Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

The Clone Wars [316] "Altar von Mortis" / "Altar of Mortis"

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • The Clone Wars [316] "Altar von Mortis" / "Altar of Mortis"

    Als die Jedi von Mortis fliehen wollen, wird Ahsoka gefangen genommen, um Anakin Skywalker so auf die Dunkle Seite zu locken. Während Anakin gegen dunkle Mächte kämpft, versucht der Vater einer Auseinandersetzung zwischen seinen Kindern Einhalt zu gebieten, da diese droht, die Macht vollständig aus dem Gleichgewicht zu bringen.
    Man erinnere sich daran, dass Star Wars einst ein mystisches Märchen war. Dann hat George Lucas beschlossen seinen eigenen Mythos zu dementieren. Das Resultat waren Mediclorianer. Dass der Imperator und Yoda auf einmal Lichtschwertschwingend durch die Gegend hüpfen müssen (obwohl sie in der OT den Eindruck erweckten als stünden sie über solchen Dingen). Und ein Darth Vader als Jesus der die Macht ins Gleichgewicht bringen soll, aber in Wahrheit die dunkle Seite mit seinem eigenen und dem Tod des Imperators zerstört (müsste jetzt nicht die helle Seite überwiegen?).

    Irgendwie erscheint es, als hätte diese Entwicklung dem Autor der Trilogie auch nicht wirklich gefallen und er bringt Star Wars back to the Roots´. Hier gibt es keine Mediclorianer sondern Wesen / die Verkörperung der Macht, die helle und die dunkle Seite und das Gleichgewicht (irgendwelche SF-Erklärungen braucht man hierfür nicht - genauso wenig für Obi Wans mächtiges Schwert). Diese Wesen stehen eindeutig über dem Kampf mit Lichtschwertern, sondern agieren nur mit der reinen Macht (sprich sie sind der neue Yoda und der neue Imperator). Auch stirbt am Ende die helle Seite, wodurch das Gleichgewicht zerstört wird (und Anakin es in EP6 wieder herstellt indem er auch die dunkle Seite auslöscht).

    Dazu kommt ein sehr schönes zur Story passendes Design. So erinnert der Turm der dunklen Seite mit Recht an Barad'Dur und Ashoka darf darin auf Dobby treffen . Der Kampf Anakin und Obi-Wan vs. Ashoka war sehr dramatisch (vor allem im Bezug auf das, was noch kommen soll).

    Was soll ich für die Rettung bzw. Wiederherstellung des MÄRCHENS Star Wars schon anderes als die Höchstpunktezahl geben?
    6 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    28.57%
    2
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    42.86%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    14.29%
    1
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    14.29%
    1
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Ich weiß nicht was der Storyschreiber nimmt, aber er sollte weniger davon nehmen.
    Wenn man sich so die letzten Folgen vor Augen hält wirken Yoda und Sidious wie lächerliche Marionetten im Spiel von göttlichen Wesen.
    Wird höchste Zeit dass man diesen Unfug hinter sich lässt und wieder ordentliche Schlachten schlägt. Von mir aus auch gegen Blödeldroiden...

    Kommentar


    • #3
      Zitat von DefiantXYX Beitrag anzeigen
      .
      Wenn man sich so die letzten Folgen vor Augen hält wirken Yoda und Sidious wie lächerliche Marionetten im Spiel von göttlichen Wesen.
      Meiner Meinung nach hat das bereits die PT gemacht. In der OT wirkten sie noch übermächtig. In der PT werden sie zu lichtschwertschwingenden Action-Kasperln. Hätte die Mortis-Trilogie größere Auswirkungen auf das SW-Universum gehabt (was es durch das Finale leider nicht hat), gäbe es halt einen neuen "Imperator" und einen neuen "Yoda". Diese "göttlichen Wesen" haben IMO weit mehr mit den Figuren der OT als ihre Darstellung in der PT gemein.


      Wird höchste Zeit dass man diesen Unfug hinter sich lässt und wieder ordentliche Schlachten schlägt. Von mir aus auch gegen Blödeldroiden...
      Da gehen unsere Meinungen wohl ziemlich auseinander. Meiner Meinung nach ist die Mortis-Trilogie viel näher an dem dran, was SW einst ausgemacht hat als Schlachten gegen Blödel-Droiden.

