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The Clone Wars [304]"Einflussbereiche" / "Sphere of Influence"

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  • The Clone Wars [304]"Einflussbereiche" / "Sphere of Influence"

    Die Familie von Baron Papanoida wurde entführt. Ahsoka hilft dem Baron, zusammen mit Senatorin Riyo Chuchi vom Planten Pantora, seine Familie zu finden, bevor die Handelsföderation zu viel Einfluss über seinen Planeten gewinnt.

    Ich weiß immer noch nicht, was die Autoren von TCW geritten hat, dass sie die Serie in einem chronologischen Wirrwarr produzieren. Hoffe, dass zumindest sie selbst nen Plan davon haben und nicht am Ende nichts mehr Sinn ergibt.

    Ansonsten eine sehr gute Folge, die IMO beste der aktuelle Staffel. Nett das Wiedersehen mit Jabba und Greedo (wenn auch diese auf einmal auf verwunderliche Weise englisch spricht). Auch Dooku und die Handelsföderation haben wieder ne Rolle. Ashoka war zwar wichtig, hat aber Gott sei Dank nicht genervt. Ebenso ist es immer von Vorteil, wenn ne TCW nicht nur aus Action besteht, sondern ne richtige Handlung bietet.

    4,5 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    16.67%
    1
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    33.33%
    2
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    50.00%
    3
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Mit dieser Folge wird nach der ersten Staffel mal wieder ein Blick auf Pantora geworfen.
    Die „Nachrichten“ zu Beginn der Folge enthalten diesmal eine Menge exklusives Material und bieten recht schöne Ansichten von Pantora.
    Die politische Problematik, die der Folge zu Grunde liegt ist erneut relativ komplex und so muß bis zum „wirklichen“ Beginn einiges an Arbeit investiert werden um den Zuschauer in die Hintergründe einzuführen. Der Nachrichtensprecher meistert diese Aufgabe aber gut.

    Die Senatsatssitzung war ziemlich gelungen und erneut gelingt es Dott auf recht kraftvolle Weise die Handelsföderation als neutral im Krieg zwischen Separatisten und Republik darzustellen.
    Die Sache gewinnt imo auch an Glaubwürdigkeit weil es für eine Organisation wie die Handelsföderation wohl tatsächlich die naheliegendste und nachvollziebarste Haltung in einen solchen Konflikt ist. So profitiert man am besten vom Krieg und profitiert auch unabhängig davon wie er ausgeht.

    Mit dieser Folge wird Baron Papanoida zum Pantoraner gedeutet.
    Ich weiß nicht, aber irgendwie paßt das für mich nicht so richtig. Gut Papanoida ist blau aber bei der ersten Begegnung mit dem Pantoranern in Staffel 1 hatte ich den Eindruck, dass sie kältere Temperaturen gewohnt sind als ich das bei Papanoida und Co empfinde.
    Aber vielleicht empfinde ich das auch falsch, immerhin paßt der Kleidungsstil von Papanodia und Co durchaus gut zu Pantora.

    Abgesehen von der etwas unsouveränen Idealisierung von Papanodias Körperform, ist die optische Gestaltung der Figur sehr gelungen (das Gesicht ist wirklich gut getroffen).
    Die Töchter gefallen mir auch, sie sehen gleichzeitig irgendwie niedlich als auch ulkig aus. Bin kein Experte, aber war Chi Eekway nicht selbst Senatorin? Wenn das noch mit Hinblick auf Episode III passiert, was wird dann aus der guten Chuchi? Ich machen mir Sorgen.....
    Die Optik vom Sohn fällt etwas langweilig aus, aber damit paßt sie zu seinem Charakter.

    Die Wahl des Synchronsprechers für Papanodia empfinde ich als unglücklich.
    Ich höre Lutz Mackensy richtig gerne, aber da ich kein CSI-Fan bin assoziiere ich seine Stimme mehr mit Rollen wie Michael Corleone und Charles Logan und damit ist es für mich eine Signalstimme für miese, intrigante, hinterhältige Gauner und Verbrecher (in diesen Rollen kann Mackensy imo auch am besten seine Stärken ausspielen).
    Papanoida ist bisher in TCW aber eine durchaus positiv gezeichnete Figur, auch wenn er mit Jabba befreundet ist (der seinerseits in TCW freilich auch ganz schön weit weg ist von seinem ROTJ-Ich), naja vielleicht kommt ja noch was nach und Papanoida entpuppt sich....dann wird man an seiner Synchronstimme erst so richtig Freude haben....

