
                    Die von Dir beschriebende Problematik trat SW tatsächlich schon auf, einmal in Kampf um Endor (als ein Machtring einer Hexe von Dathomir außer Kontrolle geriet) und ein weiteres Mal auf andere Weise, als die Jedi-Akademie auf Yavin 4 von Sternzerstörern angegriffen wurde. (Wer den Roman, Star Wars - Darksaber - der Todesstern noch nicht kennt, sollte auf keinen Fall die Spoiler-Felder öffnen, weil ich dort massiv spoiler!)
                    SPOILERZitat aus Star Wars - Darksaber - der Todesstern:
                    "Diese Tempel wurden vor langer Zeit von den Massassi erbaut. Wir haben herausgefunden", ... "daß es ihr ursprünglicher Zweck war, als Fokus für die Energien zu dienen, die von den Dunklen Lords der Sith manipuliert wurden. Wir können diese Tempel auf ähnliche Weise benutzen - aber um der lichten Seite zu dienen und uns zu schützen.
                    Ich werde auf das Dach dieses Tempels steigen und der Fokuspunkt für eure Energien sein. Wir werden zusammenwirken, vereint in der Macht."


                    Es erwies sich allerdings als weitaus schwerer als erwartet ...
                    SPOILER
                    ...
                    Beinahe instinktiv, ohne zu zögern, griff Dorsk 81 in die tiefsten Tiefen des Brunnens, den die dreißig versammelten Jedi-Ritter für ihn geöffnet hatten, und schöpfte Kraft. Er ließ die Macht druch sich strömen, bündelte sie, absorbierte die brennenden Energien, die vom Großen Tempel verstärkt wurden, leitete sie durch seinen Körper und schleuderte sie gegen die Flotte der Sternzerstörer.
                    "Bewegt euch!" brüllte er.
                    Die Worte selbst waren wie Stoff gewordene Macht. Weißglühende Energie fauchte aus seinem Mund, züngelte von seinen Fingerspützen, fuhr durch seinen ganzen Körper und brannte, brannte.
                    In seinen Kopf wurde es so hell, als wäre unter seiner Schädeldecke eine Supernova explodiert, und sein Bewußtsein ritt auf der Woge der Macht. Er spürte, wid sie die siebzehn Sternzerstörer erfaßte ... und sie wirbelten davon wie Zweige in einem Taifun. Die Schockwelle schleuderte die gesampte Flotte hinaus in den Weltraum jenseits des Yavin-Systems, verschmorte ihre Computer, ihre Triebwerke, während der Orkan der Macht sie schneller und schneller davontrug.
                    ...
                    Die Macht ließ Kyp Durron fallen wie ein gerissenes Seil. Alle Jedi-Schüler sanken erschöpft auf die Knie. Als die roten Flecken vor seinen Augen verblaßten und er wieder sehen onnte, fiel sein Blick auf Dorsk 81 . oder das was ihn übriggeblieben war -, ...
                    "Dorsk 81", keuchte Kyp und verfolgte entsetzt, wie die Haut des geklonten Nichtmenschen von innen her vermschmorte, als würde sie in einer heißen Pfanne gebraten. Dorsks große gelbe Augen waren nur mehr rauchende leere Höhen. Dampf stief von seinem Körper auf.
                    Aus seinem klaffenden, geschwärzten Mund drangen Worte. "Sie sind fort, mein Freund", keuchte er.
                    "Warte!" rief Kyp. ...
                    Aber Dorsk 81 lag bereits tot in seinen Armen.


                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das würde mir als Erklärung vollkommen ausreichen - und dir anscheinend auch.


                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Diesen Vergleich habe ich aber schon öfters gelesen.
                    Selbst ohne Vergleiche zu ziehen ist die "Doppelfunktion" der Midichlorianer schon seltsam.
                    Da frage ich mich wie die dunkle (verzehrende) Seite überhaupt jemandem "innewohnen" kann, wenn es sich doch eigentlich nur um ein das pure Leben erschaffendes "Elixier" handelt.
                    Eine berechtigte Frage. Dies erkläre ich mir mit der Komplexität der Macht. Sie hat auch destruktive Strömungen, die einen verzerren können.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Was kann der arme Anakin dafür wenn das Leben in ihm entartet, weil es angeblich negative Energie bei negativen Gedanken/Gefühlen (in die Zellen) übermittelt etc.PP.?
                    Dann ist er aus Sicht des Lebens einfach nur krank und nicht böse.
                    Er hätte sich nicht auf den Pfad dieser negativen Gefühle begeben dürfen. Er erlag seinen Zorn.
                    Aber darüber diskutierten wir ja bereits ausgiebig in einem Nachtbar-Thread.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Aber zwingend (logisch) erscheint es, daß nur eine Lebensform von einem mystischen Energiefeld "unterrichten" kann, wenn die Resultate immer eindeutig sind?
                    Das Energiefeld ist nur "echt" wenn es lebt?
                    Hm - darüber muss ich nachdenken ...

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Die Aborigines haben vorallem sehr viel Geduld bei der Suche nach Wasser, und viele Verstecke um das Wasser zu vergraben.
                    Sie trinken nicht, sondern benetzen nur die Kehle.
                    "Braune Brühe" - die wir niemals trinken würden - wissen sie ebenso zu nutzen wie wir das Wasser aus der Leitung. Sie warten einfach ab, bis sich der Sand am Grund des Trinkgefäßes gesetzt hat. Letzteres trifft vielleicht auch auf die Macht zu:
                    negative Gefühle/Gedanken sind vielleicht einfach "aufgewühlter Staub", dem man die Zeit geben muß bis er sich wieder gelegt hat. Dann ist die "dunkle Seite" womöglich eben so dunkel wie die "helle Seite" bzw. es gäbe nur noch das eine "Leben erzeugende/erhaltende Elixier".
                    Dann verfügen sie über die nötige Gelassenheit und Geduld - das sind doch Jedi-Tugenden.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das ist unlogisch. Diejenigen die keinen Zugang zur Macht haben, währen in den Augen derer, die Zugang zur Macht haben, ständig im Ungleichgewicht. Für die die keinen Zugang zur Macht haben, muß auch die materielle Welt ins Gleichgewicht gebracht werden, unabhängig davon ob die Gefühls- und Gedanken-Welt im Gleichgewicht ist. Denn ohne Gleichgewicht in der materiellen Welt, wird die Gefühls - und Gedanken-Welt derer, die keinen Zugang zur Macht haben, immer im Ungleichgwicht sein.
                    Das Übermitteln von "Wissen" (über die Macht) hilft der GFFA also nicht beim "beschwichtigen der Gefühle". Da müssen Taten sperchen. Würde alleine das Gleichgewicht der Macht ausreichen, bräuchten keine Helden-Taten in der materiellen Welt vollbracht zu werden.
                    SW deute ich so, dass das Schicksal aller Lebensforemen der GFFA von der Macht beeinflusst wird, nur geschiet dies i.d.R. unbewusst.
                    Als die Imperialen in der Schlacht von Endor gegen die Rebellen unterlagen, würden sie dies wohl auf den Schlachtverlauf zurückführen.
                    Dass der Supersternzerstörer nach dem Tod des Imperators besiegt werden konnte, ist AFAIK kein Zufall. Aber die Crew der Executor war sich dessen natürlich nicht bewusst, welchen Einfluss der Tod des Imperators auf ihr Handeln hatte.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Umgekehrt, wenn das Gleichgewicht in der materiellen Welt hergestellt wurde, muß das nicht heißen, daß das durch ein "Gleichgewicht" in der mystischen Welt erricht wurde bzw. daß ein Gleichgewicht in der mystischen Welt gleichzeitig der Schlüssel zum Gleichgewicht in der materiellen Welt wäre, solange noch ein Ungleichgewicht (z.B. Krieg) herrscht.
                    Die Suche nach dem Gleichgewicht, in Zeiten des Ungleichgewichts, ist ein Widerspruch in sich, der die Jedi augenscheinlich teuer zu stehen kam.
                    Das Ungleichgewicht zeigt sich mMn in der ausweitenden Korruption in der GFFA am Ende der Alten Republik.
                    Bail Organa wäre zu den Glanzzeiten der Republik ein angesehender Senator gewesen, galt aber zu seiner Zeit unberechtigterweise als Einfaltspinsel.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das Gleichgewicht und das Ungleichgewicht sind EINS.
                    Ein ewiger Kreislauf. Das Wasser (das Leben) fleißt nicht ohne die Berge und ohne die Täler käme es nie zur Ruhe.
                    Eine interessante Deutung.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Das Problem ist, wenn sich diese Energie tatsächlich auch immer mitteilt, dann muß sich diese Energie auch verbrauchen (auch dann wenn keine Blitze geschossen oder Steine bewegt werden), da sie ansonsten ins Unermessliche anwachsen und zur Selbstzerstörung des "Energiespeichrs" (Mensch) führen würde.
                    Der Jedi ist ja lediglich über die Midichlorianer mit der Macht verbunden. Er muss sich gar nicht aufladen. Er nutzt nur die vorhandene Energie, zu der er dank der Midichorianer Zugang hat.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Wenn die Zahlenwerte das Potentiel ausdrücken "wann jemand die Macht spürt", dann bringt es den meisten Lebensformen der GFFA nichts, wenn "die Macht ins Gleichgewicht gebracht wird", solange nicht auch die materielle Welt ins Gleichgewicht gebracht wird, weil die meisten - aufgrund ihres zu geringen Midichlorianerwertes - mit dem "Gleichgewicht der Macht" garnichts anzufangen wüßten. Sie würden dieses Gleichgewicht der Macht ja nicht meinmal wahrnehmen.
                    Bewusst nicht - aber unbewusst nimmt die Macht auch auf sie Einfluss. Ansonsten würde die Geistesmanipulation der Jedi gar nicht funktionieren.

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Was man nicht einmal wahrnehmen kann, kann man auch nicht als Gleichgewicht oder Ungleichgewicht empfinden. Für die meisten werden Gestalten wie Jedi und Sith also eher etwas seltsames sein. Lichtschwert schwingende Verrückte vielleicht, die nichts mit ihrer Freizeit anzufangen wissen.
                    Damit hast Du sicher recht. Aber wissen, dass die Macht auch auf Leute wie Han Solo Einfluss hat.

                    Oder um es mit den Worten eines Sith-Lords auszudrücken: Dein Mangel an Glauben ist beklagenswert ...

                    Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                    Ich bin froh, daß er die ersten Filme nicht noch nachträgich an den ersten drei Episoden angepasst hat.
                    Ja, leider hat er doch ein paar Angleichungen vorgenommen, die mMn unnötig waren.

                    Kommentar


                      #55
                      Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                      Meine Theorie ist, dass alle Wesen der GFFA als Teil der Macht diese "Strömungen" selbst duch ihre Gefühle und Gedanken verusachen.
                      Möglicherweise meinen wir mit "Strömungen" unterschiedliche Dinge.
                      Von Strömung würde ich bei dem Aspekt daß die Macht das Leben erschafft sprechen. Die "Strömungen" der Gefühle und Gedanken bekommen meiner Ansicht nach auch nur fühlende denkende Wesen mit. Der Rest des Universums ist davon nicht betroffen.

                      Ich habe es so verstanden, dass Darth Sidious die Macht mittels der Dunklen Seite "verhüllt" hat, es sich also um eine Sith-Machttechnik auf höchsten Niveau handelt.
                      Meine Theorie ist, dass nur ein mindestens gleich starker oder noch mächtigerer Jedi diesen "Schleier der Dunklen Seite" enthüllten könnte.

                      In Episode II prüfte Kanzler Palpatine, ob Yoda dazu im Stande ist, als er Frage: "Wird es zu einem Krieg kommen?"
                      "Schwer zu sehen, ...", konnte den Schleier nicht lüften.

                      Vermutlich wäre nur Anakin Skywalker dazu in der Lage gewissen, doch ihm fehlte noch das nötige Wissen um die Macht.
                      Meine "Theorie" ist in diesem Fall die gleiche. Aber gerade "wenn man etwas nicht mehr sieht" und man genau weiß "so darf das nicht sein", sollten die Jedi doch so weise sein und ihr Verhalten ändern. Da die Jedi an ihren Traditionen festhalten kann Palpatine alleine mit einem einzigen "Schachzug" innerhalb der Macht (einer Technik die die dunkle Seite verhüllt) seinen Plan umsetzen. Der Rest ist schlicht das Verhandlungsgeschick eines Politikers.
                      Für einen Jediorden, dessen Oberhaupt an die 900 Jahre alt ist, nimmt das fast schon die Ehre seines "Siegeszuges über die Jedi" - sofern man Sidious als würdigen Gegner ansieht.

                      Die Jedi scheinen mir aber emotional sehr viel kontrollierter zu sein, als andere.
                      Die Kontrolle über etwas zu haben, heißt bei den Jedi nur leider nicht, es mit Verstand zu tun, sondern weil ein Codex das so verlangt. So treten zwangsläufig starke Gefühle und Gedanken auf, wogegen sich die Jedi nur "mit aller Macht" dagegen stemmen, anstatt sie (logisch) zu erforschen:

                      Wenn klein Ani Alpträume hat, sollte man keine dummen Sprüche klopfen, von wegen "du mußt los lassen", sondern die Ursache dafür finden. Aber die Jedi können - aufgrund ihrer Traditionen, an denen sie festhalten - die dunkle Seite eh nicht sehen, also können Obi Wan und Yoda auch nicht wissen, wonach sie suchen und nicht sehen was sie wissen wollen.
                      Äh.....wie war das noch gleich mit dem Schlüssel, den man erst mal haben muß, weil es sonst keinen Sinn hätte, zu finden was man mit dem Schlüssel aufschließt.
                      Die Gefühle und Gedanken Anakins sind der Schlüssel zur Wahrheit und kein fauler Zauber, dessen man sich einfach mal entledigt als wäre es ein alter Besen.

                      IHMO gilt das Ungleichgewicht für alle gleichermaßen, die Jedi können dies nur mittels einer "Trübung ihr Macht" erkennen.
                      Auch alle anderen Wesen sind Teil der Macht, nur eben unbewusst. Mag sein, dass die MACHT teilweise die Handlungen und damit das Schicksal aller Wesen in der GFFA beeinflusst.
                      War es ein Zufall, dass der blinde Han Solo auf Tatooine die richtige Stelle auf Boba Fetts Raketenantrieb traf, oder war es der "Segen", bedingt durch das "Machtfeld", welches von Luke Skywalker ausging?

                      Der Imperator strömte einen dunklen Einfluss aus, der die Flotte in der Schlacht von Endor in der Kampfmoral stärkte. Als Palpatine in den Reaktor fiel und plötzlich der stärkende Einfluss des Imperators in einer "Todeswelle" endete, war diese Erschütterung der Macht vermutlich wie ein unbewusser Schock für die Gemüter der Imperialen. Sie verloren ihren Mut, kämpften wie Kadetten und waren plötzlich kein tödlicher Feind mehr. Die MACHT war mit der Rebellion!
                      Der geniale Stratege Großadmiral Thwarn erkannte dies und baute fünf Jahre später darauf seine Strategie auf.
                      Für mich war Darth Sidious schon immer ein genialer Stratege, der eben auch ein böser Mensch war. Die Macht auch zu nutzen (darüber hinaus, daß sie das Leben erschafft) ist ein "Bonus", im Spiel um die Macht im Universum. Dem kann ich (geistig) folgen.
                      Ich lasse mich aber nicht gerne verwirren, indem uns zum einen "vorgeschrieben" wird wer oder was die Macht zu nutzen in der Lage ist, und zum anderen, daß gesagt wird "die Anwendung von Strategie" (militärische Taktik) wäre zu 100% der Macht zu verdanken.

                      Wenn ich auf der einen Seite durch das Einbinden einer Lebensform quasi eine neue Rasse "erschaffe", kann ich auf der anderen Seite nicht ALLE über einen Kamm scheren und behaupten, daß ALLES von der Macht beeinflußt wird, also auch "militärisches Geschick".

                      Bei der "Schlichtung Stuttgart 21" ist der Spruch gefallen "wenn die Katze im Pferd wäre, dann könnten wir die Bäume hoch reiten".
                      Das passt doch hier wie Faust aufs Auge. In einigen steckt eine ausgewachsene "Katze" (was ab 5.000 Midis der Fall wäre) und sie KÖNNEN somit die Bäume hoch reiten (sie werden zu Jedi, Sith etc. ausgebildet), während in den anderen (der Mehrzahl der GFFA) nur ein "Kätzchen" steckt, was sie am Boden hält (die werden zu garnichts ausgebildet).
                      Somit dürften die meisten aber auch nicht vom Wind (Macht) beeinflußt werden, der durch die Wipfel der Bäume weht, weil sie sich ständig am Boden befinden (Windstille).

                      Die Sith geben sich ihrer Leidenschaft hin und wenn Anakin lernt, seinen Gefühlen zu vertrauen, wird er laut Palpatine "unbesiegbar". Die Sith sind mMn höchst emotional - es geht darum, die Macht durch starke Gefühle zu entfesseln. Der ungebändigte Hass verfärbte die Augen der Sith gelb.
                      Ich meine speziell Palpatine. Alle Gefühle (angefangen mit der Frundschaft zu Anakin) die er zeigt, zeigt er ganz bewußt und mit voller Absicht. Denn die "Bande" die er jedesmal knüpft ergibt für ihn einen taktischen Vorteil. So macht er das mit jedem, solange bis er auffliegt. Aber dann ist es zu spät.
                      Somit hat Palpatine bewießen, daß "Kontrolle über Gefühle und Gedanken" aus taktischen Gründen (also bewußt) effektiver ist, als stur eine veraltete Tradition zu pflegen und zu meinen man hätte die Kontrolle.
                      Das Resultat ist eindeutig:
                      Palpatines Methode(n) war(en) die effektivere(n) und der jeweiligen Situation angepasst.
                      Die Jedi hingegen konnten sich nicht weiter entwickeln, sich somit nicht anpassen und sich nicht die Kraft ihres Gegners zu nutze machen. Palpatine hingegen tat das ständig und manövrierte die Jedi aus, als wären es noch Padawane "die fromm ihren Codex runter beten".

                      Laut dem SW-EU verkannten die Jedi dies keineswegs. Ich kenne da ein Hörspiel (leider erinnere ich mich nicht mehr zweifelsfrei an den Titel, meine aber, es hieß Labyrinth des Bösen), indem die Jedi dem Sith-Lord auf der Spur waren.
                      Dass der Sith die Unverfrohenheit besitzt, sich auch noch mit den Jedi zu unterhalten und sich hinter einer derart bekannten Persönlichkeit zu verstecken, darauf wäre ich vermutlich auch nicht gekommen.
                      Er vernebelte die Macht der Jedi und verbarg sich so Tief im Schatten der Dunklen Seite.
                      Aber Mace Windu erkannte in Episode III, dass der Kanzler von der Dunklen Seite der Macht umgeben wurde. Sie verdächtigten ihn sogar persönlich.
                      In Episode III blieb auch keine andere Möglichkeit mehr wer es sein könnte.
                      In Episode I hätten alle Alarmglocken so laut schlagen müssen, daß bereits in Episode II die Identität des dunklen Lords enthüllt gewesen wäre.
                      Am Ende von Episode I meint Yoda "immer zu zweit sie sind, keiner mehr keiner weniger".
                      Der Schüler wurde geschickt die Jedi zu töten. Gleichzeitig behindert ein Politiker den Senat mit Verfahrensfragen. Die Jedi beobachten den Senat und bekommen ebenfals alles gleichzeitig mit. Die Informationen sind eindeutig, aber das Gehirn ist ausgeschaltet. Nur weil man die dunkle Seite nicht sieht?
                      Nein, weil offensichtlich den beiden Ereignissen "dem Behindern des Senates mit Verfahrensfragen" und "der Wahl des neuen Lordkanzlers" keine Beachtung geschenkt wird, wo doch genau DAS dazu führte, daß der Sith-Schüler ungehindert arbeiten konnte - und er hat sogar einen aus den eigenen Reihen getötet.

