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The Clone Wars [118] "Das Geheimnis der Monde" / "Mystery of a Thousand Moons"

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  • The Clone Wars [118] "Das Geheimnis der Monde" / "Mystery of a Thousand Moons"

    Der Blue Shadow Virus ist immernoch im Umlauf und hat Ahsoka, Padme und viele Clone Trooper befallen. Anakin und Obi.Wan haben nur 48 Stunden Zeit ein Gegengift auf einem mysteriösen Planeten zu finden, von dem niemand je zurückgekehrt ist.











    Und noch eine Nervensäge mehr. Als hätten JarJar, Ashoka und der Wissenschaftler in der Fogle zuvor nicht gereicht, darf nun auch noch ein neunmalkluges Kind auftauchen.
    Auch hätte ich mir von Iego weitaus mehr erwartet. Die Gegend erinnerte doch stark an Geonosis. Und der Engel sah aus wie ein Kaminoaner.

    Die Padme/Ashoka/JarJar-Geschichte nahm eigentlich nicht viel Platz ein. Auch diente die Geschichte wohl eher als Rechtfertigung für den Iego-Plot ein. Für nen wirklichen Zweiteiler waren die beiden Storys doch ziemlich unterschiedlich und zu wenig zusammenhängend.

    3 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    0.00%
    0
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    40.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    40.00%
    2
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    20.00%
    1

  • #2
    Das Anfangsgespräch zwischen Anakin und Obi Wan fand ich auf jeden Fall nett:
    Obi Wan: „Ach ja, und wiedereinmal haben wir das Universum gerettet.“
    Das ist so ein Spruch wie man ihn doch immer wieder gerne hört, wobei Kirks Version in "Star Trek 6" wohl für immer unerreicht bleiben wird.

    Die Folge nimmt dann schnell Tempo auf, da es dem Hasendroiden gelungen ist eine Viruskapsel zu entwenden und den Virus freizusetzen kurz bevor die Klone ihn aufhalten können.

    Der Alarm, die Abriegelung des Komplexes, der nebelartig durch die Gänge strömende Virus und die fliehende Gruppe um Ahsoka, das alles war perfekt und sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt.

    Dass die Klone ihre Helme nicht versiegelt haben, liegt imo daran, dass sie damit beschäftigt waren gemeinsam mit Ahsoka (die keinen Helm hatte) den Schutzraum zu erreichen. Imo können auch die Klone über längere Zeit nur in einen Schutzraum überleben, denn soviel Sauerstoff werden sie in ihren Helm nun auch nicht haben und es hätte ja auch fast noch geklappt.

    Wie zuerst die Klone und dann Ahsoka mit der Macht die Tür aufhalten, während die Virus-Wolke kommt, fand ich sehr gut gemacht. Besonders gelungen war dabei wie die Klone dann vom Inneren des Schutzraums aus die Tür noch offen gehalten haben, damit Ahsoka auch noch hineinspringen kann (sah klasse aus), - man beachte dabei vor allem den Blaster, den einer der Klone in die Öffnung gesteckt hat und der dann schließlich herausgesprungen ist.
    Dass letztlich alles nichts gebracht hat und es nicht gelungen ist sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, sieht man dann aber auch gleich als noch ein wenig von dem blauen Zeug mit in den Raum kommt, bevor sich die Tür endgültig schließt.
    Ich fand das sehr gut gelöst und es war schon gleich richtig unheilverkündend.
    Kurz darauf sieht man dann ja auch an den hustenden Klonen, dass es wirklich passiert ist.

    Auch die Reaktionen auf die Infektionen waren gut.
    Rex hat sich bis zuletzt nur seinen Auftrag verpflichtet gefühlt und Ahsoka hat immer daran geglaubt, dass Anakin alle retten wird.

