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The Clone Wars [112] "Der Freikauf" / "The Gungan General"

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  • The Clone Wars [112] "Der Freikauf" / "The Gungan General"

    Während den Verhandlungen über das Lösegeld für Count Dooku, werden Anakin und Obi-Wan gefangen genommen. Die Jedi und der Sith Lord schließen eine ungewöhnliche Allianz, um zu entkommen, mit Jar-Jar Binks als ihre einzige Hoffnung.







    Der Übergang von der letzten Folge war ja mal wieder MIESEST. Warum verlangen die Macher vom Zuseher den Online-Comic gelesen zu haben um der Handlung 100%ig folgen zu können?

    Ansonsten fand ich die Folge jedoch ganz gut. JarJar war wohl kaum die Hauptfigur darin (außerdem fand ich ihn nie so nervig wie z.B. Super-Ashoka oder die Blödel-Droiden). Auch gefiel wie Anakin, Obi Wan und Dooku zusammenarbeiten müssen und die Sprüche zwischen ihnen. Die Indiana-Jones-Anspielung mit dem Stab des Re hat mir auch ein Grinsen entlockt.

    Alles in allem eine sehr kurzweilige Episode, die allein schon von der Abwesenheit Ashokas und der Droiden profitiert.

    4,5 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    40.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    40.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    20.00%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Der Übergang von der letzten Folge war ja mal wieder MIESEST. Warum verlangen die Macher vom Zuseher den Online-Comic gelesen zu haben um der Handlung 100%ig folgen zu können?
    Das ist selbst mit Comic bescheuert, man hätte einfach den komischen 'Bechertausch' weglassen können, und alles wäre ok gewesen ...
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    Kommentar


    • #3
      Tja, zu Beginn der Folge sitzen Anakin und Obi Wan gemeinsam in einer Zelle und ich denke da braucht man gar nicht groß zu diskutieren, da sind die Folgen einfach ganz schlecht zusammengesetzt worden und es wäre unheimlich einfach gewesen, es besser zu machen, - schade.

      Auch die Gefangennahme der Jedi und dass man für sie nun auch Lösegeld haben will macht immer noch nicht wirklich Sinn. Wenn man mehr Geld aus der Sache ziehen wollte, hätte man für Dooku doch einfach nur einen vernünftigen Preis verlangen müssen; 3 Mio hätte die Republik immer noch mit Freuden aus der Portokasse bezahlt.
      Aber ok, erklären wir uns das mal mit der Mutter des Piratenanführers und ihrem „3 Geisel“ – Spruch.

      Komische Pärchen oder in diesem Fall ein Trio mit Personen zu bilden, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben wollen, hat in Serien eine lange Tradition und sorgt so gut wie immer für humoristische Highlights und das ist hier nicht anders. Die erzwungene Zusammenarbeit der Jedi mit dem Sithlord gehört zu den ganz großen Stärken der Folge und ist herrlich lustig.

      Dass die Jedi und Dooku ihre Ketten nicht öffnen konnten, stört mich dabei überhaupt nicht, denn das „aneinander gebunden sein“ ist die Voraussetzung für die Zusammenarbeit und war daher absolut nötig und wenn Dooku sagt er hätte versucht die Verbindungen zu trennen, aber es sei ihm nicht gelungen, genügt mir das als Erklärung.

      Die Dialoge zwischen den Jedi und Dooku sind vom ersten Moment an sehr treffend und genial witzig:
      Anakin: „Es ist schlimm genug die gleiche Luft wie ihr zu atmen, aber könntet ihr mir zumindest euer ständiges Geplapper ersparen?!“
      Dooku: „Und während ich meine Zunge im Zaum halte, werdet ihr beide einen brillanten Plan ersinnen uns von diesen gottverlassenen Planeten zu bringen.“
      Anakin: „Ja!“
      Dooku: „Ausgezeichnet.“
      Mit dem Planen waren die Jedi anscheinend doch nicht so erfolgreich, jedenfalls ist es am Ende Dooku, der handelt. Fand es sehr gut wie er das Messer durch den Raum schweben läßt und natürlich ist der begleitende Dialog wieder perfekt:
      Dooku: „Euer Schützling sollte seine Anmaßungen unterlassen, damit ich mich konzentrieren kann.“
      Obi Wan: „Anakin!“
      Anakin: „Was?“
      Obi Wan: „Unterlasse deine Anmaßungen, der Count konzentriert sich.“
      Herrlich, Anakin und Dooku fast die ganze Folge über nur mit Hilfe Obi Wans miteinander kommuniziert haben, der das Spiel natürlich auch mustergültig mitgespielt hat.