                      Der Senator der den Senat behindert, muß doch sofort unter Generalverdacht stehen.
                      Im wahren Leben wären diejenigen, die ihre Kameraden im Kriesengebiet wegen "Behinderung des Senats" verlieren (z.B. das Militär), ganz schön angesäuert.
                      Ich denke diejenigen die derartige Nachteile dadurch hätten, würden sich entsprechenden Politiker dann vorknöpfen.
                      Das war doch die Gelegenheit für "Verhandlungen mit einem Laserschwert".
                      Aber dafür fehlte offensichtlich das intellektuelle Know-how.

                      Stelle Dir einmal vor, Qui-Gon hätte den Orden aus Enttäuschung verlassen. Würdst Du glauben, er wäre ein Sith? Also, ich würde eher auf Grauer Jedi tippen.
                      Auf jeden Fall würde ich rausfinden wollen, warum er den Orden verlassen hat.
                      Denn ein Grauer Jedi war er ja schon.

                      Ich verglich lediglich die vulkanische Meditationstechnik mit jener der Jedi. So wie Vulkanier ihre Emotionen zu Schweigen bringen können, können Jedi ihren inneren Dialog zu schweigen bringen, ihren Geist mit Frieden füllen und so die Macht wahrnehmen.
                      Die Wahrnehmung befähigt Jedi, Befehle an die Macht zu senden, oder eben Botschaften, wie Wahrnungen vor Gefahr, zu empfangen.
                      Ersteres kann ich nachvollziehen. Aber "Botschaften an die Macht" nicht.
                      Die Macht hat für mich keinen Intellekt, mit dem man sich "unterhalten" kann.

                      Ebensogut könnte ich behaupten, wir sehen nur indirekt, oder hören nur indirekt. Weniger direkt als die anderen Sinnesorgane scheint es mir auch nicht zu sein.
                      Der Geist ist direkt. Und darum geht es bei der Macht doch. Sie ist die Erweiterung des Bewußtseins, sie ist die MACHT. Die Sinnesorgane haben wir, um die Umwelt wahrzunehmen, um zu sehen wo wir hinlaufen, zu hören ob Gefahr lauert etc.. Durch die Macht bräuchte man keine Sinnesorgane mehr, weil man mit allem gleichzeitig verbunden wären (siehe Machtgeist).
                      Die Macht brauch meiner Ansicht nach kein Sinnesorgan, sondern befindet sich bereits im Geist. Sie gehört ja auch nicht der "Umwelt" an (die wir erst durch Sinnesorgane wahrnehmen müssen), sondern sie hält diese Umwelt zusammen, sie umgiebt sie, sie durchströmt sie. Sie ist ÜBERALL, zwischen dem Baum dem Stein......also brauch sie nicht den Umweg über ein Sinnesorgane (bzw. Midichlorianer) zu nehmen, sie IST ja bereits da, bereits im Kopf (welchen sie ebenso "zusammen hält", wie den Rest des Universums).
                      Aber nicht als Intellekt, sondern als Synergie der Elemente, allem Fühlbaren, allem Denkbaren.
                      Sie war und ist die Umschreibung dafür, wenn etwas "mehr ist als die Summe seiner Teile".

                      Sicher verändert sich der Zustand der Energie im Kabel und zwar immer dann, wenn jemand spricht (die Ströme verändern sich doch analog zu den Schwingungen).
                      So können auch Machtnutzer Erschütterungen der Macht hervorrufen.

                      Aber Du meinst wahrscheinlich die "Natur der Macht". Diese bleibt natürlich unverändert, aber das Energiefeld kann "Erschütterungen" und Botschaften übermitteln, die ich als Veränderungen im Feld deute.
                      Die Veränderungen bzw. Erschütterungen im Energiefeld SIND ja "die Natur der Macht".
                      Sie übermittelt Erschütterungen. Das ist ihre Natur. Hätte sie einen Intellekt würde sie auch mal daruf verzichten Erschütterungen weiter zu leiten oder Erschütterungen weiterleiten die keine Ursache haben. Sie würde nach Belieben physikalische Gesetze aufheben oder neue erfinden, sie würde das Universum an einer Stelle verschwinden und an anderer Selle neu entstehen lassen. Einfach so, ohne ersichtlichen (physikalischen) Grund.
                      Aber da sie eine "Natur" hat, Regeln nach denen sie unabänderbar funktioniert, kann sie kein eigenständiges Bewußtsein haben.

                      Die Schallwellen sind analog zu den elektrischen Strömen.
                      Natürlich könnte man argumentieren, dass auch die "Natur der Luft" nicht verändert wird, aber Änderungen in der Dichte führen zum Schall, es kommt zu "Erschütterungen im Medium", wenn Du mir diesen kleinen Schwenker als Analogie zur SW-Terminologie bezüglich der Macht erlaubst.
                      Auch wenn die Beschaffenheit der MACHT unangetastet bleibt, so können Wesen der GFFA doch begrenzten Einfluss auf dieses Feld nehmen - zumindest die Machtnutzer.
                      Der Einfluß ist aber kein tatsächlicher Einfluß auf die Art und Weise, wie die Schallwellen und die el. Wellen sich vortpflanzen, bzw. wie das "Medium" beschaffen ist.
                      Wenn ich Schwimme verdränge ich Wasser und schlage Wellen. Ich "beeinflusse" das Medium (Wasser) aber nicht, sondern nutze lediglich seine Eigenschaften, daß es mich "trägt". Beeinflussen würde ich es, wenn ich seine chemische Zusammensetzung ändere.
                      Gebe ich z.B. Salz hinzu ändere ich die Dichte. Durch Schwimmen alleine ändert sich das Wasser aber nicht. Sobald ich das Becken verlasse, wird sich das Wasser beruhigen. Es wird wieder genau so sein als wäre ich nie da gewesen.

                      Nun, ich denke nicht, dass ein Jedi nur die Macht nutzen kann, die tatsächlich durch seinen Körper strömt. Über die Midichlorainer ist sein Körper mit dem Energiefeld verbunden.
                      Das ist ein Widerspruch. Der Körper ist bereits mit der Macht verbunden, weil die Macht alles durchströmt und zusammen hält.

                      Es hatte ihm offenbar sehr angestrengt, obwohl er genügend Macht besaß, um es zu schaffen. Sein Unglaube schwächte ihn.

                      erklärte die Macht folgendermaßen:
                      Somit müßte alleine die Konzentration und der "Glaube" ausreichen, um dieser Macht Befehle zu erteilen. Der Dialog zwischen Yoda und Luke geht dahingehend auch weiter:
                      Luke: du verlangst unmögliches. Yoda: Und darum, darum versagst du."
                      Also geht es erst mal darum an die Macht zu glauben, ihr zu vertrauen (Obi Wan: Vertraue der Macht, gib dich der Macht hin).
                      Der Kontext zwischen der Macht, den Midichlorianern und denen die die Macht anwenden (Episode I-III), widerspricht den Lehren eines Yoda und eines Obi Wan aus den Episoden IV-VI.

                      (R2 versuchte übrigens vergeblich die Macht mit seinen Abtastern zu erfassen.)

                      Diese Beschreibung veranlasst mich zu der Theorie, dass ein Jedi über seine Midichlorianer Befehle an die Macht senden kann, damit das Feld, dort wo es wirken soll, manipuliert wird.
                      Will einen Jedi einen Stein schweben lassen, gehen von ihm IHMO Steurungssignale zu dem Teil der Macht aus, der den Stein durchströmt und befielt der Macht, den Stein levitieren zu lassen.

                      So entstehen höchstwahrscheinlich auch die Machtblitze erst außerhalb des Körpers, allerdings durchströmt die Macht dabei wohl die Finger.
                      Der "Teil der Macht", welche den Stein bewegt, ist genau der Teil der die Finger durchströmt, der den Arm durchströmt, der den Geist durchströmt. Genau dieser Teil muss es sein, der den Stein bewegt. Es kann kein anderer Teil der Macht sein, weil der Rest der Macht grade andere Dinge durchströmt/zusammen hält.

                      Wenn nun, wie du sagst, die Schallwellen analog zu den el. Wellen gelten, dann gilt auch, daß die Midichlorianer analog zu dem Teil der Macht gelten, der den Stein bewegt. Ergo, man brauch keine Midichlorianer, weil sie eh analog zu dem selben Kontext gelten, den man beschreibt, wenn man sagt "konzentriere dich auf den Stein".
                      Es sagt niemand, "konzentriere dich auf die Midichlorianer, die dann an deinerstatt mittels der Macht den Stein bewegen", nein es heißt immer (sinngemäß) "DU mußt dich konzentrieren. DU mußt daran glauben", sprich die Konzentration geht DIREKT auf das Objekt, welches bewegt werden soll, und NICHT (nicht) indirekt über ein weiteres "Medium" bzw. eine weitere "Intelligenz" (welche man beispielsweise in einem Gebet anruft).
                      Die Verbindung zwischen dem Anwender und dem Stein ist (nach allem was man im Film beobachten kann) direkt.

                      Der Anwender muß den Stein nicht einmal mit seinen Augen anschauen, nicht mit seinen Ohren hören, nicht mit seinen Fingern brühren, nicht mit seiner Nase riechen und nicht mit seiner Zunge schmecken (igitt ). Nein......der Anwender muß sich den Stein nur in seinem GEIST vorstellen und schon geschieht sein Wille: der Stein fängt an zu schweben.
                      Der Geist alleine genügt, damit sich der Stein bewegt, denn der Gesit ist DIREKT mit dem Stein verbunden - das beweisen die Bilder im Kopf des Anwenders. Der GEIST und NICHT die Midichlorianer haben den Gedanke "den Stein zum Schweben zu bringen".
                      Derjenige der es denkt, der tut es auch.

                      Der Gedanke des Energiewandlers scheint nachliegend zu sein. Aber er braucht ja noch das Wissen, um diese Energie steuern zu können.
                      Luke wußte nichts von irgendwelchen Midichlorianern und es hat ihm auch niemand etwas derartiges erzählt.

                      Der Midichlorian-Wert zeigt AFAIK an, wie Stark ein Wesen an die Macht "gekoppelt" ist. Dazu muss er die Macht-Energie selbst nicht wandeln. Offenbar ist der Grad seiner Einflussnahme auf diese Feld von der Anzahl der Midichlorainer abhängig.
                      Dann wäre aber auch die Konzentration und der Glaube nachrangig. Das heißt Yodas Spruch "und darum, darum versagst du" wäre total sinnlos.

                      Wie will man denn etwas hören, wenn man die Wellen nicht ändert? Diese Änderungen der Radiowellen sind doch die Informationen.
                      Die Frequenz wird nicht geänert. Der Sender XY hat immer die gleiche Frequenz.

                      Aber sicher wird es verändert, sonst gebe es keine Informationsübermittlung via EM-Feld.
                      Die Natur des Feldes als solches bleibt davon natürlich unberührt, aber Radiowellen oder Lichtsignale kann man als Schwingungen des elektromagnetischen Feldes deuten.

                      Analog bleibt die Beschaffenheit der Macht unverändert, aber Jedi können sehr wohl einfluss auf das Feld nehmen, um z.B. einen Felsbrocken levitieren zu lassen.

                      Dein Vergleich mit dem Radio gefällt mir übrigens. Wie ein Sender, übermittelt ein Jedi seine Befehle an die Macht, damit diese die Befehle dort aufführt, wo der Jedi will.
                      Andererseits kann der Jedi widerrum von der Macht beeinfluss werden. So empfing Luke von einem Lichtjahre entfernten Ort aus der Zukunft Bilder und Gefühle. Alles über die Midichlorianer-Kopplung zum mystischen Energiefeld.
                      Es kommt wohl darauf an, was man unter "Veränderung" versteht.
                      Wird das EM-Feld durch eine Bleiwand "beeinflußt", bricht der Funkkontakt direkt ab.
                      Wird einfach ein "a" ins Mikro gesprochen, kommt auf der anderen Seite aus dem Kopfhörer auch ein "a" heraus. Daran wird sich nie etwas ändern. Es wird niemals den Schallwellen oder den Elektrowellen "in den Sinn kommen" aus dem "a" ein "b" zu machen. Ergo kann das Feld nicht "beeinflußt" werden, daß es mal etwas ausspuckt, was nicht dem Input entspricht.
                      Man könnte höchstens das "a" durch etwas anderes überlagern, so daß es nicht mehr als "a" erkannt wird (das meine ich z.B. auch mit "Rauschen"). Aber das "a" wird dann immer noch als "a" unterwegs sein.

                      Ein "Versuchsaufbau" wird immer nur "die Macht der Elektronen" nutzen, um ein entsprechendes Resultat (z.B. ein "Schwingkreis") zu erzielen. Es wird aber niemals den Elektronen "eingeredet", sich anders zu verhalten als es die physikalischen Gesetze vorgeben. Die Elektronen sind immer bestrebt dort hin zu fließen "wo sie fehlen", sprich zum Pluspol. Das wird sich NIEMALS ändern, ganz egal wie "die Beschaffenheit" des Versuchsaufbau sein mag. Das ist auch der Grund, warum es überhaupt gelingt eine "Spannung" aufzubauen.

                      Wenn ich nun bei der MACHT ausdrücklich von einem ENERGIEfeld ausgehe und postuliere, daß winzig kleine Lebensformen die kleinsten Bestandteile davon sind, bzw. daß die Beeinflussung jener Bestandteile "die Energie fließen" läßt, dann müssen diese Bestandteile ganz klaren unveränderbaren Gesetzen folgen.
                      Würde man die kleinsten Bestandteile des Energiefeldes dahingehend beeinflussen, daß sie NICHT mehr den "unveränderbaren Gesetzen" folgen, dann würde man ab dem Moment auch nicht mehr vom selben Energiefeld sprechen, sondern von etwas völlig anderem.
                      Solange aber die kleinsten Bestandteile ihre Arbeit unverändert fortsetzen, wird auch das durch sie entstehende Energiefeld nicht dahingehend beeinflußt, daß es etwas anderes täte als es zu tun im Stande wär. Das Energiefeld ist immer das Resultat klarer unveränderbarer Regeln, denen seine kleinsten Bestandteile uneingeschränkt folgen.

                      Ob die kleinsten Bestandteile des Energiefeldes nun deshalb "aktiv" werden, weil ein Gefühl gefühlt oder ein Gedanke gedacht wird, ist dem Energiefeld und seinen kleinsten Bestandteilen Jacke wie Hose. Einzig und alleine der Empfänger auf der anderen Seite kann die Botschaft "dekodieren" (angefangen bei der Unterscheidung, ob es sich um Gefühle oder Gedanken handelt), weil er das nötige "Know-how" dazu hat: ein Gehirn mit einem "Sprachzentrum" und einem Berich wo Gefühle verarbeitet werden.
                      Die Botschaft mag durch die Macht "direkt ins Gehirn" gespeißt werden, ist aber letztlich nichts anderes als das Resultat ganz simpler Vorgänge, die logisch zwingend ÜBERALL die gleichen sein müssen, weil sie ja "die Galaxis zusammen halten".
                      Würden sich die grundlegensten Regeln "willkürklich" verändern bzw. "beeinflussen lassen", dann würde die Galaxis wohl einfach auseinander fleigen, weil es keinen Zusammenhalt mehr gäbe - und nichts mehr, was alles auf den gemeinsamen Nenner bringt, den wir LEBEN nennen.

                      Die "Beeinflussung" des Energiefeldes ist also auf die kleinsten Bestandteile (durch welches es überhaupt erst entsteht) beschränkt. Aber eigentlich brauch man die kleinsten Bestandteile nicht einmal zu kennen bzw. zu erfinden, um genau das in der Praxis beobachten zu können.

                      Die MACHT selbst unterliegt solchen Beschränkungen allerdings nicht, weshalb es ihr möglich ist, Botschaften aus fernen Orten und anderen Zeiten zu übermitteln.
                      Wieso aus anderen Zeiten?
                      Wenn es kein noch lebender Geist ist (welcher in der Macht aufging) kann eine Botschaft nicht in einem Energiefeld gespeichert sein. Dazu bedarf es dann eines weiteren Mediums (eben eines Speichers). Ja ich weiß: die Midichlorianer. Aber woher wissen die Midichlorianer in Person A, was die Midichlorianer in Person B "dachten", wenn beide Personen zu unterschiedlichen Zeiten lebten und keiner der beiden in der Macht aufging?
                      Da die Midichlorianer in Symbiose mit den Zellen leben, sterben diese wenn die Zellen sterben.

                      Das erkläre doch bitte George Lucas.
                      George, schau mal:
                      Die Midichlorianer selbst (erwähnte ich es schon....?) sind ein Widerspruch zum "Machtgeist" (nehme ich an....), da sie durch ihre Existenz beweisen, daß sie nicht zufällig entstanden sein können:

                      "Ich weigere mich zu beweisen, dass ich existiere", sagte der Machtgeist, "denn ein Beweis ist gegen die Macht, und ohne Macht bin ich nichts."
                      "Aber", sagt der Jedi, "Die Midchlorianer sind doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Sie hätten sich nicht zufällig entwickeln können. Sie beweisen, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum."
                      "Ach, du kluger Geist", sagte der Machtgeist, "Möge die Macht mit dir sein", und löste sich prompt in der Macht auf........
                      ......Mittlerweile haben die armen Midichlorianer dadurch, dass sie alle Verständigungsbarrieren zwischen Jedi und Sith aufbauten, mehr und blutigere Kriege auf dem Gewissen als sonst jemand in der ganzen Geschichte der GFFA.
                      *grins*

                      Frieden ist laut Dr. Thomas Schwartz übrigens das Gegenteil von Angst, und nicht einfach das Fehlen von Krieg.
                      YouTube - Liebe 3/3 - Harald Lesch & Thomas Schwartz
                      (etwa nach 10 Min. Laufzeit sagt er dies)
                      Ohne das nun ausführlich gelesen zu haben:
                      könnte damit ebenfals das Abstellen des inneren Dialoges gemeint sein, der ja ebenso zu Angst bzw. "Unruhe" führt?

                      Daher denke ich, dass die Jedi nur Boschaften und Befehle von der Macht empfangen und senden.
                      An Botschaften "von der Macht" glaube ich nicht.
                      Denn dann würden wir m.E. nicht mehr von einem Energiefeld reden, sondern schlicht vom "Jenseits" oder einem ähnlichen Konstrukt.
                      Selbst wenn ich in einer Geschichte das Jenseits durch eine andere "Macht" besetze, brauche ich dazu nicht noch "den Statisten für den Statisten", der "mit einem Schild neben dran her läuft" und meinem Publikum vermittelt: "da ist das Jenseits" oder "guck, da isses" oder "wink".

                      Die von Dir beschriebende Problematik trat SW tatsächlich schon auf, einmal in Kampf um Endor (als ein Machtring einer Hexe von Dathomir außer Kontrolle geriet) und ein weiteres Mal auf andere Weise, als die Jedi-Akademie auf Yavin 4 von Sternzerstörern angegriffen wurde. (Wer den Roman, Star Wars - Darksaber - der Todesstern noch nicht kennt, sollte auf keinen Fall die Spoiler-Felder öffnen, weil ich dort massiv spoiler!)
                      SPOILERZitat aus Star Wars - Darksaber - der Todesstern:
                      "Diese Tempel wurden vor langer Zeit von den Massassi erbaut. Wir haben herausgefunden", ... "daß es ihr ursprünglicher Zweck war, als Fokus für die Energien zu dienen, die von den Dunklen Lords der Sith manipuliert wurden. Wir können diese Tempel auf ähnliche Weise benutzen - aber um der lichten Seite zu dienen und uns zu schützen.
                      Ich werde auf das Dach dieses Tempels steigen und der Fokuspunkt für eure Energien sein. Wir werden zusammenwirken, vereint in der Macht."