    Dieser erfährt zunächst, dass zumindest Padme vorläufig in relativer Sicherheit ist und versuchen wird die übriggebliebenen Droiden am Verlassen des Labors zu hindern.
    Ich fand es dabei lustig, wie sie von den Schutzanzügen erzählt, die sie und Jar Jar tragen und man sieht, dass Jar Jar im Hintergrund ohne Helm herumläuft.
    Außerdem war lustig wie Padme kurz darauf Jar Jar so hochtrabend anweist die Tür zur Sicherheitskammer zu öffnen und dieser dann nur auf einen Knopf zu drücken braucht (das ist btw. ein ziemlich seltsam einfache Vorgehensweise um von außen in einen Raum zu kommen, der eigentlich sicher abgeschottet sein sollte, - vom Sinn her wäre es wohl besser gewesen, wenn Ahsoka und Co die Tür geöffnet hätten).
    Was ist btw. eigentlich mit dem Klon passiert, der zwar zusammen mit Padme und Jar Jar losgeht, aber bei Ahsoka und Co nie ankommt?

    Die Kämpfe im Labor-Komplex sind absolut gelungen, - zumindest atmosphärisch ist das hier klar der bessere Teil der Folge. Vor allem die Laser sehen in dem blauen Nebel richtig klasse aus.
    Den letzten Droide, der die Luke aufschießen wollte, fand ich sehr lustig --> „Ha, zu spät!“
    Tja, die Luke war doch nicht etwa magnetisch verriegelt?

    Die Droidekas sind auch wieder gut in Szene gesetzt und auch Ahsoka gefällt mir wie sie an den Wänden lang hüpft und schließlich direkt auf dem Schild des einen Droidekas landet. Ihre Taktik dürfte dann darauf beruhen, dass Schilde durchdrungen werden können (wie in Episode I), wenn man nur langsam genug ist. So schiebt sie den Griff also durch den Schild durch und aktiviert das Schwert dann wieder im Inneren des Schildes.
    Mir gefällt die Idee, ich hätte es nur schön gefunden wenn es nur ein Droideka gewesen wäre, da imo nicht ersichtlich ist was mit dem zweiten passiert ist.

    Das ist leider nicht die einzige Sache, die in der Szene unklar bleibt, da ist dann auch noch die Frage wie genau eigentlich Padmes Schutzanzug beschädigt wird.
    Der Dialog (Ahsoka: „Es tut mir leid.“ ; Padme: „Mach dir keine Vorwürfe.“) suggeriert für mich irgendwie, dass Ahsoka etwas falsch gemacht hat, aber das ist imo nicht der Fall. Sie hat sich absolut korrekt verhalten und hätte schwerlich etwas besser machen können.
    Wenn Ahsoka hier eine Schuld treffen sollte, hätte man den Anzug einfach durch einen falsch abgeleiteten Blasterschuß beschädigen können, aber das passiert nicht.
    Nach allem was man sieht, wird Padmes Anzug beschädigt als sie sich auf Jar Jar wirft um ihn zu schützen; was das ganze zu einen Unfall macht mit dem Ahsoka überhaupt nichts zu tun hat.

    Ich finde, dass es durchaus ein Schock-Moment ist, als klar wird, dass Padmes Anzug beschädigt ist und sie ihren Helm daher ebensogut abnehmen kann, da sie sich nun auch mit dem Virus infiziert hat.
    Natürlich kann Padme nicht sterben, aber das ist aufgrund der Inszenierung der Szene völlig zweitrangig und ich bin da nur zu gerne bereit mich auf die Szene einzulassen.
    Gleiches gilt dann auch, als etwas später Ahsoka zusammenbricht, - großartig inszeniert.

    Etwas merkwürdig war es allerdings schon, dass Padme und Co so lange durchgehalten haben, während die Shaaks in der letzten Folge sofort tot waren. Das hat natürlich dramaturgische Gründe, aber wenn man will kann man es vielleicht damit begründen, dass die Shaaks das Virus mit dem Wasser aufgenommen haben und vielleicht besonders anfällig sind.

    Vindi verschwindet relativ schnell aus der Handlung nachdem er zuvor noch einmal von Anakin bedroht wurde und klar ist, dass er kein Heilmittel entwickelt hat und keine Hilfe sein wird.
    Dies passiert freilich nicht ohne, dass er von Typho noch darauf hingewiesen wird, dass er für seine Verbrechen bezahlen wird (nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, dass er nicht bezahlt ), - das muß irgendwie so eine Eigenart der Männer dieser Familie sein den bösen Buben die Konsequenzen ihres Handelns vorzuhalten.

