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The Clone Wars [114] "Die Verteidiger des Friedens" / "Defenders of Peace"

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  • The Clone Wars [114] "Die Verteidiger des Friedens" / "Defenders of Peace"

    Während die Jedi eine neue Separatisten-Waffe bekämpfen müssen sich die pazifistischen Lurmen entscheiden ob sie sich den angreifenden Serparatisten beugen, oder zusammen mit Anakin, Ahsoka und Aayla Secura um ihre Freiheit kämpfen.






    Also begeistern konnte mich die Folge keineswegs. ZUUUFÄLLLIG will die KUS auf dem Planeten wo unsere Helden das letzte mal notgelandet sind ihre Waffe testen. GENAAAAU! Dann jagt eine Action-Szene die andere. Und am Ende helfen schließlich einige Lemuren doch - was ÜBERHAAAAUUUPT nicht vorzusehen war.

    Was wieder gefällt ist die liebevolle Atmosphäre und das Design auf dem Planeten (war ja schon letzte Folge so). Auch gab es vor und während der Schlacht einige starke Aufnahmen. Und als Star-Trek-Fan ist es natürlich immer wieder schön George Takeis Stimme zu hören.

    Trotzdem überwiegt dann doch die Klischeehaftigkeit der Story und der viiiiel zu hohe Action-Anteil:
    3 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    25.00%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    25.00%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Fand die Folge gut, nicht überragend aber gut.
    Die Storry fand ich ok wer sich über den Zufall das die Seperatisten just auf diesem Planeten ihre Waffe testen wollen muss sich eigentlich auch darüber aufregen das Obi Wan und Qui Gon mit der Naboo Connection auf Tatooine notgelandet sind und dann auch noch just in den Landet spaziert sind in dem Anakin als Sklave arbeitet und damit nicht genug begenet er ihnen auch noch auf dem Heimweg.

    Insofern wars für mich kein Zufal sondern von der Macht so vorgesehen.

    Den Neimodianer fand ich klasse, und ebenso den Aqualishaner die Schlacht war gut und die Inflitration der Basis teilweise auch.

    Ebenso der Dialog mit dem Lemuren Sohn mit seinem Vater und ich fands gut das der Vater bis zum schluss auf seinem Stadnpunkt beharrt hat und nicht am Ende den Jedi dankent die Füße geküsst hat. Auch das ende fand ich sehr gelungen.

    Extrum gelungen fand ich die detailverliebtheit wie z.b. Schmutz an Aayla Ahsoka Anakin und den Rüstungen der Klonen.

    Ebenso fand sehr gut das nocheinmal die Freundschafft zwischen Bly und Aayla untermahlt wurde.

    Gestört haben mich da viele kleine Filmfehler bzw sachen bei denen man es sich eindeutig zu einfach gemacht hat. Bei dem Dialog und dem auftauchend es Probe Droids (und auch in der Folge zuvor) den DC15S Blaster Carbine und dann bei der Schlacht in dem Dorf hatten beide aufeinmal den längeren DC15A sowas darft imho echt nich passieren würde gern wissen was die progger da gemacht ham.
    Auch das Anakin als sie von dem Dorf aufgebrochen waren kaum laufen konnte und dann aufeinmal wieder lustig rumgehüpft ist.
    Desweiteren gab es einen imho recht dicken kontinuitäts Fehler mit der Tages Zeit. Als die Speratisten die Waffe getest haben und zum Dorf ausgerückt sind war es Tag oder Abend als unsere Helden dann das Shuttle und die Schild Generatoren gestohlen haben war es dunkelste Nacht, insofern noch OK.
    Und als sie dann mit dem Shuttle in dem Dorf ankamen war es aufeinmal Tag bzw Morgenröte. Entweder ist das dorf auf der anderen Seite des Planeten oder die Umkreisung dauert nur 2 Stunden dann müsste ja aber vorhin schon dauert Tag und Nacht gewesen sein. So oder so beides macht keinen Sinn. Dannd as mit dem Probe Droid, das Bly und Rex (welcher einigen folgen zuvor einem Aal fast ansatzlos ins Auge geschossen hat) aus der geringen entfernung gleich mehrfach vorbeischiessen kann ich ja gerade noch so verkraften aber dass die dann genau so schnell oder gar schneller laufen als der Probe Droid Fliegen kann war dann doch zu viel.
    Auch bei der Inflitration des Lagers fand ich das teilweise schlecht gelöst.
    Hätte mir da etwas weniger Lichtschwert Einsatz gewünscht da man die dinger ja im dunkeln doch ganz gut sieht und das die Droiden die so garnich gesehen haben...naja da fand ich auch war der Bogen mal wieder etwas überspannt.