                      Es erwies sich allerdings als weitaus schwerer als erwartet ...
                      SPOILER
                      ...
                      Beinahe instinktiv, ohne zu zögern, griff Dorsk 81 in die tiefsten Tiefen des Brunnens, den die dreißig versammelten Jedi-Ritter für ihn geöffnet hatten, und schöpfte Kraft. Er ließ die Macht druch sich strömen, bündelte sie, absorbierte die brennenden Energien, die vom Großen Tempel verstärkt wurden, leitete sie durch seinen Körper und schleuderte sie gegen die Flotte der Sternzerstörer.
                      "Bewegt euch!" brüllte er.
                      Die Worte selbst waren wie Stoff gewordene Macht. Weißglühende Energie fauchte aus seinem Mund, züngelte von seinen Fingerspützen, fuhr durch seinen ganzen Körper und brannte, brannte.
                      In seinen Kopf wurde es so hell, als wäre unter seiner Schädeldecke eine Supernova explodiert, und sein Bewußtsein ritt auf der Woge der Macht. Er spürte, wid sie die siebzehn Sternzerstörer erfaßte ... und sie wirbelten davon wie Zweige in einem Taifun. Die Schockwelle schleuderte die gesampte Flotte hinaus in den Weltraum jenseits des Yavin-Systems, verschmorte ihre Computer, ihre Triebwerke, während der Orkan der Macht sie schneller und schneller davontrug.
                      ...
                      Die Macht ließ Kyp Durron fallen wie ein gerissenes Seil. Alle Jedi-Schüler sanken erschöpft auf die Knie. Als die roten Flecken vor seinen Augen verblaßten und er wieder sehen onnte, fiel sein Blick auf Dorsk 81 . oder das was ihn übriggeblieben war -, ...
                      "Dorsk 81", keuchte Kyp und verfolgte entsetzt, wie die Haut des geklonten Nichtmenschen von innen her vermschmorte, als würde sie in einer heißen Pfanne gebraten. Dorsks große gelbe Augen waren nur mehr rauchende leere Höhen. Dampf stief von seinem Körper auf.
                      Aus seinem klaffenden, geschwärzten Mund drangen Worte. "Sie sind fort, mein Freund", keuchte er.
                      "Warte!" rief Kyp. ...
                      Aber Dorsk 81 lag bereits tot in seinen Armen.
                      Das kommt mir bekannt vor. Gab es da nicht mal ein Spiel, wo Luke die dunkle Macht, die von einem Tempel ausging, in einem Stab konzentrierte? Wie hieß das Spiel gleich nochmal? *grübel*

                      Eine berechtigte Frage. Dies erkläre ich mir mit der Komplexität der Macht. Sie hat auch destruktive Strömungen, die einen verzerren können.
                      Auch das Leben hat destruktive Strömungen. Das Gegenteil von Leben ist der Tod.
                      Die Brücke zwischen Leben und Tod ist in SW die Macht (bei uns ev. das "Jenseits" - wenn man daran glauben will). Und da wird es schwierig, wenn die Macht nicht einfach die Macht sein kann. Sprich wenn es "technische" Unterschiede gibt.
                      Wenn es eine Abweichung (damit sind die Midichlorianer gemeint.....) von "Leben und Tod" gibt, so daß NICHT alles lebende vergänglich ist und - nur wenn der Tod eintrat - im Jenseits weiter existiert, dann muss es auch eine Abweichung in der Macht geben, da sie ja für sich beansprucht "das Leben (und somit auch den Tod) zu erschaffen".
                      Es gibt aber nicht die Devionition "lebender als lebend" oder "toter als tot".
                      *Kopfkratz*

                      Er hätte sich nicht auf den Pfad dieser negativen Gefühle begeben dürfen. Er erlag seinen Zorn.
                      Aber darüber diskutierten wir ja bereits ausgiebig in einem Nachtbar-Thread.
                      Ich würde es genau umgekehrt beschreiben:
                      Er erlag seinen Gefühlen und begab sich auf den "Pfad des Zorns".

                      Dann verfügen sie über die nötige Gelassenheit und Geduld - das sind doch Jedi-Tugenden.
                      Sie sind Jedi.

                      Dass der Supersternzerstörer nach dem Tod des Imperators besiegt werden konnte, ist AFAIK kein Zufall. Aber die Crew der Executor war sich dessen natürlich nicht bewusst, welchen Einfluss der Tod des Imperators auf ihr Handeln hatte.
                      Der Tod des Imperators hatte Einfluß auf die Manöver der Executor?

                      Bail Organa wäre zu den Glanzzeiten der Republik ein angesehender Senator gewesen, galt aber zu seiner Zeit unberechtigterweise als Einfaltspinsel.
                      Dazu kann ich nichts sagen. Ich kenne den nur von seinen "Gastauftritten" in den Filmen.

                      Der Jedi ist ja lediglich über die Midichlorianer mit der Macht verbunden. Er muss sich gar nicht aufladen. Er nutzt nur die vorhandene Energie, zu der er dank der Midichlorianer Zugang hat.
                      Kennst du den Film "Gamers"?
                      Das zentrale "Nervensystem" der Probanten ist ihr PING zum eigentlichen "Gamer" (der Mensch von dem sie gesteuert werden).
                      Der PING ist zugleich der größte Feind, weil er die Reaktionszeit verlängert:
                      Der Jedi sieht die Gefahr, die Midichlorianer melden es der Macht, die Macht reagiert, die Midichlorianer sagen's dem Jedi, der Jedi..........wurde erschlagen, weil er nicht schnell genug reagierte.......
                      Bei den Jedi muß die Reaktionszeit noch mehr gebremst werden, weil die Information schließlich über "biologische Verbindungen" geleitet wird.
                      Besser wäre es m.E., wenn der Jedi seinen EIGENEN Willen direkt umsetzen könnte - wonach die Kampfszenen eigentlich auch aussehen.

                      Bewusst nicht - aber unbewusst nimmt die Macht auch auf sie Einfluss. Ansonsten würde die Geistesmanipulation der Jedi gar nicht funktionieren.
                      Die Geistesbeeinflussung deute ich als "telepathische Verschmelzung", die aber nur in eine Richtung funktioniert und somit wohl auch als Angriff gesehen werden könnte.
                      Es ist die "sanfteste" Art des Angriffes.

                      Damit hast Du sicher recht. Aber wissen, dass die Macht auch auf Leute wie Han Solo Einfluss hat.

                      Oder um es mit den Worten eines Sith-Lords auszudrücken: Dein Mangel an Glauben ist beklagenswert ...
                      Wobei das wieder ein Spruch ist der eigentlich ganz klar zeigt, daß man in SW glauben muß um großes zu erreichen. Ich finde es indes beklagenswert, daß "das Maß an Glaube" nun "technisch" eingeschränkt wurde, wo doch alleine die geistigen Fähigkeiten unterschiedlicher Personen, schon eine natürlichere "robustere" Abgrenzung (und somit eine "Auslese") dargestellt haben.
                      Sprich, es wurde mit den Midichlorianern nichts gewonnen, was es nicht auch vorher schon gegeben hat.

                      Was nie hätte gelingen können wäre, jemandem Intelligenz oder Dummheit "zu injizieren". Was aber nun zu jeder Zeit gelingen kann ist, daß mal "Midichlorianer zerstörende Bakterien" gezüchtet werden, um irgend einen Machtbegabten "auszuschalten".
                      Und wenn das nicht im "Labor" gelingt, dann könnte so etwas in der Natur von ganz alleine entstehen. Die Evolution ist nicht aufzuhalten......ein Geist alleine wäre auch nicht aufzuhalten gewesen - jetzt aber schon.
                      Zuletzt geändert von arthur; 06.02.2011, 10:21.

                      Kommentar


                        #56
                        Einfluss der Macht

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Von Strömung würde ich bei dem Aspekt daß die Macht das Leben erschafft sprechen. Die "Strömungen" der Gefühle und Gedanken bekommen meiner Ansicht nach auch nur fühlende denkende Wesen mit. Der Rest des Universums ist davon nicht betroffen.
                        Das hast Du natürlich recht. Auf die Idee, die "Strömungen der Macht" nach dem Kriterium zu unterteilen, ob sie lediglich mit Lebensformen wechselwirken oder darüber hinaus Einfluss haben, wäre ich nie gekommen - danke für diesen bemerkenswerten Gedanken.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Meine "Theorie" ist in diesem Fall die gleiche. Aber gerade "wenn man etwas nicht mehr sieht" und man genau weiß "so darf das nicht sein", sollten die Jedi doch so weise sein und ihr Verhalten ändern. Da die Jedi an ihren Traditionen festhalten kann Palpatine alleine mit einem einzigen "Schachzug" innerhalb der Macht (einer Technik die die dunkle Seite verhüllt) seinen Plan umsetzen. Der Rest ist schlicht das Verhandlungsgeschick eines Politikers.
                        Um dieses Verhandlungsgeschick erfolgreich anzuwenden, musste er aber erstmal die Sicht der Jedi trüben.
                        Dass die Jedi so abhängig davon waren, mag damit zusammenhängen, dass sie nie gelernt haben, ohne Beschränkungen ihrer Fähigkeiten auszukommen.

                        Palapatine entzog ihnen die Basis ihres Wissens und schuf sich so nötigen Freiraum, um agieren zu können. So rational seine Strategie auch war, so kann man dennoch behaupten: Die Macht war mit ihm.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Die Kontrolle über etwas zu haben, heißt bei den Jedi nur leider nicht, es mit Verstand zu tun, sondern weil ein Codex das so verlangt. So treten zwangsläufig starke Gefühle und Gedanken auf, wogegen sich die Jedi nur "mit aller Macht" dagegen stemmen, anstatt sie (logisch) zu erforschen:
                        Die Jedi waren einfach zu sehr in ihren alten Traditionen verhaftet. Der Jedi-Kodex hatte sich seit rund 5000 Jahren bewährt.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wenn klein Ani Alpträume hat, sollte man keine dummen Sprüche klopfen, von wegen "du mußt los lassen", sondern die Ursache dafür finden. Aber die Jedi können - aufgrund ihrer Traditionen, an denen sie festhalten - die dunkle Seite eh nicht sehen, also können Obi Wan und Yoda auch nicht wissen, wonach sie suchen und nicht sehen was sie wissen wollen.
                        Äh.....wie war das noch gleich mit dem Schlüssel, den man erst mal haben muß, weil es sonst keinen Sinn hätte, zu finden was man mit dem Schlüssel aufschließt.
                        Die Gefühle und Gedanken Anakins sind der Schlüssel zur Wahrheit und kein fauler Zauber, dessen man sich einfach mal entledigt als wäre es ein alter Besen.
                        Es wäre sicher besser gewesen, Anakins Problemen analytischer auf den Grund zu gehen. Andererseits sind die Jedi weder allweise, noch allmächtig. Und sie waren sehr mit den Klonkriegen beschäftigt.

                        Im Grunde war Yodas Ratschlag sehr weise und zeigte deutlich Anakins Problem. Ich entsinne mich, dass GL mal sagte, dass Anakins grundsätzliche Schwierigkeit darin bestand, nicht loslassen zu können und dies sollte diese Szene wohl deutlich machen.
                        sah im Laufe der Jahrhunderte viele Generationen kommen und gehen und musste natürlich lernen, loszulassen. Wer ein solches Alter erreicht, ist auch sehr abgeklärt - davon war Anakin noch weit weit entfernt.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Für mich war Darth Sidious schon immer ein genialer Stratege, der eben auch ein böser Mensch war. Die Macht auch zu nutzen (darüber hinaus, daß sie das Leben erschafft) ist ein "Bonus", im Spiel um die Macht im Universum. Dem kann ich (geistig) folgen.
                        Ich lasse mich aber nicht gerne verwirren, indem uns zum einen "vorgeschrieben" wird wer oder was die Macht zu nutzen in der Lage ist, und zum anderen, daß gesagt wird "die Anwendung von Strategie" (militärische Taktik) wäre zu 100% der Macht zu verdanken.

                        Wenn ich auf der einen Seite durch das Einbinden einer Lebensform quasi eine neue Rasse "erschaffe", kann ich auf der anderen Seite nicht ALLE über einen Kamm scheren und behaupten, daß ALLES von der Macht beeinflußt wird, also auch "militärisches Geschick".
                        Das ist sicher auch nicht so, aber die Macht kann die Anwendung von Strategie unterstützen.
                        Großadmiral Thwarn erkannte dies, und warb daher den verrückten und dunklen Jedi-Meister Joruus C'baoth auf Wayland an.
                        Um die Verhandlungen mit diesen überhaus gefährlichen Jedi-Klon zu überleben, schütze sich Thwarn mithilfe einer sonderbaren Kreatur vor seiner Macht. Er erklärte es dem verdutzen Jedi-Meister so:
                        Zitat aus Erben des Imperiums:
                        Diese Kreatur, die Sie auf meinem Rücken sehen, ist ein Ysalamir. Die Ysalamiri sind baumbewohende Wesen von einem fernen, drittklassigen Planeten, und sie haben eine interessante und wahrscheinlich einzigartige Fähigkeit - sie verdrängen die Macht. ... Sie verdängen ihre Wirkung. Genau wie ein Luftblase Wasser verdängt. Ein einzelner Ysalamir kann eine Blase von einem Durchmesser von zehn Metern erzeugen, mehrere Ysalamiri, die ihre Kräfte gegenseitig verstärken, erzeugen noch viel größere Blasen.
                        Innerhalb dieser schützenden Blase entwickelte Thwarn viele seiner genialen Strategien. Sein Imperium hatte nur noch ein Viertel der Größe, aber dennoch brachte der die Neue Repulik beinahe zu Fall.
                        Insofern hast Du recht, arthur, der Einfluss der Macht ist nicht zwingend notwendig, um erfolgereiche Strategien zu ersinnen.

                        In Episode VI machte Palaptine abermals von seiner genialen Strategie gebraucht. Rein rational betrachtet, hätte er die Schlacht von Endor gewinnen müssen.
                        Allerdings erkannte Thwarn, warum die Rebellen so plötzlich siegreich waren. Aber am besten lasse ich es dem Großadmiral selbst erklären:
                        Zitat von Großadmiral Thwarn (Erben des Imperiums):
                        Die Rebellen haben in der Tat besser gekämpft, aber nicht, weil sie über spezielle Fähigkeiten verfügten oder besser ausgebildet waren. Sie haben besser gekämpft als die Flotte, weil der Imperator tot war.
                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Bei der "Schlichtung Stuttgart 21" ist der Spruch gefallen "wenn die Katze im Pferd wäre, dann könnten wir die Bäume hoch reiten".
                        Das passt doch hier wie Faust aufs Auge. In einigen steckt eine ausgewachsene "Katze" (was ab 5.000 Midis der Fall wäre) und sie KÖNNEN somit die Bäume hoch reiten (sie werden zu Jedi, Sith etc. ausgebildet), während in den anderen (der Mehrzahl der GFFA) nur ein "Kätzchen" steckt, was sie am Boden hält (die werden zu garnichts ausgebildet).
                        Somit dürften die meisten aber auch nicht vom Wind (Macht) beeinflußt werden, der durch die Wipfel der Bäume weht, weil sie sich ständig am Boden befinden (Windstille).
                        Sicher ist der Einfluss, den die Macht auf Machtbegabte ausübt größer, aber jeder, der Midichlorianer in den Zellen hat, ist auf diese Weise mit der Macht verbunden (es reicht nur nicht, sie bewusst nutzen zu können).
                        Die Jedi-Technik der geistigen Manipulation basiert darauf, dass die Lebewesen unterbewusst durch der Macht beeinflussbar sind.

                        War es wirklich Glück, als Han Solo Boba Fett entgegen aller Wahrscheinlichkeit besiegte? War es ein Geschickt? Han Solo ist zwar sehr geschickt, aber in dieser Situation bewegte er sich eher unkoordiert und traf die richtige Stelle scheinbar zufällig.
                        Laut Qui-Gon geschiet nichts zufällig und laut Kenobi gibt es soetwas wie Glück nicht.
                        Han Solo war blind - ideal für die Macht, seinen Bewegungen zum "Glück" zu verhelfen - immerhin kämpfte er an der Seite eines mächtigen Jedis.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Palpatines Methode(n) war(en) die effektivere(n) und der jeweiligen Situation angepasst.
                        Die Jedi hingegen konnten sich nicht weiter entwickeln, sich somit nicht anpassen und sich nicht die Kraft ihres Gegners zu nutze machen. Palpatine hingegen tat das ständig und manövrierte die Jedi aus, als wären es noch Padawane "die fromm ihren Codex runter beten".
                        Im Grunde stimme ich Deiner Analyse zu. Allerdings waren die Bedingungen für Palaptine auch ideal, insbesondere eine: Die Macht war aus dem Gleichgewicht! Ob Palpatine diese Situation lediglich nutze oder sogar selbst verursachte, vermag ich nicht zu sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass Darth Plagueis (dessen Name vermutlich sowas wie "Dunkle Pest" bedeutet") den Weg für seinen Schüler vorbereitete.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        In Episode III blieb auch keine andere Möglichkeit mehr wer es sein könnte.
                        In Episode I hätten alle Alarmglocken so laut schlagen müssen, daß bereits in Episode II die Identität des dunklen Lords enthüllt gewesen wäre.
                        Am Ende von Episode I meint Yoda "immer zu zweit sie sind, keiner mehr keiner weniger".
                        Der Schüler wurde geschickt die Jedi zu töten. Gleichzeitig behindert ein Politiker den Senat mit Verfahrensfragen. Die Jedi beobachten den Senat und bekommen ebenfals alles gleichzeitig mit. Die Informationen sind eindeutig, aber das Gehirn ist ausgeschaltet. Nur weil man die dunkle Seite nicht sieht?
                        Nein, weil offensichtlich den beiden Ereignissen "dem Behindern des Senates mit Verfahrensfragen" und "der Wahl des neuen Lordkanzlers" keine Beachtung geschenkt wird, wo doch genau DAS dazu führte, daß der Sith-Schüler ungehindert arbeiten konnte - und er hat sogar einen aus den eigenen Reihen getötet.
                        Nun, Palpatine behinderte den Senat ja nicht offensichtlich mit Verfahrensfragen.
                        In Episode I bekam ich den Eindruck, als wenn Palpatines politische Gegner dafür verantwortlich waren und er sich für Entscheidungsfähigkeit einsetzte. Darum wurde er auch gewählt.
                        Etwas auffällig fand ich allerdings, dass er weiterhin den Bürokraten Mas Amedda beschäftigte, von dem Palpatine gegenüber Amidala behauptete, er stünde auf der Gehaltsliste der Handelsföderation.
                        Kenobi beobachte lediglich scharfsinnig, dass Palpatine die Situation für sich auszunutzen verstand. Dass er der Urheber dessen war, war nicht offenkundig.
                        Als die Jedi ihn verdächtigten, war er als Lordkanzler mit vielen Sondervollmachten bereits zu mächtig.