      Lustig war natürlich auch wie Dooku während des ersten Fluchtversuchs einfach mal so nebenbei einen Piraten abgeräumt hat, - hat auch mal schön gezeigt, dass er auch ohne Schwert und die Macht gefährlich ist.
      Nach der Gefangennahme war Anakins Bemerkung, dass es leichtsinnig wäre einen Sithlord zu vertrauen nett gemeint und es ist ja klar, wieso gerade er das sagt, aber die Umsetzung der guten Idee ist doch etwas weich ausgefallen.

      Wie Dooku auf den Vorwurf, dass er schon ein älterer Mann sei, gemeint hat, dass er die beiden Jedi auf der Stelle töten würde wenn er dann nicht ihre Körper hinter sich her ziehen müsste, war auch sehr gut, ebenso wie der Hochsprung und wie dann der arme Anakin dann an der Klippe hing während Obi Wan und Dooku ihn mit ihren Gewicht langsam runtergezogen haben.

      Der Piratenanführer hat mir einmal mehr gut gefallen. Herrlich, wie er meint, dass seine Gefangenen einschließlich Dooku ja eigentlich ganz anständige Gesellen seien und man nach der Lösegeldübergabe ja auch wieder Freunde sein könnten.
      Auch das ständige Aufschneiden was die eigene Leistung angeht und das ziemlich verdrehte Ehrgefühl des Piraten waren wieder sehr gut und lustig umgesetzt.
      Man konnte ihn sogar ein bißchen verstehen, dass er von den ständigen Fluchtversuchen der Jedi genervt war, wo es ihm doch nur ums Geschäft ging.....

      Im Vorfeld der Folter kann ich mich mal wieder über Obi Wan ärgern. Der Mann scheint irgendwie unter dem Zwang zu leiden Anakin ständig kritisieren und maßregeln zu müssen. Was mir dabei besonders mißfällt ist diese Scheinheiligkeit (so witzig dieser Umstand aus Sicht des Zuschauers von Zeit zu Zeit auch ist): Verbietet Anakin den Mund, weil das ja soo unklug ist.......als wenn er selber in unzähligen ähnlichen Situationen anders gehandelt hätte (z.B. Obi Wan – Dooku in Episode II).
      Ach und ja: Hätte es etwas geändert wenn Anakin den Piraten nicht beleidigt hätte?......Nö!
      Generell sollte man sich in Gefangenschaft besser möglichst unauffällig benehmen, aber hier hat es nun wirklich keinen Unterschied mehr gemacht.

      Zeitgleich zu den ständigen Fluchtversuchen der Jedi, befindet sich Jar Jar Binks auf den Weg zum Planeten um den Piraten ihr Lösegeld zu bringen.

      Der Senator erschien mir ziemlich überflüssig zu sein, denn viel gemacht hat er ja nun nicht bevor er drauf gegangen ist. Irgendwie war er einfach nur die tragische Figur, die immer auf sogenannte Lösegeld-Missionen geschickt wird und dabei zuerst selber im Kerker landet und schließlich drauf geht.

      Zu Komplikationen kommt es, da einige Piraten ihr eigenes Ding durchziehen wollen und das Schiff von Jar Jar im Landeanflug angreifen. Die Luftaufnahmen sahen dabei einmal mehr ziemlich gut aus, - Kämpfe in und über den Wolken gehören imo zu den ganz großen Stärken von "TCW".

      Zu der „Jar Jar im Cockpit“ – Szene muß ich sagen, dass ich es einerseits sehr lustig fand, wie Jar Jar bei dem Klon auf dem Schoß saß und sie mit dem Stuhl rauf und runter gefahren sind (auf diese Weise sieht man auch gleich mal wie man das Cockpit bei diesem Transporter verläßt) und andererseits, dass an dem ganzen Zwischenfall ganz klar der Klon im Frachtraum schuld ist.
      Man kann von einen Senator/Abgeordneten imo nicht erwarten, dass er diese Anschnallvorrichtung zuverlässig bedienen kann. Der Klon hätte sich imo vergewissern und dafür sorgen müssen, dass die beiden Politiker sicher angeschnallt sind. Und auch als Jar Jar dann schließlich aus dem Cockpit zurückkommt, wäre es eigentlich die Aufgabe des Klons gewesen sich um ihn zu kümmern.

      Nach dem Absturz fand ich es dann lustig, wie den Klonen bewußt wird, dass Jar Jar den höchsten Dienstgrad hat und die Mission anführt, - wobei das hinterfragbar ist, da Jar Jar ja höchstwahrscheinlich nicht zur Armee der Republik gehört.