    Ein Gegenmittel für den Virus zu finden , ist wie erwartet nicht schwer, - wie gesagt, man hat diesen Virus bereits einmal erfolgreich bekämpft.
    Die Lösung an sich fällt dann aber doch etwas anders aus, als man es erwarten konnte, wobei es sicherlich serien- und Star Wars – typisch ist, dass man dazu erstmal eine schöne kleine Mission zu einen geheimnisvollen Planeten tief im Separatisten-Raum unternehmen muß um das geheimnisvolle Heilmittel zu beschaffen.
    Das klingt nicht umsonst nach eine klassischen Abenteuergeschichte, - so ist "Star Wars" nun einmal.

    Anakins Verlangen sofort auf die Mission zu gehen und das Heilmittel zu besorgen ist gut verständlich und es ist nett, dass da natürlich die Emotionen mit ihm durchgehen und er von Padme statt von Senatorin Amidala spricht (wobei er das vor Obi Wan jetzt imo auch nicht so selten tut).
    Auch Typho scheint die Situation beeindruckt zu haben und so spricht er diesmal Anakin im Gegensatz zur letzen Folge ganz förmlich mit General Skywalker an, - ich bin mir allerdings nicht so ganz sicher ob das im Falle von Typho von den Autoren auch wirklich so beabsichtigt war, würde es mir aber wünschen, da es in diesen beiden Folgen doch von einiger Wichtigkeit ist, wer wen wie anspricht.
    Dass Obi Wan sich hier mal mit klugen Kommentaren zurückhält und Anakin am Ende unterstützt und mitkommt, empfand ich als sehr angenehm, - hier ist Obi Wan mehr der Freund als der ewig auf Perfektion (die weder er selbst noch irgendwer sonst erreichen kann) bedachte Jedi-Meister,

    Aus dem Weltraum betrachtet sieht Iego spitze aus. Der Planet selbst hat die erhoffte geheimnisvolle Ausstrahlung und das Trümmerfeld drum herum besorgt den Rest. Btw. sind solche Trümmerfelder ja auch immer eine Spielwiese für kleine Anspielungen, kann man da vielleicht auch hier irgendwas besonderes entdecken? Einige der Trümmer sehen für mich wie Teile von Sternenzerstörern aus, aber sicher bin ich mir nicht.

    Auf der Oberfläche macht der Planet dann einen erblich weniger gelungenen Eindruck. Diese dünnen Bergspitzen sind zwar an sich keine schlechte Idee (und erinnern ein wenig an die Wolkenkratzer von Coruscant), aber ihre Oberflächenbeschaffenheit und ihre Farbgebung fällt mir zu gewöhnlich aus. Die Stadt ist insgesamt etwas lieblos gestaltet, - ganz nett sind aber die Landeplattformen wie man sie im Ansatz auch von Bespin und darauf aufbauend aus unzähligen "Star Wars" -Spielen kennt.
    Ich glaube man hätte hier noch einiges an Stimmung herausholen können, wenn man irgendeine Art Nebel oder vielleicht auch eine ungewöhnliche Beleuchtung eingesetzt hätte, so dass alles geheimnisvoller wirkt.

    Herrlich, wie Anakin die Droiden niedermetzelt und Obi Wan ihn noch nachruft, dass er warten soll.
    Obi Wan: „Wirklich beeindruckend, du hast soeben 17 wehrlose Kampfdroiden niedergemetzelt ohne den kleinsten Kratzer davon zu tragen.“
    Ein weiterer Kampfdroide zerfällt in seine Einzelteile.
    Anakin: „18, um genau zu sein.“
    Ich bezweifle allerdings, dass sich am Ergebnis viel geändert hätte, wenn die Kampfdroiden nicht ohnehin wehrlos gewesen wären.