                        Aber ich gebe Dir recht: Besonders gut gelang es GL IMHO nicht, glaubwürdig zu vermitteln, dass Palpatine gegen einen wirklich weisen Gegner siegte, so wie ich es nach der alten Trilogie von den Jedi eigentlich erwartet hätte.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Der Senator der den Senat behindert, muß doch sofort unter Generalverdacht stehen.
                        Im wahren Leben wären diejenigen, die ihre Kameraden im Kriesengebiet wegen "Behinderung des Senats" verlieren (z.B. das Militär), ganz schön angesäuert.
                        Ich denke diejenigen die derartige Nachteile dadurch hätten, würden sich entsprechenden Politiker dann vorknöpfen.
                        Das war doch die Gelegenheit für "Verhandlungen mit einem Laserschwert".
                        Aber dafür fehlte offensichtlich das intellektuelle Know-how.
                        Nun, es war ja nicht "der Senator", sondern "die Senatoren", die bereits unter dem Einfluss des Dunklen Lords standen. Viele von ihnen waren scheinbar seine Kritiker und politischen Gegner. Also brauchte man - wie Du vorschlägst - drastischere Maßnamen, um wieder Ordnung in den Senat zu bringen. Genau in Palpatines Sinne.
                        Er war ein strategisches Genie - einem Thwarn ebenbürdig.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Auf jeden Fall würde ich rausfinden wollen, warum er den Orden verlassen hat.
                        Denn ein Grauer Jedi war er ja schon.
                        Dies wurde leider in Episode II nicht näher beleuchtet. Vielleicht vermochten die Jedi Meister Dooku nicht aufzufinden.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Ersteres kann ich nachvollziehen. Aber "Botschaften an die Macht" nicht.
                        Die Macht hat für mich keinen Intellekt, mit dem man sich "unterhalten" kann.
                        Nun, im Verlauf der Diskussion kamen wir von "Willen der Macht" auf "Botschaften der Macht". Welche Wendung schlägst Du vor, mit der man zutreffend das Phänomen, dass die Macht Informationen in Form von Bildern, Gefühlen und Gedanken vermittelt, umschreibt.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Der Geist ist direkt. Und darum geht es bei der Macht doch. Sie ist die Erweiterung des Bewußtseins, sie ist die MACHT. Die Sinnesorgane haben wir, um die Umwelt wahrzunehmen, um zu sehen wo wir hinlaufen, zu hören ob Gefahr lauert etc.. Durch die Macht bräuchte man keine Sinnesorgane mehr, weil man mit allem gleichzeitig verbunden wären (siehe Machtgeist).
                        Ein Machtgeist unterscheidet sich von biologischen Lebensformen darin, dass er selbst aus dieser mystischen Energie gebildet wurde. Damit ist er ein direkter Teil der Macht.
                        Materielle Lebensformen sind hingegen nicht aus dieser mystischen Energie gebildet wurden, sondern bestehen aus roher Materie. Daher müssen sie irgendwie an die Macht gekoppelt werden.
                        Eine Möglichkeit wäre, von einer direkten Kopplung des Lebens auszugehen, was mir recht elegant erscheint. Aber leider entschied sich Lucas für die weniger elegante Lösung, indem er die Midichlorainer als "Bindegleid" erfand.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Die Macht brauch meiner Ansicht nach kein Sinnesorgan, sondern befindet sich bereits im Geist. Sie gehört ja auch nicht der "Umwelt" an (die wir erst durch Sinnesorgane wahrnehmen müssen), sondern sie hält diese Umwelt zusammen, sie umgiebt sie, sie durchströmt sie. Sie ist ÜBERALL, zwischen dem Baum dem Stein......also brauch sie nicht den Umweg über ein Sinnesorgane (bzw. Midichlorianer) zu nehmen, sie IST ja bereits da, bereits im Kopf (welchen sie ebenso "zusammen hält", wie den Rest des Universums).
                        Aber nicht als Intellekt, sondern als Synergie der Elemente, allem Fühlbaren, allem Denkbaren.
                        Sie war und ist die Umschreibung dafür, wenn etwas "mehr ist als die Summe seiner Teile".
                        Ich stimme darin überein, dass die Midichlorianer überflüssig waren, aber nun sind sie nunmal G-Canon. Damit erfand GL auch für den sechsten Sinn ein "Sinnesorgan".

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Die Veränderungen bzw. Erschütterungen im Energiefeld SIND ja "die Natur der Macht".
                        Sie übermittelt Erschütterungen. Das ist ihre Natur. Hätte sie einen Intellekt würde sie auch mal daruf verzichten Erschütterungen weiter zu leiten oder Erschütterungen weiterleiten die keine Ursache haben. Sie würde nach Belieben physikalische Gesetze aufheben oder neue erfinden, sie würde das Universum an einer Stelle verschwinden und an anderer Selle neu entstehen lassen. Einfach so, ohne ersichtlichen (physikalischen) Grund.
                        Aber da sie eine "Natur" hat, Regeln nach denen sie unabänderbar funktioniert, kann sie kein eigenständiges Bewußtsein haben.
                        Hm, durchaus eine logische Überlegung. Auch die Sache mit den Ysalamiri passt dazu.
                        Aber gibt es nicht auch viele Andeutungen und Hinweise in SW, die auf Intelligenz innerhalb der Macht hindeuten? Mir scheint die Macht lebendig zu sein.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wenn ich Schwimme verdränge ich Wasser und schlage Wellen. Ich "beeinflusse" das Medium (Wasser) aber nicht, sondern nutze lediglich seine Eigenschaften, daß es mich "trägt". Beeinflussen würde ich es, wenn ich seine chemische Zusammensetzung ändere.
                        Gebe ich z.B. Salz hinzu ändere ich die Dichte. Durch Schwimmen alleine ändert sich das Wasser aber nicht. Sobald ich das Becken verlasse, wird sich das Wasser beruhigen. Es wird wieder genau so sein als wäre ich nie da gewesen.
                        Dein Vergleich mit dem Wasser gefällt mir gut, gerade, weil er so einfach ist. Der Einfluss, den Lebensformen auf die Macht haben, beschränkt sich sicher darin, wellenartige Erschütterungen zu verursachen.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Das ist ein Widerspruch. Der Körper ist bereits mit der Macht verbunden, weil die Macht alles durchströmt und zusammen hält.
                        Wie meinte Ben Kenobi dass, als er sagte, die Macht hält die Galaxis zusammen? Sicher bezog er sich nicht auf die Gravitation, es sein denn, die Macht tritt in der GFFA anstelle der Dunklen Materie.
                        Daher komme ich zu dem Schluss, dass Kenobi dies in methaphorischer Hinsicht meinte.
                        So erschütterte die Zerstörung von Alderaan die Galaxis nicht buchstäblich, aber sinnbildlich.
                        Man könnte sagen, die Galaxis, die wir am Ende von Episde V bestaunen dürfen, ist aus dem "Gleichgewicht" - metaphorisch betrachtet.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Somit müßte alleine die Konzentration und der "Glaube" ausreichen, um dieser Macht Befehle zu erteilen. Der Dialog zwischen Yoda und Luke geht dahingehend auch weiter:
                        Luke: du verlangst unmögliches. Yoda: Und darum, darum versagst du."
                        Also geht es erst mal darum an die Macht zu glauben, ihr zu vertrauen (Obi Wan: Vertraue der Macht, gib dich der Macht hin).
                        Der Kontext zwischen der Macht, den Midichlorianern und denen die die Macht anwenden (Episode I-III), widerspricht den Lehren eines Yoda und eines Obi Wan aus den Episoden IV-VI.
                        Ich halte Qui-Gons Lehre durchaus für Vereinbar mit Kenobis und Yodas Lehren.
                        Muss nicht auch ein Sportler an sich glauben? Oder reicht es, dass er einen athletischen Körper hat?
                        Lukes Unglaube blockierte in seinem Kopf den ungehinderten Zugang zur Macht, den die Midichlorainer ihn boten. Darin sehe ich keinen Widerspruch.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Der "Teil der Macht", welche den Stein bewegt, ist genau der Teil der die Finger durchströmt, der den Arm durchströmt, der den Geist durchströmt. Genau dieser Teil muss es sein, der den Stein bewegt. Es kann kein anderer Teil der Macht sein, weil der Rest der Macht grade andere Dinge durchströmt/zusammen hält.
                        Warum sollte Luke nicht die Macht nutzen können, die den Stein durchströmt? Dies entspricht doch genau dem Wortlaut von Yodas Lehren. Schließlich ist Luke mit diesem Machtfeld verbunden.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wenn nun, wie du sagst, die Schallwellen analog zu den el. Wellen gelten, dann gilt auch, daß die Midichlorianer analog zu dem Teil der Macht gelten, der den Stein bewegt. Ergo, man brauch keine Midichlorianer, weil sie eh analog zu dem selben Kontext gelten, den man beschreibt, wenn man sagt "konzentriere dich auf den Stein".
                        Es sagt niemand, "konzentriere dich auf die Midichlorianer, die dann an deinerstatt mittels der Macht den Stein bewegen", nein es heißt immer (sinngemäß) "DU mußt dich konzentrieren. DU mußt daran glauben", sprich die Konzentration geht DIREKT auf das Objekt, welches bewegt werden soll, und NICHT (nicht) indirekt über ein weiteres "Medium" bzw. eine weitere "Intelligenz" (welche man beispielsweise in einem Gebet anruft).
                        Die Verbindung zwischen dem Anwender und dem Stein ist (nach allem was man im Film beobachten kann) direkt.
                        verwies auf die Macht zwischen "mir, Dir, diesen Stein dort - allgegenwärtig. Sogar zwischen dem Sumpf und dem Schiff."
                        Yoda musste IMHO seine Macht nicht erst aussenden, als er Lukes X-Wing aus dem Sumpf befahl, vielmehr konzentrierte er sich auf die Macht, zwischen dem Sumpf und dem Schiff.
                        Das Machtfeld eines Jedi geht weit über seinen Körper hinaus.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Der Anwender muß den Stein nicht einmal mit seinen Augen anschauen, nicht mit seinen Ohren hören, nicht mit seinen Fingern brühren, nicht mit seiner Nase riechen und nicht mit seiner Zunge schmecken (igitt ). Nein......der Anwender muß sich den Stein nur in seinem GEIST vorstellen und schon geschieht sein Wille: der Stein fängt an zu schweben.
                        Der Geist alleine genügt, damit sich der Stein bewegt, denn der Gesit ist DIREKT mit dem Stein verbunden - das beweisen die Bilder im Kopf des Anwenders. Der GEIST und NICHT die Midichlorianer haben den Gedanke "den Stein zum Schweben zu bringen".
                        Derjenige der es denkt, der tut es auch.
                        Der Gedanke befielt der Macht, den Stein levitieren zu lassen, okay - über die "Kopplung der Midchlorianer". Eine andere Schlussfolgerung lässt AFAIK der G-Canon nicht zu.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Luke wußte nichts von irgendwelchen Midichlorianern und es hat ihm auch niemand etwas derartiges erzählt.
                        Das musste er auch gar nicht. Dieses Wissen ist für die richtige Konzentrationstechnik auch nicht notwendig.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Dann wäre aber auch die Konzentration und der Glaube nachrangig. Das heißt Yodas Spruch "und darum, darum versagst du" wäre total sinnlos.
                        Das sehe ich nicht so.

                        Mal ein Beispiel aus einem anderen Film: In den Film Remo - unbewaffnet und gefährlich trainierte der koreanische Sinanju-Meister Chiun den Agenten Remo Williams. Einer von Chuins Sätzen lautete. "Wenn Du nicht an dir selbst glaubst, kann ich nichts mit Dir anfangen."

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Die Frequenz wird nicht geänert. Der Sender XY hat immer die gleiche Frequenz.
                        Richtig, aber innerhalb der Frequenz werden die Schwingungen verändert. Ein Jedi "sendet" auf der Hellen Seite der Macht, ein Sith auf der Dunklen Seite der Macht.
                        Palpatine verbarg seine "Frequenz" vor den Jedi.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wird einfach ein "a" ins Mikro gesprochen, kommt auf der anderen Seite aus dem Kopfhörer auch ein "a" heraus. Daran wird sich nie etwas ändern. Es wird niemals den Schallwellen oder den Elektrowellen "in den Sinn kommen" aus dem "a" ein "b" zu machen. Ergo kann das Feld nicht "beeinflußt" werden, daß es mal etwas ausspuckt, was nicht dem Input entspricht.
                        Man könnte höchstens das "a" durch etwas anderes überlagern, so daß es nicht mehr als "a" erkannt wird (das meine ich z.B. auch mit "Rauschen"). Aber das "a" wird dann immer noch als "a" unterwegs sein.
                        Sicher besteht diese Kausalität. Die Macht in SW funktioniert ähnich zuverlässig wie das EM-Feld. Aber das "A" selbst stellt eben eine Schwingung dar, die ich als "Einfluss" auf das Feld bezeichne, in dem Sinne, dass man es dazu veranlasst, das "A" zu übermitteln.
                        Der Begriff "Einfluss" wurde von mir vielleicht ungünstig gewählt. Vielleicht ist der Begriff "gebrauchen" besser. So funktionierte die telepathische Übermittlung der Macht sehr zuverlässig, als Luke nach seinem Duell auf Clout City die Macht gebrauchte, um Leia in Episode V um Hilfe zu rufen.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wenn ich nun bei der MACHT ausdrücklich von einem ENERGIEfeld ausgehe und postuliere, daß winzig kleine Lebensformen die kleinsten Bestandteile davon sind, bzw. daß die Beeinflussung jener Bestandteile "die Energie fließen" läßt, dann müssen diese Bestandteile ganz klaren unveränderbaren Gesetzen folgen.
                        Würde man die kleinsten Bestandteile des Energiefeldes dahingehend beeinflussen, daß sie NICHT mehr den "unveränderbaren Gesetzen" folgen, dann würde man ab dem Moment auch nicht mehr vom selben Energiefeld sprechen, sondern von etwas völlig anderem.
                        Solange aber die kleinsten Bestandteile ihre Arbeit unverändert fortsetzen, wird auch das durch sie entstehende Energiefeld nicht dahingehend beeinflußt, daß es etwas anderes täte als es zu tun im Stande wär. Das Energiefeld ist immer das Resultat klarer unveränderbarer Regeln, denen seine kleinsten Bestandteile uneingeschränkt folgen.

                        Ob die kleinsten Bestandteile des Energiefeldes nun deshalb "aktiv" werden, weil ein Gefühl gefühlt oder ein Gedanke gedacht wird, ist dem Energiefeld und seinen kleinsten Bestandteilen Jacke wie Hose. Einzig und alleine der Empfänger auf der anderen Seite kann die Botschaft "dekodieren" (angefangen bei der Unterscheidung, ob es sich um Gefühle oder Gedanken handelt), weil er das nötige "Know-how" dazu hat: ein Gehirn mit einem "Sprachzentrum" und einem Berich wo Gefühle verarbeitet werden.
                        Die Botschaft mag durch die Macht "direkt ins Gehirn" gespeißt werden, ist aber letztlich nichts anderes als das Resultat ganz simpler Vorgänge, die logisch zwingend ÜBERALL die gleichen sein müssen, weil sie ja "die Galaxis zusammen halten".
                        Würden sich die grundlegensten Regeln "willkürklich" verändern bzw. "beeinflussen lassen", dann würde die Galaxis wohl einfach auseinander fleigen, weil es keinen Zusammenhalt mehr gäbe - und nichts mehr, was alles auf den gemeinsamen Nenner bringt, den wir LEBEN nennen.
                        Das lies sich ja so, als wäre die Macht determiniert. Sicher folgt sie klaren Regeln. Aber ist sie nicht auch lebendig?

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Die "Beeinflussung" des Energiefeldes ist also auf die kleinsten Bestandteile (durch welches es überhaupt erst entsteht) beschränkt. Aber eigentlich brauch man die kleinsten Bestandteile nicht einmal zu kennen bzw. zu erfinden, um genau das in der Praxis beobachten zu können.
                        Falls Du mit den "kleinsten Bestandteilen" die Midichlorianer meinst, so sehe ich sie nicht als direkte Bestandteile der Macht an. Sie sind ja lediglich das "Bindeglied" zwischen dem Energiefeld und materiellen Lebensformen.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wieso aus anderen Zeiten?
                        Wenn es kein noch lebender Geist ist (welcher in der Macht aufging) kann eine Botschaft nicht in einem Energiefeld gespeichert sein. Dazu bedarf es dann eines weiteren Mediums (eben eines Speichers). Ja ich weiß: die Midichlorianer. Aber woher wissen die Midichlorianer in Person A, was die Midichlorianer in Person B "dachten", wenn beide Personen zu unterschiedlichen Zeiten lebten und keiner der beiden in der Macht aufging?
                        Da die Midichlorianer in Symbiose mit den Zellen leben, sterben diese wenn die Zellen sterben.
                        Richtig, aber die Gedanken gehen in die Macht ein - so kann man Yodas Worte deuten. Vielleicht "speichert" die Macht alles, was stirbt.
                        Die Millionen, die auf Alderaan aufschrien, verursachten eine Erschütterung in der Macht. Jeder von ihnen war über die Midichlorianer mit der Macht verbunden und sie wurden beim Sterben Teil der Macht.
                        Nur das Diesseits braucht die Kopplung über die Midichlorianer - nicht das Jenseits.

                        Die Midichlorianer müssen im Grund gar nichts selbst wissen, sie sind nur Datenüberträger.
                        Die Macht hat laut Yoda die Fähigkeit Information auch aus anderen Zeiten zu übermitteln. So konnte Luke laut Yoda nicht nur andere Orte, sondern auch die Vergangenheit und sogar die Zukunft sehen.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Ohne das nun ausführlich gelesen zu haben:
                        könnte damit ebenfals das Abstellen des inneren Dialoges gemeint sein, der ja ebenso zu Angst bzw. "Unruhe" führt?
                        Ich habe ein Video verlinkt (war mal eine TV-Sendung), keinen Text. Damit wollte ich lediglich meine Aussage, dass Angst das Gegenteil von Frieden ist, mit einer Quelle belegen.
                        Mir fällt es außerordendlich schwer, zu definieren, was Frieden ist. Fast könnte man meinen, es sei gar nichts - lediglich das Fehlen von gewaltitiäger Aktion. Aber das ist falsch. Den Friendensnobelpreis bekam niemand für nichts.
                        Als Jesus seine Zuhörern verspach, dass die Friedfertigen seelig seinen, wollte er sich nicht zur Passivität auffordern. Das griechische Wort, welche für gewöhlich mit Friefertigen übersetz wird, kann auch zutreffend als Friedensstifter übersetz werden.
                        Die Jedi sind aktive Friedensstifter - wenn auch nicht im christichem Sinne. Sie wollen, dass die Galaxis erfüllt wird vom Frieden, ebenso wie ihr Geist.

                        Ofmals kann ich etwas leichter durch das Gegenteil verstehen. Mir ist völlig klar, dass Angst nicht einfach gar nichts ist. Wenn der Frieden das Gegenteil ist, muss es auch etwas sein.
                        Als Palpatine, Tarkin und Vader Furcht und Schrecken in der Galaxis verbreiteten, nahmen sie der GFFA bereist damit den Frieden. Wer in Angst lebt, hat keinen Frieden.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        An Botschaften "von der Macht" glaube ich nicht.
                        Denn dann würden wir m.E. nicht mehr von einem Energiefeld reden, sondern schlicht vom "Jenseits" oder einem ähnlichen Konstrukt.
                        Selbst wenn ich in einer Geschichte das Jenseits durch eine andere "Macht" besetze, brauche ich dazu nicht noch "den Statisten für den Statisten", der "mit einem Schild neben dran her läuft" und meinem Publikum vermittelt: "da ist das Jenseits" oder "guck, da isses" oder "wink".
                        Ist die Macht laut Yoda nicht sowas wie das Jenseits?

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Das kommt mir bekannt vor. Gab es da nicht mal ein Spiel, wo Luke die dunkle Macht, die von einem Tempel ausging, in einem Stab konzentrierte? Wie hieß das Spiel gleich nochmal? *grübel*
                        In den SW-Spielen bin ich leider nicht bewandert. Aber das C-Canon bestätigt, dass die Macht fokusierbar ist.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Der Tod des Imperators hatte Einfluß auf die Manöver der Executor?
                        Aber an dieser Stelle lasse ich Großadmiral Thwarn selbst sprechen, als er Captain Pealaeon anwortete:
                        Zitat von Großadmiral Thwarn (Erben des Imperiums):
                        Der Verlust der Exekutor - das plötzliche Versagen der TIE-Jäger im entscheidenden Moment, das zum Untergang des Todessterns führte - der Verlust von sechs Sternzerstörern bei Operationen, die eigentlich kein Problem hätten sein sollen? All das wollen Sie mit dem normalen Streß einer Schlacht erkären? ... Ja Captain, sie waren dabei. ... Und es wird Zeit, daß Sie die Augen öffnen und der Wahrheit ins Gesicht sehen, gleichgültig, wie bitter sie sein mag. Sie hatten auch keinen Kampfgeist mehr - genau wie alle anderen in der imperialen Flotte. Es war der Wille des Imperators, der Sie angetrieben hat. Es war der Geist des Imperators, der Ihnen Kraft und Entschossenheit Tüchtigkeit verliehen hat. Sie waren so abhängig von seiner Gegenwart, als wären Sie ein kypenetisches Implantat in einem Schlachtcomputer gewesen."
                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Kennst du den Film "Gamers"?
                        Das zentrale "Nervensystem" der Probanten ist ihr PING zum eigentlichen "Gamer" (der Mensch von dem sie gesteuert werden).
                        Der PING ist zugleich der größte Feind, weil er die Reaktionszeit verlängert:
                        Der Jedi sieht die Gefahr, die Midichlorianer melden es der Macht, die Macht reagiert, die Midichlorianer sagen's dem Jedi, der Jedi..........wurde erschlagen, weil er nicht schnell genug reagierte.......
                        Bei den Jedi muß die Reaktionszeit noch mehr gebremst werden, weil die Information schließlich über "biologische Verbindungen" geleitet wird.
                        Besser wäre es m.E., wenn der Jedi seinen EIGENEN Willen direkt umsetzen könnte - wonach die Kampfszenen eigentlich auch aussehen.
                        Die bewegen sie so schnell, wie es Menschen möglich ist. Da sie die Gefahr im voraus erkennen, hat man den Einruck, sie hätten so schnelle Reflexe. Ein Jedi kann tatsächlich mit der richtigen Reaktion auf eine Gefahr beginnen - z. B. bei einem Blasterschuss - bevor dieser überhaupt abgefeurt wird.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Wobei das wieder ein Spruch ist der eigentlich ganz klar zeigt, daß man in SW glauben muß um großes zu erreichen. Ich finde es indes beklagenswert, daß "das Maß an Glaube" nun "technisch" eingeschränkt wurde, wo doch alleine die geistigen Fähigkeiten unterschiedlicher Personen, schon eine natürlichere "robustere" Abgrenzung (und somit eine "Auslese") dargestellt haben.
                        Sprich, es wurde mit den Midichlorianern nichts gewonnen, was es nicht auch vorher schon gegeben hat.
                        Dem stimme ich aus vollsten Herzen zu.