      Die nachfolgende Action war angefangen vom Angriff der Piraten bis hin zur Verfolgungsjagd ordentlich umgesetzt.
      Der Beiwagen bei einen der Swoops war eine ulkige Idee.....da haben bei der Verfolgungsjagd dann nur noch die Kürbisse gefehlt.
      Ich erachte es auch als unproblematisch, dass die Gruppe um Jar Jar die Piraten einholt. Es gibt imo keine Regel, die besagen würde, dass die Tiere dieses Planeten nicht schneller sein können, als die Swoops (die sicherlich auch nicht mit voller Geschwindigkeit fahren können, da sie ja die Spice – Ladung hinter sich herziehen müssen).

      Sehr lustig fand ich dann, wie Jar Jar auf Anhieb die mit Panzern anrückenden Feinde erspäht und der Klon-Commander erstmal etwas mühselig nach den superheftigen Klappigestellen suchen muß.
      Jar Jar dann vorzuschicken war in der Tendenz schon ziemlich mies und in seiner Eigenschaft als Senatsabgeordneter hätte Jar Jar eigentlich besseren Schutz verdient.
      Zur Verteidigung des Klon – Commanders kann man vielleicht anbringen, dass er möglicherweise wirklich glaubt, dass Jar Jar schlauer ist als er aussieht, - immerhin lag Jar Jar in der Folge mehrmals instinktiv richtig.

      Wie Jar Jar dann die Piraten aufmischt und sogar noch die Energieversorgung der Basis lahmlegt war zu köstlich. Das war Jar Jar in Topform --> „Das ist kein Abgeordneter, er ist eine Plage!“
      In "Superheftig Jedi" gab es ja durchaus schon gute Ansätze, aber das war nun wirklich der beste Jar Jar seit Episode I. Ich habe absolut nichts dagegen von Zeit zu Zeit mehr davon zu sehen.

      In dem Moment, wo Anakin und Obi Wan aus der Zelle gebracht wurden und so von Dooku getrennt wurden, war schon klar, dass der Sithlord so gut wie weg ist, aber wie das dann umgesetzt wurde war zu genial und wohl das absolute Highlight der Folge.
      Wie er den ersten Wächter mit den Fesseln erwürgt war schon sehr fies und der spätere kompromißlose Einsatz der Macht war natürlich auch stark (tolle Musikuntermalung).
      Genau so will ich Dooku sehen, - bitte mehr davon!

      Beim Abschlußgespräch kurz bevor auch die Jedi den Planeten verlassen frage ich mich ehrlich gesagt ob man Obi Wan wichtige Teile seines Gehirns entfernt hat: Der Piratenanführer ist ein Krimineller und gehört verhaftet, was hat das bitte mit Ehre und Rache zu tun?

      Jedoch gefällt mir der Abschlußgag, dass Dooku ja weiß wo er die Piraten findet, - einen Sithlord entführt man eben nicht ungestraft.
      So gerne ich den Piratenanführer wiedersehen würde, so gut gefällt mir auch der Gedanke, dass Dooku die ganze Piratenbande auslöschen lassen wird,....aber vielleicht geht ja sogar beides.....

      Die Steigerung im Vergleich zur letzten Folge ist auf jeden Fall überaus beachtlich und auch etwas überraschend. Klar, ist auch diese Folge alles andere als frei von Fehlern aber die positiven Seiten der Folge lassen diese beim Gesamteindruck doch stark verblassen. Die erzwungene Zusammenarbeit zwischen Anakin, Obi Wan und Dooku hat alles erfüllt, was ich mir davon erwartet hatte und die Action war im allgemeinen auch sehr gut. Jar Jar war in Topform und sorgte bis auf einige wenige Aussetzer für viel Humor in der Folge. Für sich alleine genommen war natürlich auch Dookus Flucht absolut genial umgesetzt.
      Mußte man den ersten Teil schon fast als bisher schwächste Folge der Serie bezeichnen, so ordne ich den zweiten Teil als bisher zweitbeste Folge ein. Mir hat die Folge wirklich gefallen und daher gebe ich hier 5 Sterne.