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    • #3
      Eine wie ich finde ganz nette Folge, jedoch fand ich denn Sineswandel der Lurmen zum Ende etwas überstürtzt, nun ansonsten fand ich die Idee mit dieser Superwaffe, etwas zu abgehoben immerhin taucht sie meines Wissens nicht mehr auf, was irgendwie unglaubwürdig wirkt. Die Story an sich war mal wieder ziemlich actionlastig, was zeitweise ganz in Ordnung war, jedoch hin und wieder zu Logiklöchern geführt hat, wie Mandoad bereits ausführlich beschrieben hat.

      Ich würde der Folge deshalb *** von *****Sternen geben.

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      • #4
        also die Folge an sich war toll, ich mochte vor allem die Endschlacht, trotzz der EXTREM überschaubaren Größe...

        Aber die LEmuren... naja, mich als überzeugten Buddisthen hat ihr Standpunkt sehr beeindruckt und insofern ist es nicht verwunderlich dass ich den Gesinnungsw2andel besch´... eiden fand. ABER in einem Sci-Fi-Universum ist Krieg nunmal wichtig, und es wäre doof meine Ideologie da miteinfließen zu lassen, dann könnte ich auch Vader nicht mehr geil finden(oder fast)

        Insofern bekommt die Folge zwei von drei Daumen. Fragt mich nicht woher ich den dritten habe
        Grün is bessa!
        Tief im menschlichen Unterbewusstsein versteckt, existiert ein durchdringendes Bedürfnis, das Universum in logischer Konsequenz in seiner Gänze zu erfassen. Aber das Universum befindet sich immer einen Schritt jenseits der logischen Erfassbarkeit - Frank Herbert

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        • #5
          was mich an der folge genervt oder besser gefragt habe ist: warum die die "napal-bombe" nicht viel weiter vor geschossen haben, also die explodierte ja in einen kreisförmigen radius und ich kann mir nicht vorstellen dass eine napal-bombe so einen riesen radius hat..... war auch sehr unlogisch, ausserdem hätte die bombe viel mehr wirckung wenn sie mitten in die menge rein donnert. vll hätten sie so auch mit einen angriff den schild ausgeschaltet.

          UND was mich sowieso immer an den folgen nervt ist, dass die jedis plötzlich so schwach sind, also ein jedi hat plötzlich apsolut keine chance mehr gegen einen droidika (?) (glaub schon dass die droiden die sich in die kugel verwandeln und ein schutzschild hoch fahren können, so heissen ?)

          mir gefallen die zwei zeichentrick filme viel besser, dort sieht man mal wie stark ein jedi oder sith, wircklich sind.
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          • #6
            Die neue Folge beginnt recht idyllisch (und mit schöner Musik) und man sieht kurz, wie die Gruppe um Anakin und die Lurmen zusammenleben. Wie Bly den Lurmen hilft ihre Körbe zu stapeln und dafür eine Frucht bekommt, fand ich richtig schön.

            Es vergeht jedoch keine Minute und ein Landungsschiff der Handelsföderation trifft ein.
            Man mag das zunächst für einen großen Zufall halten, aber der "Star Wars" - kundige Zuschauer weiß natürlich, dass es der Wille der Macht war, dass die Jedi auf dem Planeten sind als die Separatisten eintreffen um eine neue Waffe zu testen.

            Anakins Schmerzen zu Beginn der Folge waren gut dargestellt und es hat mir gefallen, wie die Klone ihn gestützt haben, als sich die Jedi aus dem Dorf zurückgezogen haben. Außerdem war es sehr gut, wie Anakin entschieden hat, dass man den Lurmen ihren Willen läßt neutral zu bleiben und sie nicht in einen Krieg zieht.

