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The Clone Wars [318] "Die Zitadelle" / "The Citadel"

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  • The Clone Wars [318] "Die Zitadelle" / "The Citadel"

    Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker führen ein Unternehmen an um einen Jedi General aus einem Gefängnis der Seperatisten zu befreien.
    Gerade im Vergleich zu den letzten 8 Folgen schon ziemlich unspektakulär. Ne wirkliche Story sucht man eher vergebens. Im Grunde ne klassische Einbruchs/Befreiungs-Geschichte mit jeder Menge Äkkschn.

    Allerdings rettet die viele OT-Nostalgie (Karbonit-Einffrieren, Zitate an den Todesstern-Einbruch und natürlich der Auftritt Tarkins) die Folge davor völlig in den Durchschnitt zu verfallen. Wobei, müsste mir mal wieder EP4 ansehen, war Tarkin nicht etwas skeptisch gegenüber der Macht? Warum sollte er das sein, wenn er Jedis schon in Aktion gesehen hat?
    Auch bot die Folge wieder ziemlich viel Gewalt (Stichwort Folter).

    4 Sterne!
    1
    ****** eine der besten Folgen aller Zeiten!
    0.00%
    0
    ***** sehr gute Folge - hat alles, was die Serie ausmacht!
    37.50%
    3
    **** gute Folge mit unterhaltsamer Story!
    62.50%
    5
    *** vollkommen durchschnittliche Folge!
    0.00%
    0
    ** relativ schwache Folge - nicht weiter erwähnenswert!
    0.00%
    0
    * eine der schlechtesten Folgen aller Zeiten!!
    0.00%
    0

  • #2
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Wobei, müsste mir mal wieder EP4 ansehen, war Tarkin nicht etwas skeptisch gegenüber der Macht? Warum sollte er das sein, wenn er Jedis schon in Aktion gesehen hat?!
    Nein, das war ein anderer. Tarkin sagte sowas ähnliches wie "Die Galaxis hat die Jedis längst vergessen, sie mein Freund sind das letzte Überbleibsel dieser Religion".
    „Selbst wenn das Böse regiert, es wird immer gute Menschen geben welche durch ihre Taten in die Geschichte eingehen“ Zitat by Maximilian Steyrleithner

    Kommentar


    • #3
      Die Handlungseinführung bietet diesmal gleich einige schöne Bilder eines Kampfes zwischen einem republikanischen Sternenzerstörer und einer Flotte der Separatisten, - sieht wirklich toll aus, wie das Schiff der Republik da von allen Seiten angegriffen wird.
      Auf der Brücke bedeuten drei enternde Droidekas mal wieder das Ende und die Gefangenschaft eines Jedimeisters. Even Piell ist sicherlich ein interessanter Jedi und daher ist es schön, dass er seinen Auftritt in TCW hat.

      Die Einsatzbesprechung zur Befreiung von Even Piell im Jeditempel ist sehr gut gemacht, - Plo Koon darf , - wie oft in dieser Art Szenen-, mal wieder glänzen.
      Dass man über keine Karte vom Gefängniskomplex verfügt, die diese Bezeichnung auch verdient, läßt sofort ein ungutes Gefühl zurück und läßt jede Menge Probleme erwarten.
      Bei der Besprechung wird auch deutlich, dass es nicht „nur“ um die Befreiung eines Jedimeisters geht, es geht außerdem um möglicherweise kriegsentscheidende Informationen über geheime Hyperraumrouten.

      Wie Ahsoka angelaufen kommt und sich dafür entschuldigt, dass sie nichts von dem Meeting wußte, ist goldig,.....wirklich, sie scheint gar nicht in Betracht zu ziehen, dass sie mit Absicht nicht informiert wurde.
      Sehr schön wie Plo Koon dann feststellt, dass Anakin und Ahsoka einiges zu besprechen hätten.
      Der Gesichtsausdruck von Obi Wan gefällt mir auch, nicht unbedingt, dass er ihn macht, aber technisch ist das erstklassig umgesetzt.