      Kommentar


      • #4
        Schon zu Beginn stellt der Sprecher klar, dass weitere Abenteuer auf Mortis zu bestehen sein werden, denn dass die Abreise nicht reibungslos verläuft, wenn die Jedi diese nur „zumindest vorhaben“ ist ja klar.

        Zuerst hat Anakins Vision etwas Alptraumhaftes, aber als er „sich selbst“ begegnet und gesagt bekommt, dass er der Auserwählte sei, sieht er sehr entspannt und zufrieden aus.

        Die dunkle Gestalt des Bruders bildet btw. einen wunderschönen Kontrast zu der idyllischen Landschaft und den kräftig blauen Himmel.

        Anakins Satz, dass er der dunklen Seite niemals freiwillig folgen würde, klingt etwas merkwürdig. Ist die Einschränkung gewollt oder wurde zufällig nicht gesehen, dass man das auch konsequenter formulieren kann?

        Trotz meiner gleich folgenden Kritik muß ich sagen, dass das Auftauchen des Sohnes im Shuttle schon einen gewissen Grusel versprüht, was vor allem an der Gestalt des Sohnes (mit den rot glühenden Augen), Ahsokas Aufstöhnen und der Sounduntermalung liegt.

        Ansonsten muß ich aber sagen, dass der Sohn als wirklich bedrohlicher Schurke nach der letzten Folge einfach nicht mehr taugt. Wenn ich ihn sehe, schwingt im Kopf immer das „On your knees“ aus der letzten Folge mit.
        Es ist nunmal so, wenn ein Schurke erstmal so kastriert wurde, kann er niemanden mehr wirklich Angst einjagen, - auch wenn er sich in einen riesigen Gargoyle verwandeln kann.
        Dieser Umstand ist schon ein erstes Anzeichen für die Schwäche der Struktur des Dreiteilers und des generellen Glaubens an Mehrteiler, - mehr dazu im Review zur Abschlußfolge.

        Anakins Entschlossenheit als er als besserer Pilot das Steuer übernimmt und die Verfolgung des Sohnes aufnimmt ist schön anzusehen und Obi Wans dummes Gequatsche ist furchtbar überflüssig.

        Die folgende Actionsequenz fällt gelungen aus. Ich gehe schon davon aus, dass ein Flugwesen beim Navigieren durch das Nadelspitzenlabyrinth im Vorteil gegenüber einen technischen Fluggerät ist, aber Anakin schafft es dennoch immer näher zu kommen bevor der Sohn dann doch im Nebel verschwindet.

        Im Folgenden erweist Obi Wan sich als extrem schlechter „Beifahrer“. Klar trotz Anakins Versicherung kann man nicht wirklich sicher sein, dass er dem Turm ausgewichen wäre, aber Obi Wan muß einfach davon ausgehen und Vertrauen haben wenn er Anakin fliegen „läßt“, - zudem weiß er ja auch, dass Anakin eben riskanter fliegt als er selbst aber eben auch die entsprechenden Fähigkeiten hat, das zu tun.
        Einfach so ins Steuer zu „greifen“ weil man die Nerven verliert, wie Obi Wan das hier tut, kann, -wie man ja auch sieht-, lebensgefährlich sein.
        Btw. so wie die dann abstürzen ist es ein Wunder das genug vom Shuttle übrig geblieben ist um es zu reparieren.

        Obi Wans Aussage er glaube er wüßte wo der Sohn Ahsoka hingebracht hat wirkt (auf eine Weise, die nicht schlimm ist) unfreiwillig komisch. Aber klar „Orthanc“ ist als Basis des Sohns schon ein ziemlicher guter Tip.
        Btw: Schönes atmosphärisches Bild von dem Turm.

        Bei der anschließenden Auseinandersetzung zwischen Anakin und Obi Wan muß man wohl Obi Wan Recht geben. Es erscheint in der Tat vernünftig sich mit dem Vater zu beraten.
        Dennoch gefällt mir aber auch Anakins Wille Ahsoka zu helfen.

        Dass man dem Wesen, dem Ahsoka in ihrer Gefangenschaft begegnet nicht trauen kann, ist so ziemlich vom ersten Moment an klar. Dass es sich dabei erneut um eine weitere Erscheinungsform des gestaltwandelnden Sohnes handelt, ist jedoch trotzdem etwas enttäuschend.

