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The Clone Wars [207] "Vermächtnis des Terrors" / "Legacy of Terror"

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  • The Clone Wars [207] "Vermächtnis des Terrors" / "Legacy of Terror"

    Die Jagd nach der vermissten Luminara führt die Jedi in eine Höhle der Untoten.




    Die ersten beiden Teile der Geonosis-Trilogie (vor allem Teil 1) waren im Grunde nur ne storylose Aneinanderreihung diverser Action-Szenen und von dem her IMO einfach nur todlangweilig.

    Teil 3 ist dafür aber erfreulich anders. Eindeutig eine der actionärmeren Folgen der Serie und trotzdem saumäßig spannend. Die Atmosphäre bei den Zombie-Genosianern hatte wirklich etwas (obwohl die Nasenwürmer ziemlich eklig waren). Dazu gab es viele tolle Dialoge zwischen Anakin und Obi-Wan (welche man in der PT so schmerzhaft vermisste).

    Selbst der Droiden-Schmäh im Sandsturm zu Beginn war ausnahmesweise eher witzig denn peinlich.

    Von dem her wohlveridente 4,5 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    50.00%
    2
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    50.00%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
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    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
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    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
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    0

  • #2
    Nach der Zerstörung der Droidenfabrik geht es nun also bereits ans „Aufräumen“ und an die Gefangennahme von Herzog Poggle.

    Sehr schön, dass man Ahsoka und Barriss zumindest in der Eröffnungsszene kurz gesehen hat und die Pause haben sie sich aber in der Tat verdient.

    Mhm,...was ist denn in Meisterin Luminara gefahren?
    Ihre Entscheidung wirkt ziemlich impulsiv und zumindest nach ihren Maßstäben objektiv auch nicht so wirklich nachvollziehbar (siehe Obi Wans Einwand) und dann giftet sie auch noch Obi Wan an, dass er ihr noch ein paar strategische Entscheidungen aufheben soll.....also so hundertprozentig kontrolliert ist Luminara nun auch nicht immer, oder?
    In die gleiche Richtung geht dann kurz darauf auch ihre Entscheidung Poggle trotz des aufziehenden Sandsturms zu verfolgen (obwohl die anderen Jedi abraten), - Luminara wirkt hier imo fast schon besessen.

    Mit der „heruntergefallenen“ Kiste hat man es Luminara natürlich sehr leicht gemacht die Verfolgung aufzunehmen.
    Die Fluchtgesellschaft von Poggle sah aber cool aus.
    Der Sandsturm war auch klasse gemacht. Wie plötzlich OM 5 verschwunden ist und dann noch verzweifelt gerufen hat, dass man auf ihn warten soll, hatte fast schon etwas tragisches.

    Die kompakte Brücke eines Acclamtors sehe ich immer sehr gerne, - schön und stimmig designt.
    Interessant, dass Ki Adi Mundi auf seine Verletzung und seine Zeit im Baccta-Tank angesprochen wird, während bei Obi Wan so getan wird als sei niemals etwas gewesen, - dabei war er imo noch stärker verletzt als Ki Adi Mundi.

    Die Atmosphäre im Tempel kam sehr gut rüber, - wirkte sehr geheimnisvoll und das plötzliche Verschwinden von Poggle und Co sowie die Entdeckung der Katakomben versprachen viel Spannung.

    Beim Verschwinden von Luminaras Gruppe zeigte sich dann, dass ihr Vorgehen nicht gerade überlegt und eventuell auch unnötig riskant war, - dürfte ziemlich hart für die anderen Jedi (insb. Anakin) gewesen sein den Sandsturm abwarten zu müssen (Hätten es die Speederbikes nicht eigentlich schaffen müssen, wenn es schon mit den Kanonenbooten nicht ging?) bevor sie Luminara zur Hilfe kommen konnten.

    Bei der Untersuchung der Vorkommnisse im Tempel darf Obi Wan erstmal auf einige Offensichtlichkeiten hinweisen, bevor man sich dann einem Götzenbild zuwendet von dem Obi Wan annimmt, dass es die Geonosianische Königin darstellen soll, - auf jeden Fall sehr interessant.

    Der Gang in die Katakomben wirkte sehr bedrohlich und die Atmosphäre war dann auch dank der tollen Lichtverhältnisse durch Lichtschwerter und den Schweinwerfern der Klone richtig schön gruselig.
    Also man kann sagen was man will, dunkle geonosianische Gänge haben etwas, - damit kann man eine Menge machen.

    Auch wie Luminara von den untoten Geonosianern durch die Gänge geschliffen wurde, wirkte sehr gruselig.
    Besonderes Highlight war dann wie die Geonosianer auf Luminara zugekommen sind und man zuerst nur die leuchtenden Augen gesehen hat. (Hat schon seinerzeit bei „Die Zeitmaschine“ großartig funktioniert).

    Luminaras Warnung an Obi Wan die Katakomben wieder zu verlassen wirkte sehr heftig und verdeutlichtete gut den Ernst der Lage.
    War natürlich klar, dass Obi Wan sich nicht an die Warnung hält.

    Dann wird auch Obi Wans Gruppe von den Zombies angegriffen und der Horror erreicht nochmal eine neue Intensität.
    Absolut heftig wie die Klone schreiend in die dunklen Röhren gezogen wurden.
    Immerhin weckte jedoch die Anwesenheit von zumindest zwei Lichtschwertschwingern etwas Hoffnung: Ich nehme an, dass auch untote Geonosianer keine Bedrohung mehr sind, wenn man sie in Stücke hackt, die klein genug sind.