            Lok Durd ist vom Verhalten her imo ein typischer Neimodianer und optisch gefällt er mir sowieso; dass er zu Abwechslung mal fett ist, paßt zu einen Neimodianer richtig gut und trägt hier imo viel zur Wirkung von Durd bei.
            Ärgerlich ist die Synchro: Man kann natürlich sagen, dass vielleicht nicht alle Neimodianer einen französischen Akzent haben, aber schön ist es nicht und imo wäre die Sache leicht zu vermeiden gewesen, wenn man etwas aufgepaßt hätte.
            Ansonsten macht der Sprecher (dem Vernehmen nach der Sprecher von Mr. T und ich habe außerdem den starken Verdacht, dass er auch schon den Separatisten-General im "TCW"-Film gesprochen hat.) seine Sache aber erstaunlich gut.

            Die Begrüßung mit Papa Schlumpf war zu lustig:
            Durd: „Ihr steht nun unter dem besonderen Schutz der Separatisten – Allianz. Ich gratuliere, dass euch dies besondere Glück zu teil wird.“
            Papa Schlumpf: „Danke, aber wir haben das Glück schon lange vor eurer Ankunft genossen.“
            Es war natürlich klar, dass Durd den guten Papa Schlumpf ziemlich ignoriert hat und was Neimodianer darunter verstehen, dass jemand unter ihren Schutz steht, weiß man ja seit „Superheftig Jedi“. Entsprechend sorgen die Kampfdroiden dann auch erstmal für jede Menge Angst und Schrecken als sie das Dorf durchsuchen. Diese Durchsungsaktion war gut in Szene gesetzt und man konnte richtig gut erleben, wie sich die Lurmen gefühlt haben müssen.

            Was die Aussage Papa Schlumpfs angeht, dass man lieber sterben würde als zu töten und den Einwand dagegen, dass es sich bei den Gegnern doch um Droiden handelt, betrifft, so ist als erstes festzustellen, dass Papa Schlumpf zum Zeitpunkt der Aussage noch nicht mit Sicherheit wußte, dass es nur Droiden (bis auf zwei Ausnahmen) sein würden, - aber das nur am Rande.
            Vielmehr stellt sich die Frage welche Relevanz es eigentlich hat, dass die Gegner Kampfdroiden sind. Als R2 vor kurzem in der Serie verschollen war, hat sich ja am Rande schonmal die Frage gestellt, ob R2 weniger wert ist als Menschen, Klone, oder andere Lebewesen. Angesichts der seit jeher sehr vermenschlichten Darstellung der Droiden in "Star Wars" bestehen hieran imo erhebliche Zweifel. Anhand von R2 und 3PO sieht man das natürlich sehr gut, aber man denke zum Beispiel auch an die Droiden, die in Jabbas Keller gefoltert werden. Auch diese Szene wäre totaler Quatsch wenn man sagt, dass Droiden nur Geräte sind mit denen man tun kann was man will.
            Bei den Kampfdroiden mag man vielleicht dennoch der Ansicht sein, dass sie aufgrund ihres Aufgabenbereichs weniger stark ausgeprägte Persönlichkeiten hätten (wobei das jetzt auch nicht wirklich bewiesen ist und man entgegenhalten kann, dass auch Astromechdroiden eigentlich keine Persönlichkeit bräuchten, so wie das z.B. bei R2 der Fall ist) und somit vielleicht weniger wert sind als R2 und C3PO.
            Aber auch wenn Kampfdroiden weniger wert sind, als andere Lebewesen, stellt sich immer noch die Frage wieviel weniger wert sie sind und ob das rechtfertigt, dass man sie bedenkenlos zerstören kann.
            Nur weil Ahsoka meint, dass Kampfdroiden nur zerstören können, Han Solo C 3PO mal einfach abschaltet oder Bail Organa bedenkenlos die Erinnerungsspeicher von Droiden löschen läßt, heißt das noch lange nicht, dass das auch richtig so ist.
            Ohne die Frage jetzt abschließend klären zu wollen, bleibt zu sagen, dass es imo absolut zulässig ist, dass es eine Gruppe wie eben die Lurmen innerhalb der Gffa gibt, die auch Droiden soviel Wesensgehalt zugesteht, dass sie diese Existenzen nicht so einfach zerstören wollen.
            Papa Schlumpfs Äußerung hat also durchaus ihren Sinn.

            Ich fand es überhaupt gut, wie sehr er an seinen Standpunkt festgehalten hat und, dass er auch nach erfolgter Rettung immer noch sehr skeptisch war was die zuvor stattfindenden Kämpfe betrifft.
            Rein praktische Erwägungen à la „Wenn wir nicht handeln, gehen wir unter.“ sind eben nicht zwingend entscheidend bei der Frage ob man seine Ideale und sein Gewissen verrät.
            Das ist dann ja auch das beeindruckende an wirklich überzeugten Idealisten, dass sie eben immer an ihren Idealen und Wertvorstellungen festhalten und dafür auch die schlimmsten Konsequenzen in Kauf nehmen.