                        Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                        Was nie hätte gelingen können wäre, jemandem Intelligenz oder Dummheit "zu injizieren". Was aber nun zu jeder Zeit gelingen kann ist, daß mal "Midichlorianer zerstörende Bakterien" gezüchtet werden, um irgend einen Machtbegabten "auszuschalten".
                        Und wenn das nicht im "Labor" gelingt, dann könnte so etwas in der Natur von ganz alleine entstehen. Die Evolution ist nicht aufzuhalten......ein Geist alleine wäre auch nicht aufzuhalten gewesen - jetzt aber schon.
                        Ja, gemäß dem SW-Canon wäre das wohl denkbar.

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                          #57
                          Zitat von Halman Beitrag anzeigen
                          Das hast Du natürlich recht. Auf die Idee, die "Strömungen der Macht" nach dem Kriterium zu unterteilen, ob sie lediglich mit Lebensformen wechselwirken oder darüber hinaus Einfluss haben, wäre ich nie gekommen - danke für diesen bemerkenswerten Gedanken.
                          Die Komplexität dieser Wechelwirkung (Leben zu Leben, Personen zu Personen, Personen zu Leben, Leben zu Personen.....) könnte leicht als "lebendig" gedeutet werden, wenn man in der Lage ist das alles gleichzeitig zu spüren.
                          Dabei ist es aber nicht die Wechelwirkung an sich die lebendig ist ("die Beeinflussung des EM-Feldes"), sondern das lebendige drumherum.
                          Wahrscheinlich läßt sich aber das Lebendige und "die Wechelwirkung untereinander" nicht eindeutg voneinander trennen, weder begrifflich noch von der Wahrnehmung her, was dazu führt, daß von der "lebendigen" Macht die Rede ist.
                          Man könnte z.b. auch nicht das "Qi" ohne den Menschen betrachten, weil es ohne den Menschen nicht mehr Qi ist.

                          Um dieses Verhandlungsgeschick erfolgreich anzuwenden, musste er aber erstmal die Sicht der Jedi trüben.
                          Dass die Jedi so abhängig davon waren, mag damit zusammenhängen, dass sie nie gelernt haben, ohne Beschränkungen ihrer Fähigkeiten auszukommen.

                          Palapatine entzog ihnen die Basis ihres Wissens und schuf sich so nötigen Freiraum, um agieren zu können. So rational seine Strategie auch war, so kann man dennoch behaupten: Die Macht war mit ihm.
                          Aber:
                          Wenn die Jedi ihr Wissen aus der Macht beziehen, müssen sie auch wissen, daß sie derzeit selbst mit der Macht nichts in Erfahrung bringen.
                          Bis dahin sind wir uns einig?
                          Also haben sie gleichzeitig mit dieser Erkenntnis in Erfahrung gebracht, daß sie manipuliert werden - indem sie eine Macht befragen die ihnen nicht antwortet - weil sie nun wissen, daß sie grade nicht wissen was sie wissen sollten.
                          Du verstehst?

                          Ich will es mal so ausdrücken:
                          wenn jemandem der Glaube genommen wurde, und dieser weiß nicht wer oder was genau die Ursache dafür ist, dann weiß dieser jemand es eigentlich doch, weil er ja weiß daß ihm der Glaube genommen wurde. Somit weiß er, daß er die Ursache für den Verlust seines Glaubens in den Reihen derer sucht "mit denen er jeden Tag zu tun hat" (entweder real oder im Geiste.....). Denn der Glaube fehlt ihm ja nicht von Geburt an, sondern ab einem bestimmten Zeitpunkt.
                          "Die Spur" vom Verlust des Glaubens (oder des Sehens) muß also bis zu dem Zeitpunkt (oder jenem Ereignis) zurück verfolgt werden, wo er verloren ging.

                          Würde das einer der Jedi tun, müßte die Spur eigentlich zu Palpatine führen, weil seine "Aura" (mit welcher er die dunkle Macht zu verschleiern weiß) einen bestimmten Radius haben muß. Dieser Radius kann m.E. nicht verschleiert werden bzw. Palaptine kann nicht die gesamte "dunkle Macht" in der Galaxie "verschleiern". Seine Aura muss eine Grenze haben.
                          Wenn nun alle "Außenteams" (fern ab des Senates) sehr wohl SEHEN, aber in der Nähe des Senates eben nicht, dann muß dort die Ursache für den Verlust des SEHENS liegen.
                          Grenzt man den Bereich vom Verlust des SEHENS nun genauer und immer genauer ein, so grenzt man auch den Personenkreis immer genauer ein, wo der Verlust des SEHENS "zu spüren" ist.

                          Ich denke Thwarn wird gleich indirekt des Rätsels Lösung anbieten.......

                          Es wäre sicher besser gewesen, Anakins Problemen analytischer auf den Grund zu gehen. Andererseits sind die Jedi weder allweise, noch allmächtig. Und sie waren sehr mit den Klonkriegen beschäftigt.

                          Im Grunde war Yodas Ratschlag sehr weise und zeigte deutlich Anakins Problem. Ich entsinne mich, dass GL mal sagte, dass Anakins grundsätzliche Schwierigkeit darin bestand, nicht loslassen zu können und dies sollte diese Szene wohl deutlich machen.
                          sah im Laufe der Jahrhunderte viele Generationen kommen und gehen und musste natürlich lernen, loszulassen. Wer ein solches Alter erreicht, ist auch sehr abgeklärt - davon war Anakin noch weit weit entfernt.
                          Yodas Ratschlag galt allerdings Anakin und nicht ihm selbst. Er hätte die Gefühle Anakins als Warnung verstehen sollen, weil er ja immerhin mit dem "Auserwählten" gerdet hat. Er hätte als weiser Führer erkennen müssen, daß die Gefühle Anakins ein Puzzelteil sind "das selbst er falsch verstehen kann", ebenso wie er das von "der Bedeutung des Auserwählten im Bezug auf das Gleichgewicht der Macht" annehmen wird.
                          Es gab genug Grund konkret davon auszugehen, daß der Grund für Anakins Gefühle ebenso von einem Schleier umhüllt wird, den es zu lüften gilt, wie der Schleier für den Grund, um den Verlust des SEHENS der dunklen Seite.

                          Das ist sicher auch nicht so, aber die Macht kann die Anwendung von Strategie unterstützen.
                          Großadmiral Thwarn erkannte dies, und warb daher den verrückten und dunklen Jedi-Meister Joruus C'baoth auf Wayland an.
                          Um die Verhandlungen mit diesen überhaus gefährlichen Jedi-Klon zu überleben, schütze sich Thwarn mithilfe einer sonderbaren Kreatur vor seiner Macht. Er erklärte es dem verdutzen Jedi-Meister so:

                          Innerhalb dieser schützenden Blase entwickelte Thwarn viele seiner genialen Strategien. Sein Imperium hatte nur noch ein Viertel der Größe, aber dennoch brachte der die Neue Repulik beinahe zu Fall.
                          Insofern hast Du recht, arthur, der Einfluss der Macht ist nicht zwingend notwendig, um erfolgereiche Strategien zu ersinnen.
                          .........Das beweist doch eindeutig, daß jede "Aura" ihre Grenze hat (Ein einzelner Ysalamir kann eine Blase von einem Durchmesser von zehn Metern erzeugen, mehrere Ysalamiri, die ihre Kräfte gegenseitig verstärken, erzeugen noch viel größere Blasen).
                          Palpatine ist nur eine einzelne Person. Also kann seine Aura, welche die dunkle Macht verschleiert, nicht so riesig sein.
                          Desweiteren muß eine Aura durch "Abtastung" (im Sinne von "wo spüre ich etwas nicht mehr, was ich grade eben noch spüren konnte") abgrenzbar sein.

                          Hätte Thwarn nichts von dem Ysalamir erzählt und der Klon wäre um ihn herum geschlichen, während er ständig versucht hätte, wo er die Macht noch nutzen kann und wo nicht, dann hätte der Klon die Grenze der Aura (ganz egal wo sie herkäme) irgendwann genau abgrenzen können.
                          So gesehen müssten auch die Jedi sehr schnell dahinter steigen, ab wo sie "ihrer Sinne beraubt werden". Sie müßten das Gebiet "abstecken" (Palpatine bewegt sich ja selten vom Fleck) und den Personenkris auf ein Minimum einkreisen können.
                          Klar ist das auch in Episode III so geschen (so drückt sich Windu ja auch aus), aber in Anbetracht der Tatsache, daß sich vor Ausbruch des Krieges in Palpatines Nähe der gesamte Jedirat und ein haufen anderer JediMEISTER aufhalten (die sicher nicht selten meditieren etc....), war diese "Erkenntnis" längst überfällig, somal die Jedi den Senat beobachten, sprich auch "die eigenen Reihen".

                          Die Rebellen haben in der Tat besser gekämpft, aber nicht, weil sie über spezielle Fähigkeiten verfügten oder besser ausgebildet waren. Sie haben besser gekämpft als die Flotte, weil der Imperator tot war.
                          Das entscheidende Ziel der Rebellen war es doch, den Imperator zu töten.
                          Rein rational gesehen hatte der Imperator nicht mit den Ewoks gerechnet, und auch nicht damit, daß die Rebellen unerwartet Hilfe bekommen. Die Rebllen haben sicher auch nicht damit gerechnet.
                          Die Schlacht war für die Flotte verloren als der Schutzschild des TS unten war. Denn daß das passieren könnte, damit hatte der Imperator ebenfals nicht gerechnet. Er hat eigentlich mit so vielem nicht gerechnet, was aber im Verlaufe der Schlacht seinen Plan Stück für Stück zunichte machte - und schlußendlich ihn selbst das Leben kostete.

                          Den Verlauf der Schlacht erkläre ich mir rational, während parallel dazu ein Kampf ganz anderer Art läuft, der die Aufmerksamkeit des Imperators irgendwann von der Schlacht ablenkt. Auch das 2. Befehlsoberhaupt (Vader) war nicht mehr an der eigentlichen Schlacht beteiligt.
                          Im Grunde war der GESAMTE "Führungsstab" (oder schlicht, die Leute die taktisch was drauf haben) nicht mehr an der Schlacht beteiligt, weil sie im Thronsaal des TS ihren "Privatkrieg" austrugen.
                          Daß man dann einige Deteils oder gar die totle Wende im Verlauf einer Schlacht verpennt ist fast unvermeitlich.

                          Die Schlacht war auch nur die Kulisse für die Bühne, die Luke nun betreten hatte. Das alles wurde insziniert um den Sohn des Anakin als neuen Schüler zu bekommen. Der Imperator muß also sowas von überzeugt gewesen sein, wie die Schlacht verlaufen und enden wird, daß er es wohl nicht für nötig hielt, sein geistiges Auge darauf zu behalten.
                          Viel interessanter war für ihn der Ausgang des Duells zwischen Vater und Sohn. Und selbst da war er sicher wie der Kampf verlaufen und enden wird, so daß wieder etwas geschehen konnte, was der Imperator nicht voraus gesehen hatte. Im Verlaufe der ganzen Schlacht, wird der Imperator Stück für Stück auseinander genommen ohne daß er es mitbekommt.
                          Erst als Luke sein Schwert weg wirft, wird dem Imperator klar, daß sein "genialer Plan" wohl gescheitert ist. Und dann sind auch schon bald die Rebellen im TS, weil sich die Schlacht außerhalb des TS ebenfalls "nicht nach Plan" (in Episode II prahlt er noch damit "alles läuft genau nach Plan") entwickelt hat.

                          Sicher ist der Einfluss, den die Macht auf Machtbegabte ausübt größer, aber jeder, der Midichlorianer in den Zellen hat, ist auf diese Weise mit der Macht verbunden (es reicht nur nicht, sie bewusst nutzen zu können).
                          Die Jedi-Technik der geistigen Manipulation basiert darauf, dass die Lebewesen unterbewusst durch der Macht beeinflussbar sind.
                          Die bewußte Wahrnehmung wäre aber das Hauptargument, warum die Macht jemanden (geistig) beeinflußt.
                          Hitze und Kälte kann einen nicht "beeinflussen", wenn sie auf geisitger Ebene nicht juckt. Wie soll das möglich sein?
                          Eine bewußte Reaktion muß vorher in der "Schaltzentrale" bewußt angekommen sein (z.B. eine Jacke anziehen "weil es kalt ist").
                          Der "Geistestrick" kann nur funktionieren, wenn etwas bewußt wahrgenommen wird was vorher nicht wahrgenommen wurde, und nun zu einer neuen (meist gegenteiligen) Entscheidung führt. Wäre die Beeinflussung durch die Macht nur unterbewußt zu erklären, dann erklärt sich nicht mehr das neue bewußte Verhalten:
                          "das sind nicht die Droiden die wir suchen"
                          "ich will dir keine Drogen verkaufen", "ich gehe nach hause um mein Leben zu überdenken"
                          Was auch immer geschehen ist, es wurde bewußt wahrgenommen.
                          Das beweit die bewußte Reaktion.

                          Die Soldaten könnten auf die Idee gekommen sein "diese Droiden haben nicht die selbe Kennung, wie die die wir suchen". Obwohl sie die Kennung der Droiden nicht kennen. Was aber unwichtig ist, weil sie nun glauben, daß ihr Unwisse die Rechfertugung aufhebt, die Droiden bzw. deren Besitzer aufzuhalten.
                          Dem Typ der Obi Wan Drogen verkaufen wollte, könnte aufgegangen sein, daß er nicht seine eigenen Drogen verkauft, was ihn erkennen ließ, daß er ebenfals von anderen abhängig ist - wobei er doch derjenige ist, der einmal andere von SICH abhängig machen wollte - was im Widerspruch zu seinem Handeln steht (er vekauft Drogen, die ihn finanziell von anderen abhängig machen), weswegen er dies und gleich mal sein ganzes Leben - was von Abhängigkeit geprägt ist - überdenken will. Vordergründig ist der Mann ein Geschäftsmann, und selbst einem Grundschüler fällt es auf, daß die "Rechnung" (alle sind von MIR abhängig) nicht aufgeht.
                          Das alles muß er nicht mal denken, es wird ihm nur plötzlich klar, weil er grade "an den richtigen geraten ist": an Obi Wan.

                          War es wirklich Glück, als Han Solo Boba Fett entgegen aller Wahrscheinlichkeit besiegte? War es ein Geschickt? Han Solo ist zwar sehr geschickt, aber in dieser Situation bewegte er sich eher unkoordiert und traf die richtige Stelle scheinbar zufällig.
                          Laut Qui-Gon geschiet nichts zufällig und laut Kenobi gibt es soetwas wie Glück nicht.
                          Han Solo war blind - ideal für die Macht, seinen Bewegungen zum "Glück" zu verhelfen - immerhin kämpfte er an der Seite eines mächtigen Jedis.
                          Wenn ihm "die Macht zu seinem Glück verhalf", dann hatte er doch das Glück das er brauchte.
                          Wie ist nun die Frage zu verstehen "OB er Glück hatte"?

                          Im Grunde stimme ich Deiner Analyse zu. Allerdings waren die Bedingungen für Palaptine auch ideal, insbesondere eine: Die Macht war aus dem Gleichgewicht! Ob Palpatine diese Situation lediglich nutze oder sogar selbst verursachte, vermag ich nicht zu sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass Darth Plagueis (dessen Name vermutlich sowas wie "Dunkle Pest" bedeutet") den Weg für seinen Schüler vorbereitete.
                          Den einzigen Vorteil den ich sehe ist, daß die Jedi seit über 1.000 Jahren keinem Sith mehr begegnet waren, und sie diese deshalb als "ausgerottet" ansahen.
                          Der Überraschungseffekt war also auf der Seite des Bösen.
                          Was aber ändern die Jedi in ihrem Verhalten als sie entdecken, daß sie sich 1.000 lang an der Nase haben rumführen lassen:
                          NICHTS
                          Sie suchen zwar nach dem Sith-Lord - der ja irgendwo sein muss - es kommt aber z.B. KEINER auf die Idee, daß 1.000 Jahre ein längerer Zeitraum sind als das Lebensalter ihres Oberhauptes Yoda, der streng an Traditionen fest hält.
                          Ich meine, es gibt zwar ein paar die zumindest auf solche Gedanken kommen (siehe Qi Gonn), die kochen dann aber ihr eigenes Süppchen, anstatt den Jediorden von innen heraus zu ändern.

                          Nun, es war ja nicht "der Senator", sondern "die Senatoren", die bereits unter dem Einfluss des Dunklen Lords standen. Viele von ihnen waren scheinbar seine Kritiker und politischen Gegner. Also brauchte man - wie Du vorschlägst - drastischere Maßnamen, um wieder Ordnung in den Senat zu bringen. Genau in Palpatines Sinne.
                          Er war ein strategisches Genie - einem Thwarn ebenbürdig.
                          In Krisen verschieben sich zwangsläufig Machtverhältnisse.
                          Allerdings ist es nicht zwängsläufig wie sich die Machtverhältnisse ändern müssen - vor allem dann nicht, wenn Politiker das Gegenteil behaupten.
                          Die Wahl eines neuen Lordkanzlers anzustreben ist insich schon fragwürdig, weil es die bestehende "Ordnung" schwächt.
                          Denn auch eine korrupte Ordnung ist besser gar keine Ordnung - vorallem in Krisenzeiten.

                          Mal nebenbei gefragt, die Wahl des Lordkanzlers ist doch sowas wie die Wahl eines neuen Präsidenten oder nicht?

                          Wie Amidala schon sinng. anmerkte "es wird zu lange dauern bis wieder die Ordnung hergestellt wurde". Ironischer Weise BESTAND aber eine Ordnung, welche mit der Wahl des neuen Lordkanzlers über Bord geworfen wurde.
                          Und das obwohl es eigentlich "innerststaatlich" keine Revolution, neue Wahlen etc. PP. gab. Es wurde lediglich ein Misstrauensvotum wegen einer Krise fern ab vom "politischen Geschehen" gestellt.

                          Das ist als ob Amerika sich auf den Kopf stellen würde, weil sich im "Nahen Osten" irgend ein Ölscheich gegen den Bau einer neuen Pipeline stellt, und nicht weil der "Chef" (ich nehme mal Richard Nixon als Beispiel) für jeden erkennbar Dreck am Stecken hat.

                          Genau das ist der Grund, warum der Schachzug Palpatines aufleuchten muß wie ein Weihnachtsbaum. Eine derartiger Machtwechsel (auf höchstem Level) ist natürlich ein massiver Eingriff in das System. Das muß selbst einem nicht fachkundigen "Beobachter" auffallen.
                          Darüber hinaus dürften Handelsblockaden, bei der Größenordnung einer "Galaxie", auch keine Seltenheit sein. Es wundert mich, daß dafür noch keine geeignete "Routine" entwickelt wurde.