    Worauf die Autoren mit dem Jungen mit der irritierend tiefen Stimme hinauswollten ist mir nicht so ganz klar.
    Wenn er wirklich an Anakin erinnern soll (wobei sich die Ähnlichkeit da vom technischen Sachverstand mal abgesehen absolut in Grenzen hält.), frage ich mich wozu das gut sein soll, da die Folge ja nicht damit arbeitet, - kein Kommentar, kein Satz fällt in diese Richtung.
    Es ist ja ganz nett, dass er die Droiden umprogrammiert hat und dann später mit den ferngesteuerten Raumjägern aushilft, aber imo hätte sich an der Folge absolut nichts wesentliches geändert, wenn er z.B. ein jugendlicher Rodianer gewesen wäre.

    Ansonsten wirkte es auf ganz nette Art skurril, wie Jago die Droiden zweckentfremdet hat und sie z.B. als Radio benutzt.

    Beste Aktion von Jago war imo, wie er Obi Wan fragt, ob er sich für witzig hält.
    Das war durchaus mal fällig, denn gerade bei "TCW" hat man doch manchmal den Eindruck, dass Obi Wan einen Clown gefrühstückt hat, wie man auch wieder in dieser Folge sehr gut sehen kann:
    Obi Wan: „Verflucht? Von wem mein aufgebrachter Freund?“
    Herrlich, wer außer Obi Wan spricht schon so?

    Der Quarren hat mir auch gut gefallen; ich mag einfach diese Unglückspropheten, die ohne jeden ersichtlichen Grund aus einen Loch gekrochen kommen und richtig damit loslegen die Zukunft in den dunkelsten Farben auszumalen. Es gefällt mir v.a in älteren britischen Gruselfilmen und es gefällt mir auch hier.

    Die Kletterpartie von Obi Wan und Anakin war ganz nett.
    Lustig, wie Anakin in einem Moment noch fragt was ein Xandu ist und im nächsten Moment schon an einen dranhängt. Obi Wan beweist mal wieder, dass er nicht immer so überlegt handelt, wie er das gerne darstellt: Hängt sich an den Xandu (erinnert etwas an seinen leichtsinnigen Sprung in Episode II) und beschwert sich daraufhin natürlich in typischer Weise --> „Das klappt doch nie im Leben.“

    Die fleischfressende Pflanze war schon eine gute Idee, aber leider war die Auseinandersetzung viel zu kurz und die Pflanze viel zu ungefährlich für die beiden Jedi. Schade, das hätte ein echtes Highlight werden können, aber so ist dies nichts verglichen mit dem Horror, als Flip seinerzeit in einer Venusfliegenfalle festsaß.
    Nett fand ich das Detail wie Anakin seine Schaufel zieht, als wenn es eine Waffe wäre und dann die Wurzel ausgräbt.

    Als Jago das erste Mal von den angeblich „50 der besten Piloten der Galaxis“ gesprochen hat, mußte ich sofort an die Antwort des Großen Yogurts denken, als Lone Starr ihm erzählt hat, dass er schon alle Weisen der Galaxis um Rat gefragt hätte.
    Ehrlich, was interessiert es mich, ob 50 Pflaumen bei dem Versuch den Planeten zu verlassen draufgehen, wenn der Held hier wirklich der beste Pilot der Galaxis ist?
    Es war ein recht mißglückter Versuch Spannung in die Flucht vom Planeten zu bekommen, jedoch habe ich eigentlich nie daran gezweifelt, dass Anakin das Energiefeld hätte durchfliegen können.
    Aber dies hätte natürlich zur Folge gehabt, dass die Bewohner von Iego immer noch auf den Planeten gefangen gewesen wären und da das natürlich nicht geht müssen die beiden Jedi nochmal umkehren um den Planetenbewohnern zu helfen und das Energiefeld auszuschalten.
    Die Absicht hinter diesen Handlungsteil ist verständlich, aber dennoch wirkt er sehr konstruiert.

    Die Ähnlichkeit zum Todessternlaser ist mir zunächst nicht wirklich aufgefallen, obwohl der Strahlenauslöser natürlich genauso aufgebaut ist wie die Schüssel vom Todesstern.
    Viel interessanter fand ich jedoch das Strahlensystem an sich: Das hat mich an das Energienetz der Tholianer in "Star Trek" und "Enterprise" erinnert; die Strahlen selbst erinnern mit ihrer Wellenform an Strahlenwaffen der Vorlonen ("Babylon 5") oder der Spezies 8472 ("Raumschiff Voyager").