      Ahsokas Vorwürfe in Richtung Anakin halte ich für ungerechtfertigt.
      Ihre Ausbildung ist durch den Krieg ohnehin schon viel riskanter als sie es eigentlich sein sollte, zudem steht sie als Anakins Padwan beständig in vorderster Front. Über mangelnde Einsätze und deren Gefährlichkeit kann sie sich –das ist nach fast drei Staffeln TCW eindeutig- nicht beschweren. Sie durfte sogar Missionen völlig selbständig durchführen [Mandalore; - Anakin bekam seine erste eigene Mission erst viel später(Episode II)] und ansonsten halte ich die Szene bei der Erstürmung des Klosters immer noch für bezeichnend. Anakin hat Ahsoka dort ganz klar machen und sich ausprobieren lassen und hat sie dann aber rausgehauen als es für sie zu brenzlig wurde (ohne groß Worte darüber zu verlieren), ich denke das sind optimale Bedingungen um Praxiserfahrungen zu sammeln.
      Wenn Anakin nun also entscheidet, dass diese spezielle Gefangenenbefreiung für einen vielleicht 15 jährigen Padawan zu gefährlich ist, sollte Ahsoka dies akzeptieren, - auch weil die Einschätzung nach allem was man im Vorfeld hört und was der Trupp dann später erleben wird auch objektiv schlicht zutreffend ist.

      Wie dann R2 mit den Kampdroiden im Schlepptau in den Hangar gefahren gekommt, zählt zu den humoristisch besten Szenen, die die Droiden jemals hervorgebracht haben.
      C3PO ist in der Szene so klasse:
      „R2, paß auf, hinter dir!....Du wirst von Kampfdroiden verfolgt!.....Das sollen deine Soldaten sein? Das sind Kampfdroiden!....wie meinst du das, sie wurden umprogrammiert und hören auf dein Kommando.....du brauchst dich gar nicht so aufzuspielen, nur weil dir ein paar unterbelichtete Droiden hinterherlaufen.“

      Ein so gefährlicher Einsatz ist natürlich immer auch etwas für ARC-Trooper und so ist die Folge ein willkommener Anlaß für ein Wiedersehen mit Echo und Fives, die zu Beginn der Staffel ja zu eben solchen wurden und hier über an Phase II angelehnte Helme verfügen.

      Bei der Unterhaltung von Ahsoka und Plo Koon lohnt es sich diese nochmal in vereinfachte Form darzustellen:
      Ahsoka: „Meister Skywalker will nicht, dass ich auf die Mission mitkomme.“
      Plo Koon: „Seine Entscheidung“
      Ahsoka: „Paßt mir aber nicht.“
      Plo Koon: „Seine Entscheidung.“
      Ahsoka: „Nö“
      Plo Koon hat hier eine sehr feste und eindeutige und imo auch die einzig richtige Position, Ahsoka liefert m.E. nicht ein Argument, das jemanden dazu bringen könnte diese Postion zu überdenken und dennoch sieht Plo Koon am Ende nachdenklich aus und man weiß nicht warum.
      Übervorsichtigkeit seitens Anakins, wie von Ahsoka vorgeworfen, ist hier offensichtlich auch nicht gegeben und kann somit auch kein Grund sein Plo Koon nachdenklich werden zu lassen.
      Immerhin ist die Szene jedoch schön gemacht und die (zumindest anfängliche) Klarheit von Plo Koons Position hat mir gefallen.

      Das Einfrieren in Karbonit läßt natürlich sofort in Erinnerungen an TESB wach werden, etwas unter geht dabei, dass die Einfriernummer auch noch Anakins Idee war, - ein diesmal sehr schön dezenter „Früh übt sich“-Moment.
      Der Einfrierprozess wird genauso inzeniert wie man das erwarten darf, paßt von der Stimmung über die Beleuchtung bis hin zur Musik alles perfekt.
      Dass wie in TESB auch hier Ungnauths die Gefrieranlage bedienen ist für mich kein Grund zur Kritik.....da spricht doch absolut nichts gegen.

      Der Abflug wird von Plo Koon schließlich mit dem unvermeidlichen „Möge die Macht mit euch sein“ kommentiert.

      Der Planet auf dem sich die Zitadelle befindet ist ein schöner Einfall, - nicht mehr ganz vollständig und die „losgelösten“ Teile bilden anscheinend ein kleines Asteriodenfeld vor dem Planeten.
      Die Zitadelle ist Innen wie Außen auch gelungen gestaltet.
      Osi Sobeck sieht aus als würde die ganze Rasse aus Gefängnisdirektoren bestehen, ich mag den Kerl, ein sehr passender Gegenspieler für diese Folgen.