        Richtig enttäuschend ist jedoch die Handlung.
        Man weiß gar nicht warum der Sohn erst mit Ahsoka spricht, wenn dann anscheinend nicht mehr als ein Biß in den Arm von Nöten ist um sie zu seiner Dienerin zu machen.
        Mir hätte es gefallen, wenn klar gezeigt worden wäre, dass Ahsoka aufgrund der starken Verbindung zu ihrem Meister und dem sicheren Glauben, dass er kommen wird um sie zu retten (wie bei den Geonosis-Folgen), immun gegenüber den Einflüsterungen des Sohnes ist.
        Hier wurde eine großartige Chance verschenkt die positiven Effekte von starken Beziehungen herauszutellen.....und das war leider erst der Anfang.....

        Verstehe ich das in der Obi Wan-Szene richtig, dass der Turm des Vaters plötzlich in der Nähe aufgetaucht ist?
        Btw. sollte jeder der drei einen eigenen Turm haben, -wovon wohl auszugehen ist-, so ist es schade, dass man den Turm der Tochter nicht gesehen hat.

        Im Gespräch entwickelt sich ein Konflikt zwischen dem Vater und dem Sohn. Nach der Drohung des Vaters den Sohn einzusperren, präsentiert der Vater sich schwach und lädt den Sohn geradezu dazu ein gegen ihn loszuschlagen. Aus einer Gebrechlichkeit die der Sohn diagnostiziert, macht der Vater gleich einen dem Tode nahen Zustand.
        Der Angriff des Sohns ist kräftig und die roten Blitze sehen sehr stylisch aus.
        Der Tochter gelingt es ebensowenig akzeptabel die Treppe herunterzukommen wie es Anakin in der letzten Folge gelungen ist sie hinaufzulaufen, - sieht schon sehr eigenartig aus.

        Ein paar Worte zum Sohn und der Tochter:
        Der Sohn ist ein sehr interessanter Charakter, der ein bemerkenswertes Spektrum an emotionalen Zuständen aufweist: ehrliche Betrübtheit, sanfte Töne aber natürlich auch laute Wutausbrüche. Mir gefällt die Darstellung des Bruders als zerrissener Charakter sehr gut.
        Die Tochter hingegen ist stets kalt und unnahbar und kann damit natürlich keine Sympathien gewinnen. Im großen Ganzen ist die Tochter dem Jediorden sehr ähnlich.
        Die „Wahrheit“ liegt natürlich zwischen diesen beiden Extremzuständen, weswegen es ja gut ist ein Gleichgewicht herzustellen.

        In Moria (die desgintechnischen Ähnlichkeiten mit den Abgründen und den Treppen sind wieder sehr auffällig, aber es ist natürlich eine sehr atmosphärische Umgebung) erhält Obi Wan eine Klinge mit der er den Sohn töten kann. Das ist schon ein recht drastischer Schritt, den man der Tochter nicht unbedingt zugetraut hätte.
        Die „Übergabe“ der Klinge hat btw. auch ein bißchen was von „Auf der Suche nach dem Goldenen Kind“, - wobei ich den Vergleich jetzt nicht ziehen möchte, obwohl es auf seine Art natürlich ein wirklich guter Film ist.

        Anakins Rettungsaktion für Ahsoka hat was unfreiwillig komisches: Er kann doch nicht ernsthaft davon ausgehen, dass Ahsoka da rumsitzt und nur darauf wartet, dass er sie retten kommt. Ne ne, die Umstände des Treffens mit Ahsoka sollten ihn stutziger machen.

        Der Dunkleseitenlook von Ahsoka ist sehr gut gelungen und die Synchronsprecherin macht einen ziemlich guten Job.
        „Er will doch nur das beste für das Universum.....tja, ich brauche euch nicht mehr......er sagte, wenn ihr euch ihm nicht anschließt, dann tötet er mich....“ --> sehr schön durchgeknallt

        An Ahsokas Lichtschwertperformance gegen Anakin (und später noch gegen den hinzukommenden Obi Wan) ist nichts auszusetzen; - man sieht schon sehr, dass er überwiegend damit beschäftigt ist ihr auszuweichen und natürlich will er sie ja auch nicht verletzen. Naja und ihre Sprüche wie toll sie ist, sollte man nun auch nicht weiter ernst nehmen.
        Wie Anakin während des Kampfes Ahsoka sehr vadermäßig entwaffnet, erinnert sehr schön an TESB, - auch wenn Ahsokas Hand natürlich dranbleibt.