      ** ***

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      • #4
        jarjar, was kann man zu ihn sagen, er ist ein totaler tolpatsch und wieviel luck der hat, wären alle so wie er, würde der krieg schon zu ende sein, natürlich auf gunnsten der republik

        die zusammenarbeit zwischen den 3 meistern war auch genial, auch wenn sie immer was zu bemängeln hatten waren sie ein gutes team

        es hat eigentlich fast alles gestimmt, nur der übergang war nicht gut gemacht, man hätte da bissl mehr machen können

        4 sterne

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        • #5
          Der zweite Teil der Piratenstory war besonders gegen Ende schon deutlich besser. Ich vergebe mal drei Sterne * * * . Ein bisschen seltsam fand ich, dass es Dooku und den zwei Jedi doch sehr schwer fiel, frei zu kommen.
          Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
          In "Superheftig Jedi" gab es ja durchaus schon gute Ansätze, aber das war nun wirklich der beste Jar Jar seit Episode I. Ich habe absolut nichts dagegen von Zeit zu Zeit mehr davon zu sehen.
          Jar Jar war ganz okay, aber dass ich ihn häufiger sehen möchte, kann ich nicht sagen. Von Zeit zu Zeit - drei Mal pro Staffel - ist okay für mich.
          Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
          Wie er den ersten Wächter mit den Fesseln erwürgt war schon sehr fies und der spätere kompromißlose Einsatz der Macht war natürlich auch stark (tolle Musikuntermalung).
          Das war schon stark. So etwas hatte ich von Anfang an erwartet.
          Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
          Jedoch gefällt mir der Abschlußgag, dass Dooku ja weiß wo er die Piraten findet, - einen Sithlord entführt man eben nicht ungestraft.
          Ja, das kann auch eine Art seltsamer Gerechtigkeitssinn von Obi Wan sein, dass er es Dooku überlässt, mit den Piraten "umzugehen". Als Jedi darf sich Obi Wan nicht an den Piraten rächen, verhaften will er sie auch nicht, und dann diese Andeutung. Das sieht fast so aus, als wolle er, dass Dooku etwas tut, was er selbst nicht darf. Oder er glaubt, dass Dooku andere Sorgen hat und will die Piraten nur etwas schocken.

          Ganz nett, was mir aber erst durch die Featurette auffiel: Der Senator trägt den Stab von Ra aus Indiana Jones . Sonst brachte die Featurette leider überhaupt nichts Interessantes zum Vorschein . Meinem Gefühl nach kann man an diesen Featurettes (je eine pro Folge) schon ganz gut erkennen, in welchen Folgen das Herzblut der Macher steckt, und in welchen nicht.

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          • #6
            Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
            Ja, das kann auch eine Art seltsamer Gerechtigkeitssinn von Obi Wan sein, dass er es Dooku überlässt, mit den Piraten "umzugehen". Als Jedi darf sich Obi Wan nicht an den Piraten rächen, verhaften will er sie auch nicht, und dann diese Andeutung. Das sieht fast so aus, als wolle er, dass Dooku etwas tut, was er selbst nicht darf. Oder er glaubt, dass Dooku andere Sorgen hat und will die Piraten nur etwas schocken.
            Naja, ich denke eher, er will den Piratenanführer, der trotz allem ja irgendwie sympathisch war einfach nur vor Dooku warnen und ihm die Chance geben, sich der Rache des Sith zu entziehen.

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            • #7
              Zitat von Viper-1082 Beitrag anzeigen
              Naja, ich denke eher, er will den Piratenanführer, der trotz allem ja irgendwie sympathisch war einfach nur vor Dooku warnen und ihm die Chance geben, sich der Rache des Sith zu entziehen.
              Ich habe die Folge noch mal gesehen, würde sie wieder nur mit drei Sternen bewerten, aber ich glaube nicht, dass der Piratenanführer irgendwie sympathisch war. Obi Wan sagt, dass er keine Rache wünscht, aber dass Dooku diesen Sinn für Ehre nicht teilt. Er überlässt die Piraten Dooku, und er weiß auch, was mit ihnen geschieht.

              Was mich an der Folge etwas irritiert, ist, dass die Jedi und Dooku ihre Machtfähigkeiten nur in sehr geringem Maß einsetzen. Haben die sich gegenseitig blockiert? Hätte Dooku nicht versuchen können, Anakin und Obi Wan zu töten?

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              • #8
                Der Anfang ist schonmal total daneben, sie schnallen in der letzten Folge, dass sie betäubt werden sollen, tauschen die vergifteten Becher aus, und sind dann doch erfolgreich betäubt worden? Hallo? Haben sich die Autoren so schlecht abgesprochen oder wie?? Alleine dafür gibt es ein DICKES MINUS!!! Und mir ist es egal ob irgendwelche Online-Comics das wie auch immer gekittet haben. Die Serie muss in sich selbst konsistent bleiben!