      Der Vorbeiflug an der Schutzflotte für den Zitadellenplaneten ist ziemlich spannend, - erinnert auch ein wenig an ROTJ, oder?

      Der Auftauprozess ist ein Highlight.
      Einfach herrlich wie Anakin und Ahsoka da hervortreten und sich begrüßen als wenn es das natürlichste von der Welt wäre.
      Und dann der herrliche Dialog:
      Obi Wan: „Meine Augen haben wohl Gefrierbrand, ich könnte schwören da steht Ahsoka.“
      Anakin: „Eure Augen sind in Ordnung, mit Ahsokas Ohren stimmt was nicht.“

      Bei der Behauptung Plo Koon hätte ihr befohlen sich der Mission anzuschließen kann man nur hoffen, dass es sich um eine Lüge seitens Ahsokas handelt (wonach es ja auch aussieht). Es ist zwar auch nicht schön, wenn sie Anakins Vertrauen so mit Füßen tritt, aber wenn sich Plo Koon in diese Art und Weise in ihre Ausbildung eingemischt und Anakin überstimmt hätte, wäre es das allerletzte!!!
      Der Schaden ,der durch sowas angerichtet werden kann, kann ganz immens sein. Der Jedirat sollte akzeptieren, dass die Ausbildung den lehrenden Rittern unterliegt und diese nicht einfach übergehen, wie es in Episode II ja zum Beispiel auch Obi Wan erging.

      Ahsokas Einlassung, dass sie von Anakin gelernt habe, dass es nicht immer der beste Weg sei einen Befehl zu befolgen um ein Problem zu lösen, ist ziemlich unverschämt, denn was immer er ihr auch durch Worte oder alternativ Taten beigebracht haben mag, es ist auf Ahsokas Fall nicht übertragbar.
      Es mag sich vielleicht im ersten Moment komisch anhören, aber Anakin „bricht“ Befehle in aller Regel nicht.
      Er verbiegt sie.
      Man sieht dies sehr schön in einer Folge der Malovelence-Trilogie, die auch exemplarisch dafür steht was Anakin ihr eigentlich beigebracht hat/beibringen wollte, da die ganze Aktion deutlich als Lektion für Ahsoka verpackt ist. Die Anweisung in der Folge lautete, dass die Flotte von Anakin mit allen militärischen Ressourcen ihren Auftrag erfüllen soll. Daraufhin nimmt Anakin sich die Twilight (kein üblicherweise militärisch eingesetztes Schiff) und begibt sich zusammen mit Ahsoka auf die Suchmission. Das mögen sie sich im Jeditempel so nicht vorgestellt haben, aber Yularens Kompetenz vorausgesetzt wird die Flotte ihre Aufgabe erfüllen, Anakins persönliche Anwesenheit ist nicht zwingend erforderlich, Anakin hat sich somit den benötigten Freiraum verschafft und befolgt dennoch die Anweisung.
      Im Fall von Ahsoka gibt es diesen Interpretationsspielraum jedoch nicht, die Anweisung, dass sie nicht mitkommt war zu deutlich, Ahsoka hat den Befehl nicht verbogen sondern gebrochen!
      Und noch etwas unterscheidet Ahsokas Handeln von dem was Anakin üblicherweise tut. Anakin verbiegt Befehle üblicherweise wenn er es für notwendig erachtet um ein höheres Ziel zu erreichen.
      Bei Ahsoka ist nicht ersichtlich worin die missionsrelevante Notwendigkeit bestehen soll sich über Anakins Anordnung hinwegzusetzen. Das Loch durch das sie krabbelt konnte sie ebensowenig voraussehen wie die anderen noch hat sie so eine Situation überhaupt in Erwägung gezogen.
      Ahsoka ging es einzig und allein um ihr „Recht“ zu entscheiden welche Risiken sie eingeht und darum ihre Abenteuerlust zu befriedigen.