            Darum ist es dann auch gleich doppelt schön, dass Ahsoka (und etwas auch Rex), die die Position des Lurmen- Anführers voller Geringschätzung betrachtet, von Aayla zu Ordnung gerufen wird:
            Aayla: „ Manchmal ist es mutig an seinen Idealen festzuhalten, junger Padawan, wie jeder Jedi nur allzu gut weiß.“
            Ich hatte mir ja gewünscht, dass Kritik, wenn sie geäußert wird, auch passen muß und das hat diesmal wie die Faust aufs Auge gepaßt, - sehr schön.

            Dass die jüngeren Lurmen ihre Meinung ändern, ist nach dieser Folge nicht festzustellen.
            Man hat in der letzten Folge nur gesehen, dass der Sohn des Anführers das Geiertier (schade, dass diese nicht nochmal in irgend einer Weise aufgetaucht sind) nicht töten wollte. In der aktuellen Folge hat man dann nur noch gesehen, dass er es nicht fassen konnte, wie sich die Separatisten bei ihrer Ankunft verhalten haben, und dann hat er seinen Vater auch schon umgehend kritisiert.
            Die Lurmen um den Sohn des Anführers waren also so ziemlich von Anfang an darauf aus sich gegen die ankommenden Separatisten zur Wehr zu setzen, sie haben sich eben nur bis kurz vor Schluß dennoch an die Anweisungen ihres Anführers gehalten.

            Obwohl man so also nicht wirklich davon sprechen kann, dass die Lurmen ihren „Fehler“ einsehen, ergreifen die Macher der Folge leider dennoch Partei. Das Gewicht liegt schon deutlich auf der Position, dass man sich gegen Angriffe verteidigen muß und die Verletzung von hochstehenden Idealen dabei in Kauf zu nehmen ist.
            Ich finde das schon etwas schade, da das Thema meiner Meinung nach eine andere Behandlung verdient hätte. Es besteht auch die wunderbare (und immer häufiger in Serien Verwundung findende) Möglichkeit einen solchen Streit / eine solche Diskussion neutral darzustellen indem man die Charaktere zu Wort kommen und ihre Position darstellen läßt und niemals im Verlauf der Handlung oder am Ende ein Urteil abgibt, so dass der Zuschauer sich seine eigenen Gedanken machen und selbst entscheiden kann, was er für richtig hält.
            Dieses Vorgehen hätte sich hier wie gesagt imo gut angeboten und ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass man diese Möglichkeit nicht genutzt hat.

            Wie die Gruppe um Anakin dann im Gras von einen Sucherdroiden entdeckt wurde, war gut gemacht. Allein schon die Droidensicht war gut und ich fand es auch schön, dass die bekannten Geräusche für Droiden dieser Art verwendet wurden.
            Die Verfolgung war ebenfalls gelungen, - sah klasse aus, wie Ahsoka (hat schon was, das Lichtschwert so nach hinten zu halten) und die beiden Klone durch das Gras gelaufen sind.
            Aayla konnte überzeugen, indem sie nach einer langen Verfolgungsjagd einfach ganz gelassen aus einer anderen Richtung auftaucht, dem Droiden so den Weg abschneidet und ihn zerstört.

            Ich habe mich schon gewundert, wie Aayla und Co danach dann auf einen Baum klettern und plötzlich auch Anakin auftaucht (war btw. ein schönes Detail, dass Ahsoka ihn bemerkt hat, obwohl sie sich nicht umgedreht hat und er völlig lautlos war), aber zu Anakins Verletzung ist zu sagen, dass zwischen der Flucht aus dem Dorf und dieser Szene sicherlich einige Tage vergangen sind (Die Separatisten haben mittlerweile ja auch ein kleines Fort errichtet, -btw. erinnert mich die ganze Anlage ziemlich an "Galactic Battlegrounds"). So geht es Anakin zu diesem Zeitpunkt also bereits wieder besser (er sagt ja, auch, dass er jeden Tag stärker wird), obwohl er natürlich immer noch Schmerzen hat. Man sieht dann auch beim Sturm auf das Fort, dass er sich durchaus zurückhält, - so klettert er z.B. nicht mit Aayla und Ahsoka auf der Mauer herum.
            Bei der Verteidigung des Lurmen-Dorfes ist dann erneut eine Nacht vergangen, so dass es Anakin wiederum etwas besser gehen dürfte als zuvor.