    Die kurze Unterredung zwischen Chuchi und Papanoida hat mir gut gefallen.

    Sollte das Gebäude mit den Apartment von Papanoida eigentlich Republica 500 darstellen, oder war es einfach ein anderes Gebäude (irgendwie besteht ja nicht so wirklich Einigkeit darüber wie Republica 500 aussieht)?

    Die Entführung der beiden Töchter war zuerst schön unheimlich inszeniert.
    Der meckernde Sprechstil des ersten Entführers hat mir gar nicht gefallen, aber die Stimme von Greedo war imo ziemlich gut getroffen.

    Die Szene auf der Landeplattform war für mich ein kleines Highlight
    Anakin, Padme und Ahsoka wirken zusammen fast wie ne kleine Familie.
    Ich finde es schön, wie Anakin Ahsoka die Möglichkeit einräumt Chuchi zu helfen (die Szene ist auch sehr schön gefühlvoll geschrieben) und auch wenn der Jedi-Rat wiedermal was dagegen zu rülpsen hätte, finde ich so eine inoffizielle Hilfeleistung auch absolut richtig!
    Mich würde allerdings interessieren wie Ahsoka und Chuchi Freundinnen geworden sind.....immer her mit dem Prequel.......

    Dooku bekommt wenigstens einen kleinen Auftritt als Hologramm.
    Und Inspektor Divo ist auch kurz zu sehen, sehr schön, leider hatte er keinen echten Spruch auf Lager....

    Ahsokas Vermutung, dass die Separatisten die Töchter von Papanoida auf einen Schiff im Orbit von Pantora gefangen halten ist ziemlich kühn...wenn ich nichts übersehe, ist dieser Ort genauso wahrscheinlich wie ne Million andere Orte.....klarer Fall von Handlungsvereinfachung würde ich sagen.

    Mit der Vortäuschung von Verhandlungsbereitschaft verschafft Chuchi sich Zutritt zum Schiff der Handelsföderation.
    Es hat irgendwie was nach Episode I mal wieder zwei der „Helden“ in (angeblicher) diplomatischer Mission auf einen Schiff der Handelsföderation zu sehen.
    Sogar der aus Episode I bekannte Besprechungsraum ist dann ja zu sehen.

    Die Handelsföderation wird immer interessanter: Hier hat man nun tatsächlich einen Captain der Handelsföderation, der von der Neutralität der Handelsföderation offenbar überzeugt ist, selber keine Geschäfte mit den Separatisten macht, die Entführung von Papanoidas Kindern ablehnt (wenn leider auch nicht mit entschiedenem Nachdruck) und auch sonst für einen Neimodianer ein recht anständiger Kerl zu sein scheint.

    Als Ahsoko und Chuchi sich vor den beiden Neimodianern verstecken, fand ich es heftig, dass Ahsoka Chuchi ziemlich lange an der Decke hat schweben lassen.

    Wie Ahsoka bei der neimodianischen Wache (schönes Modell) den Geistertrick anwendet ist sicherlich das humoristische Highlight der Folge, - ich finde es einfach köstlich wie Ahsoka durchgeht, aber Chuchi sofort wieder der Weg versperrt wird woraufhin Ahsoka nochmal zurückkommen muß, damit auch Chuchi noch durch kann.

    Wie Ahsoka und Chuchi schließlich die Situation mit dem Handelsföderations-Captain klären indem sie ihm einen Deal anbieten, hat mir sehr gut gefallen.

    Papanodia findet eine zweite Spur, die ihn nach Tatooine führt, auch wieder recht einfach, aber durchaus nachvollziehbar.