    Man erfährt, dass das Ganze eine Vorrichtung der Separatisten ist, aber ich muß mich hier doch fragen, wozu die Separatisten ein solch gewaltiges sicherlich extrem aufwendiges System hätten installieren sollen, - speziell da der Planet ja im Grunde offenbar so wertlos war, dass man sich von ihm zurückgezogen hat.
    Dass die Separatisten böse sind und einige Personen auf einen trostlosen Planeten gefangen halten wollten, ist mir als Rechtfertigung für ein solches System deutlich zu wenig.
    Btw. wie mag wohl der Name Drol entstanden sein? Ist das eine Abkürzung für irgendwas?

    Wie sich Ahsoka und Padme von Anakin verabschieden war eine sehr traurig inszenierte Szene, die mir sehr gut gefallen hat.
    Padme: „Versprich mir, dass niemals jemand diesen Bunker öffnet. Leb wohl Anakin...ich....“

    Das Kontrastprogramm bietet dann kurz darauf einmal mehr Obi Wan:
    Obi Wan: „Ein großer Sprung nach vorne erfordert manchmal, dass man erst zwei Schritte zurück machen muß.“
    Einfach köstlich, ich wette Obi Wan verbringt seine ganze Freizeit im China-Restaurant mit dem Öffnen von Glückskeksen um ständig solche Sprüche drauf zu haben.

    Eine interessante Information war imo, dass die Separatisten bereits vor 9 Monaten Iego verlassen haben, damit dürfte die Folge also mindestens 9 Monate nach Geonosis spielen.
    Mir hat bezüglich der Separatisten gefallen, dass man noch gut ihren Einfluß auf diesem Planeten sehen konnte, so war bei der Besprechung mit dem Planeten-Rat typische separatistische Einrichtung vorhanden, wie man sie z.B. auch auf Geonosis gesehen hat (Dookus Besprechung mit Gunray und Co).

    Der Auftritt des Engels war nett, aber leider nicht mehr; das hätte auch gut ein Highlight der Folge werden können.
    Ich hätte mir die Engel irgendwie spektakulärer vorgestellt (vielleicht weniger körperlich und strahlender) und ich hätte ihnen deutlich mehr Raum in der Geschichte gewünscht.
    Leider wird auch beim Auftauchen des Engels wieder deutlich, dass die Folge eigentlich überhaupt nicht vermittelt, dass dieses Abenteuer hier auf Anakins Bemerkung über Iego und den Engeln in Episode I beruht.
    Ein kurzer Kommentar von Anakin über die Engel wäre vielleicht gar nicht so verkehrt gewesen; etwas wie: „So schön sind sie doch nicht.“

    Naja, beim zweiten Mal ist das Energienetz dann nicht wirklich ein großes Problem mehr und es fällt den Jedi ziemlich leicht das System zu zerstören. Obwohl es letztlich also keine große Sache für unsere Helden war, sahen die Weltraumszenen nett aus und die Bewohner von Iego können den Planeten verlassen, wenn sie dies wollen, - also ein typisches Happy End.

    Der Wald von Naboo ist auch am Ende der Folge wieder wunderschön in Szene gesetzt, - dieses Luftbild mit den gelandeten Schiffen ist schon ein kleiner Hinkucker.

    Rex hatte diese Folge zwar eher wenig zu tun, aber gemeinsam mit Jar Jar und Obi Wan bekommt er den Gag des Tages:
    Obi Wan: „Senatorin Amidala schlug vor mit dir zu trainieren um deine Fähigkeiten mit dem Blaster zu verfeinern.“
    Jar Jar: „Isse wahr?“
    Obi Wan: „Isse wahr.“
    Jar Jar: „Oh wow, michse werden trainiert.“
    Rex: „Ich werde ihn nicht rainieren; niemals!“

    Und auch die letzte Szene von Anakin und Padme ist wieder ein Genuß:
    Padme: „Ich habe immer an dich geglaubt, das haben wir alle.....aber ihr habt es geschafft.....und übrigens dein Padawan war großartig....ich denke, ich sehe euch bald wieder, General Skywalker?“
    Anakin: „Ganz sicher, Mylady.“
    Besonders hat mir hier gefallen wie sie zuerst vertraulich miteinander reden um dann am Ende förmlicher zu werden.
    Einfach schön und ich kann das Wiedersehen der beiden kaum erwarten .