            Bei der Rede von Lok Durd geht es imo viel mehr um ihn selbst als um die Droiden.
            Man muß vor Droiden vielleicht keine Rede halten, aber Lok Durd ist eben ein riesengroßer Selbstdarsteller und hört sich gerne reden. Eine solche Person braucht einfach Publikum und da er hier keine anderen Zuhörer hat, nimmt er halt die Droiden. Zumindest den beiden vorderen Droiden kommt der von Lok Durd erwartete Jubel offenbar auch ziemlich seltsam vor. Auf mich wirkte die Szene sehr schön absurd und sie hat mir deswegen auch gut gefallen. Später gibt es dann ja auch nochmal eine Stelle, wo der Kommando-Droide auf eine von Durds Lobreden auf sich selbst ein langgezogenes „Ja“ in einem eindeutigen Tonfall hören läßt, bevor er sich dann sofort wieder um seine Aufgabe kümmert.
            Ich fand es lustig, wie Durd nach Freiwilligen fragt und alle bis auf zwei Droiden zurücktreten, - kommt immer wieder gut.

            Ich finde, dass die neue von Lok Durd entwickelte Waffe sehr gelungen ist. Es wäre vielleicht auch spektakulärer gegangen, aber das wichtigste ist doch, dass dieses Brandgeschoß in vielen Schlachten, so wie sie durchgängig dargestellt werden, ein großer Vorteil ist. Ohne Schutzschild kann man damit den großen Teil der gegnerischen Infanterie ausschalten (und die meisten Bodenfahrzeuge sind wahrscheinlich auch nicht ausreichend geschützt). Dass Durd diese Waffe aber explizit gegen zivile Ziele einsetzen will, war so.....naja....es hätte nicht sein müssen.

            Beim Test der Waffe und bei der Flucht der Klone, wäre es imo nicht verkehrt gewesen, wenn man noch einen einfachen Klon gehabt hätte, der dann von der Feuerwalze hätte verschlungen werden können. Beim nächtlichen Angriff der Geiertiere hätten ja auch nicht unbedingt gleich drei Klone ins Gras beißen müssen.
            Der Fangleinen - Einsatz der Klone gefällt mir immer wieder und Aaylas Rettungsaktion für Bly hatte auch was, - besonders wenn man schon weiß, wie er es ihr mal danken wird.

            Die Folge war wie maßgeschneidert für Anakin. Er hatte großartige Action-Szenen und auch tolle Texte. Wie er beschließt den Lurmen zu helfen und dabei feststellt, dass es ein Unterschied ist Unbeteiligte in einen Krieg hineinzuziehen oder den sicheren Tod auszuliefern, war dann auch wieder ein kleines Highlight der Folge.

            Die Eroberung von dem Fort fand ich außerordentlich gelungen.
            Es war wirklich lustig, wie Anakin den Stein bewegt und der Droide immer hinterher läuft. Am besten war aber, wie sich die Klone jeweils einen Droiden gepackt haben, was dann ja im Fort auch nochmal wiederholt wurde, wo der Droide auf der Plattform versucht die Wachposten zu koordinieren, während neben ihm seine Kollegen gepackt werden, - ich fand es herrlich und es war auch toll in Szene gesetzt.
            Dies trifft auch auf den Moment zu, wo Ahsoka zwei Droiden erledigt und dies nur als Schattenspiel an der Wand zu sehen ist, - ich mag solche Szenen.
            Zum Einsatz der Lichtschwerter: "TCW" hat es ja nun nicht erfunden, dass Lichtschwerter auffällig unauffällig sein können, wenn es die Situation erfordert und natürlich sah es optisch auch klasse aus. Im übrigen waren die Lichtschwerter jeweils nur sehr kurze Zeit aktiviert.

            Im Dorf der Lurmen angekommen beginnt man sich sofort auf einen Kampf vorzubereiten. Besonders die Errichtung der Schoten-Mauer hat mir gefallen, wie dort die Klone mit ihren Seilwerfer gearbeitet haben und Aayla und Ahsoka die Macht eingesetzt haben um die Schoten zu bewegen.
            Anakin leistet sich hier einen kleinen Aussetzer; dass er einfordert man solle ihm seine Überzeugung lassen, ist schon etwas daneben, wenn diese Überzeugung im unerwünschten Tätigwerden in einen fremden Dorf ihren Ausdruck findet.