      Obwohl ich das alles nicht gut heiße, was Ahsoka hier tut, mache ich mir doch Sorgen um sie. Die Gefährlichkeit dieser Mission wurde bereits durch die Einsatzbesprechung sehr deutlich gemacht und in dieser Folge gab es auch bereits die ersten Opfer. Ahsoka dürfte eigentlich nicht auf dieser Mission sein. Sie hat sich über das bessere Urteil von erfahreneren Jedi hinweggesetzt. Analog zu den Skywalkers in den Filmen sollte das eigentlich bedeuten, dass diese Mission zu einer ganz bitteren und schmerzhaften Lektion für sie werden wird.
      Mal sehen ob sie „komplett“ von der Mission zurückkehrt.

      Das erste Hindernis um überhaupt in die Zitadelle reinzukommen, weiß zu gefallen. Jetpacks und Kletterseile werden als Hilfe sehr schön ausgeschlossen und so geht es ans Freeclimbing, - worin Fives und Echo seit ihrer Abschlußprüfung auf Kamino ja sozusagen Experten sind (schade, dass die beiden kein Wort drüber verlieren).

      Die Überraschung der Jedi, dass ihre vermeintliche Einstiegstür strahlengeschützt ist, ist unfreiwillig komisch. Was haben sie denn erwartet? Dass man einfach so durch eine offene Tür hineinmarschieren kann? Dann wäre es keine besonders beeindruckende Festung!

      Dass nun Ahsoka notwendig ist um durch die Luftschächte zu kriechen ist auch kein besonders guter Einfall. Da die Jedi wohl kaum davon ausgehen konnten, dass die Tür so einfach offen steht, sie aber andererseits von den Luftschächten wußten, hätte man bei einigermaßen vorausschauender Planung Equipment mitnehmen müssen um mit den Luftschächten etwas anfangen zu können, so eine Art Mausdroide, der von Innen die Tür öffnet ist doch kein so fernliegender Gedanke!
      Dennoch finde ich Ahsokas Einsatz durchaus beeindruckend, bei diesen Luftschacht, darf man wirklich nichtmal im Ansatz Angst vor engen Räumen haben. Allerdings ist schon etwas dran, dass das eigentlich etwas für die etwas jüngere Ahsoka gewesen wäre (genau wie der Rest der Handlung).

      Der Absturz des Klons ist tragisch und relativ heftig inszeniert. Obi Wans lapidarer Kommentar vermag nicht nur aufgrund des Todes des Klones nicht so recht zu passen, die Mission ist in diesem Moment im Grunde gescheitert!
      Sie wurden entdeckt und sind noch nichtmal drin, das können sie eigentlich vergessen. Die einzig verantwortungsvolle Entscheidung wäre hier imo sich zurückzuziehen.

      Ich mag die Kommandodroiden nach wie vor sehr gerne, aber der mittlerweile doch arg inflationäre Einsatz dieses Types ist nicht gut, ebenso die Art wie sie sich hier teilweise fortbewegen.
      Und in der Tat wären Droidekas vermutlich besser gewesen um das Angriffsteam der Republik zu stellen und unschädlich zu machen.

      Die Energiefalle, der ein weiterer Klon zum Opfer fällt hat mir gut gefallen.
      Mittlerweile sehe ich zwar die Blu-Ray, aber dennoch soll hier die Frage erlaubt sein wieso das Ende des Klons im Fernsehen geschnitten war?
      Das ist insbesondere angesichts der Ausstrahlung der überaus brutalen zweiten Dathomir-Folge (die auch geschnitten war, aber was zu sehen war, war deutlich härter als der von der Energiewand getroffene Klon) merkwürdig.

      Der Folterdroide, der Even Piell auch noch das zweite Auge ausstechen will ist auch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber zum Glück kommt der Rettungstrupp ja genau rechtzeitig.

      Optisch paßt Even Piell perfekt und der Syncrhonsprecher ist sehr passend ausgewählt und macht einen sehr guten Job, - der Jedimeister hört sich genauso an, wie man es sich vorgestellt hätte.

      Dass Piell und Tarkin sich jeweils eine Hälfte der Daten gemerkt haben bevor sie die Computer gelöscht haben, ist recht lustig......entweder Piell und Tarkin verfügen beide über ein fotografisches Gedächtnis oder die Daten können nicht sehr komplex sein.
      Und wenn es so einfach ist sich die Daten zu merken, kann man sich dann darauf verlassen, dass sich jemand wie Tarkin wirklich nur die Hälfte gemerkt hat und nicht alles?