    Das Schiff von Papanoida hat mir nicht gefallen, - imo paßt es überhaupt nicht, dass man zum Aussteigen eine Leiter hinunter steigen muß, es macht imo keinen wirklichen Sinn und zum Besitzer paßt es erst recht nicht.
    Jabbas Palast sieht leider noch genauso mies aus wie im Kinofilm, - wäre schön wenn sie da nochmal dran gehen würden.

    Im Palast finde ich es schön, dass Embo anwesend ist und man sieht auch Rotta kurz wieder (auf den jungen Hutt wird sogar kurz Bezug genommen, als Papanoida sich darauf beruft, dass Jabba ja auch ein Vater ist).

    Ich fand es gut, dass Papanoida nicht direkt mit Jabba gesprochen hat, da er ja wirklich in die Geschichte hätte verwickelt sein können, die Art mit Greedo Kontakt aufzunehmen erschien dann allerdings einigermaßen plump

    Das Wiedersehen mit Greedo war grundsätzlich auf jeden Fall schön (für mich gibt es nur einen Greedo), - er ist halt ein richtiger Pechvogel. Beim Modell fand ich die Augen besonders gelungen.
    Leider kommt es zu keiner „Who shot first?“-Szene (das wäre doch wirklich ein Brüller gewesen ), - Greedo ist der einzige der schießt, aber Papanoida ergreift die Initiative und nimmt lieber ein Messer.....

    Die Besprechung mit Jabba war toll. Irgendwie gemein, dass Jabba so einfach erlauben kann, dass von Greedo ne Blutprobe genommen wird.

    Mos Eisley empfand ich leider auch als nicht gelungen gestaltet (zumindest die Gesamtansicht, die Außenansicht der Cantina war in Ordnung), - irgendwie ist Tatooine nicht so das Ding der TCW-Macher.
    Ich schätze, dass es sich bei der Cantina um die bewußte Cantina aus Episode IV handelt? Naja, leider hätte man auch hier mehr draus machen können, vor allem war die Cantina leider ziemlich entvölkert, so dass eigentlich überhaupt keine Stimmung aufkam.

    Was meinte der zweite Entführer eigentlich damit, dass Papanoida und Sohn nicht nach Handelsföderation aussehen?
    Mal abgesehen davon, dass es keine Neimodianer sind (arbeiten nur Neimodianer für die Handelsföderation?), finde ich durchaus, dass sie mit den mutmaßlich teuren Klamotten nach Handelsföderation aussehen. Dass sie Pantoraner sind, wäre natürlich ein ziemlich merkwürdiger Zufall in Anbetracht der Entführten....

    Die Schießerei in der Cantina fand ich daneben, Papanoida als obercooler Revolverheldheld war einfach zuviel des Guten....

    Am Ende hält dann Lot Dott nochmal eine gelungene Rede vor dem Senat, in der er den zuvor geschlossenen Deal einlöst und die Handelsbeziehungen mit Pantora wieder aufnimmt.
    Das abschließende Gruppenbild der Papanoida/Lucas – Familie war wirklich sehr schön.

    Fazit:
    Endlich ist Ahsoka mal wieder mit dabei und zusammen mit Chuchi (über die ich mich ebenfalls freue) erlebt sie ein sehr amüsantes Abenteuer, bei dem außerdem wieder die Darstellung der Handelsföderation und ihre Rolle im Krieg vertieft wird.
    Die Szene mit Anakin, Padme und Ahsoka hat mir besonders gut gefallen und ich liebe die Szene wo Ahsoka bei der Wache den Geistestrick anwendet.
    Papanoida und den Rest der Lucas-Family zu sehen war nett, aber leider hat man zu stark den Eindruck, dass es genau der Sinn und die Existenzberechtigung der ganzen Folge ist die Lucas-Family ins Bild zu rücken, etwas zurückhaltender wäre es besser gewesen.
    Vor allem die Darstellung von Papanodia als obercooler Revolverheld und Alleskönner, wirkt leider ziemlich egoman.
    Mehr Ahsoka/Chuchi und weniger Papanodia und es wären auch mehr Sterne möglich gewesen, so sind es 4 Sterne.