            Der Einsatz dieser tollen Schutzschild-Kuppeln hat mir seinerzeit schon in Episode I gefallen und auch hier sieht das wieder großartig aus. Ebenso ist der Einsatz der Flammenwalze der Separatisten ein optisches Highlight der Folge. Bei der Sicht aus dem Inneren der Kuppel wurde der Ton so schön dumpf, was die Bedrohung gut rüber gebracht hat und für kurze Zeit zweifeln ließ ob der Schild der Waffe überhaupt standhalten würde.

            Der Endkampf gegen die Separatisten-Truppen war ebenso großartig und erinnerte an Geonosis, wenn man sieht wie sich die Jedi mit ihren Lichtschwertern auf die anstürmenden Droiden gestürzt haben. Das ist einfach ein richtig heroisches Aufbäumen gegen eine gewaltige Übermacht, wie sie Geschichten wie "Star Wars" oder zum Beispiel auch "Herr der Ringe" einfach brauchen.
            In diesem Sinne ist der Kampf von 3 Jedi und 2 Klonen gegen eine Übermacht von 120-144 Kampfdroiden (so genau kann man das leider nicht sagen, wenn die erste Welle nach einen Schnitt plötzlich eine Linie mehr hat, - wie und warum passiert so etwas? ) und etwa 24 Superkampfdroiden mustergültig umgesetzt worden.

            Etwas schade fand ich, dass Anakin ohne sichtbare Schwierigkeiten kämpft; - wieviel großartiger und heldenhafter wäre sein Einsatz erst noch gewesen, wenn man gesehen hätte, dass er immer noch heftige Schmerzen hat, aber trotzdem immer weiter kämpft um das Lurmen-Dorf zu schützen.
            Während des Kampfes kam mir eigentlich nur der eine Moment, als Aayla mit spielerischer Leichtigkeit innerhalb weniger Sekunden ein halbes Dutzend Droiden zerstört, etwas übertrieben vor, aber dafür sah es wirklich großartig aus.
            Lustig war der Schnitt zu den Kommando-Droiden wo man zuerst dachte er würde einen Countdown runterzählen und dann gesehen hat, dass er die verbleibenden Droiden runtergezählt hat, - einfach köstlich.
            Droide: „5, 4, 3, 2,... 1....0....Sir, der erste Trupp ist zerstört.“

            Trotz allem gelingt es dem zweiten und dritten Trupp bis zum Schild durchzubrechen, woraufhin sich der Kampf dann ins Dorf verlagert. Die Stimmung wird spürbar verzweifelt und die Musikuntermalung dazu war grandios.
            Als dann der Schild zusammenbricht, droht sogar die völlige Vernichtung durch einen zweiten Einsatz der Separatisten-Waffe.

            Dass es nicht dazu kommt ist den einmaligen Einsatz von Anakin zu verdanken.
            Ich finde es wirklich grandios gemacht, wie er im vollen Tempo auf die Panzer zuläuft und dabei mit Leichtigkeit den Schüssen ausweicht, - Anakin ist eben nicht umsonst der Auserwählte und (zusammen mit Obi Wan) der Held der Klonkriege.

            Dazu paßt dann auch wie er die Waffe schließlich zerstört und sich den Droiden vom Panzer herunter und direkt in sein Lichtschwert zieht (Hat btw. etwas von "The Force Unleashed"), - einfach cool.
            Bei der Festnahme von Lok Durd hat es mich gefreut, dass Anakin ihn einfach nur aufgehalten hat und sich ansonsten zurückgehalten hat.

            Gegen Ende des Kampfes greifen auch noch die jungen Lurmen in den Kampf ein und greifen die Droiden so an, wie man das in der letzten Folge schon gegen das Geiertier gesehen hat (einige schlagen auch auf bereits zu Fall gekommene Droiden ein).
            Anscheinend sind die jungen Lurmen dann auch durchaus damit einverstanden, dass die Droiden auch dank ihrer Hilfe zerstört werden (wäre ja auch denkbar sie einfach nur kampfunfähig zu machen), - zumindest gab es keinen Protest, als Ahsoka mit dem Lichtschwert einmal um die kreisförmig zu Fall gebrachten Droiden herumgelaufen ist und sie so alle sehr schnell zerstört hat, - war btw. eine wirklich coole Aktion.