      Die Konfrontation(en) mit den Kommandodroiden und der Falle, die u.a Anakin dank seiner künstlichen Hand an die Decke zieht wo er üble Stromstößen ausgesetzt ist, haben mir gefallen.
      Sobeck macht über den Lautsprecher auch einen guten Job.
      Anakins Wille als er nach seinem Lichtschwert greift, ist sehr beeindruckend und Rex vergißt natürlich nicht am Ende auch noch die Kamera auszuschalten.

      Tarkin wiederzusehen ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl und optisch ist er sehr gut gestaltet (für eine junge Version von Tarkin ist er im Gesicht vielleicht schon etwas hager, aber das ist Geschmackssache).
      Bei der Stimme hätte ich mir ja nochmal den großartigen Friedrich Schoenfelder gewünscht, was seinerzeit vielleicht ja noch möglich gewesen wäre, aber leider ist diese fantastische Stimme und der (nach TV-Auftritten zu urteilen) sehr sympathische Mensch ja nun auch von uns gegangen.
      Der neue Sprecher mag nun zwar viel jünger klingen, als es Schoenfelder jemals möglich gewesen wäre, aber er ist dennoch nicht 1/10 so passend und treffend. Man hört zwar wie sich der Sprecher große Mühe gibt, aber es tut mir leid und ich will niemanden beleidigen, aber Tarkin hört sich mit dieser Stimme für mich wie ein Bauer an.
      Und das schlimmste ist, dass mich sein „Aber wie wollt ihr uns ihr rausholen?“ sehr stark an das „Aber wie wollt ihr mich hier rausholen?“ der Grille erinnert, die bei „Biene Maja“ im Holzkäfig saß, - beides hört sich von Stimme, Tonlage und Melodik nahezu identisch an.

      Der Versuch Obi Wan als listigen Strategen darzustellen und Tarkin als Offizier vom schlichten Gemüt, der sich natürlich nur auf rohe Kraft verläßt, zu brandmarken, mißlingt.
      Obi Wans Idee, dass man sich aufteilt, klingt nur im ersten Moment schlau und erscheint Tarkins Vorgehen als überlegen, wenn man jedoch etwas drüber nachdenkt, ist sehr zu bezweifeln, dass sich bei einer stark gesicherten Einrichtung wie der Zitadelle durch die eine oder die andere Vorgehensweise etwas an den Erfolgschancen signifikant ändert.

      Einen extrem teuren Kommandodroiden zu zerstören, nur weil er eine schlechte Nachricht überbracht hat, ist ja wohl mal eine extrem dämliche Aktion.

      Die Frage, was denn sei wenn die Dinge nicht mehr nach Plan laufen, ausgerechnet aus Tarkins Mund ist der Brüller der Folge......tja, wenn die Dinge nicht mehr nach Plan laufen, fliegt man mit dem Todesstern in die Luft.

      Wie Anakin Tarkin zusammenfaltet gefällt mir gut.
      Anakin: „Dann darf ich sie daran erinnern, dass wir sie da rausgeholt haben und ich vertraue denen, die wissen was Dankbarkeit heißt!“

      Fazit:
      Eine ziemlich gelungene Folge.
      Besonders interessant fand ich die Handlung um Ahsoka und obwohl ich es für völlig falsch halte was sie sich hier leistet, mache ich mir doch große Sorgen um sie, denn auf ein solches Verhalten folgt bei Star Wars regelmäßig eine besonderes bittere und schmerzhafte Lektion.
      Der Ein-/Ausbruch in die Zitadelle erinnert an den Todesstern aus ANH, nur mit dem Unterschied, dass die Macher von ANH von den Machern von TCW noch einiges lernen könnten. Was in ANH abgesehen von der Müllpresse wie ein gefahrloser Kindergeburtstag rüberkommt, wirkt hier wie ein wirklich gefährlicher Einsatz.
      Das Wiedersehen mit Tarkin ist natürlich auch ein Pluspunkt, auch wenn er noch nicht wirklich was geleistet hat.
      Richtig harte Kritikpunkte gibt es eigentlich nicht und daher habe ich auch keine Bedenken hier 5 Sterne zu geben.

      ** ***

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      • #4
        Eine klassische Gefängnis-Ausbruchs Folge, gewürzt mit einigen OT-Anspielungen und und einer guten Prise Action.