                          Nun, im Verlauf der Diskussion kamen wir von "Willen der Macht" auf "Botschaften der Macht". Welche Wendung schlägst Du vor, mit der man zutreffend das Phänomen, dass die Macht Informationen in Form von Bildern, Gefühlen und Gedanken vermittelt, umschreibt.
                          Das kommt (für mich) darauf an, ob wir die Midichlorianer mit einbeziehen oder nicht.
                          Ohne die Midichlorianer ist es komplizierter (ich würde fast sagen, so wie es sein sollte). Mit den Midichlorianern ist es (technisch) einfacher aber widersprüchlich:
                          Das fängt damit an, daß ich mich erst mal frage "wie sollte das, was in meinen Zellen abgeht, etwas mit meinem Geist zu tun haben". Mein Körper ist mein Körper und mein Geist ist mein Geist. So wie meine Seele meine Seele ist. Das sind alles Dinge die ihre eigene Dynamik "auf gleichem Level" haben und erst mal seperat verstanden werden, bevor man sie im Kontext zueinander versteht. Und nun kommt ein "4. Bestandteil" hinzu, dem ich das gleiche "Level" zugestehen soll wie dem Körper, dem Geist und der Seele? So wie wenn es plötzlich eine "fünfte Jahreszeit", ein "fünftes Element" etc. gibt?

                          Wir können die Midichlorianer m.E. nicht bewußt mit einbeziehen, da wir sie nicht einmal wie etwas ansehen können, was über Körper, Geist und Seele stünde - also etwas göttliches - wie z.B. die "4. Dimension". Ergo, können wir im Prinzip nicht mal der Geschichte von GL folgen, weil sie von einem Gott - der unser göttliches in unseren Zellen einzusperren vermag - für andere Götter geschrieben wurde, und nicht für uns Menschen, die wir das göttliche in unserer Seele und unserem Geist finden, und nicht in unserem Körper.

                          Die Midichlorianer sind technisch gesehen einfach aber "mechanisch" nicht zu erfassen.
                          Sie vertreten nicht EM sie verkörpern QM -;.
                          Einmal ist das "göttliche Objekt" als Welle sichtbar, weil es das Leben erschaft und zur Entfaltung bringt, dann ist es wieder unsichtbar, weil es als Teilchen (in unseren Zellen) auftaucht.
                          Das Teilchen ist nicht die Welle, und die Welle ist nicht das Teilchen. Was ist es (das göttliche: die Macht) also in sich selbst, was ist seine Natur (Das Schweigen der Lämmer)? Eine göttliche Unschärferelation, ein göttliches Experiment?
                          WANN habe ich es konkret mit GOTT (der Macht in SW) zu tun?
                          Ich weiß es nicht.

                          Ein Gott als Lebensform in den Zellen, ist wie die Frage "was ist Gott als Brotaufstrich". Eine Frage die niemand beantworten kann.
                          Wohingegen die Frage "was ist Gott" jeder zumindest für sich selbst beantwortet.
                          Eine grundlegende Voraussetzung dafür, überhaupt diese Frage stellen zu können, ist es also, daß Gott nicht greifbar ist. Er existiert nur so lange, wie es keinen Beweis für seine Existenz gibt.
                          Die selbe Voraussetzung gilt z.B. auch, um überhaupt den Begriff Gefühl möglich zu machen. Ein Gefühl ist nicht auf den chemischen Prozess im Gehirn reduzierbar, wobei genau das der Grund ist, warum ein Gefühl überhaupt als solches definiert werden kann.

                          Ein Machtgeist unterscheidet sich von biologischen Lebensformen darin, dass er selbst aus dieser mystischen Energie gebildet wurde. Damit ist er ein direkter Teil der Macht.
                          aterielle Lebensformen sind hingegen nicht aus dieser mystischen Energie gebildet wurden, sondern bestehen aus roher Materie. Daher müssen sie irgendwie an die Macht gekoppelt werden.
                          Eine Möglichkeit wäre, von einer direkten Kopplung des Lebens auszugehen, was mir recht elegant erscheint. Aber leider entschied sich Lucas für die weniger elegante Lösung, indem er die Midichlorainer als "Bindegleid" erfand.
                          GL hätte bedenken müssen, daß auch das Leben aus dieser mystischen Energie gebildet wurde, so wie er es 1980 Meister Yoda sagen ließ.
                          Eine "Energiekopplung" war da wirklich überflüssig.

                          Ich stimme darin überein, dass die Midichlorianer überflüssig waren, aber nun sind sie nunmal G-Canon. Damit erfand GL auch für den sechsten Sinn ein "Sinnesorgan".
                          Das ist ja der "Denkfehler" der m.E. gemacht wurde. Der 6. Sinn ist kein Sinnesorgan und somit nicht an Materie gebunden.
                          Der 6. Sinn (beim Menschen in unserer Welt) ist doch das, wenn jemand "aus der Summe seiner Teile" etwas wahrzunehmen im stande war/ist, wofür man selbst bei genauer Betrachtung eigentlich NICHT im Stande sein dürfte.
                          Bei Tieren ist es einfacher. Da redet man aus biologischer Sicht vom "6. Sinn", weil man da das entsprechende Organ meint, welches z.B. das hier viel zitierte EM-Feld wahrnimmt.

                          Auf den Jedi übertragen hieße das erst mal, daß dieser nun wie ein "Tier" zu betrachten wäre, weil seine Fähigkeit lediglich auf seinen biologischen Charakteristiken beruhen.
                          Einzig und alleine seine geistigen Fähigkeiten würden ihn vom Tier unterscheiden und NICHT (mehr) sein Glaube an die Macht. Er bräuchte keinen "Glaube an etwas" (was aber allgemein als Merkmal einer höher entwickelten Lebensform gilt), sondern nur noch Instinkt(e).
                          Sprich, der Jedi "streckt seine Nase in den Wind" und zieht los, weil er z.B. seinem "Jagdtrieb" folgt.
                          Würde er los ziehen aufgrund seines Glaubens, bräuchte er den Jagdtrieb und entsprechndes "Sinnesorgan" nicht, denn er hätte nun "stärkere" Ziele, die jenseits des "Verstandes" eines Tieres lägen.

                          Meiner Ansicht nach ist einer der Hauptgründe "warum die Midichlorianer erfunden wurden", daß von vorne herein der Begriff des Auserwählten "zertifiziert" werden sollte, damit dieser auch beim schlimmsten Fehltritt (was Verrat einschließt) selbst für den dümmsten (Zuschauer) immer noch den Anforderungen genügt.
                          Das allerdings macht für mich die Geschichte Anakins - vor dem Hintergrund er sei "der Sohn der Macht" - zu einem nicht geringen Teil unglaubwürdig.
                          Ebenso wie ein Gott keinen Personalausweis brauch, so brauch für meine Begriffe auch jede andere Macht kein Zertifikat, weil das jene Zuordbarkeit zuläßt, die eine Einordnung in höhere Zusammenhänge wiederum ausschließt:

                          Sobald ich etwas einer Person zuordne, kann sich selbiges nicht mehr der Allgemeinheit überordnen, da sich die Person bereits der Allgemeinheit unterordnet.
                          Eine "personenbezogene allgemeine Macht" kann es auch deshalb nicht geben, weil sie sich aufgrund dessen, daß sie sich einer Person (oder eines bestimmten Personenkreises) zuordnet, somit selbst von der Allgemeinheit ausschließt.
                          Das wäre so als argumentierte jemand, daß Gesetze (und dem damit verbundenen Recht) nur dann auf bestimmte Personen anzuwenden sind, wenn die Allgemeinheit nicht davon betroffen wäre, aber daß die Allgemeinheit dann davon betroffen wäre, wenn das Gesetz auf bestimmte Personen nicht anzuwenden ist.
                          Im Grunde haben wir es hier mit einer "korrumpierten" MACHT zu tun, aufgrund dessen, weil sie "technisch" zuordbar gemacht wurde, wie z.B. jede "staatliche Gewalt".

                          Hm, durchaus eine logische Überlegung. Auch die Sache mit den Ysalamiri passt dazu.
                          Aber gibt es nicht auch viele Andeutungen und Hinweise in SW, die auf Intelligenz innerhalb der Macht hindeuten? Mir scheint die Macht lebendig zu sein.
                          Natürlich gibt es diese Andeutungen. Auch eine Lokomotive wird irgendwann "lebendig", sobald man ihre "Eigenarten" kennt.
                          Ein Auto das man 10 Jahre lang gefahren hat ist nicht mehr nur ein "Auto".
                          Für den Samurai gehört sein Schwert zu seinem Köprer. Sein Schwert hat sogar eine "Seele".
                          Aber all diese Dinge sind in Wahrheit tote Dingen - unter Umständen bringen sie auch den Tod, weil sie eben nicht selbständig denken können.

                          Dein Vergleich mit dem Wasser gefällt mir gut, gerade, weil er so einfach ist. Der Einfluss, den Lebensformen auf die Macht haben, beschränkt sich sicher darin, wellenartige Erschütterungen zu verursachen.
                          Das Wasser ist von allen das "lebendigste" Element.
                          Aber LEBT es deshalb wirklich, weil es sich am besten bewegt und sich JEDER Form anpasst?
                          Ich denke nein. Denn ein Geist ERSCHAFFT die Formen, die das Wasser später annimmt.
                          Auch wenn "die Form" nur jene ist, welche Wellen schlägt.

                          "Meditation" ist "die Form". Der Geist "hüllt sich um eine Leere". Aber die Füllung (das Wasser) verkörpert nicht das Lebendige, sondern nur derjenige der "die Form macht, damit das Wasser sie füllt".
                          Im Prinzip das Umgekehrte wie "Wellen schlagen".

                          Wie meinte Ben Kenobi dass, als er sagte, die Macht hält die Galaxis zusammen? Sicher bezog er sich nicht auf die Gravitation, es sein denn, die Macht tritt in der GFFA anstelle der Dunklen Materie.
                          Daher komme ich zu dem Schluss, dass Kenobi dies in methaphorischer Hinsicht meinte.
                          So erschütterte die Zerstörung von Alderaan die Galaxis nicht buchstäblich, aber sinnbildlich.
                          Man könnte sagen, die Galaxis, die wir am Ende von Episde V bestaunen dürfen, ist aus dem "Gleichgewicht" - metaphorisch betrachtet.
                          Das würde im übertragenen Sinne bedeuten, daß nach einem "Erdbeben" die ganze Welt "aus dem Gleichgewicht" wäre und z.B. ihre Umlaufbahn ändert. Jahreszeiten würden sich verschieben, ev. würde die Sonne nicht mehr im Osten aufgehen etc..
                          Ein Erdbeben ist eine Katastrophe aber sie bedeutet nicht den "Weltuntergang".
                          Metaphorisch gesehen wäre ein "Ungleichgewicht" aber gleichzusetzen, mit einer Welt die bereits untergegangen ist.
                          Daher vergleiche ich das lieber mit aufgewühltem Wasser, weil es lediglich die direkte Reaktion auf alles lebendige (im Wasser) verkörpert.

                          Ich halte Qui-Gons Lehre durchaus für Vereinbar mit Kenobis und Yodas Lehren.
                          Muss nicht auch ein Sportler an sich glauben? Oder reicht es, dass er einen athletischen Körper hat?
                          Lukes Unglaube blockierte in seinem Kopf den ungehinderten Zugang zur Macht, den die Midichlorainer ihn boten. Darin sehe ich keinen Widerspruch.
                          Ich sehe den Widerspruch darin, daß es eben "Lukes Unglaube in seinem Kopf" ist, der "die Macht blockiert" und eben nicht seine "fehlende Kommunikation" mit irgendwelchen Midichlorianern. Denn:
                          er kommuniziert ja grade mit allem und jedem (mit den Steinen - die er zum schweben bringt, mit der Umwelt, mit Yoda, mit der Zukunft, mit der Vergangenheit, mit seinen Freunden....) und genau DAS blockiert ihn. Seine Kommunikation.
                          Meditation heißt nunmal, nach Möglichkeit nicht zu kommunizieren, aber trotzdem alles zu "erfahren". Eine sich ständig im Dialog (mit dem der meditiert) befindliche Lebensform, steht in direktem Widespruch zu diesem Konzept. Es ist m.E. unvereinbar mit der Meditation und dem damit verbundenen "Schweigen" bzw. dem Ausschalten des inneren Dialoges.

                          Warum sollte Luke nicht die Macht nutzen können, die den Stein durchströmt? Dies entspricht doch genau dem Wortlaut von Yodas Lehren. Schließlich ist Luke mit diesem Machtfeld verbunden.
                          Eigentlich sage ich "Luke benutzt einen bestimmten Teil der Macht". Er benutzt z.B. nicht die Macht, die zum gleichen Zeitpunkt einen Baum durchströmt. Ebenso wie man Wasser nur schluckweise aus dem Glas trinken kann, welches man gefüllt hat. Das Wasser welches sich nicht im Glas befindet, kann man auch nicht trinken.

                          verwies auf die Macht zwischen "mir, Dir, diesen Stein dort - allgegenwärtig. Sogar zwischen dem Sumpf und dem Schiff."
                          Yoda musste IMHO seine Macht nicht erst aussenden, als er Lukes X-Wing aus dem Sumpf befahl, vielmehr konzentrierte er sich auf die Macht, zwischen dem Sumpf und dem Schiff.
                          Das Machtfeld eines Jedi geht weit über seinen Körper hinaus.
                          Und weil dem nichts mehr hinzu zu fügen ist (die Macht ist überall, allgegenwärtig) brauchen wir keine Midichlorianer, weil wir es ja bereits wissen.
                          Mehr als Wissen und Glaube ist offensichtlich nicht erforderlich, um ein Raumschiff aus einem Sumpf zu ziehen.

                          Die "Macht" wurde lediglich für einige Auserwählte von vornerein "eingefärbt" bzw. es wurden millionen kleiner "schwimmender Bälle" auf der Oberfläche verstreut, die nur "Sehenden" die Wellenbewegungen "mitteilen".
                          Für den Dialog zwischen Yoda und Luke ist diese "Oberflächenanpassung" allerdings mehr als überflüssig, weil es ohne eigentlich besser funktioniert.

                          Der Gedanke befielt der Macht, den Stein levitieren zu lassen, okay - über die "Kopplung der Midichlorianer". Eine andere Schlussfolgerung lässt AFAIK der G-Canon nicht zu.
                          Wenn der Gedanke befielt, was "denken" dann eigentlich die Midichlorianer?

                          Das musste er auch gar nicht. Dieses Wissen ist für die richtige Konzentrationstechnik auch nicht notwendig.
                          Woher weißt du das? Ich meine, wie kommst du darauf?
                          Sagt Qui Gon nicht genau das Gegenteil:
                          "ohne die Midichlorianer hätten wir keine Kenntnis von der Macht. Sie teilen uns den Willen der Macht mit" (u.s.w.).

                          Das sehe ich nicht so.

                          Mal ein Beispiel aus einem anderen Film: In den Film Remo - unbewaffnet und gefährlich trainierte der koreanische Sinanju-Meister Chiun den Agenten Remo Williams. Einer von Chuins Sätzen lautete. "Wenn Du nicht an dir selbst glaubst, kann ich nichts mit Dir anfangen."
                          Er sagt im Prinzip das gleiche wie Yoda zu Luke. Aber wie beweisen diese Aussagen die Existenz einer alles beherrschenden Intelligenz, die auch noch in den Zellen lebt?

                          Richtig, aber innerhalb der Frequenz werden die Schwingungen verändert. Ein Jedi "sendet" auf der Hellen Seite der Macht, ein Sith auf der Dunklen Seite der Macht.
                          Palpatine verbarg seine "Frequenz" vor den Jedi.
                          Dann muß direkt auffallen, daß mit dem Mann etwas nicht stimmt:
                          Palpatine verbarg die Präsenz seiner dunklen Seite, so daß seine darauf "beförderten" Schwingungen nicht erkannt wurden.
                          So weit richtig?
                          Einem Jedimeister müsste aber dahingehend auffallen "......aber Palpatine antwortet nicht. Wo sind seine Schwingungen", daß ein Mensch nicht garkeine Schwingungen haben kann (nicht mal dunkle), weil das komplett wider die Natur wäre.
                          Palpatine ist ja kein "wandelnder Felsblock". Irgendwelche Schwingungen muß er also von sich geben.
                          Da in jedem auch die dunkle Seite wohnt, muss es einem Sehenden auffallen, wenn dieser Teil bei einer Person nicht vorhanden ist bzw. verschleiert wird.

                          Sicher besteht diese Kausalität. Die Macht in SW funktioniert ähnich zuverlässig wie das EM-Feld. Aber das "A" selbst stellt eben eine Schwingung dar, die ich als "Einfluss" auf das Feld bezeichne, in dem Sinne, dass man es dazu veranlasst, das "A" zu übermitteln.
                          Der Begriff "Einfluss" wurde von mir vielleicht ungünstig gewählt. Vielleicht ist der Begriff "gebrauchen" besser. So funktionierte die telepathische Übermittlung der Macht sehr zuverlässig, als Luke nach seinem Duell auf Clout City die Macht gebrauchte, um Leia in Episode V um Hilfe zu rufen.
                          Wie aber bescheinigst du nun dem EM-Feld eine eigene Intelligenz - wann wird es bei dir zur Lebensform? Müßte das EM-Feld nicht eigene Kombinationen aus vielen as, bs, cs u.s.w. bilden können (wie ein Gehirn) oder ähnliche Beweise für eigenständiges Denken liefern? Z.B. Primzahlen wie in "Contact" (Film)?

                          Das lies sich ja so, als wäre die Macht determiniert. Sicher folgt sie klaren Regeln. Aber ist sie nicht auch lebendig?
                          Ich denke nein. Sie ist so sehr mit allem Lebendigen verbunden, daß sie den Anschein erweckt etwas lebendiges "verberge" sich in ihr.
                          Dabei ist das Lebendige aber nicht die Eigenheit der Macht, sondern vielmehr das gegenwärtige "Echo" des Lebendigen, welches mit der Macht und allem anderen Lebendigen verbunden ist.

                          Falls Du mit den "kleinsten Bestandteilen" die Midichlorianer meinst, so sehe ich sie nicht als direkte Bestandteile der Macht an. Sie sind ja lediglich das "Bindeglied" zwischen dem Energiefeld und materiellen Lebensformen.
                          Naja, wenn sie nur das Verbindeglied sind, können einige Dinge aber nicht funktionieren. Z.B. daß alle durch die Macht beeinflußt werden, weil es dann jedem überlassen ist das Bindeglied zu nutzen oder eben zu ignorieren. Manchen gelingt es vielleicht sogar es komplett auszuschalten, und was ist dann mit der Macht die ja jetzt nur noch Midichlorianer "durchströmt"?
                          Die guckt dann wohl in die Röhre, weil sie "ausgesperrt" wurde.

                          Richtig, aber die Gedanken gehen in die Macht ein - so kann man Yodas Worte deuten. Vielleicht "speichert" die Macht alles, was stirbt.
                          Die Millionen, die auf Alderaan aufschrien, verursachten eine Erschütterung in der Macht. Jeder von ihnen war über die Midichlorianer mit der Macht verbunden und sie wurden beim Sterben Teil der Macht.
                          Nur das Diesseits braucht die Kopplung über die Midichlorianer - nicht das Jenseits.

                          Die Midichlorianer müssen im Grund gar nichts selbst wissen, sie sind nur Datenüberträger.
                          Die Macht hat laut Yoda die Fähigkeit Information auch aus anderen Zeiten zu übermitteln. So konnte Luke laut Yoda nicht nur andere Orte, sondern auch die Vergangenheit und sogar die Zukunft sehen.
                          Jeder Detektor der zur genauen Lokalisierung des Erdbebens beiträgt, kann auch nicht wissen ob er ein Erdbeben oder lediglich Pferdegetrampel "aufzeichnet".
                          Vielleicht rollt grade in Felsbrocken den Hang hinunter und der Detektor schlägt Alarm.
                          Es wäre also zum einen schwer fest zu stellen was "vor Ort" (Standort des Detektors) los ist (selbst wenn es tatsächlich irgendwo ein Erdbeben gegeben hat) und zum anderen müßten die Detektoren auch noch "alte Erdbeben" von vor 100 Jahren mitbekommen, wenn diese im Erdreich irgendwie "gespeichert" würden.