    Nicht weniger gelungen ist die letzte Szene der Folge mit Anakin und Ahsoka:
    Anakin: „Du hast dich heute fantastisch geschlagen, Snips.“
    Ahsoka: „Oh, alles dank eurer Ausbildung, Meister.“
    Anakin: Ja, du hast recht, das meiste davon geht wahrscheinlich auf mein Konto....aber bestimmt nicht alles.“
    Ahsoka: „Ein Glück, dass ich weiß, was ihr meint, wenn ihr so etwas sagt....ich danke euch, Meister.“
    Das ist mal wieder ein wunderbares Beispiel für die einmalige Chemie zwischen Anakin und Ahsoka und das besondere Verständnis zwischen diesen beiden Charakteren.

    Fazit:
    Ja, die Folge hat ihre Schwächen, ihre Fehler, ihre Probleme und Handlungskonstruktionen.....doch letztlich stellt sich immer die Frage ob und in welcher Weise sich derartiges auf den Sehgenuß auswirkt und da muß ich sagen für mich waren hier eigentlich keine negativen Auswirkungen spürbar.
    Mir hat die Folge viel Spaß gemacht und ich wurde gut unterhalten. Atmosphärisch ist für mich die Bunkerhandlung stärker, Anakins und Obi Wans Mission ist eben eine nette Abenteuergeschichte.
    Humor ist auch gut vorhanden und für kleine Higlights sorgen für mich die Szenen von Anakin mit Padme/Ahsoka.
    Im Ergebnis ist es für mich wieder eine ziemlich gelungene Folge, die sich 5 Sterne verdient hat.

    ** ***

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    • #3
      Das ist leider nicht die einzige Sache, die in der Szene unklar bleibt, da ist dann auch noch die Frage wie genau eigentlich Padmes Schutzanzug beschädigt wird.
      Der Dialog (Ahsoka: „Es tut mir leid.“ ; Padme: „Mach dir keine Vorwürfe.“) suggeriert für mich irgendwie, dass Ahsoka etwas falsch gemacht hat, aber das ist imo nicht der Fall. Sie hat sich absolut korrekt verhalten und hätte schwerlich etwas besser machen können.
      Wenn Ahsoka hier eine Schuld treffen sollte, hätte man den Anzug einfach durch einen falsch abgeleiteten Blasterschuß beschädigen können, aber das passiert nicht.
      Nach allem was man sieht, wird Padmes Anzug beschädigt als sie sich auf Jar Jar wirft um ihn zu schützen; was das ganze zu einen Unfall macht mit dem Ahsoka überhaupt nichts zu tun hat.
      ahsoka hat nichts direkt flasch gemacht, sie hat einen blasterschuß flasch abgeleitet, dies passiert aber nicht mit absicht. sie hat den schuß von jarjar umgeleitet und dieser schuß ging zurück zu jarjar und dann kommt die stelle als padme jarjar umwirft um ihn zu schützen und glaube dabei muss der anzug beschädigt wurden sein.

      diese szene spielt darauf ab
      Rex hatte diese Folge zwar eher wenig zu tun, aber gemeinsam mit Jar Jar und Obi Wan bekommt er den Gag des Tages:
      Obi Wan: „Senatorin Amidala schlug vor mit dir zu trainieren um deine Fähigkeiten mit dem Blaster zu verfeinern.“
      Jar Jar: „Isse wahr?“
      Obi Wan: „Isse wahr.“
      Jar Jar: „Oh wow, michse werden trainiert.“
      Rex: „Ich werde ihn nicht rainieren; niemals!“

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      • #4
        was mich ja am meisten verwundert: wenn dieses Lasernetz, das verhindert dass man den Planeten verlassen kann, von den Separatisten eingerichtet wurde, kann das ja noch nicht so lange da sein. Jedenfalls nicht lange genug, dass sich solche Legenden entwickeln konnten à la "keiner ist jemals wieder von diesem Planeten entkommen" oder "die 50 besten Piloten der Galaxis haben es versucht und sind gescheitert".
        Vor allem: zumindest der kleine Junge erinnerte sich an die Zeit, als die Separatisten auf dem Planeten waren. Da sollte ihm doch aufgefallen sein, dass es 1. vor dem Abzug der Separatisten durchaus möglich war, den Planeten zu verlassen und 2. die Separtisten selbst keine Schwierigkeiten hatten, vom Planeten abzuziehen. Jeder nicht vollkommen Hirnamputierte würde doch sofort vermuten, dass die Separatisten hinter all dem stecken!