        Eigentlich ganz solide gemacht, aber mir ging dieses Ashoka-widersetzt-sich-ihren-Befehlen-und-rettet-damit-den-Tag wieder auf die Nerven. Der Tod des ersten Troopers wird mir dazu noch von Obi Wan viel zu flapsig kommentiert.

        Die Folterszene fand ich für eine Kindersendung auch wieder zu hart. Der Kampf mit den Kommandodroiden und die anschließende Flucht mit Tarkin haben mir dagegen aber recht gut gefallen.

        Insgesamt 4*
        And if you keep fighting other peoples demons, they will eventually become your own

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        • #5
          Also als erstest im Film gibt es sehr viel ACTION.
          Ich finde diese Folge auch unterhaltsam zwischen Tarkin und Skywalker.

          Aber ich habe eine Frage, es sind 4 Kreuzer der Rebuplik, die Kenobi und Skywalker und auch andere andere Klone/Tarkin befreien. Aber in den Hyperraum kamen nur 3 Kreuzer...
          Was ist mit dem vierten Kruzer passiert?
          Zertstört glaube ich, aber ich konnte keine Restteile des Schiffes sehen?
          Was haltet ihr davon?

          Und ich finde diese Folge auch etwas unheimlich,
          Weil fast alles aus der Elite-Einheit starben, wurden 2-geteilt und verkohlt.
          Also ich sage ist nichts für kleine Kinder...

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          • #6
            Und wieder ein 3er Bogen in der 3. Staffel.

            Diesmal geht es also darum den Jedi Meister, der etwas nach der Rasse von Yoda aussieht, aus einem Separatisten-Gefängnis zu befreien. Das ist natürlich nicht alles, denn er kennt eine geheime Hyperraumroute, die direkt nach Coruscant führt - dass es sich hierbei um die Route handelt, mit der die Separatisten am Anfang von Episode III Coruscant angreifen liegt da nahe.

            Der erste Teil der Folge war da schon sehr packend und ich finde auch, dass es ruhig mal Actiongeladene Folgen geben kann.

            Dass sich Ahsoka aber dermaßen zurückgesetzt fühlt und sich heimlich mit an Bord schleicht fand ich auch sehr nagativ. Vor allem: wie hat sie das gemacht? Hat sie sich nachträglich einfrieren und unter die anderen mischen lassen? Wie konnte sie das einfach so bewerkstelligen? Das ganze hat was von den "Idefix kommt nicht mit"-Geschichten aus den Asterix-Comics. Und natürlich wird Ahsoka gleich nützlich und rettet die Operation. Es soll wohl zeigen, dass sie mehr und mehr wie Anakin wird (und eben doch auch (mittlerweile) ein rebellischer Teenager ist), aber eigentlich kann sie sich nicht beschweren - hat sie doch schon genug Solomissionen durchführen dürfen. Und wenn sie mal nicht mitkommen soll hat das schon einen Grund.

            Der Rest der Folge ist dann aber packend - immer wieder interessant zu sehen, dass es auch kompetente(re) Kampfdroiden gibt - zum Glück für die Republik haben die Separatisten die nie in Serie produziert. Auch hat die Folge eine ordentliche Härte. Auf Kinderserienniveau war die 3. Steffel bis jetzt eigentlich nur selten.

            Und mit Tarkin kriegt auch mal ein Promi aus Episode IV seinen Auftritt in Clone Wars. Und es wird auch gleich klar, dass er relativ arrogant und kompromisslos ist. Aber es entspricht seinem Charakter, daher ist das passend - er ist ja wie die meisten hohen Flottenoffiziere kein Klon.

            Alles in allem sind das solide 4 Sterne - 5 hätte es gegeben, wenn Ahsokas Alleingang nicht gleich noch von Erfolg gekrönt worden wäre.

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            • #7
              Für den Anfang des Dreiteilers gebe ich mal noch vier Sternchen * * * *, da die Folge ziemlich unterhaltsam war. Witzig fand ich die umprogrammierten Roger-Droiden. Für eine Kinderserie war die Folge aber schon ziemlich düster, und das grüne Logo ist auch gerechtfertigt. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, wie populär die Serie bei vielen Kindern unter zwölf ist.

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