    Am Ende jedoch müssen Obi Wan und Co dann erstmal den Rückzug antreten und sich damit retten, dass sie einen Teil des Gewölbes einstürzen lassen.

    Aufgrund der brillanten Horror-Atmosphäre war die Folge bis hierher auf den besten Weg zu einer Traumwertung, doch leider gibt es auch noch die schlechtere zweite Hälfte.
    Hier bekommt man nun die Königin der Geonosianer zu Gesicht und die erweist sich für mich als echter Atmosphärekiller.
    So toll die Atmosphäre in den dunklen Gängen zuvor auch war, bei der Darstellung der Königin stößt die Animation an ihre Grenzen, das ganze Szenario wirkt ab hier einfach nicht mehr besonders gruselig, - sehr schade.

    Auch ansonsten hat mich die Königin leider nicht überzeugt.
    Sie wirkt auf mich nicht weltbewegend gefährlich, hingegen viel zu abgedreht, da waren die stumpfen, charakterlosen Zombies vorher imo ein ganz anderes Kaliber.

    Obi Wan verhält sich mal wieder so gewollt gelassen und cool, dass genau das Gegenteil erreicht wird und er sich voll zum Horst macht. Selbst Luminara protestiert ja angesichts von Obi Wans Verhalten.
    Viel erreicht hat er durch sein Verhalten auch nicht, er hat nichts erfahren was man sich nicht eigentlich denken konnte.
    Auch zuvor scheinen mir viele seiner Rückschlüsse nur scheinbar logisch zu sein, - das Drehbuch hilft hier imo ganz schön mit.

    Durch Obi Wan vergehen so viele, -für eine so kurze Episode zu viele-, Minuten in denen im Grunde nichts weltbewegendes passiert, - schade.

    Anakin mit zwei Lichtschwertern zu sehen ist allerdings immer gut und kommt auch hier wieder sehr cool rüber, - bitte mehr davon.

    Die Gefangennahme von Poggle läuft dann sehr problemlos ab. Die Sache mit dem Licht ist auch sehr einfach und entzaubert die vorher überaus gefährlichen Zombies etwas.
    Richtig klasse fand ich, wie Anakin den Wurm zertritt und dann sein Kommentar, dass Obi Wan ja die Sohle von seinem Stiefel studieren könne, - einfach cool.

    Es folgt noch einiges an Schießerei und eine Kletterpartie bevor die Helden wieder an die Oberfläche kommen, die Zombies haben ihren Schrecken längst verloren und so ist das alles im Grunde recht unspektakulär.

    Die Königin wird verschüttet und somit sollte die Gefahr eigentlich gebannt sein, was auch die Informationen, die Obi Wan unbedingt sammeln wollte nochmal ein Stückchen wertloser macht.
    Als Erfolg bleibt die Gefangennahme von Poggle.

    Fazit:
    In der Anlage hätte es eine ganz große Folge werden können.
    Die erste Hälfte der Folge ist aufgrund ihrer beeindruckenden Horror-Qualitäten ein Fall für die Höchstwertung, in der zweiten Hälfte ziehen Königin und Obi Wan die Wertung dann allerdings in den Keller.
    So wird die Bewertung schwierig, aber es reicht am Ende für die Folge um sich noch mühsam auf 5 Sterne zu schleppen.

    ** ***

    Kommentar


    • #3
      Von mir gibt es für die Folge vor allem für den spannenden Anfang und Mittelteil gute vier Sterne * * * *, aber sobald die Königin den Mund aufmacht, geht es mit der Bewertung ziemlich rasch in den Keller. Noch fünf Minuten länger, und eine Ein-Sterne-Bewertung wäre möglich gewesen.

      Diese Insekten sind eine Mischung aus Zombies und Körperfressern, interessant ist, dass Star Wars hier mit der Königin auch Anleihen bei Alien macht, wobei Star Wars (1977) gegenüber Alien (1979) ja das ältere Franchise ist und Monster schon immer in den Filmen zu sehen waren, jedoch nicht in dieser Darstellung.
      Zitat von John Sheridan Beitrag anzeigen
      Ihre Entscheidung wirkt ziemlich impulsiv und zumindest nach ihren Maßstäben objektiv auch nicht so wirklich nachvollziehbar (siehe Obi Wans Einwand) und dann giftet sie auch noch Obi Wan an, dass er ihr noch ein paar strategische Entscheidungen aufheben soll.....also so hundertprozentig kontrolliert ist Luminara nun auch nicht immer, oder?
      In dieser Folge oder zuvor wurde es schon gesagt, dass der Krieg viel zu lange dauert. Die Jedi sind damit sichtlich überfordert, und es ist deutlich zu sehen, dass der Krieg die Jedi auch verändert und teilweise irrationales Verhalten hervorbringt. Für mich sieht es so, dass Jedi aufgrund ihrer Ausbildung nur in kleinen überschaubaren Dimensionen gut zurechtkommen und darüber hinaus vieles falsch einschätzen. Natürlich müssten sie auch irgendwann einmal darauf kommen, dass sie ständig von Palpatine verraten werden.

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