                Die Sache mehr Lösegeld für mehr Geiseln finde ich auch nicht gerade glaubwürdig. Hey das ist Dooku, der Anführer der Separatisten. Die Republik würde den Piraten dafür soviel bezahlen wie sie wollen. Ich bin mir sicher, dass sogar ein ganzes Sternensystem drin gewesen wäre.
                Und selbst wenn nicht, machen wir uns doch nicht nur die Separatisten, sondern auch noch die Republik zum Feind... ist doch ne tolle Sache.

                Sith und Jedi zur Zusammenarbeit gezwungen hat natürlich etwas. Wobei das Kräfteverhältnis in der Seire nicht schlüssig ist. Dooku kann eine Höhle zum Einsturz bringen, aber nicht die Fessel zerreißen? Wäre halb so wild, wenn die Fesseln die Machtnutzung einschränken würden. Das hätte aber A mal erwähnt werden müssen, und B hätte Dooku dann keine Machttricks bei den misslungenen Fluchtversuchen anwenden dürfen.

                Der Swoopkampf war schön anzusehen. Und gibt wieder ein Plus.

                Jar Jars Tollpatschigkeit hielt sich in Grenzen. Klar wars daneben, wie er im Shuttle herumgehampelt hat. Wobei ich John Sheridan zustimmen muss, dass der Klon da ruhig mal einschreiten hätte können/müssen.
                Jar Jar hätte aber dennoch den Tod des Senators härter treffen können. "Die besten gehen zuerst." Könnte man wirklich besser durch ein: "Michse so tollpatschig, ichse töten guten Mann. Michse jetzt besser in den Säuregeysir springen, damit dase nicht nochmal passieren kann."
                Juristischer Standpunkt hin oder her, Jar Jar hätte sich hier richtig üble Vorwürfe machen müssen.
                Wie er mit seiner Tollpatschigkeit die Panzer überwältigt, war gut umgesetzt und passte wieder zu der Figur. Nur das mit der Energieversorgung war ein wenig over the top.

                Richtig gut gefallen hat mir Dookus finale Flucht. Schön Sithig wie er den einen erwürgt, und den anderen mit der Waffe des noch nicht ganz toten Würgeopfers niederblastert. Diese Stelle hätte auch prima mit einem Vader (natürlich in dieser Epoche) funktioniert, und hat vielleicht deshalb Gänsehautfeeling hervorgerufen.

                Ich finde es interessant, dass Obi Wan die Piraten einfach ziehen lässt. Aber es passt zu seinem Charakter. Und er hat ja sowas von recht damit, dass Dooku Hondo noch seinen "Dank" für die "Gastfreundschaft" aussprechen wird.
                Das lässt in der Tat auf mehr hoffen.

                So jetzt beim schreiben, fällt mir auf, dass hier viel mehr und auch bessere Handlung als in der Vorgängerepisode war. Und das ist auch was wert.

                Eigentlich wollte ich nur 3 Sterne vergeben. Bei näherem Nachdenken, ist die Folge mir aber doch 4 Sterne wert.

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                • #9
                  Ich muss einfach sagen, dass diese Folge großteils sehr bekloppt konstruiert ist:

                  - Der Übergang von der letzten zu dieser Folge hat mir nicht gefallen. Während ich es am Ende der letzten Folge noch gut fand, wie angedeutet wurde, dass Anakin und Obi-Wan durchschauen, dass ihre Becher Gift enthalten, sind sie jetzt doch gefangen. Das war einfach kein guter Übergang.
                  - Dass Anakin, Obi-Wan und Dooku gemeinsam gefangen genommen wurden und dazu auch noch aneinander "gebunden" sind, ist eine dieser Ideen, die auf dem Papier ganz reizvoll klingen, in der Umsetzung aber die Figuren etwas ins Lächerliche ziehen.
                  - Die titelgebende Story um Jar-Jar hatte zwar ein paar nette Elemente (dass der Senator stirbt, dürfte Jar-Jar etwas ernsthafter werden lassen), war aber irgendwie nah an überflüssig.
                  - Dass es statt Verhandlungen dann nahezu unvermeidbar zum Kampf kommt, ist dann auch so ein Punkt, dem ich eher skeptisch gegenüberstehe. Bei dem immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse, Jedi und Sith, Rebellen und Imperium usw. lasse ich das noch als Archetypus gelten, aber beim Umgang mit diesen Piraten hätte auch etwas mehr Verhandlungsgeschick gezeigt werden können.

                  Es ist nicht alles schlecht an dieser Episode, sodass die Mindestpunktzahl doch verfehlt wird, aber mehr als

                  2 Sterne

                  sind nicht drin.
                  Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                  Für alle, die Mathe mögen

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