        Der Auftritt von Obi Wan während des Kampfes stört mich stark.
        Ich vermute, dass man hier zeigen wollte, wie Obi Wan seinen Freund beisteht und sie sich gemeinsam der Gefahr stellen, aber gut gemeint ist eben noch nicht gut gemacht.
        Ich bin der Meinung, dass Obi Wan bei diesem Kampf absolut gar nichts zu suchen hat; das ist eine höchstpersönliche Angelegenheit zwischen Anakin und Ahsko, - die Autoren hätten Obi Wan da raushalten sollen.

        In diesem Zusammenhang ist es auch richtig enttäuschend, dass während des Kampfes wirklich kaum was anderes passiert, als dass die Jedi mit Ahsoka kämpfen.
        Ich hätte es klasse gefunden, wenn Anakin in alter „Familentradition“ durch Worte Ahsoka der dunklen Seite wieder entrissen hätte.
        Ich denke, die Beziehung zwischen den beiden ist auf jeden Fall stark genug, dass das gelingen kann.
        Schade, hier wurde eine Riesenchance ausgelassen.

        Der Kampf zwischen Sohn und Tochter ist auch gelungen.
        Mir gefällt die Eleganz mit der der Sohn kurze Blitze abfeuert, die die Tochter dann abwehrt, - bei den klassischen Sithblitzen ist das leider so nicht der Fall.
        Die Musikuntermalung paßt hier perfekt, - ich höre dieses Stück aus der zweiten Kamino-Folge einfach total gerne, es hat sowas heroisch verzweifelndes.
        Die entschlossenen Minen von Sohn und Tochter, wo sie da diese Blitzkraftprobe machen, wissen auch zu gefallen.

        Ich frag mich, ob der Vater einfach nur Flügel hat, oder ob er auch eine Alternativgestalt wie Tochter und Sohn hat, - leider ist er erst kurz vor der Landung zu sehen (aber gut wahrscheinlich ist echt davon auszugehen, dass er im Unterschied zu Sohn und Tochter „nur“ Flügel hat).
        Der Vater kommt in der Szene auch ansonsten sehr cool rüber, - schon sehr lässig wie er da mit einer Handbewegung Sohn und Tochter durch das Fenster schleudert.
        Die Blitzkraftprobe mit dem Sohn verliert er dann aber, - hätte er mal die Tochter machen lassen, das sah besser aus.

        Das „Alles ist genau so gekommen, wie es geplant war“ des Sohnes nachdem Ahsoka die Klinge gefangen hat, ist mir zu dick aufgetragen.
        Anders als bei Sidious, der seiner Gegner erwiesenermaßen (ROTS-Roman!) ausrechnen kann, ist mir die Zufallskomponente hier einfach zu hoch. Wie wäre es denn gelaufen, wenn sich Obi Wan etwas weniger dämlich angestellt und die Klinge nicht durch die Gegend geworfen hätte?
        Das war m.E. unmöglich vorauszusehen.

        Das Opfer der Tochter um den Vater zu retten kommt sehr tragisch und auch der Sohn ist offensichtlich alles andere als begeistert, - man nimmt es ihm ab, dass er das durchaus nicht gewollt hat.
        Diese Vergebungsnummer von wegen „es liegt in seiner Natur“, geht mir tendenziell allerdings etwas auf die Nerven.

        Sehr starke Szene wie der Vater wegen dem zerstörten Gleichgewicht verzweifelt und Anakin um Hilfe fleht.
        Vater: „Es gibt keine Hofnung.“
        Anakin: „Doch die gibt es, die Hoffnung stirbt nie.“
        Wieder tolle Leistung von Wanja Gerick.

        Auf jeden Fall eine beeindruckende Tat, dass die Tochter im Sterben mit der Hilfe des Vaters und Anakins Ahsokas Leben rettet. Die Szene ist auch toll inszeniert und die Musikuntermalung paßt perfekt.

        Schön, wie Anakin Ahsoka kurz in die Arme nimmt, nachdem sie wieder erwacht.
        Für Ahsoka ist es sicher besser sich nicht zu erinnern was genau passiert ist.

        Die „Vorhersage“, dass der Krieg zwischen Republik und den Separatisten eskalieren würde, weil das Gleichgewicht auf Mortis gestört ist, ist etwas schwach.
        Da der Krieg stets genau die Intensität hat, die Sidious sich wünscht, passiert durch das gestörte Gleichgewicht auf Mortis doch wohl überhaupt nichts.