            Wie schon gesagt, bleibt Papa Schlumpf auch nach dem Ende der Kämpfe und der damit verbundenen Rettung des Dorfes skeptisch, allerdings hätte man sich hier mehr gewünscht als ein „Aber ich frage mich dennoch um welchen Preis.“; wenn man die ganze Sache so als abgeschlossen stehen lassen will, ist das doch etwas wenig.
            Wäre vielleicht gar nicht so schlecht die Sache später nochmal aufzugreifen und zum Beispiel zu zeigen, dass sich die Gesellschaft der Lurmen mittlerweile selber zerstört hat.

            Als unmittelbare Folge der Ereignisse würde ich davon ausgehen, dass die Lurmen den Planeten verlassen müssen, da imo anzunehmen ist, dass die Separatisten schon in Kürze vorbeischauen um herauszufinden was aus ihren Truppen geworden ist.
            Auch ist fraglich was nun mit der neuen Waffe der Separatisten ist, wird das ganze als Fehlschlag gewertet, so dass sie keine weitere Verwendung findet? Oder haben vielleicht nur Lok Durd und sein Gehilfe zu diesem Zeitpunkt das Wissen gehabt die Waffe herzustellen (wohl eher unwahrscheinlich)?

            Klar hätten die Jedi den Planeten am Ende auch mit dem gekaperten Shuttle verlassen können, aber die ankommenden Sternenzerstörer am Himmel waren einfach ein wunderschönes Endbild und es wurde ja letzte Folge auch angekündigt, dass Admiral Yularen die Jedi finden würde.

            Die Folge hält leider nicht ganz das Niveau des ersten Teils ist aber dennoch sehr gelungen.
            Vor allem gefällt wieder die tolle Optik (allein das Aufeinandertreffen der Feuerwalze und des Schildes ist da schon ein ganz großes Highlight) und die starke Musikuntermalung. Auch die Action ist durchgängig toll in Szene gesetzt. Besonders hat mir in dieser Folge noch die Darstellung von Anakin gefallen und Aayla kam auch deutlich besser rüber als in der letzten Folge.
            Weniger überzeugend war der Konflikt der Lurmen dargestellt, insb. weil die Inszenierung der Folge in der Tendenz doch recht parteiisch war.
            Die Folge bekommt von mir 5 Sterne.

            ** ***

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            • #7
              Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
              Ich finde es wirklich grandios gemacht, wie er im vollen Tempo auf die Panzer zuläuft und dabei mit Leichtigkeit den Schüssen ausweicht, - Anakin ist eben nicht umsonst der Auserwählte und (zusammen mit Obi Wan) der Held der Klonkriege.
              ** ***

              ich finde das total unlogisch, zuerst ist er schwer verletzt und zweifelt daran ob er schon stark genug sei gegen die droiden armee zu kämpfen und dann plötzlich steht, läuft und kämpft er als ob er nie schwer verletzt war. da fand ich teil 1 gelungener wo er schwer verletzt war aber versucht hat gegen die viecher zu kämpfen.

              bin mal gespannt was der nächste teil bringt, langsam gefallen die teile mir immer weniger -.-
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              • #8
                Für diese Folge gibt es von mir drei Sterne * * * da ich sie halbwegs unterhaltsam fand. Ein Highlight war die Szene mit den Freiwilligen von den Roger-Roger-Droiden. Der Jedi-Der Woche Aayla Secura macht einen guten Eindruck. Bemerkenswert ist, wie schnell sich Anakin erholt und dass es in Star Wars nicht wirklich so etwas wie eine sinnvolle Überwachungstechnik zu geben scheint, da die Jedi doch sehr leicht in die gegnerische Anlage eindringen. Der Rest der Folge war dann ein relativ langweiliges Geschnetzel an einer Armee von Droiden, wobei das Pazifistenvolk am Ende doch noch in den Kampf eingreift. In der Featurette habe ich dann erfahren, dass der Bösewicht der Folge von George Takei (Sulu in Star Trek TOS) gesprochen wurde .

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                • #9
                  Ich fand die Folge nicht unbedingt schlecht. Allerdings war sie nicht ganz das, was ich aufgrund der vorangegangenen Folge erwartet hätte.
                  Zu kritisieren ist allerdings recht wenig daran.