                          Nehmen wir mal an es wäre so, daß die Erschüttterungen gespeichert würden, wie kommt es, daß die Detektoren nicht zur Lokalisierung eines "Loches" innerhalb all dieser Erschütterungen beitragen, und die Jedi nicht direkt zu Palpatine (keine Erschütterungen) führen?
                          Wie gesagt ein Mensch ohne Schwingungen kann es nicht geben. Ein Loch im "Gitter aller Schwingungen" würde auffallen, wie das Loch in einem Käse.
                          Sozusagen "umgekehrte Erdbeben-Lokalisierung", sprich es werden die Stellen lokalisiert wo KEINE Schwingungen sind.
                          Müsste eigentlich so funktionieren, wenn die Macht ein "Gedächtnis aller Schwingungen" wäre oder?

                          Ich habe ein Video verlinkt (war mal eine TV-Sendung), keinen Text.
                          Ich "dachte" auch nur du würdest einen Text verlinken, weil du das meistens tust.

                          Damit wollte ich lediglich meine Aussage, dass Angst das Gegenteil von Frieden ist, mit einer Quelle belegen.

                          Mir fällt es außerordendlich schwer, zu definieren, was Frieden ist. Fast könnte man meinen, es sei gar nichts - lediglich das Fehlen von gewaltitiäger Aktion. Aber das ist falsch. Den Friendensnobelpreis bekam niemand für nichts.
                          Als Jesus seine Zuhörern verspach, dass die Friedfertigen seelig seinen, wollte er sich nicht zur Passivität auffordern. Das griechische Wort, welche für gewöhlich mit Friefertigen übersetz wird, kann auch zutreffend als Friedensstifter übersetz werden.
                          Die Jedi sind aktive Friedensstifter - wenn auch nicht im christichem Sinne. Sie wollen, dass die Galaxis erfüllt wird vom Frieden, ebenso wie ihr Geist.

                          Ofmals kann ich etwas leichter durch das Gegenteil verstehen. Mir ist völlig klar, dass Angst nicht einfach gar nichts ist. Wenn der Frieden das Gegenteil ist, muss es auch etwas sein.
                          Als Palpatine, Tarkin und Vader Furcht und Schrecken in der Galaxis verbreiteten, nahmen sie der GFFA bereist damit den Frieden. Wer in Angst lebt, hat keinen Frieden.
                          Der Satz der mir immer noch nachhallt ist der, daß Menchen mit Detektoren verglichen werden, die z.B. die Schönheit und den Frieden einer Landschaft "bezeugen", in dem sie (naturwissenschaftlich) als Beobachter fungieren. Ich nehme an das war eine Analogie zu dem "Laser der die Schallplatte abtastet", damit das Lied ertönen kann. Das "Leid", dem wir die eigentliche Bedeutung beimessen, und nicht der "Tiefe der Rillen einer Schallplatte".

                          Wäre nun - in Analogie zu SW - der Laser der 6. Sinn (der Detektor), dann würden wir NIE das Lied hören, weil wir lediglich die "Untiefen" bzw. Formen (z.b. der Schllplatte) abtasten ohne den Zusammenhang zu erkennen. Denn in den Untiefen muß nicht mal ein Lied stecken, es kann auch eine Stimme oder schlicht NICHTS zu hören sein. Hören ist hier mehr. Es ist das Eintauchen in die Stimmung des Liedes, der Stimme oder schlicht das Erkennen von Nichts.
                          Darum geht es aber m. E. nicht........

                          Es geht darum das Lied SELBER zu hören und die Landschaft SELBER zu erfahren. Ein Mensch der an unserer Stelle als "Detektor" vor Ort ist, den wir vor der Kamera sehen (Film) und der uns erzählt wie schön und wie friedlich alles ist, ersetzt in keinster Weise, daß wir uns selber vor Ort begeben und die Landschaft genießen, so wie ein Laser in keinster Weise das Hören eines Liedes ersetzen kann.
                          Ohne daß wir selber vor Ort sind, ist das "Höhren des Liedes " (welches ja die Analogie zum Genießen der Landschaft ist) so eintönig, wie das Abtasten einer Rille auf einer Schallplatte.
                          Wir können die Schallplatte immer und immer wieder abtasten, es ändert sich nichts.

                          Es genügt also nicht, sich über einen "Detektor" mit etwas verbunden zu wissen, wenn man das, womit man tatsächlich verbunden sein will, nicht selber erlebt. Was wir erleben ist auch nicht der Detektor oder das was dieser tut, sondern die Instrumente und die Noten, so wie die Luft, die Gerüche, die Temperatur und sonstige Eindrücke, die ein Detektor überhaupt nicht mitbekommt, während er (was weiß ich) "überträgt".
                          Was ich eigentlich sagen will ist:
                          "die Macht" eines Liedes ist, daß wir uns an den Ort begeben "wo die Musik spielt", oder an einen Ort den wir glauben durch die Musik betreten zu können.
                          Das ist aber nicht das was der Detektor (z.B. der Laser) "überträgt", denn dieser überträgt lediglich el. Impulse an den Verstärker, der diese an die Boxen weiter leitet. Die Boxen wandeln das wieder um in für uns hörbare Schallwellen, die auch nur auf UNS (den Menschen) eine entsprechende Wirkung haben.
                          Wenn das Lied gehört und die Landschaft erkundet ist, wird die Schallplatte noch genau die selbe sein wie vorher, die Landschaft wird sich erst in Jahrtausenden merklich verändern, aber WIR werden uns ev. sehr verändet haben. Weil WIR uns verändern denken wir, daß sich die Dinge auch verändert hätten, was sie aber nicht haben. Sie sind die selben Dinge wie vorher, aber wir betrachten sie ev. mit anderen Augen.

                          Fazit:
                          Das Lied wird zur Macht, weil wir die Orte betreten, die nie ein Detektor je "übertragen" wird. Daher kann "das Nutzen der Macht" (das Betreten des Ortes) nicht durch einen Detektor geschehen, sondern nur durch uns selbst.

                          Ist die Macht laut Yoda nicht sowas wie das Jenseits?
                          Mir fällt momentan kein Satz von Yoda ein, der genau das bedeutet.

                          Es war der Wille des Imperators, der Sie angetrieben hat. Es war der Geist des Imperators, der Ihnen Kraft und Entschossenheit Tüchtigkeit verliehen hat. Sie waren so abhängig von seiner Gegenwart, als wären Sie ein kypenetisches Implantat in einem Schlachtcomputer gewesen."
                          Würde das nicht auch ein charismatischer Diktator bewirken, der plötzlich nicht mehr da ist?

                          Die bewegen sie so schnell, wie es Menschen möglich ist. Da sie die Gefahr im voraus erkennen, hat man den Einruck, sie hätten so schnelle Reflexe. Ein Jedi kann tatsächlich mit der richtigen Reaktion auf eine Gefahr beginnen - z. B. bei einem Blasterschuss - bevor dieser überhaupt abgefeurt wird.
                          Bei einem Podrennen ist es zwingend erforderlich "vorausschauend zu fahren" (oder nennt man das "fliegen"......).
                          Im Kampf kann man aber nicht alles voraussehen, weil ein Kampf im Prinzip davon "lebt" den Gegner zu überaschen. Es hat keinen Sinn etwas zu tun, was der Gegner eh voraussieht, es sei denn man WILL daß der Gegner darauf reagiert, um dann den 2. Schlag ins Ziel zu bringen etc.. Das kann man unendilch vortsetzen, wie ein "Schachspiel" in dem jeder Zug nur den nächsten vorbereitet.

                          Gerade beim Kampf Yoda gegen Sidious sieht man, daß selbst ein Altmeister nicht jeden Zug seines Gegners voraussehen kann. Yoda muß erst mal den "Gondeln" die Sidious ihm entgegen schleudert ausweichen, sich auf die neue Situation "einstellen" (fast wäre er abgestürzt), ehe er entsprechend kontert. Trotz seiner Überraschung handelt Yoda blitzschnell. Er weicht aus, krallt sich fest, bekommt wieder einen sicheren Stand, fängt die nächste Gondel ab und schleudert sie seinerseits dem Gegner entgegen.

                          Die Reaktion eines "Gamers", der im Hintergrund Befehle gibt, wäre da wohl einerseits zu langsam und andererseits würde ein Gamer seinen "Avatar" (in dem Fall Yoda) wohl eher aus der Gefahrenzone heraus bewegen wollen, anstatt sich in einer "ausweglosen Situation" erneut dem Gegner zu stellen. Denn der "Gamer" (analog die Midichlorianer) bekommt als "Beobachter der Situation" nur den Teil mit, den er von seinem Avatar (Yoda) mitgeteilt bekommt. Der Avatar hingegen ist mitten drin und erfährt als ERSTER was los ist, und kann somit als ERSTER entsprechend reagieren. Yoda kämpft bis zur endgültigen Aufgabe (ich sehe das nicht als Niederlage, auch wenn er sich später so ausdrückt), wo man eigentlich annehmen müßte, daß ihm die Macht sicher "geraten hat", die Flucht anzutreten (als die Gondeln geflogen kamen und vorher als der erste Blitz angeschossen kam).

                          Yoda wollte die Macht seines Gegners kennen lernen (entgegen aller Vernunft) und so handelte er auch.

                          Ja, gemäß dem SW-Canon wäre das wohl denkbar.
                          Wirklich? Es gibt bereits im SW-Canon Andeutungen, daß sowas möglich ist oder gar schon versucht wurde?
                          Faszinierend. Vielleicht sollte ich auch mal ein SW-Buch schreiben. *räusper*
                          Zuletzt geändert von arthur; 21.02.2011, 11:45. Grund: Fazit - Nachtrag

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                            #58
                            Machst ist, wenn man es versteht, Individuen in ihrem freien Willen zu brechen (manipulieren) und sie dazu bringt sich für dich zu opfern.

                            Kommentar


                              #59
                              Zitat von Thaver2Theta Beitrag anzeigen
                              Machst ist, wenn man es versteht, Individuen in ihrem freien Willen zu brechen (manipulieren) und sie dazu bringt sich für dich zu opfern.
                              In diesem Thread geht es um das mystische Energiefeld, welches in Star Wars die MACHT genannt wird.

                              @arthur
                              Auf Deinen Beitrag antworte ich später. Noch bin ich dabei, ihn zu schreiben ...

                              Kommentar


                                #60
                                Wie konnte sich Palpatine erfolgreich verbergen?

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Die Komplexität dieser Wechelwirkung (Leben zu Leben, Personen zu Personen, Personen zu Leben, Leben zu Personen.....) könnte leicht als "lebendig" gedeutet werden, wenn man in der Lage ist das alles gleichzeitig zu spüren.
                                Dabei ist es aber nicht die Wechelwirkung an sich die lebendig ist ("die Beeinflussung des EM-Feldes"), sondern das lebendige drumherum.
                                Wahrscheinlich läßt sich aber das Lebendige und "die Wechelwirkung untereinander" nicht eindeutg voneinander trennen, weder begrifflich noch von der Wahrnehmung her, was dazu führt, daß von der "lebendigen" Macht die Rede ist.
                                Man könnte z.b. auch nicht das "Qi" ohne den Menschen betrachten, weil es ohne den Menschen nicht mehr Qi ist.
                                Damit magst Du recht haben. Als Qui-Gon von der "lebendigen Macht" sprach, bezog er sich auf auf die Wahrnehmung des Augenblicks, auf das "Hier und Jetzt".
                                Dieser Augenblick schließt allerdings auch die unmittelbare Zukunft, also den Gefahrensinn (für Gefahren im Verzug) ein. Das wird mMn deutlich, als Qui-Gon den jungen Anakin den Rat gibt, seinen Gefühlen zu vertrauen. Dadurch ließ sich Anakin beim Fliegen von der lebendigen Macht leiten, die auch die Vorausahnung von Gefahren einschließt.
                                Dies deutet nicht zwingend auf eine Lebensform in Form eines mystischen Energiefeldes hin. Qui-Gon bezog sich wohl auf die "lebendige Wahrnehmung" für das "Hier und Jetzt", welches einen die Macht verleiht.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Aber:
                                Wenn die Jedi ihr Wissen aus der Macht beziehen, müssen sie auch wissen, daß sie derzeit selbst mit der Macht nichts in Erfahrung bringen.
                                Bis dahin sind wir uns einig?

                                Die Frage ist, ab welchem Zeitpunkt die Jedi sich dessen bewusst wurden. In Episode I konnten sie kaum glauben, dass die Sith ohne ihr Wissen zurückgekehrt waren. Sie hatten keine Kenntnis von der Trübung ihrer Fähigkeit, durch die Macht Dinge zu erkennen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Also haben sie gleichzeitig mit dieser Erkenntnis in Erfahrung gebracht, daß sie manipuliert werden - indem sie eine Macht befragen die ihnen nicht antwortet - weil sie nun wissen, daß sie grade nicht wissen was sie wissen sollten.
                                Du verstehst?
                                Dies erkannten sie aber erst in Episode II (da gab es ein entscheidenes Gespräch zwischen Meister Yoda und Mace Windu). Bis zu diesem Zeitpunkt gingen sie irrtümlich davon aus, dass ihre Fähigkeit, Wissen und Erkenntnis durch die Macht zu erlangen, ungetrübt ist.
                                Yoda war der erste, der erkannte, dass die Dunkle Seite schwer zu erkennen ist.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Denn der Glaube fehlt ihm ja nicht von Geburt an, sondern ab einem bestimmten Zeitpunkt.
                                "Die Spur" vom Verlust des Glaubens (oder des Sehens) muß also bis zu dem Zeitpunkt (oder jenem Ereignis) zurück verfolgt werden, wo er verloren ging.
                                Dieser Zeitpunkt liegt aber bereits vor Episode I. Sie erkannten es über zehn Jahre zu spät. Dadurch dürfte es kaum noch möglich sein, die Spur zurück zu verfolgen.
                                Vermutlich lehrte Darth Plagueis seinem Schüler, die Macht auf eine Weise zu nutzen, die unauffällig ist. Der Sith-Name Darth Plagueis könnte die Bedeutung von "Dunkle Pest" haben und nutzte nicht auch der "Pläneschmieder" Darth Sidious seine Macht wie ein langsam wirkendes Gift, welches man erst viel zu spät bemerkt?

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Würde das einer der Jedi tun, müßte die Spur eigentlich zu Palpatine führen, weil seine "Aura" (mit welcher er die dunkle Macht zu verschleiern weiß) einen bestimmten Radius haben muß. Dieser Radius kann m.E. nicht verschleiert werden bzw. Palaptine kann nicht die gesamte "dunkle Macht" in der Galaxie "verschleiern". Seine Aura muss eine Grenze haben.
                                Wenn nun alle "Außenteams" (fern ab des Senates) sehr wohl SEHEN, aber in der Nähe des Senates eben nicht, dann muß dort die Ursache für den Verlust des SEHENS liegen.
                                Grenzt man den Bereich vom Verlust des SEHENS nun genauer und immer genauer ein, so grenzt man auch den Personenkreis immer genauer ein, wo der Verlust des SEHENS "zu spüren" ist.
                                Hier hast Du wohl einer der Schwachpunkte in Star Wars entdeckt. Gerade eben habe ich wieder Episode I im TV geschaut und mich abermals gefragt, wieso die Jedi nicht gespürt haben, dass die Zofe nicht Amidala ist? In-universe erkläre ich mir das so, dass sie sich einfach nicht darauf konzentriert hatten, weil sie dafür keinen Grund sahen. Außerdem könnte es sein, dass sie hochrangige Personen aus Respekt nicht scannen. Dies könnte auch erkären, warum ihnen bei Palpatine nichts auffällt.
                                Mein Eindruck ist, dass die Jedi immer dann etwas spüren, wenn es für die Geschichte vorteilhaft ist oder eben nichts spüren, damit die Geschichte funktioniert.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Yodas Ratschlag galt allerdings Anakin und nicht ihm selbst. Er hätte die Gefühle Anakins als Warnung verstehen sollen, weil er ja immerhin mit dem "Auserwählten" gerdet hat. Er hätte als weiser Führer erkennen müssen, daß die Gefühle Anakins ein Puzzelteil sind "das selbst er falsch verstehen kann", ebenso wie er das von "der Bedeutung des Auserwählten im Bezug auf das Gleichgewicht der Macht" annehmen wird.
                                Es gab genug Grund konkret davon auszugehen, daß der Grund für Anakins Gefühle ebenso von einem Schleier umhüllt wird, den es zu lüften gilt, wie der Schleier für den Grund, um den Verlust des SEHENS der dunklen Seite.
                                Nun, antwortete als alter Lehrmeister. Er ist eben kein Dedektiv-Typ. Er gab aus seiner Sicht Anakin weisen Rat. Hätte Skywalker ihn beachtet, wäre alles gut gegangen. Anakins "Herz" war einfach nicht mehr empfänglich für den weisen Jedi-Ratschlag.
                                GL äußerte mal, dass Anakins Problem darin besteht, dass er nicht loslassen kann. Diese Szene brachte diese Probematik auf den Punkt, darin lag wohl ihr Sinn.
                                Wie hätte den Yoda Deiner Meinung nach konkret reagieren sollen? Was hätte er sagen sollen?

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                .........Das beweist doch eindeutig, daß jede "Aura" ihre Grenze hat (Ein einzelner Ysalamir kann eine Blase von einem Durchmesser von zehn Metern erzeugen, mehrere Ysalamiri, die ihre Kräfte gegenseitig verstärken, erzeugen noch viel größere Blasen).
                                Palpatine ist nur eine einzelne Person. Also kann seine Aura, welche die dunkle Macht verschleiert, nicht so riesig sein.
                                Desweiteren muß eine Aura durch "Abtastung" (im Sinne von "wo spüre ich etwas nicht mehr, was ich grade eben noch spüren konnte") abgrenzbar sein.
                                Eine durchaus logische Überlegung. Aber da es sich bei der Macht um etwas Geistiges handelt, gehe ich nicht so sehr von einem Ortbezug aus.
                                So konnte Vader im Orbit von Endor seinen Sohn eher spüren als selbst der Imperator, weil seine Verbindung zu seinem Sohn enger war.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                So gesehen müssten auch die Jedi sehr schnell dahinter steigen, ab wo sie "ihrer Sinne beraubt werden". Sie müßten das Gebiet "abstecken" (Palpatine bewegt sich ja selten vom Fleck) und den Personenkris auf ein Minimum einkreisen können.
                                Klar ist das auch in Episode III so geschen (so drückt sich Windu ja auch aus), aber in Anbetracht der Tatsache, daß sich vor Ausbruch des Krieges in Palpatines Nähe der gesamte Jedirat und ein haufen anderer JediMEISTER aufhalten (die sicher nicht selten meditieren etc....), war diese "Erkenntnis" längst überfällig, somal die Jedi den Senat beobachten, sprich auch "die eigenen Reihen".
                                In Episode II prüfte Palpatine kühn, ob Yoda sehen konnte, dass es zu einem Krieg kommt. Yodas Antwort offenbarte, dass selbst der Jedi-Altmeister dies nicht sehen konnte.
                                Wie Deine Analyse zeigt, bringt die Annahme, Palpatine hätte einfach eine verhüllende Machtblase mit einem räumlichen Radius geschaffen, ein logisches Problem mit sich. Vermutlich hatte Paltpine Deine Überlegung bereits berücksichtigt und griff daher auf eine andere Technik zurück. Ich will versuchen zu erläutern, wie ich mir dies vorstelle.