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        • #5
          Mit der Logik der Geschichte um das Lasernetz hapert etwas, aber dennoch hat mir die Folge richtig gut gefallen, so dass ich vier Sterne * * * * vergebe. Witzig waren wie fast immer die Roger-Roger-Droiden, und besonders gelungen fand ich den Jungen, der sich seine eigene Armee von Droiden zusammenprogrammiert hat . Was das Virus betrifft, weiß man zwar im Vorhinein, dass keiner der Hauptchars daran sterben wird, aber die Story war trotzdem noch interessant genug. Schade, dass die Featurette zu dieser Folge nur 5 Minuten lang ist. Der Schwerpunkt dieser Featurette liegt wie fast immer auf den neu eingeführten Charakteren, wie z.B. dem Jungen und dem Engelswesen.

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          • #6
            Die Folge bringt gute Ideen ... zu viele gute Ideen die aber alle einfach schlecht und unzureichend zusammen gebunden wurden, zu einem Stück, dass weder Fisch noch Fleisch, weder süß noch sauer, sondern einfach falsch ist.

            Jede dieser Ideen (Mission zum Beschaffen der Medizin, krankes Team sichert den Bunker, Iegos Abwehrnetz und der Fluch von Groll, der kleine Junge und die Droiden) ist für sich eine super Ausgangssituation für eine Folge, aber wenn man alles zusammen wirft und in den Mixer haut, kommt halt (wie bei vielen Sachen, die man einfach ohne Kopf und Verstand in den MIxer wirft) einfach Fras heraus und keine wohlabgeschmeckte Köstlichkeit.

            Dazu gibt es noch Logikloch-Alarm vom feinsten:

            - Warum werden die Klone in ihren Rüstungen angesteckt? Die sollten doch vor ABC-Waffen sicher sein und können sogar einige Zeit hartes Vakuum aushalten?

            - Warum findet Captain Typho sofort das Gegenmittel zu einem neuen Stamm fliegender Überträger, an dem der tolle Doktor lange geforscht hat? Und wie kann es sein, dass diese Wurzel so schnell einsetzbar ist, wenn man sie hat?

            - Warum nehmen jetzt Anakin und Obi-Wan nicht das Sepi-Shuttle, wäre das nicht einfacher als mit dem wohl bekannten Twillight in den stark befestigten Sepi-Raum zu fliegen?

            - Wo sind die großen Löcher im unterirdischen Labor hin, die die Jedi noch wenige Stunden zuvor gesprengt haben, um da rein zukommen? Ja wir schmieren kurz die Decke zu, aber vergessen einige Droiden die da bewaffnet noch rumkrebsen?

            - Jetzt sind Droidekas auf einmal kein Problem mehr für Ashokas, aber hey sie ist ja auch krank, da werden Troguta ja auch stärker.

            - Warum verlassen die Separatisten Iego, lassen aber total brauchbare Kampfdroiden zurück (sind doch laut Dooku so teuer), darunter auch noch 4 funktionsfähige Vultures.

            Ich bin nun wirklich niemand, der etwas dagegen hat, wenn Logiklücken oder Continuitätsbrüche geglättet/gefüllt werden müssen, solange es ein biegen und kein brechen wird.
            Die Masse die in dieser Folge allerdings produziert wurde liegt jenseits von gut und böse. Zwei vielleicht sogar drei der Punkte hätte ich vielleicht nett übersehen. Aber nicht so viele. Schade um die - wie gesagt - eigentlich richtig tollen Ideen.

            Es fällt mir wirklich... wirklich schwer. Aber mehr wie ein Stern ist einfach nicht drin.

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