                  Nett war die neue Superwaffe der Konföderation. Diese Art der ?chemischen? Kriegsführung ist ein nettes Gegenstück zu den Droidenknackern.


                  Spoiler
                  Oder zu der Waffe aus Zillo Biest
                  .

                  Eine tolle Szene, als die Kampfdroiden das Dorf durchsuchen. So stellt man es sich vor, wenn das "Befreiungsregime" für "Recht und Ordnung" sorgt. Das gleiche Spiel, nur anders herum, so dass die Klone ein Separatistendorf "beschützen" würde ich nun gerne sehen. Ja... ich wünsche mir halt einfach mehr Anspielungen, auf das Imperiale Regime, dass bald kommen wird.

                  Die Vögel hätten ruhig nochmal eine Rolle spielen können. Die Methode wie man die Vögel bezwingt wurde wenigstens nochmal verwendet. Ich hätte sie allerdings bei etwas weniger banalem wie einem kleinen Trupp B1-Droiden erwartet. Eher bei einem Walker. Gut die Sepis haben keine wirklichen Walker. Aber eventuell bei einem dieser Tripods aus dem Pilotfilm hätte das was genutzt. Obwohl wenn ich jetzt drüber nachdenke, gäbe es doch mehr wo das passabel gewesen wäre: Spinnen und Krabbendroiden.

                  Der Kampf Jedi gegen Stoßtrupps war hart an der Grenze. Nur wenn man sich vor Augen führt, dass Aayla, Anakin und wohl auch Ashoka zu den besseren Kämpfern des Ordens zählen, ist das gerade so noch tragbar. Warum die Klone den Schutzschild verlassen mussten, ist mir jedenfalls ein Rätzel. Warum nicht einfach die Läufe der Blaster aus dem Schild heraus halten, so feuern und selbst den Schutz des Schildes genießen?

                  Das Folgenmotto würde ich als "Pazifismus ist so lange schön, bis man es damit übertreibt" umschreiben. Alternativ auch "Was sind deine Ideale denn noch wert, wenn du und jeder der an sie glaubt tot ist?".
                  Es spricht überhaupt nichts dagegen, sich selbst zu verteidigen. Das wäre in so einer Situation vollkommen legitim, auch für jemanden der mit dem Krieg nichts zu tun haben möchte. Und selbst wenn der Gedanke nur für das eigene Überleben zu kämpfen so furchtbar wäre, dann wäre es immer noch eine vernünftige Maßnahme woanders hin zu ziehen. Dass selbst das für den Lemurenhäuptling nicht akzeptabel war, zeigt dass er es mit seinen Idealen extrem übertreibt.

                  5 Sterne

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                  • #10
                    Die Folge hat ein ähnliches Problem wie ihr Vorgänger in diesem Zweiteiler: Eine gute Idee wird teilweise richtig ausgeführt, aber eben nur teilweise. Dass da nun direkt Separatisten genau in dem Dorf eine Waffe ausprobieren wollen, stört mich als Zufall irgendwie relativ wenig, aber wie schnell dann seitens der Lemuren doch sehr schnell zum "Wir sollten doch in den Kampf einsteigen" umgeschwenkt wird, ist einfach zu schnell. Letztlich hätte man aus diesem Zweiteiler einen Dreiteiler machen müssen, damit auch mal ein paar Diskussionen um den Pazifismus geführt werden können, aber so fehlte leider die Zeit, interessante Situationen und interessante Bilder mit entsprechend interessanten Gedanken zu füllen. Es bleibt am Ende beispielsweise bei einem etwas skeptischen Blick in Richtung Klontruppen, den man aber selbst skeptisch beobachtet, weil man eigentlich kaum gesehen hat, warum der Lemurenhäuptling trotz allem auch ein wenig recht hat. Das hätte halt auch einfach durch eine höhere Verlustrate bei den Lemuren gezeigt werden können.

                    Dass es aber alles eher Gedanken in Richtung "Wie hätte man es noch besser machen können?" sind als Gedanken in Richtung "Was war alles so richtig schlecht?" ist das hier eben eine mittelmäßige Folge, die aber auf der guten Seite der Mittelmäßigkeit steht.

                    4 Sterne
                    Was unterscheidet einen Pferdeschwanz von einer Krawatte? - Der Pferdeschwanz verdeckt das Ar***loch ganz.

                    Für alle, die Mathe mögen

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