                                Da ich es gewohnt bin, in religiösen Bahnen zu denken, habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wie denn Gott vor dem Teufel sein Vorhaben verbergen könnte.
                                Angenommen, der Teufel könnte mindestens 1000 Jahre in die Zukunft sehen. Nun prophezeit Gott sein Vorhaben, verbirgt aber den Zeitpunkt seines Eingriffes. Dieser liegt aber nur 100 Jahre in der Zukunft.
                                Eigentlich müsste der Teufel dies klar erkennen können, aber wäre dies nicht gleichbedeutend damit, Gottes Gedanken zu lesen? Egal wie stark seine telepathischen Kräfte auch sind, er kann niemals die Gedanken Gottes erkennen.
                                Da die Erfüllung der Prophezeihung mit Gottes Gedanken verknüpft ist, ist diese damit vor dem Teufel verhüllt. (Dies erinnert mich ein wenig an die Verschränkung von Teilchenpaaren in der Quantenmechanik. Unabhängig von der räumlichen Distanz stehen die Teilchen miteinander in Beziehung.)

                                Geistige Dinge könnten miteinander verwoben sein und zwar aufgrund der geistigen Beziehung, in der die Dinge zueinander stehen. Räumliche Nähe ist zwar ein Kriterium, aber ein relatives.
                                Als Frodo in Lorien in Galadriels Spiegel sah, erblickt er das Auge. Hätte der Ring das Wasser berührt, wäre damit ein Kontakt zu Sauron hergestellt worden. Da Frodo der Träger des Meisterringes war, war in in diesem Moment ganz in der [geistigen] Nähe des Dunken Herrschers.

                                Darth Sidious hatte vermutlich von seinem Meister gelernt, seine Pläne mit der Dunklen Seide zu einem komplizierten Netz zu verweben und so zu verhüllen. Um diesen Schleier zu lüften, wäre es wohl notwendig gewesen seine geistige Barriere zu durchbrechen und selbst Yoda vermochte dies nicht zu tun. (Anakin Skywalker hatte wohl als einziger das latente Potential dazu, aber sein Wissen um die Macht reichte noch bei weitem nicht, um es mit einem Großmeister wie Palpatine aufnehmen zu können).

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Das entscheidende Ziel der Rebellen war es doch, den Imperator zu töten.
                                Rein rational gesehen hatte der Imperator nicht mit den Ewoks gerechnet, und auch nicht damit, daß die Rebellen unerwartet Hilfe bekommen. Die Rebllen haben sicher auch nicht damit gerechnet.
                                Wie sollte man auch damit rechnen, dass ein steinzeitliches Teddybärvolk eine Rolle im galaktischen Bürgerkrieg spielen sollte. Dies erscheint ebenso absurt, wie anzunehmen, dass kleine Hobbits das Schicksal der Welt ändern könnten.
                                Nur die Weisesten (wie Gandalf und Galadriel) erkennen, dass sowas möglich ist.

                                Vermultich bekam der Imperator einen imperialen Bericht über Endor, in dem ein unbedeutenes Volk primitiver Ureinwohner erwähnt wurde. Dem schenkte der Imperator in seinem Hochmut wohl kaum Beachtung.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Die Schlacht war für die Flotte verloren als der Schutzschild des TS unten war. Denn daß das passieren könnte, damit hatte der Imperator ebenfals nicht gerechnet. Er hat eigentlich mit so vielem nicht gerechnet, was aber im Verlaufe der Schlacht seinen Plan Stück für Stück zunichte machte - und schlußendlich ihn selbst das Leben kostete.
                                Die kausale Kette, die zu seinem Untergang führte, hing an zwei Faktoren: Die Ewoks und das Gute in Vader.
                                Die Macht war mit der Rebellion und den Ewoks. Realistisch betrachtet war ihr Sieg unwahrscheinlich.
                                Und in Vader irrte sich der Imperator einfach. Nach den Ereignissen von Episode III ging er davon aus, dass Vader umumkehrbar ein Sith-Lord war. Nur Luke erkannte in seiner Offenheit die Chance, Vader retten zu können. Die Liebe offenbarte ihn die Wahrheit, eine Eigenschaft, welche der Imperator gemäß seiner Überzeugung fälschlicherweise für eine Schwäche hielt.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Die Schlacht war auch nur die Kulisse für die Bühne, die Luke nun betreten hatte. Das alles wurde insziniert um den Sohn des Anakin als neuen Schüler zu bekommen. Der Imperator muß also sowas von überzeugt gewesen sein, wie die Schlacht verlaufen und enden wird, daß er es wohl nicht für nötig hielt, sein geistiges Auge darauf zu behalten.
                                Viel interessanter war für ihn der Ausgang des Duells zwischen Vater und Sohn. Und selbst da war er sicher wie der Kampf verlaufen und enden wird, so daß wieder etwas geschehen konnte, was der Imperator nicht voraus gesehen hatte. Im Verlaufe der ganzen Schlacht, wird der Imperator Stück für Stück auseinander genommen ohne daß er es mitbekommt.
                                Erst als Luke sein Schwert weg wirft, wird dem Imperator klar, daß sein "genialer Plan" wohl gescheitert ist. Und dann sind auch schon bald die Rebellen im TS, weil sich die Schlacht außerhalb des TS ebenfalls "nicht nach Plan" (in Episode II prahlt er noch damit "alles läuft genau nach Plan") entwickelt hat.
                                Laut dem Filmbuch zu Episode VI erkannten Vader und der Imperator, dass niemand in der Anwendung der Macht unfehlbar war.
                                Realistisch betrachtet hätte die imperiale Flotte eingentlich gewinnen müssen. Die Dunkle Aura des Imperator stärkte den Kampfgeist der imperialen Flotte.
                                Großadmiral Thwarn erkannte dies, daher griff er für seinen komplexen Plan auf den dunklen Jedi-Meister Joruus C'baoth zurück. Dieser half ihn, die Angriffe mithilfe der Macht perfekt zu koordinieren

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Der "Geistestrick" kann nur funktionieren, wenn etwas bewußt wahrgenommen wird was vorher nicht wahrgenommen wurde, und nun zu einer neuen (meist gegenteiligen) Entscheidung führt. Wäre die Beeinflussung durch die Macht nur unterbewußt zu erklären, dann erklärt sich nicht mehr das neue bewußte Verhalten:
                                "das sind nicht die Droiden die wir suchen"
                                "ich will dir keine Drogen verkaufen", "ich gehe nach hause um mein Leben zu überdenken"
                                Was auch immer geschehen ist, es wurde bewußt wahrgenommen.
                                Das beweit die bewußte Reaktion.
                                Wenn sich die Sturmtruppen des Einflusses bewusst gewesen wären, wäre es nicht so leicht gewesen, an sie vorbeizukommen. Sie waren sicher überzeugt, nicht manipuliert worden zu sein.
                                Jabbas Majordomus Bib Fortuna war sich auch des Einflusses der Macht nicht bewusst, als er zu seinem Herrn bezüglich Luke sagte: "Ihr müsst ihm gestatten zu sprechen."
                                Eine Manipulation des Unterbewusstseins ist sogar ideal dazu geeignet, jemanden zu beeinflussen. Dann weiß die manipulierte Person nicht einmal, dass sich manpuliert wurde und warum sie so handelt, wie sie es tut. Wird sie sich des Einflusses erstmal bewusst, ist es erheblich schwerer, die geistige Manipulation erfolgreich durchzuführen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Wenn ihm "die Macht zu seinem Glück verhalf", dann hatte er doch das Glück das er brauchte.
                                Wie ist nun die Frage zu verstehen "OB er Glück hatte"?
                                Nach Obi-Wans Erfahrung gibt es soetwas wie Glück nicht und laut Qui-Gon geschieht nichts zufällig. Daher behaupte ich als Jedism , dass es die Fügung der Macht war, die gegen jede Wahrscheinlichkeit den blinden Han Solo befähigte, den gefährlichsten Kopfgeldjäger der Galaxis zu besiegen. Er kämpfte ja auch gemeinsam mit einem Jedi.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Den einzigen Vorteil den ich sehe ist, daß die Jedi seit über 1.000 Jahren keinem Sith mehr begegnet waren, und sie diese deshalb als "ausgerottet" ansahen.
                                Es gab noch einen Vorteil, außer den Überraschungseffekt: Die Macht war aus dem Gleichgewicht. Das Böse war in der Überzahl. Noble Senatoren wie Bail Organa waren die Ausnahme (diesen kontrollierte Palaptine auch nicht). Die meisten waren ebenso korrupt wie die Separatisten.
                                Palpatine verstand es, dieses Umfeld zu seinem Gunsten zu auszunutzen. Es war die Gunst der Zeit, in der er lebte, welche die Rahmenbedingungen für seine Strategie bildeten.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Ich meine, es gibt zwar ein paar die zumindest auf solche Gedanken kommen (siehe Qi Gonn), die kochen dann aber ihr eigenes Süppchen, anstatt den Jediorden von innen heraus zu ändern.
                                Was hätten sie denn ändern sollen?

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Lordkanzlers anzustreben ist insich schon fragwürdig, weil es die bestehende "Ordnung" schwächt.
                                Denn auch eine korrupte Ordnung ist besser gar keine Ordnung - vorallem in Krisenzeiten.
                                In Episode I erschien es ja noch so, als wenn die Wahl Palpatines zum Lordkanzler die beschädigte Ordnung der Republik wieder herstellen würde. Vermutlich schöpften die Jedi erst Verdacht, als seine zweite Amtszeit über die Regel hinaus verlängert wurde.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Mal nebenbei gefragt, die Wahl des Lordkanzlers ist doch sowas wie die Wahl eines neuen Präsidenten oder nicht?
                                Soweit ich weiß, hatte GL auch den amerikanischen Präsidenten als Vorbild im Sinn. Die Erteilung der Sondervollmachten, der bejubelte Abbau der Demokratie, kommt Dir all das nicht bekannt vor? Natürlich ist Star Wars im Vergleich zur Realtität überzeichnet, aber eine gewisse Kritik steckt IMHO schon drinn.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Das ist als ob Amerika sich auf den Kopf stellen würde, weil sich im "Nahen Osten" irgend ein Ölscheich gegen den Bau einer neuen Pipeline stellt, und nicht weil der "Chef" (ich nehme mal Richard Nixon als Beispiel) für jeden erkennbar Dreck am Stecken hat.
                                Nun, Lord Kanzler Valorum ähnelte Richard Nixon insofern, dass er der Korruption beschuldigt wurde. Palaptine hatte "hinter den Kulissen" dafür gesorgt, dass der amtierende Lordkanzler [unbegründet] belastet wurde.
                                Seine Unfähigkeit, die Naboo-Krise zu bewältigen, verbunden mit dem Misstauensvotum des Opfers der Krise, passten wie Puzzelteile ineinander. Palaptine beherrschte perfekt die Psychologie der Politik.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Darüber hinaus dürften Handelsblockaden, bei der Größenordnung einer "Galaxie", auch keine Seltenheit sein. Es wundert mich, daß dafür noch keine geeignete "Routine" entwickelt wurde.
                                Die Handelsblockarde betrachtete Qui-Gon auch als etwas Banales. Allerings war eine Invasion wohl alles andere als Routine. Das war neu in der Alten Republik.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Das kommt (für mich) darauf an, ob wir die Midichlorianer mit einbeziehen oder nicht.
                                Laut dem G-Canon beziehe ich die Midichlorianer mit ein. Laut Qui-Gon gibt es ohne sie kein Leben. Auch sprechen sie unentweg und teilen den "Willen der Macht" mit. Man kann sie aber nur "hören", wenn man seine Gedanken zum Schweigen bringt.
                                Seine Formulierung lässt IMHO darauf schließen, dass die Midichlorianer zwei Funktionen erfüllen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                WANN habe ich es konkret mit GOTT (der Macht in SW) zu tun?
                                Ich weiß es nicht.
                                Immer wenn die Macht wirksam ist, haben wir es mit der Macht zu tun. Die Midichlorianer sind nur das Medium für die Macht.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                GL hätte bedenken müssen, daß auch das Leben aus dieser mystischen Energie gebildet wurde, so wie er es 1980 Meister Yoda sagen ließ.
                                Eine "Energiekopplung" war da wirklich überflüssig.
                                Dem stimme ich zu, ist aber leider SW-Canon.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Auf den Jedi übertragen hieße das erst mal, daß dieser nun wie ein "Tier" zu betrachten wäre, weil seine Fähigkeit lediglich auf seinen biologischen Charakteristiken beruhen.
                                Sicherlich könnte ein Tier die Macht auf natürliche Weise instinktiv nutzen. Unglaube kann diese natürlichen Fähigkeiten bei Menschen aber blockieren, gerade weil der menschliche Verstand sich weigern mag, sie anzunehmen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Meiner Ansicht nach ist einer der Hauptgründe "warum die Midichlorianer erfunden wurden", daß von vorne herein der Begriff des Auserwählten "zertifiziert" werden sollte, damit dieser auch beim schlimmsten Fehltritt (was Verrat einschließt) selbst für den dümmsten (Zuschauer) immer noch den Anforderungen genügt.
                                Mit dieser Einschätzung magst Du recht haben, sie erscheint mir plausibel.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Natürlich gibt es diese Andeutungen. Auch eine Lokomotive wird irgendwann "lebendig", sobald man ihre "Eigenarten" kennt.
                                Ein Auto das man 10 Jahre lang gefahren hat ist nicht mehr nur ein "Auto".
                                Für den Samurai gehört sein Schwert zu seinem Köprer. Sein Schwert hat sogar eine "Seele".
                                Aber all diese Dinge sind in Wahrheit tote Dingen - unter Umständen bringen sie auch den Tod, weil sie eben nicht selbständig denken können.
                                Hm - und wie erklärst Du dir, dass die Macht auch teilweise die Handlungen bestimmt? Sie hilft Jedi bei der Abwehr von Blasterschüssen, oder bei Flugmanövern. In der Schacht von Yavin vertraute Luke seinen Gefühlen und traf ein TL-Geschütz und zerstörte sogar den Todesstern.
                                Die Macht scheint mir die Reaktionen auf intelligente Weise zu bestimmen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Meditation heißt nunmal, nach Möglichkeit nicht zu kommunizieren, aber trotzdem alles zu "erfahren". Eine sich ständig im Dialog (mit dem der meditiert) befindliche Lebensform, steht in direktem Widespruch zu diesem Konzept. Es ist m.E. unvereinbar mit der Meditation und dem damit verbundenen "Schweigen" bzw. dem Ausschalten des inneren Dialoges.
                                Das Aussschalten des inneren Dialoges ist aber die Voraussetzung dafür, das "Flüstern" der Midichlorainer hören zu können.
                                Um in der Stille zu lauschen, muss man erstmal den Lärm abstellen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Wenn der Gedanke befielt, was "denken" dann eigentlich die Midichlorianer?
                                Vermutlich gar nichts. Sie übermitteln laut Qui-Gon nur den Willen der Macht.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Woher weißt du das? Ich meine, wie kommst du darauf?
                                Sagt Qui Gon nicht genau das Gegenteil:
                                "ohne die Midichlorianer hätten wir keine Kenntnis von der Macht. Sie teilen uns den Willen der Macht mit" (u.s.w.).
                                Qui-Gon erklärte den "wissenschaftlichen" Hintergrund. Wieso sollte man diesen kennen, um die Macht nutzen zu können? Es reicht doch, dass es funktioniert.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Er sagt im Prinzip das gleiche wie Yoda zu Luke. Aber wie beweisen diese Aussagen die Existenz einer alles beherrschenden Intelligenz, die auch noch in den Zellen lebt?
                                Meister Chiun erklärt seinem Schüler Remo, dass es notwendig ist, an sich selbst zu glauben, um sein natürliches Potential nutzen zu können. In der Filmszene ging es um das Überwinden der Höhenangst.
                                Im Grunde sollte Remo lernen, seinen Körper durch seinen Geist zu beherrschen. Aber um ihn das beizubringen, musste Remo erstmal lernen, an sich selbst zu glauben. Es hat mit Psychologie zu tun.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Palpatine ist ja kein "wandelnder Felsblock". Irgendwelche Schwingungen muß er also von sich geben.
                                Da hast Du sicher recht. In dieser Verbindung habe ich mich gefragt, was Deanna Troi gespürt hätte, wäre sie in Palpatines Büro gewesen. Sie konnte Hologramme daran erkennen, dass sie dort keine Emotionen spüren konnte.
                                Aber vielleicht hatten die Jedi zu großen Respekt vor dem Lordkanzler, um ihn zu scannen. Oder Palpatine täuschte sie, indem er seine Aura nicht völlig abschirmte, sondern "filterte", bis nur noch ein harmloser Politiker übrigblieb.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Naja, wenn sie nur das Verbindeglied sind, können einige Dinge aber nicht funktionieren. Z.B. daß alle durch die Macht beeinflußt werden, weil es dann jedem überlassen ist das Bindeglied zu nutzen oder eben zu ignorieren. Manchen gelingt es vielleicht sogar es komplett auszuschalten, und was ist dann mit der Macht die ja jetzt nur noch Midichlorianer "durchströmt"?
                                Die guckt dann wohl in die Röhre, weil sie "ausgesperrt" wurde.
                                Nun, mein Gehör kann ich auch nicht abstellen.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Mir fällt momentan kein Satz von Yoda ein, der genau das bedeutet.
                                Nun, in Episode III, als Anakin bei ihm Rat suchte, sagte , dass man über jene frohlocken sollte, die Teil der Macht werden. Sogesehen übernimmt die Macht auch die Funktion des Jenseits. (Dafür sprechen auch die Machtgeister.)

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Würde das nicht auch ein charismatischer Diktator bewirken, der plötzlich nicht mehr da ist?
                                Jedi-Meister Joruus C'baoth war kein so charismatischer Führer. Im Gegenteil, er war wahnsinnig. Aber der dunkle Klon beherrschte die Macht und war fast so mächtig wie Palaptine. Dadurch konnte er Thwarns Kloneinheiten durch die Macht koordinieren.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Bei einem Podrennen ist es zwingend erforderlich "vorausschauend zu fahren" (oder nennt man das "fliegen"......).
                                Im Kampf kann man aber nicht alles voraussehen, weil ein Kampf im Prinzip davon "lebt" den Gegner zu überaschen. Es hat keinen Sinn etwas zu tun, was der Gegner eh voraussieht, es sei denn man WILL daß der Gegner darauf reagiert, um dann den 2. Schlag ins Ziel zu bringen etc.. Das kann man unendilch vortsetzen, wie ein "Schachspiel" in dem jeder Zug nur den nächsten vorbereitet.
                                Das könnte in der Tat so sein, solange niemand einen Fehler macht. Aber niemand ist unfehlbar.
                                Wie ein Schachspieler steckte sich Count Dooku taktische Ziele im Lichtschwertduell. Er erkannte, dass er Obi-Wan nicht so einfach Schach Matt setzen konnte, also verletzte er ihn. Das ermöglichte ihn den zweiten erfolgreichen Schlag.
                                Dies erinnert ein wenig an das Duell zwischen Qui-Gon und Darth Maul: Qui-Gon konzentrierte sich auf die Klingen. Von Mauls Schwertgriff ging ja auch keine direkte tödliche Gefahr aus, nur eine indirekte. Als er am Kopf geroffen wurde, war er für eine Sekunde benommen und damit verwundbar.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Yoda wollte die Macht seines Gegners kennen lernen (entgegen aller Vernunft) und so handelte er auch.
                                Er wollte Darth Sidious vernichten, weil er der einzige war, der die Chance dazu hatte. Es war seine Pflicht.

                                Zitat von arthur Beitrag anzeigen
                                Wirklich? Es gibt bereits im SW-Canon Andeutungen, daß sowas möglich ist oder gar schon versucht wurde?
                                Faszinierend. Vielleicht sollte ich auch mal ein SW-Buch schreiben. *räusper*
                                Da habe ich mich vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Ich meinte: IHMO müsste dies laut EU möglich sein, da die Midichlorianer mikroskopische Lebensformen sind. Darth Plagueis vermochte sie zu manipulieren. Auch ist es möglich, Machtnutzer in der Macht zu "blenden".
                                Beim habe ich in einem anderen Forum eine Diskussion zu unserem Thema gefunden Was ist die Macht? - Projekt Star Wars

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