        Am Ende der Folge fordert der Vater die Jedi auf den Planeten zu verlassen, damit der Sohn nicht mit dem Shuttle der Jedi fliehen kann (das ist fast schon ein „Wozu braucht Gott ein Raumschiff?“-Moment ) , aber es ist klar, dass das Abenteuer auf Mortis noch nicht vorbei ist.

        Fazit:
        Ich nähere mich der Punktevergabe heute mal über die Kritikpunkte-Seite, denn da gibt es doch viele Dinge/vergebene Chancen, die mich stören und die für die Wertung absolut entscheidend sind.
        Zuerst einmal ist der Sohn nach der vorangegangenen Folge nicht halb so bedrohlich wie er sein könnte, dann wird Ahsoka durch einen simplen Biss zur Dienerin des Sohnes, hier wären mehr klassische Überredungsversuche mit entsprechenden Widerstand/Immunität Ahsokas (durch die starke Beziehung zu ihrem Meister) Gold wert gewesen. Ebenso erachte ich es als einen Fehler Obi Wan beim Kampf Anakin-Ahsoka dazu zunehmen, - das hätte eine höchstpersönliche Sache zwischen den beiden sollen. Damit hängt dann auch noch die vergebene Chance zusammen, dass Anakin Ahsoka in guter Familientradition vom Einfluß der dunklen Seite befreit.
        Wenn ich mir da jetzt so ankucke wie die Folge doch relativ stark von dem abweicht, was ich mir gewünscht hätte und was ich als ideal empfunden hätte, kann ich natürlich nicht die Höchstpunktzahl geben.
        Die Viererreihe Höchstwertungen ist also leider futsch.
        Trotz meiner Kritikpunkte handelt es sich aber immer noch um eine sehr starke, sehr gut in Szene gesetzte Folge, die der Serie aller Ehren macht; - es gibt daher 5 Sterne.

        ** ***

        Kommentar


        • #5
          Der Mittelteil des Dreiteilers um die Erlebnisse von Anakin, Ahsoka und Obi Wan auf Mortis.

          Ich muss sagen, dass mir diese Episode von den 3en am besten gefallen hat. Das liegt vor allem an "Dark Ahsoka" und dem dramatischen Ende. Vor allem die junge Padawan(in?) liefert (natürlich unter der Kontrolle des Sohnes) eine sehr gute Performance gegen die beiden Jedi-Ritter ab. (Erwähnte ich schon, dass ich ihr überarbeitetes CGI-Modell einfach nur superschön finde?)

          Der gleichzeitig stattfindende Kampf zwischen heller Tochter und dunkelm Sohn ist aber nicht minder dramatisch - auch wenn hier wieder die Tatsache bemüht wird, dass die Guten in ihrer Güte einfach zu viel des guten sind. Kein Wunder, dass es da das Böse immer so leicht hat, wenn die Verkörperung der Hellen Seite selbst unterlegen immer noch an das Gute im absolut Bösen glaubt. Ein gesunder Schuss Grau könnte da schon angebracht sein.

          Dennoch, diese Folge war wirklich gut und ich vergebe sehr gute 5 Sterne. Für 6 reicht es imho aber knapp nicht...

          Kommentar


          • #6
            Auch für den zweiten Teil gibt es von mir vier Sterne * * * *, mit aufsteigender Tendenz, da ich die Geschichte sehr unterhaltsam fand, und sogar etwas besser als den ersten Teil. Dass Ahsoka nun auch eine Kostprobe der dunklen Seite erhalten hat, ist interessant, dass sie stirbt und wiederbelebt wird, war etwas zu viel. Die Kämpfe der drei Überwesen, in die auch die Jedi eingreifen, waren schwer zu durchschauen, wer gerade warum wie stark war, welche Hilfe brauchte, usw. Auch warum es überhaupt dieses Schwertchen gab, war nicht klar. Pure Fantasy.

            Kommentar


            • #7
              Zitat von irony Beitrag anzeigen
              Pure Fantasy.
              Genau das ist es, was SW meiner Meinung nach in der OT ausgemacht hat: Ein MÄRCHEN im Weltall. Bei der PT entwickelte es sich dann immer mehr in Richtung SF (Mediclorianer etc.).

              Kommentar

              Lädt...
              X