    ** **

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    • #3
      Diese Folge ist für mich genauso wie die vorherige(3.03 "Nachschubwege") nicht der Hit.

      Sie ist ebenfalls sehr politisch und kaum actionlastig, jedoch will keine Spannung beim ansehen aufkommen. (Politik kann durchaus spannend sein!)

      Die einzigen Dinge die hier positiv zu erwähnen sind, sind die Geräusche der pantoranischen Blaster und die Tatsache das hier Ahsoka eine Mission alleine(aus Jediperspektive) überstehen muss.

      Diese Folge bekommt von mir mickrige drei von neun Sternen. ***

      Mit freundlichen Grüßen

      Iker Tao-Anu
      Jor-El:
      "
      What if a child dreamed of becoming something other than what society had intended for him or her?
      What if a child aspired to something greater
      ?"

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      • #4
        Mal wieder beweist TCW, dass sie mit Logik nicht allzu viel am Hut haben. Wen will die Handelsföderation denn noch verarschen? Die HF blockiert einen Planeten und würde ihn, unter der Bedingung dass sie sich der KUS anschließt, wieder in die Freiheit entlassen?
        Da wüsste ich zu gern, wie sie das der Republik verkaufen wollen, ohne dabei völlig ihre Neutralität zu verlieren. Das ist einfach nur noch lachhaft.

        Das kleine Abenteuer des Barons auf Tatooine war aber ziemlich spannend gemacht, wenn man sich von dem Hintergrund nicht hat stören lassen. Naja, vielleicht bis auf die Tatsache das Mr. Lucas sich hier ein etwas zu tolles Selbstbildnis in den Schrank stellt.

        3*
        And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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        • #5
          Am Ende gab es diesen Samstag noch eine frühere Folge der 3. Staffel. Erkennbar natürlich vor allem an der "Kind-Ahsoka" und Anakin hier noch mit den Rüstungselementen.

          In der Folge bekommt also der Cameo-Auftritt von George Lucas in Episode III eine Hauptrolle. Ist zwar ganz gut, aber ich finde auch, dass er eindeutig zu positiv rüberkommt. Ehrenhafter Politiker, kompetenter Verhandler und Revolverheld. Ist zu viel des Guten. Immerhin bekommen wir in dem Handlungsstrang auch mal Greedo zu sehen - also ein weiterer Auftritt eines Promis aus Episode IV. Und er überlebt als einziger Bösewicht die Schießerei in der Cantina - klar, muss er ja auch, um die Zeitlinie zu erhalten...

          In der zweiten Handlung befreit Ahsoka zusammen mit der einen Botschafterin die andere Tochter von Lucas' Cameo-Charkter. War ganz gut und hier wirkt die Padawan noch weitaus "Schülerinnenhafter" als in den späten Folgen der 3. Staffel. Vor allem wenn man gerade den Gefängnisdreiter gesehen hat.

          Die Haltung der Republik zur Handelsföderation ist hier wirklich seltsam. Anscheinend geht es nicht ohne sie, auch wenn sie doch klar eher auf Seiten der Separatisten stehen. Irgendwann sollte man die ganzen Aktionen nicht mehr als Alleingänge einzelner erklären können.

          Wegen dem zu positiv dargestellten Baron Papanoida gibt es von mir daher sehr gute 3 Sterne - für 4 hat es nicht ganz gereicht...

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          • #6
            Die Sicherheitsmaßnahmen auf Coruscant sind ein Witz. Die Angreifer wussten nicht wohin mit der Statue, an der Greedos Blut klebte. Ist es so schwer eine Statue inmitten zwei andere wieder zurückzustellen? Die Animation von Chuchis Zöpfen ist schrecklich, es sollen Haare sein, aber sie sehen wie mit Wasser gefüllte Schläuche aus Leder aus. Ahsoka ist immerhin stark genug, Chuchi telekinetisch in der Schwebe zu halten. Auch ihre Mindtricks funktionieren. Aber ingesamt hatte Ahsoka nicht viel zu tun. Der Bruder und der Vater befreiten die andere Schwester in Mos Eisley, nette Schießerei. Ich gebe mal gute drei Sterne * * * für die Folge.

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